Der Theologe Ronny Valdorf ist auch leidenschaftlicher Musiker und veranstaltete im Herbst letzten Jahres gemeinsam mit lieben FreundInnen einen Liederabend in der Philippuskirche. Das Konzert kam so gut an, das beschlossen wurde, es zu wiederholen. Wie schon beim ersten Mal sind an diesem Abend Songs von Ronny Valdorf und seinen ganz unterschiedlichen Gästen zu hören, die dem Konzert jeweils ihre eigene Note hinzufügen. Musik, die ihnen wichtig ist oder die sie einfach schön finden. (Eintritt frei, Spende willkommen)
Kulturbar froelich & herrlich im Westflügel, Hähnelstr. 27
von: LEIPZIG eintrittsfrei
An jedem letzten Montag im Monat wird die Kulturbar froelich & herrlich zur Jazzlocation. Ein Septett aus Leipziger Jazzgrößen trifft sich zum gemeinsamen Improvisieren. Die wechselnde Zusammensetzung nennt sich „Real Jazz Orchestra“. Die MusikerInnen mit all ihren vielfältigen Einflüssen folgen ohne kommerzielle Ausrichtung allein ihrer Freude an Spiel und Improvisation. Den Sound bezeichnen sie selbst gleichwohl als Traditional Jazz. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Führung: Out of Exile. The Photography of Fred Stein
Führung: Out of Exile. The Photography of Fred Stein
Bibliotheksfoyer, Deutsche Nationalbibliothek, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Fred Stein, 1909 in Dresden geboren, legte in Leipzig sein juristisches Staatsexamen ab. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde er als Jude und Sozialist aus dem Justizdienst entlassen. Er flüchtete mit seiner Frau Lilo über Paris nach New York und begann im Exil eine Karriere als Fotograf. Heute gilt Fred Stein als Pionier der Kleinbildkamera. Mit seiner Straßenfotografie hielt er das alltägliche Leben an den Orten seines Exils fest. Seine zahlreichen Porträtaufnahmen, unter anderem von Hannah Arendt, Albert Einstein oder Marlene Dietrich, machten ihn zu einem Dokumentar der deutschen Emigration. Durch die Ausstellung führt sein Sohn, der Regisseur Peter Stein. (Teilnahme kostenlos, Anmeldung erbeten)
Vernissage: „Fluid Bodies“ - Malerei von Soojie Kang
Vernissage: „Fluid Bodies“ - Malerei von Soojie Kang
Krystallpalast Varieté, Lichthof, Magazingasse 4
von: LEIPZIG eintrittsfrei
„Wasser ist für mich das wichtigste Element in meiner Arbeit. Es steht für Leben, für Bewegung und für Verbindung. Wasser kann vieles gleichzeitig sein. Es trägt und schenkt Geborgenheit. Es trennt und schafft Grenzen. Es spiegelt und macht Dinge sichtbar. Und es fließt durch alles hindurch.“ Soojie Kang, geboren in Seoul, studiert als Meisterschülerin an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Ihre Ausstellung zeigt Werke der letzten zwei Jahre, die sich mit der Beziehung zwischen Mensch, Natur und Raum beschäftigen - besonders mit dem Wasser. Zur Eröffnung findet ein Gespräch von Soojie Kang mit dem Galeristen Vincent Welz statt. (zu besichtigen bis zum 27.06.2026, täglich 14–18 Uhr, Eintritt frei)
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Ab dem 29.3. hängt „Ode to Eris“ großformatig an der Fassade des Museums der bildenden Künste. Die Fotoserie von Roxana Rios setzt sich aber auch im Inneren des Museums fort. Die Künstlerin beschäftigt sich darin mit der Dauerausstellung. Porträtmalerei? Starre Geschlechterstereotype? Der Körper wird zum Konstrukt und zur Repräsentationsfläche, um historische Gewissheiten im Museum aufzubrechen. Das ist fotografisch-performatives Arbeiten im Hier und Jetzt – feinsinnig, queer und jenseits von Geschlechtergrenzen. Roxana Rios und Kurator Philipp Freytag geben bei Rundgang und Gespräch Einblicke in die neue Ausstellung. (Teilnahme kostenlos)
Bei diesem Wandelkonzert treffen Kunst und Musik in einem besonderen Rahmen aufeinander - MusikerInnen des Orchesters und des Chores der Musikalischen Komödie treten im Museum der bildenden Künste auf. Dabei wird an verschiedenen Orten des Hauses nacheinander in unterschiedlichen Besetzungen musiziert. Mit einem spannenden und abwechslungsreichen Programmen wird dieser Abend so zum einzigartigen Erlebnis. Raum, Klang und Bilder treten miteinander in Dialog. (Eintritt frei)
„Wer darf Leipzig sein?“
Angie Sonnemann und Elisa Adam, Foto & Grafik: LE Talk
„Wer darf Leipzig sein?“
Tanzcafé Ilses Erika, Bernhard-Göring-Straße 152
