Sa, 19.09.

Tag der offenen Tür in der Musikschule Leipzig

Klassisches Konzert in einer Fußgängerzone, bei dem viele Menschen zuhören
Konzert in der Peterstraße zum Tag der offenen Tür, Foto: © Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“

Tag der offenen Tür in der Musikschule Leipzig


Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“, Peters­straße 43

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Auch in diesem Herbst sind alle Leip­zi­gerIn­nen eingeladen, die Musikschule kennenzulernen. Rund um das Hauptgebäude in der Petersstraße erwartet sie ein buntes Programm für Groß und Klein. So können die Leh­rerIn­nen und Instrumente kennengelernt und viele Winkel der Schule entdeckt werden. Für die Kinder gibt es Bastel- und Malangebote und bei ihren Auftritten kann den vielen Ensembles und Orchestern des Hauses gelauscht werden. Eine besonderse Empfehlung sind die Entdeckerkonzerte im Kurt-Masur-Saal. (Ein­tritt frei, Pro­gramm)

Ostwache Herbstfest

Viele Menschen sind auf dem Vorplatz der Ostwache an Ständen und einer Bühne
Großer Andrang in der ehemealigen Feuerwache, Foto: © Ostwache Leipzig e. V.

Ostwache Herbstfest


Ostwache Leipzig, Gregor-Fuchs-Straße 45-47

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Am Samstag findet in der Ostwache wieder das beliebte Herbstfest statt. Der gleichnamige Verein möchte in der ehemaligen Feuerwache in Anger-Crottendorf ein offenes Nachbarschaftszentrum entwickeln und lädt alle Leip­zi­gerIn­nen ein, sich zu informieren und mit ihm den goldenen Herbst zu feiern. Neben Ständen mit Infos zur Ostwache und dem Stadtteil gibt es ein Programm für die ganze Familie mit einem Flohmarkt, Stelzenläufern, Seifenblasen, einer Hüpfburg oder Was­ser- und Feuerwehrspielen mit der Feuerwehrhistorik Panitzsch. Dazu können die Be­su­cherIn­nen Live-Musik lauschen, tanzen und sich mit Kaffee & Kuchen und bei einer Küche für alle stärken. (Ein­tritt frei)

BookTalkWalk – Gedanken­Gänge mit Jahr­hundert­büchern

BookTalkWalk – Gedanken­Gänge mit Jahr­hundert­büchern


Treffpunkt: Liebig­straße / Ecke Talstraße

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Was schulden wir dem Ande­ren - und wie begegnen wir ihm wirklich? Beim dritten BookTalkWalk führt Kerstin Andermann, Institut für Philosophie der Universität Leipzig, durch die Stadt und stellt Emmanuel Lévinas' „Die Spur des Anderen" an thematisch passenden Orten vor. Gemeinsam gehen, gemeinsam denken: Beim Ge­dan­ken­Gang wird auf verständliche Weise ein Werk einer bedeutenden Den­kerIn vorgestellt. Die Teilnehmenden sind eingeladen, nicht nur zuzuhören, sondern auch ins Gespräch zu kommen. Der Spaziergang ist offen für alle und setzt keine Vorkenntnisse voraus. Im besten Fall regt er dazu an, das präsentierte Buch anschließend selbst zu lesen. (Teil­nahme kosten­los)

Tanz-Performance: Executing Dance

Drei Tänzerinnen und ein Tänzer stehen und lehnen in unterschiedlichen Haltungen an der Außenmauer des Völkerschlachdenkmals
Eindruck von der Tanzperformance „Executing Dance“ von Clara Sjölin, Foto: Kollektiv krudebude

