verschiedene Orte in Lindenau, Plagwitz und Leutzsch
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Jährlich im Oktober findet das LindeNOW im Leipziger Westen statt. An etwa 50 Orten in Lindenau, Plagwitz und Leutzsch wird zeitgenössische Kunst präsentiert. Die Ausstellungen sind währendessen alle kostenfrei zugänglich. Das Festival repräsentiert einen wichtigen Teil der Leipziger Kulturszene: Kunst im Freien, Kunstvereine, Projekträume und andere temporäre Ausstellungsräume, sowie die zahlreichen freischaffenden KünstlerInnen, die an diesen Orte ihre Arbeiten zeigen. BesucherInnen können sich von den verschiedenen Spielarten der zeitgenössischen Kunst überraschen lassen und alte wie neue Kunsträume entdecken. (Eintritt frei, Übersicht aller teilnehmenden Kunstorte)
Führung durch die Ausstellung „Kriegstrommeln“
Chang Li-Ren: Battle City aus „The Glory of Taiwan“, Video, 2010-2017, Abbildung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und der Chi-Wen Gallery Taipei and MOV Collection
Führung durch die Ausstellung „Kriegstrommeln“
HALLE 14 Zentrum für zeitgenössische Kunst, Spinnereistraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Aktuelle und zukünftige Kriege stehen stets im Zusammenhang mit dem Erinnern und Vergessen vergangener Kriege. Unsere Erinnerung ist höchst selektiv: Manche Konflikte prägen das kollektive Bewusstsein, andere verschwinden aus ihm. Das Ringen um Haltungen in der Gegenwart ist immer auch ein Kampf um die Deutungshoheit der Vergangenheit - sichtbar in Sprache, Bildern, Ritualen und Ausstellungen. „Kriegstrommeln“ zeigt die Arbeiten von 11 internationalen KünstlerInnen, die sich dieser Realität stellen. Sie untersuchen technologische und militärische Veränderungen, beleuchten Verschiebungen in der Gesellschaft und erzählen von Angst, Verlust und Flucht ebenso wie von Widerstandskraft und Solidarität. Durch die Ausstellung führt der Kurator Michael Arzt. (Teilnahme kostenlos)
verschiedene Orte in Lindenau, Plagwitz und Leutzsch
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Jährlich im Oktober findet das LindeNOW im Leipziger Westen statt. An etwa 50 Orten in Lindenau, Plagwitz und Leutzsch wird zeitgenössische Kunst präsentiert. Die Ausstellungen sind währendessen alle kostenfrei zugänglich. Das Festival repräsentiert einen wichtigen Teil der Leipziger Kulturszene: Kunst im Freien, Kunstvereine, Projekträume und andere temporäre Ausstellungsräume, sowie die zahlreichen freischaffenden KünstlerInnen, die an diesen Orte ihre Arbeiten zeigen. BesucherInnen können sich von den verschiedenen Spielarten der zeitgenössischen Kunst überraschen lassen und alte wie neue Kunsträume entdecken. (Eintritt frei, Übersicht aller teilnehmenden Kunstorte)
verschiedene Orte in Lindenau, Plagwitz und Leutzsch
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Jährlich im Oktober findet das LindeNOW im Leipziger Westen statt. An etwa 50 Orten in Lindenau, Plagwitz und Leutzsch wird zeitgenössische Kunst präsentiert. Die Ausstellungen sind währendessen alle kostenfrei zugänglich. Das Festival repräsentiert einen wichtigen Teil der Leipziger Kulturszene: Kunst im Freien, Kunstvereine, Projekträume und andere temporäre Ausstellungsräume, sowie die zahlreichen freischaffenden KünstlerInnen, die an diesen Orte ihre Arbeiten zeigen. BesucherInnen können sich von den verschiedenen Spielarten der zeitgenössischen Kunst überraschen lassen und alte wie neue Kunsträume entdecken. (Eintritt frei, Übersicht aller teilnehmenden Kunstorte)
Freier Eintritt in der HALLE 14 - Zentrum für zeitgenössische Kunst
HALLE 14 Zentrum für zeitgenössische Kunst, Spinnereistraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das gemeinnütziges Kunstzentrum HALLE 14 ist Schauplatz, Denkraum und Kommunikationsort für zeitgenössische Kunst auf dem Gelände der Leipziger Baumwollspinnerei. In dem großen ehemaligen Fabrikgebäude können sich BesucherInnen jeden Mittwoch kostenlos die wechselnde Gruppenausstellungen mit internationaler Kunst ansehen. Der Verein HALLE 14 veranstaltet außerdem regelmäßig Vorträge, Diskussionsrunden oder Performances und organisiert Workshops, Kurse und Führungen. Eine umfangreiche Kunstbibliothek lädt im Besucherzentrum zum Lesen und Verweilen ein.
