Hauptdarstellerin erkrankt? Chor im Streik? Orchester im Stau? Wenn alle Stricke reißen, rettet er den Abend: Der Universalschauspieler! Er beherrscht über 100 Rollen und setzt sich sofort ins Taxi, um die möglichst exakte Kopie eines Anderen zu werden. Felix Krakaus berstend komischer und abgrundtief trauriger Monolog wird für Tilo Krügel und Denis Petković Ausgangspunkt für ihr szenisches Projekt und einer Reflexion über das Theater, das Leben und den ganzen Rest. (Karte 5 €)
Songwerkstatt mit Daniel Seip und Holunder
Daniel Seip sowie Saba, Johann und Clara von Holunder, Fotos: Künstler, Nora Lynn Handschuh
Songwerkstatt mit Daniel Seip und Holunder
Horns Erben, Arndtstraße 33
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Zur Songwerkstatt im Horns Erben stellten Studierende der HMT Leipzig neue, selbstgeschriebene Songs vor. Die Musik von Daniel Seip speist sich aus skandinavischem Jazz, rhythmischer Musik aus Westafrika und Brasilien sowie der Intimität des Singer-Songwriters. Nach ihm tritt die Band Holunder auf und spielt einen Sound, der Jazz, Pop und Chanson zu etwas Neuem verschmelzen lässt. Dazu gibt es deutschsprachige Texte, die von Liebe, Leichtigkeit und Schmerz erzählen. Johann (Gesang & Gitarre), Clara (Gitarre) und Saba (Kontrabass) beweisen, dass eine Stimme und drei Instrumente ausreichen, um ganze Welten zu erschaffen. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Wer das Konzert mit Melanka Piroschik am Ostersonntag verpasst hat, bekommt heute noch eine Gelegenheit: Als Kind ukrainischer Einwanderer lernte sie nicht nur die Sprache, sondern auch Lieder, Bräuche und die Magie der Ukraine von Kindesbeinen an kennen. Die Sängerin, Komponistin und Aktivistin möchte die Schönheit der Kultur und das Erbes ihrer ursprünglichen Heimat bewahren und bekannt machen - heute mehr denn je. Ihre Musik (Video) bewegt sich schwebend, dunkel und tastend mit Gitarre, Geige und Shrutibox durch Erinnerungen und Bilder, die sich nicht in Worte fassen lassen. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Offenes Studio
Offenes Studio im MdbK, Foto: MdbK
Offenes Studio
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren.
Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.
In Zusammenarbeit der Hochschule für Kunst und Design Lausanne (ECAL) und der Klasse für Type-Design an der HGB Leipzig gibt die Wanderausstellung einen Überblick darüber, was Schriftgestaltung ist, was sie leisten kann und wie sie im Alltag eingesetzt wird. Es werden experimentelle Buchstabenformen, vielfältige Schriften sowie die Schnittstelle zwischen Handwerk und modernem Grafikdesign präsentiert. Die Ausstellung richtet sich nicht nur Fachleute, sondern an ein breites, interessiertes Publikum. Zur Eröffnung stehen neben einer „Type-Design Bar“ eine kurze Einführung und Gespräche mit internationalen DesignerInnen auf dem Programm. (zu besichtigen bis zum 9.5.2026, Di–Fr: 14–18 Uhr, Eintritt frei)
Zohar Lioz-Aviv ist Singer-Songwriter, wurde in Tel Aviv geboren und lebt heute in Leipzig. Seine Musik ist von Künstlern wie Leonard Cohen und Bob Dylan inspiriert. Mit seiner markanten Stimme nimmt er das Publikum mit auf eine sehr persönliche, emotionale Reise (Video). Er spielt auf der Bühne einen folkigen Sound, der zugleich Melancholie wie Optimismus verbreitet und singt von seinen Erfahrungen als Transmann, über Wachstum, Lernen und Identitätsfindung. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
„Sparen und denken“ - Kunst mit Nadel und Faden
Bodo Nolte: Sparen und denken, Abbildung: Salon Similde
„Sparen und denken“ - Kunst mit Nadel und Faden
Salon Similde, Simildenstraße 9
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Bodo Nolte spielt mit künstlerischen Techniken. Beispielsweise zeichnet der diplomierte Physiker und Autodidakt auf dem Gebiet der Kunst Linien, indem er sie mit Nadel und Faden in seine Bilder stickt. Hinter seinem vermeintlich kindlichen Blickwinkel auf die Welt verbergen sich tiefere Bedeutungen, die überraschend und manchmal zum Lachen sind. Im Salon Similde öffnet sich an diesem Abend (und nur an diesem Abend) ein Spalt im Gewebe der Vernunft. Alle sind herzlich eingeladen, hindurch zu treten. (Eintritt frei)
Porzellanatelier Claudia Biehne, Spinnereistraße 7, Gebäude 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Zu den Europäischen Tage des Kunsthandwerks öffnen zahlreiche Kreativschaffende ihre Ateliers und Werkstätten. Eines davon ist das Porzellanatlier von Claudia Biehne auf dem Gelände der Leipziger Baumwollspinnerei. Das Interesse der Porzellankünstlerin gilt Formen und Prozessen der Natur. Dabei bildet sie diese nicht einfach nur ab, sondern verwandelt sie in phantasievolle Objekte und entlockt dem keramischen Material höchst unterschiedliche Eigenschaften, die von zart und durchscheinend bis kraftvoll farbig reichen. Am Freitag und auch am Samstag lädt Claudia Biehne alle Neugierigen zum Schauen und zu Gesprächen in ihr Atelier ein. (Eintritt frei)
Sonsonar - latainamerikanische Musik im Westflügel
Sonsonar - latainamerikanische Musik im Westflügel
Kulturbar froelich & herrlich im Westflügel, Hähnelstraße 27
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das Leipziger Bandkollektiv Sonsonar fand 2021 mitten in der Pandemie zueinander, um genau dieser mit Musik Farbe und Lebensfreude entgegenzusetzen. Seitdem hat sich die Gruppe ein facettenreiches Repertoire aus traditionellen und zeitgenössischen Stücken aus verschiedenen Teilen Lateinamerikas und darüber hinaus erarbeitet. Die Lieder sind durchzogen von mitreißenden Rhythmen, verspielten Melodien und einer spürbaren Lust am Musizieren. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Kirschblütenfest an der Deutschen Nationalbibliothek
Kirschblütenfest an der Deutschen Nationalbibliothek
