Die Matinée bietet spannende Einblicke in die Neuproduktion der englischsprachigen Oper Coming Up for Air nach dem Roman von Sarah Leipciger. Sie erzählt die Geschichte der jungen Schriftstellerin Anouk und verbindet drei Leben über den Fluss der Zeit hinweg. Der in Leipzig lebende Komponist Bernd Franke erschuf daraus mit dem Libretto von Jessica Walker eine lebensbejahende Oper, die von Hoffnung getragen ist und zwischen Zeiten und Ländern wandelt. Am Ende ist alles eins und wir sind ein Teil davon. (Premiere am 14.03.2026, Karten für die Matinée: 5 €)
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstr. 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Katharina Schreiter nimmt in ihrer jüngsten Arbeit „Membran“ die Architektur des MdbK zum Ausgangspunkt für fotografische Selbstinszenierungen. Im Vordergrund steht dabei die körperliche Erfahrung des Innenraums des Museums, der darin verbauten Materialien und seiner beträchtlichen Dimensionen. Mittels Collage kombiniert die Künstlerin eigene Schwarzweißaufnahmen der Räume mit performativen, durch grellfarbige Requisiten ausstaffierten Selbstporträts. Durch die Ausstellung führt Kurator Philipp Freytag. (Teilnahme kostenlos)
Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig, Johannisplatz 5–11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Diese Sonntagsführung im Musikinstrumentenmuseum lädt zu einer klangvollen Zeitreise ein: Von den Pommern und Zinken der Renaissance über barocke Blockflöten und romantische Klarinetten bis hin zu den Saxofonen des Jazz. Interessierte erfahren, wie sich Materialien, Bauweisen und Klangfarben über Jahrhunderte verändert haben und entdecken die Geschichten hinter den Instrumenten, die die Musikgeschichte geprägt haben. (Teilnahme mit Eintrittskarte zu 3 €, Ermäßigungsberechtigte frei)
Du suchst eine Bühne für Tanz, Musik, Literatur, Performance, Zirkus, ...? Das Ost-Passage Theater lädt herzlich zur ersten Wohnzimmer Open Stage ein! An diesem Abend besteht die Möglichkeit einen kleinen Beitrag (max. 10 Minuten) zum Besten zu geben, oder danach bei der offenen Jam-Session einzusteigen. Ob zum Auftreten oder einfach, um am Sonntagabend einen kreativen Wochenabschluss zu genießen, alle sind herzlich willkommen im OPT-Wohnzimmer. (Eintritt frei, Anmeldung für Auftritte per E-Mail erbeten)
Tyll ist das Pseudonym des Leipziger Singer-Songwriters Til Waldhier. Zusammen mit Sophia Metz (Gesang und Flöte) und Michael Eulenstein (Kontrabass) verbindet Tyll handgemachten Kammerfolk mit Elementen aus Jazz, Chanson und Indie (Video). Zwischen den Zeilen ihrer nachdenklichen, melancholische Songs lässt das Trio immer Raum für eine Portion Selbstironie, Fröhlichkeit und Skurrilität. Bei „Suppe & Musik“ kann man das heute im kleinen Rahmen erleben. (Spendenempfehlung 8-10 €)
Auf die Frage, wie er seine Themen findet, antwortet Moritz Hildt: „Ich schreibe über die Dinge, die mir am meisten Angst machen.“ Seine Geschichten kreisen um Menschen, die in ihrem Leben aus dem Tritt geraten und den (vermeintlich) festen Boden unter ihren Füßen verlieren. Eyk Akansu forscht an der Universität Erlangen-Nürnberg zur DDR Literatur und hat gerade seine lyrische Monographie „Mutmaßungen über Schönwetterwolken“ vorgelegt. Beide sind heute mit ihren neuesten Texten in der Moritzbastei zu Gast. (Eintritt frei)
Endlich Urlaub und die Seele baumeln lassen - doch im Hotel am Wolfgangsee geht es drunter und drüber. Erholung ade! Die Kult-Operette mit Musik von Ralph Benatzky aus dem Jahr 1930 begeistert bis heute durch Lieder wie „Im weißen Rössl am Wolfgangsee“ oder „Es muss was Wunderbares sein“. Neben diesen Liedern fügten Dramaturg Hans Müller und Regisseur Erik Charell auch jazzige Modetänze ein. Vor und nach der Probe besteht die Möglichkeit, sich mit Beteiligten auszutauschen und Spannendes über die Inszenierung zu erfahren. (Premiere am 28.02.2026, Karten für die Kostbrobe: 5 €)
Hauptdarstellerin erkrankt? Wenn alle Stricke reißen, rettet er den Abend: Der Universalschauspieler! Er beherrscht über 100 Rollen und setzt sich sofort ins Taxi, um die möglichst exakte Kopie eines Anderen zu werden. Felix Krakaus berstend komischer und abgrundtief trauriger Monolog wird für Tilo Krügel und Denis Petković Ausgangspunkt für ihr szenisches Projekt und einer Reflexion über das Theater, das Leben und den ganzen Rest. (Karte 5 €)
Im Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig wird die Hinterlassenschaft der ehemaligen Stasi-Bezirksverwaltung Leipzig verwahrt, erschlossen und zugänglich gemacht. Insgesamt lagern im Archiv 5.736 laufende Meter Unterlagen, darunter mehr als 2,8 Millionen Karteikarten. Während der Führung erhalten die TeilnehmerInnen detaillierte Einblicke in die Struktur und Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei. Darüber hinaus wird über die heutige Nutzung der Stasi-Unterlagen informiert. (Teilnahme kostenlos, Reservierung per E-Mail oder unter 030 18665-3333 empfohlen)
Lesung: Historische Romane von Barbara Beekmann & Joachim Oelßner
Lesung: Historische Romane von Barbara Beekmann & Joachim Oelßner
Buchhandlung Thalia, Allee-Center-Leipzig, Ludwigsburger Straße 9
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Zwei Romane, die in die Vergangenheit führen, aber an ganz unterschiedliche Orte: Barbara Beekmann erzählt in „Vater, ich finde dich“ von August und Hilmar, die nach Amerika auswandern wollen. Aber August muss ohne seinen Sohn gehen. Hilmar kommt wegen Betrugs ins Zuchthaus. Als er entlassen wird, schwört er sich, seinen Vater zu suchen und nie wieder Spielkarten anzurühren. Joachim Oelßner schildert in „Kegel Ripertus“ wie es im 13. Jahrhundert in der Leipziger Region war, ganz unten in der gesellschaftlichen Hierarchie zu stehen – so wie Ripert, der Sohn eines Pfarrers. Den es eigentlich nicht geben durfte. (Eintritt frei)
Literarischer Austausch über Erich Loest
Erich Loest 2008, Foto: E. S. Myer via Wikimedia, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Im Mittelpunkt der Reihe „Lesen und darüber reden“ steht heute der Schriftsteller Erich Loest, dessen Geburtstag sich am 24. Februar zum 100. Mal jährt. Der Schriftsteller gilt als Chronist der gesamtdeutschen Gesellschaft, hat einige geschichtliche Umbrüche miterlebt und diese in seinen Büchern verarbeitet. Bei dem Austausch in der Bibliothek Gohlis ist sein Sohn Thomas Loest zu Gast, der sich mit der Elke und Thomas Loest Stiftung für Kunst und Kultur in Sachsen einsetzt. (Eintritt frei, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 5255 erbeten)
Unter dem Titel „Synthetic Existence: The Gaze Of The Circuited Collective“ zeigt die G2 Kunsthalle Werke von Jana Schröder. Diese entziehen sich einer eindeutigen Lesbarkeit und lassen zugleich immer wieder an figürliche, den BetrachterInnen vertraute Dinge denken. In ihrer Ausstellung setzt sich die Künstlerin mit der bildlichen Sprache von Science-Fiction-Filmen der 1960er- und 1970er-Jahre auseinander und thematisiert Gefühle der Faszination und Bedrohung, die durch die Begenung mit dem Fremden ausgelöst werden. (zu besichtigen bis zum 31.05., Mi: 15-20 Uhr, Fr-So: 12-17 Uhr, Eintritt frei)
Jüdische Lebenswege in die USA - Lesung & Gespräch
Jüdische Lebenswege in die USA - Lesung & Gespräch
Stadtbibliothek, Wilhelm-Leuschner-Platz 10-11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das New Yorker Leo Baeck Institute bewahrt zehntausende Dokumente - Memoiren, Briefe, Tagebücher - auf, die von Kultur und Geschichte deutscher JüdInnen berichten. Erstmals haben sich nun 22 AutorInnen literarisch mit dieser Sammlung auseinandergesetzt und ihre „Stolpertexte“ in einem Buch zusammengefasst, das an die Menschen erinnert, denen unter der Naziherrschaft alles genommen wurde. Dana von Suffrin und Olga Grjasnowa lesen aus ihren Texten und reden über Erinnerung, Sprache und jüdische Perspektiven in Deutschland. Die Moderiation der Veranstaltung des Deutsch-Amerikanischen Instituts Sachsen hat Nicolas van Veen, Literaturhaus Leipzig. (Eintritt frei)
KünstlerInnengespräch mit Christian Bär & Heide Nord
Foto: Galerie b2_
