Geologische Exkursion: Natursteine in der Stadt

Ein großer Naturstein liegt auf einer Wiese.
Findling in der Stadt, Foto: Nurzer Kalhh, Pixabay

Geologische Exkursion: Natursteine in der Stadt


Naturkundemuseum Leipzig, Lortzing­straße 3

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Jugendgruppe für Mineralogie am Naturkundemuseum „Leipziger Steinbeißer“ und der Verein GeoWerkstatt Leipzig möchten auf einem geologischen Streifzug in der Stadt verbaute Natursteine entdecken und kennenlernen. Ob Fassade, Fenstersims, Brunnen oder Straßen­pflaster - es gibt eine Vielzahl von Steinen, die spannende Geschichten nicht nur zur Architektur, sondern auch von ihrer geologischen Vergangenheit erzählen. Woher kommen die Gesteine? Welches ist am weitesten gereist? In welchen Epochen wurden welche Gesteine verbaut? Diese und noch viele weitere Fragen werden bei dieser spannenden Exkursion beantwortet. (Teil­nahme kosten­los)

Führung: Das Völker­schlacht­denkmal zum Kennenlernen

Das Völkerschlachtdenkmal wird malerisch von der Abendsonne angestrahlt.
Leipziger Völkerschlachtdenkmal, Foto: © Punctum / Peter Franke

Führung: Das Völker­schlacht­denkmal zum Kennenlernen


Völkerschlachtdenkmal, Straße des 18. Ok­tober 100

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das 1913 zum 100. Jahrestag der Völkerschlacht eingeweihte Monument bietet nicht nur beeindruckende Architektur und mit seiner Höhe von 91 Me­tern eine tolle Aussicht, sondern auch spannende Einblicke in die Ge­schich­te - von der Völkerschlacht 1813 bis heute. Zum Tag des offenen Denkmals können sich Interessierte von der wechselvollen Geschichte des riesigen Bauwerks berichten lassen. Was bedeuten zum Beispiel die Figuren in der Ruhmeshalle und weshalb galt das Völkerschlachtdenkmal als ehrgeizigstes Denkmalprojekt des Kaiserreichs? Diese und weitere Fragen werden bei dieser Einführung in eines der faszinierendsten Bauwerke Leipzigs beantwortet. (Teil­nahme kostenlos, weitere Führung um 14 Uhr)

Führung durch „GEFÄSS | SKULPTUR“ - Wie geht Farbe?

Vase, die ungleichmäßig aus verschiedenen Teilen zusammengesetzt ist
Keramische Plastik von Elke Sada: Phasianus aus der Serie Hallstattgefäße, Foto: © VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Führung durch „GEFÄSS | SKULPTUR“ - Wie geht Farbe?


GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Johannis­platz 5-11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Moderne Studiokeramik zählt zu den wichtigsten Sammlungsgebieten des GRASSI Museum für Angewandte Kunst. Ihr wird mittlerweile die vierte große Ausstellung gewidmet, die herausragende neue Erwerbungen und Schenkungen zeigt. Sie zeichnet die künstlerischen Entwicklungen seit 1946 bis in die Gegenwart nach und lässt 320 keramische Arbeiten, ihre Formenkraft und Schönheit eine ästhetische Verbindung eingehen. Die Keramikerin Elke Sada ist selbst mit Arbeiten vertreten und führt Interessierte durch „GE­FÄSS | SKULP­TUR 4“ und beschreibt Exponate, ihren Formen und Techniken aus Sicht der eigenen künstlerischen Ar­beit - mit besonderem Schwerpunkt auf die Farbe. (Teil­nahme 3 €)

Führung: NAHaufnahme - Leipzigs Fotografie­geschichten

Ein historisches Foto Reiter auf dem Marktplatz von Leipzig, der von vielen Menschen gesäumt ist.
Eine Daguerreotypie zeigt die Vereidigung des Militärs auf die Verfassung zu Leipzig am 22. März 1848, Foto: © Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Inv.Nr.: F/2702/2003

