Vernissage: „Gesichter & Gestalten“ - Zeichnungen von Uwe Bachmann
Budde-Haus, Lützowstraße 19
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Zart oder kräftig folgen die Striche und Linien der emotionalen Spannung des Zeichners Uwe Bachmann. Ohne Planung und Korrektur behauptet sich der Strich auf dem Papier: „Hier stehe ich und kann nicht anders“. Der Moment ist entscheidend. Mit seinen spontanen, improvisiert wirkenden Zeichnungen legt der Künstler sein Inneres frei. Und auch das seiner Modelle, deren Gesichter er immer wieder und in verschiedenen Stimmungen, von lyrisch bis aggressiv, darstellt. (zu sehen bis zum 01.09.2026 zu den öffentlichen Veranstaltungen im Saal des Budde-Hauses, Eintritt frei)
Ilses Erika Sommerbühne im Biergarten, Bernhard-Göring-Straße 152
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Seit 2015 machen die drei Musiker nun schon den mitteldeutschen Raum unsicher. Gegründet wurde Helmet Duty als Bluegrassband, dann kam mit selbst geschriebenen Liedern ein bisschen Rockabilly und etwas American Folk ins Repertoire. Auch nach über 250 Konzerten ist Simon, Tommi und Kevin noch kein Fünkchen Spielfreude abhanden gekommen. Wer Lust auf handgemachte Musik mit akustischen Instrumenten (Video), gepaart mit technischer Raffinesse und einer Prise Blödsinn hat, dem sei Helmet Duty ans Herz gelegt. Denn wo Helmpflicht herrscht, gilt kein Krawattenzwang. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
„Sei bereit für Dein Insekt!“ – Leseperformance
Dorit Löffler: Käfer, Collage
„Sei bereit für Dein Insekt!“ – Leseperformance
Bibliotheca Albertina, Café Alibi, Beethovenstraße 6
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Der Autor Kurt Mondaugen und die Künstlerin Dorit Löffler sind Initiatoren des interdisziplinären Projekts „Vom Verschwinden – Zur Poesie und Philosophie der Insekten“. Darin wird erforscht, ob und wie man dem weltweiten Artensterben mit künstlerischen Mitteln entgegenwirken kann. Das Publikum erwartet eine spektakuläre Lesung samt künstlerischen und philosophischen Verwandlungszauber - mit Libellen, Glühwürmchen, Bienen und Hummeln, einem Grillen-Orchester, einer Ameisenkönigin und einem Bienenvater. Diesen Abend im Rahmen der Ausstellung „Insektenwissen. Historische Bücher und Präparate zur Insektenkunde“ wird man so schnell nicht vergessen. (Eintritt frei)
Sesiones del Sur, eine Veranstaltungsreihe für lateinamerikanische Musik, lädt zu einem besonderen Konzert ein: Das argentinische Duo Lohdóh ist auf Europa-Tournee und präsentiert in Leipzig sein Debütalbum. Darauf sind Stücke, die aus der Begegnung von Noelia Recaldes Kompositionen und Gesang sowie dem rhythmischen und klanglichen Ansatz von Jonatan Szer entstanden sind (Video). Zu erleben ist ein konzeptionelles Konzert, bei dem Interpretation, Klanggestaltung und Bühnenpräsenz auf natürliche Weise verschmelzen. Das Publikum erwartet ein außergewöhnlicher Mix aus latainamrikanischen Rhythmen und zeitgenössischen Klängen. (Eintritt auf Spendenbasis)
In der Ausstellung präsentieren 14 FotografInnen aus Leipzig und seinem Umland ihre individuelle Sichtweise und vielfältige Genres. Vom Landschaftsfoto über urbane Dokumentationen, von Architektur- bis Porträtfotografie - die Schau bietet einen faszinierenden Einblick in diese kreative Welt. Den BesucherInnen eröffnen sich neue Blickwinkel und ungewohnte Perspektiven. Die Ausstellung ist eine Einladung, die Welt mit den Augen der FotografInnen zu sehen und sich von ihrer Leidenschaft für die Fotografie anstecken zu lassen. (zu besichtigen bis zum 30.08.2026, Di–So: 13–21 Uhr, Eintritt frei)
GRASSI Museum für Völkerkunde, Johannisplatz 5-11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das Museum für Völkerkunde in Leipzig öffnet in seinem Ausstellungsbereich „(un)sichtbar“ den Blick für die Themen Geschlecht und Sexualität in Zusammenhang mit Macht und gesellschaftlichen Normen. Welche Geschlechterkonzepte gab es jenseits der Einteilung von Frau und Mann und wie wurden sie durch den Kolonialismus verdrängt? Gezeigt werden zwölf Exponate aus den ethnologischen Sammlungen, denen ihre bisher verborgene Bedeutung zurückgegeben wurde. Die Führung thematisiert, wie rein männliche Sichtweisen durchbrochen werden können und welche Geschichten (wieder) sichtbar gemacht werden müssen. (Teilnahme 4 €)
„Demokratie am Limit?“ ist eine präzise Analyse der politischen Gegenwart in Deutschland. Der Autor und Politik-Influencer Marc Raschke zeigt, wie sich politisch rechte Erklärungsmuster schleichend in der Gesellschaft etabliert haben und warum diese Entwicklung die Demokratie weit stärker gefährdet, als es der Blick auf die AfD allein vermuten lässt. Das Sachbuch bleibt jedoch nicht bei der Diagnose stehen. Es ist ein Aufruf zum Handeln. Raschke zeigt konkrete Wege, wie demokratisches Engagement jenseits von Wahlkreuz, einmaliger Demonstration und kurzfristiger Empörung aussehen kann. (Eintritt frei, Spende willkommen)
Budde-Haus, Kunstgarten (bei schlechtem Wetter im Haus), Lützowstraße 19
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Heute schon gelacht? Bereits zum 9. Mal verwandelt sich der Kunstgarten des Budde-Hauses in einen Ort für frei Erzähltes. In diesem Jahr sorgen neun ErzählerInnen mit ihren Geschichten für Kichern, Glucksen, Schmunzeln und die eine oder andere überraschende Erkenntnis. Das Publikum kann sich auf einen lauschigen Sommerabend freuen, der garantiert mit einem Lächeln endet. Die musikalische Begleitung kommt von Silvia Needon auf der keltische Fidel. (Eintritt: Zahl‘ was du kannst - 15, 12 oder 8 €)
Matze Rossi liebt es, Geschichten aus dem echten Leben in Musik zu verwandeln. Seine Songs handeln von den kleinen und großen Momenten, die alle bewegen - von Freundschaft, Liebe, Verlust und von der Suche nach dem, was wirklich zählt (Video). Auf seiner „WUNDER.punkt“-Albumtour kehrt er nach drei Jahren mit neuen Songs zurück, die zu den persönlichsten und emotional stärksten seiner Laufbahn gehören. Musik ist für Matze Rossi eine Begleitung, die ihn durch Höhen und Tiefen trägt. Auf diese Reise möchte er sein Publikum mitnehmen. (Eintritt frei)
Der exzentrische, aber gutmütige Millionär Tobler will die Menschen studieren. Um zu erleben, wie sie auf einen armen Schlucker reagieren, beteiligt er sich unter fremden Namen an einem Preisausschreiben und gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel in den Alpen. Als Begleiter nimmt er seinen Diener Johann mit, der einen reichen Reeder zu spielen hat. Und dann ist noch der arbeitlose Fritz Hagedorn im Hotel, Gewinner des ersten Preises bei der Verlosung ... Die Verwechslungskomodie nach Erich Kästner ist das diesjährige Sommerstück der freien Theatergruppe Kulturbeutel. (Karten 8 / 6 €, Anmeldung unter 0341 5662170 nötig)
Vernissage: „The Empty Moment Festival“ - Malerei von Arina Heinze
Vernissage: „The Empty Moment Festival“ - Malerei von Arina Heinze
ars avanti Kunstraum, Alte Handelsschule, Gießerstraße 75
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Arina Heinze malt alltägliche Orte wie Kinderspielplätze, Bushaltestellen oder städtische Randgebiete. Nicht als reale Schauplätze, sondern als verfremdete Erinnerungen in unwirklichen Farben und dämmrigem Licht. Es sind Orte des Übergangs und des Wartens, in denen das eigentliche Ereignis fehlt. Vertraute Formen lösen sich in organisch fließende, vielschichtige Farbflächen auf. So erschafft die Künstlerin eine zweite, wiedersprüchliche Realität, die den Bildern eine zusätzliche Tiefe und leise Bedrohlichkeit verleiht. (zu besichtigen bis zum 11.09.2026, Mo-Do: 9–11.30 Uhr, Fr+Sa 15–18 Uhr, Eintritt frei)
Zu Sommer, Sonne und Ferien gehört auch das jährliche Sommerfest im Bach-Museum. Den ganzen Tag über können kleine und große Gäste unter anderem Stabperücken gestalten. Familien mit Kindern ab 5 Jahren sind 10.30 Uhr und 16.30 Uhr zu vergnüglichen Führungen durch das Museum eingeladen. Auch die aktuelle Sonderausstellung „Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach“ ist beim Sommerfest zu besichtigen. Eine Führung wird 14 Uhr angeboten. Ein Höhepunkt ist der Auftritt der Puppenspielerin Meike Kreim vom Puppenheater Papperlapapp. Sie wird 15 Uhr das Puppenspiel „Hühnerei und Entengrütze“ im barocken Innenhof aufführen - bei Regen im Sommersaal. (Eintritt frei)