KünstlerInnengespräch mit Christian Bär & Heide Nord
Galerie b2_, Spinnereistraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
The Third Room, Community-Plattform für künstlerischen Austausch, und die Galerie b2_ sprechen an drei Abenden mit jeweils zwei KünstlerInnen der Galerie. Beim zweiten Gespräch der Reihe sind der Bildende Künstler Christian Bär sowie die Malerin und Objektkünstlerin Heide Nord zu Gast. Im ersten Teil des Abends halten beide einen Vortrag darüber, was sie aktuell umtreibt, über ihre Arbeiten, Denkprozesse und Einflüsse auf ihr Schaffen. Anschließend gibt es Raum für Fragen und individuelle Gespräche. (Eintritt frei)
10 Jahre Salon Similde & Mitmach-Ausstellung
Grafik: Salon Similde
10 Jahre Salon Similde & Mitmach-Ausstellung
Salon Similde, Simildenstraße 9
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Seit 2016 existiert der Salon Similde als Ausstellungs-, Vortrags- und Aktionsort in Connewitz. Über 120 KünstlerInnen bzw. Vortragende aus 22 Ländern haben den Salon bisher mit Leben erfüllt, wobei die 14-tägigen Ausstellungen offen für alle sind. In diesem Sinne wird, schon traditionell zum Geburtstag, zu einer Mitmach-Ausstellung aufgerufen. Thema: „Ze(ä)hne zeigen!“. Künstlerische Beiträge verschiedenster Genres sind willkommen. Die Ausstellung wächst bis zum Ende des Abends - und dann ist sie mindestens Geschichte, vielleicht Legende … (Eintritt frei)
Vernissage: Hyperion – Malerei von Michiel Frielink
Vernissage: Hyperion – Malerei von Michiel Frielink
ars avanti Kunstraum, Alte Handelsschule, Gießerstraße 75
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Der niederländische Maler kam 2014 durch das Kunstprogramm Pilotenkueche nach Leipzig und lebt bis heute mit seiner Familie in der Stadt. Durch die Technik der alten Meister und seine figürliche Malerei fügt sich Michiel Frielink hervorragend in die Leipziger Kunstszene ein. Der Maler stellt seine Figuren wie in Theaterkulissen in aktuellen Zusammenhängen dar. Die großformatigen Bilder der Ausstellung befassen sich intensiv mit Krieg und Gewalt und ihre Auswirkungen auf die menschliche Seele. (zu besichtigen bis zum 14.03., geöffnet Mo-Do: 9-11.30 Uhr, Fr+Sa 15-18 Uhr, Eintritt frei)
Der Legende nach hat Italiens Ex-Premierminister Silvio Berlusconi auf Sardinien eine Düne gestohlen und auf das Gelände seiner Villa bringen lassen. Die experimentelle Doku „La Duna“ (Trailer) geht der Frage nach: Wem gehört das Land? Sie zeigt eine Sammlung skuriller, märchenhafter, absurder und wahrer Geschichten, die von Macht, Besitz und Widerstand erzählen. Die Filmvorführung gehört zum Programm der Ausstellung „Panorama“ im Kunstraum IDEAL. Im Anschluss findet ein Gespräch mit den FilmemacherInnen statt. (Italienisch mit deutschen Untertiteln, Karten: 7 / 4 €, Reservierung)
Das Eulenhaus
Abbildung: Theatergruppe „Kulturbeutel“, mit KI erstellt
Das Eulenhaus
DachTheater, Steinstraße 18
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Theatergruppe „Kulturbeutel“ bringt ein Stück der berühmten Kriminalautorin Agatha Christie auf die Theaterbühne: Wenn Lady Angkatell einädt, wird es nie langweilig und alle folgen ihrem Ruf. Ein gemeinsames Wochenende mit Freunden und Verwandten beginnt. Schnell wird klar, was sich unter der Oberfläche verbirgt. Von unerfüllter Liebe über Neid und Hass bis hin zu geheimen Affären brodeln die Emotionen der illustren Gesellschaft. Die Anspannung wird jäh von einem Knall durchbrochen ... (Karten 5 / 4 €)
Simmcat ist das Projekt der italienischen Malerin und Songschreiberin Simona Catalani, deren Musik natürliche Melancholie mit traumhaften Bildern zwischen Klang und bildender Kunst verbindet. Ihr letztes Album „I heard she lost you“ erforscht das Thema Verlust und Veränderung und gibt einen tiefen Einblick in die Gefühle der jungen Sängerin (Video). Dazu reichen ein paar Gitarrenakkorde, der schwebende Klang eines Klaviers und die Zartheit ihrer Stimme. (Spendenempfehlung 8-15 €)
Das Eulenhaus
Abbildung: Theatergruppe „Kulturbeutel“, mit KI erstellt
Das Eulenhaus
DachTheater, Steinstraße 18
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Theatergruppe „Kulturbeutel“ bringt ein Stück der berühmten Kriminalautorin Agatha Christie auf die Theaterbühne: Wenn Lady Angkatell einädt, wird es nie langweilig und alle folgen ihrem Ruf. Ein gemeinsames Wochenende mit Freunden und Verwandten beginnt. Schnell wird klar, was sich unter der Oberfläche verbirgt. Von unerfüllter Liebe über Neid und Hass bis hin zu geheimen Affären brodeln die Emotionen der illustren Gesellschaft. Die Anspannung wird jäh von einem Knall durchbrochen ... (Karten 5 / 4 €)
Dominik Gershkovich Trio
Dominik Gershkovich, Franzi Aller und Steve Nanda, Collage: Sound of Jazz
Dominik Gershkovich Trio
Beyerhaus, Ernst-Schneller-Straße 6
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Dominik Gershkovich ist ein vielseitiger Pianist, Komponist und Sänger aus Leipzig. Er studiert Jazz/Pop an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ und ist Bandleader des Gershkovich Trios. Zusammen mit Franzi Aller (Bass) und Steve Nanda (Schlagzeug) hat der Pianist ein abwechslungsreiches Repertoire an Jazzklassikern erarbeitet. Zum „Sound of Jazz“ im Beyerhaus werden Stücke von Größen wie Miles Davis, Keith Jarrett oder Chick Corea zu hören sein. (Eintritt frei)
Spieglein, Spieglein, halt's Maul, wir müssen nachdenken
Spieglein, Spieglein, halt's Maul, wir müssen nachdenken
Schauspiel Leipzig, Foyer 1, Bosestr. 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Frau muss nicht die böse Stiefmutter sein, um einen Horror vor dem zu bekommen, was der Spiegel der Gesellschaft ihr täglich mitteilt. In dieser Vorstellung und in den Texten von Ada Berger und Liv Strömquist kommen Frauen zu Wort, die sich Gedanken über gesellschaftliche Erwartungen machen - schöne, hässliche, alte, junge, berühmte, ganz unbekannte, neidische, empathische, leidende, fröhliche und fragende Frauen, alle gespielt von Paulina Bittner. (Karte 5 € - ausverkauft)
OpenStage im JugendKulturKeller
Bühne im JugenKulturKeller, Foto: Soziokulturelles Zentrum „Die VILLA“
OpenStage im JugendKulturKeller
JugendKulturKeller in der VILLA, Lessingstraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Jeden Montag kann sich hier jede/r ausprobieren und frisch geschriebene Lieder vor Publikum spielen. Ab 18.30 Uhr liegt eine Liste aus, auf der sich Auftrittswillige eintragen können. Und dann heißt es: 2 Songs - the rest is up to you ... Der beliebte Treff für MusikerInnen ist auch für das Publikum interessant. Denn es sind nicht nur talentierte Neulinge zu erleben, sondern oft auch bekannte KünstlerInnen, die auf der Bühne ihre allerneusten Songs testen. (Eintritt frei)
Führung: Zwischen Kaffeekranz und Weltmarktpolitik
Führung: Zwischen Kaffeekranz und Weltmarktpolitik
Museum Zum Arabischen Coffe Baum, Kleine Fleischergasse 4
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Bei dieser öffentlichen Führung im Museum Zum Arabischen Coffe Baum werden 300 Jahre Kaffeekultur in einem der ältesten Kaffeehäuser Europas lebendig. BesucherInnen können sich von berühmten Gästen, legendären Anekdoten und eindrucksvollen Objekten in die facettenreiche Welt der Kaffeekultur entführen lassen. (Teilnahme kostenlos, Anmeldung per E-Mail oder unter 341 / 9651 500 nötig)
Freier Eintritt in der GfZK
Villa der GfZK mit Anbau, Foto: Hans-Christian Schink
Freier Eintritt in der GfZK
Galerie für Zeitgenössische Kunst, Karl–Tauchnitz–Str. 9–11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig ist ein Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst und ein Museum für Kunst nach 1945. Die international etablierte Kunstinstitution befasst sich mit dem Verhältnis von Kunst und Architektur sowie von Kunst und Design. Die Angebote des Hauses bringen Menschen unterschiedlicher Erfahrung und Herkunft zusammen und laden dazu ein, Denk- und Handlungsmöglichkeiten einer offenen Gesellschaft mit künstlerischen Mitteln durchzuspielen. An jedem Mittwoch können die Ausstellungen der Galerie kostenfrei besichtigt werden.