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Kein Aprilscherz! Poetry-Slamerin und Autorin Elisa Adam und die Sprechwissenschaftlerin Angie Sonnemann haben ein neues Gesprächsformat ins Leben gerufen, den „LE Talk“. Darin kommen Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven zusammen und sprechen über Themen, die Leipzig bewegen. Ehrlich, respektvoll und manchmal auch kontrovers. Bei der ersten Ausgabe geht es um das Leben in Leipzig, die Entwicklung der Stadt, Veränderungen, Stadt gegen Land und darum, wer sich Leipziger*in nennen darf. Und auch darum geht es: Zuzuhören, andere Sichtweisen kennenzulernen und vielleicht die eigene zu hinterfragen. (Eintritt frei)
Unter dem Titel „Lass mal wieder was von dir hören“ haben sich Experimentierfreudige zwischen 18 - 99 Jahren in einem offenen Theaterlabor mit ihren Stimmungen, Stimmen und mit Klängen beschäftigt. Wie können Musik und Klang im Theater eingesetzt werden? Welche Lieder gehören auf die Bühne? Und welche Sounds kann man gemeinsam noch entstehen lassen? Seit Januar gab es in mehreren Workshops die Möglichkeit, als Gruppe kreativ zu werden. Jetzt lädt das Kollektiv GRELLES GRAU ein und präsentiert das, was seit dem entstanden ist. Es wird grell, es wird grau, es wird leise und laut. (Eintritt frei)
Hochschule für Musik und Theater, Großer Saal, Grassistraße 8
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Der Leiter der Schlagzeugklasse an der HMT - Stefan Rapp - ist in der Musikwelt ein bekannter Name. Er spielte in zahlreichen Ensembles und Orchestern und unter so großen Dirigenten wie Claudio Abbado, Leonard Bernstein oder Herbert Blomstedt. An diesem Abend präsentiert sich seine Schlagzeugklasse in einem Konzert und vereint Vielfalt und Ausdruckskraft zeitgenössischer Schlagzeugmusik. Unter der Leitung von Stefan Rapp erklingen Werke von Iannis Xenakis, Andy Akiho, Alan Hilario, Frank Zappa und von Stefan Rapp selbst. Gäste sind Pascal Pons (Schlagzeugprofessor aus Luzern) und Robert Griese (E-Gitarre, Leipzig). (Eintritt frei, Programm)
Offenes Studio
Offenes Studio im MdbK, Foto: MdbK
Offenes Studio
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren.
Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.
Führung: Hidden Places in der Nationalbibliothek
Die Deutschen Nationalbibliothek und der vierte Erweiterungsbau mit dem Deutsche Buch- und Schriftmuseum, Foto: DNB / Peter Kühne
Führung: Hidden Places in der Nationalbibliothek
Treff: Museumsfoyer Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Was gibt es Spannenderes als einen Blick hinter die Kulissen? Mit über 600 Räumen ist die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig ein Eldorado an einzigartigen Orten und Geschichten. Der Rundgang bietet einen Blick hinter die ein oder andere sonst verschlossene Tür in einer der größten Bibliotheken des Landes. Vom Keller bis ins Dachgeschoss geht es bei der rund einstündigen Tour durch ein Gebäude, das seit seiner Gründung stetig gewachsen ist und viele Geschichten zu erzählen hat. (Teilnahme kostenlos)
Horns[dʒæz]Session mit dem Anna Siroshtan Trio
Willy Valdivia, Anna Siroshtan und Christoph Sprenger, Collage: Anna Siroshtan
Horns[dʒæz]Session mit dem Anna Siroshtan Trio
Horns Erben, Arndtstraße 33
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Jeden Donnerstag findet im Horns Erben eine Session mit jungen JazzmusikerInnen statt. Opener ist diesmal das Anna Siroshtan Trio. Die Pianistin Anna Siroshtan hat einen klassischem Hintergrund, wendet sich aber heute der Welt des Jazz und des Pop zu. Auf der Bühne verbindet sie Erfahrungen aus ihrer Klavierausbildung mit der lebendigen Energie der Improvisation. Gemeinsam mit Willy Valdivia (Kontrabass) und Christoph Sprenger (Schlagzeug) spielt sie Eigenkompositionen, inspiriert von großen Jazzmusikern wie Keith Jarrett oder Chick Corea, sowie bekannte Jazz-Standards. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Hinter FKN ZEN steht der Leipziger Singer-Songwriter Adrien Sieffert, der solo oder im Duo mit dem Cellisten Leo Schöller auftritt. Seine warmen Indie- & Folk-Melodien, die minimalistischen Gitarrenarrangements und seine tiefe Stimme schaffen Momente der Ruhe und Entspannung (Hörprobe). Gute Voraussetzungen für einen gemütlichen Donnerstagabend mit Freunden am Kamin in der Blockhütte des Wilden Heinz. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Theatertag: Was ihr wollt (A Tortured Lover’s Version)
Theatertag: Was ihr wollt (A Tortured Lover’s Version)
