Nora Mona Bach: Am Carolafelsen, Pastell und Kohle auf Papier
Eröffnung: Am Carolafelsen
Spinnerei archiv massiv, Haus 20 A, Spinnereistraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Der Carolafelsen ist ein markanter Aussichtspunkt im Elbsandsteingebirge und stand in der romantischen Kunst für das Erhabene, die Sehnsucht nach Natur und Freiheit. Die Arbeiten von Nora Mona Bach (dichte Kohlezeichnungen, geheimnisvolle Landschaften) und Martin Schuster (erzählerische, malerische Interpretationen von Natur, Vergänglichkeit und Poesie) treten in Dialog mit der symbolischen Kraft dieses Ortes. (zu sehen bis 20.12., Di-Sa: 11–17 Uhr, Eintritt frei)
Plagwitz, Adresse erfragen bei @flama_trio auf Instagram
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Elena Bjuan (Trompete, Gesang), Francisco Fernandez (Gesang, Gitarre) und Pablo Tarantino (Schlagzeug, Cajón) sind Flama – ein spanisches Trio in Leipzig. Sie verbinden freie Improvisation mit Flamenco, iberischer Folklore sowie Avantgarde und schaffen damit eine ausdrucksstarke und nie vorhersehbare Klanglandschaft. Der spanische Gesang erklingt spontan – mal eruptiv und kraftvoll, mal zerbrechlich und intim. An diesem Samstag spielt das Trio sein erstes öffentliches Konzert. (Eintritt auf Spendenbasis)
ICH FÜHLS tippt man ins Display, bewegungslos, stumm. Dann scrollt man sich tiefer und tiefer hinein. Die Gedanken hetzen dem flimmernden Licht hinterher. Die Performance mit Cara Laureen Remke und Marsha Maria Miessner feiert die Empfindsamkeit und das Zeitalter der absoluten Absurdität. Ob das Publikum als Bot, Körper, Intelligenz oder Gefühl zuschauen möchte, ist ihm ganz freigestellt. (Solidarisches Preissystem: Karten 15, 12 oder 8 €)
Mit Humor und tiefgründigem Ernst spielen sich zwei Clowns durch die düsteren Kapitel des Abendlandes. Von Kain und Abel bis hin zum modernen Krieg um Öl. Sie hätten sich auch schon längst dahin gemeuchelt, wäre da nicht eine weise Köchin ... Das Theaterkollektiv Triple A erschafft ein skurriles Theaterstück über eine blutige Geschichte. Es ist der Versuch, den pazifistischen Geistern zuzuhören und Hoffnung zu geben in einer tief verunsicherten Welt. Im Anschluss an die Vorstellung gibt es ein gemeinsames Essen. (Karten: Förderpreis 15 €, normal 12 €, ermäßigt 8 €)
Gezwitscher - Udo Grashof und die Störche
Foto: Georg Wietschorke via pixabay
Gezwitscher - Udo Grashof und die Störche
Textat., Anton-Zickmantel-Straße 41
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Bei dieser Lesung werden dem Lyriker Udo Grashoff die Störche (in Person von Sebastian Brock) gegenübergestellt. Udo Grashoff war bis 1996 Sänger und Texter der Leipziger Band Die Zerbrochenen Igel. Parallel studierte er Biochemie, Geschichte und Literatur. Heute forscht er am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung in Dresden. Mit der Auflösung seiner Band wandte sich Udo Grashoff verstärkt der Lyrik zu. Bisher erschienen die Gedichtbände „Ein Stück Schnee verteidigen“ und „Schiefe Menhire“. (Eintritt frei)
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
In der neuen Folge der Reihe „Grafik im Fokus“ werden Werke des spanischen Künstlers Francisco de Goya vorgestellt. Als erfolgreicher Hofmaler, Porträtist und Akademiedirektor in Madrid, war er auch ein passionierter Grafiker. Aktuell werden der Grafikzyklus „Los Disparates“ (Die Torheiten) sowie die Radierungen nach Velázquez präsentiert. Die Kuratorinnenführung mit Jeannette Stoschek wird sich vor allem diesen Werken in der neuen Kabinettausstellung des MdbK widmen. (Teilnahme kostenfrei)
GRASSI unterwegs: Kaffee - Von Genuss bis zu globaler Verstrickung
GRASSI unterwegs: Kaffee - Von Genuss bis zu globaler Verstrickung
GRASSI Museum für Völkerkunde, Johannisplatz 5–11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die spannende Geschichte des Kaffees in Leipzig erleben: Bei einem Rundgang entlang ausgewählter Cafés, von historischen Traditionshäusern bis zu modernen Hotspots, erfahren die TeilnehmerInnen, wie Kaffee nach Deutschland kam, welche Rolle er in Leipzigs Geschichte, Kultur und Kolonialhandel spielte und wie eine eigene Tradition um den Kaffee entstand. Anschließend wird gemeinsam eine Tasse Kaffee im Bonvenon-Raum des GRASSI Museums für Völkerkunde genossen. (Teilnahme kostenlos, Anmeldung per E-Mail erbeten)
Karli Comedy findet wieder regelmäßig im Café Puschkin statt - da, wo die Reise der bekannten Show vor über zwei Jahren einmal begann. Hier testen Comedians am Sonntag Ideen und Gags vor und für das Publikum. Egal ob erfahren oder neu dabei, es wird immer eine wilde Mischung auf der Bühne. (2. Show um 19 Uhr, Eintritt frei, spendenbaisert, Reservierung empfohlen)
ICH FÜHLS tippt man ins Display, bewegungslos, stumm. Dann scrollt man sich tiefer und tiefer hinein. Die Gedanken hetzen dem flimmernden Licht hinterher. Die Performance mit Cara Laureen Remke und Marsha Maria Miessner feiert die Empfindsamkeit und das Zeitalter der absoluten Absurdität. Ob das Publikum als Bot, Körper, Intelligenz oder Gefühl zuschauen möchte, ist ihm ganz freigestellt. (Solidarisches Preissystem: Karten 15, 12 oder 8 €)
Damian Dalla Torre stammt aus Südtirol und studierte in Wien und Leipzig Saxophon. Danach begann er, traditionellen Jazz zu spielen. Heute erzeugt er, auch mit Elektro, Techno und Ambient, weite, traumhafte Klangräume (Video). Sein Soloalbum I Can Feel My Dreams wurde von „The Guardian“ zum besten Album der zeitgenössischen Musik 2024 gekürt. Nach seiner Japan-Tournee und einem Auftritt bei den Leipziger Jazztagen kann man den Musiker bei „Suppe & Musik“ in ganz persönlicher Atmosphäre erleben. (Eintritt: Spende)
Jeden Montag startet Plagwitz Comedy mit dem Publikum lustig in die Woche. Kompakt in einer Stunde präsentieren 4-5 KünstlerInnen ihre neuesten Witze. Erfahrene und neue Comedians spielen ihre Programme rund, probieren neue Dinge und manche wagen ihren ersten Schritt auf die Bühne. Moderation: Sebastian Dahler + Gäste (Eintritt frei, spendenbasisiert, Reservierung empfohlen)
Chillum im Café Puschkin, Karl-Liebknecht-Straße 74
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Wenn im November alles trübe scheint, kann dem der unverbesserliche singende Romantiker Robert Weinkauf kaum Besseres entgegensetzen als Liebeslieder (Video). Der „Liedermacher“ ist in verschiedenen Genres zu Hause und hat schon mit einigen Ensembles gespielt. Im November geht er auf Solo-Konzertreise. Unter dem Titel „Ich bin ein roter Rosenstrauch“ gastiert er mit seinem akustischen Programm auf vielen Bühnen in Mitteldeutschland. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Führung: Zwischen Kaffeekranz und Weltmarktpolitik
Führung: Zwischen Kaffeekranz und Weltmarktpolitik
Museum Zum Arabischen Coffe Baum, Kleine Fleischergasse 4
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Bei dieser öffentlichen Führung im Museum Zum Arabischen Coffe Baum werden 300 Jahre Kaffeekultur in einem der ältesten Kaffeehäuser Europas lebendig. BesucherInnen können sich von berühmten Gästen, legendären Anekdoten und eindrucksvollen Objekten in die facettenreiche Welt der Kaffeekultur entführen lassen. (Teilnahme kostenlos, Anmeldung per E-Mail oder unter 341 / 9651 500 nötig)
Café Alibi in der Bibliotheca Albertina, Beethovenstraße 6
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Lebende PhilosophInnen der Universität Leipzig schlüpfen in die Rolle von Immanuel Kant, Platon, Albert Camus und Joseph Beuys und besprechen miteinander und dann auch mit dem Publikum, die Frage, was Kunst ist und wozu sie gut ist. TeilnehmerInnen sind Prof. Dr. Thomas Kater, Dr. Till Ermisch, Dr. Svantje Guinebert und Melanie Sterba. Die Moderation hat Dr. Rainer Totzke. (Eintritt frei)
Songwerkstatt – Doppelkonzert: Conrad Mummelthey & Elmar Kühn
Songwerkstatt – Doppelkonzert: Conrad Mummelthey & Elmar Kühn
Horns Erben, Arndtstraße 33
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Conrad Mummelthey lässt die Menschen mit seiner Musik den schnöden Alltag vergessen. Seine Texte über Sehnsucht, Liebe und Leidenschaft sind voll nostalgischer Raffinesse und erinnern an die Schlager der 60er, 70er, 80er und das Beste von Heute. Elmar Kühn ist Beatboxer, Loopstation-Artist, Chorleiter, Musiklehrer und Comedian. Als Pianist und Sänger sorgt er bei seinen Konzerten ebenfalls für große Gefühle – mit Cover-Songs, die unter die Haut gehen. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Freier Eintritt in der GfZK
Villa der GfZK mit Anbau, Foto: Hans-Christian Schink
Freier Eintritt in der GfZK
Galerie für Zeitgenössische Kunst, Karl–Tauchnitz–Str. 9–11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig ist ein Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst und ein Museum für Kunst nach 1945. Die GfZK fördert und vermittelt internationale künstlerische Beiträge in eigenen und in öffentlichen Räumen, initiiert und realisiert Kooperations- und Forschungsprojekte. Die Sammlung integriert verschiedene künstlerische Ausdrucksformen, Positionen und Generationen. An Jedem Mittwoch können die aktuell vier Ausstellungen kostenfrei besichtigt werden.
