NAHaufnahme: Schatz statt Trödel - Warum auch Omas Haushalt wertvoll ist
Altes Rathaus, Markt 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Bei diesem unterhaltsamen Rundgang mit Johanna Sänger, Kuratorin im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig, können die TeilnehmerInnen entdecken, warum Alltagsdinge zwar nicht teuer, aber trotzdem wertvoll sind. Im Alten Rathaus wird anhand ganz einfacher Gegenstände von Höhen und Tiefen der Leipziger Geschichte erzählt. Porzellan, Kleider, Möbel, Dokumente oder Spielzeug – sie alle können bedeutsam sein für DDR-Zeit, 2. Weltkrieg oder die „Goldenen Zwanziger“. (Teilnahme 3 €, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 9651340 erbeten)
Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach (Ausstellungseröffnung)
Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach (Ausstellungseröffnung)
Eröffnung: „It’s not about nothing” - zu Bildern und der Wirklichkeit
Ist Teil der Ausstellung: Margret Hoppes Fotografie aus der Serie „Südwall”, 2017-2020
Eröffnung: „It’s not about nothing” - zu Bildern und der Wirklichkeit
Galerie für Zeitgenössische Kunst, Altbau, Karl–Tauchnitz–Straße 9–11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Wie machen Bilder die Realität erfahrbar? Welches Wissen vermitteln sie? Und wie sind sie selbst in die Produktion von Wirklichkeit verstrickt? Die Ausstellung „It’s not about nothing” führt an viele unterschiedliche Orte: eine NS-Festungsanlage im Süden Frankreichs, eine Tomatenplantage in Apulien oder das Innere der Freiheitsstatue in New York. In ihren Arbeiten verknüpfen 14 KünstlerInnen eigene Aufnahmen, Archiv- und Medienbilder und Zitate aus der Filmgeschichte zu vielschichtigen Erzählungen. (zu besichtigen bis zum 27.06.2027, Di–Fr: 14–19 Uhr, Sa–So: 12–18 Uhr, Eintritt zur Eröffnung und immer mittwochs frei)
Live-Präparation: Uhu der Nacht
Der Uhu, lateinsch Bubo bubo, Foto: Augi1995 auf Pixabay
Live-Präparation: Uhu der Nacht
Naturkundemuseum Leipzig, Lortzingstraße 3
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Während des Wave-Gotik-Treffens veranstaltet das Naturkundemuseum als Special eine Schaupräparation. Interessierte können hautnah erleben, wie Präparatorin Louisa Bosse einem Uhu „neues Leben einhaucht“. Fachlich wird die aufwendige Konservierung eines Vogels, von der wissenschaftlichen Erfassung bis zur Fertigstellung, als Taxidermie bezeichnet. Es wird ein einzigartiges Erlebnis für alle, die sich für Natur, Kunst, Handwerk und Wissenschaft begeistern. Für Fragen bei der Vorführung steht Markus Ranft bereit, ebenfalls Präperator im Naturkundemuseum. (Eintritt frei)
Führung: Waffe Buchumschlag!
Beispiel in der Ausstellung: Buchumschlag „Patrioten. Ein politischer Roman“ von Heinz Pol, Berlin, Wien, Verlag Agis 1931
Führung: Waffe Buchumschlag!
Treff: Museumsfoyer Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Kuratorin Hanna Schneck führt anlässlich des internationalen Museumstages durch die Ausstellung „Waffe Buchumschlag! Foto, Cover und Propaganda in den 1930er Jahren“. Darin widmet sich das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Frage, wie sich in gesellschaftspolitisch aufgeheizten Zeiten auf den Covern von Büchern politische Diskussionen und ideologische Kämpfe widerspiegeln – inwieweit der Buchumschlag zur Waffe wird. Anhand von rund 100 Beispielen wird die Einbandgestaltung mittels Fotografie und Typografie anschaulich gemacht. (Teilnahme kostenlos)
Frauen traten oft nur als Professorengattinnen oder -töchter, allenfalls als mildtätige Witwen in Erscheinung. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts waren Frauen als Gasthörerinnen geduldet, ab 1906 durften sie an der Universität Leipzig studieren. Anhand von Kunstwerken aus der Sammlung der Universität stellt die Ausstellung „Athena und ihre Töchter“ die Frauen nun in den Mittelpunkt und zeigt, wie sie als Stifterinnen, Künstlerinnen, als Studentinnen und Gelehrte die Universität prägten. Wer mehr darüber erfahren möchte, ist herzlich zur Führung mit der Kuratorin Dr. Christine Hübner eingeladen. (Teilnahme kostenlos)
Im Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig wird die Hinterlassenschaft der ehemaligen Stasi-Bezirksverwaltung Leipzig verwahrt, erschlossen und zugänglich gemacht. Insgesamt lagern im Archiv 5.736 laufende Meter Unterlagen, darunter mehr als 2,8 Millionen Karteikarten. Während der Führung erhalten die TeilnehmerInnen detaillierte Einblicke in die Struktur und Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei. Anhand von Beispielakten werden insbesondere die Überwachungsmethoden der Stasi beleuchtet. Ebenso wird über die heutige Nutzung der Unterlagen informiert. (Teilnahme kostenlos, Reservierung per E-Mail oder unter 030 18665-3211 empfohlen)
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10, 04109 Leipzig
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Gemeinsam mit Musiker*innen der Musikalischen Komödie lädt das MdbK zu einem Abend der besonderen Art ein: eine Stunde lang ertönt Musik an unterschiedlichen Orten im Museum. Wandeln Sie über die Terrassen und durch die Galerieräume des MdbK und entdecken Sie die Kunst neu, während Sie Klängen von Harfe, Flöte, Geige u.v.m. lauschen. Der Eintritt ist frei! Hier finden Sie alle Termine.