Schauspiel Leipzig, Große Bühne, Bosestraße 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Es geht hoch her: Orsino liebt Olivia, doch die liebt Cesario und der hat wiederum ein Auge auf Orsino geworfen. Das allein wäre kompliziert genug, doch Cesario ist gar nicht Cesario, sondern die verkleidete Viola. Wer jetzt den Überblick verloren hat, sollte sich Pia Richters Version von Shakespeares „Was ihr wollt“ ansehen. Unsere Lebensrealität hat sich zwar seit dem 17. Jahrhundert verändert, aber Liebeswirren und das zutiefst menschliche Bedürfnis, sich zu verwandeln und sich in Kunst und (Pop-)Kultur wiederzufinden, sind geblieben. Die Regisseurin holt den klassischen Stoff ins Hier und Jetzt und verbindet ihn mit der der Ästhetik und natürlich etlichen Songs von Taylor Swift. (zum Theatertag alle Karten auf allen Plätzen 13 €)
Melanka Piroschik wuchs als Kind ukrainischer Einwanderer in Deutschland auf. So lernte sie nicht nur die Sprache, sondern auch Lieder, Bräuche und die Magie der Ukraine von Kindesbeinen an kennen. Die Sängerin, Komponistin und Aktivistin möchte die Schönheit der Kultur und das Erbes ihrer ursprünglichen Heimat bewahren und bekannt machen - heute mehr denn je. Ihre Musik (Video) bewegt sich schwebend, dunkel und tastend mit Gitarre, Geige und Shrutibox durch Erinnerungen und Bilder, die sich nicht in Worte fassen lassen. (Eintritt frei)
Führung: Zwischen Kaffeekranz und Weltmarktpolitik
Führung: Zwischen Kaffeekranz und Weltmarktpolitik
Museum Zum Arabischen Coffe Baum, Kleine Fleischergasse 4
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Bei dieser öffentlichen Führung im Museum Zum Arabischen Coffe Baum werden 300 Jahre Kaffeekultur in einem der ältesten Kaffeehäuser Europas lebendig. BesucherInnen können sich von berühmten Gästen, legendären Anekdoten und eindrucksvollen Objekten in die facettenreiche Welt der Kaffeekultur entführen lassen. (Teilnahme kostenlos, Anmeldung per E-Mail oder unter 341 / 9651 500 nötig)
Junge Buchkunst: Johanna Eckhardt und der Bleilaus-Verlag
Johanna Eckhardt hat Buchkunst an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle/Saale studiert und arbeitet im Bereich Bildende Kunst beim Bleilaus-Verlag. In ihrem Vortrag stellt sie sowohl eigene künstlerische Arbeiten vor, als auch Buchprojekte aus dem Verlag. Der Kinder- und Jugendliteraturverlag von Haus Steinstraße feiert in diesem Jahr einen runden Geburtstag und ist stolz auf 30 Jahre voller Geschichten, die mit Witz, Schalk und Eselsohren mehr in sich haben als nur Rechtschreibung und Grammatik: nämlich die Lust am Erfinden und am eigenen Ausdruck. (Eintritt frei)
Hauptdarstellerin erkrankt? Chor im Streik? Orchester im Stau? Wenn alle Stricke reißen, rettet er den Abend: Der Universalschauspieler! Er beherrscht über 100 Rollen und setzt sich sofort ins Taxi, um die möglichst exakte Kopie eines Anderen zu werden. Felix Krakaus berstend komischer und abgrundtief trauriger Monolog wird für Tilo Krügel und Denis Petković Ausgangspunkt für ihr szenisches Projekt und einer Reflexion über das Theater, das Leben und den ganzen Rest. (Karte 5 €)
Songwerkstatt mit Daniel Seip und Holunder
Daniel Seip sowie Saba, Johann und Clara von Holunder, Fotos: Künstler, Nora Lynn Handschuh
Songwerkstatt mit Daniel Seip und Holunder
Horns Erben, Arndtstraße 33
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Zur Songwerkstatt im Horns Erben stellten Studierende der HMT Leipzig neue, selbstgeschriebene Songs vor. Die Musik von Daniel Seip speist sich aus skandinavischem Jazz, rhythmischer Musik aus Westafrika und Brasilien sowie der Intimität des Singer-Songwriters. Nach ihm tritt die Band Holunder auf und spielt einen Sound, der Jazz, Pop und Chanson zu etwas Neuem verschmelzen lässt. Dazu gibt es deutschsprachige Texte, die von Liebe, Leichtigkeit und Schmerz erzählen. Johann (Gesang & Gitarre), Clara (Gitarre) und Saba (Kontrabass) beweisen, dass eine Stimme und drei Instrumente ausreichen, um ganze Welten zu erschaffen. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Wer das Konzert mit Melanka Piroschik am Ostersonntag verpasst hat, bekommt heute noch eine Gelegenheit: Als Kind ukrainischer Einwanderer lernte sie nicht nur die Sprache, sondern auch Lieder, Bräuche und die Magie der Ukraine von Kindesbeinen an kennen. Die Sängerin, Komponistin und Aktivistin möchte die Schönheit der Kultur und das Erbes ihrer ursprünglichen Heimat bewahren und bekannt machen - heute mehr denn je. Ihre Musik (Video) bewegt sich schwebend, dunkel und tastend mit Gitarre, Geige und Shrutibox durch Erinnerungen und Bilder, die sich nicht in Worte fassen lassen. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Offenes Studio
Offenes Studio im MdbK, Foto: MdbK
Offenes Studio
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren.
Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.
