Die Oper Leipzig lädt im Rahmen des Festivals „Lortzing 26“ zu einem Fest ein, an dem Musik und Lebensfreude zusammenfinden. Zum einen wird die Freitreppe des Opernhauses zur offenen Chorbühne. Ob jung oder alt, groß oder klein, Profi-Ensemble oder leidenschaftlicher Laienchor - hier kann jeder Chor mit einem Auftritt vor großem Publikum glänzen. Zum anderen trifft Musik auf Kulinarik. Zum Biedermeier-Frühstück verwandelt sich der Augustusplatz in einen lebendigen Picknickplatz im Stil des 19. Jahrhunderts. Alle Gäste sind eingeladen, sich nach der Mode des Biedermeiers (der Zeit, in der Albert Lortzing in Leipzig wirkte) zu kleiden. (Eintritt frei)
Was bedeutet Risiko heute, wo für die einen alles abgesichert scheint, während für andere alles auf dem Spiel steht? Zwischen Luftakrobatik und Handstand, zwischen Schweben, Fallen und Balancieren wird der Unwägbarkeit des Alltags begegnet und gibt es Charaktere, die niemals wanken. Ponyclub, eine zeitgenössische Zirkuskompanie aus Leipzig und Köln, lebt die Utopie gesellschaftlicher Veränderungen und will solidarische Ideen schaffen, die verbinden. Denn das ist es, was Zirkus am besten kann – etwas real werden lassen, von dem wir dachten, das geht doch gar nicht. Nach der Show gibt es DJ-Sets von adahsoe, Küche für alle und Getränke. (Spendenempfehlung: 10–20 €)
Das Theaterstück von Thomas Köck widmet sich dem vermeintlich zeitlosen Kulturgut Märchen, um sie in unserer Gegenwart zu spiegeln, sie vielleicht einen neuen Wald bevölkern zu lassen. Da mag dann der böse Wolf drei Wünsche frei haben. Oder Aschenputtel bekommt ihren ersten Talkshowauftritt oder vielleicht erzählt der Froschkönig endlich seine Version der Geschichte. Oder ganz anders. Hauptsache: Ende gut, alles gut … „deutsche märchen“ feiert unter der Regie von Elsa-Sophie Jach am Schauspiel Leipzig seine Uraufführung. (zum Theatertag alle Karten auf allen Plätzen 13 €)
Residenz des Schauspiel Leipzig, Spinnereistraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das Stück erforscht die Wiedersprüchlichkeit zwischen der Leichtigkeit und der Leere des Smalltalks und dem menschlichen Bedürfnis nach Verbindung und Verbindlichkeit. Sarah Heberling und Friederike Zinn bewegen sich zwischen Oberflächlichkeit und Tiefe, Einsamkeit und Nähe, Humor und Tragik und zeigen damit, wie schmal die Grenze zwischen Konvention und echter Nähe ist. „Kein Problem. Gerne.“ lädt im Rahmen des Festivals TANZFORUM dazu ein, über die Absurdität und zugleich Menschlichkeit unserer Alltagskommunikation zu schmunzeln. (Eintritt frei, Spende willkommen)