20. LindeNOW – Kunst­raum­festival

Ein Foto zeigt die hellerleuchteten großen Schaufenster einer Galerie mit einigen Besucherinnen und Besuchern darin und davir
BesucherInnen einer Galerie beim LindeNOW Kunstraumfestival, Foto: © Walther Le Kon

20. LindeNOW – Kunst­raum­festival


verschiedene Orte in Lindenau, Plagwitz und Leutzsch

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Jährlich im Oktober findet das Linde­NOW im Leipziger Westen statt. An etwa 50 Or­ten in Lindenau, Plagwitz und Leutzsch wird zeitgenössische Kunst präsentiert. Die Ausstellungen sind währendessen alle kostenfrei zugänglich. Das Festival repräsentiert einen wichtigen Teil der Leipziger Kulturszene: Kunst im Freien, Kunstvereine, Projekträume und andere temporäre Ausstellungsräume, sowie die zahlreichen freischaffenden Künst­lerIn­nen, die an diesen Orte ihre Arbeiten zeigen. Be­su­cherIn­nen können sich von den verschiedenen Spielarten der zeitgenössischen Kunst überraschen lassen und alte wie neue Kunsträume entdecken. (Ein­tritt frei, Übersicht aller teilnehmenden Kunst­orte)

Führung durch die Aus­stel­lung „Kriegstrommeln“

Viedeostandbild aus einem Animationsfilm, das Formationen von Soldaten zeigt, die durch die Straßen einer Stadt marschieren
Chang Li-Ren: Battle City aus „The Glory of Taiwan“, Video, 2010-2017, Abbildung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und der Chi-Wen Gallery Taipei and MOV Collection

Führung durch die Aus­stel­lung „Kriegstrommeln“


HALLE 14 Zentrum für zeitgenössische Kunst, Spinnerei­straße 7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Aktuelle und zukünftige Kriege stehen stets im Zusammenhang mit dem Erinnern und Vergessen vergangener Kriege. Unsere Erinnerung ist höchst selektiv: Manche Konflikte prägen das kollektive Bewusstsein, andere verschwinden aus ihm. Das Ringen um Haltungen in der Gegenwart ist immer auch ein Kampf um die Deutungshoheit der Ver­gangen­heit - sichtbar in Sprache, Bildern, Ritualen und Ausstellungen. „Kriegstrommeln“ zeigt die Arbeiten von 11 inter­natio­nalen Künst­lerIn­nen, die sich dieser Realität stellen. Sie untersuchen technologische und militärische Veränderungen, beleuchten Verschiebungen in der Gesellschaft und erzählen von Angst, Verlust und Flucht ebenso wie von Widerstandskraft und Solidarität. Durch die Ausstellung führt der Kurator Michael Arzt. (Teil­nahme kosten­los)

20. LindeNOW – Kunst­raum­festival

Ein Foto zeigt die hellerleuchteten großen Schaufenster einer Galerie mit einigen Besucherinnen und Besuchern darin und davir
BesucherInnen einer Galerie beim LindeNOW Kunstraumfestival, Foto: © Walther Le Kon

20. LindeNOW – Kunst­raum­festival


verschiedene Orte in Lindenau, Plagwitz und Leutzsch

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Jährlich im Oktober findet das Linde­NOW im Leipziger Westen statt. An etwa 50 Or­ten in Lindenau, Plagwitz und Leutzsch wird zeitgenössische Kunst präsentiert. Die Ausstellungen sind währendessen alle kostenfrei zugänglich. Das Festival repräsentiert einen wichtigen Teil der Leipziger Kulturszene: Kunst im Freien, Kunstvereine, Projekträume und andere temporäre Ausstellungsräume, sowie die zahlreichen freischaffenden Künst­lerIn­nen, die an diesen Orte ihre Arbeiten zeigen. Be­su­cherIn­nen können sich von den verschiedenen Spielarten der zeitgenössischen Kunst überraschen lassen und alte wie neue Kunsträume entdecken. (Ein­tritt frei, Übersicht aller teilnehmenden Kunst­orte)

20. LindeNOW – Kunst­raum­festival

Ein Foto zeigt die hellerleuchteten großen Schaufenster einer Galerie mit einigen Besucherinnen und Besuchern darin und davir
BesucherInnen einer Galerie beim LindeNOW Kunstraumfestival, Foto: © Walther Le Kon

