Festival der freien Kultuszene

Auf der Grafik zum Festival ist "Mehr Wert!!" zu lesen.
Grafik: Büro 222 – Visuelle Kommunikation

Festival der freien Kultuszene


Matthäikirchhhof, Zugang über Große Fleischer­gasse 12

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Am Wochenende verwandelt sich der Matthäikirchhof im Herzen Leipzigs in einen lebendigen Ort kultureller und gesellschaftlicher Auseinandersetzung. Die Initiative Leipzig plus Kultur veranstaltet dort ein Festival und Symposium, um die Vielfalt der Leipziger freien Kulturszene sichtbar zu machen. Heute finden neben dem zweiten Tag des Symposiums eine Reihe von Veranstaltungen statt. BesucherInnen können auf dem Matthäikirchhof Theater, Kunst, Literatur und Musik erleben. Garagen öffnen ihre Tore, animierte Kurzfilme reisen durch die Zeit und abends wird zu Live Musik und DJs getanzt. (Ein­tritt frei)

Festival der freien Kultuszene

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Festival der freien Kultuszene


Matthäikirchhhof, Zugang über Große Fleischer­gasse 12

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Am Wochenende verwandelt sich der Matthäikirchhof im Herzen Leipzigs in einen lebendigen Ort kultureller und gesellschaftlicher Auseinandersetzung. Die Initiative Leipzig plus Kultur veranstaltet dort ein Festival, um die Vielfalt der Leipziger freien Kulturszene sichtbar zu machen. Eröffnet wird der zweite Festivaltag durch eine Live-Cooking Literatur Show mit Julius Fischer. In Fitzis Filmgarage können Kinder und Jugendliche mit der Anime-Dok­serie „Auf Fritzis Spuren“ in die DDR & Wendezeit abtauchen. Zu weiteren Angeboten gehören eine Schnitzeljagd für die Kleinen oder künstlerische und archäologische Führungen über den geschichtsträchtigen Matthäikirchhof für die Großen. (Ein­tritt frei)

Lesung & Gespräch mit Marieke Reimann

Lesung & Gespräch mit Marieke Reimann


Zeitgeschichtliches Forum Leipzig, Grimmaische Straße 6

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Wende verschlafen, Lebensleistungen entwertet, Chefsessel westdeutsch be­setzt - eine wirklich gerechte Einheit wurde verpasst. Marieke Reimann, in Rostock geboren und im Plattenbau aufgewachsen, kennt diese Probleme aus erster Hand. Sie verbindet in ihrem Buch persönliche Reportage mit scharfer Analyse und plädiert für einen Osten mit Zukunft. Denn unsere Demokratie kann nur gewinnen, wenn die Wende endlich bei allen ankommt. Warum finden Einheitsfeiern ohne Ostdeutsche statt? Warum ist Friedrich Merz froh, im Westen geboren zu sein? Können Angela Merkel und Tokio Hotel Vorbilder sein? Darüber spricht die Autorin mit der Journalistin Antonie Rietzschel. (Ein­tritt frei)

Vortrag: „Giacomo Casanova in Leipzig“

Zeichnung von Casanova, der einen Apfel in der Hand hält
Casanova, Illustration von Alexandra Bonin, Abbildung: © Künstlerin, Verlag kopfundwelt

Vortrag: „Giacomo Casanova in Leipzig“


Literaturhaus Leipzig, Literaturcafé, Gerichts­weg 28

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Ansgar Bach, Verleger und Sachbuchautor, berichtet über Giacomo Casanova, den italienischer Abenteurer und Schriftsteller, und dessen enge Verbindung mit Sachsen, besonders zu Dresden, aber auch nach Leipzig, wo seine berühmten Memoiren erstmals veröffentlicht wurden. In der Veranstaltung werden bibliophile Casa­nova-Erst­aus­ga­ben und die Buchillustrationen der Künstlerin Alexandra Bonin vorgestellt. Neugierige erfahren noch unbekannte Facetten der Abenteuer des zum Synonym gewordenen Liebhabers. Casanova, Madame Pompadour und eine sächsische Gräfin laden zu einem spektakulären Abend ein. (Ein­tritt frei)

