24. Hörspielsommer

Viele Menschen sitzen oder liegen auf einer Wiese und lauschen dem Hörspielptogramm
Aufmerksames Publikum beim Hörspielsommer im Richard-Wagner Hain, Foto: Hör­spiel­som­mer e. V.

24. Hörspielsommer


Richard-Wagner-Hain

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Fünf Tage lang verwandelt der Leipziger Hörspielsommer die Wiese am Elsterflutbecken wieder in einen Begegnungsort für Hör­spiel-En­thu­sias­ten. Be­su­cherIn­nen können sich auf innovative Live-Acts, abwechslungsreiche Thementage, zahlreiche Hörspiele, Features, Wettbewerbe oder Workshops freuen. Zum Beispiel findet am Donnerstag ein Techno-The­men­tag statt und am Samstag der Internationale Hörspielwettbewerb. Das größte Hör­spiel-Open-Air-Fes­ti­val im deutschsprachigen Raum beginnt wochentags um 16 Uhr und an den Wochenenden bereits um 14 Uhr mit dem Familienprogramm. Ab 18 Uhr übernimmt anschließend täglich das Abendprogramm die Wiese. (Ein­tritt frei, Pro­gramm)

BookTalkWalk – Gedanken­Gänge mit Jahr­hundert­büchern

BookTalkWalk – Gedanken­Gänge mit Jahr­hundert­büchern


Treffpunkt: Bibliotheca­ Albertina, Beethoven­straße 6

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Der BookTalkWalk verbindet ein Buch mit besonderen Orten, die inhaltlich zu den Themen und Gedanken des Buches passen. Dieses Mal ist die Bibliotheca Albertina der Startpunkt des Spaziergangs, bei dem Thomas Kater (Insti­tut für Philosophie, Universität Leip­zig) das Buch „Über den Begriff der Geschichte“ von Walter Benjamin vorstellt. Benjamin legt darin Rechenschaft ab, wie es um das altehrwürdige Unternehmen, die Welt in eine menschenwürdigere zu transformieren, bestellt ist. Der Spaziergang ist offen für alle Interessierten und setzt keine Vorkenntnisse voraus. Der BookTalkWalk soll im besten Falle dazu anregen, das präsentierte Buch anschließend selbst zu lesen. (Teil­nahme kosten­los)

Diskussion: Regenbogenstadt Leipzig?

Bei einer Demo weht die Pride-Fahne über den Köpfen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Die Pride-Flag auf einer CSD-Kund­ge­bung in Leipzig, Foto: © CSD Leipzig

Diskussion: Regenbogenstadt Leipzig?


Volkshochschule Leipzig, Löhr­straße 3–7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Leipzig gilt als Leuchtturm der queeren Community in Sachsen und Ost­deutschl­and – mit Orten wie der 1990 gegründeten RosaLinde und einer lebendigen Szene aus Bars, Saunen und Safe Spaces. Doch wie erleben LSBTIQ*-Men­schen ihren Alltag heute? Im Rahmen der CSD-Pro­gramm­woche diskutieren: Martina Münch (Bei­ge­ord­nete für Soziales, Gesundheit und Viel­falt), Katrin Darlatt (Re­feren­tin für Gleichstellung) und Stadträtin Christina März (SPD) über Sichtbarkeit, Teilhabe und aktuelle Herausforderungen. Welche Fortschritte gibt es und wo besteht weiterhin Handlungsbedarf? Eine Veranstaltung der Arbeitsgruppe SPDqueer Leipzig (Ein­tritt frei)

„Sei bereit für Dein Insekt!“ – Leseperformance

Zeichnung eines Mädchens mit roter Augenmaske und einer Kappe mit Fühlern auf dem kopf
„Vom Verschwinden – Zur Poesie und Philosophie der Insekten“, Malerei von Dorit Löffler

