Di, 26.05.

Öffentliche Probe zu „Wüste“

Seitliche Ansicht des Schauspiel Leipzig mit einem Banner "Nie wieder ist jetzt"
Schauspiel Leipzig, Eingang zur Spielstätte „Diskothek“ am Dittrichring, Foto: © Schauspiel Leipzig

Öffentliche Probe zu „Wüste“


Schauspiel Leipzig, Diskothek, Bose­straße / Ecke Dittrichring

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Schon vor ihrer Premiere am 4. Juni haben Neugierige die Gelegenheit, erste Einblicke in die Inszenierung „Wüste“ von Sam Max in der Regie von Wilke Weermann zu erhalten. Darin geht es um Hannah, Chloe und Tom, die sich in einem einsamen Motel in der Wüste von Arizona auf ihre Rollen in einem Film vorbereiten. Das Drehbuch ist verdächtig nah an ihrer eigenen Lebensrealität geschrieben und  verschwimmt zunehmend damit. Auf der Bühne entsteht ein fulminantes Kammerspiel zwischen drei Menschen, auf der Suche nach der unbedingten Bestätigung durch den / die andere, um die eigene Leere zu füllen. (Ein­tritt frei, aber begrenzte Plätze)

Führung durch „Athena und ihre Töchter“

Besucher einer ausstellung stehen vor zwei Gemälden
BesucherInnen bei der Eröffnung von „Athena und ihre Töchter “, Foto: © Kustodie der Universität Leip­zig / Paul Altmann

Führung durch „Athena und ihre Töchter“


Galerie im Neuen Augusteum, Au­gus­tus­platz 10

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Frauen traten oft nur als Professorengattinnen oder -töchter, allenfalls als mildtätige Witwen in Erscheinung. Erst gegen Ende des 19. Jahr­hun­derts waren Frauen als Gasthörerinnen geduldet, ab 1906 durften sie an der Universität Leipzig studieren. Anhand von Kunstwerken aus der Sammlung der Universität stellt die Ausstellung „Athena und ihre Töchter“ die Frauen nun in den Mittelpunkt und zeigt, wie sie als Stifterinnen, Künstlerinnen, als Studentinnen und Gelehrte die Universität prägten. Wer mehr darüber erfahren möchte, ist herzlich zur Führung mit der Kuratorin Dr. Chris­tine Hübner eingeladen. (Teil­nahme kosten­los)

Lesung: 1989 und ost­deutsche (Pop-)Er­fah­rungen

Lesung: 1989 und ost­deutsche (Pop-)Er­fah­rungen


Soziokulturelles Zentrum Frauenkultur, Wind­scheid­straße 51

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Zwischen Neon und Grau schimmern viele Geschichten über den Osten mit all seinen Widersprüchen und Konflikten. Popkultur erzählt da­von – in Romanen, im Rap, in Filmen oder Podcasts. Die Historikerin Anna Lux und der Kulturwissenschaftler Jonas Brückner haben in ihrem Buch „Neon/Grau“ diese Erzählungen zusammengefügt und miteinander in Dialog gebracht. Es geht um Freiheiten und Verluste, um Zugehörigkeit und Ausgrenzung, um Jugend im Umbruch, Geschlechterverhältnisse, den ländlichen Raum. Aus verschiedenen Blickwinkeln brechen sie die allzu oft einseitigen Ost-Er­zäh­lun­gen auf und halten die Vielstimmigkeit und die Widersprüche aus. (Ein­tritt nach Selbst­ein­schätzung)

LE Talk

LE Talk


Tanzcafé Ilses Erika, Biergarten, Bernhard-Göring-Straße 152

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Poetry-Slamerin Elisa Adam und die Sprechwissenschaftlerin Angie Sonnemann haben ein neues Gesprächsformat ins Leben gerufen, den „LE Talk“. Bei der zweiten Ausgabe ist das Thema „Scham - Dinge über die wir selten reden“. Wir leben in einer Gesellschaft, die funktionieren will. Für Trauer gibt es Fristen, Wut gilt als Risiko und Scham bleibt am liebsten unsichtbar. Während die einen mehr Raum für Gefühle fordern, sagen andere: Zu viel Emotion lähmt, macht verletzlich und steht uns oft im Weg. Was passiert also, wenn diese Haltungen aufeinandertreffen? Bei diesem Gespräch geht nicht darum, sich einig zu sein, sondern darum, Meinungen sichtbar zu machen. (Ein­tritt frei)

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