Bühne im JugenKulturKeller, Foto: Soziokulturelles Zentrum „Die VILLA“
OpenStage im JugendKulturKeller
JugendKulturKeller in der VILLA, Lessingstraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Jeden Montag kann sich hier jede/r ausprobieren und frisch geschriebene Lieder vor Publikum spielen. Ab 18.30 Uhr liegt eine Liste aus, auf der sich Auftrittswillige eintragen können. Und dann heißt es: 2 Songs - the rest is up to you ... Der beliebte Treff für MusikerInnen ist auch für das Publikum interessant. Denn es sind nicht nur talentierte Neulinge zu erleben, sondern oft auch bekannte KünstlerInnen, die auf der Bühne ihre allerneusten Songs testen. (Eintritt frei)
Informations- und Kulturzentrum der Roma & Sinti, Karl-Liebknecht-Str. 54
von: LEIPZIG eintrittsfrei
2022 sorgten in Prag die Aufzeichnungen eines jungen Rom über die Not seines Heranwachsens für große Aufmerksamkeit. Der Journalist, Schriftsteller und Musiker Patrik Banga erzählt in seinem autobiografischen Buch schonungslos seine Lebensgeschichte, die geprägt ist von Rassismus, Ausgrenzung und Polizeigewalt. Viele Male hat er seinen Kampf verloren, dem abwertenden „Zigeuner“ zu entkommen. Und es trotzdem immer weiter versucht. Für seine bewegende Schilderung wurde er mit dem tschechischen Buchpreis Magnesia Litera ausgezeichnet. Die Lesung ist Teil des 4. Leipziger Kulturfestivals der Roma & Sinti „Latcho Dives“. (Eintritt frei)
Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig, Johannisplatz 5–11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen historischer Musikinstrumente befindet sich in Leipzig. Immer am 1. Mittwoch des Monats können BesucherInnen die Historische Ausstellung des Museums kostenlos entdecken. Unter dem Titel „Die Suche nach dem vollkommenen Klang“ bietet sie Interessenten aller Altersstufen einen Einblick in die Leipziger Musikgeschichte sowie in die vielfältige Welt der Musikinstrumente. Zusätzlich kann die Sonderausstellung „Paul de Wit. Ein Holländer in Klein-Paris“ besichtigt werden. Der aus Maastricht stammenden Musikenthusiast fand 1879 in Leipzig seine Wahlheimat und seine Sammlung bildet den historisachen Ursprung des heutigen Musikinstrumentenmuseums.
Freier Eintritt in der HALLE 14 - Zentrum für zeitgenössische Kunst
Freier Eintritt in der HALLE 14 - Zentrum für zeitgenössische Kunst
HALLE 14 Zentrum für zeitgenössische Kunst, Spinnereistraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das gemeinnütziges Kunstzentrum HALLE 14 ist Schauplatz, Denkraum und Kommunikationsort für zeitgenössische Kunst auf dem Gelände der Leipziger Baumwollspinnerei. In dem großen ehemaligen Fabrikgebäude können sich BesucherInnen jeden Mittwoch kostenlos die wechselnde Gruppenausstellungen mit internationaler Kunst ansehen. Der Verein HALLE 14 veranstaltet außerdem regelmäßig Vorträge, Diskussionsrunden oder Performances und organisiert Workshops, Kurse und Führungen. Eine umfangreiche Kunstbibliothek lädt im Besucherzentrum zum Lesen und Verweilen ein.
Führung: Der Schatz vom Dachboden - das Fotoarchiv Mittelmann
Führung: Der Schatz vom Dachboden - das Fotoarchiv Mittelmann
Stadtgeschichtliches Museum, Haus Böttchergäßchen, Böttchergäßchen 3
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Ein deutschlandweit einzigartiger Schatz der Fotogeschichte: Mehr als 2000 Glasnegative wurden 1988 auf einem Leipziger Dachboden entdeckt, das Archiv des jüdischen Fotografen Abram Mittelmann. Er lebte und arbeitete mit seiner Familie von 1909 bis 1938 im Haus Peterssteinweg 15. Die meisten Fotos sind Porträts von Frauen, Männern und Kindern, der Familie selbst und sogar von SA-Männern. Ihre Schicksale, Leistungen oder Verstrickungen können jetzt erforscht werden. Nadia Vergne, Enkelin von Abram Mittelmann, und Kuratorin Johanna Sänger führen durch die Ausstellung und erklären den „Schatz vom Dachboden“. (Teilnahme kostenlos, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 9651340)
Ihre glücklichen ersten vier Ehejahre verbrachten Clara und Robert Schumann in dem 1838 im klassizistischen Stil errichteten Haus in der Inselstraße. An ihrem 21. Geburtstag bezogen die frisch Vermählten ihr erstes gemeinsames Domizil. Die heutige Dauerausstellung ist als Paarmuseum konzipiert und damit einzigartig in der Musikermuseumslandschaft. Daneben kann der historische Konzertsaal, in dem früher auch Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Liszt, Richard Wagner, Hector Berlioz oder Hans Christian Andersen ein und aus gingen, besichtigt werden.
Freier Eintritt in der GfZK
Villa der GfZK mit Anbau, Foto: Hans-Christian Schink
Freier Eintritt in der GfZK
Galerie für Zeitgenössische Kunst, Karl–Tauchnitz–Str. 9–11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig ist ein Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst und ein Museum für Kunst nach 1945. Die international etablierte Kunstinstitution befasst sich mit dem Verhältnis von Kunst und Architektur sowie von Kunst und Design. Die Angebote des Hauses bringen Menschen unterschiedlicher Erfahrung und Herkunft zusammen und laden dazu ein, Denk- und Handlungsmöglichkeiten einer offenen Gesellschaft mit künstlerischen Mitteln durchzuspielen. An jedem Mittwoch können die Ausstellungen der Galerie kostenfrei besichtigt werden.
Eröffnung „Unsichere Gespräche“ - Fotografien aus dem Klinikalltag
Eröffnung „Unsichere Gespräche“ - Fotografien aus dem Klinikalltag
GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Johannisplatz 5-11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Felix Bielmeier hat auf Einladung des Klinikums Chemnitz über ein halbes Jahr eine Arbeit festgehalten, die von der Öffentlichkeit wenig wahrgenommen wird. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht der Mensch beim Dienst am Menschen. Es ging nicht um die Darsellung von Krankheiten, sondern um den Alltag im Krankenhaus. Diese Bilder werden durch eine Serie abstrakt wirkender Objektfotos aus einer medizinischen Kamera ergänzt. So soll Nachdenken über die Möglichkeiten des fotografischen Bildes angeregt werden - zwischen künstlerischer Ästhetik und medizinischer Funktion. Felix Bielmeier ist zur Eröffnung anwesend. (zu besichtigen bis zum 13.09.2026, Di, Do–So: 10–18 Uhr, Mi: 10–20 Uhr, Eintritt frei)
Richard Limbert ist Musiker, Komponist und Songwriter aus dem Rheinland und wohnt heute in Leipzig. In seinen eigenen, anekdotischen Liedern mit thematischen Schwerpunkten in Geschichte und Kultur erkennt man die Handschrift eines wahren Folkloristen. Er mag alles, was mit Americana und seltenen Singer-Songwritern der 60er und 70er Jahre zu tun hat. Davon lässt er sich inspirieren und verarbeitet es in seinen Songs ( Video) - heute zu hören in seinem Leipziger „Lieblings-Woodstock“, der Guten Quelle. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Offenes Studio
Offenes Studio im MdbK, Foto: MdbK
Offenes Studio
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren. Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.
