Speakers Corner – Konzert mit elektroakustischer Musik
Hochschule für Musik und Theater, Probesaal, Raum 304, Grassistraße 8
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Speakers Corner ist eine Konzertreihe des Studios für Elektroakustische Musik der HMT Leipzig. Einmal im Semester finden in offener Folge Konzerte mit neuen und alten Werken für fixed media, Live-Elektronik, audiovisuelle Medien oder mit performativen Anteilen statt. Dafür werden jeweils angepasste Aufstellungen für bis zu 35 Lautsprecher und über 30 Kanäle genutzt. Die Konzerte werden von Studierenden der Fachrichtung elektroakustische Komposition organisiert. Die Leitung hat Prof. Ipke Starke. (Eintritt frei)
Die Unibigband ist das jüngste, kleinste und lauteste Ensemble der Universität Leipzig. Seit 2006 trägt sie zur musikalischen Vielfalt in der Messestadt bei. So auch am Freitag zum Viktorianischen Picknick im Clara-Zetkin-Park. Dort sorgt das Ensemble für eine besondere musikalische Note bei diesem traditionellen und beliebten Auftakt des Wave-Gotik-Treffens. Die jungen MusikerInnen spielen für alle Freunde des Bigbandsounds (Video) Swing, Latin Jazz und moderne Jazzkompositionen und empfehlen beim Zuhören: Sonnenbrille, gute Laune und ein erfrischendes Getränk. (Eintritt frei)
Der Pfingstsonntag im Westwerk wird wieder schwarz: Unter dem Motto „Von der Szene - für die Szene“ lädt die Stallwache alle die zu ihren Konzerten ein, für die das WGT unerschwinglich geworden ist. Es spielen: Dosenmucke (15 Uhr, all Styles of Dark Music), Ursula (16 Uhr, ElectroPunk), Wayne Lost Soul (17.30 Uhr, AcoustikPunk), Mikrowelle mit Rajko Gohlke (19 Uhr, Electro-Rock 'n' Roll) und Nikita Curtis (20.30 Uhr, PostPunk). Vor und zwischen den Konzerten legen DJs auf. Das düstere Mini-Festival findet im Hof des Westwerks statt, bei schlechetem Wetter in der Stallwache. (Eintritt frei, kein WGT-Band nötig)
Kulturbar froelich & herrlich im Westflügel, Hähnelstr. 27
von: LEIPZIG eintrittsfrei
An jedem letzten Montag im Monat wird die Kulturbar froelich & herrlich zur Jazzlocation. Ein Septett aus Leipziger Jazzgrößen trifft sich zum gemeinsamen Improvisieren. Die wechselnde Zusammensetzung nennt sich „Real Jazz Orchestra“. Die MusikerInnen mit all ihren vielfältigen Einflüssen folgen ohne kommerzielle Ausrichtung allein ihrer Freude an Spiel und Improvisation. Den Sound bezeichnen sie selbst gleichwohl als Traditional Jazz. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Bonny Jack, alias Matteo Senese, ist ein Name, der von dem berühmtesten Piratenpaar inspiriert wurde: Anne Bonny und Jack Rackam. Matteo wurde Rom geboren und ist seit seiner Kindheit in die Welt der Gitarren eingetaucht. Er studiert Musik und spielt in verschiedenen Bands, von Rock bis zu Elektro-Musik. Nach einer langen Zeit in Seattle, USA, kam er zurück nach Italien und kehrte auch zurück zu seiner ersten musikalischen Liebe: Blues & Folk (Video) - dunkel, verraucht, abgründig. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10, 04109 Leipzig
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Gemeinsam mit Musiker*innen der Musikalischen Komödie lädt das MdbK zu einem Abend der besonderen Art ein: eine Stunde lang ertönt Musik an unterschiedlichen Orten im Museum. Wandeln Sie über die Terrassen und durch die Galerieräume des MdbK und entdecken Sie die Kunst neu, während Sie Klängen von Harfe, Flöte, Geige u.v.m. lauschen. Der Eintritt ist frei! Hier finden Sie alle Termine.