In Zusammenarbeit der Hochschule für Kunst und Design Lausanne (ECAL) und der Klasse für Type-Design an der HGB Leipzig gibt die Wanderausstellung einen Überblick darüber, was Schriftgestaltung ist, was sie leisten kann und wie sie im Alltag eingesetzt wird. Es werden experimentelle Buchstabenformen, vielfältige Schriften sowie die Schnittstelle zwischen Handwerk und modernem Grafikdesign präsentiert. Die Ausstellung richtet sich nicht nur Fachleute, sondern an ein breites, interessiertes Publikum. Zur Eröffnung stehen neben einer „Type-Design Bar“ eine kurze Einführung und Gespräche mit internationalen DesignerInnen auf dem Programm. (zu besichtigen bis zum 9.5.2026, Di–Fr: 14–18 Uhr, Eintritt frei)
Zohar Lioz-Aviv ist Singer-Songwriter, wurde in Tel Aviv geboren und lebt heute in Leipzig. Seine Musik ist von Künstlern wie Leonard Cohen und Bob Dylan inspiriert. Mit seiner markanten Stimme nimmt er das Publikum mit auf eine sehr persönliche, emotionale Reise (Video). Er spielt auf der Bühne einen folkigen Sound, der zugleich Melancholie wie Optimismus verbreitet und singt von seinen Erfahrungen als Transmann, über Wachstum, Lernen und Identitätsfindung. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Porzellanatelier Claudia Biehne, Spinnereistraße 7, Gebäude 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Zu den Europäischen Tage des Kunsthandwerks öffnen zahlreiche Kreativschaffende ihre Ateliers und Werkstätten. Eines davon ist das Porzellanatlier von Claudia Biehne auf dem Gelände der Leipziger Baumwollspinnerei. Das Interesse der Porzellankünstlerin gilt Formen und Prozessen der Natur. Dabei bildet sie diese nicht einfach nur ab, sondern verwandelt sie in phantasievolle Objekte und entlockt dem keramischen Material höchst unterschiedliche Eigenschaften, die von zart und durchscheinend bis kraftvoll farbig reichen. Am Freitag und auch am Samstag lädt Claudia Biehne alle Neugierigen zum Schauen und zu Gesprächen in ihr Atelier ein. (Eintritt frei)
Sonsonar - latainamerikanische Musik im Westflügel
Sonsonar - latainamerikanische Musik im Westflügel
Kulturbar froelich & herrlich im Westflügel, Hähnelstraße 27
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das Leipziger Bandkollektiv Sonsonar fand 2021 mitten in der Pandemie zueinander, um genau dieser mit Musik Farbe und Lebensfreude entgegenzusetzen. Seitdem hat sich die Gruppe ein facettenreiches Repertoire aus traditionellen und zeitgenössischen Stücken aus verschiedenen Teilen Lateinamerikas und darüber hinaus erarbeitet. Die Lieder sind durchzogen von mitreißenden Rhythmen, verspielten Melodien und einer spürbaren Lust am Musizieren. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Kirschblütenfest an der Deutschen Nationalbibliothek
Kirschblütenfest an der Deutschen Nationalbibliothek
Vorplatz der Deutschen Nationalbibliothek, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das Kirschblütenfest - Hanami - wird in Japan gefeiert, weil die Kirschblüte die Vergänglichkeit des Lebens, den Neuanfang und die Schönheit des Augenblicks symbolisiert. Die kurze Blütezeit erinnert daran, den Moment bewusst zu genießen. Die blühenden Kirschbäume neben den Büchertürmen der Nationalbibliothek sind auch in Leipzig ein schöner Anlass, bei Führungen die Bibliothek kennenzulernen und etwas zu Büchern über und aus Japan zu erfahren. Es gibt Mitmach-Angebote von der Kunst ein Haiku zu schreiben über Kirschblüten-Origami bis zur Technik des Suminagashi, des Marmorierens - ganz besondere Begegnungen mit japanischer Kultur und Literatur unter den rosa Blüten. (Eintritt frei)
Führung: Schillerinnen – Wie Frauen auf Schiller schauten
Führung: Schillerinnen – Wie Frauen auf Schiller schauten
Schillerhaus, Menckestraße 42
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das Dorf Gohlis war im 18. Jahrhundert Ausflugsziel und Sommerfrische der Leipziger. Hier verbrachte 1785 auch der 25-jährige Friedrich Schiller unbeschwerte Sommerwochen. Das Haus in der Menckestraße 42 beherbegt heute eine Ausstellung, in der man die Nöte und Lebensfreuden eines ganz normalen jungen Mannes kennenlernen kann. So auch Schillers Verhältnis zu Frauen. „Ehret die Frauen“ forderte er in einem Gedicht – aber wie schauten sie auf ihn? Bei der Führung werden Frauen vorgestellt, die wichtig in Schillers Leben waren, beispielsweise seinen Schwestern, die Leipzigerinnen Dora und Minna Stock oder Louise Otto-Peters. (Teilnahme 5 €, Anmeldung per E-Mail erbeten)
Sein Interesse für Holzbearbeitung und Geigenunterricht legten bei Pouria Kiani schon früh den Grundstein für sein Handwerk. In Leipzig studierte er Alte Musik, lernte Barockvioline und Viola da Gamba. So ist es folgerichtig, dass er heute neben dem Neubau von Geigen auch historischen Streichinstrumente restauriert. Dabei ist das für ihn nicht nur ein technischer Prozess, sondern auch die künstlerische Weiterführung seiner musikalischen Tätigkeit. Zu den Europäischen Tage des Kunsthandwerks öffnet er seine Geigenbauwerkstatt, stellt Instrumente vor, beantwortet Fragen und wird sicher auch das eine oder andere Musikstück auf einer seiner Geigen spielen. (Eintritt frei)
Ganz im Sinne von Clara und Robert Schumann bietet das Schumann-Haus jungen Künstlern eine Bühne. In der Konzertreihe „Podium“ stellen sich regelmäßig Studierende der Hochschule für Musik und Theater vor. An diesem Abend präsentiert sich die Klasse für Liedgestaltung von Prof. Alexander Schmalcz. Im Studiengang Liedgestaltung sammeln die Studierenden normalerweise Erfahrung in der Zusammenarbeit mit SängerInnen, wie man sie unterstützt oder ein Repertoire gestaltet. Heute stehen sie mit einem eigenen Programm selbst auf der Bühne. (Eintritt frei, Spende willkommen, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 39392191 erbeten)
