Die Ausstellung der Universitätsbibliothek Leipzig gibt spannende Einblicke in die Geschichte der Insektenkunde und präsentiert ihren wertvollen Bestand historischer Bücher zu diesem Thema. Den Schwerpunkt bildet die Literatur des 18. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit stieg das Interesse für Insekten sprunghaft an: Käfer und Schmetterlinge zu sammeln, wurde ein regelrechter Trend. Ergänzend zu den historischen Büchern werden Modelle und Präparate der Zoologischen Sammlung gezeigt. Durch die Ausstellung führt Kurator Thomas Thibault Döring. (Teilnahme kostenlos)
Eröffnung: Inter(-)Views - Dialoge als Kunstform
Teil der Ausstellung: „Factum Kang“ von Candice Breitz, Zweikanal-Videoinstallation
Eröffnung: Inter(-)Views - Dialoge als Kunstform
HGB Galerie, Wächterstraße 11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
In dieser Ausstellung wird der Dialog nicht nur als Mittel zur Weitergabe von Informationen verstanden, sondern als ein Raum, in dem Geschichten, Identitäten und öffentliche Bedeutungen geformt werden. Die ausgestellten Arbeiten - Radioprogramme, Performances, Filme und Installationen - untersuchen, wie Interviewformate die zeitgenössische Kunst herausfordern können. Gespräch und Interview selbst werden als künstlerische Methoden gesehen. Es stellen aus: Studierende des Grundstudiums Medienkunst der HGB und GastkünstlerInnen. (zu besichtigen bis zum 03.06.2026, Di–Fr: 14–18 Uhr, Eintritt frei)
„Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder.“ So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem Unrecht blutige Vergeltung übt. Sein Rachefeldzug ist zweihundert Jahre später Vorbild für Michaela Kohlhaas, eine stellvertretende Friedhofsverwalterin. Befeuert von erfahrener Willkür und Ohnmacht, wird sie zur Aufsässigen. Heike Geißlers Roman ist eine tollkühne Überschreibung der berühmten Novelle. Ihre Michaela verlangt Wiedergutmachung und Sühne. Und eine gänzlich andere Einrichtung der Welt. Die Moderation hat der Dramatiker und Lyriker Wolfram Lotz. (Spendenempfehlung 5–15 €, Anmeldung per E-Mail erbeten - ausgebucht)
Werkstatt: Zum gekleisteten Krug - ein Keramiktheater
Werkstatt: Zum gekleisteten Krug - ein Keramiktheater
LOFFT – Das Theater, Spinnereistr. 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Im Keramikstudio ist viel los. Wirklich? Oder erzählt die Keramikerin sich selbst nur Geschichten, um der Einsamkeit zu entfliehen? Inspiriert durch das Theaterstück „Fleabag“ von Phoebe-Waller Bridge, taucht das Publikum ein in verschiedene Konsistenzen von Ton. Die Schauspielerin, Autorin und Keramikerin Émilie Haus erzählt die Geschichte eines Keramikstudios – eines von vielen, die plötzlich überall neu eröffnen. Das Stück entstand in Zusammenarbeit von Émilie Haus mit dem Verein Werkstattmacher und LOFFT – Das Theater. (Karten zu 10 / 7 €, Leipzig-Pass 5 € online kaufen)