20. LindeNOW – Kunst­raum­festival


verschiedene Orte in Lindenau, Plagwitz und Leutzsch

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Jährlich im Oktober findet das Linde­NOW im Leipziger Westen statt. An etwa 50 Or­ten in Lindenau, Plagwitz und Leutzsch wird zeitgenössische Kunst präsentiert. Die Ausstellungen sind währendessen alle kostenfrei zugänglich. Das Festival repräsentiert einen wichtigen Teil der Leipziger Kulturszene: Kunst im Freien, Kunstvereine, Projekträume und andere temporäre Ausstellungsräume, sowie die zahlreichen freischaffenden Künst­lerIn­nen, die an diesen Orte ihre Arbeiten zeigen. Be­su­cherIn­nen können sich von den verschiedenen Spielarten der zeitgenössischen Kunst überraschen lassen und alte wie neue Kunsträume entdecken. (Ein­tritt frei, Übersicht aller teilnehmenden Kunst­orte)

Lesung & Performance mit Johann August Exner

Ein Mann kniet mit ausgebreiteten Armen und aufgerissenem Mund in schwarzer, kurzer Sportkleidung auf dem Boden
Johann August Exner bei einer Performance, die von dem Film „ Bloodsport“ inspiriert wurde, Foto: © Maeshelle West-Davies

Lesung & Performance mit Johann August Exner


Die Gute Quelle, Georg-Schwarz-Straße 17

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Zum LindeNOW Kunst­raum­festival zeigt die Gute Quelle in ihren Räumen Arbeiten von 11 Künst­lerIn­nen aus dem Kiez. Dazu gibt es ein Rahmenprogramm, bei dem am Sonntag der bildende Künstler, Autor und Performer Martin Holz zu erleben ist. Bekannt wurde er unter anderem durch Ausstellungen und Aktionen des Artist-in-Resi­dence-Pro­gramms „Pilotenkueche“ in Leipzig, dessen Direktor er bis 2019 war. Unter dem Alias Johann August Exner ist er als „All-Media-Artist“ künstlerisch weiterhin aktiv. Was in der Guten Quelle geschehen wird, wurde nicht verraten, man kann aber von einem erlebnisreichen Nachmittag ausgehen. (Ein­tritt frei, der Hut geht rum)

Freier Eintritt in der HALLE 14 - Zentrum für zeitgenössische Kunst

In einer ehemaligen großen Fabrikhalle befindet sich das Besucherzentrum.
Der Eingangsbereich der HALLE 14 mit Besucherzentrum und Kunstbibliothek, Foto: © Uwe Walter

Freier Eintritt in der HALLE 14 - Zentrum für zeitgenössische Kunst


HALLE 14 Zentrum für zeitgenössische Kunst, Spinnerei­straße 7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das gemeinnütziges Kunstzentrum HALLE 14 ist Schauplatz, Denkraum und Kommunikationsort für zeitgenössische Kunst auf dem Gelände der Leipziger Baumwollspinnerei. In dem großen ehemaligen Fabrikgebäude können sich Be­su­cherIn­nen jeden Mittwoch kostenlos die wechselnde Gruppenausstellungen mit internationaler Kunst ansehen. Der Verein HALLE 14 veranstaltet außerdem regelmäßig Vorträge, Diskussionsrunden oder Performances und organisiert Workshops, Kurse und Führungen. Eine umfangreiche Kunstbibliothek lädt im Besucherzentrum zum Lesen und Verweilen ein.

Freier Eintritt in der GfZK

Freier Eintritt in der GfZK


Galerie für Zeitgenös­si­sche Kunst, Karl–Tauch­nitz–Str. 9–11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig ist ein Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst und ein Museum für Kunst nach 1945. Die international etablierte Kunstinstitution befasst sich mit dem Verhältnis von Kunst und Architektur sowie von Kunst und Design. Die Angebote des Hauses bringen Menschen unterschiedlicher Erfahrung und Herkunft zusammen und laden dazu ein, Denk- und Handlungsmöglichkeiten einer offenen Gesellschaft mit künstlerischen Mitteln durchzuspielen. An jedem Mittwoch können die Ausstellungen der Galerie kostenfrei besichtigt werden.