2 x Indie mit sehr persönlichen Songs im Mühlkeller: Monkey Meadows bringen melancholischen Indie-Pop mit warmen Piano, treibenden Beats und einer weiblichen Stimme voller Ecken und Kanten auf die Bühne (Video). Die Texte des Duos erzählen von inneren Aufbrüchen, geträumten Auswegen oder der der Kraft leiser Revolten. Unterstützung kommt von Slick Oyster, eine One-Person-Powerband, mit einem Mix aus Electronic-Indie und Gitarrensounds (Video). Bei den Songs geht es darum, sich seinen eigenen Raum für Bewegung, Queerness, Power, Verletzlichkeit und Rebellion zu schaffen. (Eintritt 5 €)
Deen & Blumenstein ist ein Leipziger Indie Folk Duo. Die gestandenen Musiker und tun nichts lieber, als auf so vielen Bühnen wie möglich zu spielen. Live zeichnet beide vor allem die Mischung aus gefühlvollen und eingängigen Melodien und Texten von Deen und Blumensteins einzigartiger Improvisation auf der Geige aus (Video). Während Deen einen Song noch zerbrechlich und zart singt, spielt Blumenstein beim nächsten seine Geige schon wieder wie ein Glam-Rocker in den 70ern. So kommen Folk und Rock ’n’ Roll zusammen. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Der Verein Westbesuch hat sich das Ziel gesetzt, im Leipziger Westen urbane Strukturen zu bewahren und Lebensqualität zu schaffen. Dazu organisiert er mehrmals im Jahr für alle BewohnerInnen Leipzigs ein lebendiges Stadtteilfest auf dem Gelände des Bürgerbahnhofs Plagwitz - den Westbesuch. Neben einem Flohmarkt mit zahlreichen Trödel-Ständen und leckerem Essen gibt es auch jedes Mal ein breites Kulturangebot mit Live-Auftritten vieler KünstlerInnen und Bands der unterschiedlichsten Musikrichtungen. (Eintritt frei)
Fanny in Italien - Vortrag & Musik
Fanny Hensel, Ölgemälde von Moritz Daniel Oppenheim 1842, Abbildung gemeinfrei
Fanny Hensel, die ältere Schwester Felix Mendelssohn Bartholdys, hatte schon früh den Wunsch, Italien kennenzulernen. Dieser erfüllte sich 1839, als sie das Land zusammen mit ihrem Mann Wilhelm und ihrem Sohn Sebastian für fast ein Jahr bereiste. Die erste Station war Venedig, das sie in einem Brief als „Wunderstadt“ bezeichnete. Es folgten Mailand, Neapel und Rom. Sie spielte dort in privaten Kreisen und genoss die Anerkennung, sowohl als Pianistin wie auch als Komponistin. Ute Büchter-Römer beschreibt in ihrem Vortrag Fanny Hensels lebenslange Verbundenheit zu Italien. Begleitet wird sie von Eva Sperl am Klavier, die diese Leidenschaft in Fannys Kompositionen zeigt. (Eintritt frei, Reservierung erbeten)
Das Ensemble New Ratioist möchte die Möglichkeiten und Grenzen des Zusammenspiels von Mensch und Maschine ausloten. Vier von einem Roboter dirigierte GitarristInnen und vier automatisch spielende Gitarren lassen durch Improvisation und einen Algorithmus eine Mischung aus Umweltgeräuschen und minimalistischer Musik entstehen. Für das Publikum soll dabei die Funktionsweise eines selbstregulierenden Systems erfahrbar werden. Das Konzert gehört zur Reihe „Resilienz“ des Vereins FOKUS. Menschliche MusikerInnen: Anne Munka, Jordan White, Henny Herz und Markus Rom (Spendenempfehlung 5–15 €)