Vorplatz der Deutschen Nationalbibliothek, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das Kirschblütenfest - Hanami - wird in Japan gefeiert, weil die Kirschblüte die Vergänglichkeit des Lebens, den Neuanfang und die Schönheit des Augenblicks symbolisiert. Die kurze Blütezeit erinnert daran, den Moment bewusst zu genießen. Die blühenden Kirschbäume neben den Büchertürmen der Nationalbibliothek sind auch in Leipzig ein schöner Anlass, bei Führungen die Bibliothek kennenzulernen und etwas zu Büchern über und aus Japan zu erfahren. Es gibt Mitmach-Angebote von der Kunst ein Haiku zu schreiben über Kirschblüten-Origami bis zur Technik des Suminagashi, des Marmorierens - ganz besondere Begegnungen mit japanischer Kultur und Literatur unter den rosa Blüten. (Eintritt frei)
Führung: Schillerinnen – Wie Frauen auf Schiller schauten
Führung: Schillerinnen – Wie Frauen auf Schiller schauten
Schillerhaus, Menckestraße 42
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das Dorf Gohlis war im 18. Jahrhundert Ausflugsziel und Sommerfrische der Leipziger. Hier verbrachte 1785 auch der 25-jährige Friedrich Schiller unbeschwerte Sommerwochen. Das Haus in der Menckestraße 42 beherbegt heute eine Ausstellung, in der man die Nöte und Lebensfreuden eines ganz normalen jungen Mannes kennenlernen kann. So auch Schillers Verhältnis zu Frauen. „Ehret die Frauen“ forderte er in einem Gedicht – aber wie schauten sie auf ihn? Bei der Führung werden Frauen vorgestellt, die wichtig in Schillers Leben waren, beispielsweise seinen Schwestern, die Leipzigerinnen Dora und Minna Stock oder Louise Otto-Peters. (Teilnahme 5 €, Anmeldung per E-Mail erbeten)
Sein Interesse für Holzbearbeitung und Geigenunterricht legten bei Pouria Kiani schon früh den Grundstein für sein Handwerk. In Leipzig studierte er Alte Musik, lernte Barockvioline und Viola da Gamba. So ist es folgerichtig, dass er heute neben dem Neubau von Geigen auch historischen Streichinstrumente restauriert. Dabei ist das für ihn nicht nur ein technischer Prozess, sondern auch die künstlerische Weiterführung seiner musikalischen Tätigkeit. Zu den Europäischen Tage des Kunsthandwerks öffnet er seine Geigenbauwerkstatt, stellt Instrumente vor, beantwortet Fragen und wird sicher auch das eine oder andere Musikstück auf einer seiner Geigen spielen. (Eintritt frei)
Ganz im Sinne von Clara und Robert Schumann bietet das Schumann-Haus jungen Künstlern eine Bühne. In der Konzertreihe „Podium“ stellen sich regelmäßig Studierende der Hochschule für Musik und Theater vor. An diesem Abend präsentiert sich die Klasse für Liedgestaltung von Prof. Alexander Schmalcz. Im Studiengang Liedgestaltung sammeln die Studierenden normalerweise Erfahrung in der Zusammenarbeit mit SängerInnen, wie man sie unterstützt oder ein Repertoire gestaltet. Heute stehen sie mit einem eigenen Programm selbst auf der Bühne. (Eintritt frei, Spende willkommen, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 39392191 erbeten)
Die Leipziger Hochschule für Musik und Theater ist die älteste Musikhochschule in Deutschland. Sie wurde am 2. April 1843 als „Conservatorium der Musik“ vom damaligen Gewandhauskapellmeister Felix Mendelssohn Bartholdy gegründet und entwickelte sich schnell zu einer der renommiertesten Einrichtungen dieser Art in Europa. Mit dem jährlichen Hochschulball wird an die Gründung erinnert. Alle sind an diesem Abend herzlich eingeladen und können die Vielfalt der musikalischen Ausbildung mit zwei Orchestern und fünf Bands der Hochschule selbst erleben. Bei einer großen Party darf in allen Sälen getanzt werden und auch für das leibliche Wohl ist wie immer gesorgt. (Eintritt frei)
Hanna Rux reizt das Material Schafwolle und die Vielfalt ihrer Gestaltungsmöglichkeiten. Sie erschafft daraus neue und sehr fantasievolle Welten. Ihre Filzwesen werden zu kleinen Vermittlern, die einen Hauch von der Schönheit der Natur in sich tragen und bei den Betrachtern Verbundenheit mit ihr wecken möchten. Zu den Europäischen Tage des Kunsthandwerks sind die Türen des Studios filzfuchs von Freitag bis Sonntag für alle Neugierigen geöffnet. Samstag und Sonntag lädt Hanna jeweils 10 Uhr zu einem Workshop ein, bei dem Kinder und Erwachsene etwas über die Technik des Filzens erfahren und an eigenen Figuren arbeiten können. (Eintritt frei)
Als ein Wahrzeichen der Stadt dominiert der Renaissancebau des Alten Rathauses den Markt. Von den Resten alter Gefängniszellen im Keller über die historischen Räume des Hauptgeschosses bis zur Turmkugel verkörpert das Haus Leipziger Geschichte und ist damit selbst wertvollstes Museumsobjekt. Hinter der Fassade werden auf drei Etagen hunderte Objekte und tausende Geschichten in der Ausstellung des Museums vorgestellt. Bei der Führung lernen Interessierte Highlights aus 1000 Jahren Stadtgeschichte und des fast 500 Jahre alten Bauwerkes kennen – Überraschungen und Raum für Fragen inklusive. (Teilnahme 5 €, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 9651340 erbeten)
Einmal im Monat lädt das Team von THE FLOOR zum gemeinsamen Tanz auf seine Probebühne ein. Egal ob Einsteiger oder Profi, alt oder jung, sportlich oder gemütlich - jede*r ist willkommen. Die Tanz-Sessions werden von unterschiedlichen TänzerInnen der regionalen freien Szene angeleitet und sind immer so gestaltet, dass auch TeilnehmerIinnen ohne Tanzerfahrung Spaß daran haben. Diesmal ist Diana Wöhrl Gastgeberin. Die freischaffende Choreografin und Performerin arbeitete nach einem Tanzstudium in Wien u. a. am Croatian National Ballet und gründete 2017 den Verein Choreoloop. (Kosten: Bestimme die Höhe selbst - Tickets online bestellen)
Tanzen. Aus Liebe, aus Freude, aus Zwang, aus Verzweiflung, aus Trotz, ... Seit fast 250 Jahren hat der Walzer viele Gesichter. Der künstlerische Schwerpunkt von Kyra Steckeweh liegt auf wenig bekannter Musik aus dem 18. bis frühen 20. Jahrhundert. Dahinter steht die Motivation, den Blick auf die Musikgeschichte zu erweitern. In ihrem Programm „La Valse“ jedoch spielt die Pianistin beides - bekannte und weniger bekannte Walzerkompositionen von Frédéric Chopin, Franz Liszt oder Claude Debussy, aber auch von Morfydd Owen, Dora Pejačević oder Irma von Halácsy. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Café der toten Philosophen