„Sei bereit für Dein Insekt!“ – Leseperformance


Budde-Haus, Kunstgarten, Lützow­straße 19

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Der Autor Kurt Mondaugen und die Künstlerin Dorit Löffler sind Initiatoren des interdisziplinären Projekts „Vom Ver­schwin­den – Zur Poesie und Philosophie der Insekten“. Darin wird erforscht, ob und wie man dem weltweiten Artensterben mit künstlerischen Mitteln entgegenwirken kann. Das Publikum erwartet ein künstlerischer Verwandlungszauber und eine spektakuläre Leseperformance in der Na­tur – live und interaktiv mit Libellen, Glühwürmchen, Bienen und Hummeln, einem Gril­len-Or­ches­ter, einer Ameisenkönigin und einem Bienenvater. Diesen Abend im Rahmen des MACH WAS DRAUS! Aktionsjahres des Budde-Hau­ses wird man so schnell nicht vergessen. (Ein­tritt frei, Spende er­beten)

Eröffnung: „WH: M“ - Druckgrafik zu Texten von Wolfgang Hilbig

Eröffnung: „WH: M“ - Druckgrafik zu Texten von Wolfgang Hilbig


Literaturhaus Leipzig, Foyer, Gerichts­weg 28

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Wolfgang Hilbig (1941–2007) wurde im thüringischen Meuselwitz geboren. Der Schriftsteller und Dichter ist dort heute aber vielen unbekannt. Das Anliegen der Künstlerin Sabine Müller ist es, das Andenken an den Dichter in seiner Heimat zu erhalten. Sie begab sich auf literarische Spurensuche und daraus entstanden 14 Druck­grafiken mit Gedichten und Texten des Autors. Anlässlich seines 85. Ge­burts­tages werden sie nun unter dem Titel „WH: M“ (Wolf­gang Hilbig: Meusel­witz) erstmals in Leipzig ausgestellt. Zur Eröffnung findet ein Künstlerinnengespräch von Sabine Müller mit Katrin Hanisch, Vorsitzende der Wolf­gang-Hilbig-Ge­sell­schaft in Leipzig, statt. (Ein­tritt frei)

„Affenliebe“ & „Pusztagold“ - Lesung mit Lara Rüter und Clara Heinrich

„Affenliebe“ & „Pusztagold“ - Lesung mit Lara Rüter und Clara Heinrich


Buchhandlung Rotorbooks, Garten, Kolon­naden­straße 5-7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

In der Reihe „RE“ von Rotorbooks und der Liteaturzeitschrift Edit geht es dieses Mal um Menschenaffen und um eine weite, karge Landschaft, die Puszta. In „Affenliebe“ erzählt Lara Rüter über die Arbeit an einem Primatenforschungsinstitut, von Geburten und vom Sterben, von Freiheitsdrang und Berührung. Im Alltag mit den Affen drängt sich immer wieder die Frage auf: Wie fühlt es sich an, ein Mensch zu sein? Clara Heinrich schreibt darüber, was es bedeutet, sich zu sor­gen – um Menschen, Saatgut, die Natur. In „Pusztagold“ geht sie auch der Frage nach, ob sich eine Landschaft wie ein Gedicht lesen ließe. (Spen­den­emp­feh­lung 5–15 €, Anmeldung per E-Mail er­be­ten)

Buchpremiere: „Das richtige Leben des Alvaro Maderholz“

Auf dem Buchcover sieht man einen Papagei, der auf den Spitzen von zwei Skiern sitzt.
© Matthes & Seitz

Buchpremiere: „Das richtige Leben des Alvaro Maderholz“


GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Johannis­platz 5-11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Als am 11. September 1973 Rauchschwaden über den chilenischen Präsidentenpalast ziehen und die Nachricht vom Tod Salvador Allendes die Runde macht, ertönt der erste Schrei eines Kin­des - Alvaro Maderholz. Der Schriftsteller Clemens Böckmann stieß zufällig auf die Spur des tödlich verunglückten skispringenden Dichters, der beim Absprung von der Schanze der eigenen, von Krieg, Exil und Ideologie gezeichneten Familiengeschichte zu entfliegen hoffte. Über Kontinente hinweg verwebt Clemens Böckmann Archivmaterial, Passkopien und Gedichte zu einem vielstimmigen Text und nicht zuletzt zu einem Kriminalroman voller Finten und Fährten. Eine Veranstaltung des GRASSI Museums für angewandte Kunst mit dem Literaturhaus Leipzig (Ein­tritt frei)

Rundgang & Podiums­gespräch: Baseball­schläger­jahre in Grünau

Auf einem historischen Foto tragen Jugendliche ein Transparent mit der Aufschrift: Gegen Faschismus Rassismus Sexismus.
Protestierende Jugendliche auf der Leipziger Montagsdemonstration, Foto: © Maria Notbohm

