Dialogführung: Wo Leipzig einst zum Baden ging

Besucherinnen sehen sich in einer Ausstellung eine nachgestellte Badeszene mit Wiese und Schwimmbecken an.
Einblick in die Ausstellung „Sonne. Satt. Sommer in Leipzig“, Foto: Markus Scholz, © Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Dialogführung: Wo Leipzig einst zum Baden ging


Stadtgeschichtliches Museum, Haus Böttchergäßchen, Böttcher­gäßchen 3

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Sommer verspricht luftig fröhliche Mode, Eis am Stiel, Grillparty, Feste und Konzerte im Freien. Und er verheißt vor allem Badevergnügen. Die Ausstellung „Sonne. Satt. Sommer in Leipzig“ streift durch 400 Jah­re wechselhafter Sommergefühle. Leichtfüßig, aber nicht leicht­fer­tig - auch die Herausforderungen der heutigen Zeit und mögliche Lösungen sind ein Thema. Bei dieser Führung geht es aber um Leipziger Bade- und Schwimmkultur vergangener Jahrhunderte. Denn gebadet wurde in der Stadt schon immer, ob in den zahlreichen lokalen Gewässern oder in heute teils in Vergessenheit geratenen Natur- und Freibädern. (Teil­nahme kostenlos, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 9651340 er­beten)

Führung: Hidden Places in der Natio­nal­bi­blio­thek

Das historische Gebäude der Deutschen Nationalbibliothek mit seinen modernen Erweioterungsbauten
Die Deutschen Nationalbibliothek und der vierte Erweiterungsbau mit dem Deutsche Buch- und Schriftmuseum, Foto: DNB / Peter Kühne

Führung: Hidden Places in der Natio­nal­bi­blio­thek


Treff: Museumsfoyer Deutsches Buch- und Schrift­museum, Deutscher Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Was gibt es Spannenderes als einen Blick hinter die Kulissen? Mit über 600 Räu­men ist die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig ein Eldorado an einzigartigen Orten und Geschichten. Der Rundgang bietet einen Blick hinter die ein oder andere sonst verschlossene Tür in einer der größten Bibliotheken des Landes. Vom Keller bis ins Dachgeschoss geht es bei der Führung durch ein Gebäude, das seit seiner Gründung stetig gewachsen ist und viele Geschichten zu erzählen hat. (Teil­nahme kosten­los)

Zebra.Festival: Family Day

Ein DJ steht mit konzentriertem Gesichtsausdruck an seinem Pult
DJ des zebra. Kollektivs, Foto: © zebra. e. V.

Zebra.Festival: Family Day


GRASSI Museum, Treffpunkt 2. Innen­hof, Johannis­platz 5-11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

An diesem Nachmittag laden der zebra. e. V. und das GRASSI Museum für Völkerkunde Familien ein, afro-karibischen DJ-Sets zu lauschen, zu tanzen und zu spielen und die besondere Atmosphäre der Innenhöfe im GRASSI zu genießen. Von Afrobeat über Dancehall bis hin zu Amapiano ist für jeden Geschmack etwas dabei. Neben kreativen Kinder- und Familienangeboten, gibt es internatinale Snacks und Drinks. Ein perfekter Sommertag im Herzen der Stadt, um sich zu begegnen und gemeinsam zu feiern. (Ein­tritt frei)

Führung: Einer Diktatur auf der Spur

Das historische Portal zum heutigen Stasi-Unterlagen-Archiv in Leipzig
Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig in der „Runden Ecke“, Foto: © Bundesarchiv

Führung: Einer Diktatur auf der Spur


Stasi-Unter­lagen-Archiv Leipzig, Dittrich­ring 24

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Im Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig wird die Hinterlassenschaft der ehemaligen Stasi-Bezirksverwaltung Leipzig verwahrt, erschlossen und zugänglich gemacht. Insgesamt lagern im Archiv 5.736 laufende Meter Unterlagen, darunter mehr als 2,8 Mil­lio­nen Karteikarten. Während der Führung erhalten die Teil­neh­merIn­nen detaillierte Einblicke in die Struktur und Arbeitsweise der DDR-Geheim­polizei. Anhand von Beispielakten werden insbesondere die Überwachungsmethoden der Stasi beleuchtet. Ebenso wird über die heutige Nutzung der Unterlagen informiert. (Teil­nahme kostenlos, Reservierung per E-Mail oder unter 030 18665-3211 emp­fohlen)

Publikumstag im Bach-Museum Leipzig

Publikumstag im Bach-Museum Leipzig


Bach-Museum Leipzig (Thomaskirchhof 15/16, 04109 Leipzig)

von: Bach-Museum Leipzig

An jedem ersten Dienstag im Monat ist im Bach-Museum Leipzig der Eintritt frei. Um 15 Uhr wird eine kostenlose öffentliche Führung ange­boten — zu Themen, die auf das Leipziger Publikum zugeschnitten und die für die ganze Familie gedacht sind.