Wandfresko von Raffael: Die Schule von Athen, 1511, via Wikimedia Commons, gemeinfrei
Café der toten Philosophen
Schaubühne Lindenfels, Karl-Heine-Straße 50
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Brauchen wir (mehr) Ungleichheit? Ungleichheit prägt unsere Gegenwart: Vermögen, Bildung, Macht und Anerkennung sind ungleich verteilt. Ist das ungerecht – oder sogar notwendig? An diesem Abend mit der Friedrich Ebert Stiftung diskutieren vier einflussreiche Stimmen der Philosophie, vertreten durch heutige GeisteswissenschaftlerInnen: Prof. Dr. Thomas Kater (Uni Leipzig) als Aristoteles, Dr. Dietrich Schotte (Uni Regensburg) als Jean-Jacques Rousseau, Dr. Sonja Schierbaum (Uni Würzburg) als Mary Wollstonecraft und Dr. Rainer Totzke (Uni Magdeburg) als Friedrich Nietzsche. Es sind keine Vorkenntnisse nötig – nur Neugier und Lust auf philosophisch-politische Debatten. (Eintritt frei, Anmeldung)
Im April lesen drei KünsterInnen beim durstigen Pegasus: Aliena Bartl steht seit zwei Jahren auf den Bühnen in Chemnitz und Umgebung. Mit einer Vorliebe für starke Metaphern und emotionale Texte schreibt sie über ungesunde Dynamiken in zwischenmenschlichen Beziehungen. Ferenc Liebig nahm als Schriftsteller an zahlreichen Lesungen teil, inszenierte ein Theaterstück und veröffentlichte in verschiedenen Literaturzeitschriften. Anfang 2024 ist sein Lyrikdebüt „Geräusche aus dem Zimmer nebenan“ erschienen. Einfach Elses Texte sind, ob gereimt oder nicht, Gedichte oder Poetry Slam, vielschichtig, gesellschaftskritisch, ehrlich und humorvoll. (Eintritt frei)
Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig, Grimmaische Str. 6
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Um Schnee zu sehen und Deutsch zu lernen, zieht Trúc Lâm in einen kleinen Ort mitten im Erzgebirge. Hier verirrt sie sich in einem Bergwerk – und erwacht in einer Spiegelwelt. Dort lernt sie den Jungen Dúc kennen, der wie sie aus Vietnam kommt. Und sie begegnet einem mysteriösen Geist, der mit ihr einen Handel abschließen möchte, um die Rückkehr in ihre alte Welt zu ermöglichen. Der Mystery-Streifen (Trailer) wird in der Reihe „Ein anderer Kino-Osten“ gezeigt. Nach der Vorführung spricht die Regisseurin Claudia Tuyết Scheffel mit Filmkurator Andreas Kötzing über ihr Spielfilmdebüt. (Eintritt frei)
Auf der dritten Etage der Leipziger Stadtbibliothek befindet sich eine der größten öffentlichen Musikabteilungen Deutschlands. Interessierte können die vielfältigen Medienangebote vor Ort und im digitalen Raum erkunden und Musikinstrumente zum Ausleihen und Ausprobieren erleben. Dazu wird gezeigt, wie nach Büchern, Noten oder CDs recherchiert werden kann. Alle sind eingeladen, die großzügigen Räumlichkeiten und Flächen zum Lesen, Musizieren und Verweilen in der Musikbibliothek zu entdecken und zu genießen. (Eintritt frei)
Yunger liefert einen Soundtrack für alle, die sich nach der weiten Welt sehnen. Mit bürgerlichem Namen Felix Junger erzählt der Wiener Geschichten über das Reisen und andere Sehnsüchte. Musikalisch steht er für Folk mit Pop-, Indie- und Rockeinflüssen (Video). In seinen Liedern verarbeitet er Hoffnungen und Träume, Fernweh und manchmal auch Alltägliches, wie etwa das Zusammenwohnen mit Ameisen. Zur Singer-Songwriter Night stellt er sein neues Album „A Traveller's Story“ vor, mit dem er gerade auf Tour ist. (Kulturbeitrag 5 €)
Treffpunkt Salon - Bachs Osteroratorium
Johann Sebastian Bach, Gemälde von Elias Gottlob Haussmann 1748, Abbildung gemeinfrei
Im Musiksalon bespricht Autor und Musikjournalist Hagen Kunze auf unterhaltsame Weise musikalische Themen und ergänzt sie durch Musikbeispiele am Klavier. Titel des Treffpunkts ist diesmal „Licht über dem leeren Grab - Johann Sebastian Bachs Osteroratorium“. Das Oratorium handelt von der Begegnung Maria Magdalenas mit dem auferstandenen Jesus. Als sie dessen Jüngern davon berichtet, eilen sie zum Grab und finden es tatsächlich leer. Bach schrieb das Werk 1725 und schätzte es sehr. Es hat nie die Popularität des Weihnachtsoratoriums erreicht, doch hat Bach es, im Gegensatz zum Weihnachtsoratorium, noch selbst aufgeführt. (Eintritt frei, Reservierung erbeten)
Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig, Grimmaische Straße 6
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Silly waren in der DDR eine Klasse für sich. Ihre Songs hatten eine enorme Bildkraft, klangen international und fanden auch im Westen Publikum. „Raus aus der Spur. Silly und die DDR“ zeichnet die außergewöhnliche Karriere der Band um Sängerin Tamara Danz nach. Der Autor Michael Rauhut erzählt im Gespräch mit Ben Hänchen (MDR Kultur) von seinem Buch über eine Rockgruppe, die sich Stück für Stück aus der Umklammerung des kulturpolitischen Apparats befreite und mit jeder Platte zu neuen künstlerischen Horizonten aufbrach. (Eintritt frei)
Ob Bernd Rinser in erster Linie Bluesmann mit einer Vorliebe für Poesie oder eher Singer-Songwriter mit einer Vorliebe für Blues ist, ist eigentlich egal. Seine exzellent komponierten Songs kommen auf der Bühne überzeugend und authentisch herüber. Musikalisch zwischen Townes van Zandt, Seasick Steve, Johnny Cash und Willy DeVille angesiedelt, sind sie unsentimental, kunstvoll, manchmal rau und doch voller Herzenswärme (Video). Das Konzert ist ein Muss für alle Blues-Romantiker und RootsRock Fans. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Offenes Studio
Offenes Studio im MdbK, Foto: MdbK
Offenes Studio
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren.
Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.