Klein, winzig, Lambe Lambe. Der Westflügel feiert dieses Jahr das Sommerfest als Fest des Winzigen. Im Miniaturtheater in der Box, genannt Lambe Lambe, werden mit Figuren oder Objekten kurze Szenen für nur eine/n ZuschauerIn gespielt. Mehr als 16 Miniaturtheater führen des Publikum an der Nase in den Kasten, summen ins Ohr und lassen es dann verzaubert wieder heraus. Dazu wird es allerhand Buden, Überraschungen und Führungen durch den Westflügel geben sowie als Kirsche auf der Sahnetorte noch drei Figurentheatertheatervorstellungen: „Rotz und Wasser“ von Lehmann und Wenzel und Ulrike Kley, „Sonst noch Wünsche“ von flunker produktionen und das legendäre „Schnitzel of Love“ von Stefanie Oberhoff. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Gohliser Sommerfest
Eindrücke vom Gohliser Sommerfest am Kunsttanker, Foto: Bürgerverein Gohlis
Gohliser Sommerfest
Kunsttanker, Lindenthaler Str. 61-65
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Nachdem das Sommerfest Ende Juni wegen großer Hitze verschoben werden musste, hat der Bürgerverein Gohlis nun einen neuen Termin gefunden und lädt zu einem bunten Programm für die ganze Familie ein. Auf die Gäste warten spannende Mitmachangebote der Gewerke des Makerspace, der fröhliche Mitmachzirkus Klatschmohn, ein zauberhaftes Puppentheater sowie ein vielfältiger Kunstmarkt zum Stöbern. Für die perfekte musikalische Sommeratmosphäre sorgen Sésia Limòn, The Keeds und Alehlokapi. Mit erfrischendem veganem Eis bis zu köstlichen Überraschungen vom Grill ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. (Eintritt frei, Programm)
Zschocher Calling
Beim Stadtteilfest Zschocher Calling 2024, Foto: Demokratieladen Lixer
Zschocher Calling
Schwartzepark in Kleinzschocher
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die neunte Ausgabe des Stadtteilfestes findet diesmal als Sommer-Edition bereits im August statt. Ab 15 Uhr erwarten die Gäste viele Mitmachangebote für Groß und Klein, Live-Siebdruck sowie Stände von Liebe.für.Alle, dem offenen Freizeittreff „Die Insel“ oder dem Demokratieladen Lixer. Die beliebte Talentshow startet, mittlerweile zum dritten Mal, um 16 Uhr. 18 Uhr beginnen dann die Konzerte auf der Bühne. Es spielen: F.A.K.T. (Singer/Punkwriter), Violet Violence (Punk) und Mad Chubby Kids (Hip Hop). Zur Stärkung werden Kaffee & Kuchen, eine Vegane Küfa und Getränke angeboten. (Eintritt frei)
Nur drei Kilometer östlich vom Stadtzentrum zwischen Torgauer Straße, Eisenbahnstraße und der Bahntrasse liegt das Bülowviertel. Einmal im Jahr organisieren AnwohnerInnen, Vereine und Initiativen aus dem Leipziger Osten ein offenes, kostenfreies Straßenmusikfestival und machen ihre Bülowstraße zur Bühne. Am Samstag sind die Nachbarschaft sowie alle LeipzigerInnen erneut eingeladen. Auf der Hauptbühne spielen verschiedene Bands, Singer-Songwriter und Musikprojekte, darunter ein Kinderchor, Die Komplizen und Josepha Wawaa. Neu ist in diesem Jahr eine leise Akustikbühne für Straßenmusik und Kleinkunst. Dazu gibt es Essen, Getränke und einen Naturspielplatz für Kinder. (Eintritt frei, Übersicht aller Konzerte und Aktionen)
Der exzentrische, aber gutmütige Millionär Tobler will die Menschen studieren. Um zu erleben, wie sie auf einen armen Schlucker reagieren, beteiligt er sich unter fremden Namen an einem Preisausschreiben und gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel in den Alpen. Als Begleiter nimmt er seinen Diener Johann mit, der einen reichen Reeder zu spielen hat. Und dann ist noch der arbeitlose Fritz Hagedorn im Hotel, Gewinner des ersten Preises bei der Verlosung ... Die Verwechslungskomodie nach Erich Kästner ist das diesjährige Sommerstück der freien Theatergruppe Kulturbeutel. (Karten 8 / 6 €, Anmeldung unter 0341 5662170 nötig)
MdbK [jetzt]. Preis der Förderer - Gespräch mit Preisträgerin Anna Perepechai
MdbK [jetzt]. Preis der Förderer - Gespräch mit Preisträgerin Anna Perepechai
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
2026 vergab das MdbK zusammen mit dem Verein der Förderer des Museums zum ersten Mal den Preis „MdbK [jetzt]. Preis der Förderer“. Mit diesem sollen junge KünstlerInnen aus der Region unterstützt werden. Zu den ersten PreisträgerInnen gehört Anna Perepechai. Sie war als Redakteurin und Fotojournalistin in Kyjiw tätig, bevor sie an der Bauhaus-Universität Weimar und der HGB Leipzig Visuelle Kommunikation und Fotografie studierte. Anna Perepechai arbeitet multimedial mit Bild und Text. Dabei spielen gesellschaftliche Veränderungen und das kollektive Gedächtnis in den ehemals sowjetischen Republiken eine große Rolle. Das Gespräch in der Preisträgerausstellung führt die Kuratorin Katrin Klietsch. (Teilnahme kostenlos)
Die naTo verwandelt die Straße am Fuße des Fockeberges in ein Festivalgelände und in ein Schaufenster für die Leipziger Kulturszene. Von früh bis spät wird ein vielfältiges Kulturprogramm mit Tanz, Theater, Akrobatik, Live-Musik, Zauberei und so manchen Überraschungen präsentiert. Dazu lädt der beliebte Fockebergmarkt zum Bummeln, Entdecken und Einkaufen ein. Neben kulinarischen Köstlichkeiten erwarten die Gäste zahlreiche Informations-, Verkaufs- und Kreativstände. Und natürlich ein buntes Spiel- und Mitmachangebot für Kinder und Familien. (Eintritt frei)
Johannes Scheurich hat die vielleicht tiefste Stimme Leipzigs und große Gefühle liegen dem gebürtigen Mecklenburger genauso wie unverblümte Sozialkritik. Neben seinen Soloprogrammen steht er seit 2022 auch mit Band auf der Bühne. Mit dieser spielt er die großen Hymnen aus Rock und Pop in frischen Live-Versionen. Im Rahmen von „Kultur am Kanal“ im Philippus-Garten interpretieren die fünf erfahrenen MusikerInnen Songs von Johannes (Video) und Klassiker der Toten Hosen, Robbie Williams oder Johnny Cash. (Eintritt frei, Spende willkommen)
Der exzentrische, aber gutmütige Millionär Tobler will die Menschen studieren. Um zu erleben, wie sie auf einen armen Schlucker reagieren, beteiligt er sich unter fremden Namen an einem Preisausschreiben und gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel in den Alpen. Als Begleiter nimmt er seinen Diener Johann mit, der einen reichen Reeder zu spielen hat. Und dann ist noch der arbeitlose Fritz Hagedorn im Hotel, Gewinner des ersten Preises bei der Verlosung ... Die Verwechslungskomodie nach Erich Kästner ist das diesjährige Sommerstück der freien Theatergruppe Kulturbeutel. (Karten 8 / 6 €, Anmeldung unter 0341 5662170 nötig)
Der durstige Pegasus - Abschied von Moderatorin Eileen Mätzold
Der durstige Pegasus - Abschied von Moderatorin Eileen Mätzold
Moritzbastei, Kurt-Masur-Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Nach 10 Jahren nimmt Eileen Mätzold Abschied von der literarischen Bühne in der Leipziger Moritzbastei. Sie blickt zurück auf eine wunderbare Zeit, in der sie hier selbst lesen und später moderieren konnte. Bei ihrer letzten Veranstaltung sind zwei verehrte Kollegen anwesend. Nils Müller war der erste Gast von Eileen und wird nun auch ihr letzter sein. In seine Texte hat sie sich sofort verliebt und natürlich auch in den Fakt, dass er dem Lippenstift und der Brille als literarisches Statement nicht abgeneigt ist. Und weil Daniel Schmidt radikal, experimentell und sowieso großartig schreibt, wurde er natürlich ebenfalls eingeladen. (Eintritt frei)
Im Programm des Trio Sphera begegnet sich Musik aus unterschiedlichen Zeiten, Kulturen und Traditionen. Unter dem Motto „Die Freude am Entdecken“ werden musikalische Grenzen überschritten und überraschende Verbindungen zwischen verschiedenen Klangwelten erlebbar gemacht. Das Trio besteht aus drei herausragenden MusikerInnen: dem Geiger Adam Markowski, dem Cellisten Michael Peternek und der Pianistin Mediha Khan. Am Bachdenkmal lädt das Konzert dazu ein, innezuhalten, aufmerksam zuzuhören und sich auf eine Entdeckungsreise durch unterschiedliche musikalische Welten einzulassen. (Eintritt frei)
