NAHaufnahme: Schatz statt Trö­del - Warum auch Omas Haushalt wertvoll ist

Blick in eine typische DDR Küche, die im Museum originalgetreu aufgebaut wurde
Blick in die Ausstellung „Moderne Zeiten“ im Alten Rathaus, Foto: © SGM Leipzig

NAHaufnahme: Schatz statt Trö­del - Warum auch Omas Haushalt wertvoll ist


Altes Rathaus, Markt 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Bei diesem unterhaltsamen Rundgang mit Johanna Sänger, Kuratorin im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig, können die Teil­neh­merIn­nen entdecken, warum Alltagsdinge zwar nicht teuer, aber trotzdem wertvoll sind. Im Alten Rathaus wird anhand ganz einfacher Gegenstände von Höhen und Tiefen der Leipziger Geschichte erzählt. Porzellan, Kleider, Möbel, Dokumente oder Spiel­zeug – sie alle können bedeutsam sein für DDR-Zeit, 2. Welt­krieg oder die „Goldenen Zwanziger“. (Teil­nahme 3 €, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 9651340 er­beten)

Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach (Ausstellungseröffnung)

Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach (Ausstellungseröffnung)


Bach-Museum Leipzig (Thomaskirchhof 15/16, 04109 Leipzig)

von: Bach-Museum Leipzig

Eröffnung: „It’s not about nothing” - zu Bildern und der Wirklichkeit

Eine Festungsanlage aus dem zweiten Weltkrieg wurde aus Natursteinen gebaut und sieht wie eine romantische mittelalterliche Burg aus.
Ist Teil der Ausstellung: Margret Hoppes Fotografie aus der Serie „Südwall”, 2017-2020

Eröffnung: „It’s not about nothing” - zu Bildern und der Wirklichkeit


Galerie für Zeitgenössische Kunst, Altbau, Karl–Tauchnitz–Straße 9–11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Wie machen Bilder die Realität erfahrbar? Welches Wissen vermitteln sie? Und wie sind sie selbst in die Produktion von Wirklichkeit verstrickt? Die Ausstellung „It’s not about nothing” führt an viele unterschiedliche Orte: eine NS-Fes­tungs­anlage im Süden Frankreichs, eine Tomatenplantage in Apulien oder das Innere der Freiheitsstatue in New York. In ihren Arbeiten verknüpfen 14 Künst­lerIn­nen eigene Aufnahmen, Archiv- und Medienbilder und Zitate aus der Filmgeschichte zu vielschichtigen Erzählungen. (zu besichtigen bis zum 27.06.2027, Di–Fr: 14–19 Uhr, Sa–So: 12–18 Uhr, Eintritt zur Eröffnung und immer mittwochs frei)

Live-Präparation: Uhu der Nacht

Nahaufnahme vom Kopf eines Uhus mit auffälig orange leuchtenden Augen
Der Uhu, lateinsch Bubo bubo, Foto: Augi1995 auf Pixabay

Live-Präparation: Uhu der Nacht


Naturkundemuseum Leipzig, Lortzing­straße 3

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Während des Wave-Gotik-Treffens veranstaltet das Naturkundemuseum als Special eine Schaupräparation. Interessierte können hautnah erleben, wie Präparatorin Louisa Bosse einem Uhu „neues Leben einhaucht“. Fachlich wird die aufwendige Konservierung eines Vogels, von der wissenschaftlichen Erfassung bis zur Fertigstellung, als Taxidermie bezeichnet. Es wird ein einzigartiges Erlebnis für alle, die sich für Natur, Kunst, Handwerk und Wissenschaft begeistern. Für Fragen bei der Vorführung steht Markus Ranft bereit, ebenfalls Präperator im Naturkundemuseum. (Ein­tritt frei)

Führung: Waffe Buch­um­schlag!