Ein Mitte 50-jähriger Mathematiker entscheidet sich nach der Krebsdiagnose aus Angst vor Metastasen und dem damit verbundenen Leiden für die vollständige Entfernung seiner Prostata. Die Realität danach trifft ihn hart. Schonungslos und dabei doch lyrisch spricht der Schauspieler Moritz Dürr, der selbst an Protatakrebs erkrankt war, in dem Ein-Personen-Stück über Demütigungen, Entscheidungen und Abschiede sowie „Entmännlichung“. Die Story ist eine Provokation - und ein Plädoyer für das Leben und die Liebe. Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Podiumsgespräch statt. (Eintritt frei)
Orpheus und Eurydike verlieben sich. Hochzeit, Alltag, Langeweile. Sie amüsieren sich anderweitig. Orpheus spielt Musik für die Nymphen, Eurydike kann seine ach so zauberhaften Melodien nicht mehr ausstehen und trifft sich mit dem Schäfer von Nebenan. Doch ist dieser wirklich der, für den er sich ausgibt? Nein! Und damit beginnt’s ... Lehmann und Wenzel stehen zum ersten Mal seit 10 Jahren in einer Neuproduktion wieder als Duo auf der Bühne. Anknüpfend an ihr erstes gemeinsames Stück, in dem die Eurydike zum Schluss stirbt, machen sie sich nun auf in die Unterwelt, um die Verlorene wieder zurückzuholen. (solidarisches Preissystem: Karten zu 20,40 / 15,40 / 10,40 €)
Wer den Auftritt von Bernd Rinser in der Guten Quelle verpasst hat, bekommt heute noch eine Gelegenheit. Ob der Musiker in erster Linie Bluesmann mit einer Vorliebe für Poesie oder eher Singer-Songwriter mit einer Vorliebe für Blues ist, ist eigentlich egal. Seine exzellent komponierten Songs kommen auf der Bühne überzeugend und authentisch herüber. Musikalisch zwischen Townes van Zandt, Seasick Steve, Johnny Cash und Willy DeVille angesiedelt, sind sie unsentimental, kunstvoll, manchmal rau und doch voller Herzenswärme (Video). Das Konzert ist ein Muss für alle Blues-Romantiker und RootsRock Fans. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Vernissage: „con.tain #3 findste“ - künstlerische Arbeiten aus Abfall
contain.collective: v.l. Katharina Schreiter, Clara Pötsch, Nele Hendrikje Sandner, Teresa Szepes, Alan Biehlig, Foto: contain.collective
Vernissage: „con.tain #3 findste“ - künstlerische Arbeiten aus Abfall
ars avanti Kunstraum, Alte Handelsschule, Gießerstraße 75
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Ausstellung des contain.collectives beschäftigt sich mit dem Finden und Verändern von Zurückgelassenem. Objekte verschiedener Art werden gesammelt, kategorisiert, umgewandelt und in Form von Fotografie, Malerei, Collage, Drucktechnik sowie Installation neu zusammengesetzt. Fünf KünstlerInnen zeigen Arbeiten, die sich neben Nachhaltigkeit mit Inhalten wie Diversität, Identität, Mythen, Körper und Organismen beschäftigen. Dabei hinterfragen sie das Wesen der Dinge, ihren Inhalt sowie ihr Funktion und regen zu neuen Denkweisen an. (zu besichtigen bis zum 02.05., geöffnet Mo-Do: 9-11.30 Uhr, Fr+Sa 15-18 Uhr, Eintritt frei)
Ein Mitte 50-jähriger Mathematiker entscheidet sich nach der Krebsdiagnose aus Angst vor Metastasen und dem damit verbundenen Leiden für die vollständige Entfernung seiner Prostata. Die Realität danach trifft ihn hart. Schonungslos und dabei doch lyrisch spricht der Schauspieler Moritz Dürr, der selbst an Protatakrebs erkrankt war, in dem Ein-Personen-Stück über Demütigungen, Entscheidungen und Abschiede sowie „Entmännlichung“. Die Story ist eine Provokation - und ein Plädoyer für das Leben und die Liebe. Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Podiumsgespräch statt. (Eintritt frei)
Westkreuz in der Heilandskirche Plagwitz, Weißenfelser Straße 16
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das Jazz Ensemble de Tulle ist die Big Band des Konservatoriums der Stadt Tulle in Frankreich. Im 1997 gegründeten Ensemble spielen 30 ambitionierte MusikerInnen im Alter zwischen 13 und 81 Jahren zusammen (Video). Nach Leipzig bestehen schon länger Verbindungen und so ist das Ziel der Konzertreise, Austausch und Freundschaft zu pflegen. Bei ihrem Konzert in Stadtteilzentrum Westkreuz treten die Gäste aus Frankreich zusammen mit Leipziger MusikerInnen auf und hoffen, dass die Freude am gemeinsamen Musizieren auf das Publikum überspringt. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Orpheus und Eurydike verlieben sich. Hochzeit, Alltag, Langeweile. Sie amüsieren sich anderweitig. Orpheus spielt Musik für die Nymphen, Eurydike kann seine ach so zauberhaften Melodien nicht mehr ausstehen und trifft sich mit dem Schäfer von Nebenan. Doch ist dieser wirklich der, für den er sich ausgibt? Nein! Und damit beginnt’s ... Lehmann und Wenzel stehen zum ersten Mal seit 10 Jahren in einer Neuproduktion wieder als Duo auf der Bühne. Anknüpfend an ihr erstes gemeinsames Stück, in dem die Eurydike zum Schluss stirbt, machen sie sich nun auf in die Unterwelt, um die Verlorene wieder zurückzuholen. (solidarisches Preissystem: Karten zu 20,40 / 15,40 / 10,40 €)
Im Mühlkeller treten zwei Bands auf, die Rock in vielen Facetten auf die Bühne bringen: Der Monday Music Club ist eine ambitionierte Coverband aus Leipzig. Die Musiker um Sänger Peter Hartlapp, sonst Moderator beim MDR, spielen Songs aus den Genres Rock, Indie und Punk und geben ihnen einen eigenen, kraftvoll rockigen Anstrich (Webseite & Videos). Die zweite Band des Abends ist Tender Moon. Sie steht für treibenden Indie-Rock, verbunden mit elektronischen Klängen (Hörprobe). Ihre Songs von kraftvoll bis melancholisch sind inspiriert von Bands wie The Sounds oder Shiny Toy Gu. (Eintritt 5 €)
Führung: Ein bunter Strauß – Die Sammlungen der Abteilung Botanik
Führung: Ein bunter Strauß – Die Sammlungen der Abteilung Botanik
Naturkundemuseum Leipzig, Lortzingstraße 3
