Matthäikirchhhof, Zugang über Große Fleischergasse 12
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Am Wochenende verwandelt sich der Matthäikirchhof im Herzen Leipzigs in einen lebendigen Ort kultureller und gesellschaftlicher Auseinandersetzung. Die Initiative Leipzig plus Kultur veranstaltet dort ein Festival und Symposium, um die Vielfalt der Leipziger freien Kulturszene sichtbar zu machen. Heute finden neben dem zweiten Tag des Symposiums eine Reihe von Veranstaltungen statt. BesucherInnen können auf dem Matthäikirchhof Theater, Kunst, Literatur und Musik erleben. Garagen öffnen ihre Tore, animierte Kurzfilme reisen durch die Zeit und abends wird zu Live Musik und DJs getanzt. (Eintritt frei)
Chor kontra Monument – Performance im Richard-Wagner-Hain
Chor kontra Monument – Performance im Richard-Wagner-Hain
Richard Wagner Hain, Ostseite
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Bei dieser Veranstaltung von Stadtkuratorin Leipzig und dem Grünflächenamt führt Frederike Moormann durch den Richard-Wagner-Hain am Elsterflutbecken. Dort legte Adolf Hitler 1934 den Grundstein für ein Richard-Wagner-Denkmal, das nie vollendet wurde. Die Klangkünstlerin untersucht einerseits die Geschichte des Ortes - von der Weimarer Republik über den Nationalsozialismus und die DDR bis ins Heute. Andererseits setzt sie sich mit dem Werk Richard Wagners auseinander. Durch einen Audiowalk und ein Chor-Konzert, das musikalische Motive Wagners zersetzt und sampelt, werden die historischen Schichten des Hains begehbar und Wagners nationalistische Thesen in der Musik hörbar. (Teilnahme kostenlos, Anmeldung erbeten)
Eine Frau kann nicht mehr. Der ärztliche Rat hat sie in ein Zimmer mit gelber Tapete verbannt. Dort soll sie absolute Ruhe haben. Stunde um Stunde starrt sie auf die Tapete mit ihrem verworrenen Muster, das eine immer stärkere Faszination auf sie ausübt. Bald glaubt sie, dahinter Gestalten zu erkennen, die Nacht für Nacht deutlicher werden. Das Theaterstück mit dem Freien Ensemble Jedermensch geht auf eine Kurzgeschichte von Charlotte Perkins Gilmans zurück, die darin von eigenen Erfahrungen mit Depressionen und deren Behandlung berichtet. Heute gilt die Erzählung über eine eingesperrte Frau als feministischer Schlüsseltext. (Karten zu 12, 8 oder 5 € online reservieren)
Treffpunkt: Eingang des Schauspielhauses, Bosestraße 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Zum Tag des offenen Denkmals gewährt das Schauspiel Leipzig einen Blick hinter die Kulissen und lädt zu Führungen durch das Theater und über die Große Bühne ein. Die Teilnehmenden besuchen Orte im Schauspielhaus, die für das Publikum normalerweise im Verborgenen bleiben, stehen selbst auf und hinter der Bühne und erhalten Einblicke in die Geschichte des Hauses. Weitere Führungen finden um 11 Uhr und 12 Uhr statt. (Eintritt frei, aber Teilnhemerzahl begrenzt)
Festival der freien Kultuszene
Grafik: Büro 222 – Visuelle Kommunikation
Festival der freien Kultuszene
Matthäikirchhhof, Zugang über Große Fleischergasse 12