Leipzig meets Sigmaringen - Open Air der Jugendorchester
Sinfonischen Blasorchester der Musikschule Leipzig und Kreisverbandsjugendorchester Sigmaringen, Collage: Musikschule Leipzig
Leipzig meets Sigmaringen - Open Air der Jugendorchester
Hof der Feinkost, Karl-Liebknecht-Straße 36
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Dieses Konzert ist ein musiklischer Austausch des Sinfonischen Blasorchesters der Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“ mit dem Kreisverbandsjugendorchester Sigmaringen. In wechselnden Besetzungen präsentieren die jungen MusikerInnen ein abwechslungsreiches Programm aus Klassik, Pop und Filmmusik. Das Publikum kann sich auf mitreißende Klänge, frühsommerliche Atmosphäre und ein musikalisches Erlebnis für die ganze Familie freuen. Für das leibliche Wohl gibt es heiße Pizza aus dem Pizza Tuk Tuk und kühle Getränke an der Hofbar. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Die Unibigband ist das jüngste, kleinste und lauteste Ensemble der Universität Leipzig. Seit 2006 trägt sie zur musikalischen Vielfalt in der Messestadt bei. Mit zahlreichen Auftritten in und außerhalb von Leipzig sowie den „Hörsaal-Konzerten“ hat sich das Ensemble einen Namen gemacht. Das 20-jährige Jubiläum möchten die Studierenden mit einem Konzert in der Reihe „Open Summer“ begehen und laden alle feierfreudigen Menschen ein, die den Sound einer Bigband (Video) lieben. Auf dem Dach der Moritzbastei zu Swing, Latin & Jazz chillen und tanzen - was kann es besseres geben? (Eintritt frei)
Vernissage: „Expanded woodcut“ - Holzschnitte von Inessa Emmer
Inessa Emmer: Morph fourteen, Holzschnitt auf Leinwand, 140 x 240 cm, 2025, Foto: Roland Baege
Vernissage: „Expanded woodcut“ - Holzschnitte von Inessa Emmer
ars avanti Kunstraum, Alte Handelsschule, Gießerstraße 75
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Rätselhafte Figuren in farbintensiven Landschaften: Inessa Emmers Werke wirken surreal, oft humorvoll und faszinieren durch ihre besondere Bildsprache. Ihr künstlerisches Schaffen konzentriert sich auf den Holzschnitt und dessen Anwendbarkeit auf verschiedenen Materialien. Inhaltlich stellt sich die Künstlerin den Fragen von Kreisläufen, Veränderungsprozessen und dem Verhältnis von Mensch und Natur. Dabei sucht Inessa Emmer, geboren in Kasachstan und in Düsseldorf lebend, den Austausch in der Öffentlichkeit und setzt sich für eine Erweiterung des Kunstbegriffs ein. (zu besichtigen bis zum 20.06.2026, Mo-Do: 9–11.30 Uhr, Fr+Sa 15–18 Uhr, Eintritt frei)
Kulturbar froelich & herrlich im Westflügel, Hähnelstraße 27
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Mr Vast, aka Henry Sargeant, war Schauspieler und „Dark Clown“, bevor er in die Musikbranche wechselte und Frontmann der legendären Band Wevie Stonder wurde, die von der BBC als „die Monty Pythons der elektronischen Musik“ bezeichnet wurde. Heute ist Vast ein Ein-Mann-Festival des Wahnsinns: ein Slapstick-Kabarett, ein surrealistisches Happening, ein Avantgarde-Konzert, ein tragikomischer Karneval, … (Video) Als wandlungsfähige Persönlichkeit und schamanischer Moderator entführt er das Publikum auf Reisen in fantastische neue Welten - und er feiert heute die Veröffentlichung seines Albums „Upping The Ante“. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Kleine und große Konzerte, Instrumente kennenlernen, informieren und vieles mehr: Alle LeipzigerInnen sind eingeladen, wenn sich das Gewandhaus einen ganzen Tag lang für Jung und Alt zum Hören, Staunen und Mitmachen öffnet. Hunderte junger SchülerInnen musizieren und tanzen in unterschiedlichsten Ensembles in allen Räumen des Gewandhauses. Sie gestalten viele kleine Konzerte voller Überraschungen. Das Musikfest wird von der Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“, der Musik- und Kunstschule Landkreis Leipzig und dem Gewandhaus ausgerichtet. (Eintritt frei, Programm)
MÄDLER ART FORUM, Mädler-Passage, Grimmaische Straße 2-4
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Ausstellung von Quint Buchholz zeigt Bilder zwischen Realismus und Magie. Der lärmenden Welt, der sich ständig überholenden und oft bedrohlichen Gegenwart hält der Münchner Maler, Illustrator und Autor seine Werke voller Poesie, zärtlichem Witz, Schönheit und Ruhe entgegen. Bei aller malerischen Präzision bleiben die Motive und Geschichten, die zu sehen sind, offen. Sie wollen weitererzählt werden. Auf über 90 Originalen lässt sich das im MÄDLER ART FORUM erfahren und bestaunen. Durch die Ausstellung führt die Kuratorin Christine Knödler. (Eintritt frei)
Abschluss von „Latcho Dives“ - Kulturfestival der Roma & Sinti
Abschluss von „Latcho Dives“ - Kulturfestival der Roma & Sinti
WERK 2, Halle A, Kochstraße 132
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Unter dem Titel „Amencar – Mit uns!“ laden der Romano Sumnal e. V. und das WERK 2 zu einem gemeinsamen Nachmittag und Abend ein. Es werden Einblicke in Vergangenheit und Gegenwart von Sinti und Roma gegeben und ihre Perspektive sichtbar gemacht. Gezeigt werden u.a. Fotos und Filme, es gibt szenische Lesungen sowie Beiträge und Mitmachangebote aus der Kinder- und Jugendarbeit. Im Abendprogramm ab 18 Uhr wird die Performance „Cosa Vuol Dire Essere Rom*nja?!“ von Luna de Rosa über die Bedingungen, unter denen das Leben von Rom*nja stattfindet, aufgeführt. Den musikalischen Ausklang gestaltet DJ Valentina mit Balkan-Rhythmen. (Soli-Eintritt: 3-10 €)
Die TextpilotInnen der Lesebühne Schkeuditzer Kreuz laden zum dritten Mal zu einem außergewöhnlichen literarischen Expeditionsabenteuer: Vom Wiedebachplatz führt die Tour zunächst mitten in die zauberhafte Märchensiedlung Marienbrunn, danach danach ins Plattenbaugebiet Lößnig an den legendären Silbersee. Weiter geht es über den magischen Dölitzer Rundling Richtung AGRA-Park. An jedem Zwischenstopp gibt es passend zum Ort Live-Poetry oder Lieder von der Lesebühnen-Crew. Ziel ist das Weiße Haus in Markkleeberg, wo in der einbrechenden Dämmerung die spektakuläre Abschlusslesung stattfindet. (Teilnahme kostenlos, Anmeldung erbeten)
Hot Club d’Allemagne hat sich dem Erbe von Django Reinhardt und Stéphane Grappelli verschrieben. Sein Name leitet sich von „Quintette du Hot Club de France“ ab, das 1934 von den beiden Musikern gegründete wurde. Es war eine der ersten europäischen Bands, die aus amerikanischen Jazz und traditioneller Sinti-Musik einen völlig neuen Stil kreierten. Der heutige Hot Club d’Allemagne verbindet Modern Gypsy Jazz und Swing der 30er mit eigenen Kompositionen (Video). Von feurig-kokett bis wehmütig klagend erwartet das Publikum ein Konzerterlebnis voller Emotionen und Spielfreude. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Ava und Emmi kennen das Leben nur zu zweit. Sie sind Schwestern, Freundinnen, Verbündete im Kampf gegen die Ungerechtigkeiten der Welt - und einander dabei die größten Unterstützerinnen und Kritikerinnen zugleich. Doch nun zieht Ava zum Studieren in eine andere Stadt und entfernt sich damit nicht nur räumlich von ihrer jüngeren Schwester. Ihre Beziehung wird auf die Probe gestellt. Die beiden müssen sich fragen: Was, außer der gleichen Kindheit, verbindet uns miteinander? Lina Wegners Text über die Höhen und Tiefen von Verbundenheit wird von ihr selbst inszeniert und erlebt im Schauspiel Leipzig seine Uraufführung. (Karte 5 €)
Wenn die Tage am längsten sind, die Sonne scheint und die gute Laune kein Ende nimmt, öffnet das WERK 2 die Tore für einen Nachmittag voller Kreativität, Musik, Bewegung und Begegnung. Veranstalter sind die Cammerspiele, Frauenkultur, Halle 5 sowie das WERK 2 mit seinen Werkstätten. Außerdem gibt es Beiträge und Aktionen von Omas for Future, Leipzig Helps Ukraine, SOS-Kinderdorf und vom Zeitkapsel-Projekt des Jugendhause.V.. Neben den natürlich auch vorhandenen kulinarischen Angeboten erwartet die BesucherInnen in der Halle D zudem ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Musik, Tanz, Poetry Slam und Kampfkunst. (Eintritt frei, Programm)
Im Museum für Druckkunst können BesucherInnen in die faszinierende Welt der sächsischen Denkmale eintauchen. Das Landesamt für Denkmalpflege bietet in der neuen Ausstellung eindrucksvolle Einblicke in seine Arbeit und präsentiert mit über 200 Exponaten zugleich die einzigartige fotografischen Schätze vom 19. Jahrhundert bis heute. Die Bilder halten den Zustand, die Entwicklung und die Umgebung fest, beispielsweise der Albrechtsburg in Meißen, des Fürst-Pückler-Parks in Bad Muskau oder der „Löffelfamilie“ in Leipzig, und machen so Geschichte erfahrbar. (Eintritt zur Eröffnung frei, sonst 6 / 4 €, zu sehen bis zum 13.09.2026, Mi–Fr: 10–17 Uhr, Sa+So: 11–17 Uhr)
Einmal im Monat lädt das Team von THE FLOOR zum gemeinsamen Tanz auf seine Probebühne ein. Egal ob Einsteiger oder Profi, alt oder jung, sportlich oder gemütlich - jede/r ist willkommen. Die Tanz-Sessions werden von TänzerInnen der regionalen freien Szene angeleitet und sind immer so gestaltet, dass auch TeilnehmerInnen ohne Tanzerfahrung Spaß daran haben. Gastgeber ist dieses Mal der Choreograf und Tanzpädagoge Konstantin Tsakalidis. Sein Schwerpunkt liegt auf körperlicher Präsenz, Bewegungsbewusstsein und Kreativität. (Kosten: Bestimme die Höhe selbst - Tickets von 0–20 € online bestellen)
OpenStage im JugendKulturKeller
Bühne im JugenKulturKeller, Foto: Soziokulturelles Zentrum „Die VILLA“
OpenStage im JugendKulturKeller
JugendKulturKeller in der VILLA, Lessingstraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Jeden Montag kann sich hier jede/r ausprobieren und frisch geschriebene Lieder vor Publikum spielen. Ab 18.30 Uhr liegt eine Liste aus, auf der sich Auftrittswillige eintragen können. Und dann heißt es: 2 Songs - the rest is up to you ... Der beliebte Treff für MusikerInnen ist auch für das Publikum interessant. Denn es sind nicht nur talentierte Neulinge zu erleben, sondern oft auch bekannte KünstlerInnen, die auf der Bühne ihre allerneusten Songs testen. (Eintritt frei)
Junges Forum Literaturwissenschaft - Sommerausgabe
Junges Forum Literaturwissenschaft - Sommerausgabe
Literaturhaus Leipzig, Garten, Gerichtsweg 28
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die studentisch organisierte Vortragsreihe bietet die Möglichkeit, wissenschaftliche Arbeiten zu Literatur auch außerhalb der Universität kennenzulernen - Arbeiten, bei denen es schade wäre, am Ende nur von einer Lehrkraft gelesen, benotet und auf einen Stapel gelegt zu werden. In der Sommerausgabe geht es um Ingeborg Bachmanns „Malina“, Christa Wolfs „Selbstversuch“ und um „Meditation“ von Rolf Schneider sowie Wolfgang Hilbigs Gedicht „Abwesenheit“. Nicht nur Studierende, sondern alle literaturbegeisterten Menschen sind herzlich eingeladen. (Eintritt frei)
„Polares Land“ heißt die neue Produktion, die im Juli 2026 Premiere auf der Kulturbühne im Zoo Leipzig feiert. Sie beschäftigt sich mit einem kontrastreichen Ökosystem, den dortigen Lebewesen und der Beziehung zwischen Mensch und Natur. Die Choreografin Laura Wolf und die Dramaturgin Kristin Fabig geben spannende Einblicke, wie die Tanzszenen und Choreografien für das Stück entwickelt werden und wie das Konzept für das Stück entsteht. Im Anschluss ist das Publikum eingeladen eigene Ideen einzubringen und Feedback zu geben. Danach gibt es außerdem die Möglichkeit, selbst das Tanzen auf Kufen im IceLab Studio auszuprobieren. Schlittschuhe stehen vor Ort zur Verfügung. (Eintritt frei)
Eröffnung: BMW Photo Award Leipzig. Viktoria Binschtok / Harald Kirschner / Jay Ritchie
Seit 2024 vergibt das MdbK gemeinsam mit der BMW Group den BMW Photo Award Leipzig. Der Preis fördert alle zwei Jahre Künstler*innen, die entweder einen biografischen Bezug zu Leipzig und der Region haben oder sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit der Stadt und ihrer Umgebung auseinandersetzen.