König Dedo II. von Sachsen hat ein Imageproblem: zu schlaksig, zu queer, zu introvertiert. Während er von Schloss Buzickitz aus über's Handy regiert, bricht sein Privatleben zusammen. Sein Partner verlässt ihn und die erzkonservativen Medien ziehen über ihn her. Also beginnt er mit Kraftsport, um sich als Monarch zu behaupten. Doch weder Medienskandale, Liebeskummer noch seine völlig unroyale Schwester lassen sich wegtrainieren. Cécil Ludwig Röskis neuer Roman „Trizeps Royal“ ist eine popkulturelle Tragikomödie über ein Deutschland, das längst keine Monarchie mehr ist, sich aber noch immer nach Autorität sehnt. Den Abend moderiert der Autor und Herausgeber Giorgio Ferretti. (Spendenempfehlung 5–10 €, Anmeldung per E-Mail erbeten)
Führung: Hidden Places in der Nationalbibliothek
Die Deutschen Nationalbibliothek und der vierte Erweiterungsbau mit dem Deutsche Buch- und Schriftmuseum, Foto: DNB / Peter Kühne
Führung: Hidden Places in der Nationalbibliothek
Treff: Museumsfoyer Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Was gibt es Spannenderes als einen Blick hinter die Kulissen? Mit über 600 Räumen ist die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig ein Eldorado an einzigartigen Orten und Geschichten. Der Rundgang bietet einen Blick hinter die ein oder andere sonst verschlossene Tür in einer der größten Bibliotheken des Landes. Vom Keller bis ins Dachgeschoss geht es bei der Führung durch ein Gebäude, das seit seiner Gründung stetig gewachsen ist und viele Geschichten zu erzählen hat. (Teilnahme kostenlos)
Das Thema des neuen LE Talks von Poetry-Slamerin Elisa Adam und Sprechwissenschaftlerin Angie Sonnemann ist „Selbst schuld oder unsere Aufgabe? - Wie viel Verantwortung tragen wir füreinander?“. Für die einen beginnt Verantwortung damit, den Müll vor der eigenen Haustür aufzuheben, für andere bedeutet Verantwortung, sich politisch einzumischen. Aber wie viel Verantwortung können wir überhaupt übernehmen? Beim Podiumsgespräch treffen wieder Menschen mit ganz unterschiedlichen Perspektiven aufeinander und sprechen über Engagement, Ohnmacht, Privilegien und Selbstfürsorge. (Eintritt frei)
Im Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig wird die Hinterlassenschaft der ehemaligen Stasi-Bezirksverwaltung Leipzig verwahrt, erschlossen und zugänglich gemacht. Insgesamt lagern im Archiv 5.736 laufende Meter Unterlagen, darunter mehr als 2,8 Millionen Karteikarten. Während der Führung erhalten die TeilnehmerInnen detaillierte Einblicke in die Struktur und Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei. Anhand von Beispielakten werden insbesondere die Überwachungsmethoden der Stasi beleuchtet. Ebenso wird über die heutige Nutzung der Unterlagen informiert. (Teilnahme kostenlos, Reservierung per E-Mail oder unter 030 18665-3211 empfohlen)
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die BMW Group und das MdbK vergeben seit 2024 den BMW Photo Award Leipzig. Mit dem Preis werden alle zwei Jahre KünstlerInnen gefördert, die entweder einen biografischen Bezug zu Leipzig und der Region haben oder sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit der Stadt und ihrer Umgebung auseinandersetzen. 2026 sind es Viktoria Binschtok, Harald Kirschner und Jay Ritchie, deren Fotos jetzt in einer Ausstellung präsentiert werden. f/stop – Fotoszene lädt alle Interessierten zu einem gemeinsamen Besuch sowie zu Führung und Gespräch mit dem Kurator Philipp Freytag ein. (Teilnahme kostenlos, Anmeldung per E-Mail erbeten)
Vernissage: Vierte Dimension - Arbeiten zum Thema „Raum“
Grafik: Manja Schönerstedt
Vernissage: Vierte Dimension - Arbeiten zum Thema „Raum“
4D Projektort des BBK Leipzig e.V., Kulturhof Gohlis, Eisenacher Straße 72
von: LEIPZIG eintrittsfrei
„Vierte Dimension“ lädt ein, Raum neu zu denken: als Erfahrungsgehäuse, in dem Zeit, Wahrnehmung und Bewusstsein ineinander greifen. Die Ausstellung des Bundes Bildender Künstlerinnen und Künstler Leipzig begreift Raum nicht als festen Ort, sondern als Prozess aus Licht, Erinnerung, Zwischenräumen und Überlagerungen. Die fünf KünstlerInnen Gustav Franz, Eric Keller, Heinrich Mauersberger, Robert Schmiedel und Susanne Wurlitzer machen mit Malerei, Zeichnung, Radierung und Fotografie Raum als Gedächtnisraum sichtbar – jenseits des Offensichtlichen. (zu besichtigen bis zum 24.9.2026, Di–Do: 10–16 Uhr, Eintritt frei)
Die Sängerinnen des Merton Girls Choir besuchen verschiedene Schulen in Oxford und proben während des Schuljahres regelmäßig im Merton College. Sie erhalten dort eine fachliche musikalische Ausbildung durch professionelle Musiker und haben schon an einer Reihe hochkarätiger Konzerte teilgenommen. Darunter sind Aufführungen von Bachs „Matthäus-Passion“ oder Elgars „The Apostles“ mit dem Royal Philharmonic Orchestra. Darüber hinaus bestreiten die Chormitglieder jedes Jahr eine Tournee im Sommer, die sie in diesem Jahr auch nach Leipzig führt. (Eintritt frei)
„Haunted Origins“ - Malerei & Zeichnungen von Sylvia Kölling und Dorit Löffler
Abbildung: Salon Similde
„Haunted Origins“ - Malerei & Zeichnungen von Sylvia Kölling und Dorit Löffler
Salon Similde, Simildenstraße 9
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Ausstellung von Sylivia Kölling und Dorit Löffler konfrontiert mit Heimsuchungen: Geisterschiffe, die auf uns zutreiben. Verstörende Vögel, die uns anstarren. Wohnräume im Gespensterdesign irgendeiner Nachkriegszeit, Sehnsucht nach einer heilen Welt von gestern, in die plötzlich die Natur einbricht, überwältigend und doppelgesichtig: bedrohend und erlösend zugleich. Was geschieht hier nur auf dem Papier? Was geschieht in der Wirklichkeit? Der Salon Similde lädt alle Neugierigen ein, es heute herauszufinden - die spukhafte Schau ist nur an diesem Abend zu sehen. (Eintritt frei)
Führung durch die Wechselausstellung: Erdzeiten – Geologie ist Leben
Führung durch die Wechselausstellung: Erdzeiten – Geologie ist Leben
Naturkundemuseum Leipzig, Lortzingstraße 3
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die geologische und paläontologische Sammlung des Naturkundemuseums gibt Einblicke in 600 Millionen Jahre Erdgeschichte. Fossilien und Gesteine erzählen von Kontinentenwandel, vergangenen Ökosystemen und der Entwicklung vielfältiger Tier- und Pflanzenarten. Bei der Führung mit Dr. Frank Junge durch die aktuelle Wechselausstellung können Interessierte nachvollziehen, wie eng die Geschichte des Menschen mit der Entwicklung der Erde verbunden ist. Geologie erzählt von Ursprung, Wandel und Zukunft – sie ist eine Universalwissenschaft, die unseren Blick auf die Welt prägt. (Teilnahme: 4 €, Anmeldung unter 0341 982210)
Kunstwerk MONOPOL, Studio Haus 2, Haferkornstraße 15
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Der Gohliser Verein für Kunst und Kultur lädt jährlich BildhauerInnen und MalerInnen zum gemeinsamen Arbeiten ein. Das Thema des Symposiums 2026 ist „Positionen“. Dem Publikum bietet es die besondere Möglichkeit, Kunst bei ihrer Entstehung zu erleben und sich mit den den acht teilnehmenden KünstlerInnen auszutauschen. Alle Interessierten sind eingeladen, ihnen über die Schulter zu schauen und in die gemeinsame Arbeitsatmosphäre einzutauchen. Am Abend wird eine Begleitausstellung eröffnet, in der weitere Bilder und Skulpturen gezeigt werden. (Die Ausstellung und die Skulpturen im Freien sind täglich von 10–18 Uhr zu besichtigen, Eintritt frei)
Unter dem Motto „Wo Kulturen sich begegnen“ laden Canta Pueblo zum dritten Mal zu einem Fest in Leipzig ein. Canta Pueblo, das ist eine Initiative von Menschen mit Wurzeln in Lateinamerika. Gemeinsam schaffen sie Begegnungsräume, in denen Musik, Gesang, Tanz, traditionelle Speisen und Spiele Menschen zusammenbringen. Anlässlich des Welttags der Folklore wird die Vielfalt dieser Traditionen gefeiert. Alle sind eingeladen, Kultur mit allen Sinnen zu erleben - ob beim Zuhören, Mitsingen, Tanzen oder Essen. (Eintritt frei, Spende willkommen)