Ihre glücklichen ersten vier Ehejahre verbrachten Clara und Robert Schumann in dem 1838 im klassizistischen Stil errichteten Haus in der Inselstraße. An ihrem 21. Geburtstag bezogen die frisch Vermählten ihr erstes gemeinsames Domizil. Die heutige Dauerausstellung ist als Paarmuseum konzipiert und damit einzigartig in der Musikermuseumslandschaft. Daneben kann der historische Konzertsaal, in dem früher auch Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Liszt, Richard Wagner, Hector Berlioz oder Hans Christian Andersen ein und aus gingen, besichtigt werden.
Sie isst wieder. Das war mal anders. Aufgewachsen in Armut, alleine mit ihrer zwanghaft dünnen Mutter, die aus der Ukraine nach Berlin migrierte, schien ihre Zukunft vorprogrammiert. Jetzt, mit Ende zwanzig, hat sie es halbwegs im Griff. In der Reihe „RE:“ von Rotorbooks und dem Literaturmagazin Edit ist Elisabeth Pape zu Gast. Sie liest aus ihrem Debütroman „Halbe Portion“, in dem sie eine ganz persönliche, berührende Geschichte über Essstörungen und auch über ihre tragikomischen Momente erzählt. Die Moderation des Abends übernimmt Linn Penelope Rieger. (Eintritt 5 €, Anmeldung per E-Mail erbeten)
Zur Open Stage im Schumann-Saal treten Studierende aus Oboenklassen der Hochschule für Musik und Theater Leipzig, der Musikhochschule Hannover und des Royal College of Music in London auf. Bei diesem Konzert im Rahmen des internationalen Hochschulaustausches werden Werke für Oboe von Robert und Clara Schumann sowie ausgewählter weiterer Komponisten gespielt. (Eintritt frei, Spende willkommen, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 39392191 erbeten)
KünstlerInnengespräch mit Florian Merdes & Katharina Immekus
Foto: Galerie b2_
KünstlerInnengespräch mit Florian Merdes & Katharina Immekus
Galerie b2_, Spinnereistraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
The Third Room, Community-Plattform für künstlerischen Austausch, und die Galerie b2_ sprechen an drei Abenden mit jeweils zwei KünstlerInnen der Galerie. Beim letzten Gespräch der Reihe sind der Fotograf und Autor Florian Merdes zu Gast sowie die Malerin, Grafikerin und Professorin für Bildnerisches Gestalten Katharina Immekus. Im ersten Teil des Abends halten beide einen Vortrag darüber, was sie aktuell umtreibt, über ihre Arbeiten, Denkprozesse und Einflüsse auf ihr Schaffen. Anschließend gibt es Raum für Fragen und individuelle Gespräche. (Eintritt frei)
Eröffnung: Im Angesicht der Zeiten - Leipziger Kunst seit 1950
Eine der gestalteten Säulen in der neuen Ausstellung, Künstlerinnen: Maria Bayer und Eliane Diur, Foto: HGB Leipzig
Eröffnung: Im Angesicht der Zeiten - Leipziger Kunst seit 1950
Kunsthalle der Sparkasse Leipzig, Otto-Schill-Straße 4 a
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Zu ihrem 25-jährigen Jubiläum eröffnet die Kunsthalle der Sparkasse Leipzig eine neue Sammlungsausstellung. Mit zahlreichen Werken bekannter KünstlerInnen stellt sie die Darstellung der menschlichen Figur in den Mittelpunkt und gibt gleichzeitig einen schönen Überblick über die Entwicklung der Leipziger Kunst seit 1950. Durch die Kooperation mit der Klasse für Malerei und Grafik von Prof. Ivana de Vivanco an der HGB Leipzig zieht auch die künstlerische Gegenwart ein. An den Säulen der Kunsthalle sind zeitgenössische Interpretationen der menschlichen Figur zu sehen, mit denen nach den „tragenden Strukturen“ der Kunst gefragt wird. (zu besichtigen bis zum 16.12.2026, Mi: 13-18 Uhr, Eintritt frei)
Monkey Meadows, das sind Franziska Tannert (Gesang & Piano) und Sebastian Goldhorn (Bass). Das Duo macht Musik (Video), die ausdrückt, was man nicht sagen kann. Lieder für alle, die schon einmal still geschrien haben. Ihre Texte erzählen von inneren Aufbrüchen, geträumten Auswegen und der Kraft leiser Revolten. Heute sind sie in der Craft Beer-Bar Dr. Hops zu erleben. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Benjamin St. Babylons zweite EP VOLKSMUSIK erschien im letzten Jahr. Eine Stimme und zwei Gitarren tragen die eindringliche Botschaft von Empathie, sozialer Stabilität und Zusammenhalt in die Welt hinaus. Die Musik beschreibt der Künstler als Folk 'n' Roll und seine Themen reichen vom politisch gefärbten Liebeslied über ein Plädoyer für menschliche Lebensräume hin zum Hohelied einer tiefen Freundschaft (Video). Diese besteht auf jeden Fall zu Tex Morton - begleitet dieser ihn doch nicht nur auf der EP, sondern ist seit einigen Jahren ein treuer Gefährte auf den Bühnen des Landes. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
„Klosterberg“ - Lesung mit Boris Celeste Hoge-Benteler
„Klosterberg“ - Lesung mit Boris Celeste Hoge-Benteler
Schillerhaus, Menckestraße 42
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die junge Hauptfigur der Geschichte zieht sich zurück in die Abgeschiedenheit eines Klosters – auf der Suche nach Nähe, Worten, einem Neuanfang. Nicht lange jedoch und die neugewonnene Ordnung zeigt Risse ... In seinem neuen Roman beschreibt Boris Celeste Hoge-Benteler Geborgenheit und Vereinzelung, lotet die Möglichkeiten von Wahrnehmung und Sprache neu aus und lässt die Leser teilhaben an einer Kopfwelt, die zugleich verstörend und mitreißend, klaustrophobisch und befreiend ist. (Eintritt frei, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 5662170 erbeten)
Szenische Lesung zu Brigitte Reimann: „Hunger auf Leben“
Brigitte Reimann (1933 - 1973) war eine der wichtigsten Schriftstellerinnen der DDR. Ihr ruheloses Leben diente als Vorlage für die emotionale Verfilmung des MDR „Hunger auf Leben“. Auf der Grundlage ihrer Tagebücher zeichnet Regisseur Marcus Imboden darin das Bild einer leidenschaftlichen Frau und eigenwilligen Schriftstellerin. Die Leipziger Schauspielerin Sibylle Kuhne liest aus den Tagebüchern von Brigitte Reimann, von ihren Kampf gegen Bürokratie und Kleingeisterei und für ihre Überzeugungen und ihre Liebe. (Eintritt frei)