2026 sind die Preisträger*innen Viktoria Binschtok (*1972), Harald Kirschner (*1944) und Jay Ritchie (*1992). In einer gemeinsamen Ausstellung, die am Abend eröffnet wird, werden die drei Positionen präsentiert.
Die Eröffnungsreden werden von Nina Hahn und Peter Eichler in die Deutsche Gebärdensprache übersetzt. Im Anschluss an die Preisverleihung wird die Ausstellung eröffnet und ist am Abend für alle kostenfrei zugänglich.
Songwerkstatt mit Valentin Kuhn und Barbara Greulich
Songwerkstatt mit Valentin Kuhn und Barbara Greulich
Horns Erben, Arndtstraße 33
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Zur Songwerkstatt im Horns Erben stellten wieder Studierende der HMT Leipzig neue Songs vor: Valentin Kuhn zeigt, wie Deutschpop klingen kann: bodenständig, nachdenklich, modern (Video). Die Songs, die er mit seiner Band spielt, verbinden persönliche, autobiographische Texte mit einem zeitgemäßen Sound. Barbara Greulich macht Musik für Momente, in denen man sich im Chaos der eigenen Gedanken verliert und darin neue Kraft findet (Video). Mit ihrer facettenreichen Stimme verbindet sie Pop-Rock mit Chanson und singt offen über Ängste und Zweifel, die sie in Mut und Empowerment verwandelt. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Offenes Studio
Offenes Studio im MdbK, Foto: MdbK
Offenes Studio
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren. Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.
Führung: Waffe Buchumschlag!
Beispiel in der Ausstellung: Buchumschlag „Patrioten. Ein politischer Roman“ von Heinz Pol, Berlin, Wien, Verlag Agis 1931
Führung: Waffe Buchumschlag!
Treff: Museumsfoyer Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Was das Schaufenster für den Laden, ist das Cover für das Buch. Ob Bild, Schrift, Farbgestaltung oder Material: Der Umschlag macht auf den Inhalt eines Buches neugierig. In „Waffe Buchumschlag! Foto, Cover und Propaganda in den 1930er Jahren“ widmet sich das Deutsche Buch- und Schriftmuseum anhand von rund 100 Beispielen der Frage, wie sich in gesellschaftspolitisch aufgeheizten Zeiten auf den Covern von Büchern politische Diskussionen und ideologische Kämpfe widerspiegeln. Der Kurator Pierre Pané-Farré vermittelt bei der Führung die Hintergründe und Inhalte zur Ausstellung. (Teilnahme kostenlos)
Eröffnung: PUBLIC AND BEYOND JUDGMENT - Malerei von Jeanette Mundt
Jeanette Mundt: After Courbet, Öl auf Leinwand, 2025, Foto: Ken Castaneda
Eröffnung: PUBLIC AND BEYOND JUDGMENT - Malerei von Jeanette Mundt
G2 Kunsthalle, Dittrichring 13
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die G2 Kunsthalle zeigt die erste institutionelle Einzelausstellung der New Yorkerin Jeanette Mundt. In ihren Werken verbindet die Malerin kunsthistorische und popkulturelle Bezüge mit persönlichen Elementen und verfolgt dabei das Anliegen, das Bild stets neu zu gestalten. So herrscht im Werk Mundts kein einheitlich entwickelter Stil, sondern das ständige Bestreben, aus der alles umgebenden Bilderflut etwas Neues entstehen zu lassen. Für die Ausstellung wird die Künstlerin auch eine Wandmalerei eigens für den Galerieraum anfertigen. (zu besichtigen bis zum 04.10.2026, Mi: 15–20 Uhr, Fr–So: 12–17 Uhr, Eintritt frei)
Musikalische Bilderlesung zu Kunstwerken von Ulrich Schollmeyer
Wie sich kein Bildnis machen - umgeben von Bildern? Wie unabhängig schreiben - umgeben vom alltäglichen Gerede? Der Sammelband, herausgegeben von Friedrich Schollmeyer, Jeannette Drygalla und Andreas Crodel, gibt keine Antworten und Ratschläge. Dafür zeigt er Bilder des Malers Ulrich Schollmeyer, die 2024 im Museum Bautzen ausgestellt wurden. Sie waren Inspiration für die AutorInnen der Schreibgruppe BandSchreibenVorfall aus Halle und Leipzig. Anhand der Bilder entstanden lyrische und prosaische Texte, die Farben, Formen und Reflexionen in Worte fassen. Bei dieser Lesung entsteht ein spielerischer Dialog zwischen den Kunstformen. Musik kommt von Holger Gottwald und dem Duo fratz. (Eintritt frei)
Jonis Hartmann wurde in Köln geboren, ist im Ruhrgebiet aufgewachsen und lebt und arbeitet heute als Schriftsteller, Lyriker und Übersetzer in Hamburg. Hier hat er die Lesereihen „AHAB, i’m growing fur“, die Hafenlesung sowie die Literaturzeitschrift tau mitbegründet. 2026 war Jonis Hartmann Stadtschreiber in Helsinki. Er wird aus seinem Band „Das Farnweh“ lesen, der zu den Finalisten beim Lyrikpreis Meran 2026 gehörte und über seine Arbeit als Autor, Kurator und Übersetzer erzählen. Die Moderation hat die Übersetzerin Tünde Malomvölgyi. (Eintritt auf Spendenbasis)
Beim Snail Eye Festival liegt der Schwerpunkt auf Vernetzung, Austausch und Zusammenarbeit - nicht nur zwischen professionellen Comicschaffenden der Szene, sondern auch mit Comicfans, Laien und generell Kunst- und Kulturinteressierten. Die BesucherInnen erwartet ein Bühnenprogramm mit Open Air Comic-Lesungen und Animationsfilmen, Talks und Vorträgen sowie moderierten und offenen Gesprächsrunden. Dazu kommen begehbare und Schaufenster-Ausstellungen an vielen Orten in der Kolonnadenstraße und ein Comic-Markt. (Eintritt frei, weitere Infos auf der Webseite von Snail Eye)
Der ProtestFlügel ist eine ehrenamtliche Leipziger Bewegung an der Schnittstelle von Musik, Demokratie und Klimaschutz. Seit drei Jahren wird zum Bachfest ein Konzertflügel durch die Stadt gefahren, begleitet von MusikerInnen und engagierten Menschen. Sie bringen Musik in den öffentlichen Raum und machen Klimagerechtigkeit hörbar, sichtbar und spürbar. Der Zug startet in der Merseburger Straße und endet 18 Uhr am Mark. An mehreren Stationen an der Strecke gibt es Konzerte und Redebeiträge. 18.30 Uhr folgt dann die Abschlussperformance und ein Podiumsgespräch auf der Bühne des Bachfestes. (Eintritt frei, Ablauf)
Mozart – das Geheimnis seiner drei letzten Sinfonien
Wolfgang Amadeus Mozart auf einem Ölgemälde von Barbara Krafft von 1819, Abbildung via Wikimedia Commons, gemeinfrei
Mozart – das Geheimnis seiner drei letzten Sinfonien
Bibliothek Schönefeld, Shukowstr. 56
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Mozart komponierte seine drei letzten Sinfonien innerhalb weniger Wochen - quasi in einem Atemzug. Auffallend ist, dass diese drei Sinfonien irgendwie zusammengehören und offenbar ein einziges großes Werk bilden. Aber warum - und was geschieht darin? Hat es möglicherweise etwas mit den schwierigen Lebensumständen Mozarts in jener Zeit zu tun? Gemeinsam mit dem Musikwissenschaftler Thomas Kauba können Interessierte dieser Frage nachgehen, das Leben Mozarts in jener Zeit betrachten und die Musik für sich sprechen lassen ... (Eintritt frei)
VERTIGO Zirkusfestival - Eröffnung mit „Bal(les)", Akrobatik & Jonglage
VERTIGO Zirkusfestival - Eröffnung mit „Bal(les)", Akrobatik & Jonglage
Westbahnhof, Außengelände, Engertstraße 38
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das Festival VERTIGO feiert Premiere und bringt zeitgenössischen Zirkus nach Leipzig. Internationale KünstlerInnen zeigen, wie Artistik im Neuen Zirkus heute sein kann: verspielt, akrobatisch, poetisch. Nach der feierlichen Eröffnung präsentiert die französische Compagnie Zalataï das Stück „Bal(les)". Es ist das gefühlvolle Zusammenspiel einer Akrobatin und eines Jongleurs, die sich durch und mit ihren Kunststücken einander annähern. Mit feinem Humor und großer Präzision entfaltet sich ein berührendes Duett über Begegnung, Vertrauen und das fragile Gleichgewicht zwischen Nähe und Distanz. Mit Nachgespräch (Eintritt frei, der Hut geht rum)
BachStage: WVC Jazz Bach Ensemble
WVC Jazz Bach Ensemble, Foto: Bacharchiv Leipzig
BachStage: WVC Jazz Bach Ensemble
Bühne auf dem Marktplatz
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Während des Bachfestes präsentiert die „BachStage“ für alle MusikliebhaberInnen auf dem Markt wieder kostenlos zahlreiche abendliche Konzerte, von klassisch über Pop bis Jazz. Das erste Konzert bestreitet das WVC Jazz Bach Ensemble aus Malaysia. Inspiriert von der einheimischen und weiteren asiatischen Kulturen, überschreitet das Ensemble die Grenzen vieler Musikgenres. Die sechs MusikerInnen greifen Stücke der asiatischen wie europäischen Klassik (z. B. von Bach - Video) auf, aber auch aus Mainstream und Pop, und versehen diese im Geiste der großen Jazzmusiker mit neuen Arrangements. (Eintritt frei)
IMPRO in der Abendsonne - letzter Applaus vor der Sommerpause