Auf einem historischen Buchumschlag sind zwei Männer im Frack zu sehen, die sich über Ländergrenzen hinweg die Hand reichen.
Beispiel in der Ausstellung: Buchumschlag „Patrioten. Ein politischer Roman“ von Heinz Pol, Berlin, Wien, Verlag Agis 1931

Führung: Waffe Buch­um­schlag!


Treff: Museumsfoyer Deutsches Buch- und Schrift­museum, Deutscher Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Kuratorin Hanna Schneck führt anlässlich des internationalen Museumstages durch die Ausstellung „Waffe Buchumschlag! Foto, Cover und Propaganda in den 1930er Jahren“. Darin widmet sich das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Frage, wie sich in gesellschaftspolitisch aufgeheizten Zeiten auf den Covern von Büchern politische Diskussionen und ideologische Kämpfe wider­spie­geln – inwieweit der Buchumschlag zur Waffe wird. Anhand von rund 100 Bei­spielen wird die Einbandgestaltung mittels Fotografie und Typografie anschaulich gemacht. (Teil­nahme kosten­los)

Führung durch „Athena und ihre Töchter“

Besucher einer ausstellung stehen vor zwei Gemälden
BesucherInnen bei der Eröffnung von „Athena und ihre Töchter “, Foto: © Kustodie der Universität Leip­zig / Paul Altmann

Führung durch „Athena und ihre Töchter“


Galerie im Neuen Augusteum, Au­gus­tus­platz 10

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Frauen traten oft nur als Professorengattinnen oder -töchter, allenfalls als mildtätige Witwen in Erscheinung. Erst gegen Ende des 19. Jahr­hun­derts waren Frauen als Gasthörerinnen geduldet, ab 1906 durften sie an der Universität Leipzig studieren. Anhand von Kunstwerken aus der Sammlung der Universität stellt die Ausstellung „Athena und ihre Töchter“ die Frauen nun in den Mittelpunkt und zeigt, wie sie als Stifterinnen, Künstlerinnen, als Studentinnen und Gelehrte die Universität prägten. Wer mehr darüber erfahren möchte, ist herzlich zur Führung mit der Kuratorin Dr. Chris­tine Hübner eingeladen. (Teil­nahme kosten­los)

Führung: Einer Diktatur auf der Spur

Das historische Portal zum heutigen Stasi-Unterlagen-Archiv in Leipzig
Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig in der „Runden Ecke“, Foto: © Bundesarchiv

Führung: Einer Diktatur auf der Spur


Stasi-Unter­lagen-Archiv Leipzig, Dittrich­ring 24

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Im Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig wird die Hinterlassenschaft der ehemaligen Stasi-Bezirksverwaltung Leipzig verwahrt, erschlossen und zugänglich gemacht. Insgesamt lagern im Archiv 5.736 laufende Meter Unterlagen, darunter mehr als 2,8 Mil­lio­nen Karteikarten. Während der Führung erhalten die Teil­neh­merIn­nen detaillierte Einblicke in die Struktur und Arbeitsweise der DDR-Geheim­polizei. Anhand von Beispielakten werden insbesondere die Überwachungsmethoden der Stasi beleuchtet. Ebenso wird über die heutige Nutzung der Unterlagen informiert. (Teil­nahme kostenlos, Reservierung per E-Mail oder unter 030 18665-3211 emp­fohlen)

Nachhall

Nachhall im Museum der bildenden Künste Leipzig (Veranstaltungsimpression), © Foto: Tom Schulze

Nachhall


Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10, 04109 Leipzig

von: Museum der bildenden Künste Leipzig

Gemeinsam mit Musiker*innen der Musikalischen Komödie lädt das MdbK zu einem Abend der besonderen Art ein: eine Stunde lang ertönt Musik an unterschiedlichen Orten im Museum. Wandeln Sie über die Terrassen und durch die Galerieräume des MdbK und entdecken Sie die Kunst neu, während Sie Klängen von Harfe, Flöte, Geige u.v.m. lauschen. Der Eintritt ist frei! Hier finden Sie alle Termine.