„Es liegt einem auf der Zunge“ ist das Phänomen, dass man sich vorübergehend nicht an etwas erinnern kann, obwohl man das Gefühl hat, es zu wissen. Die neue Ausstellung in der Cinémathèque untersuchet, wie Erzählungen mit unserem Körper weitergegeben werden können. Durch Essen, Klang, die Aktivierung der Sinne und die Stimme rufen die acht beteiligten Künstlerinnen das hervor, was oft im Schatten bleibt. Welche Spuren der Zeit können wir schmecken, riechen oder singen? (zu besichtigen bis zum 11.04., Di-Fr: 11–17 Uhr, Sa: 12–16 Uhr, Eintritt frei)
HALLE 14 Zentrum für zeitgenössische Kunst, Spinnereistraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das fünfte Leipzig Photobook Festival widmet sich dem Thema „Power / Fragility“. „Power“ wird als politische Kraft gesehen, die Gesellschaften prägt, als ökonomische Dynamik, die Ungleichheiten vertieft, und als soziale Energie, die Gemeinschaften trägt. „Fragility“ erscheint nicht bloß als Schwäche, sondern auch als Ausgangspunkt für Veränderungen. Zum Festival gehören Podiumsdiskussionen, Präsentationen, Gespräche, Fotobuch- und Fotoausstellungen, Filmvorführungen, Workshops, ein Fotobuchmarkt und viele weitere Angebote. (Eintritt frei, Programm)
HALLE 14 Zentrum für zeitgenössische Kunst, Spinnereistraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das fünfte Leipzig Photobook Festival widmet sich dem Thema „Power / Fragility“. „Power“ wird als politische Kraft gesehen, die Gesellschaften prägt, als ökonomische Dynamik, die Ungleichheiten vertieft, und als soziale Energie, die Gemeinschaften trägt. „Fragility“ erscheint nicht bloß als Schwäche, sondern auch als Ausgangspunkt für Veränderungen. Zum Festival gehören Podiumsdiskussionen, Präsentationen, Gespräche, Fotobuch- und Fotoausstellungen, Filmvorführungen, Workshops, ein Fotobuchmarkt und viele weitere Angebote. (Eintritt frei, Programm)
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die deutsch-italienische Künstlerin und Filmemacherin Rosa Barba hat für das Museum der bildenden Künste eine Rauminstallation auf der großen Terrasse im 2. OG geschaffen. Farbiges Glas schwebt in einer transparenten zweiten Decke über dem Boden. So entsteht ein ein Darunter und Darüber und auch die Zeit erhält durch das wechselnde Tageslicht eine Gestalt. Raum und Zeit werden physisch erfahrbar. Bei hrer Führung erläutert Jenny Graser die Bedeutung des Analogen in unserer digitalen Welt. (Teilnahme kostenlos)
Kezia Editha Christy ist sowohl der Name der Neo-Soul-Band aus Leipzig und Weimar, als auch der Name der Sängerin des Projekts. Durch gemeinsame musikalische Vorlieben haben sich die vier MusikerInnen vom ersten Treffen an schnell ein Repertoire erarbeitet und auf die Bühne gebracht. Treibende Rhodes-Klänge mit einer Prise Jazz erwarten das Publikum, zusammen mit den kraftvollen wie nachdenklichen Songs von Kezia (Video), wenn sie zum Beispiel von ihrem Alltag als Person of Color berichtet. Heute zu erleben im kleinen Rahmen von „Suppe & Musik“. (Spendenempfehlung 8-10 €)
Zwei junge Menschen, zwei Leben für die Kunst: Malik in Köln und Jenny in Chongqing. Während ihre Lebensentwürfe unter ökonomischem Druck ins Wanken geraten, beginnen die Stalaktiten über ihren Betten auf sich aufmerksam zu machen – sie tropfen, sie wachsen, und sie verschwinden nicht wieder. Oleg Zurmühlen liest aus seinem neuen Roman „Stalaktiten“ über das Leben im Ungleichgewicht, globale Verflechtungen und die Frage: Was geschieht, wenn die Realität selbst instabil wird? (Eintritt frei)
Hauptdarstellerin erkrankt? Wenn alle Stricke reißen, rettet er den Abend: Der Universalschauspieler! Er beherrscht über 100 Rollen und setzt sich sofort ins Taxi, um die möglichst exakte Kopie eines Anderen zu werden. Felix Krakaus berstend komischer und abgrundtief trauriger Monolog wird für Tilo Krügel und Denis Petković Ausgangspunkt für ihr szenisches Projekt und einer Reflexion über das Theater, das Leben und den ganzen Rest. (Karte 5 €)
Das „Gespenst des Kommunismus“ ist 175 Jahre alt. In den letzten Jahren tauchen nun wieder Gespenster auf, die von radikal anderen Zukünften flüstern, vom Ende der Arbeit, der Aufhebung der Familie oder der Abschaffung der Zeit. Sie sind aber gar nicht so leicht zu erkennen, weil sie sich nicht an althergebrachte Formen des Spuks halten. Die Buchhandlung drifft lädt zur Lesung aus Simon Nagys Esseay „Zeit abschaffen“ ein, in dem der Autor das Gespräch mit diesen Gespenstern sucht - mit dem Ziel, ihr Flüstern nicht nur als Drohung, sondern auch als Versprechen hörbar zu machen. (Eintritt auf Spendenbasis)
Treffpunkt Salon - Die Ouvertüren von Carl Maria von Weber
Carl Maria von Weber, Ölgemälde von Caroline Bardua 1821, via Wikimedia Commons, gemeinfrei
Treffpunkt Salon - Die Ouvertüren von Carl Maria von Weber
Im Musiksalon bespricht Autor und Musikjournalist Hagen Kunze auf unterhaltsame Weise musikalische Themen und ergänzt sie durch Musikbeispiele am Klavier. Titel des Treffpunkts ist „Dramatische Fantasien: Die Ouvertüren von Carl Maria von Weber“. Das bekannteste Werk des romantischen Komponisten ist sicher der „Freischütz“. Carl Maria von Weber hat aber noch neun weitere Opern geschrieben, mit so schönen Namen, wie „Die Macht der Liebe und des Weins“ oder „Peter Schmoll und seine Nachbarn“. Deren Eröffnungen / Ouvertüren werden heute unter die Lupe genommen. (Eintritt frei, Reservierung erbeten)