SOMMER IM GRASSI: Schreiben im Museum - Abschlusslesung

Aussenansicht des GRASSI Museums, im Vordergrund ist eine grüne Wiese zu sehen.
GRASSI Museum, Foto: © Esther Hoyer

SOMMER IM GRASSI: Schreiben im Museum - Abschlusslesung


GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Johannis­platz 5-11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Unter dem Titel „Schreiben im Museum“ fanden im Sommer im GRASSI Museum in Kooperation mit dem Jungen Literaturinstitut Leipzig sechs Schreibworkshops statt. Die Teil­neh­merIn­nen waren eingeladen im und über das Museum zu schreiben. Jeder Workshop hatte ein eigenes Thema und auch die Ausgangspunkte und Textformen va­riier­ten - von ersten Textschnipseln bis zu erzählerischen Experimenten. Zum Abschluss des Schreibsommers werden die Ergebnisse nun in einer öffentlichen Lesung präsentiert. (Ein­tritt frei)

Hörspaziergang: „Brünner Straße“

Schwarz-Weiß-Foto einer vierspurigen Straße mit einer Reihe Laternen auf dem Mittelstreifen und Gebsch an den Rändern
Die Brünner Straße in Grünau, Abbildung: Grünauer Kultursommer

Hörspaziergang: „Brünner Straße“


Treffpunkt: Brünner Straße, Ecke Nikolai-Rumjanzew-Straße

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Für viele in Leipzig ist die Brünner Straße ein Nicht-Ort, eine unwirtliche, breite Straße, zwei Kilometer Asphalt, Gebüsch und Garagen. Man kennt sie vielleicht vom Durchfahren, aber niemend verweilt hier länger. Doch welche Geschichten verbergen sich hier? Was gibt es hier alles zu entdecken? Und was hat das alles mit Brünn und Tschechien zu tun? Und mit den Anfängen von Grünau? Das alles können Interssierte bei diesem Hörspaziergang erfahren, der in Zusammenarbeit mit dem Verein Städtepartnerschaft Leipzig-Brno und unter der künstlerische Leitung von Ferdinand Hauser und Susa Wolfrum konzipiert wurde. (Funk­kopf­hörer werden gestellt, Teil­nahme frei, Spende er­beten)

BookTalkWalk – Gedanken­Gänge mit Jahr­hundert­büchern

BookTalkWalk – Gedanken­Gänge mit Jahr­hundert­büchern


Treffpunkt: Liebig­straße / Ecke Talstraße

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Was schulden wir dem Ande­ren - und wie begegnen wir ihm wirklich? Beim dritten BookTalkWalk führt Kerstin Andermann, Institut für Philosophie der Universität Leipzig, durch die Stadt und stellt Emmanuel Lévinas' „Die Spur des Anderen" an thematisch passenden Orten vor. Gemeinsam gehen, gemeinsam denken: Beim Ge­dan­ken­Gang wird auf verständliche Weise ein Werk einer bedeutenden Den­kerIn vorgestellt. Die Teilnehmenden sind eingeladen, nicht nur zuzuhören, sondern auch ins Gespräch zu kommen. Der Spaziergang ist offen für alle und setzt keine Vorkenntnisse voraus. Im besten Fall regt er dazu an, das präsentierte Buch anschließend selbst zu lesen. (Teil­nahme kosten­los)

Konzertlesung: „Auf offener Strecke“ mit Sascha Gutzeit

Schwarz-Weiß-Foto des Musikers mit Gitarre und nachdenklichem Gesichtsausdruck
Sascha Gutzeit, Foto: © Christoph Müller

Konzertlesung: „Auf offener Strecke“ mit Sascha Gutzeit


Chillum im Café Puschkin, Karl-Lieb­knecht-Straße 74

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Kann der richtige Song einen Moment unsterblich machen? Die Antwort wird schnell klar, denn der neue Roman von Sascha Gutzeit ist ein Roadmovie in Buchform und eine Liebeserklärung an Songs, die so viel bedeuten, dass sogar das Leben von ihnen abhängen kann. Im Café Puschkin bringt der Autor, Songschreiber und Schauspieler seine Leidenschaft für Musik auf die Bühne. Ob mit Schreibmaschine oder an Gitarre und Klavier, Sascha Gutzeit macht den Soundtrack für's Kopfkino (Video). Seine Lieder und Geschichten sind wie Kurz­filme - von poetisch bis bitterböse und manchmal lustig. (Ein­tritt auf Spen­den­basis)