IMPRO in der Abendsonne - letzter Applaus vor der Sommerpause
DachTheater, Steinstraße 18
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Und schon wieder ist er da, der Sommer. Und damit auch die alljährliche Spielpause. Doch vorher möchte das Improvistionstheater „All Inclusive“ sein Publikum auf die kommende Zeit einstimmen. Ob der Sommer wohl eher warm und luftig oder kühl und nass wird? Leider haben die SchauspielerInnen wenig Einfluss darauf. Dafür können die ZuschauerInnen mit ihren Ideen umso mehr Einfluss auf das Bühnengeschehen nehmen. Alle sind eingeladen, mit „All Inclusive“ spielerisch in den Sommer zu starten. (Karten 8 / 6 €)
Im urigen Kellerklub des M.V.B wird es laut, roh und tanzbar: Ringlets kommen mit Post-Punk und Indie (Video) aus Auckland, Neuseeland, nach Leipzig. Das Quartett hat durch seine unverwechselbare Mischung aus feinem Witz, Rauheit und klanglicher Versiertheit in seiner Heimat schon einen guten Namen und möchte den Erfolg jetzt auch in Europa fortsetzen. Die zweite Band des Abends, Tears, Blood & Red Wine, bestritt 2024 das erste Konzert im M.V.B. und kehrt nun wieder hierher zurück. Ihr direkter, mit Rock ’n’ Roll angereicherter Garage-Punk (Video) ist genau richtig für eine verschwitzte Nacht. (Eintritt: Spende für die Bands)
Seit über 50 Jahren schöpft die Leipziger Kultband aus dem Schatz von unvergesslichen Weisen, die sich ins musikalische Gedächtnis gebrannt haben und verarbeitet ihn mit improvisierter Perfektion, die weit hineinreicht in das weite Feld von Satire und Selbstironie. Der Spaß bei den Konzerten entsteht aus dem geschicktes Recyceln und Verfremden bekannter Melodien (Video), einer intelligenten Moderation aus dem Stehgreif und einer Lebens- und Spielfreude, die ansteckt. (Eintritt auf Spendenbasis)
BachStage: 4 Wheel Drive
Michael Wollny, Nils Landgren, Wolfgang Haffner und Lars Danielsson sind „4 Wheel Drive“, Foto: Bacharchiv Leipzig
BachStage: 4 Wheel Drive
Bühne auf dem Marktplatz
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Vier Ausnahmemusiker - ein gemeinsamer Antrieb: Jazz. Mit ihren eigenen Projekten sehr erfolgreich, haben sie sich nun als Quartett vereinigt: Der schwedische Posaunist und Sänger Nils Landgren, Michael Wollny aus Leipzig am Piano, der ebenfalls aus Schweden kommende Lars Danielsson an Bass und Cello sowie der Schlagzeuger Wolfgang Haffner aus Nürnberg. Zitat Haffner: „Wir sind eine Gruppe enger Freunde, die nichts beweisen will, sondern einfach loslegt.“. Die BesucherInnen des Bachfestes können sich auf ein mitreißendes und temporeiches Konzert (Video) freuen. (Eintritt frei)
Den zweiten Tag der „BachStage“ beim Bachfest eröffnet das Orchester Concerto de’ Cavalieri. Es gilt als eine der lebendigsten und aufregendsten italienischen Formationen für die Aufführung klassischer Werke (z. B. von Vivaldi - Video) auf historischen Instrumenten. Unter dem Motto „The trumpet shall sound“ führt das von Marcello Di Lisa gegründete Ensemble gemeinsam mit den Solisten Halvor F. Melien (Bariton), Jonathan Pia (Trompete) und Anton Steck (Violine) Werke von Antonio Vivaldi, Tomaso Albinoni, Alessandro Scarlatti und natürlich von Johann Sebastion Bach auf. (Eintritt frei)
Zum Zirkusfestival VERTIGO bringt die Company ALUD aus Belgien ihre neue Produktion nach Leipzig. „Tangled Up“ ist eine energiegeladene, mitreißende Show, in der zwei Zirkuskünstler ihre Luftakrobatik technisch wie visuell auf ein neues Niveau heben. Zwischen überraschenden Momenten und spielerischer Leichtigkeit zeigen Daniel (Spanien) und Seraphim (Deutschland) eine Verbindung aus Partnerakrobatik, Tanz und Theater, die das Publikum ebenso kraftvoll wie poetisch in ihren Bann zieht. Nach der Vorstellung findet ein Publikumsgespräch mit den beiden Akrobaten statt. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
BachStage: Jordan Rudess - Metal trifft Bach
Jordan Rudess, Foto: Bacharchiv Leipzig
BachStage: Jordan Rudess - Metal trifft Bach
Bühne auf dem Marktplatz
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Jordan Rudess wurde schon mit neun Jahren in klassischer Klaviermusik unterrichtet. Mit 19 begann er sich für Synthesizer zu interessieren und entschied sich gegen den Rat seines Lehrers für eine Karriere als Keyboarder. Heute ist er vor allem als Multi-Instrumentalist bei der Progressive-Metal-Band „Dream Theater“ bekannt. Als vielseitigiger Musiker und bei seinem Interesse für Improvisation ist es aber auch nicht weit bis zu Bach. Zum Bachfest interpretiert er einige seiner Werke neu (Video) - eine Verbeugung vor dem Komponisten, den Rudess einmal als den „ersten Rockstar“ bezeichnete. (Eintritt frei)
Luke Watterson
Luke Watteron, Foto: @gegenwind_9
Luke Watterson
Die Gute Quelle, Georg-Schwarz-Straße 17
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Luke Watterson ist ein Mann mit lockigem Haar und einem „Gingerbread“-Bart, der sein ganzes Herzblut in die Musik steckt. Der irische Singer-Songwriter verfügt über eine intensive, raue Stimme mit großem Tonumfang, was seinen Songs eine große Vielfalt verleiht. In Leipzig ist der Musiker kein Unbekannter, hat er doch eine Zeit lang hier gelebt und sich mit vielen Konzerten einen Namen gemacht. Musikalisch bewegt sich Luke zwischen Blues und Folkrock (Video) und hat gerade sein Debütalbum „Every Last Drop“ veröffentlicht, das er heute in der Guten Quelle vorstellen wird. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Seit 2015 machen die drei Musiker nun schon den mitteldeutschen Raum unsicher. Gegründet wurde Helmet Duty als Bluegrassband, dann kam mit selbst geschriebenen Liedern ein bisschen Rockabilly und etwas mehr American Folk ins Repertoire. Auch nach über 250 Konzerten ist Simon, Tommi und Kevin noch kein Fünkchen Spielfreude abhanden gekommen. Wer Lust auf handgemachte Musik mit akustischen Instrumenten (Video), gepaart mit technischer Raffinesse und einer Prise Blödsinn hat, dem sei Helmet Duty ans Herz gelegt. Denn wo Helmpflicht herrscht, gilt kein Krawattenzwang. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Ada M. Helene Brack ist freiberufliche Musikerin und studiert an der HMT Leipzig Dramaturgie und Komposition. Sie experimentiert mit analoger und elektronischer Tonkunst. Mit einer Verbindung von atmosphärischen Klängen und poetischen Impulsen arbeitet sie besonders für Tanz- oder Theaterproduktionen und Performances. Ihre einzigartige Symbiose aus Lyrik und atmosphärischen Klang (Hörproben) können BesucherInnen heute im Rahmen des Zirkusfestivals VERTIGO erleben. (Eintritt auf Spendenbasis)
„Bach in Jazz“ ist ein Werk des bekannten Jazzpianisten und Komponisten Stephan König, das zu den Silbermann-Tagen Freiberg 2023 seine Uraufführung erlebte. Darin lässt er bekannte Arien aus den Passionen und Kantaten Bachs völlig neu und im jazzigen Gewand entstehen. Eine Gemeinsamkeit von Bachs Musik und Jazz ist die Experimentierfreude, die auch bei der Aufführung zum Bachfest in Leipzig alle Neugierigen begeistern wird. Es treten auf: Pascal von Wroblewsky (Gesang), der Freiberger Domchor, das Stephan König Jazz-Quartet und das Mendelssohn Kammerorchester Leipzig. Die Leitung hat Albrecht Koch. (Eintritt frei)
Strikt Minimum bringt mit viel Energie eine rohe, feministische und antikapitalistische Musik auf die Bühne. Sie singen auf Französisch und Deutsch zu eigenen Produktionen, die Eurodance und Techno miteinander verbinden. Nach zehn Jahren in Paris hat das Duo in Leipzig ein neues Zuhause gefunden. Das die Musik der beiden auch sehr gut tanzbar ist (Hörproben), davon können sich die Gäste zum Abschluss des zweiten Tages von VERTIGO dem Zirkusfestival heute selbst überzeugen. (Eintritt auf Spendenbasis)
„Salon Pernod“ ist der Name des mediterranen Programms der Hallenser Thomas Wittenbecher und Patrick Zörner. Begleitet von Akkordeon und Gitarre schlüpfen sie dabei wahlweise in die Rollen der charmanten Franzosen oder leidenschaftlichen Italiener, um ihr Publikum zu unterhalten (Video). Neben französischen Chansons, italienischer Klassik und Volksmusik spielt das Duo auch Tango, Cajun und Swing. Im Clara-Zetkin Park laden die beiden Musiker zu einer musikalischen Reise an die Côte d’Azur ein. (Eintritt frei)