Die Verwirrungen nehmen kein Ende: Sofiia, die aus der Ukraine fliehen musste, kocht mit Putinisten Piroggen. Liz will, dass Alex endlich für sich selbst einsteht und das Kurioseste – der Kater „Genosse“ braucht kein Katzenklo. Mit einer überraschenden Leichtigkeit nimmt der Roman das schwere Thema des Ukraine-Kriegs auf und erzählt von Alex’ Versuch, den Konflikt zwischen Ost und West zu verstehen oder zumindest weniger verwirrend zu finden. Es lesen die Autorin Robin Bergauf und der Schauspieler Christoph Müller. (Eintritt frei)
„Stern 111“ - Lesung mit Andreas Keller und Lutz Seiler
„Stern 111“ ist ein Panorama der ersten Nachwendejahre in Ost und West, ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse: Zum einem ein Roadtrip, der seine Bahn um den halben Erdball zieht, zu anderen ein Berlin-Roman, der uns die ersten Tage einer neuen Welt vor Augen führt. Seit nunmehr drei Jahren liest Andreas Keller mit wechselnden Gästen auf den Bühnen des Schauspiel Leipzig Lutz Seilers poetischen Roman. Jetzt, nach 16 Folgen, geht die Geschichte dem Ende entgegen. Zum Finale ist der Autor selbst zu Gast. (Karte 5 €)
Der Berliner Gitarrist und Sänger William Chee-Awai ist ein in Schweden geborener amerikanischer Staatsbürger mit trinidadischen Wurzeln. Entsprechend vielfältige sind die Quellen, aus denen er seine Inspiration schöpft. Die Musik kann man als groovige Variante des Folk-Rock beschreiben, die von eingängigem Gitarrenriffs durchzogen ist (Video). Dazu singt Chee-Awai mit seiner tiefen Stimme Songs, die alle kleine Geschichten erzählen. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Kulturbar froelich & herrlich im Westflügel, Hähnelstraße 27
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Lieder von Rüdiger Bartsch erzählen von den Dingen des Lebens, menschlich-allzumenschlichen Situationen der Liebe oder dem Verlust von Vertrautem. Neben seinen Texten sind Vertonungen der Gedichte von u.a. Theodor Kramer, Thomas Brasch und Gottfried Unterdörfer im Repertoire. Die Musiker der „Alten Combo“ bringen einen Berg an Erfahrungen und Spielweisen ein und helfen, die gelegentliche inhaltliche Schwere musikalisch auf die leichte Schulter (Video) zu nehmen. (Eintritt frei, Spenden erbeten)
Buchpremiere: Laura Dürrschmidt „Sommer der schlafenden Hunde“
Buchpremiere: Laura Dürrschmidt „Sommer der schlafenden Hunde“
Cammerspiele Leipzig, Kochstraße 132
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Lena und Trice sind alles füreinander – beste Freundinnen, schlimmste Feindinnen, Geliebte. Ihre Schulzeit in der tristen mitteldeutschen Vorstadt vertreiben sie sich mit ihrem eigenen Fight Club und Partys im Keller, später wohnen sie gemeinsam in der Großstadt. Doch es gab noch eine Dritte im Bunde, die geheimnisvolle Sascha, die am Ende der Schulzeit ums Leben kam. Was haben Lena und Trice mit ihrem Tod zu tun? Laura Dürrschmidt stellt ihren neuen Roman vor, eine Liebesgeschichte, die weh tut – und gerade deshalb lange hängen bleibt. (Eintritt frei)
Bach-Wettbewerb Leipzig 2026 im Fach Violine: Wertungsvorspiele der 1. Runde
Bach-Wettbewerb Leipzig 2026 im Fach Violine: Wertungsvorspiele der 1. Runde
Hochschule für Musik und Theater Leipzig, Kammermusiksaal
von: Bach-Museum Leipzig
Der Wettstreit für junge MusikerInnen zählt zu den renommiertesten Musikwettbewerben weltweit. Er konzentriert sich jedes Jahr auf ein musikalisches Fach, 2026 auf die Violine. Die Vorspiele sind für alle Interessierten offen, der Eintritt ist frei.
Der Zirkus- und Theatermacher Felix Baumann präsentiert den Stand der Arbeit an seiner Produktion „BAU HOW“, die im Oktober Premiere im LOFFT haben wird. Darin stellt er das Handwerk des Bauens als kreativen Prozess und poetische Geste dar. Ein Thema ist dabei der besondere Baustellen-Humor zwischen Pragmatismus und Spiel. Baumann schlägt eine Brücke zum Zirkus: Arbeitsroutinen oder Unfälle werden in atemberaubende Stunts, grenzüberschreitende Akrobatik und bewegte Bilder verwandelt. (Eintritt frei, Reservierung)
Das Ost-Passage Theater feiert seinen 8. Geburtstag! Alle sind zur Party eingeladen, um dort die Menschen kennnzulernen, die das Theater zu dem machen, was es ist. Für Programm ist gesorgt: Fanshirt selbst drucken, Zeitreise durch die Geschichte des Hauese und Quiz für OPT-Nerds. Oder bei der Tombola die dicksten Preise abräumen. Außerdem gibt es die Premiere der frisch gegründeten OPT-Band und handverlesene DJ-Sets. Es wird frech und fröhlich und heiter! (Eintritt frei, Spende erbeten)
Die Pianistin Yu-Yin Lin erwarb mehrere Hochschulabschlüsse in ihrer Heimat Taiwan und in Deutschland. Als Preisträgerin internationaler Wettbewerbe gewann sie unter anderem den ersten Preis bei der 29. Young Musician International Competition „Città di Barletta“ in Italien sowie den ersten Preis beim 4th Swiss Piano Competition Lugano. Bei ihrem Gastkonzert im Schumann-Haus spielt Yu-Yin Lin Werke von Claude Debussy, Robert Schumann, Franz Schubert und Johannes Brahms, die zusammen einen Lebensweg beschreiben - von der frühen Kindheit bis ins hohe Alter. (Eintritt frei, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 39392191 erbeten)
Bach-Wettbewerb Leipzig 2026 im Fach Violine: Wertungsvorspiele der 2. Runde
Bach-Wettbewerb Leipzig 2026 im Fach Violine: Wertungsvorspiele der 2. Runde
Hochschule für Musik und Theater Leipzig, Kammermusiksaal
von: Bach-Museum Leipzig
Der Wettstreit für junge MusikerInnen zählt zu den renommiertesten Musikwettbewerben weltweit. Er konzentriert sich jedes Jahr auf ein musikalisches Fach, 2026 auf die Violine. Die Vorspiele sind für alle Interessierten offen, der Eintritt ist frei.
