Sa, 05.09.

Herbstsrundgang im Tapeten­werk

In einer ehemaligen Fabrikhalle hängen an weiß getünchten Wänden Bilder, die von vielen Besucherinnen und Besuchern betrachtet werden.
BeucherInnen einer Ausstellung im Tapetenwerk, Foto: © Leandro Rodriguez

Herbstsrundgang im Tapeten­werk


Tapetenwerk, Lützner Straße 91

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Für ein Wochenende öffnen zweimal im Jahr, im Frühling und im Herbst, die Galerien, Ateliers und Werkstätten des Tapetenwerks ihre Türen. Insgesamt 22 Aus­stel­lungen und Atelierräume können dieses Mal in der ehemaligen Leipziger Tapetenfabrik „Langhammer und Söhne“ besichtigt werden. Das Spektrum reicht von Malerei und Grafik über Fotografie bis zu Bildhauerei und Installationen. Dazu gibt es Kulinarisches von der Werkskantine ROCKY MARIA und Zwischenfisch Werks­ga­lerie & Café. (Ein­tritt frei, Übersicht aller Ausstellungen und offenen Ate­liers)

Herbstrundgang der Spin­ne­rei-Ga­lerien

Zahlreiche Menschen sind zwischen historischen Industriegebäuden unterwegs.
Großer Andrang beim Rundgang der Spin­nerei-Galerien, Foto: © Baumwollspinnerei Leipzig

Herbstrundgang der Spin­ne­rei-Ga­lerien


Baumwollspinnerei, Spinnerei­straße 7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

In der Leipziger Baumwollspinnerei wurde bis Anfang der 1990er Jahre noch Baumwolle verarbeitet. Auf dem 10 Hek­tar großen Werksgelände, wo einst die Industrie florierte, haben sich heute etwa hundert Künst­lerIn­ne­nateliers, vierzehn Galerien, Werkstätten, Druckereien, ein Künstlerbedarf, Theaterspielstätten, ein Kino und nicht zuletzt die gemeinnützige HALLE 14 angesiedelt. Am Wochenende öffnen die Spin­nerei-Gale­rien sowie zahlreiche Ateliers wieder ihre Türen und die Leip­zi­gerIn­nen können in die faszinierende Welt der zeitgenössischen Kunst eintauchen. (Ein­tritt frei, Übersicht aller Aussellungen)

Tag der offenen Tür in der Oper Leipzig

Blick in den Saal und auf die Bühne der Oper mit vielen Besucherinnen und Besuchern
BesucherInnen erkunden beim Tag der offenen Tür den Saal und die Bühne der Oper Leipzig, Foto: © Kirsten Nijhof

Tag der offenen Tür in der Oper Leipzig


Oper Leipzig, Augustus­platz 12

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Um 13.50 Uhr startet die Oper Leipzig mit den Fanfaren der Musikalischen Komödie in die neue Spielzeit. Auf Groß und Klein, Neugierige und Opernfans wartet ein umfangreiches Programm: Sie können Theaterzauber erleben, bei Technikshows staunen, Tanztraining ausprobieren und bei spannenden Führungen hinter die Kulissen blicken. Unter anderem kann man 14.15 Uhr beim offenn Training des Leipziger Balletts dabei sein oder 15.30 Uhr bei einer Probe des Chors der Oper selbst singen. Dazu gibt es weitere Mitmachangebote und Infostände der Oper. Ein Eis- & Popcornstand sowie das Operncafé sorgen für die Stärkung zwischendurch. (Ein­tritt frei, Programm)

Eröffnung: „Ich geh lieber nicht nach Haus“ - Bilder und Objekte im Dialog mit Paul Cézanne

Gemälde, das aussieht wie ein von oben aufgenommenes Foto einer steinigen Wüste
Isa Genzken: Basic Research (IG/M 1989/38), Öl auf Leinwand, © Künstlerin

Eröffnung: „Ich geh lieber nicht nach Haus“ - Bilder und Objekte im Dialog mit Paul Cézanne