Ihre glücklichen ersten vier Ehejahre verbrachten Clara und Robert Schumann in dem von Friedrich August Scheidel 1838 im klassizistischen Stil errichteten Haus in der Inselstraße. An ihrem 21. Geburtstag bezogen die frisch Vermählten ihr erstes gemeinsames Domizil. Die heutige Dauerausstellung ist als Paarmuseum konzipiert und damit einzigartig in der Musikermuseumslandschaft.
Künstlerinnengespräch: Rosa Barba. Under the Canopy
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die deutsch-italienische Künstlerin und Filmemacherin Rosa Barba hat für das Museum der bildenden Künste eine Rauminstallation auf der großen Terrasse im 2. OG geschaffen. Sie thematisiert darin das physische Wahrnehmen von Licht und Raum - und gibt auch der Zeit eine Gestalt. Am Abend spricht Rosa Barba mit der Kuratorin Jenny Graser über ihr Werk. (Teilnahme kostenlos)
Taran Plouzané kommt aus der Bretagne und erschafft unter dem Namen Snailtape mit warmer Stimme und sanftem Gitarrenspiel eine einzigartige Indie-Klangwelt und das Gefühl eines gemütlichen Wohnzimmerkonzerts (Video). Weil er Geburtstag hat, könnte sein Konzert heute lebhafter ausfallen. Unterstützung kommt von Helen of Troy mit Indie Vibes und tiefgehenden Lyrics (Hörproben), in denen sie von Erwachsenwerden, Identität und Beziehungen erzählt. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Das Sammeln von Objekten, die zum Leben und Werk eines Schriftstellers gehören, vor allem Handschriften und wertvolle Drucke, gehörte im 19. Jahrhundert zur bürgerlichen Kultur. Goethe nahm dabei eine Sonderstellung ein. Das 100. Gründungsjubiläum der Leipziger Goethe-Gesellschaft ist Anlass für die Ausstellung, die den Zusammenhängen zwischen den wertvollen Beständen in der Universitätsbibliothek und den Forschungs-, Editions- und Sammelpraktiken nachgeht. Den Eröffnungsvortrag hält die Kuratorin Dr. Katrin Löffler in der Bibliotheca Albertina. (geöffnet bis 1.2. 2006, täglich 10-18 Uhr, Do-So bis 21 Uhr, Eintritt frei)
Eröffnung: Bingo!
Ingo Meller: Mallbutter und Zitronengelb, Öl auf Leinwand, Foto: Metafarbe, Leipzig/Wien
Eröffnung: Bingo!
a&o Kunsthalle, Brandenburger Str. 2
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Anlässlich seines 70. Geburtstags widmet die a&o Kunsthalle dem Maler Ingo Meller eine Ausstellung. Der ehemaligen HGB-Professor setzt sich mit Grundelementen der Malerei auseinander: Leinwand, Farbe, Farbauftrag. Trotz der unfertig erscheinenden Bilder, lässt sich eine Poesie darauf erahnen. Neben seinen Werken werden auch Arbeiten von 16 seiner AbsolventInnen präsentiert. Zur Eröffnung findet eine Performance von Elsa Artmann statt. (zu besichtigen bis 31.01.2026, Do-Sa: 12–18 Uhr, Eintritt frei)
Vernissage: Time Capsules
Birgit Wolfram: Silverpool, Öl auf Leinwand, 2022
Vernissage: Time Capsules
HVB Kunst Raum, Ratsfreischulstr. 5 (Zugang über Markgrafenstraße)
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Galerie Koenitz präsentiert im HVB Kunst Raum erstmals Birgit Wolframs „Time Capsules“, deren malerisch höchst anspruchsvolle Umsetzung von Durchsichtigkeit, Lichtreflexen und Lichtbrechungen in Objekten fasziniert. Die Künstlerin konzentriert sich dabei vor allem auf Objekte und Räume, die für sie als Schnittstellen in vergangene Epochen fungieren. (zu besichtigen bis zum 08.01.2026, Di-Do: 14–18 Uhr, Eintritt frei)
Tender Moon bezeichnen ihre Musik selbst als „Nebula Rock“, eine Mischung aus Indie-Rock mit elektronischem Puls und melancholischen Anklängen. Im Oktober kommt ihr Debütalbum „Hologram Hideout“ (Hörprobe) heraus, das die MusikerInnen ganz ein Eigenregie produziert haben. Es wird am Abend in der Rad Tanke vorgestellt und gefeiert. Unterstützung kommt von Thalena Thelen. Die Indie-, RnB- und Soul-Sängerin aus Erfurt hat ebenfalls neue Musik im Gepäck. (Eintritt auf Spendebasis, 5-8 €)
Mit seiner Reihe „fortfolgendes“ bietet der Dresdner Thelem Verlag Literatur Raum, die das Unentdeckte und Periphere aufspüren möchte. Heute Abend kann das Publikum drei AutorInnen der Reihe kennenlernen. Es lesen Liis Kasepha aus ihrem Roman „Zwischen uns das Wasser“, Eileen Mätzold Gedichte aus „Reflexe um drei Uhr morgens“ und Eyk Akansu ebenfalls Lyrik aus „Mutmaßungen über Schönwetterwolken“. Die musikalische Begleitung übernimmt das Duo Anura Field. (Eintritt frei, Spende willkommen)
Jeden Donnerstag findet im Horns Erben eine Session mit jungen JazzmusikerInnen statt. Opener ist diesmal ein Jazz-Ensemble der Hochschule für Musik in Dresden. Deren Fachrichtung Jazz/Rock/Pop bietet ein Studium mit einer großen Vielfalt an künstlerischen Ausdrucksformen. Nach der Eröffnung ist die Bühne offen für alle, die sich musikalisch einbringen möchten. (Eintritt frei)
Monkey Meadows, das sind Franziska Tannert (Gesang & Piano) und Sebastian Goldhorn (Bass). Das Duo macht Musik (Video), die ausdrückt, was man nicht sagen kann. Lieder für alle, die schon einmal still geschrien haben. Ihre Texte erzählen von inneren Aufbrüchen, geträumten Auswegen und der Kraft leiser Revolten. Heute sind sie in der Craft Beer-Bar Dr. Hops zu erleben. (Eintritt frei, der Hut geht rum - Konzert wird verschoben!)