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Botanik ist mehr als nur Grün – sie ist ein bunter Strauß aus Vielfalt, Menschen und Geschichten. Die aktuelle Wechselausstellung präsentiert die reichhaltige botanische Sammlung des Museums: Zwischen A, wie Algen und Z, wie Zapfen verstecken sich tausende Belege von Pflanzen, Pilzen, Flechten, Moosen, Samen, Früchten und Hölzern. Vielfältig sind auch die Sammelnden: Erwachsene, Kinder, im privaten Forschende und Profis. Im Naturkundemuseum sind ihre Sammlungen in guten Händen und werden (fast) für die Ewigkeit bewahrt. (Teilnahme: 2 €, Anmeldung unter 0341 98221-0)
Deine Finger halten den Hals umklammert - Ein Theaterstück in F-Dur
Die Brüder Anton und Nikolai Rubinstein 1862, Fotograf unbekannt, via Wikimedia Commons, gemeinfrei
Deine Finger halten den Hals umklammert - Ein Theaterstück in F-Dur
Bei diesem Konzert verschmelzen Kammermusik und Theater miteinander. Anhand eines Satzes aus Anton Rubinsteins Steichquartet op. 17 und Auszügen aus dem Buch „Anton Rubinsteins Gedankenkorb“ setzen sich vier MusikerInnen des Nils Gade Chamber Orchestra und zwei Schauspielerinnen mit dem musikalischen und gedanklichen Erbe des russischen Komponisten, Pianisten und Dirigenten auseinander. In der Reihe „Hört, hört! Schätze der Musikbibliothek Peters“ geht es dabei auch um das Phänomen des, in der klassischen Musik immer wieder auftauchenden, rivalisierenden Geschwisterpaares. Antons Bruder, Nikolai Rubinstein, zählte ebenfalls zu den bedeutenden Pianisten seiner Zeit ... (Eintritt frei)
MÄDLER ART FORUM, Mädler-Passage, Grimmaische Straße 2-4
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Ausstellung von Quint Buchholz zeigt Bilder zwischen Realismus und Magie. Der lärmenden Welt, der sich ständig überholenden und oft bedrohlichen Gegenwart hält der Münchner Maler, Illustrator und Autor seine Werke voller Poesie, zärtlichem Witz, Schönheit und Ruhe entgegen. Bei aller malerischen Präzision bleiben die Motive und Geschichten, die zu sehen sind, offen. Sie wollen weitererzählt werden. Auf über 90 Originalen lässt sich das im MÄDLER ART FORUM erfahren und bestaunen. Durch die Ausstellung führt die Kuratorin Christine Knödler. (Eintritt frei)
Vernissage: Good Behaviour ´26 - Urban-Art-Ausstellung
Vernissage: Good Behaviour ´26 - Urban-Art-Ausstellung
Tapetenwerk, Halle C 01, Lützner Straße 91
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Der Kunsthandel Fravil Artmanagement vermittelt aufstrebende wie etablierte KünstlerInnen, die in den Bereichen Urban Art und zeitgenössische Kunst aktiv sind. In der jährlichen Ausstellung im Tapetenwerk zeigen 20 von ihnen aus Europa und den USA ihre Arbeiten - von Wandmalerei und Installation bis zu Keramik, Leinwand- und Papierarbeiten. Dabei dient allen der urbane Raum als Ausgangspunkt oder Reibungsfläche. Zur Vernissage öffnet in der Halle C 01 eine Bar und es gibt bis 24 Uhr DJ-Sets. (zu besichtigen bis zum 03.05.2026, täglich: 11–18 Uhr, Eintritt frei)
Freisitzeröffnung mit Deen & Blumenstein im Horns Erben
Freisitzeröffnung mit Deen & Blumenstein im Horns Erben
Horns Erben, Arndtstraße 33
von: LEIPZIG eintrittsfrei
In einer Zeit, wo alles reglementiert wird, ist das freie Sitzen eine Bastion der Freiheit unter offenem Himmel. Sehen und gesehen werden, das geht jetzt auch im Horns Erben! Immer Dienstags bis Samstags von 18 bis 22 Uhr. Zur Feier dieser neuen Möglichkeit spielen Deen & Blumenstein auf. Das Leipziger Indie Folk Duo tut nichts lieber, als auf so vielen Bühnen (oder in Biergärten) wie möglich zu stehen. Die Musik (Video) zeichnet sich durch die Mischung von gefühlvollen, eingängigen Melodien und Texten von Deen und Blumensteins einzigartiger Improvisation auf der Geige aus. (Eintritt frei)
Ist es wirklich nur viel Lärm um Nichts oder verbirgt sich hinter Beatrices Ironie und Spott über die Marotten der Männerwelt nicht vor allem eine Abwehr gegen traditionelles Rollenverhalten und Bevormundung? Mit Shakespeares Stück „Viel Lärm um Nichts“ aus dem Jahr 1599 finden die Jugendlichen der Theatergruppe unterStrom eine Textvorlage, aus der sich mit Leichtigkeit fein gesponnene Bezüge bis ins Heute ziehen lassen. So kommen in dieser Inszenierung Fake News, Gleichberechtigung und gesellschaftlichen Moralvorstellungen im charmanten Mantel der goldenen Zwanziger daher. (Karten zu 6 / 4 € online reservieren)
Anna Siroshtan Trio & Leonor Resende
Leonor Resende,Christoph Sprenger, Guillermo Valdivia und Anna Siroshtan, Collage: Anna Siroshtan
Das Anna Sirosthan Trio, ein junges Jazzprojekt aus Leipzig, verbindet verschiedene Jazzstile miteinander. In seinem Programm sind Arrangements klassischer Werke, Neuinterpretationen bekannter Kompositionen sowie eigen Stücke zu hören. Der Sound ist inspiriert von Meistern wie Michel Petrucciani, Keith Jarrett oder Chick Corea. Anna Siroshtan (Piano), Guillermo Valdivia (Bass) und Christoph Sprenger (Schlagzeug) möchten das Publikum mit der ganzen Vielfalt des Jazz inspirieren. Bei diesem Konzert treten sie mit der Sängerin Leonor Resende auf, die das Programm mit lateinamerikanischen und Pop-Klängen bereichern wird. (Spendenempfehlung 5–10 €)
Orpheus und Eurydike verlieben sich. Hochzeit, Alltag, Langeweile. Sie amüsieren sich anderweitig. Orpheus spielt Musik für die Nymphen, Eurydike kann seine ach so zauberhaften Melodien nicht mehr ausstehen und trifft sich mit dem Schäfer von Nebenan. Doch ist dieser wirklich der, für den er sich ausgibt? Nein! Und damit beginnt’s ... Lehmann und Wenzel stehen zum ersten Mal seit 10 Jahren in einer Neuproduktion wieder als Duo auf der Bühne. Anknüpfend an ihr erstes gemeinsames Stück, in dem die Eurydike zum Schluss stirbt, machen sie sich nun auf in die Unterwelt, um die Verlorene wieder zurückzuholen. (solidarisches Preissystem: Karten zu 20,40 / 15,40 / 10,40 €)
Das Capa-Haus ist eine wichtigste Leipziger Erinnerungsstätte an den Nationalsozialismus und 2. Weltkrieg, aber auch an den Widerstand und die Befreiung 1945. Im April 1945 kam Robert Capa als US-amerikanischer Kriegsfotograf in die Stadt. In der Jahnallee 61, dem heutigen Capa-Haus, entstand seine weltbekannte Fotoserie „Last Man to Die“. Diese Fotos und ihre Entstehung stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „War is Over“. Die Schau ist am Sonntag zu besichtigen und zu jeder vollen Stunde werden Kurzführungen angeboten. (Eintritt frei)