Lenore Løvinne ist zu Gast in der Schleußiger Kiezbar. Die vielseitige Singer-Songwriterin, Musikerin und Illustratorin aus Leipzig schreibt und vertont ihre Solosongs mit Gitarre und Harfe in ihrem kleinen Homestudio selbst. Sie macht „Nischen-Musik mit weiblichem Gesang von kantig bis honigsüß und Texten die tief graben“ (Video), sagt sie über sich. Das Barteam hofft auf einen lauschigen Sommerabend, um das Konzert auf dem Freisitz präsentieren zu können. (Eintritt auf Spendenbasis)
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Seit dem 29. März hängt „Ode to Eris“ großformatig an der Fassade des Museums der bildenden Künste. Fotos aus dieser Serie von Roxana Rios sind aber auch im Inneren des Museums zu sehen. Die Künstlerin setzt sich mit ausgewählten Werken der Dauerausstellung auseinander, indem sie diese fotografisch neu interpretiert. Die Fotos hinterfragen kritisch die in den ausgestellten Bildern vermittelten Werte, beispielsweise Geschlechterklischees in der Porträtmalerei. Durch die Ausstellung führt Carolin Rothmund, Leiterin der Kunsvermittlung des MdbK. (Teilnahme kostenlos)
Sonntagsführung: Freude am Fragment. Max Klingers Atelier
Sonntagsführung: Freude am Fragment. Max Klingers Atelier
Antikenmuseum, Alte Nikolaischule, Nikolaikirchhof 2
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das Antikenmuseum der Universität Leipzig lädt zu einer besonderen Begegnung mit Max Klinger ein. Der Bildhauer, Maler und Graphiker (1857–1920) zählte im 19. und frühen 20. Jahrhundert zu den bekanntesten Künstlern Leipzigs. Im neu eingerichteten „Klinger-Kabinett“ werden erstmals Objekte präsentiert, die sich im Besitz Klingers befanden. So sind sind Teile antiker Skulpturen und ein weiblicher Torso zu sehen. Interessierte erfahren während der Führung mehr zu diesen Exponaten und können sich auch ein eigenes Bild davon machen, wie die Figuren wohl vollständig ausgesehen haben. (Führung im Eintrittspreis von 4 / 2 € enthalten)
Zum Wochenausklang holt der Mühlstraße 14 e. V. zwei Bands in den Park: Die MusikerInnen von Neighbour's Nightmare lernten sich in der Swingtanzszene kennen und spielen entsprechende Songs. Der Nachteil: Sie können nur begrenzt zur eigenen Musik tanzen. Deshalb hoffen sie auf ein tanzwilliges Publikum und trotz allem zufriedene Nachbarn. Radon tritt 16.30 Uhr in der außergewöhnlichen Besetzung Gesang, Gitarre, Posaune, Cajon, Geige und Akkordeon auf (Video) und erzeugt flüsterleise, emotionale Passagen bis zu raumfüllenden Ensemble-Klang. Mit ihren handgemachten Songs beweisen sie, dass ehrliche und authentische Musik lebendiger denn je ist. (Konzerte auf Spendenbasis)
Drunk Lecture
Paulina Stert und Tina Bolle von Après SHE*, Grafik: Anna Koptenko
Drunk Lecture
Hof der Feinkost, Karl-Liebknecht-Straße 36
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Bei den Namen Goethe, Schiller und Lessing klingelt’s? Sehr gut! Sonst aber keinen Plan mehr, was in deren Werken eigentlich passiert? Keine Angst, Paulina Stert und Tina Bolle, das Kollektiv Après SHE*, untersuchen die literarischen Schmuckstücke aus dem Deutschunterricht auf ihren wahren Inhalt und versuchen, wenigstens einen Teil der sexistischen Strukturen darin aufzudecken. Das Publikum ist eingeladen, mit einem Getränk in der Hand auf eine Reise in die vergangenen (Männer)-Epochen der deutschen Literatur zu gehen. (Karten zu 7, 10 oder 12 € online kaufen)
Ilses Erika Sommerbühne im Biergarten, Bernhard-Göring-Straße 152
von: LEIPZIG eintrittsfrei
2 x 2 Freunde, die Geschichten erzählen: Mona und Philipp sind das Duo Florac. Sie stellen sich gegenseitig ihre Ideen auf der Akustikgitarre vor, um sie gemeinsam zum Leben zu erwecken. Dabei wird die Zeit zwischen Songwriting und Aufnahme so kurz wie möglich gehalten, um jenes besondere Gefühl zu bewahren: das Verlieben in die Hookline des neuen Songs oder das Lächeln, das sich beim Live-Spielen einstellt (Hörproben). Ohne Besitzansprüche anzumelden, inszenieren sich Another Friend Of Mine als altbekannte Freunde aus einem fast schon vergessenen Leben, deren Geschichten man gerne ab und zu lauscht. Dazu ein Sound, der sich im Indie-Pop verortet (Video), getragen von einem guten Gespür für Stimmungen. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
SoaVI wurde 2022 von Studierenden des historischen und klassischen Gesangs an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig gegründet. Mit viel musikalischer Neugier entwickeln die SängerInnen abwechslungsreiche Programme, die historische und moderne Vokalmusik miteinander in Beziehung setzen. Damit hat sich das Ensemble schon einen Namen in der jungen deutschen Vokalszene gemacht und wurde z.B. beim Internationalen a-cappella-Wettbewerb 2025 mit dem 2. Preis ausgezeichnet. Zum Abschluss der Konzerte am Bachdenkmal erwartet das Publikum ein Konzert voller klanglicher Vielfalt, das die faszinierenden Möglichkeiten der menschlichen Stimme erlebbar macht. (Eintritt frei)
An jedem ersten Dienstag im Monat ist im Bach-Museum Leipzig der Eintritt frei. Um 15 Uhr wird eine kostenlose öffentliche Führung angeboten — zu Themen, die auf das Leipziger Publikum zugeschnitten und die für die ganze Familie gedacht sind.
Gesprächskonzert: Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach
Gesprächskonzert: Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach
Sommersaal des Bach-Museums Leipzig
von: Bach-Museum Leipzig
Die Bachiana aus der Musikbibliothek Peters Gesprächskonzert zur Sonderausstellung »Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach«
Werke von J. S. Bach aus der Sammlung der Musikbibliothek Peters N.N., Sopran · Julia Chmielewska-Ulbrich, Cembalo, Truhenorgel Kerstin Wiese, Moderation
Eintritt frei. Gefördert von der Szloma-Albam-Stiftung.
Museum Zum Arabischen Coffe Baum, Kleine Fleischergasse 4
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Im Herzen der Leipziger Innenstadt gelegen, gehört das Haus „Zum Arabischen Coffe Baum“ zu den ältesten Kaffeehäusern Europas. Seit 1711 wird hier der Sachsen liebstes Heißgetränk ausgeschenkt. Unter dem Titel „Zwischen Kaffeekranz und Weltmarktpolitik“ können die TeilnehmerInnen der Führung im Museum 300 Jahre der globalen Geschichte des Kaffees entdecken. Berühmte Gäste, legendären Anekdoten und eindrucksvollen Objekte entführen zudem in die facettenreiche Welt der Leipziger Kaffeehauskultur. (Teilnahme kostenlos, Anmeldung per E-Mail oder unter 341 / 9651 500 nötig)
Eröffnung: Gemischte Gefühle in kriegerischen Zeiten - künstlerische Aktionen am Völkerschlachtdenkmal
Eröffnung: Gemischte Gefühle in kriegerischen Zeiten - künstlerische Aktionen am Völkerschlachtdenkmal
Völkerschlachtdenkmal, St. Michaelsplateau
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Zwischen Gräbern, steinernen Müttern und tapferen Kriegern thront es stolz über Leipzig: Das Völkerschlachtdenkmal. Ein archaisches Relikt aus vergangenen Zeiten - wenn da nicht die krisenhafte Gegenwart wäre. Die „Zeitenwende“ wurde ausgerufen, es wird aufgerüstet und über Wehrpflicht debattiert. Wie fühlt sich das an? Was macht Angst? Was macht Mut? Das Kollektiv krudebude möchte das Völkerschlachtdenkmal gemeinsam mit dem Stadtgeschichtlichen Museum zu einem Fühlmal und einem Streitmal machen. Dazu wird es einem Audiowalk und eine Reihe von Veranstaltungen geben. Die Redebeiträge zur feierlichen Eröffnung werden von einer Tanzperformance mit Clara Sjölin umrahmt. (Eintritt frei)
Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig, Johannisplatz 5–11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen historischer Musikinstrumente befindet sich in Leipzig. Immer am 1. Mittwoch des Monats können BesucherInnen die Historische Ausstellung des Museums kostenlos entdecken. Unter dem Titel „Die Suche nach dem vollkommenen Klang“ bietet sie Interessenten aller Altersstufen einen Einblick in die Leipziger Musikgeschichte sowie in die vielfältige Welt der Musikinstrumente. Zusätzlich kann die Sonderausstellung „Paul de Wit. Ein Holländer in Klein-Paris“ besichtigt werden. Der aus Maastricht stammenden Musikenthusiast fand 1879 in Leipzig seine Wahlheimat und seine Sammlung bildet den historischen Ursprung des heutigen Musikinstrumentenmuseums.