Die Leipziger Hochschule für Musik und Theater ist die älteste Musikhochschule in Deutschland. Sie wurde am 2. April 1843 als „Conservatorium der Musik“ vom damaligen Gewandhauskapellmeister Felix Mendelssohn Bartholdy gegründet und entwickelte sich schnell zu einer der renommiertesten Einrichtungen dieser Art in Europa. Mit dem jährlichen Hochschulball wird an die Gründung erinnert. Alle sind an diesem Abend herzlich eingeladen und können die Vielfalt der musikalischen Ausbildung mit zwei Orchestern und fünf Bands der Hochschule selbst erleben. Bei einer großen Party darf in allen Sälen getanzt werden und auch für das leibliche Wohl ist wie immer gesorgt. (Eintritt frei)
Hanna Rux reizt das Material Schafwolle und die Vielfalt ihrer Gestaltungsmöglichkeiten. Sie erschafft daraus neue und sehr fantasievolle Welten. Ihre Filzwesen werden zu kleinen Vermittlern, die einen Hauch von der Schönheit der Natur in sich tragen und bei den Betrachtern Verbundenheit mit ihr wecken möchten. Zu den Europäischen Tage des Kunsthandwerks sind die Türen des Studios filzfuchs von Freitag bis Sonntag für alle Neugierigen geöffnet. Samstag und Sonntag lädt Hanna jeweils 10 Uhr zu einem Workshop ein, bei dem Kinder und Erwachsene etwas über die Technik des Filzens erfahren und an eigenen Figuren arbeiten können. (Eintritt frei)
Als ein Wahrzeichen der Stadt dominiert der Renaissancebau des Alten Rathauses den Markt. Von den Resten alter Gefängniszellen im Keller über die historischen Räume des Hauptgeschosses bis zur Turmkugel verkörpert das Haus Leipziger Geschichte und ist damit selbst wertvollstes Museumsobjekt. Hinter der Fassade werden auf drei Etagen hunderte Objekte und tausende Geschichten in der Ausstellung des Museums vorgestellt. Bei der Führung lernen Interessierte Highlights aus 1000 Jahren Stadtgeschichte und des fast 500 Jahre alten Bauwerkes kennen – Überraschungen und Raum für Fragen inklusive. (Teilnahme 5 €, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 9651340 erbeten)
Tanzen. Aus Liebe, aus Freude, aus Zwang, aus Verzweiflung, aus Trotz, ... Seit fast 250 Jahren hat der Walzer viele Gesichter. Der künstlerische Schwerpunkt von Kyra Steckeweh liegt auf wenig bekannter Musik aus dem 18. bis frühen 20. Jahrhundert. Dahinter steht die Motivation, den Blick auf die Musikgeschichte zu erweitern. In ihrem Programm „La Valse“ jedoch spielt die Pianistin beides - bekannte und weniger bekannte Walzerkompositionen von Frédéric Chopin, Franz Liszt oder Claude Debussy, aber auch von Morfydd Owen, Dora Pejačević oder Irma von Halácsy. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Café der toten Philosophen
Wandfresko von Raffael: Die Schule von Athen, 1511, via Wikimedia Commons, gemeinfrei
Café der toten Philosophen
Schaubühne Lindenfels, Karl-Heine-Straße 50
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Brauchen wir (mehr) Ungleichheit? Ungleichheit prägt unsere Gegenwart: Vermögen, Bildung, Macht und Anerkennung sind ungleich verteilt. Ist das ungerecht – oder sogar notwendig? An diesem Abend mit der Friedrich Ebert Stiftung diskutieren vier einflussreiche Stimmen der Philosophie, vertreten durch heutige GeisteswissenschaftlerInnen: Prof. Dr. Thomas Kater (Uni Leipzig) als Aristoteles, Dr. Dietrich Schotte (Uni Regensburg) als Jean-Jacques Rousseau, Dr. Sonja Schierbaum (Uni Würzburg) als Mary Wollstonecraft und Dr. Rainer Totzke (Uni Magdeburg) als Friedrich Nietzsche. Es sind keine Vorkenntnisse nötig – nur Neugier und Lust auf philosophisch-politische Debatten. (Eintritt frei, Anmeldung)
Im April lesen drei KünsterInnen beim durstigen Pegasus: Aliena Bartl steht seit zwei Jahren auf den Bühnen in Chemnitz und Umgebung. Mit einer Vorliebe für starke Metaphern und emotionale Texte schreibt sie über ungesunde Dynamiken in zwischenmenschlichen Beziehungen. Ferenc Liebig nahm als Schriftsteller an zahlreichen Lesungen teil, inszenierte ein Theaterstück und veröffentlichte in verschiedenen Literaturzeitschriften. Anfang 2024 ist sein Lyrikdebüt „Geräusche aus dem Zimmer nebenan“ erschienen. Einfach Elses Texte sind, ob gereimt oder nicht, Gedichte oder Poetry Slam, vielschichtig, gesellschaftskritisch, ehrlich und humorvoll. (Eintritt frei)
Yunger liefert einen Soundtrack für alle, die sich nach der weiten Welt sehnen. Mit bürgerlichem Namen Felix Junger erzählt der Wiener Geschichten über das Reisen und andere Sehnsüchte. Musikalisch steht er für Folk mit Pop-, Indie- und Rockeinflüssen (Video). In seinen Liedern verarbeitet er Hoffnungen und Träume, Fernweh und manchmal auch Alltägliches, wie etwa das Zusammenwohnen mit Ameisen. Zur Singer-Songwriter Night stellt er sein neues Album „A Traveller's Story“ vor, mit dem er gerade auf Tour ist. (Kulturbeitrag 5 €)
Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig, Grimmaische Straße 6
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Silly waren in der DDR eine Klasse für sich. Ihre Songs hatten eine enorme Bildkraft, klangen international und fanden auch im Westen Publikum. „Raus aus der Spur. Silly und die DDR“ zeichnet die außergewöhnliche Karriere der Band um Sängerin Tamara Danz nach. Der Autor Michael Rauhut erzählt im Gespräch mit Ben Hänchen (MDR Kultur) von seinem Buch über eine Rockgruppe, die sich Stück für Stück aus der Umklammerung des kulturpolitischen Apparats befreite und mit jeder Platte zu neuen künstlerischen Horizonten aufbrach. (Eintritt frei)
Ob Bernd Rinser in erster Linie Bluesmann mit einer Vorliebe für Poesie oder eher Singer-Songwriter mit einer Vorliebe für Blues ist, ist eigentlich egal. Seine exzellent komponierten Songs kommen auf der Bühne überzeugend und authentisch herüber. Musikalisch zwischen Townes van Zandt, Seasick Steve, Johnny Cash und Willy DeVille angesiedelt, sind sie unsentimental, kunstvoll, manchmal rau und doch voller Herzenswärme (Video). Das Konzert ist ein Muss für alle Blues-Romantiker und RootsRock Fans. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Offenes Studio
Offenes Studio im MdbK, Foto: MdbK
Offenes Studio
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren.
Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.
Orpheus und Eurydike verlieben sich. Hochzeit, Alltag, Langeweile. Sie amüsieren sich anderweitig. Orpheus spielt Musik für die Nymphen, Eurydike kann seine ach so zauberhaften Melodien nicht mehr ausstehen und trifft sich mit dem Schäfer von Nebenan. Doch ist dieser wirklich der, für den er sich ausgibt? Nein! Und damit beginnt’s ... Lehmann und Wenzel stehen zum ersten Mal seit 10 Jahren in einer Neuproduktion wieder als Duo auf der Bühne. Anknüpfend an ihr erstes gemeinsames Stück, in dem die Eurydike zum Schluss stirbt, machen sie sich nun auf in die Unterwelt, um die Verlorene wieder zurückzuholen. (solidarisches Preissystem: Karten zu 20,40 / 15,40 / 10,40 €)
Vernissage: „con.tain #3 findste“ - künstlerische Arbeiten aus Abfall
contain.collective: v.l. Katharina Schreiter, Clara Pötsch, Nele Hendrikje Sandner, Teresa Szepes, Alan Biehlig, Foto: contain.collective
Vernissage: „con.tain #3 findste“ - künstlerische Arbeiten aus Abfall
ars avanti Kunstraum, Alte Handelsschule, Gießerstraße 75
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Ausstellung des contain.collectives beschäftigt sich mit dem Finden und Verändern von Zurückgelassenem. Objekte verschiedener Art werden gesammelt, kategorisiert, umgewandelt und in Form von Fotografie, Malerei, Collage, Drucktechnik sowie Installation neu zusammengesetzt. Fünf KünstlerInnen zeigen Arbeiten, die sich neben Nachhaltigkeit mit Inhalten wie Diversität, Identität, Mythen, Körper und Organismen beschäftigen. Dabei hinterfragen sie das Wesen der Dinge, ihren Inhalt sowie ihr Funktion und regen zu neuen Denkweisen an. (zu besichtigen bis zum 02.05., geöffnet Mo-Do: 9-11.30 Uhr, Fr+Sa 15-18 Uhr, Eintritt frei)
Orpheus und Eurydike verlieben sich. Hochzeit, Alltag, Langeweile. Sie amüsieren sich anderweitig. Orpheus spielt Musik für die Nymphen, Eurydike kann seine ach so zauberhaften Melodien nicht mehr ausstehen und trifft sich mit dem Schäfer von Nebenan. Doch ist dieser wirklich der, für den er sich ausgibt? Nein! Und damit beginnt’s ... Lehmann und Wenzel stehen zum ersten Mal seit 10 Jahren in einer Neuproduktion wieder als Duo auf der Bühne. Anknüpfend an ihr erstes gemeinsames Stück, in dem die Eurydike zum Schluss stirbt, machen sie sich nun auf in die Unterwelt, um die Verlorene wieder zurückzuholen. (solidarisches Preissystem: Karten zu 20,40 / 15,40 / 10,40 €)
Führung: Ein bunter Strauß – Die Sammlungen der Abteilung Botanik
Führung: Ein bunter Strauß – Die Sammlungen der Abteilung Botanik
Naturkundemuseum Leipzig, Lortzingstraße 3
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Botanik ist mehr als nur Grün – sie ist ein bunter Strauß aus Vielfalt, Menschen und Geschichten. Die aktuelle Wechselausstellung präsentiert die reichhaltige botanische Sammlung des Museums: Zwischen A, wie Algen und Z, wie Zapfen verstecken sich tausende Belege von Pflanzen, Pilzen, Flechten, Moosen, Samen, Früchten und Hölzern. Vielfältig sind auch die Sammelnden: Erwachsene, Kinder, im privaten Forschende und Profis. Im Naturkundemuseum sind ihre Sammlungen in guten Händen und werden (fast) für die Ewigkeit bewahrt. (Teilnahme: 2 €, Anmeldung unter 0341 98221-0)
Deine Finger halten den Hals umklammert - Ein Theaterstück in F-Dur
Die Brüder Anton und Nikolai Rubinstein 1862, Fotograf unbekannt, via Wikimedia Commons, gemeinfrei
Deine Finger halten den Hals umklammert - Ein Theaterstück in F-Dur
Bei diesem Konzert verschmelzen Kammermusik und Theater miteinander. Anhand eines Satzes aus Anton Rubinsteins Steichquartet op. 17 und Auszügen aus dem Buch „Anton Rubinsteins Gedankenkorb“ setzen sich vier MusikerInnen des Nils Gade Chamber Orchestra und zwei Schauspielerinnen mit dem musikalischen und gedanklichen Erbe des russischen Komponisten, Pianisten und Dirigenten auseinander. In der Reihe „Hört, hört! Schätze der Musikbibliothek Peters“ geht es dabei auch um das Phänomen des, in der klassischen Musik immer wieder auftauchenden, rivalisierenden Geschwisterpaares. Antons Bruder, Nikolai Rubinstein, zählte ebenfalls zu den bedeutenden Pianisten seiner Zeit ... (Eintritt frei)