Die Leipziger Comedyszene wächst und wächst. Alle werden besser. Neue kommen dazu. Die „Gute Comedy“ steht unter dem Motto: Testen erwünscht, Scheitern erlaubt! Das Publikum kann bis zu zehn Comedians aus Leipzig und Umgebung erleben - in einer der muckeligsten Bars der Stadt: Der Guten Quelle. Moderation: Marcus Bräuer (Eintritt frei, spendenbasiert)
Eröffnung: Das Haus mit der Spinne – Teil 2: Botanik
Eröffnung: Das Haus mit der Spinne – Teil 2: Botanik
Naturkundemuseum Leipzig, Lortzingstraße 3
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Was und warum sammeln das Naturkundemuseum Botanik? Das Anlegen von botanischen Sammlungen hat lange Tradition und vielfältige Gründe. Diese werde nun in den Fokus gerückt. Neben dem allgemeinen Einblick in die Sammlung werden Spezialsammlungen vorgestellt. Museumsdirektor Ronny Maik Leder eröffnet feierlich die Ausstellung und gibt eine Einführung in das Konzept. Danach stellen Uta Fröhlich und Karl Heyde Tradition, Forschungsgebiete und Besonderheiten der Sammlung vor und es gibt Zeit für Gespräche. (Eintritt frei)
Vortrag & Gespräch: Jule Govrin - Politische Körper
Jule Govrin, Foto: privat
Vortrag & Gespräch: Jule Govrin - Politische Körper
Wie verwundbar unsere Körper sind, verdrängen wir im Alltag gern. Verletzbar zu sein, vereint alle Mensch und ist ein Moment der Gleichheit. Doch die Gesellschaft ist von Mechanismen bestimmt, die darauf abzielen, Körper ungleich zu machen. Die Philosophin Jule Govrin lenkt die Aufmerksamkeit darauf, wie politische Bilder und ökonomische Praktiken Körper formen. Davon ausgehend ist für sie die Sorge füreinander Dreh- und Angelpunkt von globaler Solidarität. Moderiert wird der Abend im Rahmen der euro-scene Leipzig von Prof. Patrick Primavesi, Universität Leipzig. (Eintritt frei)
Im Saal des Kinos der Jugend werden drei Künstler zu Beobachtungsobjekten. Das Publikum bewegt sich zwischen ihnen, still und aufmerksam, und nimmt die räumliche Distanz, die Kälte und die Isolation der Figuren wahr. Klang, Sprache und Präsenz erscheinen wie markierte Punkte, die sich nur durch Bewegung erschließen. Eine Aufführung über die stille Entfremdung zwischen Mensch und Raum mit dem Komponisten Gellért Szabó, dem Gitarristen Giannis Arapis und dem Lyriker Ruvi Simmons. (Karte 5 €)
3-fach Konzert im Mühlkeller: Am Freitag tritt die Berliner Indie-Band Jour Fixe auf, die aus alltäglichen Problemen wie Dating-Flops oder dem chaotischen Stadtleben surfige Songs (Hörproben) macht, bei denen man die Seele baumeln lassen kann. Dazu gesellen sich LYNT mit tanzbaren Elektro-Pop (Video) und Volcano Victims aus Island und Österreich steuert Indiesongs von verträumt-melancholisch (Video) bis beschwingt-melodisch bei. (Eintritt 5 €)
Hidden Places in der Nationalbibliothek
Die Deutschen Nationalbibliothek und der vierte Erweiterungsbau mit dem Deutsche Buch- und Schriftmuseum, Foto: DNB / Peter Kühne
Hidden Places in der Nationalbibliothek
Treff: Museumsfoyer Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Was gibt es Spannenderes als ein Blick hinter die Kulissen? Mit über 600 Räumen ist die Bibliothek ein Eldorado an einzigartigen Orten. Der Rundgang bietet vom Keller bis ins Dachgeschoss einen Blick hinter die eine oder andere sonst verschlossene Tür in einer der größten Bibliotheken des Landes.. Vom Keller bis ins Dachgeschoss geht es durch ein Gebäude, das seit seiner Gründung stetig gewachsen ist und viele Geschichten zu erzählen hat. (Teilnahme kostenlos, weitere Führung um 13 Uhr)
Wer auch das Gefühl hat, immer schneller durch den Alltag zu hetzen, die/der kann mit den Tänzerinnen ROSAS und Anne Teresa De Keersmaeker die alten Gewohnheiten im wahrsten Sinne des Wortes unterwandern. Mit allen Sinnen - fünf Meter pro Minute oder dreihundert Meter pro Stunde. Zur euro-scene Leipzig ist einmal kein Tanzstück auf der Bühne zu erleben, sondern eine neuartige, radikale Erfahrung. Von vier Startpunken gibt es vier Routen aus allen Himmelsrichtungen zum Markt. Dort findet eine Abschluss-Choreografie für alle statt. (Teilnahme kostenlos, alle Informationen)
Die technische Instandsetzung auf der Großen Bühne ist erfolgreich geschafft! Die Sonderführung informiert, welche baulichen Maßnahmen für acht Monate den Spielbetrieb unterbrochen hatten: Es wird das neue Inspizienz-Pult vorgestellt und erläutert, wo und für was 53 Kilometer Leitungsnetz sowie 200 Video- und Datenanschlüsse neu gezogen wurden. Außerdem geht die Führung durch weitere besondere Bereiche der Hinterbühne. (Teilnahme kostenlos, weitere Führungen 13, 14 & 15 Uhr)
„Verdacht auf Spätzünder“ - Lesung & Gespräch mit Manfred Schreiber
„Verdacht auf Spätzünder“ - Lesung & Gespräch mit Manfred Schreiber
Bibliothek Plagwitz „Georg Maurer“, Zschochersche Straße 14
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Manfred Schreiber gab erst mit 47+ seine erste Kurzgeschichtensammlung heraus. Sie vereint sozialkritische, nerdige, skurrile und fiktionale Szenen. So geht es zum Beispiel um seine Aufnahmeprüfung an einer Schauspielschule, untrainierte Marathonläufe, Job-Milieustudien oder um Erlebnisse mit Schulfreundin Bridda, Pastor Wilkens und Kumpel Butterpfote. Manche der abwechslungsreichen Geschichten sind steil erfunden, andere wurden 1:1 so erlebt. (Eintritt frei)
GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Johannisplatz 5-11, 04103 Leipzig
von: GRASSI Museum für Angewandte Kunst
Herausragende Neuzugänge aus zahlreichen Schenkungen deutscher und internationale Studiokeramik geben Anlass für eine weitere Ausgabe der Fortsetzungsausstellung GEFÄSS | SKULPTUR. Sie zeichnet die künstlerischen Entwicklungen seit 1946 bis in die jüngste Gegenwart nach und lässt die keramischen Arbeiten in ästhetische Zwiesprachen treten – dabei immer wieder das Verhältnis von Gefäß und Skulptur auslotend.
2023 entstand der choreografische Vortrag „Rewor(l)ding genders“ von Charlie Fouchier und Niko Jacobi in Koproduktion mit dem Schauspiel Leipzig. In diesem geht es um Erinnerungen, Erfahrungen und Wünsche im Zusammenhang mit geschlechtlicher Identität. Im Vorfeld von zwei neuen Aufführungen geben die beide Tanzschaffenden Einblick in die überarbeitete Fassung des Stücks. Im Anschluss ist das Publikum zu einem ungezwungenen Austausch bei Tee eingeladen. (Eintritt gegen Spende)
Hochschule für Musik und Theater, Kammermusiksaal, Grassistraße 8
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Yebin Jang und Hanna Jang sind junge Pianistinnen, die beide an der Hochschule für Musik und Theater studieren und von der Stiftung Elfrun Gabriel gefördert werden. Die Stiftung hat es sich im Andenken an die viel zu früh verstorbenen Künstlerin Elfrun Gabriel zur Aufgabe gemacht, junge hochbegabte MusikerInnen zu unterstützen. Yebin Jang und Hanna Jang sind heute bei einem Konzert zu erleben und spielen Klavierstücke von Joseph Haydn, Frédéric Chopin, Maurice Ravel, Sergej Rachmaninow und Lowell Liebermann. (Eintritt frei)
Hauptdarstellerin erkrankt? Wenn alle Stricke reißen, rettet er den Abend: Der Universalschauspieler! Er beherrscht über 100 Rollen und setzt sich sofort ins Taxi, um die möglichst exakte Kopie eines Anderen zu werden. Felix Krakaus berstend komischer und abgrundtief trauriger Monolog wird für Tilo Krügel und Denis Petković Ausgangspunkt für ihr szenisches Projekt und einer Reflexion über das Theater, das Leben und den ganzen Rest. (Karte 5 €)
Bei einer zweisprachigen Lesung lernen die Zuhörer den neuen Roman von Petra Dvořáková kennen. In „Die Krähen“ wird die Geschichte eines Mädchens erzählt, das in einer Familie aufwächst, in der Gewalt und Angst zum Alltag gehören. Es ist ein bedrückendes und zugleich berührendes Panorama eines Lebens in einem vermeintlich sicheren Raum. Das Tschechische Zentrum Berlin präsentiert zu dieser Gemeinschaftsveranstaltung mit der Stadtbibliothek auch weitere aktuelle Literatur aus unserem Nachbarland. (Eintritt frei)
Zu seinem Abschluss an der Hochschschule für Musik und Theater präsentiert der Gitarrist und Komponist Flo Hasenfuss mit einem achtköpfigen Ensemble szenische Kompositionen, die Elemente aus Jazz, Folk, Surf und anderen Stilen verbinden. Es ist eine facettenreiche Musik mit einer facettenreichen Besetzung, zugleich erwartbar wie überraschend, die genauso mit Klischees spielt, wie sie diese zerstört. (Eintritt frei)
Jeden Montag startet Plagwitz Comedy mit dem Publikum lustig in die Woche. Kompakt in einer Stunde präsentieren 4-5 KünstlerInnen ihre neuesten Witze. Erfahrene und neue Comedians spielen ihre Programme rund, probieren neue Dinge und manche wagen ihren ersten Schritt auf die Bühne. Moderation: Sebastian Dahler + Gäste (Eintritt frei, spendenbasisiert, Reservierung empfohlen)
Bei diesem Botanischen Salon stellen verschiedene Akteure vor Ort dar, wie Kunst im öffentlichen Raum entsteht. Wer ist Auftraggeber und welche Möglichkeiten haben KünstlerInnen ihre Ideen umzusetzen? Wie lange dauert so etwas und was heißt hier öffentlicher Raum - bei allen privaten Interessen und gesellschaftlichen Anforderungen? Dies wird mit Praxisbeispielen aus Leipzig veranschaulicht und Interessierte sind eingeladen, darüber ins Gespräch zu kommen. (Eintritt frei)
Die Kooperation der HMT mit dem Jazzclub Leipzig geht in eine neue Runde. Opener ist diesmal der Pianist Dominik Gershkovich, der sich stilistisch von Pop bis zu Jazzrock bewegt. Heute Abend tritt er mit Anton Shatylo (Saxophon), Ben Mammel (Trompete), Frederik Kleimann (Bass) und Heinrich Eiszmann (Schlagzeug) auf. Danach ist die Bühne offen für alle, die sich musikalisch beteiligen wollen. (Eintritt frei)
Was macht es mit uns, wenn wir 24/7 ein leuchtendes Viereck mit einem nie versiegenden Strom aus Content in unserer Hosentasche tragen? Wie verändern Social Media, KI und der Kampf um die Aufmerksamkeit unser Verhältnis zu gesellschaftlichen Problemen? Und wie zu uns selbst? Jonathan Löffelbeins neuer Gedichtband folgt der Logik des Internets: assoziativ, spielerisch und - nach der falschen Abbiegung - beängstigend. (Eintritt auf Spendenbasis)
