Klaus Liebich (1929–2023) lehrte mehrere Jahrzehnte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst. In den 1960er Jahren widmete er sich der Dokumentation des noch immer vom Krieg gezeichneten Leipziger Stadtbildes. Er hinterließ eine umfangreiche Sammlung an Farbfotografien, die die damalige Atmosphäre in der Messestadt eindrucksvoll wiedergeben. Ganz anders verlief der Alltag im sächsischen Dölitzsch, den er ebenfalls nahezu 30 Jahre lang mit der Kamera begleitete. Klaus Liebichs Fotos, sowohl von der Stadt als auch aus dem Dorf, werden nun in der Mühlengalerie ausgestellt. (zu besichtigen bis zum 14.06.2026, sonntags 13–18 Uhr, Eintritt frei)
Einmal im Monat lädt das Team von THE FLOOR zum gemeinsamen Tanz auf seine Probebühne ein. Egal ob Einsteiger oder Profi, alt oder jung, sportlich oder gemütlich - jede*r ist willkommen. Die Tanz-Sessions werden von unterschiedlichen TänzerInnen der regionalen freien Szene angeleitet und sind immer so gestaltet, dass auch TeilnehmerIinnen ohne Tanzerfahrung Spaß daran haben. Gastgeberin ist dieses Mal die Tänzerin und Tanzpädagogin Evelina Lo Pilato. Sie betrachtet Tanz als Möglichkeit für jeden, sich auszudrücken, Kultur zu vermitteln sowie Körper und Raum mühelos zu genießen. (Kosten: Bestimme die Höhe selbst - Tickets von 0–20 € online bestellen)
Ensemble Redeo - klassische Gitarre trifft auf Film- & Gaming-Musik
Ensemble Redeo - klassische Gitarre trifft auf Film- & Gaming-Musik
Gnadenkirche Wahren, Stahmelner Straße 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Im Gitarrenensemble Redeo musizieren zehn junge GitarristInnen, die sich im LandesGitarrenOrchester Sachsen-Anhalt kennengelernt haben. Ihr Repertoire umfasst Werke aus verschiedenen Epochen – von Barock bis zur Gegenwart. Einen Schwerpunkt bilden Bearbeitungen bekannter Melodien aus Filmen und Computerspielen. So erklingt zum Konzert in der Gnadenkirche beispielweise Musik aus „Fluch der Karibik“ und „La La Land“ oder aus Spielen wie „Pflanzen vs. Zombies“ und „Skyrim“. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Was bedeutet Risiko heute, wo für die einen alles abgesichert scheint, während für andere alles auf dem Spiel steht? Zwischen Luftakrobatik und Handstand, zwischen Schweben, Fallen und Balancieren wird der Unwägbarkeit des Alltags begegnet und gibt es Charaktere, die niemals wanken. Ponyclub, eine zeitgenössische Zirkuskompanie aus Leipzig und Köln, lebt die Utopie gesellschaftlicher Veränderungen und will solidarische Ideen schaffen, die verbinden. Denn das ist es, was Zirkus am besten kann – etwas real werden lassen, von dem wir dachten, das geht doch gar nicht. Nach der Show gibt es DJ-Sets von adahsoe, Küche für alle und Getränke. (Spendenempfehlung: 10–20 €)
Wie blicken junge Menschen auf Tanz und was möchten sie durch Bewegung, Stimme und Musik erzählen? Im Rahmen von TANZFORUM, dem Workshop- und Performance-Festival 2026, präsentiert die Juniorcompany des Leipziger Tanztheaters mit der schwedischen Choreographin Clara Sjölin Ausschnitte aus dem neuen Stück „Interlude Inn“. In einem nachgestellten Hotelkorridor erforschen sie tänzerisch den Zustand des Dazwischenseins: das Erleben, etwas zu durchqueren und sich zwischen verschiedenen Orten, Situationen oder Identitäten zu befinden. Das Stück feiert am 26. Juni im Schauspiel Leipzig Premiere. (Eintritt auf Spendenbasis, Anmeldung erwünscht)