Freier Eintritt in der GfZK
Villa der GfZK mit Anbau, Foto: Hans-Christian Schink
Freier Eintritt in der GfZK
Galerie für Zeitgenössische Kunst, Karl–Tauchnitz–Str. 9–11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig ist ein Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst und ein Museum für Kunst nach 1945. Die international etablierte Kunstinstitution befasst sich mit dem Verhältnis von Kunst und Architektur sowie von Kunst und Design. Die Angebote des Hauses bringen Menschen unterschiedlicher Erfahrung und Herkunft zusammen und laden dazu ein, Denk- und Handlungsmöglichkeiten einer offenen Gesellschaft mit künstlerischen Mitteln durchzuspielen. An jedem Mittwoch können die Ausstellungen der Galerie kostenfrei besichtigt werden.
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Mit seiner Videoinstallation überträgt das Künstlerduo Mailand / Innenhof die Arie „Miserere“ von Giuseppe Verdi auf besondere Weise in unsere Zeit. Sie ließen unangekündigt Teile des Stücks an öffentlichen Orten aufführen: So beginnt eine Sopranistin im Wartebereich eines Jobcenters unvermittelt zu singen und das Orchester spielt in einem Supermarkt. Fünf solcher Aktionen wurden vom Künstlerduo gefilmt und nun nachträglich in einem Ausstellungsraum in Form von Projektionen zu einem geschlossenen Werk zusammengesetzt. Die Erhabenheit der Musik steht dabei in einer eigentümlichen Spannung zur gesellschaftlichen Realität der Aufführungsorte. (zu besichtigen bis zum 8. November 2026, Di, Do–So: 10–18 Uhr, Mi: 12–20 Uhr, Eintritt zur Eröffnung frei, sonst 12 / 6 €)
ars avanti Kunstraum, Alte Handelsschule, Gießerstraße 75
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Inspiriert durch die Farbigkeit und die Oberflächenstruktur verrosteter Eisenteile begann Ingrid Sperrle 1993 mit der Übertragung von Oxydationen auf Leinwand. Später kamen Folie, Papier oder Glas dazu. In den Arbeiten von Ingrid Sperrle vollzieht sich der Gegensatz zwischen einer beherrschbaren Ordnung und dem „gelenkten Zufall“. Faszinierend und verwirrend zugleich entsteht noch im Moment des Zerfalls etwas Neues. So schwingt bei den Arbeiten von Ingrid Sperrle stets die Frage nach der Sinnhaftigkeit allen Seins mit. (zu besichtigen bis zum 23. Oktober 2026, Mo-Do: 9–11.30 Uhr, Fr+Sa: 15–18 Uhr, Eintritt frei)
MÄDLER ART FORUM, Mädler-Passage, Grimmaische Straße 2-4
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die aktuelle Ausstellung im MÄDLER ART FORUM zeigt Arbeiten, die bei Begegnungen von 20 südafrikanischen und Leipziger KünstlerInnen entstanden sind. Für jeweils drei Monate kamen sie nach Leipzig oder Johannesburg und arbeiteten mit KollegInnen vor Ort zusammen. Sprache, Herkunft und Geschichte waren beiden Seiten gleichermaßen fremd. Alle waren neugierig und hatten den Mut kulturelle Unterschiede anzuerkennen und Neues daraus zu schöpfen. Bei dieser Führung erfahren Interessierte mehr über die Begegnungen, die gemeinsame Arbeit und was es mit dem Motto „Don’t forget to play!“ auf sich hat. (Teilnahme kostenlos)
Künstlergespräch: Günther Mailand und Hans Innenhof zu „re:miserere“