Zum Auftakt der Stötteritzer Sommerkonzerte tritt Stilbruch in der Marienkirche auf. Das Dresdner Trio begann mit Straßenmusik und wurde 2009 durch eine Castingshow landesweit bekannt. Bei den drei Musikern treffen Geige, Cello und Schlagzeug auf deutsche Texte, Klassik auf Deutschpop (Video). Dennoch möchte Stilbruch kein typisches Crossover-Projekt sein, bei dem Musiker mit klassischen Instrumenten Rock & Pop imitieren, sondern als Band eine Symbiose aus verschiedenen Musikwelten mit eigenständigem Sound erschaffen. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Ganz im Sinne von Clara und Robert Schumann bietet das Schumann-Haus jungen KünstlerInnen eine Bühne. In der Reihe „Podium“ stellen sich regelmäßig Studierende der Hochschule für Musik und Theater vor - an diesem Abend die Gesangs-Klasse von Prof. Caroline Stein. Die Fachrichtung Klassischer Gesang/Musiktheater existiert seit Gründung der Hochschule und hat viele erfolgreiche SängerInnen hervorgebracht. Anfangs standen noch Gesangstechnik und Interpretation im Zentrum der Ausbildung, die in den letzten Jahren immer mehr den Anforderungen an das heutige Musiktheater angepasst wurde. (Eintritt frei, Spende willkommen, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 39392191 erbeten)
Canta Pueblo, eine Kulturinitiative spanisch sprechender Menschen, lädt zu ihrem dritten Fest in Leipzig ein. Zu erleben sind wieder argentinische und südamerikanische Folklore mit Konzerten von Milena Salamanca, die während ihrer Europa-Tour in Leipzig Halt macht, Rococolores, Semocruzao und weiteren KünstlerInnen. Dazu finden ein Chacarera-Tanzworkshop statt und Truco, das klassische argentinische Kartenspiel, wird vorgestellt. Für Familien und Kinder werden viele Spiele und Aktivitäten angeboten. Und mit Empanadas, Locro, Choripán, Alfajores und Mate kommen die BesucherInnen Argentinien auch kulinarisch nahe. (Eintritt auf Spendenbasis)
OpenStage im JugendKulturKeller
Bühne im JugenKulturKeller, Foto: Soziokulturelles Zentrum „Die VILLA“
OpenStage im JugendKulturKeller
JugendKulturKeller in der VILLA, Lessingstraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Jeden Montag kann sich hier jede/r ausprobieren und frisch geschriebene Lieder vor Publikum spielen. Ab 18.30 Uhr liegt eine Liste aus, auf der sich Auftrittswillige eintragen können. Und dann heißt es: 2 Songs - the rest is up to you ... Der beliebte Treff für MusikerInnen ist auch für das Publikum interessant. Denn es sind nicht nur talentierte Neulinge zu erleben, sondern oft auch bekannte KünstlerInnen, die auf der Bühne ihre allerneusten Songs testen. (Eintritt frei)
Leipzig meets Sigmaringen - Open Air der Jugendorchester
Sinfonischen Blasorchester der Musikschule Leipzig und Kreisverbandsjugendorchester Sigmaringen, Collage: Musikschule Leipzig
Leipzig meets Sigmaringen - Open Air der Jugendorchester
Hof der Feinkost, Karl-Liebknecht-Straße 36
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Dieses Konzert ist ein musiklischer Austausch des Sinfonischen Blasorchesters der Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“ mit dem Kreisverbandsjugendorchester Sigmaringen. In wechselnden Besetzungen präsentieren die jungen MusikerInnen ein abwechslungsreiches Programm aus Klassik, Pop und Filmmusik. Das Publikum kann sich auf mitreißende Klänge, frühsommerliche Atmosphäre und ein musikalisches Erlebnis für die ganze Familie freuen. Für das leibliche Wohl gibt es heiße Pizza aus dem Pizza Tuk Tuk und kühle Getränke an der Hofbar. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Die Unibigband ist das jüngste, kleinste und lauteste Ensemble der Universität Leipzig. Seit 2006 trägt sie zur musikalischen Vielfalt in der Messestadt bei. Mit zahlreichen Auftritten in und außerhalb von Leipzig sowie den „Hörsaal-Konzerten“ hat sich das Ensemble einen Namen gemacht. Das 20-jährige Jubiläum möchten die Studierenden mit einem Konzert in der Reihe „Open Summer“ begehen und laden alle feierfreudigen Menschen ein, die den Sound einer Bigband (Video) lieben. Auf dem Dach der Moritzbastei zu Swing, Latin & Jazz chillen und tanzen - was kann es besseres geben? (Eintritt frei)