Bei dieser Veranstaltungsreihe werden musikalische Themen von Hagen Kunze anregend und vergnüglich besprochen und durch Musikbeispiele am Klavier ergänzt. Der Publizist, Musikjournalist und Dramaturg ist Autor von mehreren Büchern z.B. über den Thomanerchor oder die Musikgeschichte Leipzigs. Das Thema des heutigen Nachmittags ist „Fuge als Bekenntnis: Anton Bruckners Sinfonie Nr. 5“. (Eintritt frei, Reservierung erbeten)
MÄDLER ART FORUM, Mädler-Passage, Grimmaische Straße 2-4
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Im Rahmen der Ausstellung anlässlich des 100. Geburtstags des Malers und Zeichners Bernhard Heisig spricht Michael Hametner mit Sighard Gille. Der Maler und Grafiker hat von 1965 bis 1970 bei Bernhard Heisig Malerei studiert. Später war er, wie sein Lehrer, ebenfalls Professor an der Hochschule für Grafik und Buchkunst. Den meisten LeipzigerInnen ist Sighard Gille sicher durch sein schon von außen zu sehendes, monumentales Deckengemälde „Gesang vom Leben“ im Gewandhaus bekannt. (Eintritt frei)
Mit seiner neuen EP „Mondlandung“ blickt Andreas Liebert auf unseren Alltag, auf die kleinen Fragen, die unbeantworteten Gedanken, die leisen Hoffnungen. Im Stil der Hamburger Schule verbindet er kluge Texte mit zurückhaltenden Melodien - stille Momente im lauten Jetzt (Video). Eröffnet wird der Abend von Richard Limbert, der sich mit eigenen, anekdotische Liedern (Video) in der Tradition des US-amerikanischen Folks bewegt. (Eintritt frei)
Neben seinen Texten, die wortgewandt und bisweilen humoristisch die Widrigkeiten des Lebens beschreiben, ist es die kräftige Stimme von Rob Moir, die seine Songs trägt und diese persönlich und besonders macht (Video). Immer auf Tour, hält er die Fäden seines Schaffens in der eigenen Hand und baut eine immer größere Fangemeinde auf, ohne sich dabei zu verbiegen. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Kuratorenführung: Zwischen Zeilen und Zeiten
Grafik: Tecton
Kuratorenführung: Zwischen Zeilen und Zeiten
Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Vor 200 Jahren wurde der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Leipzig gegründet und ist damit ist die älteste dauerhaft bestehende Branchenorganisation im Land. Aus diesem Anlass präsentiert die Ausstellung in acht Kapiteln ausgewählte Objekte und Dokumente aus den Archiven des Börsenvereins. Bei dieser Führung können TeilnehmerInnen zwei Jahrhunderte Geschichte von Buchhandel und Verlagswesen erleben. (Teilnahme kostenlos)
Frederick und Jonathan werden 1980 in der DDR geboren – als zweieiige Zwillinge und doch grundverschieden. Über sechs Jahrzehnte spannt die große Familiengeschichte den Bogen von Schuld und Vergebung, Verlust und Liebe und erzählt von der tiefen Sehnsucht nach einem Zuhause. Autor Guido Stoye liest bei dieser Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Mosses Schroeter Verlag aus seinem neuen Roman, der im Oktober in die Buchhandlungen kommt. (Eintritt frei)
In der neuen Ausstellung der HGB Galerie wird die Leichtigkeit abseits gängiger Klischees untersucht. Sie wird nicht bloß thematisiert als das Gewichtslose, Schwebende oder als Glück, das eine Auszeit von den allgegenwärtigen Belastungen zu versprechen scheint. Leichtigkeit wird in Zeiten, in denen sich stabile Strukturen und Ordnungen auflösen, zum Widerstand. Widerstand gegenüber Machtregimes, die das Begehren nach Andersheit und Veränderung unterdrücken.
Der Leipziger Musiker Manumaro rappt zur akustischen Gitarre (Video) und liebt es, auf der Straße zu jammen. Sein Genre nennt er Acoustic Hip Hop & Soul. Die Texte handeln von einem Leben und von Träumen, für die es sich zu kämpfen lohnt. Im Oktober erschien seinen erste EP „Marie Juana“, die er in der Blockhütte des Wilden Heinz mit dem Publikum teilen möchte. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Jeden Donnerstag findet im Horns Erben eine Session mit jungen JazzmusikerInnen statt. Opener ist diesmal das Gershkovich Quintett. Es spielen Dominik Gershkovich (Piano), Anton Shatylo (Saxophon), Ben Mammel (Trompete), Frederik Kleimann (Bass) und Heinrich Eiszmann (Schlagzeug). Nach der Eröffnung ist die Bühne offen für alle, die sich musikalisch einbringen möchten. (Eintritt frei)
Das Sammeln von Objekten, die zum Leben und Werk eines Schriftstellers gehören, vor allem Handschriften und wertvolle Drucke, gehörte im 19. Jahrhundert zur bürgerlichen Kultur. Goethe nahm dabei eine Sonderstellung ein. Das 100. Gründungsjubiläum der Leipziger Goethe-Gesellschaft ist Anlass für die neue Ausstellung in der Universitätsbibliothek Leipzig. Mit der Kuratorin Dr. Katrin Löffler werden Fragen beantwortet, wie: Warum und wann wird zu bestimmten Autorinnen gesammelt? (Teilnahme kostenlos)
Lesung mit Hans Brinkmann
Hans Brinkmann, Foto: privat
Lesung mit Hans Brinkmann
GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Johannisplatz 5-11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Von Hans Brinkmann wurden in zehn Bänden schon eine Vielzahl von Gedichten veröffentlicht. Dazu ist er als Journalist und Kunstkritiker mit zahlreichen Werkseinführungen und Essays in Publikationen der bildenden Kunst vertreten. In der Reihe „Literaturforum Bibliothek“ liest er Prosatexte und Gedichte aus seinem neuen Buch „Inhalte. Gedichte und Notizen“ von scheinbar abseitige Alltagserfahrungen und gelangt dabei zu ironisch-sarkastischen Befunden. (Eintritt frei)
ars avanti Kunstraum, Alte Handelsschule, Gießerstraße 75
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Unter dem Titel „letzte Reihe“ vereint die Ausstellung außergewöhnliche Arbeiten von sechs Künstlern, die alle einen Bezug zur Hallenser Kunsthochschule Burg Giebichenstein aufweisen, sei es durch Studium oder durch freundschaftliche Verbindungen. „letzte Reihe“ wird dabei verschiedene Genre von der Skulptur über Malerei bis hin zur Installation in einen spannungsvollen Dialog setzen. (geöffnet bis zum 29.11., Mo-Do 9-11.30 Uhr, Fr+Sa 15-18 Uhr, Eintritt frei)
Buchvorstellung: Wir sind anders! – Wie die DDR Frauen bis heute prägt
Buchvorstellung: Wir sind anders! – Wie die DDR Frauen bis heute prägt
Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig, Grimmaische Str. 6
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Gibt es heute noch immer so etwas wie eine „Ost-Identität“? Die Historikerin Annette Schuhmann fügt dieser Debatte eine besondere Sichtweise hinzu und geht der Frage nach, wie „anders“ die Frauen der DDR sind. Dafür betrachtet sie 13 Porträts: Künstlerinnen, Arbeiterinnen oder Wissenschaftlerinnen. Auf spannende und tiefgründige Weise zeigt sie in ihrem Buch, wie Erfahrungen, Erinnerungen und Familienerzählungen nachwirken und welches Selbstverständnis aus der DDR-Sozialisation entsteht. (Eintritt frei)
Die eindrucksvolle Kammeroper von Benjamin Britten erzählt die Geschichte einer jungen Gouvernante, die auf einem abgelegenen englischen Landgut zwei Kinder betreut. Bald wird sie von unheimlichen Erscheinungen heimgesucht – sind es bloß Fantasien, oder spuken tatsächlich die Geister verstorbener Bediensteter im Haus? Die Studioproduktion der Fachrichtung Klassischer Gesang/Musiktheater der HMT wurde inszeniert von Michael Höppner, die musikalische Leitung hat Prof. Ulrich Pakusch. (Karten 10 / 7 €, HMT-Studierende 3 €)
Universum Stadtbibliothek - ein Tag voller Entdeckungen
Stadtbibliothek Leipzig, Foto: L.E.rewi-sor via Wikimedia, Lizenz CC BY-SA 3.0
Universum Stadtbibliothek - ein Tag voller Entdeckungen
Die Leipziger Stadtbibliothek lädt zu einem bunte Programm für die ganze Familie ein. Es gibt viele Mitmachangebote und Lesungen für Kinder und Jugendliche, vom Basteln von Lesezeichen bis zum Roboter ausprobieren und Gaming. Dazu wird ein Medienbasar und eine Führung mit Blick hinter die Kulissen veranstaltet. In der Musikbibliothek spielen The Road Brothers 80er-Jahre-Hits im Bluegrass-Gewand. Gleichzeitig bietet die Junge Oper Leipzig einen Schlagzeug-Workshop an und MusikerInnen der Musikalischen Komödie stellen sich und ihre Instrumente vor. (Eintritt frei, Programm)
Die eindrucksvolle Kammeroper von Benjamin Britten erzählt die Geschichte einer jungen Gouvernante, die auf einem abgelegenen englischen Landgut zwei Kinder betreut. Bald wird sie von unheimlichen Erscheinungen heimgesucht – sind es bloß Fantasien, oder spuken tatsächlich die Geister verstorbener Bediensteter im Haus? Die Studioproduktion der Fachrichtung Klassischer Gesang/Musiktheater der HMT wurde inszeniert von Michael Höppner, die musikalische Leitung hat Prof. Ulrich Pakusch. (Karten 10 / 7 €, HMT-Studierende 3 €)
Gegründet wurde Helmet Duty als Bluegrassband, später kam mit selbst geschriebenen Liedern auch Rockabilly und American Folk dazu. Wer Lust auf handgemachte Musik mit akustischen Instrumenten (Video), gepaart mit technischer Raffinesse und einer Prise Blödelei hat, dem sei das Trio ans Herz gelegt. Denn wo Helmpflicht herrscht, gilt kein Krawattenzwang. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Sonntagsführung durch die Deutsche Nationalbibliothek
Der historische Lesesaal der Geisteswissenschaften, Foto: DNB / Tina Bode
Sonntagsführung durch die Deutsche Nationalbibliothek
Treff: Bibliotheksfoyer, Deutsche Nationalbibliothek, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Bei einem Rundgang durch das Gebäude in Leipzig können Interessierte erfahren, warum die Deutsche Nationalbibliothek so genannt wird und was sie von anderen Bibliotheken unterscheidet. Das denkmalgeschützte Bibliotheksgebäude in dem sich auch das Deutsche Musikarchiv befindet, wird erkundet. Dabei werden die verschiedenen alten und neuen Lesesäle, das Musikfoyer sowie das Große Sitzungszimmer mit der vollständig erhaltenen Reichsbibliothek besichtigt. (Teilnahme kostenlos)
Erich Fromm: Ein Land – zwei Sozialcharaktere?
