Schätze aus dem Stadt­archiv - Buch­präsen­tation & Aus­stellungs­eröffnung

Fünf Exemplare des Buches mit bleuem Einband und mehreren Bildern auf dem titel stehen und liegen auf einem Tisch
Die neue Publikation aus dem Stadtarchiv Leipzig, Foto: © Juliane Sieber, Stadtarchiv Leipzig

Schätze aus dem Stadt­archiv - Buch­präsen­tation & Aus­stellungs­eröffnung


Stadtarchiv Leipzig, Straße des 18. Ok­to­ber 42

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Der reich bebilderte Band „Schätze aus dem Stadtarchiv Leipzig. Ausgewählte historische Quellen zur Stadtgeschichte“ enthält 80 ausgewählte Archivalien aus über tausend Jahren Leipziger Überlieferung. Sie machen die Ereignisse, Entscheidungen, Entwicklungen und Lebensverhältnisse vergangener Zeiten nachvollziehbar. Zur Buchpräsentation stellen fünf Au­torIn­nen ihre Beiträge vor und laden zu einer Entdeckungsreise durch die Bestände des Stadtarchivs ein. Gleichzeitig eröffnet die Ausstellung „Quellen des Wissens. Schätze aus dem Stadtarchiv Leipzig“. Sie zeigt, wie mit historischen Quellen gearbeitet wird und wie Digitalisierung und KI diese Arbeit verändern. (zu besichtigen Di–Do: 10–17 Uhr, Ein­tritt frei)

Treffpunkt Salon: Mozarts Requiem und die Erfindung einer Legende

Ein historisches Gemälde mit einem Porträt des ernst blickenden Komponisten in einer roten Jacke
Wolfgang Amadeus Mozart auf einem Ölgemälde von Barbara Krafft von 1819, Abbildung via Wikimedia Commons, gemeinfrei

Treffpunkt Salon: Mozarts Requiem und die Erfindung einer Legende


Mendelssohn-Haus, Musiksalon, Gold­schmidt­straße 12

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Im Musiksalon bespricht der Musikjournalist Hagen Kunze musikalische Themen wissenschaftlich fundiert, aber auch anregend und vergnüglich und ergänzt sie durch Musikbeispiele am Klavier. Heute ist das Requiem in d-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart Thema, seine letzte Komposition. Obwohl es nur zu etwa zwei Dritteln tatsächlich von ihm stammt, ist es eines seiner beliebtesten Werke. Mozart starb während der Arbeit daran. Die „Seelenmesse“ und der frühe Tod des Komponosten haben zu einigen Spekulationen und Mythen geführt. (Ein­tritt frei, Reservierung er­be­ten)

Vernissage: EinBlick #11 - Samisdat

Ein alte EDV Lochkarte, auf die in gelber Farbe "ANSCHLAG VIII" gedruckt ist,
Einband der Zeitschrift „ANSCHLAG“ auf einer alten EDV Lochkarte, Foto: © Universitätsbibliothek Leipzig

Vernissage: EinBlick #11 - Samisdat


Bibliotheca­ Albertina, Beethoven­straße 6

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Universitätsbibliothek Leipzig setzt in ihrer Reihe „EinBlick“ in der Eingangsvitrine zum Ausstellungsraum ein ausgewähltes Objekt in Szene. Das kann eine Fotografie, eine Landkarte oder auch eine Münze sein. In der 11. Aus­gabe sind es nicht-system­kon­forme Zeitschriften, die In den Jahren vor der politischen Wende 1989 in der DDR entstanden. Die größtenteils von Hand gefertigten Blätter (rus­sisch: sam isdat - selbst heraus­geben) wurden in Kleinstauflagen hinter dem Rücken der Stasi von Hand zu Hand weitergereicht. Was ihre Inhalte so subversiv und brisant machte, zeigt diese Ausstellung. (zu sehen bis zum 24. Ja­nuar 2027, Mo–Mi: 10–18 Uhr, Do–So: 10–21 Uhr, Eintritt frei)

Vernissage: Das andere Russ­land - Kampf um his­to­rische Wahrheit und Demokratie

In einem Austellungsraum befinden sich Aufteller aus Holz mit Texten und fotos sowie Vitrinen mit Exponaten.
Ausstellungsansicht von „Das andere Russland“, Foto: © MEMORIAL