Führung: NAHaufnahme - Leipzigs Fotografie­geschichten


Altes Rathaus, Markt 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

1839 revolutionierte die Daguerreotypie, ein frühe Form der Fotografie auf polierten Metallplatten, die Bilderwelt. Schnell kam die neue Technik auch nach Leipzig und hatte hier mit Bertha Weh­nert-Beck­mann Europas erste Berufsfotografin überhaupt. Von ihrem wechselhaften Leben und ihren fotografischen Wurzeln aus wird auf die Leipziger Fotografiegeschichte vom 19. Jahr­hun­dert bis heute geschaut. Friederike Degner, Leiterin Fotothek, erläutert diese industrielle Revolution ohne Dampf und Maschinen, aber mit Bildern, die bis heute erhalten sind und in Leipzigs bauliche wie menschliche Vergangenheit blicken lassen. (Teil­nahme 3 €, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 9651340 er­wünscht)

SOMMER IM GRASSI: Schreiben im Museum - Abschlusslesung

Aussenansicht des GRASSI Museums, im Vordergrund ist eine grüne Wiese zu sehen.
GRASSI Museum, Foto: © Esther Hoyer

SOMMER IM GRASSI: Schreiben im Museum - Abschlusslesung


GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Johannis­platz 5-11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Unter dem Titel „Schreiben im Museum“ fanden im Sommer im GRASSI Museum in Kooperation mit dem Jungen Literaturinstitut Leipzig sechs Schreibworkshops statt. Die Teil­neh­merIn­nen waren eingeladen im und über das Museum zu schreiben. Jeder Workshop hatte ein eigenes Thema und auch die Ausgangspunkte und Textformen va­riier­ten - von ersten Textschnipseln bis zu erzählerischen Experimenten. Zum Abschluss des Schreibsommers werden die Ergebnisse nun in einer öffentlichen Lesung präsentiert. (Ein­tritt frei)

„Gemischte Gefühle in krie­ge­ri­schen Zei­ten“ - Abschluss mit dem Chor Wirsing

Gruppenfoto des Chors in schwarzer Kleidung in einem Treppenhaus
Chor Wirsing, Foto: © Ensemble

„Gemischte Gefühle in krie­ge­ri­schen Zei­ten“ - Abschluss mit dem Chor Wirsing


Krypta des Völkerschlachtdenkmals

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Zwischen Gräbern, mit steinernen Müttern und Kriegern thront es stolz über Leipzig: Das Völkerschlachtdenkmal. Ein archaisches Relikt aus vergangenen Zeiten - wenn da nicht die krisenhafte Gegenwart wäre. Das Kollektiv krudebude möchte das Völkerschlachtdenkmal gemeinsam mit dem Stadtgeschichtlichen Museum zu einem Fühlmal und einem Streitmal machen. Zum Abschluss der Aktionswochen sorgt der Leipziger Chor Wirsing mit seinem Programm „I’m still standing!“ für gute Gefühle und lädt zum Zuhören und gemeinsamen Singen ein - mit Liedern, die Mut machen und verbinden. (Ein­tritt frei)

Führung: „Aufbruch und Tra­di­tion - 30­Jahre jüdisches Leben der Gegenwart in Sachsen“

Ein Mann mit Hut sitzt auf einem goldfarbenen Stuhl gegenüber einem Kind mit Kippa
Impression aus der Synagoge in Leipzig, Foto: © Silvia Hauptmann

Führung: „Aufbruch und Tra­di­tion - 30­Jahre jüdisches Leben der Gegenwart in Sachsen“


Stadtarchiv Leipzig, Straße des 18. Ok­to­ber 42

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das Stadtarchiv Leipzig zeigt aktuell eine Ausstellung mit ausgewählte Momentaufnahmen aus dem Leben der jüdischen Gemeinden in Sachsen. Die Fotos stammen von Silvia Hauptmann, die im Auftrag der Ephraim Carlebach Stiftung mit künstlerischer Sensibilität und sicherem Gespür für Details die zaghaften Anfänge und allmählichen Veränderungen nach 1990 festhielt. Ihre Arbeiten begleiten deren Weg bis zu den selbstbewussten, lebendigen und vielfältigen Gemeinden von heute. Silvia Hauptmann führt selbst durch die Ausstellung und berichtet von Begegnungen, Ereignissen und Erfahrungen aus ihrer langjährigen Arbeit. (Teil­nahme kosten­los)