Eröffnung: MdbK [jetzt]. Preis der Förderer

Theresa Rothe, The Cute Escape (Ausstellungsansicht Kunsthalle Erfurt), 2025, Foto: dotgain.info, © Künstlerin

Eröffnung: MdbK [jetzt]. Preis der Förderer


Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10, 04109 Leipzig

von: Museum der bildenden Künste Leipzig

Preisverleihung und Eröffnung der Ausstellung! Gemeinsam mit dem Verein der Förderer des Museums der bildenden Künste Leipzig e. V. vergibt das MdbK in diesem Jahr erstmals einen neuen Förderpreis für junge Kunst in Mitteldeutschland. Aus mehr als 160 Einreichungen wählte eine Jury vier künstlerische Positionen aus, die nun in einer Gruppenausstellung im 3. Obergeschoss des MdbK gezeigt werden. Die Preisträger*innen sind Franzi Goralski (*1992 Radebeul), Mashid Mahboubifar (*1991 Jahrom/Iran), Anna Perepechai (*1989 Poltawa/Ukraine) und Theresa Rothe (*1990 Dresden).

Der Abend beginnt mit der Verleihung des Förderpreises sowie Eröffnungsreden, die von Nina Hahn und Susanne Landgraf in die Deutsche Gebärdensprache übersetzt werden. Im Anschluss kann die Ausstellung besichtigt werden.

Fanny in Italien - Vortrag & Musik

Portrait von Fanny Hensel auf einem Ölgemälde von Moritz Daniel Oppenheim.
Fanny Hensel, Ölgemälde von Moritz Daniel Oppenheim 1842, Abbildung gemeinfrei

Fanny in Italien - Vortrag & Musik


Mendelssohn-Haus, Musiksalon, Gold­schmidt­straße 12

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Fanny Hensel, die ältere Schwester Felix Mendelssohn Bartholdys, hatte schon früh den Wunsch, Italien kennenzulernen. Dieser erfüllte sich 1839, als sie das Land zusammen mit ihrem Mann Wilhelm und ihrem Sohn Sebastian für fast ein Jahr bereiste. Die erste Station war Venedig, das sie in einem Brief als „Wunderstadt“ bezeichnete. Es folgten Mailand, Neapel und Rom. Sie spielte dort in privaten Kreisen und genoss die Anerkennung, sowohl als Pianistin wie auch als Komponistin. Ute Büch­ter-Römer beschreibt in ihrem Vortrag Fanny Hensels lebenslange Verbundenheit zu Italien. Begleitet wird sie von Eva Sperl am Klavier, die diese Leidenschaft in Fannys Kompositionen zeigt.  (Ein­tritt frei, Reservierung er­be­ten)

Podium im Schumann-Haus

Bei einer Aufführung stehen um einen Sänger fünf Frauen herum, die sich weiße Masken vor das Gesicht halten.
Aufführung von Händels Oper „Lucio Cornelio Silla“ mit Ge­sangs-Stu­die­ren­den der HMT Leipzig 2025, Foto: © Yannic Borchert

Podium im Schumann-Haus


Schumann-Haus Leipzig, Insel­str. 18

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Ganz im Sinne von Clara und Robert Schumann bietet das Schumann-Haus jungen Künst­lerIn­nen eine Bühne. In der Reihe „Podium“ stellen sich regelmäßig Studierende der Hochschule für Musik und Theater vor - an diesem Abend die Ge­sangs-Klasse von Prof. Ca­ro­line Stein. Die Fachrichtung Klassischer Ge­sang/Musik­theater existiert seit Gründung der Hochschule und hat viele erfolgreiche Sän­gerIn­nen hervorgebracht. Anfangs standen noch Gesangstechnik und Interpretation im Zentrum der Ausbildung, die in den letzten Jahren immer mehr den Anforderungen an das heutige Musiktheater angepasst wurde. (Ein­tritt frei, Spende willkommen, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 39392191 er­beten)

