Führung: Out of Exile. The Photography of Fred Stein
Bibliotheksfoyer, Deutsche Nationalbibliothek, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Fred Stein, 1909 in Dresden geboren, legte in Leipzig sein juristisches Staatsexamen ab. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde er als Jude und Sozialist aus dem Justizdienst entlassen. Er flüchtete mit seiner Frau Lilo über Paris nach New York und begann im Exil eine Karriere als Fotograf. Heute gilt Fred Stein als Pionier der Kleinbildkamera. Mit seiner Straßenfotografie hielt er das alltägliche Leben an den Orten seines Exils fest. Seine zahlreichen Porträtaufnahmen, unter anderem von Hannah Arendt, Albert Einstein oder Marlene Dietrich, machten ihn zu einem Dokumentar der deutschen Emigration. Durch die Ausstellung führt sein Sohn, der Regisseur Peter Stein. (Teilnahme kostenlos, Anmeldung erbeten)
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Ab dem 29.3. hängt „Ode to Eris“ großformatig an der Fassade des Museums der bildenden Künste. Die Fotoserie von Roxana Rios setzt sich aber auch im Inneren des Museums fort. Die Künstlerin beschäftigt sich darin mit der Dauerausstellung. Porträtmalerei? Starre Geschlechterstereotype? Der Körper wird zum Konstrukt und zur Repräsentationsfläche, um historische Gewissheiten im Museum aufzubrechen. Das ist fotografisch-performatives Arbeiten im Hier und Jetzt – feinsinnig, queer und jenseits von Geschlechtergrenzen. Roxana Rios und Kurator Philipp Freytag geben bei Rundgang und Gespräch Einblicke in die neue Ausstellung. (Teilnahme kostenlos)
Bei diesem Wandelkonzert treffen Kunst und Musik in einem besonderen Rahmen aufeinander - MusikerInnen des Orchesters und des Chores der Musikalischen Komödie treten im Museum der bildenden Künste auf. Dabei wird an verschiedenen Orten des Hauses nacheinander in unterschiedlichen Besetzungen musiziert. Mit einem spannenden und abwechslungsreichen Programmen wird dieser Abend so zum einzigartigen Erlebnis. Raum, Klang und Bilder treten miteinander in Dialog. (Eintritt frei)
Führung: Hidden Places in der Nationalbibliothek
Die Deutschen Nationalbibliothek und der vierte Erweiterungsbau mit dem Deutsche Buch- und Schriftmuseum, Foto: DNB / Peter Kühne
Führung: Hidden Places in der Nationalbibliothek
Treff: Museumsfoyer Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Was gibt es Spannenderes als einen Blick hinter die Kulissen? Mit über 600 Räumen ist die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig ein Eldorado an einzigartigen Orten und Geschichten. Der Rundgang bietet einen Blick hinter die ein oder andere sonst verschlossene Tür in einer der größten Bibliotheken des Landes. Vom Keller bis ins Dachgeschoss geht es bei der rund einstündigen Tour durch ein Gebäude, das seit seiner Gründung stetig gewachsen ist und viele Geschichten zu erzählen hat. (Teilnahme kostenlos)
Führung: Zwischen Kaffeekranz und Weltmarktpolitik
Führung: Zwischen Kaffeekranz und Weltmarktpolitik
Museum Zum Arabischen Coffe Baum, Kleine Fleischergasse 4
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Bei dieser öffentlichen Führung im Museum Zum Arabischen Coffe Baum werden 300 Jahre Kaffeekultur in einem der ältesten Kaffeehäuser Europas lebendig. BesucherInnen können sich von berühmten Gästen, legendären Anekdoten und eindrucksvollen Objekten in die facettenreiche Welt der Kaffeekultur entführen lassen. (Teilnahme kostenlos, Anmeldung per E-Mail oder unter 341 / 9651 500 nötig)
Kirschblütenfest an der Deutschen Nationalbibliothek
Kirschblütenfest an der Deutschen Nationalbibliothek
Vorplatz der Deutschen Nationalbibliothek, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das Kirschblütenfest - Hanami - wird in Japan gefeiert, weil die Kirschblüte die Vergänglichkeit des Lebens, den Neuanfang und die Schönheit des Augenblicks symbolisiert. Die kurze Blütezeit erinnert daran, den Moment bewusst zu genießen. Die blühenden Kirschbäume neben den Büchertürmen der Nationalbibliothek sind auch in Leipzig ein schöner Anlass, bei Führungen die Bibliothek kennenzulernen und etwas zu Büchern über und aus Japan zu erfahren. Es gibt Mitmach-Angebote von der Kunst ein Haiku zu schreiben über Kirschblüten-Origami bis zur Technik des Suminagashi, des Marmorierens - ganz besondere Begegnungen mit japanischer Kultur und Literatur unter den rosa Blüten. (Eintritt frei)
Führung: Schillerinnen – Wie Frauen auf Schiller schauten
Führung: Schillerinnen – Wie Frauen auf Schiller schauten
Schillerhaus, Menckestraße 42
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das Dorf Gohlis war im 18. Jahrhundert Ausflugsziel und Sommerfrische der Leipziger. Hier verbrachte 1785 auch der 25-jährige Friedrich Schiller unbeschwerte Sommerwochen. Das Haus in der Menckestraße 42 beherbegt heute eine Ausstellung, in der man die Nöte und Lebensfreuden eines ganz normalen jungen Mannes kennenlernen kann. So auch Schillers Verhältnis zu Frauen. „Ehret die Frauen“ forderte er in einem Gedicht – aber wie schauten sie auf ihn? Bei der Führung werden Frauen vorgestellt, die wichtig in Schillers Leben waren, beispielsweise seinen Schwestern, die Leipzigerinnen Dora und Minna Stock oder Louise Otto-Peters. (Teilnahme 5 €, Anmeldung per E-Mail erbeten)