Künstlergespräch: Günther Mailand und Hans Innenhof zu „re:miserere“
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Im Museum der bildenden Künste sprechen Günther Mailand und Hans Innenhof mit dem Kurator Philipp Freytag über die Idee und die Entstehung ihre Videoinstallation „re:miserere“. Dafür hat das Künstlerduo Teile der Arie „Miserere“ von Giuseppe Verdi unangekündigt an öffentlichen Orten aufgeführt - im Jobcenter, einem Supermarkt, in einer Bibliothek, einer Kirche und einem Schweinegehege. Das wurde gefilmt und nachträglich in Projektionen zu einem geschlossenen Werk zusammengesetzt. Die Erhabenheit der Musik steht dabei in einem eigentümlichen Kontrast zur Realität der Aufführungsorte. (Teilnahme kostenlos)
Die Mühlengalerie zeigt Beispiele aus dem opulenten Werk von Frieder Heinze, der zu den originellsten und eigenständigsten Leipziger Künstlern zählt. Auf seinen Bildern verweben sich Zeichen, Symbole, menschliche, tierische und pflanzliche Wesen mit abstrakten Elementen zu einem Gesamtkosmos, der die Betrachtenden auf eine fantastische Reise mitnimmt. Der in Leipzig-Dölitz geborene Maler, Bildhauer und Grafiker gehörte 1984 zu den Initiatoren des 1. Leipziger Herbstsalons. Er lebt und arbeitet heute in Großpelsen bei Leisnig. (zu sehen bis zum 29. November.2026, sonntags 13–18 Uhr, Eintritt frei)
Vernissage: Queere Kunst in der DDR? Biografien zwischen Underground und Propaganda
Andreas Fux: Handelszentrum Friedrichstraße, Berlin, 1985, Fotografie, Abbildung mit freundlicher Unterstützung des Künstlers und des Kunstvereins Ost
Vernissage: Queere Kunst in der DDR? Biografien zwischen Underground und Propaganda
Galerie im Neuen Augusteum, Augustusplatz 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Ausstellung des Kunstverein Ost lädt dazu ein, Kunst aus der DDR neu zu lesen. Anhand der Biografien von neun KünstlerInnen und ihrer Werke - Gemälde, Skulpturen, Keramiken und Fotografien - wird gezeigt, wie unterschiedlich sie mit den gesellschaftlichen Bedingungen ihrer Zeit umgingen. Homosexualität blieb in der DDR trotz schrittweiser Entkriminalisierung gesellschaftlich stigmatisiert. Nach dem Mauerfall verbesserte sich die Situation queerer KünstlerInnen nicht – im Gegenteil: Viele drohten in Vergessenheit zu geraten. Erst heute wächst das allgemeine Interesse an der Kunst und Kultur der DDR ebenso wie an queeren Lebensrealitäten. (zu besichtigen bis zum 6. Februar 2027, Di–Fr: 14–18 Uhr, Sa: 11–14 Uhr, Eintritt frei)
David Schnell setzt sich intensiv mit Raum, Form, Farbe und Licht auseinander. Er nutzt klare geometrische Formen, um urbane Architektur oder dichte, natürliche Landschaften zusammenzusetzen. Der Titel der Ausstellung, VERTIGO, bezeichnet im Medizinischen einen Schwindelzustand, eine subjektive Wahrnehmung, die durch das Gefühl ausgelöst wird, der eigene Körper oder die Umgebung würde sich bewegen. Das verleiht David Schnells Werken einen körperlichen Charakter. Gleichzeitig verweist diese Erfahrung auf die Suche nach Halt und Orientierung in einer schnelllebigen und von Krisen geprägten Gegenwart. Neben neuer Malerei umfasst die Ausstellung eine Arbeit am Glaskubus der Galerie, die sowohl innen als auch von der Stadt aus zu sehen sein wird. (zu besichtigen bis zum 31. Januar 2027, Mi: 15–20 Uhr, Fr–So: 12–17 Uhr, Eintritt frei)
