Zeitgeschichtliches Forum Leipzig, Grimmaische Straße 6
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Der Dokumentarfilm porträtiert Frauen, die in der DDR in der Industrie arbeiteten und nach 1990 hart um ihren Arbeitsplatz kämpfen mussten. Der Film basiert auf einem außergewöhnlichen Archivfund: Aufnahmen aus den 1990er Jahren, in denen die Frauen offen über ihre Situation sprachen. Der Film verwebt dieses authentische Material mit dem heutigen Leben der Protagonistinnen, indem er sie 30 Jahre später erneut vor die Kamera holt (Trailer). Im Anschluss findet ein Publikumsgespräch mit der Filmwissenschaftlerin Annika Haupts und dem Kulturwissenschaftler Andreas Kötzing über die Bedeutung von Filmen aus den 1990er Jahren für die Aufarbeitung der Wendezeit statt. (Eintritt frei)
Ava und Emmi kennen das Leben nur zu zweit. Sie sind Schwestern, Freundinnen, Verbündete im Kampf gegen die Ungerechtigkeiten der Welt - und einander dabei die größten Unterstützerinnen und Kritikerinnen zugleich. Doch nun zieht Ava zum Studieren in eine andere Stadt und entfernt sich damit nicht nur räumlich von ihrer jüngeren Schwester. Ihre Beziehung wird auf die Probe gestellt. Die beiden müssen sich fragen: Was, außer der gleichen Kindheit, verbindet uns? Lina Wegners Stück über die Höhen und Tiefen von Verbundenheit wird von ihr selbst inszeniert und feierte im Mai am Schauspiel Leipzig seine Uraufführung. (Karte 5 € - ausverkauft)
Navin Rebello kommt eigentlich aus Mumbai in Indien, lebt aber seit vielen Jahren in Leipzig. Die Erfahrungen, die er als Straßenmusiker auf zwei sehr unterschiedlichen Kontinenten gemacht hat, verarbeitet der Songwriter in seinen leichtfüßigen Songs. Musikalisch bewegt er sich zwischen Indie, Rock und Pop. Neben den eigenen Liedern (Video) spielt Narvin auch ausgewählte Coversongs. Alles zusammen bringt er mit viel Spielfreude auf die Bühnen und in die Fußgängerzonen der Stadt. (Eintritt auf Spendenbasis)