Ganz im Sinne von Clara und Robert Schumann bietet das Schumann-Haus jungen Künstlern eine Bühne. In der Konzertreihe „Podium“ stellen sich regelmäßig Studierende der Hochschule für Musik und Theater vor. An diesem Abend präsentiert sich die Klasse für Liedgestaltung von Prof. Alexander Schmalcz. Im Studiengang Liedgestaltung sammeln die Studierenden normalerweise Erfahrung in der Zusammenarbeit mit SängerInnen, wie man sie unterstützt oder ein Repertoire gestaltet. Heute stehen sie mit einem eigenen Programm selbst auf der Bühne. (Eintritt frei, Spende willkommen, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 39392191 erbeten)
Als ein Wahrzeichen der Stadt dominiert der Renaissancebau des Alten Rathauses den Markt. Von den Resten alter Gefängniszellen im Keller über die historischen Räume des Hauptgeschosses bis zur Turmkugel verkörpert das Haus Leipziger Geschichte und ist damit selbst wertvollstes Museumsobjekt. Hinter der Fassade werden auf drei Etagen hunderte Objekte und tausende Geschichten in der Ausstellung des Museums vorgestellt. Bei der Führung lernen Interessierte Highlights aus 1000 Jahren Stadtgeschichte und des fast 500 Jahre alten Bauwerkes kennen – Überraschungen und Raum für Fragen inklusive. (Teilnahme 5 €, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 9651340 erbeten)
Führung: Ein bunter Strauß – Die Sammlungen der Abteilung Botanik
Führung: Ein bunter Strauß – Die Sammlungen der Abteilung Botanik
Naturkundemuseum Leipzig, Lortzingstraße 3
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Botanik ist mehr als nur Grün – sie ist ein bunter Strauß aus Vielfalt, Menschen und Geschichten. Die aktuelle Wechselausstellung präsentiert die reichhaltige botanische Sammlung des Museums: Zwischen A, wie Algen und Z, wie Zapfen verstecken sich tausende Belege von Pflanzen, Pilzen, Flechten, Moosen, Samen, Früchten und Hölzern. Vielfältig sind auch die Sammelnden: Erwachsene, Kinder, im privaten Forschende und Profis. Im Naturkundemuseum sind ihre Sammlungen in guten Händen und werden (fast) für die Ewigkeit bewahrt. (Teilnahme: 2 €, Anmeldung unter 0341 98221-0)
Das Capa-Haus ist eine wichtigste Leipziger Erinnerungsstätte an den Nationalsozialismus und 2. Weltkrieg, aber auch an den Widerstand und die Befreiung 1945. Im April 1945 kam Robert Capa als US-amerikanischer Kriegsfotograf in die Stadt. In der Jahnallee 61, dem heutigen Capa-Haus, entstand seine weltbekannte Fotoserie „Last Man to Die“. Diese Fotos und ihre Entstehung stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „War is Over“. Die Schau ist am Sonntag zu besichtigen und zu jeder vollen Stunde werden Kurzführungen angeboten. (Eintritt frei)
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Eröffnung des neuen Bilderkosmos! In der dritten Etage zeigt das MdbK moderne und zeitgenössische Kunst. Der Bilderkosmos #3 widmet sich vor allem Kunst aus Leipzig und jener, die mit ihr in einen Dialog tritt. Die Ausstellung vereint die Medien Malerei, Skulptur, Grafik und Fotografie.
Zur Eröffnung gibt es Reden, die in die deutsche Gebärdensprache übersetzt werden. Anschließend wird die Ausstellung am Abend für alle Besuchenden kostenfrei geöffnet.
Eröffnung: „Knoten der Zeit” - über kulturelle Prägungen
Textile Arbeiten von Rina Krasniqi, Foto: Rina Statovci
Eröffnung: „Knoten der Zeit” - über kulturelle Prägungen
Galerie für Zeitgenössische Kunst, Altbau, Karl–Tauchnitz–Straße 9–11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Ausstellung bringt Werke von KünstlerInnen aus dem Kosovo, Bosnien und Herzegowina sowie der Ukraine zusammen. Sie setzen sich mit kulturellen Prägungen auseinander wie dem Glauben, in den sie hineingeboren wurden, oder den Städten, in denen sie aufwuchsen. Momente aus der Vergangenheit verweben sie zu neuen, fantasievollen Erzählungen, die zum Beispiel um queere Identität oder Familienbeziehungen kreisen. Dabei arbeiten Kemil Bekteši, Rina Krasniqi und Denys Shantar künstlerisch mit vielfältigen Materialien und Medien wie Textilien, Installation und Performance. (zu besichtigen bis zum 23.08.2026, Di–Fr: 14–19 Uhr, Sa–So: 12–18 Uhr, Eintritt zur Eröffnung und immer mittwochs frei)
An jedem ersten Dienstag im Monat ist im Bach-Museum Leipzig der Eintritt frei. Um 15 Uhr wird eine kostenlose öffentliche Führung angeboten — zu Themen, die auf das Leipziger Publikum zugeschnitten und die für die ganze Familie gedacht sind.
Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach (Ausstellungseröffnung)
Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach (Ausstellungseröffnung)