MÄDLER ART FORUM, Mädler-Passage, Grimmaische Straße 2-4
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Ausstellung von Quint Buchholz zeigt Bilder zwischen Realismus und Magie. Der lärmenden Welt, der sich ständig überholenden und oft bedrohlichen Gegenwart hält der Münchner Maler, Illustrator und Autor seine Werke voller Poesie, zärtlichem Witz, Schönheit und Ruhe entgegen. Bei aller malerischen Präzision bleiben die Motive und Geschichten, die zu sehen sind, offen. Sie wollen weitererzählt werden. Auf über 90 Originalen lässt sich das im MÄDLER ART FORUM erfahren und bestaunen. Durch die Ausstellung führt die Kuratorin Christine Knödler. (Eintritt frei)
Freisitzeröffnung mit Deen & Blumenstein im Horns Erben
Freisitzeröffnung mit Deen & Blumenstein im Horns Erben
Horns Erben, Arndtstraße 33
von: LEIPZIG eintrittsfrei
In einer Zeit, wo alles reglementiert wird, ist das freie Sitzen eine Bastion der Freiheit unter offenem Himmel. Sehen und gesehen werden, das geht jetzt auch im Horns Erben! Immer Dienstags bis Samstags von 18 bis 22 Uhr. Zur Feier dieser neuen Möglichkeit spielen Deen & Blumenstein auf. Das Leipziger Indie Folk Duo tut nichts lieber, als auf so vielen Bühnen (oder in Biergärten) wie möglich zu stehen. Die Musik (Video) zeichnet sich durch die Mischung von gefühlvollen, eingängigen Melodien und Texten von Deen und Blumensteins einzigartiger Improvisation auf der Geige aus. (Eintritt frei)
Orpheus und Eurydike verlieben sich. Hochzeit, Alltag, Langeweile. Sie amüsieren sich anderweitig. Orpheus spielt Musik für die Nymphen, Eurydike kann seine ach so zauberhaften Melodien nicht mehr ausstehen und trifft sich mit dem Schäfer von Nebenan. Doch ist dieser wirklich der, für den er sich ausgibt? Nein! Und damit beginnt’s ... Lehmann und Wenzel stehen zum ersten Mal seit 10 Jahren in einer Neuproduktion wieder als Duo auf der Bühne. Anknüpfend an ihr erstes gemeinsames Stück, in dem die Eurydike zum Schluss stirbt, machen sie sich nun auf in die Unterwelt, um die Verlorene wieder zurückzuholen. (solidarisches Preissystem: Karten zu 20,40 / 15,40 / 10,40 €)
Das Capa-Haus ist eine wichtigste Leipziger Erinnerungsstätte an den Nationalsozialismus und 2. Weltkrieg, aber auch an den Widerstand und die Befreiung 1945. Im April 1945 kam Robert Capa als US-amerikanischer Kriegsfotograf in die Stadt. In der Jahnallee 61, dem heutigen Capa-Haus, entstand seine weltbekannte Fotoserie „Last Man to Die“. Diese Fotos und ihre Entstehung stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „War is Over“. Die Schau ist am Sonntag zu besichtigen und zu jeder vollen Stunde werden Kurzführungen angeboten. (Eintritt frei)
Love, The Twains, ursprünglich als Duo gegründet, ist mittlerweile das Soloprojekt der Leipziger Musikerin Lena Franke-King. Ihre Musik bewegt sich zwischen reduziertem Indie-Pop, folkigen Songs und klaren, melodiegetragenen Arrangements (Video). Die Texte, gesungen mit warmer, direkter Stimme, handeln von emotionaler Nähe, die kippt, von leisen Brüchen, von Selbstbehauptung und davon, Gefühle in all ihren Facetten – the good, the bad and the ugly – kommen und wieder gehen zu lassen. (Kulturbeitrag 5 €)
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Eröffnung des neuen Bilderkosmos! In der dritten Etage zeigt das MdbK moderne und zeitgenössische Kunst. Der Bilderkosmos #3 widmet sich vor allem Kunst aus Leipzig und jener, die mit ihr in einen Dialog tritt. Die Ausstellung vereint die Medien Malerei, Skulptur, Grafik und Fotografie.
Zur Eröffnung gibt es Reden, die in die deutsche Gebärdensprache übersetzt werden. Anschließend wird die Ausstellung am Abend für alle Besuchenden kostenfrei geöffnet.
Offenes Studio
Offenes Studio im MdbK, Foto: MdbK
Offenes Studio
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren.
Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.