Vernissage: Das andere Russ­land - Kampf um his­to­rische Wahrheit und Demokratie


Bibliotheca­ Albertina, Vortragssaal, Ausstellungsraum, Beethoven­straße 6

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Seit ihrer Gründung 1989 macht die Menschrechtsorganisation MEMORIAL die Geschichte der staatlichen Gewalt und Menschenverachtung in Russland öffentlich. 2021 wurde die Organisation deshalb behördlich aufgelöst und verboten. Aus dem Exil heraus setzen sich aber viele AktivistInnen weiter für die Verfolgten ein - nicht nur für die in der Verangenheit, sondern auch für aktuell diskriminierte und bedrohte Gruppen. Die Ausstellung dokumentiert das unermüdliche Engagement von MEMORIAL und macht deutlich, wie wichtig europäisches Erinnern und die Achtung der Menschenrechte sind. Zur Eröffnung spricht die Mitbegründerin und Friedensnobelpreisträgerin Irina Scherbakowa. (zu besichtigen bis zum 24. Ja­nuar 2027, Mo–Mi: 10–18 Uhr, Do–So: 10–21 Uhr, Eintritt frei)

Eröffnung: Sara Sejin Chang - „Dismemberment”

Eine Frau im grünen Kleid steht zwischen weißgekleideten Personen mit weißen Papiermasken vor den Gesichtern.
Sara Sejin Chang (Sara van der Heide): Dismemberment, Videostandbild, 2024

Eröffnung: Sara Sejin Chang - „Dismemberment”


Galerie für Zeitgenössische Kunst, Neubau, Karl–Tauchnitz–Straße 9–11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die erste Überblicksausstellung der korea­nisch-nieder­län­di­schen Künstlerin Sara Sejin Chang (Sara van der Heide) in Deutschland legt Aspekte des eurozentrischen Denkens und koloniale Strukturen offen. Changs Filme, Installationen und Malereien verwickeln ihr Publikum auf einfühlsame und humorvolle Weise in einen Prozess des Heilens, nicht nur des Einzelnen, sondern auch der Gesellschaft. Der Begriff „Dismemberment” beschreibt einen symbolischen, spirituellen Prozess, in dem eine Identität auseinandergenommen und neu zusammengesetzt wird. Dadurch eröffnen sich andere Perspektiven und die Möglichkeit zur Veränderung. (zu besichtigen bis zum 28. Fe­bruar 2027, Di–Fr: 14–19 Uhr, Sa–So: 12–18 Uhr, Eintritt zur Eröffnung und am Mittwoch frei)

Eröffnung der 39. Leip­ziger Grafikbörse

Grafik eines winterlichen Waldes mit einem blassen Himmel darüber und einer winzigen Person davor
In der Ausstellung zu sehen: Katja Lang „To the moon and snow“, Radierung, 2024

Eröffnung der 39. Leip­ziger Grafikbörse


Museum für Druckkunst Leipzig, Nonnen­str. 38

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Unter dem Titel „formverloren“ widmet sich die Grafikbörse verschiedenen Vorstellungen davon, was „Form“ sein und werden kann. Dabei versteht sich „Form“ nicht allein als sichtbare Gestalt. Sie kann sich verändern, fragmentieren, verschieben oder ganz verschwinden und dadurch neue Darstellungsmöglichkeiten eröffnen. Die eingereichten Arbeiten der 97 Künst­lerIn­nen repräsentieren ein breites Spektrum zeitgenössischer Druckgrafik und machen sichtbar, wie unterschiedlich auf ein gemeinsames Thema reagiert werden kann. (zu besichtigen bis zum 17. Ja­nuar 2027, Mi–Fr: 10–17 Uhr, Sa+So: 11–17 Uhr, Eintritt zur Eröffnung frei, sonst 8 / 4 €)

Sonntagsführung durch die Deutsche National­biblio­thek

Blick in den historischen Lesesaal mit seinen originalen Holztischen und -stühlen und Bücherregalen bis zur Decke
Der historische Lesesaal der Geisteswissenschaften, Foto: DNB / Tina Bode

