Für viele in Leipzig ist die Brünner Straße ein Nicht-Ort, eine unwirtliche, breite Straße, zwei Kilometer Asphalt, Gebüsch und Garagen. Man kennt sie vielleicht vom Durchfahren, aber niemend verweilt hier länger. Doch welche Geschichten verbergen sich hier? Was gibt es hier alles zu entdecken? Und was hat das alles mit Brünn und Tschechien zu tun? Und mit den Anfängen von Grünau? Das alles können Interssierte bei diesem Hörspaziergang erfahren, der in Zusammenarbeit mit dem Verein Städtepartnerschaft Leipzig-Brno und unter der künstlerische Leitung von Ferdinand Hauser und Susa Wolfrum konzipiert wurde. (Funkkopfhörer werden gestellt, Teilnahme frei, Spende erbeten)
Saisoneröffnung im Horns mit der Hammond[dʒæz]Session
Saisoneröffnung im Horns mit der Hammond[dʒæz]Session
Horns Erben, Arndtstraße 33
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Im Horns Erben gibt es etwas etwas Einzigartiges: eine originale Hammondorgel „B3“. Mit ihrem unverwechselbarer Klang wurde und wird sie von vielen Jazzgrößen geschätzt und ist jeden dritten Donnerstag Teil der Jazz-Session im Horns Erben. Heute spielt der Pianist Steffen Greisiger auf dem Instrument. Bei seinem Opener-Konzert wird er von Lars Kutschke an der Gitarre und dem Saxophonisten Peter Weniger begleitet. Danach ist die Bühne offen für alle, die sich musikalisch einbringen wollen. (Eintritt frei)
Plagwitz, genauer Ort auf Anfrage bei Sesiones del Sur
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Wali Sory Diabaté aus Guinea ist ein vielseitiger Musiker, Perkussionist und Sänger. Nach zehn Jahren auf Tournee mit dem Circus Baobab lebt er heute in Frankreich und ist musikalischer Leiter der Gruppe Wamali. Mit seinem Soloalbum „Wali“ und zahlreichen internationalen Auftritten begeistert er mit virtuoser Musik. Sein Lieblingsinstrument ist das Balafon, ein in Westafrika verbreitetes Xylophone aus Holz, das von ihm oft in rasender Geschwindigkeit gespielt wird (Video). Der Musiker hat sich ausgiebig mit den traditionellen Rhythmen und Tänzen seiner Heimat beschäftigt und leitet Perkussionsworkshops, für die Menschen aus allen Teilen der Welt zu ihm kommen. (Eintritt auf Spendenbasis)
Die Vögel planen, die Menschen vom Thron der Evolution zu stoßen. Als ein Schwarm Singvögel in ihr Haus eindringt und ihre Kinder angreift, können Nancy und Nat Hocken nur ahnen, dass sie den Beginn einer globalen Veränderung miterleben. Was passiert, wenn wir die Revolution der Vögel konsequent zu Ende denken? Wo stehen wir als Menschheit? Was wird von uns übrigbleiben? Und wäre die Welt am Ende ein besserer Ort? Das Stück nach Daphne du Maurier und Aristophanes vereint Tragödie und Komödie zu einem Gedankenexperiment mit farbenfrohen Grautönen und Lust am Untergang. (Solidarisches Preissystem: 18, 14 oder 10 €, Online-Tickets)