Musikalische Lesung: Franziska Beyer-Lallauret & Duo Ebenbild
Musikalische Lesung: Franziska Beyer-Lallauret & Duo Ebenbild
Hofkultur West, Windorfer Straße 44
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Mit ihren deutsch-französischen Gedichten nimmt die Franziska Beyer-Lallauret das Publikum mit nach Westfrankreich, in die Bretagne und an die Loire - immer am Wasser entlang. In „Lauschgoldfisch / Brise âme“ geht es aber auch um Beziehungen, um Annäherung und Unerreichbarkeit sowie Inspiration und Musen. Wenn das Duo Ebenbild dazu noch die Lyrik mit seiner mystisch-folkloristischen Instrumentalmusik (Video) umspielt, entstehen bei den ZuhörerInnen einzigartige innere Bilderwelten. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Ist es wirklich nur viel Lärm um Nichts oder verbirgt sich hinter Beatrices Ironie und Spott über die Marotten der Männerwelt nicht vor allem eine Abwehr gegen traditionelles Rollenverhalten und Bevormundung? Mit Shakespeares Stück „Viel Lärm um Nichts“ aus dem Jahr 1599 finden die Jugendlichen der Theatergruppe unterStrom eine Textvorlage, aus der sich mit Leichtigkeit fein gesponnene Bezüge bis ins Heute ziehen lassen. So kommen in dieser Inszenierung Fake News, Gleichberechtigung und gesellschaftlichen Moralvorstellungen im charmanten Mantel der goldenen Zwanziger daher. (Karten zu 6 / 4 € online reservieren)
Lesekreis Literaturen aus Mittel- und Südosteuropa
Lesekreis Literaturen aus Mittel- und Südosteuropa
Buchhandlung Orinoco Books, Mariannenstraße 18
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Beim Treffen im April geht es um Ivana Sajkos „Liebesroman“, aus dem Kroatischen übersetzt von Alida Bremer. Dieser führt in einen Krieg zwischen Küche und Schlafzimmer: Er, ein arbeitsloser Humanist, versucht die Welt zu verändern und einen Liebesroman zu schreiben. Sie, eine passable Schauspielerin, hat den sicheren Job im Theater gekündigt und kümmert sich jetzt um das gemeinsame Kind ... Jeder kann vorbeikommen, es sind keine Vorkenntnisse nötig. Es wird gemeinsam gelesen, sich darüber ausgetauscht, Lieblingsstellen vorgestellt, Fragen besprochen und Tee getrunken. (Eintritt frei)
OpenStage im JugendKulturKeller
Bühne im JugenKulturKeller, Foto: Soziokulturelles Zentrum „Die VILLA“
OpenStage im JugendKulturKeller
JugendKulturKeller in der VILLA, Lessingstraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Jeden Montag kann sich hier jede/r ausprobieren und frisch geschriebene Lieder vor Publikum spielen. Ab 18.30 Uhr liegt eine Liste aus, auf der sich Auftrittswillige eintragen können. Und dann heißt es: 2 Songs - the rest is up to you ... Der beliebte Treff für MusikerInnen ist auch für das Publikum interessant. Denn es sind nicht nur talentierte Neulinge zu erleben, sondern oft auch bekannte KünstlerInnen, die auf der Bühne ihre allerneusten Songs testen. (Eintritt frei)
Führung: Hidden Places in der Nationalbibliothek
Die Deutschen Nationalbibliothek und der vierte Erweiterungsbau mit dem Deutsche Buch- und Schriftmuseum, Foto: DNB / Peter Kühne
Führung: Hidden Places in der Nationalbibliothek
Treff: Museumsfoyer Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Was gibt es Spannenderes als einen Blick hinter die Kulissen? Mit über 600 Räumen ist die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig ein Eldorado an einzigartigen Orten und Geschichten. Der Rundgang bietet einen Blick hinter die ein oder andere sonst verschlossene Tür in einer der größten Bibliotheken des Landes. Vom Keller bis ins Dachgeschoss geht es bei der rund einstündigen Tour durch ein Gebäude, das seit seiner Gründung stetig gewachsen ist und viele Geschichten zu erzählen hat. (Teilnahme kostenlos)
Love, The Twains, ursprünglich als Duo gegründet, ist mittlerweile das Soloprojekt der Leipziger Musikerin Lena Franke-King. Ihre Musik bewegt sich zwischen reduziertem Indie-Pop, folkigen Songs und klaren, melodiegetragenen Arrangements (Video). Die Texte, gesungen mit warmer, direkter Stimme, handeln von emotionaler Nähe, die kippt, von leisen Brüchen, von Selbstbehauptung und davon, Gefühle in all ihren Facetten – the good, the bad and the ugly – kommen und wieder gehen zu lassen. (Kulturbeitrag 5 €)
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Eröffnung des neuen Bilderkosmos! In der dritten Etage zeigt das MdbK moderne und zeitgenössische Kunst. Der Bilderkosmos #3 widmet sich vor allem Kunst aus Leipzig und jener, die mit ihr in einen Dialog tritt. Die Ausstellung vereint die Medien Malerei, Skulptur, Grafik und Fotografie.
Zur Eröffnung gibt es Reden, die in die deutsche Gebärdensprache übersetzt werden. Anschließend wird die Ausstellung am Abend für alle Besuchenden kostenfrei geöffnet.
Slick Oyster
Slick Oyster, Foto: privat
Slick Oyster
Die Gute Quelle, Georg-Schwarz-Straße 17
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Slick Oyster ist eine One-Person-Powerband aus Leipzig, die eine Mischung aus feinstem Electronic-Indie und komplexen Gitarrensounds schreibt, produziert und auf die Bühne bringt (Video). Mit der Musik hat es früh angefangen: Klavierstunden von Oma, Gitarre und viele weitere Instrumente, Jam-Sessions, Bands - bis Slick Oyster 2022 als Solo-Act den Schritt ins Rampenlicht wagte. Dabei ging es nicht darum, irgendwo reinzupassen, es ging und geht darum, sich seinen eigenen Raum zu erschaffen. Einen Raum für Bewegung, Queerness, Power, Verletzlichkeit, Rhythmus und Rebellion. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Offenes Studio
Offenes Studio im MdbK, Foto: MdbK
Offenes Studio
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren.
Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.