Zum Ausklang des Wochenendes beehren gleich drei eigenwillige Ein-Mann-Kapellen den Freisitz der Frau Krause. Bonny Jack, bürgerlich Matteo Senese, kommt aus Italien, hat sich nach einem berühmten Piratenpärchen benannt und liebt seinen Blues & Folk (Video) dunkel, verraucht und abgründig. Evil Mr. Sod ist das Soloprojekt von Pablo Ramón Rodriguez Rivero aus Spanien. Er vereint Folk-Rock, Country & Blues zu seinem ganz eigenen Sound (Video). Zu guter Letzt trägt der Brasilianer Roger Duran, alias Xtreme Blues Dog, zu Mundharmonika, Kazoo, Cigar Box Guitar und Schlagzeug einen wilden Mix (Video) aus Blues, Rock 'n' Roll & Punk vor. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
BachStage: „Bachiana“ mit PJ d’Atri & Kurt Gold-Szklarski
BachStage: „Bachiana“ mit PJ d’Atri & Kurt Gold-Szklarski
Bühne auf dem Marktplatz
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Philipp-Johann d'Atri ist ein österreichisch-italienischer Gitarrist und Musiker. Mit 11 Jahren begann er das Gitarrenspiel als völliger Autodidakt. Bereits zu dieser Zeit begann seine Liebe zu Bach und seither ist dessen Musik und Werk prägend in Philipps musikalischem Wirken. Gemeinsam mit Kurt Gold-Szklarski an Cembalo, Akkordeon und Klavier präsentiert er zum Bachfest in Leipzig das Projekt „Bachiana“ (Video), bei dem die beiden Künstler musikalische Highlights aus dem Werk Johann Sebastian Bachs neu interpretieren. (Eintritt frei)
BachStage: Aufführung der Jazzmesse von David Timm
BachStage: Aufführung der Jazzmesse von David Timm
Bühne auf dem Marktplatz
von: LEIPZIG eintrittsfrei
David Timm studierte Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und absolvierte ein Meisterklassenstudium Klavier. Heute ist er Professor und Universitätsmusikdirektor. Neben seiner Konzerttätigkeit als Pianist und Organist ist er auch Leiter des Universitätschores und gefragter Gastdirigent. Zum Bachfest wird auf dem Marktplatz seine Jazzmesse aufgeführt. Die Komposition (Video) vereint modernen Jazz, Rock und Pop mit Gregorianischem Gesang sowie klassischen Chor- und Orchesterlwerken. Unter der Leitung von David Timm musizieren Andy Haderer (Trompete), Reiko Brockelt (Saxophon), der Leipziger Universitätschor und die Unibigband Leipzig. (Eintritt frei)
Bei Führungen, Konzerten und Gesprächen können Neugierige heute die Akteure und das (nicht nur) musikalische Leben auf dem Bildungscampus forum thomanum kennenlernen. Zum Programm gehören: Konzert mit Ensembles der Thomasschule und der Grundschule forum thomanum, Aufführung des Musiktheaterstücks „Thomas, Thomaner, thomanum, Tooor“ oder die Modellpräsentation „Der Bildungscampus der Zukunft“ von Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar. Als Abschluss findet 18 Uhr das Mitsingkonzert der CampusChöre in der Lutherkirche statt. Zur Orientierung und Stärkung gibt es einen Info- und Imbissstand in der Ferdinand-Lassalle-Straße. (Eintritt frei, vollständiges Programm)
„Zugabe!“ – Konzert mit dem Pro Arte Kammerorchester
„Zugabe!“ – Konzert mit dem Pro Arte Kammerorchester
Hochschule für Musik und Theater, Großer Saal, Grassistraße 8
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das Pro Arte Kammerorchester, ursprünglich des Institutes für Musikpädagogik der HMT Leipzig, ist das „hybride Orchester“ der Hochschulen und Universitäten der Stadt. Es wird klassisch musiziert, aber der „Brennstoff“ ist die Begeisterung, Neugierde und Experimentierfreudigkeit der MusikerInnen. Ob strahlend sinfonisch, klanggewaltig mit Chor, debattierfreudig mit Band oder Poetry geslamt: Wer Orchester etwas anders erleben möchte, ist hier genau richtig. Auf dem Programm stehen Werke von Johann Strauß, Johannes Brahms und George Gershwin sowie Filmmusik aus „Herr der Ringe“. Dazu kommen Songs von Coldplay und ABBA, die zusammen mit einer Band gespielt werden. Leitung: Peter Sommerer (Eintritt frei)
Mit ihrem verträumten Folk-Pop (Video) gehören We Met In June zu den spannenden neuen Stimmen der norwegischen Musikszene. Das Duo aus Sara Rose Zadig und Gjest Ingeson Kvåle hat sich bei einem Talentwettbewerb kennengelernt. In ihren Songs wollen die beiden Tradition mit jugendlicher Frische verbinden und greifen dabei auf Einflüsse von Fleetwood Mac bis Kacey Musgraves zurück. 2025 erschien ihr zweites Album „Going Home“, das die HörerInnen auf eine Reise an Norwegens Westküste mitnimmt – zu Fjorden, Bergen und Erinnerungen. (Eintritt auf Spendenbasis)
Für drei Tage im Juni dreht sich alles um den schreibenden Theaternachwuchs und bisher ungehörte Texte. Dafür wurden sechs deutschsprachige Schreibschulen und Literaturstudiengänge eingeladen, jeweils vier Studierende mit einem eigenen Text nach Leipzig zu schicken. Die Texte werden von Ensemblemitgliedern des Schauspiel Leipzig gelesen. Anschließende Gespräche bieten Gelegenheit, die schreibenden Newcomer kennenzulernen. Den Auftakt bestreitet das Deutsche Literaturinstitut Leipzig und es wird unter anderem der Text „ÖNDLICH GLÖCKLICH“ von Emi Atze und Marie-Christin Janssen gelesen. (Eintritt frei, Programm & AutorInnen)
Als Johann Sebastian Bach 1723 nach Leipzig kam, rollte ihm niemand den roten Teppich aus. Für den Rat der Stadt war er nicht die erste Wahl als neuer Thomaskantor. Wie ein Basso continuo, eine fortlaufende Bass-Stimme, begleiteten Bach die Konflikte um Macht und Musik mit der nach seiner Aussage „wunderlichen und der Music wenig ergebenen Obrigkeit“. Schauplatz war meist das Alte Rathaus. Er erwog ernsthaft, aus Leipzig wegzugehen. Letztendlich blieb Bach 27 Jahre, bis zu seinem Tod, in der Stadt und komponierte hier seine besten Werke. Führung mit Kerstin Sieblist, Kuratorin für Musik- und Theatergeschichte (Teilnahme 3 €, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 9651340 erbeten)
Für drei Tage im Juni dreht sich alles um den schreibenden Theaternachwuchs und bisher ungehörte Texte. Dafür wurden sechs deutschsprachige Schreibschulen und Literaturstudiengänge eingeladen, jeweils vier Studierende mit einem eigenen Text nach Leipzig zu schicken. Die Texte werden von Ensemblemitgliedern des Schauspiel Leipzig gelesen. Anschließende Gespräche bieten Gelegenheit, die schreibenden Newcomer kennenzulernen. Von der Stiftung Universität Hildesheim wird unter anderem „Wer hat dem kleinen Wutbürger auf den Kopf gemacht – Karikatur eines Faschos“ von Paul Häußer gelesen. (Eintritt frei, Programm & AutorInnen)
100 Jahre Leipziger Universitätschor - Wie alles begann
100 Jahre Leipziger Universitätschor - Wie alles begann
Wohnhaus Moschelesstraße 11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Iin diesem Jahr feiert der Leipziger Universitätschor sein hundertjähriges Bestehen. Er hat seine Wurzeln in der musikalischen Studentenbewegung der 1920er Jahre und wurde am 17. Juni 1926 als „Madrigalkreis Leipziger Studenten“ in der Moschelesstraße 11 gegründet. Seit dem bietet der Chor ca.100 Studierenden und anderen Universitätsangehörigen die Möglichkeit, im regen Musikleben der Universität und der Stadt Leipzig mitzuwirken. An diesem historischen Tag gestaltet der Chor eine musikalisch-szenische Erkundung an seinem Gründungsort. (Eintritt frei)
In der Reihe „RE“ von Rotorbooks und der Liteaturzeitschrift Edit wird der Roman „Pizza Orlando“ von Clara Umbach vorgestellt. Darin geht es um Clara und Nina, die sich seit Jugendtagen kennen. Als sie nach vielen Jahren wieder aufeinandertreffen, leidet Nina bereits an den ersten Symptomen einer unheilbaren Erkrankung. Die beiden kommen sich näher und stürzen sich in eine rasende Liebesbeziehung. Doch wie lässt sich diese Liebe leben – angesichts der begrenzten Zeit, die bleibt? Die Moderation des Abend hat die Kulturwissenschaftlerin Greta Jebens. (Spendenempfehlung 5–15 €, Anmeldung per E-Mail erbeten)
Für drei Tage im Juni dreht sich alles um den schreibenden Theaternachwuchs und bisher ungehörte Texte. Dafür wurden sechs deutschsprachige Schreibschulen und Literaturstudiengänge eingeladen, jeweils vier Studierende mit einem eigenen Text nach Leipzig zu schicken. Die Texte werden von Ensemblemitgliedern des Schauspiel Leipzig gelesen. Anschließende Gespräche bieten Gelegenheit, die schreibenden Newcomer kennenzulernen. Es wird unter anderem aus „Ich bin das Walross“ von Frederik Müller, Student am Institut für Sprachkunst Wien, gelesen. (Eintritt frei, Programm & AutorInnen)
Offenes Studio
Offenes Studio im MdbK, Foto: MdbK
Offenes Studio
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren. Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.
