Mi, 13.05.

Führung: Im Angesicht der Zeiten - Leipziger Kunst seit 1950

Blick in die Ausstellung, in der Gemälde in unterschiedlichen Größen an weißen und orangenen Wänden hängen
Ausstellungsansicht „Im Angesicht der Zeiten“, Foto: © Kunsthalle der Sparkasse Leipzig

Führung: Im Angesicht der Zeiten - Leipziger Kunst seit 1950


Kunsthalle der Sparkasse Leipzig, Otto-Schill-Straße 4 a

von: LEIPZIG eintrittsfrei

In ihrer neuen Sammlungsausstellung stellt die Kunsthalle der Sparkasse die Darstellung der menschlichen Figur in den Mittelpunkt und gibt gleichzeitig einen schönen Überblick der Leipziger Kunst seit 1950. Bei ihrer Führung gewährt Kuratorin Olga Vostretsova einen persönlichen Einblick in die Ausstellung „Im Angesicht der Zeiten“. Sie erzählt über die Hintergründe der Kunstwerke, über die Beziehungen zwischen den Bildern und den Künst­lerIn­nen in Leipzig und berichtet über ihre Arbeit für die Ausstellung. (Teilnahme im Ausstellungseintritt inbegriffen: 5 / 3 €, für Kun­dIn­nen der Sparkasse frei)

Treffpunkt Salon - Debussys „La mer“

Auf dem Titelbild der ersten Notenausgabe ist eine große stilisierte Welle mit einer Schaumkrone zu sehen.
„Die große Welle vor Kanagawa“ von Hokusai wählte Debussy für das Titelbild der Erstausgabe seiner Sinfonie, Abbildung via Wikimedia Commons, gemeinfrei

Treffpunkt Salon - Debussys „La mer“


Mendelssohn-Haus, Musiksalon, Gold­schmidt­straße 12

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Im Musiksalon bespricht Autor und Musikjournalist Hagen Kunze auf unterhaltsame Weise musikalische Themen und ergänzt sie durch Musikbeispiele am Klavier. Heute geht es um Wellen, Wind und Wun­der - um Claude Debussys Komposition „La mer“. „Meine alte Liebe, das Meer, ist immer unschätzbar und schön“, schrieb er einmal. In seiner Sinfonie verarbeitete er Erinnerungen an die Kindheit in Cannes am Mittelmeer und in Arcachon am Atlantik. Das Werk wurde 1905 in Paris uraufgeführt. (Ein­tritt frei, Reservierung er­be­ten)

Big Brother is watching you! George Orwell: Prophet der Gegenwart

Die Statue von George Orwell steht vor einer Wand mit der Inschrift "If liberty means anything at all it means the right to tell people what they do not want to hear.".
Statue von George Orwell im Sender BBC, Foto: JRennocks via Wikimedia Commons, Lizenz CC BY-SA 4.0

Big Brother is watching you! George Orwell: Prophet der Gegenwart


Budde-Haus, Lützow­straße 19

von: LEIPZIG eintrittsfrei

George Orwell hat zwei Klassiker geschrieben: „1984“ und „Farm der Tiere“. Wer war der Schriftsteller aber eigentlich, der im Spanischen Bürgerkrieg gegen die Faschisten antrat, den Stalinismus bekämpfte, zugleich aber auch die sozialen Unterwelten in England und Frankreich erkundete und Romane über das Empire schrieb? In seinen Essays ging er die Heuchelei des Westens ebenso an wie den Kolonialismus, aber er widmet sich auch den kleinen Dingen des Lebens, etwa seinem Garten oder den Büchern. Über Orwells Leben und Werk sprechen an diesem Abend die Anglisten Stefan Welz und Elmar Schenkel. (Eintritt 5 / 4 €)

Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

Eine junge Frau und ein junger Mann stehen in roten Hosen und weißem T-Shirt vor einem großen Wandbild mit einem Waldmotiv
Paulina Bittner als Božena und Samuel Sandriesser als Törleß, Foto: © Rolf Arnold

Die Verwirrungen des Zöglings Törleß


Schauspiel Leipzig, Foyer 1, Bose­str. 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Pubertät ist Krieg. Zwischen Zärtlichkeit und Sadismus, Verletzlichkeit und Gruppenzwang, Tätern und Op­fern - zumindest in dem Internat aus Robert Musils Erzählung von 1906. Konfrontiert mit übermächtigen Empfindungen wird Törleß Teil einer Clique, die mit eiskaltem Kalkül die Demütigung eines Mitschülers vo­ran­treibt und muss sich fragen, welche Rolle er dabei einnimmt. In dem Theaterstück analysiert Regisseur Lukas Leon Krüger im Kleinen die Dynamik einer Verrohung, die wenige Jahrzehnte später in einen gesellschaftlich organisierten Sadismus münden sollte. (Karte 5 €)

Songwerkstatt mit Tjark aus dem Früh­lings­garten & DomBand

Songwerkstatt mit Tjark aus dem Früh­lings­garten & DomBand


Horns Erben, Arndt­straße 33

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Zur Songwerkstatt im Horns Erben stellten wieder Studierende der HMT Leipzig neue Songs vor: Tjark aus dem Frühlingsgarten ist das Soloprojekt von Tjark Schönball, in dem er mit deutschem Pop Geschichten erzählt, die berühren und in die Beine fahren. Heute erscheint seine Single „Achteinhalb Zoll“, eingespielt zusammen mit Valentin Kuhn. Die DomBand ist ein zeitgenössisches Jazz-Quartett von Pianist Dominik Gershkovich und Gitarrist Werner Neumann. Mit Moritz Grosch (Schlag­zeug) und Willy Valdivia (Bass) spielen sie Eigenkompositionen, die Jazz, Groove und Improvisation miteinander verbinden. (Ein­tritt frei, der Hut geht rum)

Helmet Duty

Helmet Duty


Die Gute Quelle, Georg-Schwarz-Straße 17

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Seit 2015 machen die drei Musiker nun schon den mitteldeutschen Raum unsicher. Gegründet wurde Helmet Duty als Bluegrassband, dann kam mit selbst geschriebenen Liedern ein bisschen Rockabilly und etwas mehr American Folk ins Repertoire. Auch nach über 250 Konzerten ist Simon, Tommi und Kevin noch kein Fünkchen Spielfreude abhanden gekommen. Wer Lust auf handgemachte Musik mit akustischen Instrumenten (Video), gepaart mit technischer Raffinesse und einer Prise Blödsinn hat, dem sei Helmet Duty ans Herz gelegt. Denn wo Helmpflicht herrscht, gilt kein Krawattenzwang. (Ein­tritt frei, der Hut geht rum)

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