Die Zentrale für Kunst ist ein junger Kunstverein aus Leipzig mit dem Schwerpunkt Malerei, der angehenden KünstlerInnen eine Plattform bieten möchte. Wie im letzten Jahr veranstaltet der Verein deshalb eine große Gruppenausstellung in der Werkschau Halle 12 der Baumwollspinnerei. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit frei gewählten Formen von Verbundenheit. Gezeigt werden künstlerische Arbeiten von 36 TeilnehmerInnen, die sich nicht über ein Bewerbungsverfahren, sondern über Einladungen zusammenfinden - basierend auf Nähe, Resonanz und gemeinsamen Interessen. Zur Eröffnung warten eine gut gefüllte Bar, DJs und Sorian Filbereisen. (zu sehen bis zum 1. November, Mi–Fr: 16–19 Uhr, Sa: 12–19 Uhr, So: 12–16 Uhr, Eintritt frei)
Führung durch die Ausstellung „Kriegstrommeln“
Chang Li-Ren: Battle City aus „The Glory of Taiwan“, Video, 2010-2017, Abbildung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und der Chi-Wen Gallery Taipei and MOV Collection
Führung durch die Ausstellung „Kriegstrommeln“
HALLE 14 Zentrum für zeitgenössische Kunst, Spinnereistraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Aktuelle und zukünftige Kriege stehen stets im Zusammenhang mit dem Erinnern und Vergessen vergangener Kriege. Unsere Erinnerung ist höchst selektiv: Manche Konflikte prägen das kollektive Bewusstsein, andere verschwinden aus ihm. Das Ringen um Haltungen in der Gegenwart ist immer auch ein Kampf um die Deutungshoheit der Vergangenheit - sichtbar in Sprache, Bildern, Ritualen und Ausstellungen. „Kriegstrommeln“ zeigt die Arbeiten von 11 internationalen KünstlerInnen, die sich dieser Realität stellen. Sie untersuchen technologische und militärische Veränderungen, beleuchten Verschiebungen in der Gesellschaft und erzählen von Angst, Verlust und Flucht ebenso wie von Widerstandskraft und Solidarität. Durch die Ausstellung führt der Kurator Michael Arzt. (Teilnahme kostenlos)
Vernissage: „vollendet - unvollendet“ – Skulptur, Malerei & Grafik
Sebastian Harbort: Skateborder, Bronzeskulptur, Abbildung: ars avanti
Vernissage: „vollendet - unvollendet“ – Skulptur, Malerei & Grafik
ars avanti Kunstraum, Alte Handelsschule, Gießerstraße 75
von: LEIPZIG eintrittsfrei
In der Alten Handelsschule wird heute eine Ausstellung des Künstlerehepaars Jiang Bian-Harbort und Sebastian Harbort eröffnet. Beide wurden im Jahr 1976 geboren, sie in Shi Jia Zhuang in China, er in Dresden. Beide haben, unter anderem, an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden studiert. Beide wohnen und arbeiten heute in Kitzen bei Leipzig. Neben vielen Gemeinsamkeiten gibt es aber auch Unterschiede. So strebt Jiang Bian Ergebnisse an, die vorher perfekt durchdacht sind, während die Arbeiten von Sebastian Harbort oft unfertig wirken. Zwei künstlerische Wege, die in der Ausstellung nachvollzogen werden können. (zu besichtigen bis zum 14.11.2026, Mo-Do: 9–11.30 Uhr, Fr+Sa: 15–18 Uhr, Eintritt frei)