„Stolz & Eigen­sinn“ - Film und Gespräch

Zwei Fotos nebeneinander  zeigen dieselbe Frau, einmal in 1990er Jahren und einmal 2025
Monika Schurmann arbeitete 1990 als Lokführerin, Abbildung: © Gerd Kroske, realistfilm

„Stolz & Eigen­sinn“ - Film und Gespräch


Zeitgeschichtliches Forum Leipzig, Grimmaische Straße 6

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Der Dokumentarfilm porträtiert Frauen, die in der DDR in der Industrie arbeiteten und nach 1990 hart um ihren Arbeitsplatz kämpfen mussten. Der Film basiert auf einem außergewöhnlichen Archivfund: Aufnahmen aus den 1990er Jahren, in denen die Frauen offen über ihre Situation sprachen. Der Film verwebt dieses authentische Material mit dem heutigen Leben der Protagonistinnen, indem er sie 30 Jahre später erneut vor die Kamera holt (Trailer). Im Anschluss findet ein Publikumsgespräch mit der Filmwissenschaftlerin Annika Haupts und dem Kulturwissenschaftler Andreas Kötzing über die Bedeutung von Filmen aus den 1990er Jahren für die Aufarbeitung der Wendezeit statt. (Ein­tritt frei)

Lesung: „Erstbezug Platte – Ge­schichten vom An­kom­men in Leipzig-Grünau“

Das Buchcover zeigt die Illustration des Hauseingangs um Plattenbau, zu dem einer Treppe führt, auf der Kinder spielen.
© edition.zb

Lesung: „Erstbezug Platte – Ge­schichten vom An­kom­men in Leipzig-Grünau“


Soziokulturelles Zentrum KOMM-Haus, Selliner Straße 17

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Im Rahmen des Grünauer Kultursommers findet eine exklusive Vor­ab-Le­sung des Buches „Erstbezug Platte – Geschichten vom Ankommen in Leipzig-Grünau“ statt. In 25 Por­träts zeichnet Herausgeber Oliver Zschau, der selbst im Stadtteil aufgewachsen ist, individuelle Wege des Ankommens und Bleibens nach und spannt einen Bogen über fünf Jahrzehnte. Ob durch Migration, Familiengründung oder die bewusste Entscheidung, hierher zurück­zu­kehren – jeder ist Teil der Geschichte von Grünau. Porträtfotografien und Einblicke in die Wohnungen schaffen zusätzliche Nähe und bereichern die Texte. (Ein­tritt frei)

„Zur Heimat erkor ich mir die Liebe“ - Jüdisches Leben in Dichtung und Musik

„Zur Heimat erkor ich mir die Liebe“ - Jüdisches Leben in Dichtung und Musik


Bibliothek Gohlis „Erich Loest“, Georg-Schumann-Straße 105

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das literarisch-musi­ka­li­sche Programm erzählt von der Ruhe- und Heimatlosigkeit sowie Angst jüdischer Künst­lerInnen, aber auch von großer Liebe und Glück. Die Schauspielerin Sibylle Kuhne liest Lyrik und Prosa von Rose Ausländer, Mascha Kaléko oder Itzik Manger und lässt Biografisches und Historisches einfließen. Sehr bewegend spiegelt sich dabei auch die Situation von heute in den Texten von damals wider. Svitlana Yudelevych begleitet das Programm mit traditioneller jüdischer Musik, Klezmer und Improvisationen temperamentvoll und einfühlsam auf ihrer Geige. (Ein­tritt frei)

Lesung & Gespräch mit Nea Schmidt

Lesung & Gespräch mit Nea Schmidt


Buchhandlung Rotorbooks, Kolon­naden­straße 5-7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Worum geht es in Nea Schmidts Debüt, dem Gedichtband „sprechen in flechten“? Um alles! Also um nichts? Nein, um das Verwischen, um ein Verwachsen mit den Schwestern, um ungefestigte Identität, oder vielleicht um ein verflochtenes, sich ständig änderndes Sein. In den Begriff der Flechte schleicht sich – wie ein Parasit, oder wie ein Zweifel, als Be­fall – das Flechten ein, eine traditionell weibliche Kulturpraxis. Sprache als Gewebe, Liebe als Laufmasche. Der Abdend in der Reihe „RE:“ von Rotorbooks und dem Literaturmagazin „Edit“ wird moderiert von dessen Redakteurin Carla Hermann. (Eintritt: 5 €, Anmeldung per E-Mail er­be­ten)