Gesprächskonzert: Jüdisches Leben und die Musiker­familie Bach

Blick von oben in den Sommersaal des Bach-Museums, in dem gerade ein konzert stattfindet
Konzert im Sommersaal des Bach-Museums, Foto: © Gert Mothes, Bach-Archiv Leipzig

Gesprächskonzert: Jüdisches Leben und die Musiker­familie Bach


Bach-Museum Leipzig, Sommersaal, Thomas­kirch­hof 15/16

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Wie bedeutend jüdische Familien für die Verbreitung der Musik Johann Sebastian Bachs und seiner Söhne waren, zeigt die Sonderausstellung „Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach“. Bei diesem Gesprächskonzert geht es um die Musikaliensammlerinnen Sara Levy, die Schülerin von Wilhelm Friedemann Bach war und zugleich ihn und die anderen Söhne Bachs gefördert hat. Als virtuose Cembalistin führte sie in Berlin einen musikalischen Salon, der Treffpunkt der bedeutendsten Musiker und Gelehrten war. Dort machte sie die Musik der Bachfamilie in vielen Konzerten bekannt. Zur Vorstellung von Sara Levy werden Werke von Johann Sebastian Bach und von seinem Sohn Carl Philipp Emanuel gespielt. (Ein­tritt frei)

Freier Eintritt im Musik­instrumenten­museum

Freier Eintritt im Musik­instrumenten­museum


Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig, Johannis­platz 5–11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen historischer Musikinstrumente befindet sich in Leipzig. Immer am 1. Mitt­woch des Monats können Be­suche­rIn­nen die Historische Ausstellung des Museums kostenlos entdecken. Unter dem Titel „Die Suche nach dem vollkommenen Klang“ bietet sie Interessenten aller Altersstufen einen Einblick in die Leipziger Musikgeschichte sowie in die vielfältige Welt der Musikinstrumente. Zusätzlich kann die Sonderausstellung „Paul de Wit. Ein Holländer in Klein-Paris“ besichtigt werden. Der aus Maastricht stammenden Musikenthusiast fand 1879 in Leipzig seine Wahlheimat und seine Sammlung bildet den historisachen Ursprung des heutigen Musikinstrumentenmuseums.

Freier Eintritt in der GfZK

Freier Eintritt in der GfZK


Galerie für Zeitgenös­si­sche Kunst, Karl–Tauch­nitz–Str. 9–11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig ist ein Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst und ein Museum für Kunst nach 1945. Die international etablierte Kunstinstitution befasst sich mit dem Verhältnis von Kunst und Architektur sowie von Kunst und Design. Die Angebote des Hauses bringen Menschen unterschiedlicher Erfahrung und Herkunft zusammen und laden dazu ein, Denk- und Handlungsmöglichkeiten einer offenen Gesellschaft mit künstlerischen Mitteln durchzuspielen. An jedem Mittwoch können die Ausstellungen der Galerie kostenfrei besichtigt werden.

Freier Eintritt im Schumann-Haus

Der historische Konzertsaal, heute Schumann-Saal, Foto: © Christian Kern

Freier Eintritt im Schumann-Haus


Schumann-Haus, Insel­staße 18

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Ihre glücklichen ersten vier Ehejahre verbrachten Clara und Robert Schumann in dem 1838 im klassizistischen Stil errichteten Haus in der Inselstraße. An ihrem 21. Ge­burts­tag bezogen die frisch Vermählten ihr erstes gemeinsames Domizil. Die heutige Dauerausstellung ist als Paarmuseum konzipiert und damit einzigartig in der Musikermuseumslandschaft. Daneben kann der historische Konzertsaal, in dem früher auch Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Liszt, Richard Wagner, Hector Berlioz oder Hans Christian Andersen ein und aus gingen, besichtigt werden.