Sonntagsführung durch die Deutsche National­biblio­thek


Treff: Bibliotheksfoyer, Deutsche Nationalbibliothek, Deutscher Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Am Gründungsstandort Leipzig treffen Geschichte, Gegenwart und Zukunft von Deutschlands größter Archivbibliothek aufeinander. Bei einem informativen Rundgang durch das denkmalgeschützte Bibliotheksgebäude und den modernen Erweiterungsbau erfahren die Teil­ne­merIn­nen, warum die Deutsche Nationalbibliothek diesen Namen trägt – und was sie von anderen Bibliotheken unterscheidet. Außerdem können sie die Sammlungen entdecken, mehr über der Aufgaben erfahren und einen Ort erkunden, an dem Wissen bewahrt und lebendig gehalten wird. (Teil­nahme kosten­los)

Offener Sonntag & Führungen im Capa-Haus

Blick durch die offene Tür in die Ausstellung „War is Over“
Blick in die Ausstellung „War is Over“, Foto: Markus Scholz, © Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Offener Sonntag & Führungen im Capa-Haus


Capa-Haus, Jahn­allee 61

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das Capa-Haus ist eine wichtige Leipziger Erinnerungsstätte an den Nationalsozialismus und 2. Welt­krieg, aber auch an den Widerstand und die Befreiung 1945. Im April 1945 kam Robert Capa als US-ameri­kani­scher Kriegsfotograf in die Stadt. In der Jahn­allee 61, dem heutigen Capa-Haus, entstand seine weltbekannte Fotoserie „Last Man to Die“. Diese Fotos und ihre Entstehung stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „War is Over“. Die Schau ist am Sonntag zu besichtigen und zu jeder vollen Stunde werden Kurzführungen angeboten. Zusätzlich kann man sich bei dieser Gelegenheit die Sonderausstellung „100+ Synagogen in Deutschland“ ansehen. (Ein­tritt frei)

Führung: Leipziger Freiheit - von Privilegen, Aufbruch und Protest

Ein Raum voller Transparente und einer Gruppe von lebensgroßen Puppen in Polizeiuniform
Blick in die Ausstellung „Moderne Zeiten“, © SGM, Foto: Markus Scholz

Führung: Leipziger Freiheit - von Privilegen, Aufbruch und Protest


Altes Rathaus, Markt 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur bietet in Leipzig unter anderem den Studiengang Museologie an. Darin werden die Studierenden in die Vielschichtigkeit der Museumsarbeit eingeführt. Eine Möglichkeit, sich bei Führungen praktisch auszuprobieren, ist die NEW­COMER-Reihe des Stadtgeschichtlichen Museums. Mit Maurice Krümmel können Interessierte der Frage nachgehen, wie frei das Leben in Leipzig, das ja als Stadt der Freiheit gilt, tatsächlich war. Er folgt bei seinem Rundgang durch die Dauerausstellung im Alten Rathaus den Spuren von Handelsprivilegien, geistigem Aufbruch, gesellschaftlichen Umbrüchen und politischem Protest und zeigt, wie unterschiedlich Freiheit in Leipzig erfahren, begrenzt und erkämpft wurde. (Teil­nahme kosten­los)

NAHaufnahme: Die Magie der Musikstadt

In einem Ausstellungsraum wird ein Gemälde von Bach präsentiert.
Blick in die Dauerausstellung im Alten Rathaus, Foto: PUNCTUM, Alexander Schmidt, © SGM

NAHaufnahme: Die Magie der Musikstadt


Altes Rathaus, Markt 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Der Ruf Leipzigs als Musikstadt entsteht aus seiner großen Musikgeschichte, authentischen Orten und einem lebendigen Musikleben. Dazu gehört auch das Alte Rat­haus - hier spielten die ersten städtischen Musiker, hier unterschrieb Thomaskantor Johann Sebastian Bach seinen Arbeitsvertrag. Die Abteilung „Musikstadt“ erzählt von traditionsreichen Ensembles wie dem Thomanerchor oder dem Gewandhausorchester. Bei dieser Führung mit Kerstin Sieblist, Kuratorin für Musik- und Theatergeschichte, können Interessierte Exponate von Felix Mendelssohn Bartholdy über Clara Schumann bis zur Band „Die Prinzen“ entdecken, die vom Wirken vieler Mu­si­kerIn­nen in der Stadt zeugen. (Teil­nahme 3 €, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 9651340 er­beten)

