Spieglein, Spieglein, halt's Maul, wir müssen nachdenken
Schauspiel Leipzig, Foyer 1, Bosestr. 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Frau muss nicht die böse Stiefmutter sein, um einen Horror vor dem zu bekommen, was der Spiegel der Gesellschaft ihr täglich mitteilt. In dieser Vorstellung und in den Texten von Ada Berger und Liv Strömquist kommen Frauen zu Wort, die sich Gedanken über gesellschaftliche Erwartungen machen - schöne, hässliche, alte, junge, berühmte, ganz unbekannte, neidische, empathische, leidende, fröhliche und fragende Frauen, alle gespielt von Paulina Bittner. (Karte 5 € - ausverkauft)
Zu Gast bei der offenen Erzählbühne sind heute Jule Richter und Yaëlle Dorison mit ihrem Programm „Liebe, Sex und Zärtlichkeit für Ciboulette“. Clownkind Ciboulette kommt langsam in die Pubertät und stellt nicht so leicht zu beantwortende Fragen. So antwortet Jule Richter mit dem, was sie am besten kann: Sie erzählt Ciboulette Geschichten - mit Sex-Appeal und feiner poetischer Sprache. Im zweiten Teil des Abends ist die Bühne offen für Geschichten des Publikums – ob Märchen, Mythen, Erlebtes oder Erfundenes. Alle sind eingeladen, zuzuhören oder selbst zu erzählen. (Eintritt: Zahl‘ was du kannst)
Maria und Louky sind Vulkanologinnen und lieben sich. Plötzlich wird Maria ungerecht gefeuert und der Vulkan ist dabei auszubrechen. Bevor auch Louky den Vulkan verlässt, erzählt sie von ihrem Leben mit Maria. Das wird zu einem musikalischen Theaterstück über Schwesternschaft und Landschaft, über Ahnungen, Feuer und eine Füchsin, die gerne mehrere Leben hat. Nach welchen Ausbrüche suchen wir? Und was machen wir aus dem, was kaputt gemacht wurde? (Karten: 12 / 8 €, Förderpreis 15 €, Reservierung)
Maria und Louky sind Vulkanologinnen und lieben sich. Plötzlich wird Maria ungerecht gefeuert und der Vulkan ist dabei auszubrechen. Bevor auch Louky den Vulkan verlässt, erzählt sie von ihrem Leben mit Maria. Das wird zu einem musikalischen Theaterstück über Schwesternschaft und Landschaft, über Ahnungen, Feuer und eine Füchsin, die gerne mehrere Leben hat. Nach welchen Ausbrüche suchen wir? Und was machen wir aus dem, was kaputt gemacht wurde? (Karten: 12 / 8 €, Förderpreis 15 €, Reservierung)
Richard Wagner war ein großartiger Geschichtenerzähler. Kleine BesucherInnen erfahren etwas über einen Ring, der Macht verleiht, die sagenumwobenen Walküren und einen geheimnisvollen Schwanenritter. Und wie war Richard Wagner eigentlich im Alltag – immer ernst oder auch mal zum Lachen aufgelegt? Gemeinsam wird das Opernhaus erkundet, Spannendes und Lustiges aus seinem Leben entdeckt und herausgefunden, warum Wagner und Leipzig zusammengehören. (für Kinder mit Begleitung, Karten 5 € - ausverkauft)
Konfrontiert mit übermächtigen Empfindungen, für die er überhaupt erst eine Sprache finden muss, wird der Internatsschüler Törleß Teil einer Clique, die mit eiskaltem Kalkül die Demütigung eines Mitschülers vorantreibt — und muss sich fragen, welche Rolle er dabei einnimmt. Im Stück nach dem Roman von Robert Musil von 1906 analysiert Regisseur Lukas Leon Krüger im Kleinen die Dynamik einer Verrohung, die wenige Jahrzehnte später in einen gesellschaftlich organisierten Sadismus münden sollte. (Karte 5 €)
Es sind unsichere Zeiten. Niemand weiß, welcher König morgen herrschen wird und wer gestürzt ist. Der Herzog von Gloster will dabei nicht eine Spielfigur sein. Er will der entscheidende Spieler sein, der Sieger über alle. Zug um Zug wird er schließlich König Richard III. - mit Charme, Tricksen, Intrigieren. Shakespeares „Richard III“ in der Regie von Enrico Lübbe ist zugleich ein scharfes Psychogramm und ein dunkles Schauerstück. (zum Theatertag alle Karten auf allen Plätzen 13 €)
Ein Blick, ein Knistern, Schmetterlinge im Bauch. Große Gefühle, große Träume. Aber ist sie es wirklich? Ist sie es diesmal? Die Liebe meines Lebens? Das Modell „große Liebe“ lässt uns nicht los. Zeit, sich mal auf der Improbühne damit zu befassen. Bei dieser improvisierten Lovestory zum Valentinstag hat allerdings nicht nur Liebesgott Amor die Finger im Spiel (und die DarstellerInnen von SCHLICHT & ergreifend), sondern natürlich auch das Publikum. (ab 16 Jahren, Karten 8 / 6 €)