Eröffnung der Video­in­stal­la­tion „re:miserere“

Eine Opernsängerin singt ein einem Wartebereich vor vielen Personen, die auf Bänken sitzen oder im Raum stehen.
Eine Opernarie im Jobcenter, Videostandbild aus „re:miserere“, Foto: Mai­land / Innenhof, © VG Bild-Kunst Bonn, 2026

Eröffnung der Video­in­stal­la­tion „re:miserere“


Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinen­straße 10

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Mit seiner Videoinstallation überträgt das Künstlerduo Mai­land / Innenhof die Arie „Miserere“ von Giuseppe Verdi auf besondere Weise in unsere Zeit. Sie ließen unangekündigt Teile des Stücks an öffentlichen Orten aufführen: So beginnt eine Sopranistin im Wartebereich eines Jobcenters unvermittelt zu singen und das Orchester spielt in einem Supermarkt. Fünf solcher Aktionen wurden vom Künstlerduo gefilmt und nun nachträglich in einem Ausstellungsraum in Form von Projektionen zu einem geschlossenen Werk zusammengesetzt. Die Erhabenheit der Musik steht dabei in einer eigentümlichen Spannung zur gesellschaftlichen Realität der Aufführungsorte. (zu besichtigen bis zum 8. November 2026, Di, Do–So: 10–18 Uhr, Mi: 12–20 Uhr, Ein­tritt zur Eröffnung frei, sonst 12 / 6 €)

Vernissage: „OXYDATION“ - Rost als Kunst

In einem großen Raum sieht man rostige Metallplatten und Materialien, auf die der Rost übertragen wurde.
Blick in das Freiburger Atelier von Ingrid Sperrle, Foto: © Künstlerin

Vernissage: „OXYDATION“ - Rost als Kunst


ars avanti Kunstraum, Alte Handelsschule, Gießer­straße 75

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Inspiriert durch die Farbigkeit und die Oberflächenstruktur verrosteter Eisenteile begann Ingrid Sperrle 1993 mit der Übertragung von Oxydationen auf Leinwand. Später kamen Folie, Papier oder Glas dazu. In den Arbeiten von Ingrid Sperrle vollzieht sich der Gegensatz zwischen einer beherrschbaren Ordnung und dem „gelenkten Zufall“. Faszinierend und verwirrend zugleich entsteht noch im Moment des Zerfalls etwas Neues. So schwingt bei den Arbeiten von Ingrid Sperrle stets die Frage nach der Sinnhaftigkeit allen Seins mit. (zu besichtigen bis zum 23. Ok­to­ber 2026, Mo-Do: 9–11.30 Uhr, Fr+Sa: 15–18 Uhr, Eintritt frei)

Führung durch „South Africa und Leipzig“

In einem Ausstellungsraum hängen Gemälde und Grafiken an weißen Wänden. In einer Ecke sind auch Bilder auf einem Monitor zu sehen.
Ausstellungsansicht von „South Africa und Leipzig“, Foto: © Mena Liebhold

Führung durch „South Africa und Leipzig“


MÄDLER ART FORUM, Mädler-Pas­sage, Grimmaische Straße 2-4

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die aktuelle Ausstellung im MÄDLER ART FORUM zeigt Arbeiten, die bei Begegnungen von 20 süd­afri­kani­schen und Leipziger Künst­lerIn­nen entstanden sind. Für jeweils drei Monate kamen sie nach Leipzig oder Johannesburg und arbeiteten mit Kol­le­gIn­nen vor Ort zusammen. Sprache, Herkunft und Geschichte waren beiden Seiten gleichermaßen fremd. Alle waren neugierig und hatten den Mut kulturelle Unterschiede anzuerkennen und Neues daraus zu schöpfen. Bei dieser Führung erfahren Interessierte mehr über die Begegnungen, die gemeinsame Arbeit und was es mit dem Motto „Don’t forget to play!“ auf sich hat. (Teil­nahme kosten­los)

Künstlergespräch: Günther Mai­land und Hans In­nen­hof zu „re:miserere“

Ein Sänger steht in einem Schweinegehege mit einem Schwein und singt.
Der Tenor im Schweinegehege, Videostandbild aus „re:miserere“, Foto: Mai­land / Innenhof, © VG Bild-Kunst Bonn, 2026

