So, 27.09.

Führung: Italienische Malerei in der Sammlung

Gemälde einer nackten Frau die einen schlafenden und ebenfalls nackten jungen Mann, der den Liebesgott Amor darstellt, betrachtet.
Elisabetta Sirani: Amor und Psyche, um 1660, Abbildung: © Museum der bildenden Künste Leipzig

Führung: Italienische Malerei in der Sammlung


Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinen­straße 10

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Eine Madonna mit Aussicht, ein junger Adliger, eine erfolgreiche Malerin und ein berühmter Venezianer: Die Sammlung italienischer Malerei im MdbK ist übersichtlich aber vielseitig. Darunter befindet sich das Gemälde „Amor und Psyche“ von Elisabetta Sirani, auf dem Psyche ihren Entführer und Liebhaber, den Liebesgott Amor, im Schein der Öllampe heimlich betrachtet. Bei dieser kleinen italienischen Reise lernen die Besuchenden neben dieser erotischen Szene auch Schlüsselwerke und typische italienische Kunstlandschaften kennen und stellen fest: die Italiensehnsucht hat schon viele Künst­lerIn­nen gepackt. Durch die Sammlung führt Sabine Hoffmann. (Teil­nahme kosten­los)

Offene Ateliers 2026

Offene Ateliers 2026


verschiedene Orte in Leipzig

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Bereits zum 25. Mal  öffnen in Leipzig zeitgleich mehr als 100 Künst­lerIn­nen in allen Stadtteilen ihre Ateliers für Interessierte. Organisiert vom Kunstverein ars avanti, ist auch in diesem Jahr das Spektrum der zu erlebenden Kunst groß – von Malerei und Grafik über Fotografie, Plastik, Skulptur und angewandte Kunst bis hin zu Medienkunst und Performance. Die sonst meist der Öffentlichkeit verborgenen Orte der Kunstentstehung ermöglichen einen ganz besonderen Zugang zur Kunstszene und einen abwechslungsreichen Blick hinter die Kulissen. Und ab 18 Uhr gibt es für alle eine Jubiläumsfeier im Ateliergebäude der Markranstädter Stra­ße 2a. (Eintritt frei, Liste aller teilnehmenden Ateliers sortiert nach Stadt­teilen)

Eröffnung der Interkulturellen Woche

Viele Menschen stehen vor einer Bühne, auf der ein Konzert läuft. Hinter Bühne hängen Banner mit der aufschrift "Leipzig feiert Vielfalt".
Konzert zur Auftaktveranstaltung der Interkulturellen Wochen im letzten Jahr, Foto: Jule Onda, © Stadt Leipzig

Eröffnung der Interkulturellen Woche


Thomaskirchhof

von: LEIPZIG eintrittsfrei

In Leipzig findet dieses Jahr die bundesweite Auftaktveranstaltung der Interkulturellenn Wochen statt – mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Thomaskirche und einem großen Fest unter dem Motto „Leipzig Feiert Vielfalt“ auf dem Thomaskirchhof. Im Mittelpunkt steht Armenien und Leipzigs jüngste Partnerstadt Jerewan. Das Fest beginnt 12 Uhr mit einem bunten Bühnenprogramm sowie zahlreichen Initiativen, Gruppen und Vereinen mit Informationen und Mitmachangeboten. Um 14.30 Uhr spricht Leipzigs Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennicke ein Grußwort. Musikalische Highlights sind unter anderem 15.45 Uhr das Ensemble Wirbeley mit Sängerin Lale Koçgün und 19 Uhr die mitreißenden Balkanbeats der Batiar Gang. (Ein­tritt frei)

Felix Mendelssohn Bartholdys Oratorium „Elias“

Historische Darstellung des auf einen Felsen sitzenden Elias mit Heiligenschein
Darstellung des Propheten Eliias auf einer griechischen Ikone, Abbildung via Wikimedia Commons, gemeinfrei