Freier Eintritt in der HALLE 14 - Zentrum für zeitgenössische Kunst
Freier Eintritt in der HALLE 14 - Zentrum für zeitgenössische Kunst
HALLE 14 Zentrum für zeitgenössische Kunst, Spinnereistraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das gemeinnütziges Kunstzentrum HALLE 14 ist Schauplatz, Denkraum und Kommunikationsort für zeitgenössische Kunst auf dem Gelände der Leipziger Baumwollspinnerei. In dem großen ehemaligen Fabrikgebäude können sich BesucherInnen jeden Mittwoch kostenlos die wechselnde Gruppenausstellungen mit internationaler Kunst ansehen. Der Verein HALLE 14 veranstaltet außerdem regelmäßig Vorträge, Diskussionsrunden oder Performances und organisiert Workshops, Kurse und Führungen. Eine umfangreiche Kunstbibliothek lädt im Besucherzentrum zum Lesen und Verweilen ein.
Freier Eintritt in der GfZK
Villa der GfZK mit Anbau, Foto: Hans-Christian Schink
Freier Eintritt in der GfZK
Galerie für Zeitgenössische Kunst, Karl–Tauchnitz–Str. 9–11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig ist ein Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst und ein Museum für Kunst nach 1945. Die international etablierte Kunstinstitution befasst sich mit dem Verhältnis von Kunst und Architektur sowie von Kunst und Design. Die Angebote des Hauses bringen Menschen unterschiedlicher Erfahrung und Herkunft zusammen und laden dazu ein, Denk- und Handlungsmöglichkeiten einer offenen Gesellschaft mit künstlerischen Mitteln durchzuspielen. An jedem Mittwoch können die Ausstellungen der Galerie kostenfrei besichtigt werden.
Ihre glücklichen ersten vier Ehejahre verbrachten Clara und Robert Schumann in dem 1838 im klassizistischen Stil errichteten Haus in der Inselstraße. An ihrem 21. Geburtstag bezogen die frisch Vermählten ihr erstes gemeinsames Domizil. Die heutige Dauerausstellung ist als Paarmuseum konzipiert und damit einzigartig in der Musikermuseumslandschaft. Daneben kann der historische Konzertsaal, in dem früher auch Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Liszt, Richard Wagner, Hector Berlioz oder Hans Christian Andersen ein und aus gingen, besichtigt werden.
Vernissage: South Africa und Leipzig - Gruppenaustellung mit Installation, Grafik, Malerei, Film & Fotografie
Vernissage: South Africa und Leipzig - Gruppenaustellung mit Installation, Grafik, Malerei, Film & Fotografie
MÄDLER ART FORUM, Mädler-Passage, Grimmaische Straße 2-4
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Ausstellung entstand aus der Begegnung von südafrikanischen und Leipziger KünstlerInnen, die für jeweils drei Monate nach Leipzig oder Johannesburg kamen und mit KollegInnen vor Ort zusammenarbeiteten. Sprache, Herkunft und Geschichte waren beiden Seiten gleichermaßen fremd. Unter dem Motto „Don’t forget to play!“ waren alle neugierig und hatten den Mut kulturelle Unterschiede anzuerkennen und fruchtbar zu machen. Das Centre for the Less Good Idea in Johannesburg und das Leipzig International Art Programme gingen für diesen Austausch eine Partnerschaft ein und zeigen Arbeiten von 20 KünstlerInnen die dabei entstanden sind. (zu besichtigen bis zum 16.01.2027, Mi–Sa: 14–18 Uhr, Eintritt frei, Anmeldung zur Vernissage per E-Mail erbeten)
Auf ihrem neuen Album „Toi & Moi: Das kleinste Übel“ beschäftigt sich die Leipzigerin Laura Liebeskind mit der schönsten und wohl auch kompliziertesten Sache der Welt - mit der Liebe (Video). Was man von ihr lernen kann. Was sie ist und womit wir sie gern verwechseln. Wie hoch der Preis ist, sie ins Leben hinein zu holen. Und was Synapsen, Statistiken und eine ordentliche Portion Humor mit ihr zu tun haben. An Gitarre, Klavier und LoopStation wird Laura an diesem Abend einmal quer durch den Gemüsegarten der Emotionen spazieren, um am Ende festzustellen: Liebe ist alles …. (Eintritt frei, Spende willkommen)
Das Polnische Institut präsentiert in diesem Jahr eine Reihe von Konzerten mit neuer Musik aus Polen und Deutschland zum Thema „Licht“. Am Abend tritt das Nowicki Duo der Brüder Piotr und Paweł aus Gdańsk auf. Es hat sich auf die Aufführung von Musik für Perkussion und Klavier spezialisiert, wobei der Schwerpunkt auf Kompositionen liegt, die speziell für diese Besetzung geschrieben wurden (Video). Das Repertoire reicht von Klassikern des 20. Jahrhunderts bis zu zeitgenössischer Musik. Auf dem Programm stehen heute neben anderen Werken mit Cometa des Komponisten Dariusz Przybylski eine deutsche Erstaufführung. Rouen 1894 (V) von Christian Diemer feiert in Leipzig seine Uraufführung. (Eintritt frei)
Roya ist in Deutschland aufgewachsen, doch seit ihrer Kindheit hörte sie die Familiengeschichten aus dem Iran. Immer größer wird ihre Sehnsucht, das Land und damit einen Teil ihrer Wurzeln kennenzulernen. Eines Tages ist es endlich soweit: Gemeinsam mit ihrem Vater begibt Roya sich auf eine Reise durch den Iran und erlebt dort als queere Frau eine intensive Zeit zwischen Faszination, Angst, Schönheit und Unterdrückung – ohne zu ahnen, dass es die letzte Reise mit ihrem Vater sein wird. Roya Sorayas autobiografische Graphic Novel erzählt von dem Leben zwischen zwei Kulturen, von Erwachsenwerden, Verlust und Selbstfindung. Am Abend wird zudem eine Ausstellung mit Originalzeichnungen aus dem Buch eröffnet. (Eintritt 5 €)
Ein Rave mitten im Leipziger Zentrum? Am Freitag wird es ihn schon zum zweiten Mal geben. Nach dem großen Erfolg von „Remember 90s Rave Culture“ im letzten Jahr haben sich der NachtRat Leipzig, das Museum der bildenden Künste und das Stadtgeschichtlichem Museum erneut zusammengetan und veranstalten einen Rave mit vielen Specials. So wird es unter anderem einen kostenlosen DJ-Workshop geben, Tattoos von FLUX und Tattoo Kiosk und Drag Performances von Flamboyish & Rasheeda. Die DJs werden kuratiert von fem*vak, einem Netwerk, das queere KünstlerInnen und AkteurInnen der elektronischen Musikszene fördert. (Eintritt frei)
Heidi Specker: DamenzimmerHerrenschnitt. Eine Hommage an Aenne Biermann
Selbstporträt von Aenne Biermann 1931, Foto via Wikimedia Commons, gemeinfrei
Heidi Specker: DamenzimmerHerrenschnitt. Eine Hommage an Aenne Biermann
Galerie für Zeitgenössische Kunst, Karl–Tauchnitz–Straße 9–11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die heute öffnende Ausstellung ist das Ergebnis von Heidi Speckers mehrjähriger Auseinandersetzung mit der jüdischen Fotografin Aenne Biermann. In den 1920er Jahren wurde aus der Autodidaktin eine wichtige Vertreterin der Avantgarde-Fotografie. Sie trug die Haare kurz, einen „Herrenschnitt“, und ließ ihr Arbeitszimmer von einem angesagten Architekten gestalten. Ihre Fotografien zeichnet das „Neue Sehen“ aus, die intensive Betrachtung der unmittelbaren Umwelt sowie ungewöhnliche Perspektiven auf Menschen und Dinge. Heidi Specker empfindet Themen und Kompositionen Aenne Biermanns nach und übersetzt sie in die Gegenwart. (zu sehen bis zum 10.01.2027, Di–Fr: 14–19 Uhr, Sa–So: 12–18 Uhr, Eintritt zur Eröffnung und jeden Mittwoch frei)
Immer häufiger sind es Female Artists, die der Popkultur ihren Stempel aufdrücken und endlich die Aufmerksamkeit und Anerkennung erhalten, die ihnen lange Zeit verwehrt blieb. Nach „These Girls“ und „These Girls, too“ erscheint im Ventil Verlag nun ein dritter Band. In „These Girls Forever!“ wird die feministischen Musikgeschichten fortgeschrieben und um Künstlerinnen wie Barbra Streisand, Betty Davis, Judith Holofernes oder Sinéad O’Connor erweitert. Neun AutorInnen schreiben aus persönlicher Perspektive über gefeierte wie übergangene Musikerinnen und eröffnen neue Blickwinkel auf die Ikonen der Popkultur. Ein inspirierender Abend mit Herausgeberin Juliane Streich und AutorInnen des Buches (Spendenempfehlung 5–15 €)