Beim Rudellauschen bringt eine Person ihre Playlist mit und lässt das Publikum an Musik und Gedanken dazu teilhaben. Bei dieser Ausgabe ist das anders. Zum Thema „Resilienz und emotionale Genesung“ können alle, die möchten, einen Song (MP3, CD, Kassette, Tidal-Link) vorstellen und erzählen, warum sie genau diesen Song ausgewählt haben. Dafür kann man sich per E-Mail anmelden - die ersten 10 Personen kommen in die Show. Einfach zum Zuhören kommen, geht natürlich auch weiterhin. Die Veranstaltung wird von Sphere Radio live übertragen. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Brodyer Nächte - Lesung & Musik
Anja Kampmann bei der Vorstellung von „Die Wut ist ein heller Stern“ auf dem Erlanger Poet*innenfest 2025, Foto: Amrei-Marie via Wikimedia Commons, Lizenz CC BY-SA 4.0
Brodyer Nächte - Lesung & Musik
Passagekino, Saal Casino, Hainstraße 19a
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Der Warte für Kultur e. V. veranstaltet eine neue Lesereihe mit zeitgenössischer Literatur und Musik - an Orten, die auf unterschiedliche Weise mit jüdischem Leben in Leipzig verbunden sind. Der Titel „Brodyer Nächte“ erinnert an die erste Leipziger Synagoge, die Brodyer Synagoge. Was diese Orte einmal waren, ist heute kaum noch sichtbar. Zur ersten Ausgabe der Reihe sind alle eingeladen, sie mit Texten der Schriftstellerin Anja Kampmann (im fiktiven Dialog mit der jüdisch-französischen Autorin und Übersetzerin Juliette Parys) sowie Musik der Gitarristin Clara Stoll neu zu sehen. (Eintritt frei)
In der Leipziger Tapetenfabrik „Langhammer und Söhne“ (gegründet 1873) wurde noch bis 2006 gearbeitet. Seit dem Ende der Produktion wird die historische Fabrikanlage schrittweise ausgebaut, um Räume für Kreative zu schaffen - für Kunst, Design, Architektur und Handwerk. Zweimal im Jahr öffnen die Galerien, Ateliers und Werkstätten für ein Wochenende ihre Türen. Auftakt ist jedes Mal ein großes Fest am Vorabend. Bei der nunmehr 35. Ausgabe können BesucherInnen wieder die Kunsträume besuchen sowie Musik, Essen & Trinken genießen. Bis Mitternacht gibt es die Möglichkeit für viele Gespräche und ein buntes Treiben in allen Räumen und im Innenhof. (Eintritt frei)
Eröffnung: „Knoten der Zeit” - über kulturelle Prägungen
Textile Arbeiten von Rina Krasniqi, Foto: Rina Statovci
Eröffnung: „Knoten der Zeit” - über kulturelle Prägungen
Galerie für Zeitgenössische Kunst, Altbau, Karl–Tauchnitz–Straße 9–11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Ausstellung bringt Werke von KünstlerInnen aus dem Kosovo, Bosnien und Herzegowina sowie der Ukraine zusammen. Sie setzen sich mit kulturellen Prägungen auseinander wie dem Glauben, in den sie hineingeboren wurden, oder den Städten, in denen sie aufwuchsen. Momente aus der Vergangenheit verweben sie zu neuen, fantasievollen Erzählungen, die zum Beispiel um queere Identität oder Familienbeziehungen kreisen. Dabei arbeiten Kemil Bekteši, Rina Krasniqi und Denys Shantar künstlerisch mit vielfältigen Materialien und Medien wie Textilien, Installation und Performance. (zu besichtigen bis zum 23.08.2026, Di–Fr: 14–19 Uhr, Sa–So: 12–18 Uhr, Eintritt zur Eröffnung und immer mittwochs frei)
Vernissage: Strata - Stadtansichten zwischen Realismus und Abstraktion
Sebastian Harwardt: Beat 2.0, #30, Siebdruck, 2024
Vernissage: Strata - Stadtansichten zwischen Realismus und Abstraktion
CHARTER Projektgalerie, Merseburger Straße 37
von: LEIPZIG eintrittsfrei
In dieser Ausstellung werden Druckgrafiken von Sebastian Harwardt gezeigt, mit denen er sich Stadtlandschaften zwischen Realität und Verfremdung widmet. Neben fotorealistischen Darstellungen erstellt er durch ein mehrfaches Bedrucken der Blätter Collagen. Darauf werden beispielsweise Häuser oder einzelne Elemente wie Fenster oder Mauern neu kombiniert. Auf diese Weise entsteht eine große Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten und Farben, mit denen Sebastian Harwardt Architektur, urbane Details und die Ästhetik des Alltäglichen untersucht. (zu besichtigen bis zum 04.07.2026, Do, Fr: 16–18.30 Uhr, Sa: 15–18 Uhr, Eintritt frei)
Hundert KünstlerInnenateliers, vierzehn Galerien, Werkstätten, Druckereien, ein Künstlerbedarf, Theaterspielstätten, ein Kino und nicht zuletzt die gemeinnützige HALLE 14 haben sich auf dem Gelände der ehemaligen Leipziger Baumwollspinnerei angesiedelt. Unter dem Titel „Zeit für Kunst“ öffnen am 25. April die Spinnerei-Galerien sowie zahlreiche Ateliers ihre Türen, präsentieren aktuelle Ausstellungen (Übersicht) und laden zu einem inspirierenden Start in den Fühling ein. (Eintritt frei)
Hundert KünstlerInnenateliers, vierzehn Galerien, Werkstätten, Druckereien, ein Künstlerbedarf, Theaterspielstätten, ein Kino und nicht zuletzt die gemeinnützige HALLE 14 haben sich auf dem Gelände der ehemaligen Leipziger Baumwollspinnerei angesiedelt. Unter dem Titel „Zeit für Kunst“ öffnen am 26. April die Spinnerei-Galerien sowie zahlreiche Ateliers ihre Türen, präsentieren aktuelle Ausstellungen (Übersicht) und laden zu einem inspirierenden Start in den Fühling ein. (Eintritt frei)
Uli Singer ist neben seiner Arbeit als Gitarrist, Komponist und Arrangeur auch musikalischer Leiter u.a. für den MDR und das Krystallpalast Varieté und hat einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater. Eine Leidenschaft von ihm sind spanische Musik und Flamenco. Nach zahlreichen Reisen durch Süd- und Mittelamerika und mit jahrelangen Erfahrungen im Jazz, kreiert er daraus seinen eigenen Stil (Video). Der ist sicher auch in diesem Nachmittagskonzert zu hören, bei dem Uli Singer mit seiner Band ein Programm aus Flamenco, Musette-Jazz, Tango und Swing präsentiert. (Eintritt frei)
Zwischen Traum und Dämmerung - Konzert & Live-Bilder
Zwischen Traum und Dämmerung - Konzert & Live-Bilder
Evangelisch Reformierte Kirche, Tröndlinring 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das ArcoIris Kammermusik-Kollektiv ist ein studentisches Ensemble aus Freiburg, das in Leipzig sein Programm „Zwischen Traum und Dämmerung“ aufführt. Darin wird zu einer musikalischen Reise in die Welt der Träume eingeladen. Die jungen MusikerInnen präsentieren dazu passende Lieder und Duette von unter anderem Johannes Brahms, Lili Boulanger oder Clara Schumann. Um die Träume noch richtig anzuregen, werden die musikalischen Beiträge von abstrakten Bildern begleitet, die live zur Musik gezeichnet und über einen Projektor gezeigt werden. (Eintritt frei)
Wenn man für ein Unglück verantwortlich gemacht wird und alle sagen: „Es ist deine Schuld“, dann kann einen das bis zur Verzweiflung und noch weiter treiben. Bin ich wirklich schuld? Wenn ich mich anders entschieden hätte, wäre dieser Schicksalsschlag nicht passiert? Solche Fragen stellt der Protagonist im Solostück mit David Leubner. An diesem Tag eskaliert alles: Er verliert eine Handvoll Kleingeld, lässt sich in einen alltäglichen, idiotischen Ehrenhandel ein, verliebt sich zum ersten Mal - um es dann gleich wieder zu verpatzen ... (Eintritt frei, Spende erbeten)