Eröffnung: „Knoten der Zeit” - über kulturelle Prägungen
Textile Arbeiten von Rina Krasniqi, Foto: Rina Statovci
Eröffnung: „Knoten der Zeit” - über kulturelle Prägungen
Galerie für Zeitgenössische Kunst, Altbau, Karl–Tauchnitz–Straße 9–11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Ausstellung bringt Werke von KünstlerInnen aus dem Kosovo, Bosnien und Herzegowina sowie der Ukraine zusammen. Sie setzen sich mit kulturellen Prägungen auseinander wie dem Glauben, in den sie hineingeboren wurden, oder den Städten, in denen sie aufwuchsen. Momente aus der Vergangenheit verweben sie zu neuen, fantasievollen Erzählungen, die zum Beispiel um queere Identität oder Familienbeziehungen kreisen. Dabei arbeiten Kemil Bekteši, Rina Krasniqi und Denys Shantar künstlerisch mit vielfältigen Materialien und Medien wie Textilien, Installation und Performance. (zu besichtigen bis zum 23.08.2026, Di–Fr: 14–19 Uhr, Sa–So: 12–18 Uhr, Eintritt zur Eröffnung und immer mittwochs frei)
Hundert KünstlerInnenateliers, vierzehn Galerien, Werkstätten, Druckereien, ein Künstlerbedarf, Theaterspielstätten, ein Kino und nicht zuletzt die gemeinnützige HALLE 14 haben sich auf dem Gelände der ehemaligen Leipziger Baumwollspinnerei angesiedelt. Unter dem Titel „Zeit für Kunst“ öffnen am 25. April die Spinnerei-Galerien sowie zahlreiche Ateliers ihre Türen, präsentieren aktuelle Ausstellungen (Übersicht) und laden zu einem inspirierenden Start in den Fühling ein. (Eintritt frei)
Hundert KünstlerInnenateliers, vierzehn Galerien, Werkstätten, Druckereien, ein Künstlerbedarf, Theaterspielstätten, ein Kino und nicht zuletzt die gemeinnützige HALLE 14 haben sich auf dem Gelände der ehemaligen Leipziger Baumwollspinnerei angesiedelt. Unter dem Titel „Zeit für Kunst“ öffnen am 26. April die Spinnerei-Galerien sowie zahlreiche Ateliers ihre Türen, präsentieren aktuelle Ausstellungen (Übersicht) und laden zu einem inspirierenden Start in den Fühling ein. (Eintritt frei)
Zwischen Traum und Dämmerung - Konzert & Live-Bilder
Zwischen Traum und Dämmerung - Konzert & Live-Bilder
Evangelisch Reformierte Kirche, Tröndlinring 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das ArcoIris Kammermusik-Kollektiv ist ein studentisches Ensemble aus Freiburg, das in Leipzig sein Programm „Zwischen Traum und Dämmerung“ aufführt. Darin wird zu einer musikalischen Reise in die Welt der Träume eingeladen. Die jungen MusikerInnen präsentieren dazu passende Lieder und Duette von unter anderem Johannes Brahms, Lili Boulanger oder Clara Schumann. Um die Träume noch richtig anzuregen, werden die musikalischen Beiträge von abstrakten Bildern begleitet, die live zur Musik gezeichnet und über einen Projektor gezeigt werden. (Eintritt frei)
Das Schauspielinstitut „Hans Otto“ wurde 2009 gegründet. Es ging aus der Fachrichtung Schauspiel der HMT Leipzig hervor. Seit 1945 sind Generationen von SchauspielerInnen an der Hochschule ausgebildet worden und bestimmten das Gesicht der Schauspielkunst in Theater, Film und Fernsehen wesentlich mit. Fünf öffentliche Vorspiele bietet das Schauspielinstitut in diesem Studienjahr an. Unter dem Titel „BLACKBOX“, dem Namen des Großen Probesaales im Hochschulgebäude am Dittrichring, präsentieren Studierende des 2. Studienjahres Szenen zum Thema „Komödie“. (Eintritt frei, aber begrenzte Platzkapazität)
Lesung mit Johannes Wilkes aus seinem literarischen Krimi
Lesung mit Johannes Wilkes aus seinem literarischen Krimi
Schillerhaus, Menckestraße 42
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Zwei Jahrhunderte lang glaubte man, Schillers sterbliche Überreste sind in der Fürstengruft neben Goethe begraben. Doch als ein Forscherteam 2005 eine DNA-Analyse der Gebeine durchführte, wurde festgestellt, es handelt sich nicht um Schillers Knochen. Seit dieser Zeit ist der Sarg des Dichters leer. In „Kommissar Goethe: Schillers Schädel“ präsentiert Johannes Wilkes seine Version der Geschichte. In dem witzigen, bisweilen aberwitzigen Krimi fehlt es weder an Spannung noch an Wissen über die Weimarer Klassik und an Respekt für die beiden bekannten deutschen Dichter. (Eintritt frei, Anmeldung per E-Mail erbeten)
Offenes Studio
Offenes Studio im MdbK, Foto: MdbK
Offenes Studio
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren.
Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.
An jedem ersten Dienstag im Monat ist im Bach-Museum Leipzig der Eintritt frei. Um 15 Uhr wird eine kostenlose öffentliche Führung angeboten — zu Themen, die auf das Leipziger Publikum zugeschnitten und die für die ganze Familie gedacht sind.
Offenes Studio
Offenes Studio im MdbK, Foto: MdbK
Offenes Studio
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren.
Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.
Offenes Studio
Offenes Studio im MdbK, Foto: MdbK
Offenes Studio
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren.
Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.
Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach (Ausstellungseröffnung)
Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach (Ausstellungseröffnung)
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren.
Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.
Offenes Studio
Offenes Studio im MdbK, Foto: MdbK
Offenes Studio
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren.
Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.
Offenes Studio
Offenes Studio im MdbK, Foto: MdbK
Offenes Studio
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren.
Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.