Führung: Die Musikbibliothek Peters - ein Schatz für Leipzig

Führung: Die Musikbibliothek Peters - ein Schatz für Leipzig


Stadtbibliothek, Treffpunkt: Foyer im EG, Wilhelm-Leusch­ner-Platz 10-11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

An vielen Orten Leipzigs hat Henri Hinrichsen, jüdischer Musikverleger und Stifter, seine Spuren hinterlassen. In der Stadtbibliothek wird die Musikbibliothek Peters bewahrt. 1893 gegründet, verdankt sie ihre Existenz, Größe und Qualität dem Engagement von Henri Hinrichsen und seinem Onkel Max Abraham. Sie war die erste öffentliche und kostenlos zugängliche musikalische Spezialbibliothek Deutschlands. Bedeutende Handschriften, seltene Drucke, zahlreiche Kupferstiche und eine einzigartige Librettosammlung sind nur Teile einer Musikbibliothek, die ihresgleichen sucht. Neugierige können heute einen Blick in die Sammlung werfen, die sich sonst hinter verschlossenen Türen befindet. (Teil­nahme kosten­los)

Mitmachangebot: Kreatives Papier­schöpfen - Winter-Spezial

Mitmachangebot: Kreatives Papier­schöpfen - Winter-Spezial


Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Museumskabinett, Deutscher Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Altes Papier gehört in den Müll? Von wegen! In diesem Workshop erfahren die Teil­neh­merIn­nen, wie es zu neuem Leben erweckt und veredelt werden kann. Dabei wird gebrauchtes Papier aus der Deutschen Nationalbibliothek, in diesem Fall alte Leihscheine, verwendet. Vom Zerkleinern, Mixen bis zum Schöpfen und Trocknen: Gemeinsam und mit „Bütte“ und Schöpfsieb werden daraus individuelle Papiere. Winterliche Motive und Farben stehen im Mittelpunkt. So entstehen aus Altpapier kreative Kunstwerke, wobei verschiedene Techniken und Gestaltungsmöglichkeiten ausprobiert werden können. (Teil­nahme kostenlos, Anmeldung emp­fohlen)

Führung: Einer Diktatur auf der Spur

Das historische Portal zum heutigen Stasi-Unterlagen-Archiv in Leipzig
Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig in der „Runden Ecke“, Foto: © Bundesarchiv

Führung: Einer Diktatur auf der Spur


Stasi-Unter­lagen-Archiv Leipzig, Dittrich­ring 24

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Im Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig wird die Hinterlassenschaft der ehemaligen Stasi-Bezirksverwaltung Leipzig verwahrt, erschlossen und zugänglich gemacht. Insgesamt lagern im Archiv 5.736 laufende Meter Unterlagen, darunter mehr als 2,8 Mil­lio­nen Karteikarten. Während der Führung erhalten die Teil­neh­merIn­nen detaillierte Einblicke in die Struktur und Arbeitsweise der DDR-Geheim­polizei. Anhand von Beispielakten werden insbesondere die Überwachungsmethoden der Stasi beleuchtet. Ebenso wird über die heutige Nutzung der Unterlagen informiert. (Teil­nahme kostenlos, Reservierung per E-Mail oder unter 030 18665-3211 emp­fohlen)

Eröffnung: Liebe auf den ersten Blick - Die Schenkung Jochen Voigt

Kleine silbrig glänzende Figur eines Bäckers mt wei ausgebreiteten Armen
Bäckerfigur, Entwurf und Ausführung Berliner-Electro-Plated-Waren-Fabrik, 1930er Jahre, versilbertes Messing, Schenkung Prof. Jochen Voigt

Eröffnung: Liebe auf den ersten Blick - Die Schenkung Jochen Voigt


GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Johannis­platz 5–11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