Kulturbar froelich & herrlich im Westflügel, Hähnelstraße 27
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Mr Vast, aka Henry Sargeant, war Schauspieler und „Dark Clown“, bevor er in die Musikbranche wechselte und Frontmann der legendären Band Wevie Stonder wurde, die von der BBC als „die Monty Pythons der elektronischen Musik“ bezeichnet wurde. Heute ist Vast ein Ein-Mann-Festival des Wahnsinns: ein Slapstick-Kabarett, ein surrealistisches Happening, ein Avantgarde-Konzert, ein tragikomischer Karneval, … (Video) Als wandlungsfähige Persönlichkeit und schamanischer Moderator entführt er das Publikum auf Reisen in fantastische neue Welten - und er feiert heute die Veröffentlichung seines Albums „Upping The Ante“. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Abschluss von „Latcho Dives“ - Kulturfestival der Roma & Sinti
Abschluss von „Latcho Dives“ - Kulturfestival der Roma & Sinti
WERK 2, Halle A, Kochstraße 132
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Unter dem Titel „Amencar – Mit uns!“ laden der Romano Sumnal e. V. und das WERK 2 zu einem gemeinsamen Nachmittag und Abend ein. Es werden Einblicke in Vergangenheit und Gegenwart von Sinti und Roma gegeben und ihre Perspektive sichtbar gemacht. Gezeigt werden u.a. Fotos und Filme, es gibt szenische Lesungen sowie Beiträge und Mitmachangebote aus der Kinder- und Jugendarbeit. Im Abendprogramm ab 18 Uhr wird die Performance „Cosa Vuol Dire Essere Rom*nja?!“ von Luna de Rosa über die Bedingungen, unter denen das Leben von Rom*nja stattfindet, aufgeführt. Den musikalischen Ausklang gestaltet DJ Valentina mit Balkan-Rhythmen. (Soli-Eintritt: 3-10 €)
Hot Club d’Allemagne hat sich dem Erbe von Django Reinhardt und Stéphane Grappelli verschrieben. Sein Name leitet sich von „Quintette du Hot Club de France“ ab, das 1934 von den beiden Musikern gegründete wurde. Es war eine der ersten europäischen Bands, die aus amerikanischen Jazz und traditioneller Sinti-Musik einen völlig neuen Stil kreierten. Der heutige Hot Club d’Allemagne verbindet Modern Gypsy Jazz und Swing der 30er mit eigenen Kompositionen (Video). Von feurig-kokett bis wehmütig klagend erwartet das Publikum ein Konzerterlebnis voller Emotionen und Spielfreude. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Wenn die Tage am längsten sind, die Sonne scheint und die gute Laune kein Ende nimmt, öffnet das WERK 2 die Tore für einen Nachmittag voller Kreativität, Musik, Bewegung und Begegnung. Veranstalter sind die Cammerspiele, Frauenkultur, Halle 5 sowie das WERK 2 mit seinen Werkstätten. Außerdem gibt es Beiträge und Aktionen von Omas for Future, Leipzig Helps Ukraine, SOS-Kinderdorf und vom Zeitkapsel-Projekt des Jugendhause.V.. Neben den natürlich auch vorhandenen kulinarischen Angeboten erwartet die BesucherInnen in der Halle D zudem ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Musik, Tanz, Poetry Slam und Kampfkunst. (Eintritt frei, Programm)
Songwerkstatt mit Valentin Kuhn und Barbara Greulich
Songwerkstatt mit Valentin Kuhn und Barbara Greulich
Horns Erben, Arndtstraße 33
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Zur Songwerkstatt im Horns Erben stellten wieder Studierende der HMT Leipzig neue Songs vor: Valentin Kuhn zeigt, wie Deutschpop klingen kann: bodenständig, nachdenklich, modern (Video). Die Songs, die er mit seiner Band spielt, verbinden persönliche, autobiographische Texte mit einem zeitgemäßen Sound. Barbara Greulich macht Musik für Momente, in denen man sich im Chaos der eigenen Gedanken verliert und darin neue Kraft findet (Video). Mit ihrer facettenreichen Stimme verbindet sie Pop-Rock mit Chanson und singt offen über Ängste und Zweifel, die sie in Mut und Empowerment verwandelt. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