Künstlergespräch: Günther Mai­land und Hans In­nen­hof zu „re:miserere“


Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinen­straße 10

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Im Museum der bildenden Künste sprechen Günther Mailand und Hans Innenhof mit dem Kurator Philipp Freytag über die Idee und die Entstehung ihre Videoinstallation „re:miserere“. Dafür hat das Künstlerduo Teile der Arie „Miserere“ von Giuseppe Verdi unangekündigt an öffentlichen Orten auf­ge­führt - im Jobcenter, einem Supermarkt, in einer Bibliothek, einer Kirche und einem Schweinegehege. Das wurde gefilmt und nachträglich in Projektionen zu einem geschlossenen Werk zusammengesetzt. Die Erhabenheit der Musik steht dabei in einem eigentümlichen Kontrast zur Realität der Aufführungsorte. (Teil­nahme kosten­los)

Vernissage: Malerei von Fieder Heinze

Vernissage: Malerei von Fieder Heinze


Mühlengalerie, Dölitzer Wassermühle, Voll­hardt­straße 16

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Mühlengalerie zeigt Beispiele aus dem opulenten Werk von Frieder Heinze, der zu den originellsten und eigenständigsten Leipziger Künstlern zählt. Auf seinen Bildern verweben sich Zeichen, Symbole, menschliche, tierische und pflanzliche Wesen mit abstrakten Elementen zu einem Gesamtkosmos, der die Betrachtenden auf eine fantastische Reise mitnimmt. Der in Leip­zig-Dölitz geborene Maler, Bildhauer und Grafiker gehörte 1984 zu den Initiatoren des 1. Leip­ziger Herbstsalons. Er lebt und arbeitet heute in Großpelsen bei Leisnig. (zu sehen bis zum 29. No­vem­ber.2026, sonntags 13–18 Uhr, Eintritt frei)

Vernissage: Queere Kunst in der DDR? Bio­grafien zwischen Under­ground und Propaganda

Foto von zwei jungen Männern vor einem modernen Haus mit glasfassade, die skeptisch zur Seite blicken
Andreas Fux: Handelszentrum Friedrichstraße, Berlin, 1985, Fotografie, Abbildung mit freundlicher Unterstützung des Künstlers und des Kunstvereins Ost

Vernissage: Queere Kunst in der DDR? Bio­grafien zwischen Under­ground und Propaganda


Galerie im Neuen Augusteum, Au­gus­tus­platz 10

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Ausstellung des Kunstverein Ost lädt dazu ein, Kunst aus der DDR neu zu lesen. Anhand der Biografien von neun KünstlerInnen und ihrer Wer­ke - Gemälde, Skulpturen, Keramiken und Foto­gra­fien - wird gezeigt, wie unterschiedlich sie mit den gesellschaftlichen Bedingungen ihrer Zeit umgingen. Homosexualität blieb in der DDR trotz schrittweiser Entkriminalisierung gesellschaftlich stigmatisiert. Nach dem Mauerfall verbesserte sich die Situation queerer Künst­lerIn­nen nicht – im Gegenteil: Viele drohten in Vergessenheit zu geraten. Erst heute wächst das allgemeine Interesse an der Kunst und Kultur der DDR ebenso wie an queeren Lebensrealitäten. (zu besichtigen bis zum 6. Fe­bruar 2027, Di–Fr: 14–18 Uhr, Sa: 11–14 Uhr, Eintritt frei)

Eröffnung: VERTIGO - Malerei von David Schnell

Eröffnung: VERTIGO - Malerei von David Schnell


G2 Kunsthalle, Dittrich­ring 13

von: LEIPZIG eintrittsfrei

David Schnell setzt sich intensiv mit Raum, Form, Farbe und Licht auseinander. Er nutzt klare geometrische Formen, um urbane Architektur oder dichte, natürliche Landschaften zusammenzusetzen. Der Titel der Ausstellung, VERTIGO, bezeichnet im Medizinischen einen Schwindelzustand, eine subjektive Wahrnehmung, die durch das Gefühl ausgelöst wird, der eigene Körper oder die Umgebung würde sich bewegen. Das verleiht David Schnells Werken einen körperlichen Charakter. Gleichzeitig verweist diese Erfahrung auf die Suche nach Halt und Orientierung in einer schnelllebigen und von Krisen geprägten Gegenwart. Neben neuer Malerei umfasst die Ausstellung eine Arbeit am Glaskubus der Galerie, die sowohl innen als auch von der Stadt aus zu sehen sein wird. (zu besichtigen bis zum 31. Ja­nuar 2027, Mi: 15–20 Uhr, Fr–So: 12–17 Uhr, Eintritt frei)

Eröffnung: „Kinship by Choice“

In einer Ausstellung verfolgen Besucherinnen und Besucher ein Künstlergespräch
Veranstaltung in der Ausstellung „Geflecht“ im letzten Jahr, Foto: © Zentrale für Kunst e. V.