Erich Fromm 1974, Foto: Müller-May / Rainer Funk via Wikimedia, Lizenz CC BY-SA 3.0 de
Erich Fromm: Ein Land – zwei Sozialcharaktere?
Café Grundmann, August-Bebel-Straße 2
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Erich Fromm ist als Psychoanalytiker und Sozialpsychologe ebenso bekannt wie als Autor und bedeutender Humanist des 20. Jahrhunderts. Die Erich-Fromm-Gesellschaft hat sich die Erhaltung, Erforschung und Vermittlung seiner Ideen zur Aufgabe gemacht. Am Nachmittag lädt der Arbeitskreis in Mitteldeutschland alle Interessierten zum Ausstauch und zur Diskussion ein. Der Schwerpunkt liegt auf der Ost-West-Frage aus der Perspektive von Erich Fromm. (Eintritt frei, Anmeldung per E-Mail erbeten)
Die eindrucksvolle Kammeroper von Benjamin Britten erzählt die Geschichte einer jungen Gouvernante, die auf einem abgelegenen englischen Landgut zwei Kinder betreut. Bald wird sie von unheimlichen Erscheinungen heimgesucht – sind es bloß Fantasien, oder spuken tatsächlich die Geister verstorbener Bediensteter im Haus? Die Studioproduktion der Fachrichtung Klassischer Gesang/Musiktheater der HMT wurde inszeniert von Michael Höppner, die musikalische Leitung hat Prof. Ulrich Pakusch. (Karten 10 / 7 €, HMT-Studierende 3 €)
Karli Comedy findet wieder regelmäßig im Café Puschkin statt - da, wo die Reise der bekannten Show vor über zwei Jahren einmal begann. Hier testen Comedians am Sonntag Ideen und Gags vor und für das Publikum. Egal ob erfahren oder neu dabei, es wird immer eine wilde Mischung auf der Bühne. (2. Show um 19 Uhr, Eintritt frei, spendenbaisert, Reservierung empfohlen)
Alles gründet auf einem Streit zwischen zwei Familien, der sich so verfestigt hat, dass der Grund schon kein Thema mehr ist. Dem zum Hohn werden die einzigen Kinder der Familien ein Liebespaar. Für die beiden ist ihre Liebe eine Gewissheit bis in den Tod hinein. Naiv? Vermutlich. Romantisch? Vielleicht. Und für uns? Ein Ideal oder Abschreckung? Für das Schauspiel Leipzig befragt Regisseurin Pia Richter Shakespeares Klassiker neu. (am Theatertag alle Karten auf allen Plätzen 13 €)
Die Singer-Songwriterin Alehlokapi verschmilzt Neo-Soul, modernen R&B und Alternative Pop zu ihrem persönlichen Sound und schafft Klangwelten, in denen Verletzlichkeit zur Stärke wird. Ihre Texte thematisieren persönliche Erfahrungen, ihre Selbstreflexion und emotionale Isolation (Video). Mit ihrem neuen Album „Erase Replace“, das im August veröffentlicht wurde, geht sie noch tiefer in die Ecken ihres Selbst. Heute ist Alehlokapi im kleinen Rahmen bei „Suppe & Musik“ zu erleben. (Eintritt: Spende)
Die eindrucksvolle Kammeroper von Benjamin Britten erzählt die Geschichte einer jungen Gouvernante, die auf einem abgelegenen englischen Landgut zwei Kinder betreut. Bald wird sie von unheimlichen Erscheinungen heimgesucht – sind es bloß Fantasien, oder spuken tatsächlich die Geister verstorbener Bediensteter im Haus? Die Studioproduktion der Fachrichtung Klassischer Gesang/Musiktheater der HMT wurde inszeniert von Michael Höppner, die musikalische Leitung hat Prof. Ulrich Pakusch. (Karten 10 / 7 €, HMT-Studierende 3 €)
OpenStage im JugendKulturKeller
Bühne im JugenKulturKeller, Foto: Soziokulturelles Zentrum „Die VILLA“
OpenStage im JugendKulturKeller
JugendKulturKeller in der VILLA, Lessingstr. 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Jeden Montag kann man sich hier ausprobieren und frisch geschriebene Lieder vor Publikum spielen. Der Abend ist zu einem beliebten Treff für MusikerInnen geworden, aber auch für Publikum interessant. Denn es sind nicht nur talentierte Neulinge zu erleben, sondern oft auch schon bekannte KünstlerInnen, die hier ihre allerneusten Songs testen. (Eintritt frei)
Beim Rudellauschen spielen Gäste live ihre persönliche Playlist und lassen das Publikum an ihren Gedanken teilhaben. Bei Gastgeberin Babett Niclas spricht heute Daniel Schade über Lieblingslieder, guilty pleasures, Musik und das Leben. Der Dramaturg, Philosoph und Aktivist engagiert sich im Ost-Passage Theater und für das Kino der Jugend in der Eisenbahnstraße. Die Veranstaltung wird live von Sphere Radio übertragen. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Jeden Montag startet Plagwitz Comedy mit dem Publikum lustig in die Woche. Kompakt in einer Stunde präsentieren 4-5 KünstlerInnen ihre neuesten Witze. Erfahrene und neue Comedians spielen ihre Programme rund, probieren neue Dinge und manche wagen ihren ersten Schritt auf die Bühne. Moderation: Sebastian Dahler + Gäste (Eintritt frei, spendenbasisiert, Reservierung empfohlen)
Paulinum - Aula und Universitätskirche St. Pauli, Augustusplatz 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das Leipziger Universitätsorchester wurde 2003 von Studierenden gegründet und von ihnen selbstverwaltet. Mit rund 100 MusikerInnen ist es ein vollständig besetztes Sinfonieorchester. In seinem Projekt „Auftakt“ präsentiert das Leipziger Universitätsorchester ein vielfältiges Programm in kammermusikalischer Besetzung. Bei diesem Konzert im Rahmen der Leipziger Universitätsmusiktage erklingen Werke von Brahms, Johan Svendsen, Louise Farrenc, Mozart und Händel. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Illu Bar (Raum 1.16) in der HGB, Wächterstraße 11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
„Die HAUS“, studentische Lesereihe des Deutschen Literaturinstituts in Leipzig, freut sich, den neuen DLL Jahrgang in der malerischen Illu Bar begrüßen zu dürfen. Bei der Auftaktlesung des ersten Semesters sind Beiträge von Helene Bidaut, Zoë Dackweiler, Henrike Erhardt, Nils Hansen, Josi Hundt und Florian Weder zu hören. Den Abend mit Lesungen, Drinks & Musik moderieren Jose und atychiphobe. (Eintritt frei)
„Da pacem Domine“ (Gib Frieden, Herr) ist eine Komposition des estnischen Komponisten Arvo Pärt. Unter diesem Motto gestaltet das Enseble TonART ein a cappella Programm in der Leipziger Peterskirche. Bei der musikalischen Andacht zum Buß- und Bettag erklingen klassische und moderne Werke von unter anderem Arvo Pärt, Felix Mendelssohn Bartholdy, Anton Bruckner und Franz Liszt. Die musikalische Leitung hat Robert Pohlers. Das geistliche Wort kommt von Arthur Engel. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Mit seiner Reihe „fortfolgendes“ bietet der Dresdner Thelem Verlag Literatur Raum, die das Unentdeckte und Periphere aufspüren möchte. Heute Abend kann das Publikum drei AutorInnen der Reihe kennenlernen. Es lesen Carina Columna prosaisch-lyrische Textmosaike aus „Der Cowboy“, René Markus Geschichten aus „Rauch über Land“ und Friedrich Schollmeyer Gedichte aus „Die Schwäne sind verschwommen“. Musik kommt vom Duo Fratz. (Eintritt frei, Spende willkommen)
RE: Lesung & Gespräch mit Ann Cotten
Ann Cotten, Foto: Amrei-Marie via Wikimedia, Lizenz CC BY-SA 3.0
RE: Lesung & Gespräch mit Ann Cotten
Buchhandlung Rotorbooks, Kolonnadenstraße 5-7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