BachStage: WVC Jazz Bach Ensemble
WVC Jazz Bach Ensemble, Foto: Bacharchiv Leipzig
BachStage: WVC Jazz Bach Ensemble
Bühne auf dem Marktplatz
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Während des Bachfestes präsentiert die „BachStage“ für alle MusikliebhaberInnen auf dem Markt wieder kostenlos zahlreiche abendliche Konzerte, von klassisch über Pop bis Jazz. Das erste Konzert bestreitet das WVC Jazz Bach Ensemble aus Malaysia. Inspiriert von der einheimischen und weiteren asiatischen Kulturen, überschreitet das Ensemble die Grenzen vieler Musikgenres. Die sechs MusikerInnen greifen Stücke der asiatischen wie europäischen Klassik (z. B. von Bach - Video) auf, aber auch aus Mainstream und Pop, und versehen diese im Geiste der großen Jazzmusiker mit neuen Arrangements. (Eintritt frei)
BachStage: 4 Wheel Drive
Michael Wollny, Nils Landgren, Wolfgang Haffner und Lars Danielsson sind „4 Wheel Drive“, Foto: Bacharchiv Leipzig
BachStage: 4 Wheel Drive
Bühne auf dem Marktplatz
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Vier Ausnahmemusiker - ein gemeinsamer Antrieb: Jazz. Mit ihren eigenen Projekten sehr erfolgreich, haben sie sich nun als Quartett vereinigt: Der schwedische Posaunist und Sänger Nils Landgren, Michael Wollny aus Leipzig am Piano, der ebenfalls aus Schweden kommende Lars Danielsson an Bass und Cello sowie der Schlagzeuger Wolfgang Haffner aus Nürnberg. Zitat Haffner: „Wir sind eine Gruppe enger Freunde, die nichts beweisen will, sondern einfach loslegt.“. Die BesucherInnen des Bachfestes können sich auf ein mitreißendes und temporeiches Konzert (Video) freuen. (Eintritt frei)
Den zweiten Tag der „BachStage“ beim Bachfest eröffnet das Orchester Concerto de’ Cavalieri. Es gilt als eine der lebendigsten und aufregendsten italienischen Formationen für die Aufführung klassischer Werke (z. B. von Vivaldi - Video) auf historischen Instrumenten. Unter dem Motto „The trumpet shall sound“ führt das von Marcello Di Lisa gegründete Ensemble gemeinsam mit den Solisten Halvor F. Melien (Bariton), Jonathan Pia (Trompete) und Anton Steck (Violine) Werke von Antonio Vivaldi, Tomaso Albinoni, Alessandro Scarlatti und natürlich von Johann Sebastion Bach auf. (Eintritt frei)
BachStage: Jordan Rudess - Metal trifft Bach
Jordan Rudess, Foto: Bacharchiv Leipzig
BachStage: Jordan Rudess - Metal trifft Bach
Bühne auf dem Marktplatz
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Jordan Rudess wurde schon mit neun Jahren in klassischer Klaviermusik unterrichtet. Mit 19 begann er sich für Synthesizer zu interessieren und entschied sich gegen den Rat seines Lehrers für eine Karriere als Keyboarder. Heute ist er vor allem als Multi-Instrumentalist bei der Progressive-Metal-Band „Dream Theater“ bekannt. Als vielseitigiger Musiker und bei seinem Interesse für Improvisation ist es aber auch nicht weit bis zu Bach. Zum Bachfest interpretiert er einige seiner Werke neu (Video) - eine Verbeugung vor dem Komponisten, den Rudess einmal als den „ersten Rockstar“ bezeichnete. (Eintritt frei)