Techne Sphere Leipzig, Niemeyer­straße 2-5

von: LEIPZIG eintrittsfrei

„Jeder Mensch braucht ein Fenster“, sagte Isa Genzken einmal, als Öffnung zur Welt und als Schwelle zwischen Innen und Außen. Ausgehend vom Werk der Malerin, Fotografin und Bildhauerin zeigt die Ausstellung historische und zeitgenössische Bilder, die einen kunsthistorischen Dialog zwischen Isa Genzken und Paul Cézanne eröffnen. Beide verbindet das Interesse an den Bedingungen des Sehens und der Darstellung von Raum. Dazu werden Arbeiten von Clémentine Adou, Ketuta Alexi-Mes­khishvili und Friedrich Vordem­berge-Gilde­wart gezeigt, die sich ebenfalls mit den Themen Wahrnehmung und Raum beschäftigen. (zu besichtigen bis zum 29.11.2026, Sa+So: 15–18 Uhr, Eintritt frei)

Öffentliche Probe mit dem Nature Theater of Oklahoma

Die Leipzig-Premiere des Stücks findet in der Residenz in der Spinnerei statt, Foto: © Rolf Arnold

Öffentliche Probe mit dem Nature Theater of Oklahoma


Residenz des Schauspiel Leipzig, Spinnerei­straße 7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Am 10. September findet die Premiere von „Pizza or A Door In The Dark Does Not Dance or The Meaning of Life“ des preisgekrönten New Yorker Kunst- und Per­for­mance-En­sem­bles statt. Neugierige können am Wochenende schon erste Einblicke in diese außergewöhnliche Kammeroper mit Musik, Tanz und Pizza bekommen. Denn alles beginnt auf einer Party, für die vom örtlichen Lieferanten Pizza geliefert wird. Publikum wie Schau­spie­lerIn­nen bekommen ein leckeres Stück. Doch dann offenbart eine Person, dass sie an einer mysteriösen Krankheit stirbt und verschwindet. Ihr vermuteter Tod öffnet eine Welt, bewohnt von Geistern und anderer möglicherweise toter Wesen, die noch etwas zu klären ha­ben ... (Eintritt frei)

Gesprächsforum „Vorzeichen lesen“ zum Demo­kratie-Wochen­ende im Gewandhaus

Im Foyer des Gewandhauses verfolgen viele Menschen auf Stühlen und Treppen sitzend eine Podiumsdiskussion
Gesprächsforum zum Demo­kratie-Wochenende 2025 im Gewandhaus, Foto: © Grit Hartung

Gesprächsforum „Vorzeichen lesen“ zum Demo­kratie-Wochen­ende im Gewandhaus


Gewandhaus, Hauptfoyer, Augustus­platz 8

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Aus seiner Geschichte heraus versteht sich das Gewandhaus als Ort bürgerschaftlichen Engagements. Mit der 2022 gegründeten Demo­kratie-Ini­tia­tive greift es seither jedes Jahr ein gesellschaftlich relevantes Thema auf. In diesem Jahr nimmt „Vorzeichen lesen“ die Deutung der Zeichen unserer Zeit in den Blick – zwischen historischer Erfahrung, wissenschaftlicher Analyse und künstlerischer Sensibilität. Sechs Teil­neh­merIn­nen aus Wissenschaft und Kultur dikutieren zudem über die Risiken von Überinterpretation und vereinfachenden Deutungen, wie sie etwa in Verschwörungserzählungen wirksam werden. Die Moderation hat Roland Löffler, Leiter der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung. (Ein­tritt frei)

TYPE & ACT – live ge­schrie­ben & performt

Ein Mann mit Brille sitzt auf einer Bank vor einer Bretterwand und links und rechts von ihm sind zwei Frauen, die Bank und Bretterwand untersuchen
Giorgio Ferretti und Schauspielerinnen von missingsdots bei der Performance, Foto: © Mim Schneider

TYPE & ACT – live ge­schrie­ben & performt


LOFFT – Das Theater, Spinnerei­str. 7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Es ist keine Lesung, keine Probe und ganz sicher kein fertiges Stück - eher eine Flucht nach vorn oder ein Spiel mit dem Jetzt. Unter dem Titel „Verschwinden ist besser als hier“ werden im LOFFT Texte vom Leipziger Autor Giorgio Ferretti live geschrieben. Diese werden dann aus dem Stand in einer Performance umgesetzt. Julia Amme und Laila Nielsen vom Dresdner Theaterkollektiv missingdots nehmen die Impulse des Textes auf und geben sie mit ihrem Spiel an den Autor zurück, als Grundlage für neuen Text. Es entsteht ein Hin und Her bei dem niemand weiß, was als nächstes passiert. (wei­tere Vorstellungen um 15 und 16 Uhr, Eintritt frei, Spende will­kom­men)