In der Lesereihe „RE:“ von Rotorbooks und dem Literaturmagazin Edit wird das neue Buch „Text fur Aliens“ von Ann Cotten vorgestellt. Die Autorin beschäftigt sich darin mit Sprache und den Auswirkungen von Macht und Bedeutungsgebung, von Unterdrückung und Vergessen, doch auch von Schönheit, Erfindungsgeist und Nähe. Außerdem geht es am Abend um den von Ann Cotten ins Englische übersetzten Lyrikband „Good & Safe“ von Liesl Ujvary. Die Moderation hat Mari Molle, Autorin und Redakteurin bei Edit. (Eintritt gegen Spende, Anmeldung per E-Mail erbeten)
Obwohl Maik Negraschus noch jung ist, hat er schon eine Menge zu erzählen. An der Akustikgitarre singt er auf Bühnen oder in Eckkneipen selbst geschriebene Songs über alltägliche Begegnungen (Video). Egal ob lustig oder melancholisch, sind die Texte doch immer mit einem Augenzwinkern versehen. So schafft es der Liedermacher, auch mit eigentlichen traurigen Themen gut zu unterhalten. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Hidden Places in der Nationalbibliothek
Die Deutschen Nationalbibliothek und der vierte Erweiterungsbau mit dem Deutsche Buch- und Schriftmuseum, Foto: DNB / Peter Kühne
Hidden Places in der Nationalbibliothek
Treff: Museumsfoyer Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Was gibt es Spannenderes als ein Blick hinter die Kulissen? Mit über 600 Räumen ist die Bibliothek ein Eldorado an einzigartigen Orten. Der Rundgang bietet vom Keller bis ins Dachgeschoss einen Blick hinter die eine oder andere sonst verschlossene Tür in einer der größten Bibliotheken des Landes.. Vom Keller bis ins Dachgeschoss geht es durch ein Gebäude, das seit seiner Gründung stetig gewachsen ist und viele Geschichten zu erzählen hat. (Teilnahme kostenlos)
Neben Kaffee, Kuchen und Wein gibt es im Café SiMMiNi auch Bücher und Lesungen. Am heutigen Abend sind Martin Baumeister (Prosa), Olesja Pischtschimova (Lyrik) und Sebastian Kulla (literarischer Essay) zu Gast und lesen aus ihren neuesten Werken. Danach sind alle herzlich eingeladen, am Open Mic ihre eigenen Texte mit dem Publikum zu teilen. Die Moderation hat Julie Tirard. (Eintritt frei)
Bibliothek Plagwitz „Georg Maurer“, Zschochersche Straße 14
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Mit dem Fahrrad und voller Erwartungen verlässt Enrico Noack den Flughafen Baku und beginnt eine Reise durch Aserbaidschan und Georgien. Bei der Lesung und mit vielen Fotos erzählt der Reisebuchautor vom Radeln im Alleingang und mit knapper Reisekasse oder von seinen Kontakten mit Einheimischen und deren Gastfreundschaft. Das Publikum bekommt Einblicke, die in keinem Reiseführer zu finden sind und vielleicht auch ein wenig Fernweh dazu. (Eintritt frei)
Im Horns Erben gibt es etwas Einzigartiges: eine original Hammondorgel „B3“. Seit Februar 2023 ist sie jeden dritten Donnerstag Teil der Jazz Session. Diese wird heute eröffnet vom „Ali Krause Organ Trio“. Nach dem Konzert mit Ali Krause (Hammondorgel), Lucas Rauch (Schlagzeug) und Joel F. Podolski (Gitarre) ist die Bühne offen für alle, die sich musikalisch einbringen wollen. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Die Leipziger Comedyszene wächst und wächst. Alle werden besser. Neue kommen dazu. Die „Gute Comedy“ steht unter dem Motto: Testen erwünscht, Scheitern erlaubt! Das Publikum kann bis zu zehn Comedians aus Leipzig und Umgebung erleben - in einer der muckeligsten Bars der Stadt: Der Guten Quelle. Moderation: Marcus Bräuer (Eintritt frei, spendenbasiert)
Die Leipziger Singer-Songwriterin RevivaLiz verwandelt traditionellen Folk und Soul in etwas Zeitloses, wo Geschichtenerzählen auf Rhythmus trifft und Emotionen auf Erneuerung. Ihr Sound trägt die Wärme des Folk und das Feuer des Soul in sich (Video). Ihr Konzert im Wilden Heinz heute ist etwas Besonderes, denn die Sängerin wird in ihren Geburtstag hineinfeiern. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Die Ausstellung des soziokulturellen Zentrums die naTo und des Magazins Zonic beschäftigt sich mit dem illegalen Herausgeben von alternativen Publikationen in den ehemals sozialistischen Ländern Mittel- und Osteuropas. Der Schwerpunkt liegt auf einem popkulturellen Phänomen: Den Fan-Magazinen aus der Subkultur, die in den 1980er Jahren vor allem durch Punk und Post Punk beeinflusst waren. (Eintritt frei)
Eröffnung: On the edge of light - Olesya Dzhuraeva
Olesya Dzhuraeva: On the edge of light, Linolschnitt, 2024
Eröffnung: On the edge of light - Olesya Dzhuraeva
hochdruckpartner Galerie+Werkstatt, Lützner Str. 85
von: LEIPZIG eintrittsfrei
In der Galerie und Werkstatt hochdruckpartner eröffnet eine Ausstellung mit Linolschnitten der vielfach preisgekrönten Künstlerin Olesya Dzhuraeva aus Kyiv. Internationale Kunstkritiker beschreiben sie als „eine herausragende Vertreterin der zeitgenössischen ukrainischen Grafikschule”. Ihre Arbeiten gleichen einem Bildertagebuch, in dem sie alltägliche Gegenstände und Situationen in außergewöhnliche visuelle Kompositionen verwandelt. (zu besichtigen bis zum 14.02.2026, Mi–Fr: 14–18 Uhr, Sa: 12–17 Uhr, Eintritt frei)
Konfrontiert mit übermächtigen Empfindungen, für die er überhaupt erst eine Sprache finden muss, wird der Internatsschüler Törleß Teil einer Clique, die mit eiskaltem Kalkül die Demütigung eines Mitschülers vorantreibt — und muss sich fragen, welche Rolle er dabei einnimmt. Im Stück nach dem Roman von Robert Musil von 1906 analysiert Regisseur Lukas Leon Krüger im Kleinen die Dynamik einer Verrohung, die wenige Jahrzehnte später in einen gesellschaftlich organisierten Sadismus münden sollte. (Karte 5 € - ausverkauft)
Vom aufregenden Abenteuer über eine romantische Lovestory bis zum tief berührenden Drama kann bei SCHLICHT & ergreifend alles passieren. Und gelacht werden darf sowieso! Verrückte, liebenswerte und unheimliche Charaktere werden von den SpielerInnen spontan zum Leben erweckt. Als Inspiration dienen Vorgaben aus dem Publikum, die auf der Bühne im Nullkommanix in große Unterhaltung verwandelt werden. (Karten 8 / 6 €)
Start: Galerie für Zeitgenössische Kunst, Karl–Tauchnitz–Straße 9–11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Der „GedankenGang“ lädt ein, der Frage „Was kann Kunst?“ nachzugehen und sich darüber auszutauschen. Die Führung mit dem Spaziergangsforscher Bertram Weisshaar und dem Philosophen Florian Wobser beginnt an der Galerie für Zeitgenössische Kunst und führt entlang einiger Stationen bis zum Museum der bildenden Künste. Philosophische oder kunstwissenschaftliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. (Teilnahme kostenlos)
BUCHVORSTELLUNG: Gertraud Möhwald: Bildhauer will ich unbedingt werden
BUCHVORSTELLUNG: Gertraud Möhwald: Bildhauer will ich unbedingt werden
GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Johannisplatz 5-11, 04103 Leipzig
von: GRASSI Museum für Angewandte Kunst
Renate Luckner-Bien stellt ihr bei arnoldsche Art Publishers erschienenes Buch über Leben und Werk der international renommierten Bildhauerin und Keramikerin Gertraud Möhwald (1929–2002) vor. Auszüge aus Gertraud Möhwalds Texten liest Alena Fürnberg.