Seit 2015 machen die drei Musiker nun schon den mitteldeutschen Raum unsicher. Gegründet wurde Helmet Duty als Bluegrassband, dann kam mit selbst geschriebenen Liedern ein bisschen Rockabilly und etwas mehr American Folk ins Repertoire. Auch nach über 250 Konzerten ist Simon, Tommi und Kevin noch kein Fünkchen Spielfreude abhanden gekommen. Wer Lust auf handgemachte Musik mit akustischen Instrumenten (Video), gepaart mit technischer Raffinesse und einer Prise Blödsinn hat, dem sei Helmet Duty ans Herz gelegt. Denn wo Helmpflicht herrscht, gilt kein Krawattenzwang. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Ada M. Helene Brack ist freiberufliche Musikerin und studiert an der HMT Leipzig Dramaturgie und Komposition. Sie experimentiert mit analoger und elektronischer Tonkunst. Mit einer Verbindung von atmosphärischen Klängen und poetischen Impulsen arbeitet sie besonders für Tanz- oder Theaterproduktionen und Performances. Ihre einzigartige Symbiose aus Lyrik und atmosphärischen Klang (Hörproben) können BesucherInnen heute im Rahmen des Zirkusfestivals VERTIGO erleben. (Eintritt auf Spendenbasis)
„Bach in Jazz“ ist ein Werk des bekannten Jazzpianisten und Komponisten Stephan König, das zu den Silbermann-Tagen Freiberg 2023 seine Uraufführung erlebte. Darin lässt er bekannte Arien aus den Passionen und Kantaten Bachs völlig neu und im jazzigen Gewand entstehen. Eine Gemeinsamkeit von Bachs Musik und Jazz ist die Experimentierfreude, die auch bei der Aufführung zum Bachfest in Leipzig alle Neugierigen begeistern wird. Es treten auf: Pascal von Wroblewsky (Gesang), der Freiberger Domchor, das Stephan König Jazz-Quartet und das Mendelssohn Kammerorchester Leipzig. Die Leitung hat Albrecht Koch. (Eintritt frei)
Bei Führungen, Konzerten und Gesprächen können Neugierige heute die Akteure und das (nicht nur) musikalische Leben auf dem Bildungscampus forum thomanum kennenlernen. Zum Programm gehören: Konzert mit Ensembles der Thomasschule und der Grundschule forum thomanum, Aufführung des Musiktheaterstücks „Thomas, Thomaner, thomanum, Tooor“ oder die Modellpräsentation „Der Bildungscampus der Zukunft“ von Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar. Als Abschluss findet 18 Uhr das Mitsingkonzert der CampusChöre in der Lutherkirche statt. Zur Orientierung und Stärkung gibt es einen Info- und Imbissstand in der Ferdinand-Lassalle-Straße. (Eintritt frei, vollständiges Programm)
Eine jüdische Musikerfamilie — Konzert zur jüdischen Woche
Eine jüdische Musikerfamilie — Konzert zur jüdischen Woche
Sommersaal des Bach-Archivs
von: Bach-Museum Leipzig
Das Bach-Archiv Leipzig und das Kultur- und Begegnungszentrum »Ariowitsch-Haus e. V.« laden im Rahmen der Jüdischen Woche in Leipzig zu einem Konzert im Sommersaal des Bach-Archivs ein. Die Jüdische Woche ist Teil von »Tacheles 2026: Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen«. Im Mittelpunkt steht die Musik am Hofe von Königin Elisabeth I., gespielt von der Familie Bassano. Das Konzert beleuchtet die Geschichte dieser jüdischen Musikerfamilie, die von Italien nach England emigrierte, um dort das königliche Blockflötenensemble zu begründen.
Werke von Giovanni Bassano, Christopher Tye, John Dowland und John Baldwin
Menashe Lukin (Renaissance-Blockflöte), João Battista Tabora (Renaissance-Blockflöte), Clara Faniusi (Renaissance-Blockflöte)
Der Eintritt ist frei – Spenden für die Musiker werden erbeten.
Foto: Bach-Archiv Leipzig/Jens Schlüter
Gesprächskonzert: Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach
Gesprächskonzert: Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach
Sommersaal des Bach-Archivs
von: Bach-Museum Leipzig
Wie bedeutend jüdische Familien für die Pflege und Verbreitung der Musik Johann Sebastian Bachs und seiner Familie waren, beleuchtet eine Sonderausstellung im Bach-Museum. Das Gesprächskonzert zur Ausstellung bringt dem Publikum Werke der Familie Bach und ihre Verknüpfung mit jüdischen Familien nahe.
Der Eintritt ist frei. Spenden für die Musiker werden erbeten.