Inspiriert von Michèle Rotens „Wie Mutter sein“ und Popsongs aus den 80ern bis heute wagt das Theaterstück von Carmen Orschinski eine spielerische Annäherung an unser In-der-Welt-Sein und die Beziehung zu unseren Müttern. Es wird genauer hingeschaut: Was sind unsere individuellen, was unsere kollektiven Erfahrungen und was ist einfach nur Pop? Das Publikum ist bei diesem bunten Abend irgendwo zwischen Therapie-Couch und Konzertparty eingeladen, an der Erforschung der eigenen Identität teilzunehmen - oder es sich einfach bei einem Stück Kuchen gemütlich zu machen. (Solidarisches Preissystem: Karten 18, 14 oder 10 €)
Inspiriert von Michèle Rotens „Wie Mutter sein“ und Popsongs aus den 80ern bis heute wagt das Theaterstück von Carmen Orschinski eine spielerische Annäherung an unser In-der-Welt-Sein und die Beziehung zu unseren Müttern. Es wird genauer hingeschaut: Was sind unsere individuellen, was unsere kollektiven Erfahrungen und was ist einfach nur Pop? Das Publikum ist bei diesem bunten Abend irgendwo zwischen Therapie-Couch und Konzertparty eingeladen, an der Erforschung der eigenen Identität teilzunehmen - oder es sich einfach bei einem Stück Kuchen gemütlich zu machen. (Solidarisches Preissystem: Karten 18, 14 oder 10 €)
Die Matinée bietet spannende Einblicke in die Neuproduktion der englischsprachigen Oper Coming Up for Air nach dem Roman von Sarah Leipciger. Sie erzählt die Geschichte der jungen Schriftstellerin Anouk und verbindet drei Leben über den Fluss der Zeit hinweg. Der in Leipzig lebende Komponist Bernd Franke erschuf daraus mit dem Libretto von Jessica Walker eine lebensbejahende Oper, die von Hoffnung getragen ist und zwischen Zeiten und Ländern wandelt. Am Ende ist alles eins und wir sind ein Teil davon. (Premiere am 14.03.2026, Karten für die Matinée: 5 €)
Endlich Urlaub und die Seele baumeln lassen - doch im Hotel am Wolfgangsee geht es drunter und drüber. Erholung ade! Die Kult-Operette mit Musik von Ralph Benatzky aus dem Jahr 1930 begeistert bis heute durch Lieder wie „Im weißen Rössl am Wolfgangsee“ oder „Es muss was Wunderbares sein“. Neben diesen Liedern fügten Dramaturg Hans Müller und Regisseur Erik Charell auch jazzige Modetänze ein. Vor und nach der Probe besteht die Möglichkeit, sich mit Beteiligten auszutauschen und Spannendes über die Inszenierung zu erfahren. (Premiere am 28.02.2026, Karten für die Kostbrobe: 5 €)
Hauptdarstellerin erkrankt? Wenn alle Stricke reißen, rettet er den Abend: Der Universalschauspieler! Er beherrscht über 100 Rollen und setzt sich sofort ins Taxi, um die möglichst exakte Kopie eines Anderen zu werden. Felix Krakaus berstend komischer und abgrundtief trauriger Monolog wird für Tilo Krügel und Denis Petković Ausgangspunkt für ihr szenisches Projekt und einer Reflexion über das Theater, das Leben und den ganzen Rest. (Karte 5 €)
Das Eulenhaus
Abbildung: Theatergruppe „Kulturbeutel“, mit KI erstellt
Das Eulenhaus
DachTheater, Steinstraße 18
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Theatergruppe „Kulturbeutel“ bringt ein Stück der berühmten Kriminalautorin Agatha Christie auf die Theaterbühne: Wenn Lady Angkatell einädt, wird es nie langweilig und alle folgen ihrem Ruf. Ein gemeinsames Wochenende mit Freunden und Verwandten beginnt. Schnell wird klar, was sich unter der Oberfläche verbirgt. Von unerfüllter Liebe über Neid und Hass bis hin zu geheimen Affären brodeln die Emotionen der illustren Gesellschaft. Die Anspannung wird jäh von einem Knall durchbrochen ... (Karten 5 / 4 €)
Das Eulenhaus
Abbildung: Theatergruppe „Kulturbeutel“, mit KI erstellt
Das Eulenhaus
DachTheater, Steinstraße 18
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Theatergruppe „Kulturbeutel“ bringt ein Stück der berühmten Kriminalautorin Agatha Christie auf die Theaterbühne: Wenn Lady Angkatell einädt, wird es nie langweilig und alle folgen ihrem Ruf. Ein gemeinsames Wochenende mit Freunden und Verwandten beginnt. Schnell wird klar, was sich unter der Oberfläche verbirgt. Von unerfüllter Liebe über Neid und Hass bis hin zu geheimen Affären brodeln die Emotionen der illustren Gesellschaft. Die Anspannung wird jäh von einem Knall durchbrochen ... (Karten 5 / 4 €)
Der Zirkus- und Theatermacher Felix Baumann präsentiert den Stand der Arbeit an seiner Produktion „BAU HOW“, die im Oktober Premiere im LOFFT haben wird. Darin stellt er das Handwerk des Bauens als kreativen Prozess und poetische Geste dar. Ein Thema ist dabei der besondere Baustellen-Humor zwischen Pragmatismus und Spiel. Baumann schlägt eine Brücke zum Zirkus: Arbeitsroutinen oder Unfälle werden in atemberaubende Stunts, grenzüberschreitende Akrobatik und bewegte Bilder verwandelt. (Eintritt frei, Reservierung)