Der Hochdruck gehört zu jenen grafischen Techniken, die sich immer wieder neu erfinden. Beispielhaft stehen dafür Harald Alff, Bettina Haller, Stefan Knechtel und Gabriele Sperlich. Diesen KünstlerInnen ist die diesjährige Ausstellung des Leipziger Vereins Bibliophilen-Abend gewidmet. Alle vier eint, dass sie MeisterschülerInnen bei Karl-Georg Hirsch an der Hochschule für Grafik und Buchkunst waren und dass sie mit neuen Ideen dazu beitragen, die Ausdrucksmöglichkeiten des Hochdrucks zu erweitern. Zur Halbzeit der Ausstellung findet ein Gespräch mit ihnen statt, bei dem sie zu ihrem künstlerischen Selbstverständnis, ihrem Weg zum Hochdruck und ihrem Meisterschülerstudium Auskunft geben. (Eintritt frei)
Lesung: „Erstbezug Platte – Geschichten vom Ankommen in Leipzig-Grünau“
Lesung: „Erstbezug Platte – Geschichten vom Ankommen in Leipzig-Grünau“
Soziokulturelles Zentrum KOMM-Haus, Selliner Straße 17
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Im Rahmen des Grünauer Kultursommers findet eine exklusive Vorab-Lesung des Buches „Erstbezug Platte – Geschichten vom Ankommen in Leipzig-Grünau“ statt. In 25 Porträts zeichnet Herausgeber Oliver Zschau, der selbst im Stadtteil aufgewachsen ist, individuelle Wege des Ankommens und Bleibens nach und spannt einen Bogen über fünf Jahrzehnte. Ob durch Migration, Familiengründung oder die bewusste Entscheidung, hierher zurückzukehren – jeder ist Teil der Geschichte von Grünau. Porträtfotografien und Einblicke in die Wohnungen schaffen zusätzliche Nähe und bereichern die Texte. (Eintritt frei)
Führung: Schön, kostbar, gigantisch. Der Leipziger Machsor
Die Universitätsbibliothek Leipzig hat mit ihrer Reihe „EinBlick“ ein Ausstellungsformat, bei dem in der Eingangsvitrine zum Ausstellungsraum der Bibliotheca Albertina ein ausgewähltes Objekt in Szene gesetzt und vorgestellt wird. Das kann eine Fotografie, eine Landkarte oder auch eine Münze sein. Aktuell ist dort eine der berühmtesten hebräischen Handschriften aus dem Mittelalter zu sehen - der Leipziger Machsor. Bei dieser Führung erläutert der Kurator Dr. Christoph Mackert wie diese Prachthandschrift in die Universtätsbibliothek kam, wie sie entstand und ihre Bedeutung vom frühen 14. Jahrhundert bis in die heutige Zeit. (Teilnahme kostenlos)
Horns[dʒæz]Session
Robbi Nakayama und Nora Lyn Handschuh bei einem Konzert im Café Koko, Foto: privat
Horns[dʒæz]Session
Horns Erben, Arndtstraße 33
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Jeden Donnerstag findet im Horns Erben eine Session mit jungen JazzmusikerInnen statt. Opener ist diesmal ein Quartett mit Nora Lyn Handschuh (Gesang), Robbi Nakayama (Piano), Fotis Julius Megas (Kontrabass) und Eric Sacher (Violine). Alle vier haben an der HMT Leipzig Jazz studiert oder studieren noch dort. Sie haben sich in der jungen Leipziger Jazz-Szene schon einen Namen gemacht und kennen sich auch durch unterschiedliche Konzert- und Bandprojekte. Man kann also gespannt darauf sein, was für ein Programm sie für diesen Abend ausgewählt haben. Nach dem Eröffnungskonzert ist die Bühne offen für alle, die sich musikalisch einbringen wollen. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
„Das Rauchen der Muschel“ - Ausstellung & Konzert
Zeichnungen von Jens Ausderwäsche und Florian Merkel, Abbildung: Florian Merkel
„Das Rauchen der Muschel“ - Ausstellung & Konzert
Salon Similde, Simildenstraße 9
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Chemnitzerin Jens Ausderwäsche und der Berliner Florian Merkel, beide Künstler und Musiker, präsentieren im Salon Similde ihre erste gemeinsame Ausstellung. Unter dem Titel „Das Rauchen der Muschel“ zeigen sie eine Auswahl ihrer in den letzten Jahren entstandenen Handzeichnungen. In denen verarbeiten sie auf ähnliche Weise mystisch-banale Alltagserfahrungen. Jens Ausderwäsche koppelt ihre Bilder an eine Klanginstallation ihres Melodienreigens „Tageslieder“. Seit 2024 musizieren beide zusammen als Der Lustige Eidechs und geben am Abend, unterstützt vom Chemnitzer Musiker Silent Aux, eine Kostprobe ihres Zusammenspiels. (Die Ausstellung ist nur an diesem Abend zu sehen, Eintritt frei)