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Am Wochenende verwandelt sich der Matthäikirchhof im Herzen Leipzigs in einen lebendigen Ort kultureller und gesellschaftlicher Auseinandersetzung. Die Initiative Leipzig plus Kultur veranstaltet dort ein Festival, um die Vielfalt der Leipziger freien Kulturszene sichtbar zu machen. Eröffnet wird der zweite Festivaltag durch eine Live-Cooking Literatur Show mit Julius Fischer. In Fitzis Filmgarage können Kinder und Jugendliche mit der Anime-Dokserie „Auf Fritzis Spuren“ in die DDR & Wendezeit abtauchen. Zu weiteren Angeboten gehören eine Schnitzeljagd für die Kleinen oder künstlerische und archäologische Führungen über den geschichtsträchtigen Matthäikirchhof für die Großen. (Eintritt frei)
Auf „Es war einmal …“ folgt in der Regel etwas Verheißungsvolles: entweder eine phantastische Erzählung oder ein nostalgischer Blick in „die guten alten Zeiten“. In seinem Stück widmet sich der Autor Thomas Köck den vermeintlich zeitlosen Märchen, um sie in unserer Gegenwart zu spiegeln, vielleicht einen neuen Wald bevölkern zu lassen. Da mag dann der böse Wolf drei Wünsche frei haben. Oder Aschenputtel bekommt ihren ersten Talkshowauftritt anlässlich einer Familienzusammenführung mit den Schwestern oder vielleicht erzählt der Froschkönig endlich seine Version der Geschichte. Oder ganz anders. (zum Theatertag alle Karten auf allen Plätzen 13 €)
Eine Frau kann nicht mehr. Der ärztliche Rat hat sie in ein Zimmer mit gelber Tapete verbannt. Dort soll sie absolute Ruhe haben. Stunde um Stunde starrt sie auf die Tapete mit ihrem verworrenen Muster, das eine immer stärkere Faszination auf sie ausübt. Bald glaubt sie, dahinter Gestalten zu erkennen, die Nacht für Nacht deutlicher werden. Das Theaterstück mit dem Freien Ensemble Jedermensch geht auf eine Kurzgeschichte von Charlotte Perkins Gilmans zurück, die darin von eigenen Erfahrungen mit Depressionen und deren Behandlung berichtet. Heute gilt die Erzählung über eine eingesperrte Frau als feministischer Schlüsseltext. (Karten zu 12, 8 oder 5 € online reservieren)
Die Vögel planen, die Menschen vom Thron der Evolution zu stoßen. Als ein Schwarm Singvögel in ihr Haus eindringt und ihre Kinder angreift, können Nancy und Nat Hocken nur ahnen, dass sie den Beginn einer globalen Veränderung miterleben. Was passiert, wenn wir die Revolution der Vögel konsequent zu Ende denken? Wo stehen wir als Menschheit? Was wird von uns übrigbleiben? Und wäre die Welt am Ende ein besserer Ort? Das Stück nach Daphne du Maurier und Aristophanes vereint Tragödie und Komödie zu einem Gedankenexperiment mit farbenfrohen Grautönen und Lust am Untergang. (Solidarisches Preissystem: 18, 14 oder 10 €, Online-Tickets)
Die Vögel planen, die Menschen vom Thron der Evolution zu stoßen. Als ein Schwarm Singvögel in ihr Haus eindringt und ihre Kinder angreift, können Nancy und Nat Hocken nur ahnen, dass sie den Beginn einer globalen Veränderung miterleben. Was passiert, wenn wir die Revolution der Vögel konsequent zu Ende denken? Wo stehen wir als Menschheit? Was wird von uns übrigbleiben? Und wäre die Welt am Ende ein besserer Ort? Das Stück nach Daphne du Maurier und Aristophanes vereint Tragödie und Komödie zu einem Gedankenexperiment mit farbenfrohen Grautönen und Lust am Untergang. (Solidarisches Preissystem: 18, 14 oder 10 €, Online-Tickets)
Tanz-Performance: Executing Dance
Eindruck von der Tanzperformance „Executing Dance“ von Clara Sjölin, Foto: Kollektiv krudebude
Tanz-Performance: Executing Dance
Vorplatz des Völkerschlachtdenkmals