Felix Mendelssohn Bartholdys Oratorium „Elias“


Emmauskirche, Wurzner Straße 160

von: LEIPZIG eintrittsfrei

In diesem Konzert der Kantoreien von Peterskirche und Emmauskirche begegnet den Zu­hö­rerIn­nen eine der faszinierendsten Gestalten der Bibel: Der Prophet Elias ist kein sanfter Verkünder, sondern eine leidenschaftliche, unbequeme Persönlichkeit. Es wird nicht nur von religiösem Eifer und spektakulären Wundern erzählt. Bei seiner Mission gerät Elias selbst in eine tiefe Krise und beginnt zu zweifeln. Das Oratorium weist Parallelen in das Heute auf: Es erzählt von Menschen, die nach Orientierung suchen, von der Gefahr religiöser Selbstgewissheit, von Krisen und Neuanfängen. Mendelssohn verbindet diese Themen mit Musik von großer Schönheit und Ausdruckskraft. Gewaltige Chöre stehen neben innigen Arien, dramatische Szenen neben Momenten der Ruhe. Eine Einführung findet am 9. Sep­tem­ber statt. (Ein­tritt frei, Spende er­beten)

Hermann Berlinskis „Avodat Shabbat“ - Deutsche Erst­auf­füh­rung zum 25. Todestag

Hermann Berlinskis „Avodat Shabbat“ - Deutsche Erst­auf­füh­rung zum 25. Todestag


Leipzig Hauptbahnhof, Osthalle

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Der Leipziger Synagogalchor präsentiert im im sächsischen Festjahr der jüdischen Kultur „Avodat Shabbat“ von Herman Berlinski. Eine erste Fassung des chorsinfonischen Freitagabendgottesdienstes entstand schon 1958 als Auftragswerk für die New Yorker Park Avenue Synagogue. Das Werk, bei dem der Komponist mit traditioneller und neuer Musik experimentierte, fand die Bewunderung Leonard Bernsteins. Der Todestag des 1910 in Leipzig geborenen und vor den Nazis geflohenen Herman Berlinski bietet den Anlass für eine längst überfällige Würdigung in seiner Heimatstadt. Die deutsche Erstaufführung von „Avodat Shabbat“ findet im Leipziger Hauptbahnhof statt, dessen Bau Berlinski als Junge interessiert verfolgt hat. (Ein­tritt frei)

Franz Schuberts Lieder­zyklus „Winterreise“

Franz Schuberts Lieder­zyklus „Winterreise“


Hochschule für Musik und Theater, Probesaal, Grassi­straße 8

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Franz Schuberts „Winterreise“ zählt zu den bedeutendsten Liedzyklen der Musikgeschichte. In der Hochschule für Musik und Theater präsentiert der Kammerchor Elikuren eine außergewöhnliche Fassung für Chor und Klavier. Sie wurde von Martin Kürschner erarbeitet, dem ehemaliger Rektor der Hochschule und heutigen Professor für Komposition und Musiktheorie. In seiner Version entfaltet die „Winterreise“ eine ganz neue klangliche Dimension. Zum Programm gehören auch die Waldszenen von Franz Schubert, neun Stücke für Klavier, gespielt von Frank Peter. (Ein­tritt frei, Spende er­beten)

Ophelias Tränen

Ophelias Tränen


Schauspiel Leipzig, Foyer 1, Bose­str. 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Wie so oft stellt sich Ophelia die stille Frage: „Weinen oder nicht weinen?“ Damit sich alle gut fühlen, entscheidet sie sich meist für Letzteres. Geweint wird dann ganz alleine unter der Dusche. Doch dann beginnt sie ihre Tränen zu sammeln und aufzukochen. Nebst süßen Mäusen und personifizierten Zweifeln sind natürlich auch Pop-Iko­nen wie Billie Eilish und Lana Del Rey geladen zu einem Abend über Urgewalt, Verwandlung und Zärtlichkeit, über Oberflächlichkeit und Abgrundtiefe. Bei Paula Wintelers Soloabend ist auf jeden Fall alles ganz wahnsinnig traurig. (Karte 5 € - ausverkauft)

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