Ganz im Sinne von Clara und Robert Schumann bietet das Schumann-Haus jungen Künstlern eine Bühne. In der Konzertreihe stellen sich regelmäßig Studierende der Hochschule für Musik und Theater vor. An diesem Abend präsentieren sich Studierende der Viola-Klasse von Prof. Pauline Sachse. (Eintritt frei, Spende willkommen, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 39392191 erbeten)
Das Sama Ensemble vereint jüdische, arabische und persische Musiktraditionen und verbindet diese mit zeitgenössischen Klängen (Video). Im Mittelpunkt des Konzerts steht die Erzählung über Bahram Gour, den König und Jäger. Als Erbe des iranischen Königshauses, mit den jüdischen Wurzeln seiner Mutter und der arabische Kultur seiner Jugend ist er ein Sinnbild für kulturelle Vielfalt. Seine Geschichte wird mit Tönen, Worten und Rhythmen zu neuem Leben erweckt. (Eintritt frei)
Unter dem Titel „Musik wohnt unter uns und verbindet uns, indem wir sie miteinander teilen“ veranstaltet der Verein Notenspur Leipzig auch in diesem Jahr die Nacht der Hausmusik. Seit 2015 hat sich die Veranstaltung zum deutschlandweit größten Hausmusikereignis entwickelt. Private GastgeberInnen öffnen ihre Türen für Musizierende, Freunde und Fremde, um gemeinsam Musik zu hören, zu spielen und zu genießen. Interessierte finden auf dieser Seite eine Übersicht aller Veranstaltungen mit der Möglichkeit, sich anzumelden. (alle Konzerte beginnen um 19 Uhr, Eintritt frei, Anmeldung nötig)
Im Rahmen von „Tacheles – Jahr der jüdischen Kultur“ wird das neue Buch von Allmuth Behrendt vorgestellt. Die Musikwissenschaftlerin hat sich in einer einzigartigen Recherche auf die Spuren von verfolgten und oft vergessenen KünstlerInnen der Oper Leipzig begeben. 120 biographischen Skizzen erinnern an Solisten und Dirigenten, Regisseure und Bühnenbildner, Musiker und Assistenten. Die Mezzosopranistin Gabrielė Kupšytė, der Tenor Matthias Stier und der Pianist Samuel Emanuel umrahmen die Buchpremiere musikalisch. (Eintritt frei)
Führung: Zeigen, Verbergen, Berühren. Die menschliche Haut als Bildmotiv
Führung: Zeigen, Verbergen, Berühren. Die menschliche Haut als Bildmotiv
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Darstellung von Haut spielt in der westlichen Malerei eine große Rolle. Spätestens seit der Renaissance ist ihre künstlerische Wiedergabe anspruchsvoll geworden. Das MdbK besitzt viele Kunstwerke, an denen sich nachvollziehen lässt, wie KünstlerInnen mit dieser Aufgabe umgingen. Der Rundgang mit Museumsdirektor Stefan Weppelmann beginnt um 1400 mit dem Gemälde „Der Schmerzensmann“ von Meister Francke und reicht über Beispiele u.a. von Peter Paul Rubens und Max Klinger bis in die Gegenwart zu Karolina Jablońska. (Teilnahme kostenlos)
Auf den Spuren von Clara und Robert Schumann verläuft der geführte Spaziergang von der Innenstadt durch das Graphische Viertel bis hin zur ersten gemeinsamen Wohnung des jungen Paarers. An ausgewählten Stationen können Interessierte mehr über das bewegte Leben der beiden erfahren und erleben Leipzigs Musikgeschichte an originalen Schauplätzen. (Teilnahme frei, Spende willkommen, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 39392191 erbeten)
Führung und Vorführung: Die Orgeln im Paulinum
Universitätsmusikdirektor David Timm an der Schwalbennestorgel. Foto: Sebastian de Vries
Führung und Vorführung: Die Orgeln im Paulinum
Paulinum - Aula und Universitätskirche St. Pauli, Augustusplatz 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Mit der Fertigstellung des Paulinums 2017 entstand auch ein faszinierender Konzertraum. Drei neuen Orgeln – die Jehmlich-Orgel auf der Westempore und die Schwalbennestorgel im Chorraum sowie eine hochwertige transportable Orgel eröffnen vielfältige Möglichkeiten für Konzerte, Gottesdienste oder akademische Feiern. Universitätsmusikdirektor David Timm wird Wissenswertes über diese Instrumente berichten, aber vor allem ihren Klangreichtum mit Musikbeispielen verschiedener Epochen und Stile demonstrieren. (Teilnahme kostenlos)
Der Titel „Chemins“, französisch für „Pfade“, geht auf eine gleichnamige Werkreihe von Luciano Berio zurück, dessen 100. Geburtstag am Abend gewürdigt werden soll. Das Konzert mit dem Mendelssohn-Kammerorchester Leipzig versteht sich als Einladung zum Erkunden von Pfaden zwischen gestern, heute und morgen. Neben Werken des italienischen Komponisten erklingen auch Stücke von Friedemann Stolte, Christian Diemer, Knut Müller, Steffen Reinhold, Thomas Leppuhr und Christian FP Kram. (Eintritt frei)
Diesmal sind Henni-Lisette Busch und Friedrich Schollmeyer Gäste der Lesereihe. Busch berührt und inspiriert mit eindringlicher Lyrik und prägnanten Erzählungen. Ihre erste Anthologie „VERdichtet“ erschien im Stichblatt Verlag. Der zweite Künstler des Abends war schon öfter beim Pegasus. Zuletzt erschien von Schollmeyer „Die Schwäne sind verschwommen“. Das und seine musikalischen Projekte sollte man sich auch heute nicht entgehen lassen! (Eintritt frei)
Kulturbar froelich & herrlich im Westflügel, Hähnelstr. 27
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Jeden letzten Montag im Monat wird die Kulturbar froelich & herrlich zur Jazzlocation. Ein Septett aus Leipziger Jazzgrößen trifft sich zum gemeinsamen Improvisieren. Die wechselnde Zusammensetzung, in der die MusikerInnen mit ihren vielfältigen Einflüssen allein ihrer Spielfreude folgen, nennt sich „Real Jazz Orchestra“. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Jeden Montag startet Plagwitz Comedy mit dem Publikum lustig in die Woche. Kompakt in einer Stunde präsentieren 4-5 KünstlerInnen ihre neuesten Witze. Erfahrene und neue Comedians spielen ihre Programme rund, probieren neue Dinge und manche wagen ihren ersten Schritt auf die Bühne. Moderation: Sebastian Dahler + Gäste (Eintritt frei, spendenbasisiert, Reservierung empfohlen)
Führung durch die Ausstellung „Schimpf & Schande“
Führung durch die Ausstellung „Schimpf & Schande“
Stadtarchiv Leipzig, Straße des 18. Oktober 42
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Ob kreativ, verletzend oder witzig – Schimpfwörter gehören zu unserem Alltag. Interessierte können heute die Kuratorin Dr. Andrea Seidel durch die Ausstellung über die Kulturgeschichte des Schimpfens begleiten. Darin beleuchten Studierende der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gemeinsam mit dem Stadtarchiv Leipzig den Facettenreichtum des Schimpfens vom mittelalterlichen Spott bis zur modernen Jugendsprache. (Teilnahme kostenlos)
Insgesamt fünf öffentliche Vorspiele bietet das Schauspielinstitut „Hans Otto“ in diesem Studienjahr an. Unter dem Titel „BLACKBOX“, dem Namen des Großen Probesaales im Hochschulgebäude Dittrichring 21, präsentieren die Studierenden des 2. Studienjahres heute Szenen zum Thema „Stoffe aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts“. (Eintritt frei, aber begrenzte Platzkapazität)
Die Stiftung Buchkunst kürt jedes Jahr die schönsten und innovativsten Bücher und es konkurrieren zahlreiche Einsendungen um die begehrte Auszeichnung. Prämiert werden insgesamt 25 Bücher in fünf Kategorien. Die diesjährigen Preisträger werden von Birte Kreft, Geschäftsführerin der Stiftung, und Nils Kahlefendt, Repräsentant der Stiftung in Leipzig, vorgestellt. Diese Bücher zeigen die große Bandbreite gestalterischer und herstellerischer Möglichkeiten sowie wichtige Trends der deutschen Buchproduktion. (Eintritt frei)
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das Museum der bildenden Künste zeigt in seiner aktuellen Sonderausstellung das neueste Projekt „Über Land“ des renommierten Fotokünstlers Hans-Christian Schink. Thema seiner Arbeit ist eine Landschaft im äußersten Nordosten Deutschlands - die Mecklenburgische Seenplatte. Der Fotograf hat diese in drei verschiedenen Fotoserien festgehalten: „Hinterland“, „Unter Wasser“ und „Am Weg“. (Eintritt zur Eröffnung frei)
Dorle Fischer: Schachtel mit Wachsmalerei, um 1938, Foto: Esther Hoyer
Eröffnung Sonderausstellung Formen der Anpassung
GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Johannisplatz 5-11, 04103 Leipzig
von: GRASSI Museum für Angewandte Kunst
Die Ausstellung bietet eine kritische Sicht auf Design und Kunsthandwerk der NS-Zeit einschließlich seiner Schlüsselfiguren, Phänomene und Rahmenbedingungen. Sie verweist auf die Vielschichtigkeit und Ambivalenz dieser Zeit und zeigt die wechselseitigen Beziehungen zwischen Politik, Kunst und Gesellschaft auf.
