Der Verein Westbesuch hat sich das Ziel gesetzt, im Leipziger Westen urbane Strukturen zu bewahren und Lebensqualität zu schaffen. Dazu organisiert er mehrmals im Jahr für alle BewohnerInnen Leipzigs ein lebendiges Stadtteilfest auf dem Gelände des Bürgerbahnhofs Plagwitz - den Westbesuch. Neben einem Flohmarkt mit zahlreichen Trödel-Ständen und leckerem Essen gibt es auch jedes Mal ein breites Kulturangebot mit Live-Auftritten vieler KünstlerInnen und Bands der unterschiedlichsten Musikrichtungen. (Eintritt frei)
Auch 2026 öffnen die Ateliergemeinschaften in der Franz-Flemming-Straße ihre Türen für ein abwechslungsreiches Wochenende der Kunst, Musik und Kultur. Zur erleben gibt es neben der Werke von 30 - 40 KünstlerInnen in drei großen, ehemaligen Fabrikgebäuden auch ein Kulturprogramm, Kulinarik und eine familiäre Atmosphäre mit vielen Begenungen. Die offenen Ateliers bieten die Gelegenheit, die Welt von internationalen KünstlerInnen und ihren gemeinschaftlichen Zusammenhalt zu erleben. Ob durch visuelle Eindrücke, anregende Gespräche oder genussvolle Momente - dieses Wochenende ist eine hervorragende Gelegenheit, sich inspirieren zu lassen. (Eintritt frei)
Ausstellungsbesuch: „states of ambiguity“
Katia Klose: Frozen Blood, Fotografie, 2026
Ausstellungsbesuch: „states of ambiguity“
Galerie intershop, Spinnereistraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
f/stop Fotoszene Leipzig lädt alle Interessierten zum gemeinsamen Besuch der Ausstellung „states of ambiguity“ ein. Darin präsentiert die Galerie intershop drei Künstlerinnen, die sich während mehrerer Arbeitsaufenthalte auf Island begegnet sind: Jóna Þorvaldsdóttir (Reykjavík), Debbie Westergaard Tuepah (Vancouver) und Katia Klose (Leipzig). Aus ihren unterschiedlichen Perspektiven heraus entwickelten sie die gemeinsame Ausstellung - Ausgangspunkt: die Abgeschiedenheit und die archaische Natur der Insel im Nordatlantik. Zum Besuch findet eine Führung und ein Gespräch mit den Künstlerinnen statt. Die Moderation hat Kuratorin Jenny Starick. (Teilnahme kostenlos)
Nach dem unglaublichen Spaß beim letzen Mal, passiert es nun erneut: Vom 30. bis 31. Mai wird in Leipzig durchgespielt! Gemeinsam mit Improgruppen und SpielerInnen aus Leipzig, Dresden, Berlin, Weimar und Jena veranstaltet die Gruppe Improberaum einen 24-Stunden-Improtheater-Marathon – eine Bühne, nonstop Improvisation und ganz viel Energie. Jede Stunde gibt es eine neue Show mit wechselnden Gruppen. Alle sind eingeladen, vorbei zu kommen und Improtheater in all seinen Facetten zu erleben. (Eintritt auf Spendenbasis - jeder gibt, was ihm möglich ist, Zeitplan)
Fanny in Italien - Vortrag & Musik
Fanny Hensel, Ölgemälde von Moritz Daniel Oppenheim 1842, Abbildung gemeinfrei
Fanny Hensel, die ältere Schwester Felix Mendelssohn Bartholdys, hatte schon früh den Wunsch, Italien kennenzulernen. Dieser erfüllte sich 1839, als sie das Land zusammen mit ihrem Mann Wilhelm und ihrem Sohn Sebastian für fast ein Jahr bereiste. Die erste Station war Venedig, das sie in einem Brief als „Wunderstadt“ bezeichnete. Es folgten Mailand, Neapel und Rom. Sie spielte dort in privaten Kreisen und genoss die Anerkennung, sowohl als Pianistin wie auch als Komponistin. Ute Büchter-Römer beschreibt in ihrem Vortrag Fanny Hensels lebenslange Verbundenheit zu Italien. Begleitet wird sie von Eva Sperl am Klavier, die diese Leidenschaft in Fannys Kompositionen zeigt. (Eintritt frei, Reservierung erbeten)
Das Ensemble New Ratioist möchte die Möglichkeiten und Grenzen des Zusammenspiels von Mensch und Maschine ausloten. Vier von einem Roboter dirigierte GitarristInnen und vier automatisch spielende Gitarren lassen durch Improvisation und einen Algorithmus eine Mischung aus Umweltgeräuschen und minimalistischer Musik entstehen. Für das Publikum soll dabei die Funktionsweise eines selbstregulierenden Systems erfahrbar werden. Das Konzert gehört zur Reihe „Resilienz“ des Vereins FOKUS. Menschliche MusikerInnen: Anne Munka, Jordan White, Henny Herz und Markus Rom (Spendenempfehlung 5–15 €)
Zum Auftakt der Stötteritzer Sommerkonzerte tritt Stilbruch in der Marienkirche auf. Das Dresdner Trio begann mit Straßenmusik und wurde 2009 durch eine Castingshow landesweit bekannt. Bei den drei Musikern treffen Geige, Cello und Schlagzeug auf deutsche Texte, Klassik auf Deutschpop (Video). Dennoch möchte Stilbruch kein typisches Crossover-Projekt sein, bei dem Musiker mit klassischen Instrumenten Rock & Pop imitieren, sondern als Band eine Symbiose aus verschiedenen Musikwelten mit eigenständigem Sound erschaffen. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Ganz im Sinne von Clara und Robert Schumann bietet das Schumann-Haus jungen KünstlerInnen eine Bühne. In der Reihe „Podium“ stellen sich regelmäßig Studierende der Hochschule für Musik und Theater vor - an diesem Abend die Gesangs-Klasse von Prof. Caroline Stein. Die Fachrichtung Klassischer Gesang/Musiktheater existiert seit Gründung der Hochschule und hat viele erfolgreiche SängerInnen hervorgebracht. Anfangs standen noch Gesangstechnik und Interpretation im Zentrum der Ausbildung, die in den letzten Jahren immer mehr den Anforderungen an das heutige Musiktheater angepasst wurde. (Eintritt frei, Spende willkommen, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 39392191 erbeten)
Fünf Körper, eine Erinnerung. Eine Frau begegnet sich selbst – mit zehn, mit achtzehn, mit einundzwanzig, mit fünfunddreißig und vierundfünfzig. Sie sprechen über ihre Mutter, über das, was von Müttern übrig bleibt, wenn man selbst kein Kind mehr ist. Zwischen Bettlaken und Bedürfnissen verhandeln sie Herkunft, Rollenbilder, Fürsorge, teilen Erinnerungen, Schmerz und die Sehnsucht nach einem Zufluchtsort. Die Produktion des Ensembles Jedermensch ist ein Chor der Selbstgespräche, ein Körper, der sich fragt: Wer bist du, Mama? Und wer bin ich, wenn ich dich nicht mehr suche? (Karten 12 / 8 €)