Eröffnungskonzert der Spielzeit 2026/27 in der Oper Leipzig

Porträt des Generalmusikdirektors, der freundlich lächelnd, in Abendgarderobe und mit einem weißen Taktstock rittlings auf einen Stuhl sitzt
Generalmusikdirektor Ivan Repušić präsentiert musikalische Ausblicke auf die neue Spielzeit, Foto: © Kirsten Nijhof

Eröffnungskonzert der Spielzeit 2026/27 in der Oper Leipzig


Oper Leipzig, Augustus­platz 12

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Der krönende Abschluss des Tages der offenen Tür in der Oper Leipzig wird das Eröffnungkonzert für die Saison 2026/27. Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Ivan Repušić erhält das Publikum wunderbare musikalische Ausblicke auf die Neuproduktionen und Wiederaufnahmen der neuen Spielzeit. Mit dem Opernchor, dem Gewandhausorchester, Mitgliedern des Ensembles und Gast­sän­gerIn­nen, die in dieser Spielzeit regelmäßig in Leipzig singen werden, wie Elbenita Kajtazi, Martin Muehle und Lucio Gallo. (Kar­ten zu 20 / 10 € online kau­fen)

„freeEroica“ - ein Beet­ho­ven-Pro­jekt mit dem Stegreif Orchester

Bei einem Konzert stehen die Musikerinnen und Musiker des Orchesters mit ihren Instrumenten auf der Bühne. In der Mitte hält ein Mann eine lange Stoffbahn in der Hand.
Das Stegreif Orchester bei einem Auftritt, Foto: © Frederik Ferschke

„freeEroica“ - ein Beet­ho­ven-Pro­jekt mit dem Stegreif Orchester


Gewandhaus, Großer Saal, Augustus­platz 8

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Mit dem Demokratie-Wochenende unter dem Titel „Vorzeichen lesen“ eröffnet das Gewandhausorchester im September die neue Spielzeit. Ein Höhepunkt ist das Gastspiel des Stegreif Orchesters mit seiner Version von Beethovens 3. Sin­fo­nie. Das Kollektiv aus 30 inter­natio­nalen Mu­si­kerIn­nen verbindet das Erbe klassischer Kompositionen mit freien Impro­visa­tionen - ohne Dirigenten, ohne Noten oder Stühle. Mit dem Beet­ho­ven-Pro­jekt „free­Eroica“ setzt sich das Orchester kritisch mit Idealen der Französischen Revolution auseinander und verbindet sie mit Ideen der Friedlichen Revolution in Leipzig. Die Aufführung soll den Blick auf die gegenwärtige Situation schärfen und zukünftiges Handeln inspirieren. (Ein­tritt frei)

The Brake Point + Blue Error

The Brake Point + Blue Error


Felsenkeller, Biergarten, Karl-Heine-Straße 32

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Zwei junge Band treten mit viel neuer Musik im Biergarten des Felsenkellers auf: Das 2023 gegründete Trio The Brake Point sticht mit einem genreübergreifenden Mix hervor. Verträumte und schwebende Momente à la Mac DeMarco werden durch Funk, Psychedelic und Rock zu einem groovigen und absolut tanzbaren Gesamtbild ergänzt (Hör­probe). Die Musiker gewannen 2024 den Jugendwettbewerb von „Leipzig zeigt Courage!“ und im letzten Jahr erschien die Debüt-EP „Blue Dreams“. Die zweite Band des Abends, Blue Error, verbindet melancholischen Indie-Rock der frühen 2000er mit feinen Folk-Ein­flüs­sen und emotionalem Songwriting (Video). Ihr Debüt-Album „The Great Malaise“ wurde im Mai diesen Jahres veröffentlicht. (Ein­tritt auf Spenden­basis)

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