Eröffnung: „Kinship by Choice“


Werkschau Halle 12, Spinnerei­straße 7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Zentrale für Kunst ist ein junger Kunstverein aus Leipzig mit dem Schwerpunkt Malerei, der angehenden Künst­lerIn­nen eine Plattform bieten möchte. Wie im letzten Jahr veranstaltet der Verein deshalb eine große Gruppenausstellung in der Werkschau Hal­le 12 der Baumwollspinnerei. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit frei gewählten Formen von Verbundenheit. Gezeigt werden künstlerische Arbeiten von 36 Teil­neh­merIn­nen, die sich nicht über ein Bewerbungsverfahren, sondern über Einladungen zu­sam­men­fin­den - basierend auf Nähe, Resonanz und gemeinsamen Interessen. Zur Eröffnung warten eine gut gefüllte Bar, DJs und Sorian Filbereisen. (zu sehen bis zum 1. No­vem­ber, Mi–Fr: 16–19 Uhr, Sa: 12–19 Uhr, So: 12–16 Uhr, Eintritt frei)

Führung durch die Aus­stel­lung „Kriegstrommeln“

Viedeostandbild aus einem Animationsfilm, das Formationen von Soldaten zeigt, die durch die Straßen einer Stadt marschieren
Chang Li-Ren: Battle City aus „The Glory of Taiwan“, Video, 2010-2017, Abbildung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und der Chi-Wen Gallery Taipei and MOV Collection

Führung durch die Aus­stel­lung „Kriegstrommeln“


HALLE 14 Zentrum für zeitgenössische Kunst, Spinnerei­straße 7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Aktuelle und zukünftige Kriege stehen stets im Zusammenhang mit dem Erinnern und Vergessen vergangener Kriege. Unsere Erinnerung ist höchst selektiv: Manche Konflikte prägen das kollektive Bewusstsein, andere verschwinden aus ihm. Das Ringen um Haltungen in der Gegenwart ist immer auch ein Kampf um die Deutungshoheit der Ver­gangen­heit - sichtbar in Sprache, Bildern, Ritualen und Ausstellungen. „Kriegstrommeln“ zeigt die Arbeiten von 11 inter­natio­nalen Künst­lerIn­nen, die sich dieser Realität stellen. Sie untersuchen technologische und militärische Veränderungen, beleuchten Verschiebungen in der Gesellschaft und erzählen von Angst, Verlust und Flucht ebenso wie von Widerstandskraft und Solidarität. Durch die Ausstellung führt der Kurator Michael Arzt. (Teil­nahme kosten­los)

Vernissage: „vollendet - un­voll­en­det“ – Skulptur, Ma­le­rei & Grafik

Skulptur, die so wirkt, als ob sie noch nicht fertig ausgeformt wurde
Sebastian Harbort: Skateborder, Bronzeskulptur, Abbildung: ars avanti

Vernissage: „vollendet - un­voll­en­det“ – Skulptur, Ma­le­rei & Grafik


ars avanti Kunstraum, Alte Handelsschule, Gießer­straße 75

von: LEIPZIG eintrittsfrei

In der Alten Handelsschule wird heute eine Ausstellung des Künstlerehepaars Jiang Bian-Har­bort und Sebastian Harbort eröffnet. Beide wurden im Jahr 1976 geboren, sie in Shi Jia Zhuang in China, er in Dresden. Beide haben, unter anderem, an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden studiert. Beide wohnen und arbeiten heute in Kitzen bei Leipzig. Neben vielen Gemeinsamkeiten gibt es aber auch Unterschiede. So strebt Jiang Bian Ergebnisse an, die vorher perfekt durchdacht sind, während die Arbeiten von Sebastian Harbort oft unfertig wirken. Zwei künstlerische Wege, die in der Ausstellung nachvollzogen werden können. (zu besichtigen bis zum 14.11.2026, Mo-Do: 9–11.30 Uhr, Fr+Sa: 15–18 Uhr, Eintritt frei)

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