In der Leipziger Baumwollspinnerei wurde bis Anfang der 1990er Jahre noch Baumwolle verarbeitet. Auf dem 10 Hektar großen Werksgelände, wo einst die Industrie florierte, haben sich heute etwa hundert KünstlerInnenateliers, vierzehn Galerien, Werkstätten, Druckereien, ein Künstlerbedarf, Theaterspielstätten, ein Kino und nicht zuletzt die gemeinnützige HALLE 14 angesiedelt. Am Wochenende öffnen die Spinnerei-Galerien sowie zahlreiche Ateliers wieder ihre Türen und die LeipzigerInnen können in die faszinierende Welt der zeitgenössischen Kunst eintauchen. (Eintritt frei, Übersicht aller Aussellungen)
Um 13.50 Uhr startet die Oper Leipzig mit den Fanfaren der Musikalischen Komödie in die neue Spielzeit. Auf Groß und Klein, Neugierige und Opernfans wartet ein umfangreiches Programm: Sie können Theaterzauber erleben, bei Technikshows staunen, Tanztraining ausprobieren und bei spannenden Führungen hinter die Kulissen blicken. Unter anderem kann man 14.15 Uhr beim offenn Training des Leipziger Balletts dabei sein oder 15.30 Uhr bei einer Probe des Chors der Oper selbst singen. Dazu gibt es weitere Mitmachangebote und Infostände der Oper. Ein Eis- & Popcornstand sowie das Operncafé sorgen für die Stärkung zwischendurch. (Eintritt frei, Programm)
Öffentliche Probe mit dem Nature Theater of Oklahoma
Öffentliche Probe mit dem Nature Theater of Oklahoma
Residenz des Schauspiel Leipzig, Spinnereistraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Am 10. September findet die Premiere von „Pizza or A Door In The Dark Does Not Dance or The Meaning of Life“ des preisgekrönten New Yorker Kunst- und Performance-Ensembles statt. Neugierige können am Wochenende schon erste Einblicke in diese außergewöhnliche Kammeroper mit Musik, Tanz und Pizza bekommen. Denn alles beginnt auf einer Party, für die vom örtlichen Lieferanten Pizza geliefert wird. Publikum wie SchauspielerInnen bekommen ein leckeres Stück. Doch dann offenbart eine Person, dass sie an einer mysteriösen Krankheit stirbt und verschwindet. Ihr vermuteter Tod öffnet eine Welt, bewohnt von Geistern und anderer möglicherweise toter Wesen, die noch etwas zu klären haben ... (Eintritt frei)
Gesprächsforum „Vorzeichen lesen“ zum Demokratie-Wochenende im Gewandhaus
Gesprächsforum „Vorzeichen lesen“ zum Demokratie-Wochenende im Gewandhaus
Gewandhaus, Hauptfoyer, Augustusplatz 8
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Aus seiner Geschichte heraus versteht sich das Gewandhaus als Ort bürgerschaftlichen Engagements. Mit der 2022 gegründeten Demokratie-Initiative greift es seither jedes Jahr ein gesellschaftlich relevantes Thema auf. In diesem Jahr nimmt „Vorzeichen lesen“ die Deutung der Zeichen unserer Zeit in den Blick – zwischen historischer Erfahrung, wissenschaftlicher Analyse und künstlerischer Sensibilität. Sechs TeilnehmerInnen aus Wissenschaft und Kultur dikutieren zudem über die Risiken von Überinterpretation und vereinfachenden Deutungen, wie sie etwa in Verschwörungserzählungen wirksam werden. Die Moderation hat Roland Löffler, Leiter der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung. (Eintritt frei)
Es ist keine Lesung, keine Probe und ganz sicher kein fertiges Stück - eher eine Flucht nach vorn oder ein Spiel mit dem Jetzt. Unter dem Titel „Verschwinden ist besser als hier“ werden im LOFFT Texte vom Leipziger Autor Giorgio Ferretti live geschrieben. Diese werden dann aus dem Stand in einer Performance umgesetzt. Julia Amme und Laila Nielsen vom Dresdner Theaterkollektiv missingdots nehmen die Impulse des Textes auf und geben sie mit ihrem Spiel an den Autor zurück, als Grundlage für neuen Text. Es entsteht ein Hin und Her bei dem niemand weiß, was als nächstes passiert. (weitere Vorstellungen um 15 und 16 Uhr, Eintritt frei, Spende willkommen)
Eröffnungskonzert der Spielzeit 2026/27 in der Oper Leipzig
Eröffnungskonzert der Spielzeit 2026/27 in der Oper Leipzig
Oper Leipzig, Augustusplatz 12
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Der krönende Abschluss des Tages der offenen Tür in der Oper Leipzig wird das Eröffnungkonzert für die Saison 2026/27. Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Ivan Repušić erhält das Publikum wunderbare musikalische Ausblicke auf die Neuproduktionen und Wiederaufnahmen der neuen Spielzeit. Mit dem Opernchor, dem Gewandhausorchester, Mitgliedern des Ensembles und GastsängerInnen, die in dieser Spielzeit regelmäßig in Leipzig singen werden, wie Elbenita Kajtazi, Martin Muehle und Lucio Gallo. (Karten zu 20 / 10 € online kaufen)
„freeEroica“ - ein Beethoven-Projekt mit dem Stegreif Orchester
„freeEroica“ - ein Beethoven-Projekt mit dem Stegreif Orchester
Gewandhaus, Großer Saal, Augustusplatz 8
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Mit dem Demokratie-Wochenende unter dem Titel „Vorzeichen lesen“ eröffnet das Gewandhausorchester im September die neue Spielzeit. Ein Höhepunkt ist das Gastspiel des Stegreif Orchesters mit seiner Version von Beethovens 3. Sinfonie. Das Kollektiv aus 30 internationalen MusikerInnen verbindet das Erbe klassischer Kompositionen mit freien Improvisationen - ohne Dirigenten, ohne Noten oder Stühle. Mit dem Beethoven-Projekt „freeEroica“ setzt sich das Orchester kritisch mit Idealen der Französischen Revolution auseinander und verbindet sie mit Ideen der Friedlichen Revolution in Leipzig. Die Aufführung soll den Blick auf die gegenwärtige Situation schärfen und zukünftiges Handeln inspirieren. (Eintritt frei)
Zwei junge Band treten mit viel neuer Musik im Biergarten des Felsenkellers auf: Das 2023 gegründete Trio The Brake Point sticht mit einem genreübergreifenden Mix hervor. Verträumte und schwebende Momente à la Mac DeMarco werden durch Funk, Psychedelic und Rock zu einem groovigen und absolut tanzbaren Gesamtbild ergänzt (Hörprobe). Die Musiker gewannen 2024 den Jugendwettbewerb von „Leipzig zeigt Courage!“ und im letzten Jahr erschien die Debüt-EP „Blue Dreams“. Die zweite Band des Abends, Blue Error, verbindet melancholischen Indie-Rock der frühen 2000er mit feinen Folk-Einflüssen und emotionalem Songwriting (Video). Ihr Debüt-Album „The Great Malaise“ wurde im Mai diesen Jahres veröffentlicht. (Eintritt auf Spendenbasis)
In der Leipziger Baumwollspinnerei wurde bis Anfang der 1990er Jahre noch Baumwolle verarbeitet. Auf dem 10 Hektar großen Werksgelände, wo einst die Industrie florierte, haben sich heute etwa hundert KünstlerInnenateliers, vierzehn Galerien, Werkstätten, Druckereien, ein Künstlerbedarf, Theaterspielstätten, ein Kino und nicht zuletzt die gemeinnützige HALLE 14 angesiedelt. Am Wochenende öffnen die Spinnerei-Galerien sowie zahlreiche Ateliers wieder ihre Türen und die LeipzigerInnen können in die faszinierende Welt der zeitgenössischen Kunst eintauchen. (Eintritt frei, Übersicht aller Aussellungen)
Öffentliche Probe mit dem Nature Theater of Oklahoma
Öffentliche Probe mit dem Nature Theater of Oklahoma
Residenz des Schauspiel Leipzig, Spinnereistraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Am 10. September findet die Premiere von „Pizza or A Door In The Dark Does Not Dance or The Meaning of Life“ des preisgekrönten New Yorker Kunst- und Performance-Ensembles statt. Neugierige können am Wochenende schon erste Einblicke in diese außergewöhnliche Kammeroper mit Musik, Tanz und Pizza bekommen. Denn alles beginnt auf einer Party, für die vom örtlichen Lieferanten Pizza geliefert wird. Publikum wie SchauspielerInnen bekommen ein leckeres Stück. Doch dann offenbart eine Person, dass sie an einer mysteriösen Krankheit stirbt und verschwindet. Ihr vermuteter Tod öffnet eine Welt, bewohnt von Geistern und anderer möglicherweise toter Wesen, die noch etwas zu klären haben ... (Eintritt frei)