Führung & Gespräch: Hüte, Pelze, Uniformen – Persönlichkeiten im Porträt
Führung & Gespräch: Hüte, Pelze, Uniformen – Persönlichkeiten im Porträt
Stadtgeschichtliches Museum, Haus Böttchergäßchen, Böttchergäßchen 3
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Mehr als 2000 Glasnegative wurden 1988 auf einem Leipziger Dachboden entdeckt, das Archiv des jüdischen Fotografen Abram Mittelmann. Er lebte und arbeitete mit seiner Familie von 1909 bis 1938 im Haus Peterssteinweg 15. Die meisten Fotos sind Porträts von Frauen, Männern und Kindern, seiner Familie selbst, aber auch von SA-Männern. Ihre Schicksale, Leistungen oder Verstrickungen können jetzt erforscht werden. Das Stadtgeschichtliche Museum widmet Abram Mittelmann und den Personen auf seinen Fotos eine Sonderaustellung. Zum Dialog-Donnerstag lädt Ausstellungskuratorin Johanna Sänger zu Führung und Gesprächen ein. (Eintritt frei)
Vernissage: Fragmente des Seins — Ein Arbeitsnachweis
A. S. Luisenbach: The Dream of Awakening, verschiedene Materialien auf Leinwand, 2026
Vernissage: Fragmente des Seins — Ein Arbeitsnachweis
Tapetenwerk, Halle C01, Lützner Straße 91
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Im Tapetenwerk eröffnet eine Ausstellung mit Malerei und Grafik von Anne S. Luisenbach. Die autodidaktische bildende Künstlerin aus Leipzig ist seit einigen Jahren auf Reisen und lebt und arbeitet derzeit in Portugal. Ihre Bilder sind inspiriert von Menschen und all den bewussten und unbewussten Begebenheiten, die mit ihnen einhergehen. Daneben verarbeitet sie Begegnungen, Gedanken und Träume. In ihrer Arbeit kombiniert die Künstlerin Medien wie Ölfarbe, Kohle oder Pastell und nutzt dabei Linie, Kontrast und Struktur als Stilmittel. Eröffnung mit Drinks und DJ Sets von Screamin Jordan & Bottrop Boy (geöffnet bis zum 21.06.2026, Fr–So: 10–18 Uhr, Eintritt frei)
Vom Leipziger Marktplatz bis zur Südspitze des Cospudener Sees – so viele Kilometer Archivgut befinden sich im Leipziger Stadtarchiv. Darunter sind neben den Akten der Stadtverwaltung auch über 90.000 Karten und Pläne, rund 4.000 Urkunden, mehr als 350.000 Fotografien, zahlreiche Modelle, Nachlässe und vieles mehr. Interessierte sind herzlich eingeladen, das Stadtarchiv bei dieser Führung zu entdecken und Einblicke in Bereiche zu erhalten, die der Öffentlichkeit sonst nicht zugänglich sind. (Teilnahme kostenlos, Anmeldung erbeten)
Für drei Tage im Juni dreht sich alles um den schreibenden Theaternachwuchs und bisher ungehörte Texte. Dafür wurden sechs deutschsprachige Schreibschulen und Literaturstudiengänge eingeladen, jeweils vier Studierende mit einem eigenen Text nach Leipzig zu schicken. Die Texte werden von Ensemblemitgliedern des Schauspiel Leipzig gelesen. Anschließende Gespräche bieten Gelegenheit, die schreibenden Newcomer kennenzulernen. Unter anderem wird aus „Graupelschauer“ von Johanna Sausen gelesen. Sie ist Studentin an der Universität der Künste in Berlin. (Eintritt frei, Programm & AutorInnen)
Das australische Duo Charm of Finches beschreibt seine Musik selbst als zeitgenössischen Kammerfolk. Die Schwestern Mabel und Ivy Windred-Wornes, die mittlerweile in Schottland leben, lassen sich in ihren Liedern von Märchen und der Schönheit der Natur inspirieren. Ihre harmonischen Gesänge (Video) bewegen sich gleichermaßen zwischen Melancholie und Staunen. Auf ihrer Tour durch Europa machen sie auch Halt in Leipzig und präsentieren unter anderem ihre neue Single „Meteor“. (Eintritt frei, Spende willkommenn)
Brodyer Nächte - Lesung & Musik
Die Schriftstellerin Slata Roschal beim Erlanger Poetenfest 2022, Foto: Amrei-Marie via Wikimedia Commons, Lizenz CC BY-SA 4.0
Brodyer Nächte - Lesung & Musik
Klub der Kulturarbeiterinnen, Hermann-Liebmann-Straße 88
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Der Warte für Kultur e. V. veranstaltet eine Reihe mit Literatur und Musik - an Orten, die auf unterschiedliche Weise mit jüdischem Leben in Leipzig verbunden sind. Der Titel „Brodyer Nächte“ erinnert an die erste Leipziger Synagoge, die Brodyer Synagoge. Zur dritten Ausgabe liest die Schriftstellerin Slata Roschal Gedichte aus ihrem Band „Ich brauche einen Waffenschein ein neues bitteres Parfüm ein Haus in dem mich keiner kennt“ und Prosatexte. Die Musik kommt von dem Kontrabassisten und Komponisten Robert Lucaciu. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Eröffnung der 32. Leipziger Jahresausstellung „Bar“
Eröffnung der 32. Leipziger Jahresausstellung „Bar“
Werkschau Halle 12, Spinnereistr. 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Leipziger Jahresausstellung vereint Kunstschaffende aller Altersgruppen und Bekanntheit aus Malerei, Fotografie, Grafik, Installation, Plastik, Skulptur und Medienkunst. Im ihrem Mittelpunkt stehen Gegenwartskunst und aktuelle Kunsttrends. Dabei soll Kunst nicht als elitäres Kulturgut betrachtet, sonden vielmehr in der Gesellschaft wirksam werden. Die Kunstschau lädt alle BesucherInnen ein, sich mit unterschiedlichen Perspektiven auseinanderzusetzen und im Gespräch zu bleiben - ganz wie an einer Bar. Zur Eröffnung wird auch bekannt gegeben, wer den Preis der Jahresaustellung 2026 erhält. (zu besichtigen bis zum 11.07.2026, Di– Sa: 13–18 Uhr, Eintritt frei)
TON IN TON wird von Studierenden der Kunstpädagogik und der Musikwissenschaft der Universität Leipzig organisiert. Ursprünglich ins Leben gerufen, um die beiden Fachrichtungen näher zusammen zu bringen, ist das Projekt heute offen für alle, die Lust haben, sich am künstlerischen Austausch zu beteiligen. Die Teilnehmenden können dabei entscheiden, ob sie eine Ausgangsarbeit beitragen, oder auf die Arbeit einer / eines gelosten PartnerIn eingehen - Musik auf Kunst oder Kunst auf Musik. TON IN TON bietet den BesucherInnen so vielfältige sinnlich Eindrücke. Über das Wochenende kann nicht nur die Ausstellung besichtigt werden - zusätzlich finden Live-Beiträge und Konzerte statt. (Eintritt frei, Programm)
Für drei Tage im Juni dreht sich alles um den schreibenden Theaternachwuchs und bisher ungehörte Texte. Dafür wurden sechs deutschsprachige Schreibschulen und Literaturstudiengänge eingeladen, jeweils vier Studierende mit einem eigenen Text nach Leipzig zu schicken. Die Texte werden von Ensemblemitgliedern des Schauspiel Leipzig gelesen. Anschließende Gespräche bieten Gelegenheit, die schreibenden Newcomer kennenzulernen. Zu Gast sind AutorInnen der Universität der Künste Berlin, zum Beispiel Pul Müller mit dem Text „PORTLAND oder ERZÄHLT UNS NICHTS ÜBER LIFESTYLE“. (Eintritt frei, Programm & AutorInnen)
Für drei Tage im Juni dreht sich alles um den schreibenden Theaternachwuchs und bisher ungehörte Texte. Dafür wurden sechs deutschsprachige Schreibschulen und Literaturstudiengänge eingeladen, jeweils vier Studierende mit einem eigenen Text nach Leipzig zu schicken. Die Texte werden von Ensemblemitgliedern des Schauspiel Leipzig gelesen. Anschließende Gespräche bieten Gelegenheit, die schreibenden Newcomer kennenzulernen. Unter anderem ist „alle:s marode“ von Laura Bernhardt zu hören. Sie ist Studentin am uniT DRAMA FORUM Graz. (Eintritt frei, Programm & AutorInnen)
Mit dem Aufkommen des Holzschnitts im frühen, des Kupferstichs zur Mitte und schließlich der Radierung kurz vor Ende des 15. Jahrhunderts wird die Druckgrafik endgültig zur eigenständigen Kunstgattung. Deutschland hat eine reiche Tradition in diesen Techniken und eine lebendige heutige Kunstszene. Die Ausstellung „Gespiegelt. Perspektiven zeitgenössischer Radierung“ zeigt die Vielfalt moderner Grafik anhand aktueller Arbeiten von Studierenden und Lehrenden aus Kunsthochschulen in Braunschweig, Berlin und Leipzig. (Eintritt zur Eröffnung frei, sonst 6 / 4 €, geöffnet bis zum 30.08.2026, Mi–Fr: 10–17 Uhr, Sa+So: 11–17 Uhr)
