Do, 24.09.

„Vierstimmig“ - Midissage & Künst­lerInnen­gespräch

Grafik mit einem Stillleben aus mehreren Gegenständen, unter anderem mit einem alten Schlüssel, drei Glasflaschen und einem Schneckenhaus
Bettina Haller: Zu Neruda. Ode an die Dinge, Acrylstich, Farblinolschnitt

„Vierstimmig“ - Midissage & Künst­lerInnen­gespräch


Literaturhaus Leipzig, Foyer, Gerichts­weg 28

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Der Hochdruck gehört zu jenen grafischen Techniken, die sich immer wieder neu erfinden. Beispielhaft stehen dafür Harald Alff, Bettina Haller, Stefan Knechtel und Gabriele Sperlich. Diesen Künst­lerIn­nen ist die diesjährige Ausstellung des Leipziger Vereins Biblio­philen-Abend gewidmet. Alle vier eint, dass sie Meis­ter­schü­lerIn­nen bei Karl-Georg Hirsch an der Hochschule für Grafik und Buchkunst waren und dass sie mit neuen Ideen dazu beitragen, die Ausdrucksmöglichkeiten des Hochdrucks zu erweitern. Zur Halbzeit der Ausstellung findet ein Gespräch mit ihnen statt, bei dem sie zu ihrem künstlerischen Selbstverständnis, ihrem Weg zum Hochdruck und ihrem Meisterschülerstudium Auskunft geben. (Ein­tritt frei)

Lesung: „Erstbezug Platte – Ge­schichten vom An­kom­men in Leipzig-Grünau“

Lesung: „Erstbezug Platte – Ge­schichten vom An­kom­men in Leipzig-Grünau“


Soziokulturelles Zentrum KOMM-Haus, Selliner Straße 17

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Im Rahmen des Grünauer Kultursommers findet eine exklusive Vor­ab-Le­sung des Buches „Erstbezug Platte – Geschichten vom Ankommen in Leipzig-Grünau“ statt. In 25 Por­träts zeichnet Herausgeber Oliver Zschau, der selbst im Stadtteil aufgewachsen ist, individuelle Wege des Ankommens und Bleibens nach und spannt einen Bogen über fünf Jahrzehnte. Ob durch Migration, Familiengründung oder die bewusste Entscheidung, hierher zurück­zu­kehren – jeder ist Teil der Geschichte von Grünau. Porträtfotografien und Einblicke in die Wohnungen schaffen zusätzliche Nähe und bereichern die Texte. (Ein­tritt frei)

Führung: Schön, kostbar, gigantisch. Der Leipziger Machsor

Eine historische Manuskriptseite mit hebräischen Schriftzeichen zeigt einen Mann, der in ein Horn bläst und einen Steinbock mit goldenen Hörnern
Seite aus dem Leipziger Machsor (Aus­schnitt), Abbildung: © Universitätsbibliothek Leipzig

Führung: Schön, kostbar, gigantisch. Der Leipziger Machsor


Bibliotheca­ Albertina, Treffpunkt: Foyer, Beethoven­straße 6

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Universitätsbibliothek Leipzig hat mit ihrer Reihe „EinBlick“ ein Ausstellungsformat, bei dem in der Eingangsvitrine zum Ausstellungsraum der Bibliotheca Albertina ein ausgewähltes Objekt in Szene gesetzt und vorgestellt wird. Das kann eine Fotografie, eine Landkarte oder auch eine Münze sein. Aktuell ist dort eine der berühmtesten hebräischen Handschriften aus dem Mittelalter zu se­hen - der Leipziger Machsor. Bei dieser Führung erläutert der Kurator Dr. Chris­toph Mackert wie diese Prachthandschrift in die Universtätsbibliothek kam, wie sie entstand und ihre Bedeutung vom frühen 14. Jahr­hun­dert bis in die heutige Zeit. (Teil­nahme kosten­los)

Horns[dʒæz]Session

In einem Café sitzen die Gäste an Tischen und verfolgen das Konzert eines Pianisten und einer Sängerin.
Robbi Nakayama und Nora Lyn Handschuh bei einem Konzert im Café Koko, Foto: privat

Horns[dʒæz]Session


Horns Erben, Arndt­straße 33

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Jeden Donnerstag findet im Horns Erben eine Session mit jungen Jazz­musi­kerIn­nen statt. Opener ist diesmal ein Quartett mit Nora Lyn Handschuh (Ge­sang), Robbi Nakayama (Piano), Fotis Julius Megas (Kontra­bass) und Eric Sacher (Violine). Alle vier haben an der HMT Leipzig Jazz studiert oder studieren noch dort. Sie haben sich in der jungen Leipziger Jazz-Szene schon einen Namen gemacht und kennen sich auch durch unterschiedliche Kon­zert- und Bandprojekte. Man kann also gespannt darauf sein, was für ein Programm sie für diesen Abend ausgewählt haben. Nach dem Eröffnungskonzert ist die Bühne offen für alle, die sich musikalisch einbringen wollen. (Ein­tritt frei, der Hut geht rum)

„Das Rauchen der Mu­schel“ - Aus­stel­lung & Konzert

zwei Zeichnungen untereinander, die mehr oder wenig verfremdete Personen zeigen
Zeichnungen von Jens Ausderwäsche und Florian Merkel, Abbildung: Florian Merkel

„Das Rauchen der Mu­schel“ - Aus­stel­lung & Konzert


Salon Similde, Similden­straße 9

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Chemnitzerin Jens Ausderwäsche und der Berliner Florian Merkel, beide Künstler und Musiker, präsentieren im Salon Similde ihre erste gemeinsame Ausstellung. Unter dem Titel „Das Rauchen der Muschel“ zeigen sie eine Auswahl ihrer in den letzten Jahren entstandenen Handzeichnungen. In denen verarbeiten sie auf ähnliche Weise mys­tisch-banale Alltagserfahrungen. Jens Ausderwäsche koppelt ihre Bilder an eine Klanginstallation ihres Melodienreigens „Tageslieder“. Seit 2024 musizieren beide zusammen als Der Lustige Eidechs und geben am Abend, unterstützt vom Chemnitzer Musiker Silent Aux, eine Kostprobe ihres Zusammenspiels. (Die Ausstellung ist nur an diesem Abend zu sehen, Eintritt frei)

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