Führung: Schön, kostbar, gigantisch. Der Leipziger Machsor

Eine historische Manuskriptseite mit hebräischen Schriftzeichen zeigt einen Mann, der in ein Horn bläst und einen Steinbock mit goldenen Hörnern
Seite aus dem Leipziger Machsor (Aus­schnitt), Abbildung: © Universitätsbibliothek Leipzig

Führung: Schön, kostbar, gigantisch. Der Leipziger Machsor


Bibliotheca­ Albertina, Treffpunkt: Foyer, Beethoven­straße 6

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Universitätsbibliothek Leipzig hat mit ihrer Reihe „EinBlick“ ein Ausstellungsformat, bei dem in der Eingangsvitrine zum Ausstellungsraum der Bibliotheca Albertina ein ausgewähltes Objekt in Szene gesetzt und vorgestellt wird. Das kann eine Fotografie, eine Landkarte oder auch eine Münze sein. Aktuell ist dort eine der berühmtesten hebräischen Handschriften aus dem Mittelalter zu se­hen - der Leipziger Machsor. Bei dieser Führung erläutert der Kurator Dr. Chris­toph Mackert wie diese Prachthandschrift in die Universtätsbibliothek kam, wie sie entstand und ihre Bedeutung vom frühen 14. Jahr­hun­dert bis in die heutige Zeit. (Teil­nahme kosten­los)

Fotoausstellung: Gemeinsam mehr be­wir­ken. Ehren­amt hat viele Gesichter.

Fotoausstellung: Gemeinsam mehr be­wir­ken. Ehren­amt hat viele Gesichter.


Tapetenwerk, Lützner Straße 91

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Seit über 20 Jahren setzt sich der Verein Bandcommunity Leipzig für die Förderung der lokalen Musikszene ein. Er unterstützt Mu­si­kerIn­nen, organisiert Veranstaltungen, vernetzt Ak­teurIn­nen, bietet Räume zum Entfalten und schafft Möglichkeiten für kulturelle Teilhabe. Die Ausstellung macht das oft kaum wahrgenommene Engagement im Hintergrund sichtbar. Über zwei Jahre begleiteten die Leipziger Fotografen Jana Groß und Henryk Bies den Verein und dokumentierten seine Arbeit. Zur Eröffnung findet eine Podiumsdiskussion zum Thema „Ehrenamt in der freien Leipziger Kulturszene“ statt. (zu sehen bis zum 27.09.2026, Ein­tritt frei)

Inter­natio­naler Frauen­chor Leipzig

Gruppenfoto der Sängerinnen in bunter Auftrittskleidung auf der großen Bühne des Gewandhauses Leipzig
Der Internationale Frauenchor Leipzig 2023 nach seinem ersten Auftritt im Gewandhaus Leipzig, Foto: © Jens Klein

Inter­natio­naler Frauen­chor Leipzig


GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Pfeilerhalle, Johannis­platz 5-11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Der Internationale Frauenchor Leipzig lädt im Begleitprogramm der Ausstellung „The SoulL Of Objects“ mit Alltagskunst aus Lateinamerika zu einer musikalischen Reise durch diesen Kontinent ein. Das Programm „Hasta la Raíz - Bis zur Wurzel!“ zeigt die Vielfalt der dortigen Chormusik (Video) und steht für eine tiefe Verbundenheit zu Herkunft, Identität und über Generationen weitergegebenes Wissen. Die Sängerinnen aus Chile, Deutschland, der Slowakei, Costa Rica, Südkorea, El Salvador, Spanien, Kuba, Frankreich, Peru, Mexiko, Kolumbien und Venezuela möchten gemeinsam mit dem Publikum erleben, wie gut Musik und Kunst Menschen weltweit verbinden können. (Ein­tritt frei, Spende er­beten)

Eröffnung: Vier Wände voller Kunst. Jüdische Familien und ihre Sammlungen in Leipzig