Vom aufregenden Abenteuer über eine romantische Lovestory bis zum tief berührenden Drama kann bei dieser Theatergruppe alles passieren. Und gelacht werden darf sowieso. Verrückte, liebenswerte und unheimliche Charaktere werden von den SpielerInnen spontan zum Leben erweckt und eröffnen eine unendliche Welt improvisierter Geschichten. Als Inspiration dienen dabei Vorschläge und Ideen aus dem Publikum, die auf der Bühne im Nullkommanix in große Unterhaltung verwandelt werden. (Karten 8 / 6 €)
„Hasta la Raíz“ - Konzert mit dem Internationalen Frauenchor Leipzig
Der Internationale Frauenchor Leipzig lädt zu einer musikalischen Reise durch Lateinamerika ein und zeigt die Vielfalt der dortigen Chormusik (Video). Diese steht für eine tiefe Verbundenheit zu Herkunft, Identität und über Generationen weitergegebenes Wissen. Die Sängerinnen aus Chile, Deutschland, der Slowakei, Costa Rica, Südkorea, El Salvador, Spanien, Kuba, Frankreich, Peru, Mexiko, Kolumbien und Venezuela führen ihr abwechslungsreiches Programm „Hasta la Raíz“ auf und möchten gemeinsam mit dem Publikum entdecken, wie Kultur und Menschlichkeit Völker weltweit verbinden können. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Herje Mine fühlen, leben und spielen Balkan-Musik in all ihrer Leidenschaft und Tiefe. Das Herz der fünf MusikerInnen aus Polen, Israel, Venezuela und Deutschland ist so wahrhaftig mit dieser wunderbaren Musik verbunden (Video), dass man sofort Fernweh, Sehnsucht und Tanzwut fühlt, hört man ihnen auch nur kurze Zeit zu. Herje Mine sind Doppelpreisträger (Jury und Publikumspreis) beim 31. Folkherbst Festival in Plauen. Auch zu den Sommerkonzerten in Stötteritz werden sie das Publikum mit ihrem Können in ein Reich der Sinnlichkeit und Leidenschaft entführen. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Suna Vento
Suna Vento, Foto: bloona
Suna Vento
Makan - Bar & Späti, Wurzner Str. 3
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Suna Vento, ein brandneues Projekt aus Leipzig, hat im letzten Jahr erfolgreich erste Konzerte gespielt. Die Auftritte der vier gestandenen MusikerInnen ist eine Reise zwischen Weltmusik und Jazz. Beziehungsweise verbinden sie diese beiden Richtungen (Profil & Hörproben auf Instagram). In der Spätibar Makan gibt es atmosphärische Klänge von Tal Sandman (E-Gitarre), Eric Sacher (Violine), Fotis Julius Megas (Bass) und Arian Robinson (Schlagzeug) mit viel Raum für freie Improvisation zu hören. (Eintritt auf Spendenbasis)
Ursprünglich in Frankreich ins Leben gerufen, hat sich die Fête de la Musique zu einem internationalen Musik- und Kulturereignis entwickelt, das Menschen weltweit verbindet. So wird am 21. Juni – dem längsten Tag des Jahres – auch in Leipzig wieder die Vielfalt der Musik und die Freude am gemeinsamen Musizieren in den Straßen, Cafés, Parks und auf den Plätzen der Stadt gefeiert. Da das Fest in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, sind die Bedingungen ideal, um den Tag musikalisch so richtig auszuschöpfen. Die feierliche Eröffnung findet um 13 Uhr am Westbahnhof mit einem Konzert des französisch-deutschen Chors Chorbeau statt. (Eintritt frei, Programm)
Das Capa-Haus ist eine wichtige Leipziger Erinnerungsstätte an den Nationalsozialismus und 2. Weltkrieg, aber auch an den Widerstand und die Befreiung 1945. Im April 1945 kam Robert Capa als US-amerikanischer Kriegsfotograf in die Stadt. In der Jahnallee 61, dem heutigen Capa-Haus, entstand seine weltbekannte Fotoserie „Last Man to Die“. Diese Fotos und ihre Entstehung stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „War is Over“. Die Schau ist am Sonntag zu besichtigen und zu jeder vollen Stunde werden Kurzführungen angeboten. Zusätzlich kann man bei dieser Gelegenheit auch die Sonderausstellung „Fred Stein und der Spanische Bürgerkrieg“ besichtigen. (Eintritt frei)
Sonntagsführung durch die Deutsche Nationalbibliothek
Der historische Lesesaal der Geisteswissenschaften, Foto: DNB / Tina Bode
Sonntagsführung durch die Deutsche Nationalbibliothek
Treff: Bibliotheksfoyer, Deutsche Nationalbibliothek, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Am Gründungsstandort Leipzig treffen Geschichte, Gegenwart und Zukunft von Deutschlands größter Archivbibliothek aufeinander. Bei einem informativen Rundgang durch das denkmalgeschützte Bibliotheksgebäude und den modernen Erweiterungsbau erfahren die TeilnemerInnen, warum die Deutsche Nationalbibliothek diesen Namen trägt – und was sie von anderen Bibliotheken unterscheidet. Außerdem können sie die Sammlungen entdecken, mehr über der Aufgaben erfahren und einen Ort erkunden, an dem Wissen bewahrt und lebendig gehalten wird. (Teilnahme kostenlos)
Pfarrgarten Taborkirchgemeinde, Windorfer Straße 45A
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Bürgerinitiative Kleinzschocher lädt bereits zum 12. Mal zum Stadtteilfest ein. Es gibt wieder viel Musik, unter anderem von der Akkordeonschule Tremolo, dem Chor der Hochschule für Grafik und Buchkunst oder der Band Lipsi Tight. Währenddessen verzaubert das Papiertheater ZSCHO die Gäste, der Verein Familien im Zentrum bietet Spiele und Glitzertattoos an, die Leutzscher Füchse sorgen für Spannung beim Tischtennis und es finden Kirchturm-Führungen statt. Zusammen mit Flohmarkt, Lesung und Bastelständen ist sicher für jeden etwas dabei. Auch für das leibliche Wohl wird mit Kaffee & Kuchen und später Gegrilltem gesorgt. (Eintritt frei, Programm)
Die University of Louisville Cardinal Singers gehören zu den herausragenden Universitätschören der USA und begeistern auf internationalen Konzertreisen Publikum auf der ganzen Welt. Mit Präzision, Ausdruckskraft und einer mitreißenden Bühnenpräsenz zeigt das Ensemble, wie lebendig und emotional Chormusik sein kann. Das ist nicht nur bei wunderschönen Interpretationen von klassischen Chorwerken (Video) zu spüren, sondern auch mit den modernen, energiegleadenen Spirituals und Gospelsongs der jungen SängerInnen. Auf ihrer Europatournee präsentieren sie in Leipzig das Programm „Earth, Sea & Spirit“. (Eintritt frei)
Seit seiner Gründung bietet das Ensemble TonART die Möglichkeit für 20 sangesbegeisterte LeipzigerInnen, ihr Können zu einer gemeinsamen Tonkunst zu verknüpfen. Grundlage ist die Vorbildung u.a. im Leipziger Universitätschor, Rundfunkjugendchor Wernigerode und in der Schola Cantorum. Mit einem vielfältigen Repertoire aus sakralen und weltlichen A-cappella-Werken von der Renaissance bis zu zeitgenössischer Musik schaffen es die SängerInnen, ihr Publikum in stimmungsvollen Konzerten zu begeistern. Zu seinem Jubiläumskonzert hat das Ensemble die Chöre amici musicae und Collegium Thomanum eingeladen. Alle zeigen Ausschnitte aus ihrem Repertoire und als Höhepunkt werden sie gemeinsam singen. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Avishay Golz ist Sohn der jüdischen Lepzigerin Edith Gutter. Sie überlebte die Shoa und ist nach dem 2. Weltkrieg nach Haifa gegangen. Dort wurde der Autor geboren, studierte Medizin und arbeitete als Arzt. Nach dem Ruhestand beschloss er, die Geschichte seiner Familie aufzuschreiben. 2004 besuchte er Leipzig das erste Mal und ist der Stadt seither liebevoll verbunden. Die Spurensuche führte ihn aber noch weiter, von der Ukraine bis nach Holland. Davon berichtet sein Buch, das nicht nur eine Dokumentation ist, sondern auch ein Zeugnis der Versöhnung. Die Lesung ist eine Kooperation mit dem Tor nach Zion e. V. im Rahmen der Jüdischen Woche Leipzig. (Eintritt frei, Anmeldung per E-Mail erbeten)
Das bekommen Sie schriftlich - Führung zu Schriftdesign & Schriftgeschichte
Das bekommen Sie schriftlich - Führung zu Schriftdesign & Schriftgeschichte
Treff: Museumsfoyer, Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Schrift in allen möglichen Formen umgibt uns täglich. Meist ohne dass wir es bemerken, prägt sie unsere Wahrnehmung von Informationen, unseren Blick auf die Welt. Ihr Aussehen ist nicht zufällig, sondern trägt jahrhundertealte Grundsätze des Designs in sich, reagiert aber auch auf neue Entwicklungen. Anhand der Dauerausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums und einiger Objekte aus den Sammlungen wird gezeigt, wie Schrift entstanden ist, welche Techniken sie geformt haben, wie sie entworfen wird - und wie sie letztlich auch Ausdruck ihrer jeweiligen Zeit ist. (Teilnahme kostenlos)