Szenische Lesung: Venedig, Florenz, Rom - Felix’ Briefe aus Italien

Historisches Porträt des ernst blickenden Komponisten
Felix Mendelssohn Bartholdy 1846, Ölgemälde von Eduard Magnus, Abbildung via Wikimedia Commons, gemeinfrei

Szenische Lesung: Venedig, Florenz, Rom - Felix’ Briefe aus Italien


Mendelssohn-Haus, Gold­schmidt­straße 12

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Italien übte im 19. Jahr­hun­dert eine große Anziehungskraft auf Künst­lerIn­nen der deutschen Romantik aus. Auch Felix Mendelssohn Bartholdy bereiste dieses Sehnsuchtsland, das ihn zu Aquarellen, umfangreicher Korrespondenz und zur berühmten „Italienischen Sinfonie“ inspirierte. Bei dieser szenischen Lesung werden viele begeisterte Briefe des Komponisten an seine Familie und Freunde lebendig und vermitteln ein authentisches Bild seiner Eindrücke und seiner Faszination für das Land. (Ein­tritt frei)

Publikumstag im Bach-Museum Leipzig

Publikumstag im Bach-Museum Leipzig


Bach-Museum Leipzig (Thomaskirchhof 15/16, 04109 Leipzig)

von: Bach-Museum Leipzig

An jedem ersten Dienstag im Monat ist im Bach-Museum Leipzig der Eintritt frei. Um 15 Uhr wird eine kostenlose öffentliche Führung ange­boten — zu Themen, die auf das Leipziger Publikum zugeschnitten und die für die ganze Familie gedacht sind.

Freier Eintritt im Musik­instrumenten­museum

Freier Eintritt im Musik­instrumenten­museum


Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig, Johannis­platz 5–11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen historischer Musikinstrumente befindet sich in Leipzig. Immer am 1. Mitt­woch des Monats können Be­suche­rIn­nen die Historische Ausstellung des Museums kostenlos entdecken. Unter dem Titel „Die Suche nach dem vollkommenen Klang“ bietet sie Interessenten aller Altersstufen einen Einblick in die Leipziger Musikgeschichte sowie in die vielfältige Welt der Musikinstrumente. Zusätzlich kann die Sonderausstellung „Paul de Wit. Ein Holländer in Klein-Paris“ besichtigt werden. Der aus Maastricht stammenden Musikenthusiast fand 1879 in Leipzig seine Wahlheimat und seine Sammlung bildet den historisachen Ursprung des heutigen Musikinstrumentenmuseums.

Führung: Der Schatz vom Dach­boden - das Foto­archiv Mittelmann

Historisches Foto eines kleinen Jungen in dickem Mantel und mit Schiebermütze
Siegfried Emanuel, der Sohn von Abram Mittelmann 1924, Foto: Abraham Mittelmann © Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Lfd. Nr.: AM00001861 87446e3e38

Führung: Der Schatz vom Dach­boden - das Foto­archiv Mittelmann


Haus Böttchergäßchen, Böttcher­gäßchen 3

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Ein deutschlandweit einzigartiger Schatz der Fotogeschichte: Mehr als 2000 Glas­ne­ga­tive wurden 1988 auf einem Leipziger Dachboden entdeckt, das Archiv des jüdischen Fotografen Abram Mittelmann. Er lebte und arbeitete mit seiner Familie von 1909 bis 1938 im Haus Peters­stein­weg 15. Die meisten Fotos sind Porträts von Frauen, Männern und Kindern, der Familie selbst und sogar von SA-Män­nern. Ihre Schicksale, Leistungen oder Verstrickungen können jetzt erforscht werden. Nadia Vergne, Enkelin von Abram Mittelmann, und Kuratorin Johanna Sänger führen durch die Ausstellung und erklären den „Schatz vom Dachboden“. (Teil­nah­me kostenlos, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 9651340)