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das Kollektiv krudebude möchte gemeinsam mit dem Stadtgeschichtlichen Museum das Völkerchlachtdenkmal zu einem Fühlmal und einem Streitmal machen. Unter dem Titel „Gemischte Gefühle in kriegerischen Zeiten“ haben sie ein Veranstaltungsprogramm rund um Fragen von Krieg und Krise, Stillstand und Aufbruch organisiert. Heute findet eine Tanz-Performance der norwegischen Choreografin Clara Sjölin statt. Wie tanzt man einen Befehl? Die Aufführung erforscht die körperliche Dimension von Kontrolle, Disziplin und kollektivem Handeln. Fünf TänzerInnen empfangen über Kopfhörer Anweisungen, die sie jeweils individuell interpretieren und in Bewegung übersetzen - immer in Abstimmung mit der Gruppe. (Eintritt frei)
Hauptdarstellerin erkrankt? Chor im Streik? Orchester im Stau? Wenn alle Stricke reißen, rettet er den Abend: Der Universalschauspieler! Er beherrscht über 100 Rollen und setzt sich sofort ins Taxi, um die möglichst exakte Kopie eines Anderen zu werden. Felix Krakaus berstend komischer und abgrundtief trauriger Monolog wird für Tilo Krügel und Denis Petković Ausgangspunkt für ihr szenisches Projekt und einer Reflexion über das Theater, das Leben und den ganzen Rest. (Karte 5 €)
Die Vögel planen, die Menschen vom Thron der Evolution zu stoßen. Als ein Schwarm Singvögel in ihr Haus eindringt und ihre Kinder angreift, können Nancy und Nat Hocken nur ahnen, dass sie den Beginn einer globalen Veränderung miterleben. Was passiert, wenn wir die Revolution der Vögel konsequent zu Ende denken? Wo stehen wir als Menschheit? Was wird von uns übrigbleiben? Und wäre die Welt am Ende ein besserer Ort? Das Stück nach Daphne du Maurier und Aristophanes vereint Tragödie und Komödie zu einem Gedankenexperiment mit farbenfrohen Grautönen und Lust am Untergang. (Solidarisches Preissystem: 18, 14 oder 10 €, Online-Tickets)
Öffentliche Probe zu „Kitt“ - Ein Dokumentartheaterprojekt
Wenn die Rede ist von einem verlorengegangenen oder zerbröckelnden gesellschaftlichen Zusammenhalt - gab es ihn, gibt es ihn noch? Wie wird er hergestellt, inszeniert, reflektiert? Und wo sollte man nach ihm oder seinen Spuren suchen? Regine Dura und Hans-Werner Kroesinger sind als dura & kroesinger seit über 25 Jahren für ihre Recherchetheaterprojekte bekannt. Sie gehen dorthin, wo gesellschaftliche Zusammenhänge konkret erlebt werden - dorthin, wo sich Menschen zusammenfinden, um Interessen auszuhandeln, Konflikte zu lösen oder zu schüren. (Premiere am 1. Oktober, Eintritt zur öffentlichen Probe frei, aber begrenzte Plätze)
Speed-Dating - Vorstellung der neuen Spielzeit in den Cammerspielen
Speed-Dating - Vorstellung der neuen Spielzeit in den Cammerspielen
Cammerspiele Leipzig, Kochstraße 132
von: LEIPZIG eintrittsfrei
An diesem Abend werden die Premieren der Spielzeit 26/27 im bewährten Speed-Dating-Format vorgestellt. Neugierige haben die Gelegenheit, sich bei den Projektteams über die neuen Stücke zu informieren. Pro Station bleiben fünf Minuten Zeit, um zu plaudern und so viel wie möglich herauszufinden. In der neuen Saison geht es zum Beispiel um Heldinnen und Schweine, Entrümpelungen und Bruchlandungen, Herkunft und Schmerz, Zofen und Königinnen oder um eine Dunkelnacht und den Sandmann. Das Beste daran: Man kann sich guten Gewissens, ja, es ist sogar erwünscht, für mehrere Theater-Abenteuer entscheiden. (Eintritt frei)