Tanz-Performance: Executing Dance


Vorplatz des Völkerschlachtdenkmals

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das Kollektiv krudebude möchte gemeinsam mit dem Stadtgeschichtlichen Museum das Völkerchlachtdenkmal zu einem Fühlmal und einem Streitmal machen. Unter dem Titel „Gemischte Gefühle in kriegerischen Zeiten“ haben sie ein Veranstaltungsprogramm rund um Fragen von Krieg und Krise, Stillstand und Aufbruch organisiert. Heute findet eine Tanz-Per­for­mance der norwegischen Choreografin Clara Sjölin statt. Wie tanzt man einen Befehl? Die Aufführung erforscht die körperliche Dimension von Kontrolle, Disziplin und kollektivem Handeln. Fünf Tän­zerIn­nen empfangen über Kopfhörer Anweisungen, die sie jeweils individuell interpretieren und in Bewegung über­setzen - immer in Abstimmung mit der Gruppe. (Eintritt frei)

Vernissage: „Gold­fisch­glas­theorien“ – Ma­lerei und Installation

Grafik, die die verzerrte Sicht durch ein gewölbtes Glas zeigt
Die Welt aus Sicht eines Goldfisches, Abbildung: Kunstverein ars avanti

Vernissage: „Gold­fisch­glas­theorien“ – Ma­lerei und Installation


ars avanti Kunstraum, Alte Handelsschule, Gießer­straße 75

von: LEIPZIG eintrittsfrei

In der Ausstellung „Goldfischglastheorien“ zeigen sechs Künst­lerIn­nen aus Leipzig und München ihre subjektive Sicht auf die Welt. Die Wahrnehmung der Realität ist in gewisser Weise verzerrt, ähnlich der Sicht eines Goldfisches durch seine gewölbte Scheibe. Demzufolge sind die ausgestellten Werke der Malerei und Installation ein Ausdruck von individuellen Realitäten, wobei keine der Realitäten „richtiger“ als die andere ist, solange sie funktionieren. (zu besichtigen bis zum 4.10.2026, Mo-Do: 9–11.30 Uhr, Fr+Sa: 15–18 Uhr, Eintritt frei)

SAXonia Quartett

SAXonia Quartett


Marienkirche, Lochmann­straße 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Geschichte des SAXonia Quartetts ist geprägt von der gemeinsamen Liebe zur Kammermusik und dem Wunsch, Genregrenzen zu sprengen. Was einst als klassisches Ensemble begann, hat sich zu einer Formation entwickelt, die sich in Jazz und Pop ebenso zu Hause fühlt wie in der Klassik oder zeitgenössischen Musik. In der Stötteritzer Marienkirche präsentieren die vier Musikerinnen mit großer Spielfreude die klangliche Vielfalt des Saxophons (Video) - von lyrisch leise bis rhythmisch mitreißend. (Ein­tritt frei)

Showtime (ein ent­täu­schen­der Abend)

Showtime (ein ent­täu­schen­der Abend)


Schauspiel Leipzig, Foyer 1, Bose­str. 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Hauptdarstellerin erkrankt? Chor im Streik? Orchester im Stau? Wenn alle Stricke reißen, rettet er den Abend: Der Universalschauspieler! Er beherrscht über 100 Rol­len und setzt sich sofort ins Taxi, um die möglichst exakte Kopie eines Anderen zu werden. Felix Krakaus berstend komischer und abgrundtief trauriger Monolog wird für Tilo Krügel und Denis Petković Ausgangspunkt für ihr szenisches Projekt und einer Reflexion über das Theater, das Leben und den ganzen Rest. (Kar­te 5 €)

Die Vögel

Die Vögel


Cammerspiele Leipzig, Koch­straße 132

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Vögel planen, die Menschen vom Thron der Evolution zu stoßen. Als ein Schwarm Singvögel in ihr Haus eindringt und ihre Kinder angreift, können Nancy und Nat Hocken nur ahnen, dass sie den Beginn einer globalen Veränderung miterleben. Was passiert, wenn wir die Revolution der Vögel konsequent zu Ende denken? Wo stehen wir als Menschheit? Was wird von uns übrigbleiben? Und wäre die Welt am Ende ein besserer Ort? Das Stück nach Daphne du Maurier und Aristophanes vereint Tragödie und Komödie zu einem Gedankenexperiment mit farbenfrohen Grautönen und Lust am Untergang. (Soli­dari­sches Preissystem: 18, 14 oder 10 €, On­line-Tickets)

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