Der durstige Pegasus

Der durstige Pegasus


Moritzbastei, Kurt-Masur-Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

In der Moritzbastei heißt es wieder Bühne frei für einen Abend voller Literatur, Geschichten und Musik. Moderiert wird dieser zum ersten Mal von der Autorin (und Schlag­zeu­gerin) Anna Schöne, die den Staffelstab von Eileen Mätzold übernimmt. Ihre Gäste sind Elisa Adam und Michael Neumann. Elisa Adams, alias Einfach Elses, Texte grasen von Lyrik bis Prosa alles ab. Ob gereimt oder nicht, immer sind sie vielschichtig, gesellschaftskritisch, ehrlich und humorvoll. Der Autodidakt Michael Neumann spielt Ausschnitte aus „Ge­dich­te & Musik“, Eigenkompositionen und Texte, die von seinen Sehnsüchten, Träumen und Ängsten erzählen. (Ein­tritt frei)

Lesung & Gespräch mit Shila Behjat

Buchumschlag, Titel und der Name der Autorin sind in verschiedenen Rottönen gehalten.
© Carl Hanser Verlag

Lesung & Gespräch mit Shila Behjat


Soziokulturelles Zentrum Frauenkultur, Wind­scheid­straße 51

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Vom Iran bis Belarus, von Fridays for Future bis zu den großen Diskri­minie­rungs­de­bat­ten – Revolutionen und gesellschaftlicher Wandel haben heute oft ein weibliches Gesicht. Ausgehend von den mutigen Frauen im Iran fragt die Journalistin und Autorin Shila Behjat nach den Besonderheiten weiblichen Protests. Aus vielen Gesprächen entsteht eine lebendige Reportage, die zeigt: Auch unter widrigsten Umständen sind Frauen schon lange nicht mehr nur Opfer, sondern Protagonistinnen der Geschichte. Ist es längst angebrochen, das weibliche Zeitalter? „Frauen und Revolution“ ist ein Plädoyer für ein neues Frauenbild, einen Feminismus der Stärke und weibliche Solidarität. (Ein­tritt nach Selbst­ein­schätzung)

Lesung & Musik mit Thomas Bachmann

Lesung & Musik mit Thomas Bachmann


Stadtbibliothek, Raum „Franz Dominic Grassi“, W.-Leusch­ner-Platz 10-11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Thomas Bachmann ist ein vielseitiger Mensch und arbeiet als Schriftsteller, Musiker und Grafiker in Leipzig. In der Stadtbibliothek stellt er zwei neue Bücher vor. In „Freistaat Wald. Utopia 2025“ geht es um fünf Personen ohne Perspektive, die sich auf die Suche nach einem Ort begeben, der sie leben lässt. Im Roman entwickelt der Autor für sie einen schönen, vielleicht sogar realistischen Traum. „Bauern, Bonzen, Badusan“ enthält Geschichten aus der DDR. Anscheinend kleine, alltägliche Begebenheiten, in denen aber immer auch Gesellschaftliches durchschimmert. Und weil Thomas Bachmann auch Musiker ist, gibt es am Abend zudem eigene Kompositionen für Konzertgitarre zu hören, begleitet von Anna Steinhäuser auf dem Cello. (Ein­tritt frei)

Gesprächskonzert: Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach

Gesprächskonzert: Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach


Sommersaal des Bach-Museums Leipzig

von: Bach-Museum Leipzig

Hört Alte Musik!
Gesprächskonzert zur Sonderausstellung »Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach«
Werke von J. S. Bach, bearbeitet von F. Mendelssohn Bartholdy und F. David
Eva Salonen, Violine · Cornelia Osterwald, Hammerklavier
Kerstin Wiese, Moderation
Eintritt frei.

Gefördert von der Szloma-Albam-Stiftung

 

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