Führung: Leipzig vers­tehen! Eine Zeit­reise durch die Geschichte

Führung: Leipzig vers­tehen! Eine Zeit­reise durch die Geschichte


Altes Rathaus, Treffpunkt: 1. OG

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Im Alten Rathaus machen rund um den historischen Festsaal und die Ratsstube mehr als 1100 Originale die wechselvolle Geschichte Leipzigs erlebbar. Mit Museumsdirektor Dr. An­selm Hartinger geht es auf Spurensuche durch die Dauerausstellung des Stadtgeschichtlichen Museums im Alten Rathaus. Bei den Führungen können sich die Gäste immer wieder auf spannende Objekte und überraschende Erkenntnisse aus 1000 Jah­ren Stadtgeschichte freuen. Zudem werden auch heutige Themen der Stadtentwicklung aufgegriffen. (Ein­tritt: 3 €, Voranmeldung per E-Mail oder unter 0341 9651340 mög­lich)

Rundgang & Podiums­gespräch: Baseball­schläger­jahre in Grünau

Auf einem historischen Foto tragen Jugendliche ein Transparent mit der Aufschrift: Gegen Faschismus Rassismus Sexismus.
Protestierende Jugendliche auf der Leipziger Montagsdemonstration, Foto: © Maria Notbohm

Rundgang & Podiums­gespräch: Baseball­schläger­jahre in Grünau


KOMM-Haus, Selliner Straße 17

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Leipzig erfuhr in den 1990er Jahren einen Anstieg von Rassismus und Gewalt. Auf Übergriffe in der Nacht zur Wiedervereinigung im Oktober 1990 folgten Anschläge auf Unterkünfte für Asylsuchende und Todesopfer, auch in Grünau. Rechte Jugendliche eigneten sich im Stadtteil zudem die Jugendklubs an. Der Rundgang führt zu Orten dieser rechten Raumnahme und Gewalt. Ab 18.30 Uhr diskutieren der Sozialwissenschaftler Paul Zschocke, der ehemalige Jugendsozialarbeiter Willie Wildgrube und Zeit­zeu­gIn­nen bei einem Gespräch des Stadtgeschichtlichen Museums und des KOMM-Hau­ses über Ausmaß und Hintergründe der „Baseballschlägerjahre“ und blicken auf die heutige Situation. (Ein­tritt frei)

Führung: Insektenwissen. Histo­rische Bücher und Prä­parate zur Insekten­kunde

Auf einer Buchseite sind Zeichnungen verschiedener Nashornkäferarten zu sehen.
Kolorierter Kupferstich aus August Johann Rösel von Rosenhofs „Der monatlich herausgegebenen In­sec­ten-Be­lus­ti­gung“, Nürnberg 1746, Abbildung: © UB Leipzig, Sign.: Libri.sep.D.2071:2

Führung: Insektenwissen. Histo­rische Bücher und Prä­parate zur Insekten­kunde


Bibliotheca­ Albertina, Treffpunkt: Foyer, Beethoven­straße 6

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Ausstellung der Universitätsbibliothek Leipzig gibt spannende Einblicke in die Geschichte der Insektenkunde und präsentiert ihren wertvollen Bestand historischer Bücher zu diesem Thema. Den Schwerpunkt bildet die Literatur des 18. Jahr­hun­derts. Zu dieser Zeit stieg das Interesse für Insekten sprunghaft an: Käfer und Schmetterlinge zu sammeln, wurde ein regelrechter Trend. Ergänzend zu den historischen Büchern werden Modelle und Präparate der Zoologischen Sammlung gezeigt. Durch die Ausstellung führt Kurator Thomas Thibault Döring. (Teil­nahme kosten­los)

Publikumstag im Bach-Museum Leipzig

Publikumstag im Bach-Museum Leipzig


Bach-Museum Leipzig (Thomaskirchhof 15/16, 04109 Leipzig)

von: Bach-Museum Leipzig

An jedem ersten Dienstag im Monat ist im Bach-Museum Leipzig der Eintritt frei. Um 15 Uhr wird eine kostenlose öffentliche Führung ange­boten — zu Themen, die auf das Leipziger Publikum zugeschnitten und die für die ganze Familie gedacht sind.

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