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10, 04109 Leipzig
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Preisverleihung und Eröffnung der Ausstellung! Gemeinsam mit dem Verein der Förderer des Museums der bildenden Künste Leipzig e. V. vergibt das MdbK in diesem Jahr erstmals einen neuen Förderpreis für junge Kunst in Mitteldeutschland. Aus mehr als 160 Einreichungen wählte eine Jury vier künstlerische Positionen aus, die nun in einer Gruppenausstellung im 3. Obergeschoss des MdbK gezeigt werden. Die Preisträger*innen sind Franzi Goralski (*1992 Radebeul), Mashid Mahboubifar (*1991 Jahrom/Iran), Anna Perepechai (*1989 Poltawa/Ukraine) und Theresa Rothe (*1990 Dresden).
Der Abend beginnt mit der Verleihung des Förderpreises sowie Eröffnungsreden, die von Nina Hahn und Susanne Landgraf in die Deutsche Gebärdensprache übersetzt werden. Im Anschluss kann die Ausstellung besichtigt werden.
Fanny in Italien - Vortrag & Musik
Fanny Hensel, Ölgemälde von Moritz Daniel Oppenheim 1842, Abbildung gemeinfrei
Fanny Hensel, die ältere Schwester Felix Mendelssohn Bartholdys, hatte schon früh den Wunsch, Italien kennenzulernen. Dieser erfüllte sich 1839, als sie das Land zusammen mit ihrem Mann Wilhelm und ihrem Sohn Sebastian für fast ein Jahr bereiste. Die erste Station war Venedig, das sie in einem Brief als „Wunderstadt“ bezeichnete. Es folgten Mailand, Neapel und Rom. Sie spielte dort in privaten Kreisen und genoss die Anerkennung, sowohl als Pianistin wie auch als Komponistin. Ute Büchter-Römer beschreibt in ihrem Vortrag Fanny Hensels lebenslange Verbundenheit zu Italien. Begleitet wird sie von Eva Sperl am Klavier, die diese Leidenschaft in Fannys Kompositionen zeigt. (Eintritt frei, Reservierung erbeten)
Ganz im Sinne von Clara und Robert Schumann bietet das Schumann-Haus jungen KünstlerInnen eine Bühne. In der Reihe „Podium“ stellen sich regelmäßig Studierende der Hochschule für Musik und Theater vor - an diesem Abend die Gesangs-Klasse von Prof. Caroline Stein. Die Fachrichtung Klassischer Gesang/Musiktheater existiert seit Gründung der Hochschule und hat viele erfolgreiche SängerInnen hervorgebracht. Anfangs standen noch Gesangstechnik und Interpretation im Zentrum der Ausbildung, die in den letzten Jahren immer mehr den Anforderungen an das heutige Musiktheater angepasst wurde. (Eintritt frei, Spende willkommen, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 39392191 erbeten)
Szenische Lesung: Venedig, Florenz, Rom - Felix’ Briefe aus Italien
Felix Mendelssohn Bartholdy 1846, Ölgemälde von Eduard Magnus, Abbildung via Wikimedia Commons, gemeinfrei
Szenische Lesung: Venedig, Florenz, Rom - Felix’ Briefe aus Italien
Mendelssohn-Haus, Goldschmidtstraße 12
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Italien übte im 19. Jahrhundert eine große Anziehungskraft auf KünstlerInnen der deutschen Romantik aus. Auch Felix Mendelssohn Bartholdy bereiste dieses Sehnsuchtsland, das ihn zu Aquarellen, umfangreicher Korrespondenz und zur berühmten „Italienischen Sinfonie“ inspirierte. Bei dieser szenischen Lesung werden viele begeisterte Briefe des Komponisten an seine Familie und Freunde lebendig und vermitteln ein authentisches Bild seiner Eindrücke und seiner Faszination für das Land. (Eintritt frei)
An jedem ersten Dienstag im Monat ist im Bach-Museum Leipzig der Eintritt frei. Um 15 Uhr wird eine kostenlose öffentliche Führung angeboten — zu Themen, die auf das Leipziger Publikum zugeschnitten und die für die ganze Familie gedacht sind.
Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig, Johannisplatz 5–11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen historischer Musikinstrumente befindet sich in Leipzig. Immer am 1. Mittwoch des Monats können BesucherInnen die Historische Ausstellung des Museums kostenlos entdecken. Unter dem Titel „Die Suche nach dem vollkommenen Klang“ bietet sie Interessenten aller Altersstufen einen Einblick in die Leipziger Musikgeschichte sowie in die vielfältige Welt der Musikinstrumente. Zusätzlich kann die Sonderausstellung „Paul de Wit. Ein Holländer in Klein-Paris“ besichtigt werden. Der aus Maastricht stammenden Musikenthusiast fand 1879 in Leipzig seine Wahlheimat und seine Sammlung bildet den historisachen Ursprung des heutigen Musikinstrumentenmuseums.
Führung: Der Schatz vom Dachboden - das Fotoarchiv Mittelmann
Führung: Der Schatz vom Dachboden - das Fotoarchiv Mittelmann
Haus Böttchergäßchen, Böttchergäßchen 3
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Ein deutschlandweit einzigartiger Schatz der Fotogeschichte: Mehr als 2000 Glasnegative wurden 1988 auf einem Leipziger Dachboden entdeckt, das Archiv des jüdischen Fotografen Abram Mittelmann. Er lebte und arbeitete mit seiner Familie von 1909 bis 1938 im Haus Peterssteinweg 15. Die meisten Fotos sind Porträts von Frauen, Männern und Kindern, der Familie selbst und sogar von SA-Männern. Ihre Schicksale, Leistungen oder Verstrickungen können jetzt erforscht werden. Nadia Vergne, Enkelin von Abram Mittelmann, und Kuratorin Johanna Sänger führen durch die Ausstellung und erklären den „Schatz vom Dachboden“. (Teilnahme kostenlos, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 9651340)
Ihre glücklichen ersten vier Ehejahre verbrachten Clara und Robert Schumann in dem 1838 im klassizistischen Stil errichteten Haus in der Inselstraße. An ihrem 21. Geburtstag bezogen die frisch Vermählten ihr erstes gemeinsames Domizil. Die heutige Dauerausstellung ist als Paarmuseum konzipiert und damit einzigartig in der Musikermuseumslandschaft. Daneben kann der historische Konzertsaal, in dem früher auch Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Liszt, Richard Wagner, Hector Berlioz oder Hans Christian Andersen ein und aus gingen, besichtigt werden.
Freier Eintritt in der GfZK
Villa der GfZK mit Anbau, Foto: Hans-Christian Schink
Freier Eintritt in der GfZK
Galerie für Zeitgenössische Kunst, Karl–Tauchnitz–Str. 9–11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig ist ein Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst und ein Museum für Kunst nach 1945. Die international etablierte Kunstinstitution befasst sich mit dem Verhältnis von Kunst und Architektur sowie von Kunst und Design. Die Angebote des Hauses bringen Menschen unterschiedlicher Erfahrung und Herkunft zusammen und laden dazu ein, Denk- und Handlungsmöglichkeiten einer offenen Gesellschaft mit künstlerischen Mitteln durchzuspielen. An jedem Mittwoch können die Ausstellungen der Galerie kostenfrei besichtigt werden.
Eröffnung: BMW Photo Award Leipzig. Viktoria Binschtok / Harald Kirschner / Jay Ritchie
Seit 2024 vergibt das MdbK gemeinsam mit der BMW Group den BMW Photo Award Leipzig. Der Preis fördert alle zwei Jahre Künstler*innen, die entweder einen biografischen Bezug zu Leipzig und der Region haben oder sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit der Stadt und ihrer Umgebung auseinandersetzen.
2026 sind die Preisträger*innen Viktoria Binschtok (*1972), Harald Kirschner (*1944) und Jay Ritchie (*1992). In einer gemeinsamen Ausstellung, die am Abend eröffnet wird, werden die drei Positionen präsentiert.
Die Eröffnungsreden werden von Nina Hahn und Peter Eichler in die Deutsche Gebärdensprache übersetzt. Im Anschluss an die Preisverleihung wird die Ausstellung eröffnet und ist am Abend für alle kostenfrei zugänglich.
Leerstellen Sichtbarmachen. Eine Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Woche Leipzig 2026
Leerstellen Sichtbarmachen. Eine Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Woche Leipzig 2026
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10, 04109 Leipzig
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Jüdische Familien, Sammler*innen und Künstler*innen waren vor 1933 ein wichtiger Bestandteil des Leipziger Kulturlebens. Ihr Beitrag und ihr Engagement sind ebenso wie ihre Lebensgeschichten mit der Verfolgung, der Vertreibung und Ermordung im Nationalsozialismus aus dem Gedächtnis der Stadt gelöscht worden. Ihr Fehlen hat Leerstellen hinterlassen. Diese zu füllen und an die Menschen zu erinnern, ist eine wichtige Aufgabe im Umgang mit der Sammlung sowie der Geschichte des MdbK.
Lina Frubrich führt zur Rauminstallation von Shlomit Lehavi und Sharon Adler, Die Arbeit befindet sich im Foyer des Museums und setzt sich dort mit dem prominenten Stiftermosaik von Stephan Huber auseinander.