Treff: Museumsfoyer Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Was das Schaufenster für den Laden, ist das Cover für das Buch. Mit seiner neuen Ausstellung stellt das Deutsche Buch- und Schriftmuseum mit Blick auf die 1930er Jahre die Frage, wie sich in gesellschaftspolitisch aufgeheizten Zeiten auf den Covern von Büchern politische Diskurse und ideologische Kämpfe widerspiegeln. Inwieweit wurde der Buchumschlag zu einer Waffe? Der Schwerpunkt liegt auf österreichische Publikationen, deren Verlage auch in Deutschland, insbesondere in Leipzig, tätig waren und bisher wenig erforscht sind. An rund 100 Beispielen präsentiert die Ausstellung Covergestaltung mittels Fotografie und Typografie. (Eintritt frei)
Studio - Monologvorspiel von Schauspielstudierenden
Nach ihrem zweijährigen Grundstudium an der Hochschule für Musik und Theater werden acht Studierende im Studio Leipzig mitten im Theaterbetrieb des Schauspiel Leipzig weiter ausgebildet. Während dieser Ausbildung spielen die Studierenden in Produktionen innerhalb des Repertoires, erhalten Unterricht von erfahrenen KollegInnen aus dem Ensemble und zeigen die Ergebnisse in öffentlichen Vorspielen sowie in einer eigenen Produktion in der Diskothek, der Studioinszenierung. Bei diesem Vorspiel präsentieren sie acht neue Monologe. (Eintritt frei)
Was ist Demokratie? Warum gingen Menschen in Leipzig zu verschiedenen Zeiten auf die Straße? Was wollten sie erreichen oder verteidigen? 1848 – 1920 – 1933 – 1953 – 1989: Hier kämpften Frauen und Männer in Leipzig sehr unterschiedlich für ihre Vision und Vorstellung von Rechten und Freiheiten. Zum bundesweiten Tag der Demokratiegeschichte stellt Kuratorin Dr. Johanna Sänger im Alten Rathaus fünf Protest-Anlässe der Stadtgeschichte vor. (Teilnahme kostenlos, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 9651340 erbeten)
Kuratorinnenführung: Grafik im Fokus - Francisco de Goya
Kuratorinnenführung: Grafik im Fokus - Francisco de Goya
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
In der neuen Folge der Reihe „Grafik im Fokus“ werden Werke des spanischen Künstlers Francisco de Goya vorgestellt. Als erfolgreicher Hofmaler, Porträtist und Akademiedirektor in Madrid war er auch ein leidenschaftlicher Grafiker. Aktuell werden sein Zyklus „Los Disparates“ (Die Torheiten) sowie Radierungen präsentiert. Die Kuratorin Jeannette Stoschek zeigt in Goyas Grafiken eine Welt voller Tollheiten, Torheiten und Absurditäten - Bilder, die kunstvoll sind und gleichzeitig rätselhaft bleiben. (Teilnahme kostenfrei)
Frederick und Jonathan werden 1980 in der DDR geboren – als zweieiige Zwillinge und doch grundverschieden. Über sechs Jahrzehnte spannt die große Familiengeschichte den Bogen von Schuld und Vergebung, Verlust und Liebe und erzählt von der tiefen Sehnsucht nach einem Zuhause. Der Autor liest aus seinem neuen Roman „Kettelbach“, der im Oktober in die Buchhandlungen kam. Guido Stoye pflegt neben seiner Leidenschaften für Literatur auch die für Musik. „Nebenher“ ist er Sänger der Electro-Band Liquid Divine. (Eintritt frei)
Studio - Monologvorspiel von Schauspielstudierenden
Nach ihrem zweijährigen Grundstudium an der Hochschule für Musik und Theater werden acht Studierende im Studio Leipzig mitten im Theaterbetrieb des Schauspiel Leipzig weiter ausgebildet. Während dieser Ausbildung spielen die Studierenden in Produktionen innerhalb des Repertoires, erhalten Unterricht von erfahrenen KollegInnen aus dem Ensemble und zeigen die Ergebnisse in öffentlichen Vorspielen sowie in einer eigenen Produktion in der Diskothek, der Studioinszenierung. Bei diesem Vorspiel präsentieren sie acht neue Monologe. (Eintritt frei)
In ihrem Buch feiert Ildikó von Kürthy die Kraft der Lebensmitte, das Wunder des Mittagsschläfchens und das kostbare Gefühl, dass wir mit all unseren Ängsten, Ideen, Zweifeln, den schmerzhaften Abschieden und der wuchtigen Gleichzeitigkeit von Licht und Schatten nicht alleine sind. „Alt genug“ ist voller Erkenntnisse und Bekenntnisse. Es ist eine mutige und ehrliche Begleitung für alle, die in der zweiten Lebenshälfte unterwegs und noch lange nicht angekommen sind. Die Lesung wird moderiert von Journalist und Schriftsteller Jörg Thadeusz. (Eintritt frei, keine Reservierung möglich, Einlass ab 18.30 Uhr)
Bibliothek Plagwitz „Georg Maurer“, Zschochersche Straße 14
von: LEIPZIG eintrittsfrei
In einem heißen Berliner Sommer driften drei Paare auseinander, werden sich fremd. Im Zentrum von „Medulla“ stehen die schwangeren Siv, Leyla und Esther – drei Frauen, die sich der Enge ihrer Lebensentwürfe widersetzen und abwenden von einem scheinbar vorgezeichneten Weg. Kraftvoll und zugleich mit einer großen Zartheit zeichnet Verena Güntner widerständige, sinnliche Figuren und erzählt von brüchigen Beziehungen, Schwesternschaft und Aufbruch. (Eintritt frei)
Richard Limbert hat einen Abschluss in Musikwissenschaft. Den Musiker, Journalisten und Autor mit einer Leidenschaft für Musikforschung interessiert besonders der Folk. Das merkt man den eigenen, anekdotische Liedern an (Video). Durch seine Liebe zu US-amerikanischer Folktraditionen finden sich auch selten gehörte Stücke von Singer-Songwritern aus den 60er und 70er Jahren in seinem Programm. Unterstützung kommt von Chris Padera, dessen Musik ebenfalls von Folk beeinflusst ist, aber auch von Country und Punkrock (Video). Seine Lieder sind Geschichten über Fernweht, den ersten Whiskey an der Bar oder den letzten Abschied am Bahnhof. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Leipzig liest: Wolfgang Ullrich „Memokratie. Soziale Medien und autoritäre Bildpolitik“
Leipzig liest: Wolfgang Ullrich „Memokratie. Soziale Medien und autoritäre Bildpolitik“
Buchhandlung Rotorbooks, Kolonnadenstraße 5-7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Memes in den Sozialen Medien sind meist provokant, lustig durch Grenzüberschreitung und vorurteilsbeladen. Regierungsbehörden verbreiten KI-Bilder von migrantenfressenden Alligatoren, Trolle fluten das Netz mit zynischen Botschaften und Trump wird zum Immobilienmogul in „Gaza-Riviera“. Wolfgang Ullrich diagnostiziert in seinem Buch eine neue Regierungsform: die Memokratie. In ihr herrscht, wer die Plattformen dominiert – oder gleich besitzt. Der Autor analysiert auch, warum es demokratischen Kräften so schwerfällt, diesem enthemmten Bildgebrauch etwas entgegenzusetzen. (Eintritt frei, Anmeldung per E-Mail erbeten)
Leipzig liest: geHÄUSe - Stadt-Metamorphosen zwischen Natur und Kultur
Leipzig liest: geHÄUSe - Stadt-Metamorphosen zwischen Natur und Kultur
Naturkundemuseum Leipzig, Lortzingstraße 3
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Mit poetisch-forschendem Blick präsentieren Johann Reißer und Ursula Seeger eine besondere Geschichte der Verwandlung Berlins und seines Umlands. Aus einer fünfjährigen Recherche entstand ein vielschichtiger Band, der sich spielerisch Verflechtungen zwischen Architektur und Natur annähert. Alte Siedlungskerne und Neubauprojekte werden beleuchtet, Brachflächen und Zementwerke, Museen und Einkaufzentren. Es eröffnen sich ungewohnte Perspektiven auf die Stadt und ihre menschliche und nichtmenschliche Bewohnerschaft. (Eintritt frei, Anmeldung unter 0341 982210)
Seit über 60 Jahren begeistert Friedhelm Eberle auf der Bühne, im Film und als Synchronsprecher sein Publikum, aber auch die Theaterkritiker. Schauspielunterricht und Studium absolvierte er in Oberhausen, Basel und Düsseldorf. Seine Engagements führten ihn von Plauen über Erfurt zum Schauspiel Leipzig, unterbrochen von unzähligen Gastspielen im In- und Ausland. In seinem Buch „Dem schönen Ziele zu“ hat Friedhelm Eberle nun einige private und berufliche Stationen seines Lebens aufgeschrieben. Die musikalische Gestaltung des Abends übernimmt die Pianistin Ketevan Warmuth. (Eintritt frei, Spende willkommen)