Rundgang & Podiums­gespräch: Baseball­schläger­jahre in Grünau


KOMM-Haus, Selliner Straße 17

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Leipzig erfuhr in den 1990er Jahren einen Anstieg von Rassismus und Gewalt. Auf Übergriffe in der Nacht zur Wiedervereinigung im Oktober 1990 folgten Anschläge auf Unterkünfte für Asylsuchende und Todesopfer, auch in Grünau. Rechte Jugendliche eigneten sich im Stadtteil zudem die Jugendklubs an. Der Rundgang führt zu Orten dieser rechten Raumnahme und Gewalt. Ab 18.30 Uhr diskutieren der Sozialwissenschaftler Paul Zschocke, der ehemalige Jugendsozialarbeiter Willie Wildgrube und Zeit­zeu­gIn­nen bei einem Gespräch des Stadtgeschichtlichen Museums und des KOMM-Hau­ses über Ausmaß und Hintergründe der „Baseballschlägerjahre“ und blicken auf die heutige Situation. (Ein­tritt frei)

Lesung mit Priska Lachmann

Lesung mit Priska Lachmann


Philippus-Garten, Aurelien­straße 54

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Wir versagen und scheitern alle. Der Ärger darüber und das manchmal unvermeidbare Loslassen von Träumen verbindet uns. Priska Lachmann schreibt in ihrem Ratgeber „Immer besser scheitern“, wie man mit Misserfolgen umgehen kann, was Scham mit Mut zu tun hat, was man vom Scheitern lernen kann. Und warum sie glaubt, dass Gott das Unperfekte liebt. Seit ihrem Theologiestudium arbeitet die Autorin als freie Journalistin, Bloggerin sowie als Fa­mi­lien- und Paartherapeutin in Leipzig. (Ein­tritt frei, Spende will­kommen)

Lesung mit Katharina Bendixen

Lesung mit Katharina Bendixen


Philippus-Garten, Aurelien­straße 54

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Einer jungen Frau wächst seit ihrer Kindheit eine Sonnenblume im Ohr, doch sie weigert sich, sie abzuschneiden. Katharina Bendixen nutzt unterschiedliche literarische Mittel, von der klassischen Short Story über ma­gisch-sur­reale Erzählungen bis zu experimentellen Formen, um von Eltern und Kindern, von Konflikten und Überlastung oder den Anforderungen an Mutterschaft zu erzählen. In ihrem Buch „Eine zeitgemäße Form der Liebe“ seziert die Autorin pointiert den Familienalltag und hält einer zugleich gestressten wie gesättigten Gesellschaft den Spiegel vor. (Ein­tritt frei, Spende will­kommen)

Lesung mit Greta Taubert

Lesung mit Greta Taubert


Philippus-Garten, Aurelien­straße 54

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Endlich – die Liebeserklärung an den Ostmann! In den Medien sächselt er oft, wäht AfD und pöbelt tumb durch Deutschlands Straßen. Diesem Klischee tritt Greta Taubert mit „Guten Morgen, du Schöner“ entgegen. In Anlehnung an Maxie Wanders Klassiker „Guten Morgen, du Schöne“ gibt die Journalistin den Ostmännern von heute eine Stimme. Greta Taubert reiste von Nord nach Süd, von Ost nach West und sprach mit im Osten geborenen Männern: über das Mannsein, über Gleichberechtigung, die Umbrucherfahrungen und die Suche nach sich selbst. Aus den Gesprächen ist eine spannende, charmante Annäherung an den Ostmann entstanden. (Ein­tritt frei, Spende will­kommen)

Gesprächskonzert: Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach

Gesprächskonzert: Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach


Sommersaal des Bach-Museums Leipzig

von: Bach-Museum Leipzig

Die Bachiana aus der Musikbibliothek Peters
Gesprächskonzert zur Sonderausstellung »Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach«

Werke von J. S. Bach aus der Sammlung der Musikbibliothek Peters
N.N., Sopran · Julia Chmielewska-Ulbrich, Cembalo, Truhenorgel
Kerstin Wiese, Moderation

Eintritt frei. Gefördert von der Szloma-Albam-Stiftung.

 

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