„Liebe auf den ersten Blick“ beschreibt nicht nur die emotionale Herangehensweise des Chemnitzer Sammlers Jochen Voigt beim Zusammentragen seiner Kostbarkeiten, sondern auch den Dank des Museums für Angewandte Kunst für großzügige Schenkungen, die nun in einer eigenen Ausstellung zu sehen sind. Die über 300 Stü­cke - Aquarelle, Zeichnungen, Daguerreotypien (eine frühe Form der Foto­grafie) und versilberte Me­tall­ge­fäße - zeigen Voigts ganzheitliche Beschäftigung mit der Verflechtungen von Kunst, Design und Fotografie. Zur Eröffnung ist neben Reden des Sammlers sowie des Journalisten und Autors Andreas Platthaus auch Musik des Tuya Klangwerks zu hören. (zu bsichtigen bis zum 29. März 2027, Di, Do–So: 10–18 Uhr, Mi: 10–20 Uhr, Eintritt zur Eröffnung frei, sonst 10 / 7 €, Leipzig-Pass 5 €)

Vortrag: Künstler im Porträt - Leipziger Bühnen der 1920er Jahre

Historische Aufnahme der Tänzerin in einem orientalischen Kostüm
Dorothea Albu, Foto: Abram Mittelmann, © Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Fotoarchiv Mittelmann

Vortrag: Künstler im Porträt - Leipziger Bühnen der 1920er Jahre


Stadtgeschichtliches Museum, Haus Böttchergäßchen, Böttcher­gäßchen 3

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig zeigt aktuell eine Ausstellung zum Archiv des jüdischen Fotografen Abram Mittelmann. Er lebte und arbeitete mit seiner Familie von 1909 bis 1938 im Haus Pe­ters­stein­weg 15. Unter den Fotos findet man Porträts von Leipziger Bühnenlegenden: Schau­spie­lerIn­nen und Mu­si­kerIn­nen, beispielsweise der Primaballerina Dorothea Albu. Ein Blick in Theaterprogramme zeigt, dass Mittelmann viele Leipziger Künst­lerIn­nen fotografierte, bis er emigrieren musste und auch die jüdischen Künst­lerIn­nen aus Leipzig vertrieben wurden. In ihrem Vortrag berichtet die Musikwissenschaftlerin Allmuth Behrendt über sie und gibt Einblicke in die Vielfalt der Leipziger Bühnen der 1920er Jahre. (Ein­tritt 3 €, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 9651340 er­beten)

Podium im Schumann-Haus

Im dicht besetzten Schumann-Saal findet eine Kammermusikkonzert statt.
Konzert im Schumann-Saal, Foto: © Christian Kern

Podium im Schumann-Haus


Schumann-Haus Leipzig, Insel­str. 18

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Ganz im Sinne von Clara und Robert Schumann bietet das Schu­mann-Haus jungen Künstlern eine Bühne. In der Konzertreihe „Podium" stellen sich Studierende der Hochschule für Musik und Theater Leipzig vor. Robert zählte zu den ersten Lehrern des von Felix Mendelssohn Bartholdy gegründeten Konservatoriums und auch Clara unterrichtete dort kurzzeitig, bis das Künstlerpaar nach Dresden umzog. Am heutigen Abend präsentieren sich Studierende der Viola-Klasse von Prof. Pau­line Sachse. (Ein­tritt frei, Spende willkommen, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 39392191 er­beten)

KünstlerInnengespräch: Roxana Rios - Ode to Eris

Das großformatige Porträtfoto einer Frau hängt neben dem kleinen Gemälde eines Mannes.
Roxana Rios' Foto „Sarafina“ neben dem „Herrenbildnis“ von Ferdinand Bol, Foto: Alexander Schmidt / PUNCTUM, © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

KünstlerInnengespräch: Roxana Rios - Ode to Eris


Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinen­straße 10

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Seit dem 29. März hängt „Ode to Eris“ groß­for­ma­tig an der Fassade des Museums der bildenden Künste. Fotos aus dieser Serie von Roxana Rios sind aber auch im Inneren des Museums zu sehen. Die Künstlerin setzt sich mit ausgewählten Werken der Dauerausstellung auseinander, indem sie diese fotografisch neu interpretiert. Die Fotos hinterfragen kritisch die in den ausgestellten Bildern vermittelten Werte, beispielsweise Geschlechterklischees in der Porträtmalerei. Bei diesem Künst­lerIn­nen­ge­spräch mit Kurator Philipp Freytag berichtet Roxana Rios über die Enstehung von „Ode to Eris“ und von ihrer Herangehensweise. (Teil­nahme kosten­los)

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