Vernissage: Nolens Volens – Malerei von Alexander Kavtea & Benjamin Springer
Vernissage: Nolens Volens – Malerei von Alexander Kavtea & Benjamin Springer
ars avanti Kunstraum, Alte Handelsschule, Gießerstraße 75
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Bildsprache und Poesie gehen in der Malerei von Benjamin Springer und Alexander Kavtea unvermittelt ineinander über und verbinden Ernsthaftigkeit mit einer gewissen Portion Humor. So reflektieren Benjamin Springer und Alexander Kavtea ihren Schaffensprozess als Wohl oder Übel malen zu müssen – Benjamin Springer in surreal anmutenden Landschaften und Ereignissen, Alexander Kavtea mit eher abstraktem Formen. (zu besichtigen bis zum 02.04., geöffnet Mo-Do: 9-11.30 Uhr, Fr+Sa 15-18 Uhr, Eintritt frei)
Leipzig liest: „Der Westen - eine ostdeutsche Erfindung“
In seinem viel diskutierten Buch „Der Osten: eine westdeutsche Erfindung“ thematisiert Dirk Oschmann die fremde, oft degradierende Perspektive der Alt- auf die Neu-Bundesbürger. Der Blick von Ost nach West dagegen fiel lange durch eine rosa Brille. Doch wie ist der wahre Westen? Zeit für einen neuen, geschärften Blick. Renommierte AutorInnen betrachten ihn noch einmal genauer, den Westen. Bei dieser Lesung spricht Cornelia Geißler, Herausgeberin von „Der Westen - eine ostdeutsche Erfindung“, mit zweien von ihnen, Domenico Müllensiefen und Gunnar Cynnibulk. (Eintritt frei, keine Reservierung möglich, Einlass ab 18.30 Uhr)
Kulturbar froelich & herrlich im Westflügel, Hähnelstraße 27
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die parasitenpresse, Verlag für neue Literatur in Köln, und das Textatelier Textat aus Leipzig laden, schon traditionell am Buchmessefreitag, zu „Books&Beers“ in die Kulturbar froelich & herrlich im Westflügel ein. Es lesen Olav Amende, Thomas Empl, Adrian Kasnitz, Esther Margaritas (Chile) & Nora Zapf, Nora Schramm und Petr Šestákm (Tschechien). Die Moderation haben Ruth Suermann, Adrian Kasnitz und Thomas Podhostnik. (Eintritt frei, Spende erbeten)
10.00–18.00 h: museumspädagogische Werkstatt: Knopfblumen gestalten 10.30 h: »Wir bauen uns eine Orgel« – empfohlen ab 7 Jahren, begrenzte Platzkapazität 15.00 h: Ständchen des Thomaner-Nachwuchs-Chores 16.00 h: Vortrag Markus Zepf (Bach-Archiv): »Paul de Wit und seine Sammlungen im Bose-Haus« 16.30 h: Familienführung, empfohlen ab 5 Jahren Eintritt frei
Das Schumann-Haus Leipzig lädt zu einem gemeinsamen Spaziergang auf den Spuren von Clara und Robert Schumann ein. Von der Innenstadt durch das Graphische Viertel bis hin zur ersten gemeinsamen Wohnung des jungen Paarers können Interessierte an ausgewählten Stationen mehr über das bewegte Leben der beiden erfahren und erleben Leipzigs Musikgeschichte an originalen Schauplätzen. (Teilnahme frei, Spende willkommen, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 39392191 erbeten)
Chorkonzert: „CHOReografie“ mit ton.affin
Foto: Ensemble ton.affin
Chorkonzert: „CHOReografie“ mit ton.affin
Emmauskirche, Wurzner Straße 160
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das Ensemble ton.affin ist ein Chor aus 16 SängerInnen, der seit über 20 Jahren Konzerte gibt. Markenzeichen sind seine stilistische Bandbreite und musikalische Vielfältigkeit. Die meisten Lieder werden instrumental begleitet und sind eigens für den Chor arrangiert. Das aktuelle Programm „CHOReografie“ enthält klassische Vokalmusik, neu arrangierte Volkslieder und mitreißende Chorstücke von heute. Bei den Konzerten werden die Lieder in eine Szenerie aus Bewegung und Klang eingebettet. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Leipzig liest: Buchvorstellung und Konzert zu Miles Davis
Leipzig liest: Buchvorstellung und Konzert zu Miles Davis
galerie KUB, Kantstraße 18
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Miles Davis lässt sich nicht auf einige Meisterwerke reduzieren: Er veränderte den Jazz im Ganzen – als virtuoser, sehr wandlungsfähiger Musiker und als widersprüchliche Persönlichkeit zwischen Welterfolg, Diskriminierung und Drogen. In seinem neuen Buch „Miles Davis. Sound eines Lebens“ nähert sich der Journalist Stefan Hentz dem Mythos des „Prince of Darkness“ an und beleuchtet bisher unbekannte Seiten des Ausnahmemusikers. Dazu präsentiert der Vibraphonist Volker Heuken zusammen mit Lorenz Heigenhuber am Kontrabass Stücke seiner Weggefährten und eigene Kompositionen mit Anklängen aus Miles Davis’ Schaffen. (Eintritt frei)
Mit seinem neuen Album „Brahms, Balkans & Bagels“ kommt das Klezmer-Ensemble Oktopus aus dem kanadischen Montreal nach Leipzig. Die acht jungen MusikerInnen untersuchen, wie Folklore die klassischen Komponisten inspiriert hat. Wie haben ungarische Volksweisen Franz Liszt beeinflusst? Welche Spuren hat die Klezmer-Musik im Werk von Gustav Mahler hinterlassen? Bei diesem Konzert stehen Klassik, europäische Folklore und traditionelle jüdische Musik auf Augenhöhe und erklingen in virtuosen wie berührenden Arrangements (Video). Mal ist es Zeit zu Feiern, mal zum Gedenken - die Musik rührt zu Tränen, die zwischen Lachen und Weinen liegen. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Leipzig liest: „Kiezperlen“ im Ost-Passage Theater
Leipzig liest: „Kiezperlen“ im Ost-Passage Theater
Ost-Passage Theater, Konradstr. 27
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Im Rahmen der Leipziger Buchmesse veranstaltet das Ost-Passage Theater erstmals eine eigene Lesebühne - „Kiezperlen“. NachbarInnen lesen aus ihren eigenen veröffentlichten und unveröffentlichten Texten. Ehrlich, gesellschaftskritisch und persönlich in der angenehmen Candle-Light-Sonntagabend-Atmosphäre unter der Schillerdecke. Das Line-Up wird kurzfristig auf der Homepage bekanntgegeben. Wer selbst etwas vortragen möchte, wende sich rechtzeitig per E-Mail an die AG Spielplan. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Den Geist einer Figur, einer Geschichte oder des Blues einzufangen, ist keine leichte Aufgabe, aber Rufus Coates und Jess Smith sind Meister im Geschichtenerzählen. Der Gesang des irischen Dark-Folk-Duos erinnert an Künstler wie Leonard Cohen und Nick Cave und wird vom warmen Spiel der Gitarre und eindringlich düsteren Klanglandschaften begleitet (Video). Die Auftritte von Rufus Coates & Jess Smith werden als atmosphärisch und gefühlvoll beschrieben und so ist ihr Konzert ein passender Saisonabschluss von „Suppe & Musik“. (Spendenempfehlung 8-10 €)
Konfrontiert mit übermächtigen Empfindungen, für die er überhaupt erst eine Sprache finden muss, wird der Internatsschüler Törleß Teil einer Clique, die mit eiskaltem Kalkül die Demütigung eines Mitschülers vorantreibt - und muss sich fragen, welche Rolle er dabei einnimmt. Im Stück nach dem Roman von Robert Musil von 1906 analysiert Regisseur Lukas Leon Krüger im Kleinen die Dynamik einer Verrohung, die wenige Jahrzehnte später in einen gesellschaftlich organisierten Sadismus münden sollte. (Karte 5 €)
Wer möchte sich nicht einmal im Leben neu aufstellen? Wer liebt nicht das Neue und anscheinend Unzumutbare? Für die heutigen Gäste in der Moritzbastei sind das wichtige Fragen. In ihrem Roman „Bernadette ändert ihr Leben“ schreibt Barbara Handke feinsinnig über die Kraft der Veränderung, eine inspirierende Auszeit ihrer Hauptfigur und deren Wunsch, sich neu zu finden. Marius Rehwalt wuchs als Mitglied der Zeugen Jehovas auf. Mit 28 Jahren stieg er aus und widmete sich der Malerei und dem Schreiben. Er tritt regelmäßig auf offenen Bühnen auf und veröffentlichte bisher einen Kurzgeschichten- und Lyrikband. (Eintritt frei)