Das Static Contrast Trio aus Mia Cerno (Schlagzeug), Marc Allahwerdi (Bass) und Bruno Eilers (Piano) kommt aus Berlin und hat sich dort 2023 im Berliner Jugend-Jazz-Orchester kennengelernt. Seitdem spielen die MusikerInnen regelmäßig zusammen und verbinden den Klang des traditionellen Klaviertrios mit Einflüssen aus Klassik, zeitgenössischer Musik, Hip-Hop, Rock und Funk. Ihr Auftritt bei „Sound of Jazz“ im Beyerhaus ist das allererste öffentliche Konzert, das sie als Trio bestreiten. (Eintritt frei)
Das Ost-Passage Theater lädt an diesem Abend zu gleich drei Sessions ein: Zuerst gibt es eine Open Stage gefolgt von einem kurzen Konzert und schließlich einer offenen Jam-Session für alle Formen der Kunst. Jeder hat die Möglichkeit, einen kleinen Beitrag (maximal 10 Minuten) zum Besten zu geben. Ob zum Auftreten oder einfach, um am Sonntagabend einen kreativen Wochenabschluss zu genießen, alle sind herzlich willkommen im OPT-Wohnzimmer. (Eintritt frei, Anmeldung für Auftritte per E-Mail erbeten)
Kulturbar froelich & herrlich im Westflügel, Hähnelstr. 27
von: LEIPZIG eintrittsfrei
An jedem letzten Montag im Monat wird die Kulturbar froelich & herrlich zur Jazzlocation. Ein Septett aus Leipziger Jazzgrößen trifft sich zum gemeinsamen Improvisieren. Die wechselnde Zusammensetzung nennt sich „Real Jazz Orchestra“. Die MusikerInnen mit all ihren vielfältigen Einflüssen folgen ohne kommerzielle Ausrichtung allein ihrer Freude an Spiel und Improvisation. Den Sound bezeichnen sie selbst gleichwohl als Traditional Jazz. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Das Schauspielinstitut „Hans Otto“ wurde 2009 gegründet. Es ging aus der Fachrichtung Schauspiel der HMT Leipzig hervor. Seit 1945 sind Generationen von SchauspielerInnen an der Hochschule ausgebildet worden und bestimmten das Gesicht der Schauspielkunst in Theater, Film und Fernsehen wesentlich mit. Fünf öffentliche Vorspiele bietet das Schauspielinstitut in diesem Studienjahr an. Unter dem Titel „BLACKBOX“, dem Namen des Großen Probesaales im Hochschulgebäude am Dittrichring, präsentieren Studierende des 2. Studienjahres Szenen zum Thema „Komödie“. (Eintritt frei, aber begrenzte Platzkapazität)
Im Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig wird die Hinterlassenschaft der ehemaligen Stasi-Bezirksverwaltung Leipzig verwahrt, erschlossen und zugänglich gemacht. Insgesamt lagern im Archiv 5.736 laufende Meter Unterlagen, darunter mehr als 2,8 Millionen Karteikarten. Während der Führung erhalten die TeilnehmerInnen detaillierte Einblicke in die Struktur und Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei. Anhand von Beispielakten werden insbesondere die Überwachungsmethoden der Stasi beleuchtet. Ebenso wird über die heutige Nutzung der Unterlagen informiert. (Teilnahme kostenlos, Reservierung per E-Mail oder unter 030 18665-3211 empfohlen)
Lesung mit Johannes Wilkes aus seinem literarischen Krimi
Lesung mit Johannes Wilkes aus seinem literarischen Krimi
Schillerhaus, Menckestraße 42
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Zwei Jahrhunderte lang glaubte man, Schillers sterbliche Überreste sind in der Fürstengruft neben Goethe begraben. Doch als ein Forscherteam 2005 eine DNA-Analyse der Gebeine durchführte, wurde festgestellt, es handelt sich nicht um Schillers Knochen. Seit dieser Zeit ist der Sarg des Dichters leer. In „Kommissar Goethe: Schillers Schädel“ präsentiert Johannes Wilkes seine Version der Geschichte. In dem witzigen, bisweilen aberwitzigen Krimi fehlt es weder an Spannung noch an Wissen über die Weimarer Klassik und an Respekt für die beiden bekannten deutschen Dichter. (Eintritt frei, Anmeldung per E-Mail erbeten)
Eröffnung: Athena und ihre Töchter – Frauen in der Kunstsammlung der Universität Leipzig
Kopf der Athene, Geländerverzierung aus dem Augusteum 1893-97, Sächsische Broncewarenfabrik Wurzen, Abbildung: Kustodie der Universität Leipzig
Eröffnung: Athena und ihre Töchter – Frauen in der Kunstsammlung der Universität Leipzig
Hörsaal Felix Klein / Galerie im Neuen Augusteum, Augustusplatz 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Inspiration ist weiblich! Seit der Antike werden die Verkörperungen der Weisheit und Kreativität als Frauenfiguren dargestellt. Zum Beispiel Athena, die griechische Göttin der Weisheit und der Künste. Im Kontrast dazu spielten Frauen bis in das 20. Jahrhundert im Wissenschaftsbetrieb kaum eine Rolle. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts waren Frauen als Gasthörerinnen geduldet, ab 1906 durften sie an der Universität Leipzig studieren. Die Ausstellung im Neuen Augusteum stellt die Frauen nun in den Mittelpunkt und zeigt, wie sie als Stifterinnen, Künstlerinnen, als Studentinnen und Gelehrte die Universität prägten. (zu besichtigen bis zum 11.07.2026, Di–Fr: 14–18 Uhr, Sa: 11–14 Uhr, Eintritt frei)
Offenes Studio
Offenes Studio im MdbK, Foto: MdbK
Offenes Studio
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren.
Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.
Schon traditionell am Vorabend des 1. Mai findet auch in diesem Jahr das Festival für ein solidarisches Miteinander „Leipzig zeigt Courage!“ statt. Anliegen des politisch-musikalischen Programms ist es, ein Zeichen gegen die Spaltung der Gesellschaft, gegen Rechtsextremismus und Rassismus zu setzen. Nach dem Markt der Demokratie (ab 16 Uhr) mit Vereinen und Initiativen, die sich für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt engagieren, starten 17.30 Uhr die Konzerte auf dem Dach der Moritzbastei. Dort spielen unter anderem die Bands Gruppa Karl-Marx-Stadt, Team Scheisse, Mola und Savvy. (Eintritt frei, komplettes Line Up)
Jeden Donnerstag findet im Horns Erben eine Session mit jungen JazzmusikerInnen statt. Opener ist diesmal Än‘s Jazz Vogue. Die Dresdner Band um Sängerin Än Tiede spielt ein Programm zwischen schnellen, aktuellen Up-Tempo-Stücken und alten, selten gehörte Standards sowie Eigenkompositionen. Zusammen mit Sebastian Wappler (Piano), Enna Lesch (Bass) und Paul Veit (Schlagzeug) geben sie in ihren Konzerten einen jugendlich-frischen Einblick (Video) in die weite Welt des Jazz. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Offenes Studio
Offenes Studio im MdbK, Foto: MdbK
Offenes Studio
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren.
Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.
Offenes Studio
Offenes Studio im MdbK, Foto: MdbK
Offenes Studio
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren.
Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.
Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach (Ausstellungseröffnung)
Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach (Ausstellungseröffnung)
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren.
Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.
Offenes Studio
Offenes Studio im MdbK, Foto: MdbK
Offenes Studio
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren.
Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.
An jedem ersten Dienstag im Monat ist im Bach-Museum Leipzig der Eintritt frei. Um 15 Uhr wird eine kostenlose öffentliche Führung angeboten — zu Themen, die auf das Leipziger Publikum zugeschnitten und die für die ganze Familie gedacht sind.
Offenes Studio
Offenes Studio im MdbK, Foto: MdbK
Offenes Studio
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren.
Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.