Freier Eintritt im Schumann-Haus

Der historische Konzertsaal, heute Schumann-Saal, Foto: © Christian Kern

Freier Eintritt im Schumann-Haus


Schumann-Haus, Insel­staße 18

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Ihre glücklichen ersten vier Ehejahre verbrachten Clara und Robert Schumann in dem 1838 im klassizistischen Stil errichteten Haus in der Inselstraße. An ihrem 21. Ge­burts­tag bezogen die frisch Vermählten ihr erstes gemeinsames Domizil. Die heutige Dauerausstellung ist als Paarmuseum konzipiert und damit einzigartig in der Musikermuseumslandschaft. Daneben kann der historische Konzertsaal, in dem früher auch Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Liszt, Richard Wagner, Hector Berlioz oder Hans Christian Andersen ein und aus gingen, besichtigt werden.

Freier Eintritt in der GfZK

Freier Eintritt in der GfZK


Galerie für Zeitgenös­si­sche Kunst, Karl–Tauch­nitz–Str. 9–11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig ist ein Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst und ein Museum für Kunst nach 1945. Die international etablierte Kunstinstitution befasst sich mit dem Verhältnis von Kunst und Architektur sowie von Kunst und Design. Die Angebote des Hauses bringen Menschen unterschiedlicher Erfahrung und Herkunft zusammen und laden dazu ein, Denk- und Handlungsmöglichkeiten einer offenen Gesellschaft mit künstlerischen Mitteln durchzuspielen. An jedem Mittwoch können die Ausstellungen der Galerie kostenfrei besichtigt werden.

Eröffnung: BMW Photo Award Leipzig. Viktoria Binschtok / Harald Kirschner / Jay Ritchie

Harald Kirschner, Ernst-Thälmann-Straße (heute Eisenbahnstraße), aus der Reihe: Leipziger Osten, 1981, © Künstler

Eröffnung: BMW Photo Award Leipzig. Viktoria Binschtok / Harald Kirschner / Jay Ritchie


Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10, 04109 Leipzig

von: Museum der bildenden Künste Leipzig

Preisverleihung und Eröffnung der Ausstellung!

Seit 2024 vergibt das MdbK gemeinsam mit der BMW Group den BMW Photo Award Leipzig. Der Preis fördert alle zwei Jahre Künstler*innen, die entweder einen biografischen Bezug zu Leipzig und der Region haben oder sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit der Stadt und ihrer Umgebung auseinandersetzen.

2026 sind die Preisträger*innen Viktoria Binschtok (*1972), Harald Kirschner (*1944) und Jay Ritchie (*1992). In einer gemeinsamen Ausstellung, die am Abend eröffnet wird, werden die drei Positionen präsentiert.

Die Eröffnungsreden werden von Nina Hahn und Peter Eichler in die Deutsche Gebärdensprache übersetzt. Im Anschluss an die Preisverleihung wird die Ausstellung eröffnet und ist am Abend für alle kostenfrei zugänglich.

Leerstellen Sichtbarmachen. Eine Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Woche Leipzig 2026

Shlomit Lehavi, o.T., digitale Zeichnung, © Künstlerin

Leerstellen Sichtbarmachen. Eine Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Woche Leipzig 2026


Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10, 04109 Leipzig

von: Museum der bildenden Künste Leipzig

Jüdische Familien, Sammler*innen und Künstler*innen waren vor 1933 ein wichtiger Bestandteil des Leipziger Kulturlebens. Ihr Beitrag und ihr Engagement sind ebenso wie ihre Lebensgeschichten mit der Verfolgung, der Vertreibung und Ermordung im Nationalsozialismus aus dem Gedächtnis der Stadt gelöscht worden. Ihr Fehlen hat Leerstellen hinterlassen. Diese zu füllen und an die Menschen zu erinnern, ist eine wichtige Aufgabe im Umgang mit der Sammlung sowie der Geschichte des MdbK.

Lina Frubrich führt zur Rauminstallation von Shlomit Lehavi und Sharon Adler, Die Arbeit befindet sich im Foyer des Museums und setzt sich dort mit dem prominenten Stiftermosaik von Stephan Huber auseinander.

 

 

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