So, 17.05.

Offener Sonntag im Capa-Haus

Blick durch die offene Tür in die Ausstellung „War is Over“
Blick in die Ausstellung „War is Over“, Foto: Markus Scholz, © Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Offener Sonntag im Capa-Haus


Capa-Haus, Jahn­allee 61

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das Capa-Haus ist eine wichtigste Leipziger Erinnerungsstätte an den Nationalsozialismus und 2. Welt­krieg, aber auch an den Widerstand und die Befreiung 1945. Im April 1945 kam Robert Capa als US-ameri­kani­scher Kriegsfotograf in die Stadt. In der Jahn­allee 61, dem heutigen Capa-Haus, entstand seine weltbekannte Fotoserie „Last Man to Die“. Diese Fotos und ihre Entstehung stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „War is Over“. Die Schau ist am Sonntag zu besichtigen und zu jeder vollen Stunde werden Kurzführungen angeboten. Zusätzlich kann man bei dieser Gelegenheit auch die Sonderausstellung „Fred Stein und der Spanische Bürgerkrieg“ besichtigen. (Ein­tritt frei)

Wiedereröffnung & Tag der offenen Tür im Westbahnhof

Wiedereröffnung & Tag der offenen Tür im Westbahnhof


Westbahnhof, Engert­straße 38

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Nach einer langen Zeit des Nutzungsverbots durch die Beschwerde eines (!) Anwohners, kann der Westbahnhof nun wieder seinen Betrieb aufnehmen. Das nicht-kom­mer­zielle Projekt bietet Freiräume für Subkultur und den Dialog im Stadtteil. Die Wiedereröffnung wird mit dem Tag der offenen Tür und einer Surf-Party zünftig gefeiert. Ab 15 Uhr gibt es DJ Sets von early R 'n' B, Exotica, Popcorn und Jump ’n’ Jive. 19 Uhr folgen dann Auftritte von Surfer Joe (Ita), The Surfers (Pol) und The Kilaueas (Ger). Für die Kulinarik ist mit Streetfood von ATACOLYPSE aus Connewitz ebenfalls gesorgt. (Ein­tritt frei, ein Spendenhut für die Musiker geht rum)

Musikalisch-szenisches Programm: Turgutz – Briefe in A-Moll

Musikalisch-szenisches Programm: Turgutz – Briefe in A-Moll


naTo, Karl-Liebknecht-Straße 48

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Zeiten sind, wie sie sind - und die Kämp­ferIn­nen sind müde. Da kannste nix machen. Außer allen erzählen, die es nicht hören wollen, dass es so ist, und früher sich alles zumindest mal anders angefühlt hat, oder? Wie bleiben wir handlungsfähig, wenn Angst und Zynismus um sich greifen? Turgutz schaut zurück auf Lebensstationen und auf eine linke Bewegung, um nach vorne schauen zu können. Linkes Musiktheater aus Liedern, Briefpassagen und Theaterelementen gegen das Aufgeben von Konny Kleinkunztpunk  (Spen­den­emp­feh­lung 5–20 €)

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