Ava und Emmi kennen das Leben nur zu zweit. Sie sind Schwestern, Freundinnen, Verbündete im Kampf gegen die Ungerechtigkeiten der Welt - und einander dabei die größten Unterstützerinnen und Kritikerinnen zugleich. Doch nun zieht Ava zum Studieren in eine andere Stadt und entfernt sich damit nicht nur räumlich von ihrer jüngeren Schwester. Ihre Beziehung wird auf die Probe gestellt. Die beiden müssen sich fragen: Was, außer der gleichen Kindheit, verbindet uns? Lina Wegners Stück über die Höhen und Tiefen von Verbundenheit wird von ihr selbst inszeniert und feierte im Mai am Schauspiel Leipzig seine Uraufführung. (Karte 5 €)
Wein trifft Wahnsinn und nichts davon ist geprobt. Die SchauspielerInnen von „All Inclusive“ versprechen einen Abend voller spontaner Geschichten, überraschender Wendungen und garantiert einmaliger Momente: Denn beim Impro weiß vorher niemand, was passiert. Und die ZuschauerInnen haben die Möglichkeit, aktiv mitzubestimmen, wie es den HeldInnen auf der Bühne ergeht. Dazu ein Glas Wein, gute Gesellschaft und beste Bühnenunterhaltung. Reif für die Bühne. Reif für einen richtig guten Abend. (Karten: 8 / 6 €, online reservieren)
zwischenFall präsentiert eine feine Mischung aus pointierten Texten, vielfältigen Musikstilen und allerhand Instrumenten (Video). Die vier MusikerInnen haben sich einer Nische verschrieben und machen kirchliches Musikkabarett. Dabei nutzen sie Poetry Slam und mischen diesen mit Singer-Songwriter-Elementen sowie Pop. Zum Abschluss der Stötteritzer Sommerkonzerte spielt das Ensemble in der Marienkirche sein Programm „Die Quadratur des Stuhlkreises“. Darin wird das manchmal skurrile Innenleben von Kirchengemeinden, aber auch das „weltlich Wundersame“ liebevoll aufs Korn genommen. (Eintritt frei)
„EINMAL RUM“ könnte eine Bestellung sein – im leicht versnobten Club eines Paralleluniversums, wo ein gewisser Jules Verne mittels Zeitreise einen Ratgeber für Galaxisanhalter nach einer längst beantworteten, aber vergessenen Frage durchsuchte. Oder aber die Kurzform einer Wette: Ob es möglich ist, auf einer Reise durch die Galaxis in nur 8 Tagen 5 erdähnliche Planeten zu finden. Dabei wird gleich noch die Spezies Mensch vor ihrem Untergang bewahrt, den sie gerade mit Vehemenz herbeiführt. Die Musik der galaktischen Abenteurer-Komödie von TheaterPACK kommt von Rusted Dream Machine. (Karten 15 / 5 €, Reservierung per E-Mail oder unter 0157 71369895)
Wie so oft stellt sich Ophelia die stille Frage: „Weinen oder nicht weinen?“ Damit sich alle gut fühlen, entscheidet sie sich meist für Letzteres. Geweint wird dann ganz alleine unter der Dusche. Doch dann beginnt sie ihre Tränen zu sammeln und aufzukochen. Nebst süßen Mäusen und personifizierten Zweifeln sind natürlich auch Pop-Ikonen wie Billie Eilish und Lana Del Rey geladen zu einem Abend über Urgewalt, Verwandlung und Zärtlichkeit, über Oberflächlichkeit und Abgrundtiefe. Bei Paula Wintelers Soloabend ist auf jeden Fall alles ganz wahnsinnig traurig. (Karte 5 €)
Im Rahmen des Stadtteilkulturfestivals OSTLichter lädt das TheaterPACK zum Mitspielen und Entdecken ein. Ausprobieren, improvisieren, interagieren - die Möglichkeiten von Improvisationstheater sind vielfältig und der Spaß steht im Vordergrund. Unter Anleitung von Mario Rothe-Frese, Schauspieler bei der Theatergruppe, kann hier gemeinsam der Lust an spontaner, spielerischer Auseinandersetzung mit Figuren, Situationen und Geschichten gefrönt werden. (Teilnahme kostenlos)