Zum Abschluss des Demokratie-Wochenendes im Gewandhaus gestaltet die Klasse für performative Künste an der Hochschule für Grafik und Buchkunst ein besonders Programm: Auf einem Rundgang, der vom Augustusplatz über den Großen Saal bis in den Mendelssohn-Saal des Gewandhauses führt, beschäftigen sich die Studierenden mit politischer Mitbestimmung und öffentliche Präsenz. Im Zentrum steht der Chor als lebendiger Beziehungsraum: ein vielstimmiges Gefüge, das teilweise eine gemeinsame Stimme einfordert, teilweise zur Kommunikation einlädt. Der Rundgang mündet in der Aufführung von „Dämmerungen", einer partizipativen Komposition für Solo, Duo und den GewandhausChor. (Eintritt frei)
Karolina Trybała lebt und vermittelt zwischen den Kulturen. Sie wurde in Polen geboren und wuchs in Niederschlesien auf, das Anfang der 80er Jahre von Kommunismus und Katholizismus geprägt war. Sechzehnjährig zog sie nach Deutschland. Damals sprach sie keine Silbe Deutsch. Sie machte aus der Not eine Tugend – und sang. Damit entdeckte sie ihre Berufung und studierte Jazz und Musikpädagogik. Mittlerweile pendelt sie souverän zwischen den kulturellen Welten (Video). Auf den Hof in der Windorfer Straße bringt sie musikalische Freunde, ein Programm aus Jazz und Weltmusik, sowie Geschichten aus Nah und Fern, von Leidenschaft und Sehnsucht mit. (Eintritt frei, Spende erbeten)
OpenStage im JugendKulturKeller
Bühne im JugenKulturKeller, Foto: Soziokulturelles Zentrum „Die VILLA“
OpenStage im JugendKulturKeller
JugendKulturKeller in der VILLA, Lessingstraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Jeden Montag kann sich hier jede/r ausprobieren und frisch geschriebene Lieder vor Publikum spielen. Ab 18.30 Uhr liegt eine Liste aus, auf der sich Auftrittswillige eintragen können. Und dann heißt es: 2 Songs - the rest is up to you ... Der beliebte Treff für MusikerInnen ist auch für das Publikum interessant. Denn es sind nicht nur talentierte Neulinge zu erleben, sondern oft auch bekannte KünstlerInnen, die auf der Bühne ihre allerneusten Songs testen. (Eintritt frei)
Ein so groß angelegtes Gegenwartspanorama wie Matthew Lopez’ „Das Vermächtnis“ ist etwas Besonderes. Das Stück wird vom Schauspiel Leipzig in zwei Teilen und sieben Stunden an einem Tag aufgeführt. Es spielt in den 2010er und 2020er Jahren in den USA. Das Vermächtnis ist ein abgelegenes Farmhaus, das der 60-jährige Walter dem jungen Eric zuerkennt, den er zufällig in New York kennenlernt. Als Vermächtnis an alle erweisen sich aber auch die Erfahrungen von Verwundbarkeit, wenn sich bei Krankheit oder Verlust die Unterschiede von Status oder Lebensentwürfen auflösen. Trotzdem gibt das Stück nie auf. Es glaubt daran, dass Menschen sich begegnen können. Dass Fürsorge möglich ist. Dass Gemeinschaft möglich ist. (Eintritt frei, Premiere am 3. Oktober)
Treffpunkt Salon: „Für dich leben! Für dich sterben!“
Alma Mahler vor 1899, FotografIn unbekannt, Abbildung via Wikimedia Commons, gemeinfrei
Treffpunkt Salon: „Für dich leben! Für dich sterben!“
Im Musiksalon bespricht Musikjournalist Hagen Kunze musikalische Themen und ergänzt sie durch Musikbeispiele am Klavier. Heute geht es um Gustav Mahlers letzte, unvollendet gebliebene 10. Sinfonie - und um eine Ehekrise. Mahlers 19 Jahre jüngere Frau Alma, selbst eine talentierte Komponistin, leidet unter Mahlers eigenbrödlerischem Leben, der nur die Arbeit an seiner Musik kennt und ihr jegliche Möglichkeit zur Selbstverwirklichung entzieht. Doch sie lernt Walter Gropius kennen und beginnt eine Affäre mit dem später weltberühmten Bauhausarchitekten. Was Gustav Mahler in eine Krise stürzt, die ihn auf die Couch von Sigmund Freud bringt und die er nicht mehr überwinden wird. (Eintritt frei, Reservierung erbeten)
Wie so oft stellt sich Ophelia die stille Frage: „Weinen oder nicht weinen?“ Damit sich alle gut fühlen, entscheidet sie sich meist für Letzteres. Geweint wird dann ganz alleine unter der Dusche. Doch dann beginnt sie ihre Tränen zu sammeln und aufzukochen. Nebst süßen Mäusen und personifizierten Zweifeln sind natürlich auch Pop-Ikonen wie Billie Eilish und Lana Del Rey geladen zu einem Abend über Urgewalt, Verwandlung und Zärtlichkeit, über Oberflächlichkeit und Abgrundtiefe. Bei Paula Wintelers Soloabend ist auf jeden Fall alles ganz wahnsinnig traurig. (Karte 5 €)
Block Stories - Lesung & Gespräch mit Sara Gmuer und Grit Lemke
Block Stories - Lesung & Gespräch mit Sara Gmuer und Grit Lemke
KOMM-Haus, Selliner Straße 17
von: LEIPZIG eintrittsfrei
„Wie weit sie auch geht, die Platte in ihrem Rücken wird nie wirklich kleiner“, heißt es über Wanda, die Hauptfigur in Sara Gmuers aktuellem Roman „Achtzehnter Stock“. Prägen Kindheit und Jugend in der „Platte“ ein Leben lang? Was macht den Alltag in der Großwohnsiedlung aus – in der DDR, in den Jahren des Umbruchs und in der Gegenwart? Wie dicht liegen „Traum und Trauma“ beieinander, wie es Grit Lemke in „Kinder von Hoy“ bezeichnet? Darüber sprechen die Autorinnen beim Grünauer Kultursommer und lesen Passagen aus ihren Büchern. (Eintritt frei)
sogno/suono - Soloprojekt mit präparierter Violine, Stimme & Electronics
sogno/suono - Soloprojekt mit präparierter Violine, Stimme & Electronics
Alte Dorfkirche, Schönauer Straße 245
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Zum Grünauer Kultursommer spielt Ronja Sophie Putz ihr Soloprogramm „sogno/suono“ (Video). Darin beschäftigt sich die Kammermusikerin, Solistin und Performerin mit der Klangwelt von Geige und menschlicher Stimme. Bei ihr wird die Violine zur Verlängerung des Körpers, ihr Klang zur Verlängerung der Stimme. Dafür nutzt sie ungewöhnliche Mittel und präpariert ihr Instrument beispielsweise mit Schrauben und Vibratoren. Die akustischen Illusionen spielen mit der Wahrnehmung des Publikums und öffnen die Ohren für das Grenzland zwischen Klang und Stille. Es erklingen Werke von Jacopo Salvatori, Graciela Paraskevaídis, Tom Smith und eigene Kompositionen. (Eintritt frei)
Geologische Exkursion: Natursteine in der Stadt
Findling in der Stadt, Foto: Nurzer Kalhh, Pixabay
Geologische Exkursion: Natursteine in der Stadt
Naturkundemuseum Leipzig, Lortzingstraße 3
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Jugendgruppe für Mineralogie am Naturkundemuseum „Leipziger Steinbeißer“ und der Verein GeoWerkstatt Leipzig möchten auf einem geologischen Streifzug in der Stadt verbaute Natursteine entdecken und kennenlernen. Ob Fassade, Fenstersims, Brunnen oder Straßenpflaster - es gibt eine Vielzahl von Steinen, die spannende Geschichten nicht nur zur Architektur, sondern auch von ihrer geologischen Vergangenheit erzählen. Woher kommen die Gesteine? Welches ist am weitesten gereist? In welchen Epochen wurden welche Gesteine verbaut? Diese und noch viele weitere Fragen werden bei dieser spannenden Exkursion beantwortet. (Teilnahme kostenlos)
Das Vokalensemble Perperúna ist aus offenen Gesangskreisen in Berliner Parks hervorgegangen. Die fünf Sängerinnen haben unterschiedliche kulturelle Wurzeln - was sie vereint und antreibt ist die Leidenschaft für die klangliche Vielfalt des Balkans und des Mittelmeerraums. Sie setzen sich für die Bewahrung, Neuinterpretation und die Weitergabe des überlieferten mehrstimmigen weiblichen Gesangs ein. Dabei ist ihre Musik nicht streng traditionell, sondern aktuell und neugierig spielerisch (Video). Beim Roots & Sprouts Festival spannt Perperúna einen lebendigen Bogen von sanften, berührenden Klängen bis hin zu kraftvoll-feierlichen, mitreißenden Gesängen. (Eintritt frei)
Treffpunkt: Eingang des Schauspielhauses, Bosestraße 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Zum Tag des offenen Denkmals gewährt das Schauspiel Leipzig einen Blick hinter die Kulissen und lädt zu Führungen durch das Theater und über die Große Bühne ein. Die Teilnehmenden besuchen Orte im Schauspielhaus, die für das Publikum normalerweise im Verborgenen bleiben, stehen selbst auf und hinter der Bühne und erhalten Einblicke in die Geschichte des Hauses. Weitere Führungen finden um 11 Uhr und 12 Uhr statt. (Eintritt frei, aber Teilnhemerzahl begrenzt)
Führung durch „GEFÄSS | SKULPTUR“ - Wie geht Farbe?
Führung durch „GEFÄSS | SKULPTUR“ - Wie geht Farbe?
GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Johannisplatz 5-11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Moderne Studiokeramik zählt zu den wichtigsten Sammlungsgebieten des GRASSI Museum für Angewandte Kunst. Ihr wird mittlerweile die vierte große Ausstellung gewidmet, die herausragende neue Erwerbungen und Schenkungen zeigt. Sie zeichnet die künstlerischen Entwicklungen seit 1946 bis in die Gegenwart nach und lässt 320 keramische Arbeiten, ihre Formenkraft und Schönheit eine ästhetische Verbindung eingehen. Die Keramikerin Elke Sada ist selbst mit Arbeiten vertreten und führt Interessierte durch „GEFÄSS | SKULPTUR 4“ und beschreibt Exponate, ihren Formen und Techniken aus Sicht der eigenen künstlerischen Arbeit - mit besonderem Schwerpunkt auf die Farbe. (Teilnahme 3 €)
Das Berliner Duo aus Pier Paolo Bertoli und Lutz Wolf verbindet Jazz und Weltmusik zu einer Klangreise zwischen Westeuropa und Lateinamerika (Video). Die Musiker erweitern die Grenzen musikalischer Stile und Epochen mit einem Sound, der der sowohl innovativ als auch traditionell ist. Dabei ist die Instrumentierung aus Akkordeon und Flügelhorn einzigartig. Im Repertoire haben die beiden hauptsächlich eigene Kompositionen sowie Arrangements von Liedern, die sie lieben. Ein Konzert von Pippo Miller weckt Freude, Neugier und den dringenden Wunsch zu tanzen. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Auf „Es war einmal …“ folgt in der Regel etwas Verheißungsvolles: entweder eine phantastische Erzählung oder ein nostalgischer Blick in „die guten alten Zeiten“. In seinem Stück widmet sich der Autor Thomas Köck den vermeintlich zeitlosen Märchen, um sie in unserer Gegenwart zu spiegeln, vielleicht einen neuen Wald bevölkern zu lassen. Da mag dann der böse Wolf drei Wünsche frei haben. Oder Aschenputtel bekommt ihren ersten Talkshowauftritt anlässlich einer Familienzusammenführung mit den Schwestern oder vielleicht erzählt der Froschkönig endlich seine Version der Geschichte. Oder ganz anders. (zum Theatertag alle Karten auf allen Plätzen 13 €)
Wenn Brüssel einen typischen Klang hätte – so wie Lissabon seinen Fado oder Buenos Aires den Tango – dann wäre es wahrscheinlich Peixe e Limão. Zu Cello, Gitarre und mit warmen, melancholischen Stimmen singt das Trio über das Leben in der Stadt – in mehreren Sprachen und als Spiegel der Seele der europäischen Hauptstadt, einem echten Schmelztiegel aus Klängen, Aromen und Kulturen (Video). Das Publikum beim Roots & Sprouts Festival erwartet Musik mit Einflüssen aus aller Welt: von Bossa Nova über Flamenco bis hin zu irischem Folk. kunstvoll verwoben mit zutiefst persönlichen Liedern. (Eintritt frei)
Rosa Rau hat ihre Kindheit in Berlin verbracht und ist, mit Stationen in Venezuela, Chile, Jordanien und dem Libanon, seit fast zwei Jahrzehnten in Leipzig zu Hause. Musikalisch geprägt hat die Sängerinn die spanischsprachige Singer-Songwritertradition und Musik vieler Kulturen, von Folklore Argentino über arabischem Tarab bis zum deutschen Chanson. Beim Roots & Sprouts Festival spielt sie zum ersten Mal ihr Programm „Lava“, benannt nach dem gerade erschienen Album und inspiriert von einer Reise nach Neapel und zum Vesuv (Video). „Lava“ steht für Veränderung. Nach langem Brodeln in der Tiefe bricht plötzlich etwas hervor. Für manche zerstörerisch, für andere lebensspendend. (Eintritt frei)
1839 revolutionierte die Daguerreotypie, ein frühe Form der Fotografie auf polierten Metallplatten, die Bilderwelt. Schnell kam die neue Technik auch nach Leipzig und hatte hier mit Bertha Wehnert-Beckmann Europas erste Berufsfotografin überhaupt. Von ihrem wechselhaften Leben und ihren fotografischen Wurzeln aus wird auf die Leipziger Fotografiegeschichte vom 19. Jahrhundert bis heute geschaut. Friederike Degner, Leiterin Fotothek, erläutert diese industrielle Revolution ohne Dampf und Maschinen, aber mit Bildern, die bis heute erhalten sind und in Leipzigs bauliche wie menschliche Vergangenheit blicken lassen. (Teilnahme 3 €, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 9651340 erwünscht)
SOMMER IM GRASSI: Schreiben im Museum - Abschlusslesung
SOMMER IM GRASSI: Schreiben im Museum - Abschlusslesung
GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Johannisplatz 5-11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Unter dem Titel „Schreiben im Museum“ fanden im Sommer im GRASSI Museum in Kooperation mit dem Jungen Literaturinstitut Leipzig sechs Schreibworkshops statt. Die TeilnehmerInnen waren eingeladen im und über das Museum zu schreiben. Jeder Workshop hatte ein eigenes Thema und auch die Ausgangspunkte und Textformen variierten - von ersten Textschnipseln bis zu erzählerischen Experimenten. Zum Abschluss des Schreibsommers werden die Ergebnisse nun in einer öffentlichen Lesung präsentiert. (Eintritt frei)
Die Vögel planen, die Menschen vom Thron der Evolution zu stoßen. Als ein Schwarm Singvögel in ihr Haus eindringt und ihre Kinder angreift, können Nancy und Nat Hocken nur ahnen, dass sie den Beginn einer globalen Veränderung miterleben. Was passiert, wenn wir die Revolution der Vögel konsequent zu Ende denken? Wo stehen wir als Menschheit? Was wird von uns übrigbleiben? Und wäre die Welt am Ende ein besserer Ort? Das Stück nach Daphne du Maurier und Aristophanes vereint Tragödie und Komödie zu einem Gedankenexperiment mit farbenfrohen Grautönen und Lust am Untergang. (Solidarisches Preissystem: 18, 14 oder 10 €, Online-Tickets)
Die Vögel planen, die Menschen vom Thron der Evolution zu stoßen. Als ein Schwarm Singvögel in ihr Haus eindringt und ihre Kinder angreift, können Nancy und Nat Hocken nur ahnen, dass sie den Beginn einer globalen Veränderung miterleben. Was passiert, wenn wir die Revolution der Vögel konsequent zu Ende denken? Wo stehen wir als Menschheit? Was wird von uns übrigbleiben? Und wäre die Welt am Ende ein besserer Ort? Das Stück nach Daphne du Maurier und Aristophanes vereint Tragödie und Komödie zu einem Gedankenexperiment mit farbenfrohen Grautönen und Lust am Untergang. (Solidarisches Preissystem: 18, 14 oder 10 €, Online-Tickets)
Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“, Petersstraße 43
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Auch in diesem Herbst sind alle LeipzigerInnen eingeladen, die Musikschule kennenzulernen. Rund um das Hauptgebäude in der Petersstraße erwartet sie ein buntes Programm für Groß und Klein. So können die LehrerInnen und Instrumente kennengelernt und viele Winkel der Schule entdeckt werden. Für die Kinder gibt es Bastel- und Malangebote und bei ihren Auftritten kann den vielen Ensembles und Orchestern des Hauses gelauscht werden. Eine besonderse Empfehlung sind die Entdeckerkonzerte im Kurt-Masur-Saal. (Eintritt frei, Programm)
Hauptdarstellerin erkrankt? Chor im Streik? Orchester im Stau? Wenn alle Stricke reißen, rettet er den Abend: Der Universalschauspieler! Er beherrscht über 100 Rollen und setzt sich sofort ins Taxi, um die möglichst exakte Kopie eines Anderen zu werden. Felix Krakaus berstend komischer und abgrundtief trauriger Monolog wird für Tilo Krügel und Denis Petković Ausgangspunkt für ihr szenisches Projekt und einer Reflexion über das Theater, das Leben und den ganzen Rest. (Karte 5 €)
Die Vögel planen, die Menschen vom Thron der Evolution zu stoßen. Als ein Schwarm Singvögel in ihr Haus eindringt und ihre Kinder angreift, können Nancy und Nat Hocken nur ahnen, dass sie den Beginn einer globalen Veränderung miterleben. Was passiert, wenn wir die Revolution der Vögel konsequent zu Ende denken? Wo stehen wir als Menschheit? Was wird von uns übrigbleiben? Und wäre die Welt am Ende ein besserer Ort? Das Stück nach Daphne du Maurier und Aristophanes vereint Tragödie und Komödie zu einem Gedankenexperiment mit farbenfrohen Grautönen und Lust am Untergang. (Solidarisches Preissystem: 18, 14 oder 10 €, Online-Tickets)
Das Ost-Passage Theater lädt an diesem Abend zu gleich drei Sessions ein: Zuerst gibt es eine Open Stage gefolgt von einem kurzen Konzert und schließlich einer offenen Jam-Session für alle Formen der Kunst. Jeder hat die Möglichkeit, einen kleinen Beitrag (maximal 10 Minuten) zum Besten zu geben. Ob zum Auftreten oder einfach, um am Sonntagabend einen kreativen Wochenabschluss zu genießen, alle sind herzlich willkommen im OPT-Wohnzimmer. (Eintritt 5 €, Anmeldung für Auftritte per E-Mail erbeten)
Ausstellungseröffnung mit Musik
Blick in die Schatzkammer des Bach-Museums Leipzig. Foto: Bach-Museum Leipzig/Gert Mothes
Ausstellungseröffnung mit Musik
Schatzkammer des Bach-Museums Leipzig
von: Bach-Museum Leipzig
Ein Tafelklavier mit Signatur von Johann Christian Bach. Ein neuer Ausstellungsbereich in der Schatzkammer Ausstellungseröffnung mit Musik