Historisches Foto einer Frau, die sich eine kleine Skulptur auf einem hohen Sockel anschaut - im Hintergrund ist ein großes Gemälde zu sehen
Die Sammelerin Marie Nachod mit der Skulptur „Tanzreigen“ (Tän­zerin­nen), nach 1898, Foto­grafIn unbekannt, © MdbK

Eröffnung: Vier Wände voller Kunst. Jüdische Familien und ihre Sammlungen in Leipzig


Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinen­straße 10

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Zu Beginn des 20. Jahr­hun­derts war Leipzig eine wirtschaftlich und kulturell prosperierende Metropole und jüdische Familien waren wichtig im kulturellen Leben der Stadt - bis sie durch die Verbrechen des Nationalsozialismus nahezu in Vergessenheit gerieten. Ihnen und ihrem Engagement ist das MdbK seit über zwei Jahren intensiv nachgegangen und würdigt nun erstmals ihren herausragenden Beitrag für die bildende Kunst in Leipzig. Die Ausstellung präsentiert Gemälde, Skulpturen und Arbeiten auf Papier aus den Privatsammlungen von elf jüdischen Familien der Stadt. (zu besichtigen bis zum 31.01.2027, Di, Do–So: 10–18 Uhr, Mi: 12–20 Uhr, Ein­tritt zur Eröffnung frei, sonst 12 / 6 €)

Führung: Einer Diktatur auf der Spur

Das historische Portal zum heutigen Stasi-Unterlagen-Archiv in Leipzig
Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig in der „Runden Ecke“, Foto: © Bundesarchiv

Führung: Einer Diktatur auf der Spur


Stasi-Unter­lagen-Archiv Leipzig, Dittrich­ring 24

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Im Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig wird die Hinterlassenschaft der ehemaligen Stasi-Bezirksverwaltung Leipzig verwahrt, erschlossen und zugänglich gemacht. Insgesamt lagern im Archiv 5.736 laufende Meter Unterlagen, darunter mehr als 2,8 Mil­lio­nen Karteikarten. Während der Führung erhalten die Teil­neh­merIn­nen detaillierte Einblicke in die Struktur und Arbeitsweise der DDR-Geheim­polizei. Anhand von Beispielakten werden insbesondere die Überwachungsmethoden der Stasi beleuchtet. Ebenso wird über die heutige Nutzung der Unterlagen informiert. (Teil­nahme kostenlos, Reservierung per E-Mail oder unter 030 18665-3211 emp­fohlen)

Publikumstag im Bach-Museum Leipzig

Publikumstag im Bach-Museum Leipzig


Bach-Museum Leipzig (Thomaskirchhof 15/16, 04109 Leipzig)

von: Bach-Museum Leipzig

An jedem ersten Dienstag im Monat ist im Bach-Museum Leipzig der Eintritt frei. Um 15 Uhr wird eine kostenlose öffentliche Führung ange­boten — zu Themen, die auf das Leipziger Publikum zugeschnitten und die für die ganze Familie gedacht sind.

Bach barrierefrei

Blick in die Schatzkammer des Bach-Museums Leipzig. Foto: Bach-Museum Leipzig/Gert Mothes

Bach barrierefrei


Bach-Museum Leipzig

von: Bach-Museum Leipzig

Bach barrierefrei
Tag der offenen Tür im Bach-Museum Leipzig
Entdeckertische im Foyer, Live-Musik, neue Hör- und Taststationen in der Dauerausstellung und viele weitere inklusive Angebote für Menschen mit und ohne Behinderung
10.30 h: Mitmach-Führung in einfacher Sprache
15.00 h: Gesprächskonzert »Hört Alte Musik!«
16.00 h: Führung mit Berührung – Tastführung für Blinde, Sehbehinderte und alle Interessierten

Eintritt frei

Publikumstag im Bach-Museum Leipzig

Publikumstag im Bach-Museum Leipzig


Bach-Museum Leipzig (Thomaskirchhof 15/16, 04109 Leipzig)

von: Bach-Museum Leipzig

An jedem ersten Dienstag im Monat ist im Bach-Museum Leipzig der Eintritt frei. Um 15 Uhr wird eine kostenlose öffentliche Führung ange­boten — zu Themen, die auf das Leipziger Publikum zugeschnitten und die für die ganze Familie gedacht sind.

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