In der Ausstellung präsentieren 14 FotografInnen aus Leipzig und seinem Umland ihre individuelle Sichtweise und vielfältige Genres. Vom Landschaftsfoto über urbane Dokumentationen, von Architektur- bis Porträtfotografie - die Schau bietet einen faszinierenden Einblick in diese kreative Welt. Den BesucherInnen eröffnen sich neue Blickwinkel und ungewohnte Perspektiven. Die Ausstellung ist eine Einladung, die Welt mit den Augen der FotografInnen zu sehen und sich von ihrer Leidenschaft für die Fotografie anstecken zu lassen. (zu besichtigen bis zum 30.08.2026, Di–So: 13–21 Uhr, Eintritt frei)
GRASSI Museum für Völkerkunde, Johannisplatz 5-11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das Museum für Völkerkunde in Leipzig öffnet in seinem Ausstellungsbereich „(un)sichtbar“ den Blick für die Themen Geschlecht und Sexualität in Zusammenhang mit Macht und gesellschaftlichen Normen. Welche Geschlechterkonzepte gab es jenseits der Einteilung von Frau und Mann und wie wurden sie durch den Kolonialismus verdrängt? Gezeigt werden zwölf Exponate aus den ethnologischen Sammlungen, denen ihre bisher verborgene Bedeutung zurückgegeben wurde. Die Führung thematisiert, wie rein männliche Sichtweisen durchbrochen werden können und welche Geschichten (wieder) sichtbar gemacht werden müssen. (Teilnahme 4 €)
„Demokratie am Limit?“ ist eine präzise Analyse der politischen Gegenwart in Deutschland. Der Autor und Politik-Influencer Marc Raschke zeigt, wie sich politisch rechte Erklärungsmuster schleichend in der Gesellschaft etabliert haben und warum diese Entwicklung die Demokratie weit stärker gefährdet, als es der Blick auf die AfD allein vermuten lässt. Das Sachbuch bleibt jedoch nicht bei der Diagnose stehen. Es ist ein Aufruf zum Handeln. Raschke zeigt konkrete Wege, wie demokratisches Engagement jenseits von Wahlkreuz, einmaliger Demonstration und kurzfristiger Empörung aussehen kann. (Eintritt frei, Spende willkommen)
Budde-Haus, Kunstgarten (bei schlechtem Wetter im Haus), Lützowstraße 19
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Heute schon gelacht? Bereits zum 9. Mal verwandelt sich der Kunstgarten des Budde-Hauses in einen Ort für frei Erzähltes. In diesem Jahr sorgen neun ErzählerInnen mit ihren Geschichten für Kichern, Glucksen, Schmunzeln und die eine oder andere überraschende Erkenntnis. Das Publikum kann sich auf einen lauschigen Sommerabend freuen, der garantiert mit einem Lächeln endet. Die musikalische Begleitung kommt von Silvia Needon auf der keltische Fidel. (Eintritt: Zahl‘ was du kannst - 15, 12 oder 8 €)
Matze Rossi liebt es, Geschichten aus dem echten Leben in Musik zu verwandeln. Seine Songs handeln von den kleinen und großen Momenten, die alle bewegen - von Freundschaft, Liebe, Verlust und von der Suche nach dem, was wirklich zählt (Video). Auf seiner „WUNDER.punkt“-Albumtour kehrt er nach drei Jahren mit neuen Songs zurück, die zu den persönlichsten und emotional stärksten seiner Laufbahn gehören. Musik ist für Matze Rossi eine Begleitung, die ihn durch Höhen und Tiefen trägt. Auf diese Reise möchte er sein Publikum mitnehmen. (Eintritt frei)
Der exzentrische, aber gutmütige Millionär Tobler will die Menschen studieren. Um zu erleben, wie sie auf einen armen Schlucker reagieren, beteiligt er sich unter fremden Namen an einem Preisausschreiben und gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel in den Alpen. Als Begleiter nimmt er seinen Diener Johann mit, der einen reichen Reeder zu spielen hat. Und dann ist noch der arbeitlose Fritz Hagedorn im Hotel, Gewinner des ersten Preises bei der Verlosung ... Die Verwechslungskomodie nach Erich Kästner ist das diesjährige Sommerstück der freien Theatergruppe Kulturbeutel. (Karten 8 / 6 €, Anmeldung unter 0341 5662170 nötig)
Vernissage: „The Empty Moment Festival“ - Malerei von Arina Heinze
Vernissage: „The Empty Moment Festival“ - Malerei von Arina Heinze
ars avanti Kunstraum, Alte Handelsschule, Gießerstraße 75
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Arina Heinze malt alltägliche Orte wie Kinderspielplätze, Bushaltestellen oder städtische Randgebiete. Nicht als reale Schauplätze, sondern als verfremdete Erinnerungen in unwirklichen Farben und dämmrigem Licht. Es sind Orte des Übergangs und des Wartens, in denen das eigentliche Ereignis fehlt. Vertraute Formen lösen sich in organisch fließende, vielschichtige Farbflächen auf. So erschafft die Künstlerin eine zweite, wiedersprüchliche Realität, die den Bildern eine zusätzliche Tiefe und leise Bedrohlichkeit verleiht. (zu besichtigen bis zum 11.09.2026, Mo-Do: 9–11.30 Uhr, Fr+Sa 15–18 Uhr, Eintritt frei)