Weekend Chicken Supervisor bringen wieder echtes Prärie-Feeling in ihre Lieblingsblockhütte. Die Folk Country Band mit kanadischen Wurzeln liefert eine wilde Mischung aus stampfender Energie (Video), ehrlichen Geschichten und zartem Klang. Der Abend hat einen etwas traurigen Anlass - Sänger und Akkordeonist Nic kehrt nach Winnipeg zurück - es wird sein Abschiedskonzert in Leipzig. Trotzdem oder gerade deswegen soll noch einmal richtig gefeiert werden. Und ein Überraschungsgast ist auch angekündigt. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Hauptdarstellerin erkrankt? Chor im Streik? Orchester im Stau? Wenn alle Stricke reißen, rettet er den Abend: Der Universalschauspieler! Er beherrscht über 100 Rollen und setzt sich sofort ins Taxi, um die möglichst exakte Kopie eines Anderen zu werden. Felix Krakaus berstend komischer und abgrundtief trauriger Monolog wird für Tilo Krügel und Denis Petković Ausgangspunkt für ihr szenisches Projekt und einer Reflexion über das Theater, das Leben und den ganzen Rest. (Karte 5 €)
Lesung & Gespräch zu Literaturnobelpreisträger László Krasznahorkai mit der Übersetzerin Heike Flemming
Der ungarische Schriftsteller László Krasznahorkai erhielt 2025 den Literaturnobelpreis für seinen Roman „Zsömle ist weg“. Laut Jury ein „dringliches und visionäres Werk, das inmitten apokalyptischer Schrecken die Macht der Kunst bekräftigt“. Übersetzerin dieses und vieler anderer seiner Bücher ist Heike Flemming, die zusammen mit László Krasznahorkai 2010 den Brücke-Berlin-Preis erhielt. Am Abend liest sie aus den Werken des Autors, berichtet über die Zusammenarbeit und über das Übersetzen aus dem Ungarischen. (Eintritt frei)
Es war einmal ein Ort, an dem alle einfach sein können, wie es ihnen beliebt. Ein Ort zum Leben und Träumen, ohne erwachsen sein zu müssen: Die Nimmerland-WG! Aber Malte, Tinker und Peter kämpfen gegen ihren Vermieter James Haken, dessen durchtriebenen Tricks unbesiegbar scheinen. Und dann vervollständigt Wendy die WG - kann sie den Jungs helfen? Das Theaterstück frei nach J. M. Barries Roman „Peter Pan“ erzählt von dem Wunsch, nicht erwachsen sein zu müssen - und vom Mangel an bezahlbarem Wohnraum. (Solidarisches Preissystem: 18, 14 oder 10 €, Online-Tickets)
Hinter FCK ZEN steht der Leipziger Singer-Songwriter Adrien Sieffert, der solo oder im Duo mit dem Cellisten Leo Schöller auftritt. Seine warmen Indie- & Folk-Melodien, die minimalistischen Gitarrenarrangements und seine tiefe Stimme schaffen Momente der Ruhe und Entspannung (Hörprobe). Gute Voraussetzungen für einen gemütlichen Donnerstagabend mit Freunden am Kamin in der Blockhütte des Wilden Heinz. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Es war einmal ein Ort, an dem alle einfach sein können, wie es ihnen beliebt. Ein Ort zum Leben und Träumen, ohne erwachsen sein zu müssen: Die Nimmerland-WG! Aber Malte, Tinker und Peter kämpfen gegen ihren Vermieter James Haken, dessen durchtriebenen Tricks unbesiegbar scheinen. Und dann vervollständigt Wendy die WG - kann sie den Jungs helfen? Das Theaterstück frei nach J. M. Barries Roman „Peter Pan“ erzählt von dem Wunsch, nicht erwachsen sein zu müssen - und vom Mangel an bezahlbarem Wohnraum. (Solidarisches Preissystem: 18, 14 oder 10 €, Online-Tickets)
Neben den öffentlichen Vorspielen unter dem Titel BLACKBOX zeigen beim BOXENSTOPP auch die dem Schauspielinstitut „Hans Otto“ angeschlossenen Studios in Leipzig, Halle, Dresden und Düsseldorf ihre szenischen Arbeiten. An den Studios lernen die Studierenden direkt in der Praxis - eine in Deutschland einmalige Ausbildung. (Eintritt frei, aber begrenzte Platzkapazität)
Le Clûb - Talente-Show mit Wenzel Banneyer und Gästen
Zu seiner Show lädt Wenzel Banneyer, Ensemblemitglied des Schauspiel Leipzig und bekannt für seine lässig-unterhaltsame Moderation, „local heroes“ ein. Diese können für 10 Minuten zeigen, was sie draufhaben. Ein Abend mit tollen Menschen, schrägen Typen und erstaunlichen Entdeckungen. Ob Zauberei, Tanz, Musik, Poetry-Slamming, Stand-up-Comedy, Sit-down-Tragedy oder einfach eine Nummer, die schon immer mal gezeigt werden musste — hier ist die Chance. Geguckt wird, was auf den Tisch kommt. (Karte 5 €)
Es war einmal ein Ort, an dem alle einfach sein können, wie es ihnen beliebt. Ein Ort zum Leben und Träumen, ohne erwachsen sein zu müssen: Die Nimmerland-WG! Aber Malte, Tinker und Peter kämpfen gegen ihren Vermieter James Haken, dessen durchtriebenen Tricks unbesiegbar scheinen. Und dann vervollständigt Wendy die WG - kann sie den Jungs helfen? Das Theaterstück frei nach J. M. Barries Roman „Peter Pan“ erzählt von dem Wunsch, nicht erwachsen sein zu müssen - und vom Mangel an bezahlbarem Wohnraum. (Solidarisches Preissystem: 18, 14 oder 10 €, Online-Tickets)
Wie viele Instrumente kann ein Mensch auf einem Mal spielen? Diese Frage scheint sich Lutz Drenkwitz gestellt zu haben und hat die Herausforderung angenommen: Neben Gitarre, Mundharmonika und Keyboard spielt er mit dem linken Fuß noch Bass und mit dem rechten Schlagzeug. Und ebenso viele Musikstile fließen in die, oft sehr direkten, aber partytauglichen Songs ein (Video). In seiner hemdsärmeligen und augenzwinkernden Art ist Lutz Drenkwitz eben ein umtriebiger Dienstleister am Publikum. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Du suchst eine Bühne für Tanz, Musik, Literatur, Performance, Zirkus, ...? Das Ost-Passage Theater lädt herzlich zur ersten Wohnzimmer Open Stage ein! An diesem Abend besteht die Möglichkeit einen kleinen Beitrag (max. 10 Minuten) zum Besten zu geben, oder danach bei der offenen Jam-Session einzusteigen. Ob zum Auftreten oder einfach, um am Sonntagabend einen kreativen Wochenabschluss zu genießen, alle sind herzlich willkommen im OPT-Wohnzimmer. (Eintritt frei, Anmeldung für Auftritte per E-Mail erbeten)
Es war einmal ein Ort, an dem alle einfach sein können, wie es ihnen beliebt. Ein Ort zum Leben und Träumen, ohne erwachsen sein zu müssen: Die Nimmerland-WG! Aber Malte, Tinker und Peter kämpfen gegen ihren Vermieter James Haken, dessen durchtriebenen Tricks unbesiegbar scheinen. Und dann vervollständigt Wendy die WG - kann sie den Jungs helfen? Das Theaterstück frei nach J. M. Barries Roman „Peter Pan“ erzählt von dem Wunsch, nicht erwachsen sein zu müssen - und vom Mangel an bezahlbarem Wohnraum. (Solidarisches Preissystem: 18, 14 oder 10 €, Online-Tickets)
Kulturbar froelich & herrlich im Westflügel, Hähnelstr. 27
von: LEIPZIG eintrittsfrei
An jedem letzten Montag im Monat wird die Kulturbar froelich & herrlich zur Jazzlocation. Ein Septett aus Leipziger Jazzgrößen trifft sich zum gemeinsamen Improvisieren. Die wechselnde Zusammensetzung nennt sich „Real Jazz Orchestra“. Die MusikerInnen mit all ihren vielfältigen Einflüssen folgen ohne kommerzielle Ausrichtung allein ihrer Freude an Spiel und Improvisation. Den Sound bezeichnen sie selbst gleichwohl als Traditional Jazz. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
An jedem ersten Dienstag im Monat ist im Bach-Museum Leipzig der Eintritt frei. Um 15 Uhr wird eine kostenlose öffentliche Führung angeboten — zu Themen, die auf das Leipziger Publikum zugeschnitten und die für die ganze Familie gedacht sind. Zudem können die aktuellen Sonderausstellungen Meilensteine der Bach-Forschung und Bachs Söhne besichtigt werden.