Paula Peterssen macht deutschsprachige Singer-Songwriter-Musik, bei der eindeutig ihre Texte im Mittelpunkt stehen (Video). Schon immer hat sie alles aufgesaugt, was sie erlebt und wahrnimmt, um es in Songs zu packen. Die handeln vom ganz normale Leben – nur so, dass es sich wie etwas Besonderes anfühlt. Weil es das in Wirklichkeit auch ist. Oft mit ihrer Band unterwegs, tritt Paula Peterssen heute in der Guten Quelle solo auf. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Lesung im Dialog mit Verena Keßler & Michèle Yves Pauty
Wie kaum eine andere Stadt ist Leipzig ein Buch-, Verlags-, Lese- und Diskussionsort, an dem das freie Wort Wirkung entfaltet - und wo man das literarische Schreiben lernen kann. Im Juli feierte das Deutsche Literaturinstitut Leipzig sein 25-jähriges Bestehen. Heute sind in der Stadtbibliothek zwei seiner Absolventinnen und ihre neuen Bücher zu erleben: Verena Keßler mit „Gym“ und Michèle Yves Pauty mit „Familienkörper“. In beiden Romanen spielen das Verhältnis zum eigenen Körper, Optimierungswahn und Körper-Beherrschung eine wichtige Rolle. (Eintritt frei)
Science Fiction Lesung & Gespräch mit Lisanne Surborg
Tagsüber kellnert Isra im Varieté und ist den Launen ihrer Gäste ausgesetzt. Doch des Nachts ist Isra mächtig. Dann schleicht sie sich in fremde Schlafzimmer, um Träume zu stehlen und diese in schaurige Albträume zu verwandeln. Lisanne Surborg hat mit „Nachtlügen“ ein phantastisches Drama um eine Heldin geschaffen, die alles daransetzen muss, nicht in der dunkelsten Seite der Nacht verloren zu gehen. Die Veranstaltung des Freundeskreises Science Fiction e.V. moderiert Constantin Dupien. (Eintritt: 2 €)
Jeden Donnerstag findet im Horns Erben eine Session mit jungen JazzmusikerInnen statt. Opener ist heute das Moritz Pachale Trio. Moritz Pachale (Gitarre), Lucas Rauch (Schlagzeug) und Fotis Julius Megas (Bass) vereinen das Spontane des Jazz mit der Energie der Rockmusik. Eigenkompositionen voller Tiefe und Dynamik treffen auf unkonventionelle Interpretationen von Popklassikern. Die drei Musiker nutzen dabei ihre kleine Besetzung immer auch für einen lebendigen Dialog mit dem Publikum. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Es geht weiter mit der Reihe „Besser Lesen“ - mit einer Liedermacherin und einer Lyrikerin. Sabrina Schleußner vereint auf ihrem Album „The Seed“ nachdenkliche Texte mit Einflüssen aus Folk und Ambient (Hörprobe). Während ihre Lieder voller Lebenshunger oft an emotionalen Abgründen entlangführen, beschreiben die Gedichte von Marit Heuß im Lyrikband „Verschlissenes Idyll“ ganz handfeste Abgründe: Rudimente der Industriegeschichte, Schluchten des Muldentals oder die portugiesische Küste. (Eintritt auf Spendenbasis)
Valeska Gert wurde in der Weimarer Republik durch ihre satirischen Tanznummern international berühmt. Sie durch- und überlebte danach zwei Weltkriege, die Shoah und mehrere Exilaufenthalte. Die unangepasste Tänzerin, Kabarettistin, Pantomimin, Schauspielerin und Sängerin war aber auch Geschäftsfrau und führte bis zu ihrem Lebensende den Nightclub „Ziegenstall“ in Kampen auf Sylt. Bianka Drozdik und Eva Vinke widmen sich Valeska Gert und erwecken sie mit ihrem Figurentheater wieder zum Leben. (Solidarisches Preissystem: Karten 15, 12 oder 8 €)
HALLE 14 Zentrum für zeitgenössische Kunst, Spinnereistraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die aktuelle Ausstellung in der HALLE 14 „Der Wille zur Veränderung“ beschäftigt sich mit der Frage: Was ist ein Mann – und wer bestimmt, wie er zu sein hat? Im Rahmenprogramm findet dazu der Artistic Reading Room statt. Am Abend spricht das Künstlerduo Jakob Ganslmeier & Ana Zibelnik über die Recherchen zur ihrer ausgestellten Video-Installation „Bereitschaft“ und ihre gerade beim Leipziger Verlag Spector Books erscheinende Publikation „If a Flower Bloomed in a Dark Room, Would You Trust It?“. (Eintritt frei)
Ausstellungseröffnung: Verneigung - Malerei von Claudia Hauptmann
Claudie Hauptmann: Vorhang, Öl und Eitempera auf Leinwand, 2025, Abbildung: Galerie ARTAe
Ausstellungseröffnung: Verneigung - Malerei von Claudia Hauptmann
Showroom der Galerie ARTAe, Menckestraße 3
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die heute in Berlin lebende Claudia Hauptmann begann ihre Ausbildung an der Abendakademie in Leipzig und schloß als Meisterschülerin an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle ab. Sie zählt zu den wichtigen VertreterInnen der realistischen, symbolistischen Malerei. In ihren Arbeiten nimmt sie heutige gesellschaftliche Fragen auf und inszeniert diese in vieldeutigen Kompositionen. Die Bilder berühren durch Menschlichkeit, Aktualität und Tiefe. Die Galerie ARTAe zeigt neue Werke und lädt herzlich zur Eröffnung mit Claudia Hauptmann ein. (zu besichtigen bis zum 30.01.2026, Mi+Do: 16–19 Uhr, Fr: 18–22 Uhr, Eintritt frei)
Nach ihrem zweijährigen Grundstudium an der Hochschule für Musik und Theater werden acht Studierende im Studio Leipzig im Theaterbetrieb des Schauspiel Leipzig weiter ausgebildet. Zwischen den ersten Monologen und Szenen im Rahmen ihrer Vorspiele stellen sie sich an diesem Abend im Foyer 1 mit einem einmaligen, selbsterarbeiteten Programm ihrem Publikum vor. (Karte 5 €)
Hochschule für Musik und Theater, Großer Saal, Grassistraße 8
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das Niels Gade Chamber Orchestra ist ein junges Orchester aus Studierenden und Absolventen der HMT Leipzig. Die MusikerInnen sehen Leipzig als einen Ort des Lernens, des Wachstums und der Verbindung mit der reichen Musiktradition Europas. Unter dem Titel „Licht und Erinnerung“ erklingen Werke von Arvo Pärt, Pēteris Vasks, John Rutter und Edvard Grieg, die auf sehr unterschiedliche Weise das Verhältnis zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Erinnerung und Erneuerung beleuchten. (Eintritt frei, Programm)
Kulturbar froelich & herrlich im Westflügel, Hähnelstr. 27
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Klezmer ist ein Schmelztiegel vieler musikalischer Traditionen und ursprünglich die jiddische Hochzeitsmusik. Die Band hat sich diese Musik zu eigen gemacht und nach und nach mit eigenen Arrangements ergänzt. Klezmer Muskel Kater nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch Länder und Kulturen und möchte es mit der Energie osteuropäischer Rhythmen (Video) zum Tanzen bringen. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Valeska Gert wurde in der Weimarer Republik durch ihre satirischen Tanznummern international berühmt. Sie durch- und überlebte danach zwei Weltkriege, die Shoah und mehrere Exilaufenthalte. Die unangepasste Tänzerin, Kabarettistin, Pantomimin, Schauspielerin und Sängerin war aber auch Geschäftsfrau und führte bis zu ihrem Lebensende den Nightclub „Ziegenstall“ in Kampen auf Sylt. Bianka Drozdik und Eva Vinke widmen sich Valeska Gert und erwecken sie mit ihrem Figurentheater wieder zum Leben. (Solidarisches Preissystem: Karten 15, 12 oder 8 €)
Der Herbst ist nur traurig und grau? Mitnichten! Er kann auch sehr bunt sein. Das Improtheater All Inclusive lässt sich von ihm zu farbenfrohen Geschichten inspirieren. Das Beste daran? Das Publikum hat die Möglichkeit, aktiv mitzubestimmen, wie es den HeldInnen auf der Bühne ergeht. Durch seine Vorschläge werden Figuren, Orte und Beziehungen zum Leben erweckt. (Karten 8 / 6 €)
Plagwitz, Adresse erfragen bei @curubandelatinband auf Instagram
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Curubandé Latin Band wurde vor drei Jahren gegründet, um die lebendigen Klänge Lateinamerikas in Leipzig zu verbreiten. Die 13-köpfige Band spielt in klassischer Latin-Besetzung Salsa, Cha-Cha-Cha, Bolero und Bachata. Die MusikerInnen aus Kuba, Kolumbien, Costa Rica und Deutschland laden dazu ein, die Energie und das leidenschaftliche Lebensgefühl Lateinamerikas gemeinsam mit ihnen ausgelassen zu feiern. (Eintritt auf Spendenbasis)
Das titelgebende „Veni, veni, Emmanuel“ gilt als eines der schönsten Adventslieder, hat eine lange Geschichte hinter sich und wurde in verschiedenen Sprachen und Melodievarianten überliefert. Der Verein forum thomanum Leipzig lädt am Samstag zu einem Adventskonzert mit dem Thomanernachwuchschor, der Kurrende und Kantorei der Singschule St. Thomas, der Jugendmusiziergruppe Michael Praetorius und Solistinnen ein. (Eintritt frei, Kollekte erbeten)
Valeska Gert wurde in der Weimarer Republik durch ihre satirischen Tanznummern international berühmt. Sie durch- und überlebte danach zwei Weltkriege, die Shoah und mehrere Exilaufenthalte. Die unangepasste Tänzerin, Kabarettistin, Pantomimin, Schauspielerin und Sängerin war aber auch Geschäftsfrau und führte bis zu ihrem Lebensende den Nightclub „Ziegenstall“ in Kampen auf Sylt. Bianka Drozdik und Eva Vinke widmen sich Valeska Gert und erwecken sie mit ihrem Figurentheater wieder zum Leben. (Solidarisches Preissystem: Karten 15, 12 oder 8 €)
Karli Comedy findet wieder regelmäßig im Café Puschkin statt - da, wo die Reise der bekannten Show vor über zwei Jahren einmal begann. Hier testen Comedians am Sonntag Ideen und Gags vor und für das Publikum. Egal ob erfahren oder neu dabei, es wird immer eine wilde Mischung auf der Bühne. (2. Show um 19 Uhr, Eintritt frei, spendenbaisert, Reservierung empfohlen)
Kevin Johnston, auch Bright Silence, kam aus Colorado über New York nach Leipzig und spielt melodischen Akustik-Rock (Video). Vor ziemlich genau einem Jahr veröffentlichte er die EP „Sind die Lichter angezündet | Finding Christmas in Saxony“, von der heute sicher etwas zu hören sein wird. Denn es ist der 1. Advent und in Lindenau findet der Kiezweihnachtsmarkt „Lametta for Heinz“ statt. Neben über 20 Ständen mit Kunsthandwerk und Kulinarischem gibt es dort auch deutsche und amerikanische Weihnachtslieder zu hören, gesungen von Kevin Johnston in der gemütlichen Blockhütte des Wilden Heinz. (Eintritt frei)
Fahrtwind im Haar. Ein Ziehen in der Brust. Und das Ende offen. David Lübke singt Lieder, die den Aufbruch feiern und sich dem Geheimnisvollen nähern (Video). Ganz pur, ohne Filter. Er reist mit seiner Gitarre durchs Land und erzählt Geschichten - wild, zart, zeitlos. Im November erscheint sein neues Album „Wo der Mond die Erde küsst“, das er bei „Suppe & Musik“ im Besser Leben vorstellen wird. (Eintritt: Spende)