Podiumsdiskussion: Rechter Kulturkampf auf Leipziger Bühnen
Plakat: Bündnis Ladenschluss Leipzig
Podiumsdiskussion: Rechter Kulturkampf auf Leipziger Bühnen
Werk 2, Halle D, Kochstraße 132
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Rechtsoffene Musikveranstaltungen, sogenannte Grauzonen-Konzerte, haben auch in Leipzig Aufwind. Tausende Menschen gehen zu Weimar, Rammstein, Naidoo und Co. Die Locations sind nicht als eindeutig rechts zu verorten, aber ihre Türen stehen der Szene anscheinend offen. Die Podiumsdiskussion untersucht, inwieweit rechte Positionen und Personen schon im musikalischen Mainstream angekommen sind. Braucht es überhaupt noch klassische Rechtsrockkonzerte, wenn die Ideologie längst über andere Veranstaltungen vermittelt wird? Es sprechen unter anderem Lena Stoehrfaktor (Rapperin), Dr. Thorsten Hindrichs (Musikwissenschaftler und Rechtsrockexperte) sowie Inga von der Band Kapa Tult. (Eintritt frei)
Deutsche Nationalbibliothek, Vortragsraum, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Hannah Arendt mit Zigarette, Thomas Mann am Schreibtisch, der lächelnde Einstein, Brecht im Profil - diese Aufnahmen sind weltberühmt, aber wer hat sie aufgenommen? Anlässlich der Ausstellung „Out of Exile. The Photography of Fred Stein“ stellt der Historiker Daniel Siemens seine gerade erschienene Biografie über den Fotografen und jüdischen Exilanten Fred Stein (1909–1967) vor. Daniel Siemens ist Professor für europäische Geschichte an der Newcastle University in Großbritannien und Autor mehrerer Bücher zur Geschichte des 20. Jahrhunderts. (Eintritt frei, Anmeldung)
Wie so oft stellt sich Ophelia die stille Frage: „Weinen oder nicht weinen?“ Damit sich alle gut fühlen, entscheidet sie sich meist für Letzteres. Geweint wird dann ganz alleine unter der Dusche. Doch dann beginnt sie ihre Tränen zu sammeln und aufzukochen. Nebst süßen Mäusen und personifizierten Zweifeln sind natürlich auch Pop-Ikonen wie Billie Eilish und Lana Del Rey geladen zu einem Abend über Urgewalt, Verwandlung und Zärtlichkeit, über Oberflächlichkeit und Abgrundtiefe. Bei Paula Wintelers Soloabend ist auf jeden Fall alles ganz wahnsinnig traurig. (Karte 5 €)
Studio - Monologvorspiel von Schauspielstudierenden
Nach ihrem Grundstudium an der Hochschule für Musik und Theater werden acht Studierende im Studio Leipzig mitten im Theaterbetrieb des Schauspiel Leipzig weiter ausgebildet. Während dieser Ausbildung spielen die Studierenden in Produktionen innerhalb des Repertoires, erhalten Unterricht von erfahrenen KollegInnen aus dem Ensemble und zeigen die Ergebnisse in öffentlichen Vorspielen sowie in einer eigenen Produktion. Heute Abend präsentieren sie acht neue Monologe, die in Vorbereitung ihrer Studioinszenierung entstanden sind. (Eintritt frei, kostenlose Karten nur an der Theaterkasse)
Im Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig wird die Hinterlassenschaft der ehemaligen Stasi-Bezirksverwaltung Leipzig verwahrt, erschlossen und zugänglich gemacht. Insgesamt lagern im Archiv 5.736 laufende Meter Unterlagen, darunter mehr als 2,8 Millionen Karteikarten. Während der Führung erhalten die TeilnehmerInnen detaillierte Einblicke in die Struktur und Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei. Anhand von Beispielakten werden insbesondere die Überwachungsmethoden der Stasi beleuchtet. Ebenso wird über die heutige Nutzung der Unterlagen informiert. (Teilnahme kostenlos, Reservierung per E-Mail oder unter 030 18665-3211 empfohlen)
Führung: Hidden Places in der Nationalbibliothek
Die Deutschen Nationalbibliothek und der vierte Erweiterungsbau mit dem Deutsche Buch- und Schriftmuseum, Foto: DNB / Peter Kühne
Führung: Hidden Places in der Nationalbibliothek
Treff: Museumsfoyer Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Was gibt es Spannenderes als einen Blick hinter die Kulissen? Mit über 600 Räumen ist die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig ein Eldorado an einzigartigen Orten und Geschichten. Der Rundgang bietet einen Blick hinter die ein oder andere sonst verschlossene Tür in einer der größten Bibliotheken des Landes. Vom Keller bis ins Dachgeschoss geht es bei der Führung durch ein Gebäude, das seit seiner Gründung stetig gewachsen ist und viele Geschichten zu erzählen hat. (Teilnahme kostenlos)
Alle Jahre wieder verwandeln Clownerie, Improtheater, Puppenspiel und Akrobatik Leipzig in einen Zirkus des Lebens. In diesem Jahr gibt es das Spektakel nicht nur in der Innenstadt, sondern in gleich mehreren Stadtteilen zu erleben. Gespielt wird auf öffentlichen Straßen und Plätzen, wo die ZuschauerInnen spontan entscheiden können, ob sie bleiben oder weitergehen möchten. Am Donnerstag wird die Eisenbahstraße zur Bühne. Mit Clownesken Szenen tritt die Compagnie Lapadou 16 Uhr am Ost-Passage-Theater auf und Clownin Trine sowie die Leipziger Nasen flanieren 16 bzw. 17 Uhr über die Straße. (Eintritt frei)
Eine jüdische Musikerfamilie — Konzert zur jüdischen Woche
Eine jüdische Musikerfamilie — Konzert zur jüdischen Woche
Sommersaal des Bach-Archivs
von: Bach-Museum Leipzig
Das Bach-Archiv Leipzig und das Kultur- und Begegnungszentrum »Ariowitsch-Haus e. V.« laden im Rahmen der Jüdischen Woche in Leipzig zu einem Konzert im Sommersaal des Bach-Archivs ein. Die Jüdische Woche ist Teil von »Tacheles 2026: Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen«. Im Mittelpunkt steht die Musik am Hofe von Königin Elisabeth I., gespielt von der Familie Bassano. Das Konzert beleuchtet die Geschichte dieser jüdischen Musikerfamilie, die von Italien nach England emigrierte, um dort das königliche Blockflötenensemble zu begründen.
Werke von Giovanni Bassano, Christopher Tye, John Dowland und John Baldwin
Menashe Lukin (Renaissance-Blockflöte), João Battista Tabora (Renaissance-Blockflöte), Clara Faniusi (Renaissance-Blockflöte)
Der Eintritt ist frei – Spenden für die Musiker werden erbeten.
Foto: Bach-Archiv Leipzig/Jens Schlüter
„Soft Utopian City“ - Gespräch mit der Künstlerin Klara Meinhardt
„Soft Utopian City“ - Gespräch mit der Künstlerin Klara Meinhardt
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Im großen Hof im Erdgeschoss des MdbK türmen sich bereits aus der Ferne gut sichtbare, blau leuchtende Elemente aus weichem Material. Es handelt sich um Soft Utopian City von Klara Meinhardt. Diese Kunst darf nicht nur, sie soll angefasst werden. Jede/r darf eine eigene Stadt bauen, frei und voller Fantasie. Die in Leipzig lebende Künstlerin befasst sich intensiv mit städtischen Räumen und verbindet bei ihrer Installation das Urbane mit der Natur. Die Stoffbezüge hat sie mit Motiven bedruckt, die ihr in Steinbrüchen und im Wald begegnet sind. Im Gespräch mit der Kuratorin Jenny Graser berichtet Klara Meinhardt von ihrer Motovation und über die Entstehung des Kunstwerks. (Teilnahme kostenlos)
Wie so oft stellt sich Ophelia die stille Frage: „Weinen oder nicht weinen?“ Damit sich alle gut fühlen, entscheidet sie sich meist für Letzteres. Geweint wird dann ganz alleine unter der Dusche. Doch dann beginnt sie ihre Tränen zu sammeln und aufzukochen. Nebst süßen Mäusen und personifizierten Zweifeln sind natürlich auch Pop-Ikonen wie Billie Eilish und Lana Del Rey geladen zu einem Abend über Urgewalt, Verwandlung und Zärtlichkeit, über Oberflächlichkeit und Abgrundtiefe. Bei Paula Wintelers Soloabend ist auf jeden Fall alles ganz wahnsinnig traurig. (Karte 5 €)
Hopp oder top, Yin oder Yang, Schrödinger oder Miezekatze - das Ensemble des Schauspiel Leipzig gibt sich geheimnisvoll und verrät nichts, aber auch gar nichts darüber, was an diesem fulminanten, berührenden, glamourösen und absolut einzigartigen Abend geschehen wird. Es ist eben „Die Katze im Sack“. Das neugierige Publikum wird sich bis zur Vorstellung gedulden müssen ... (Karte 5 € - abgesagt)
Studio - Monologvorspiel von Schauspielstudierenden
Nach ihrem Grundstudium an der Hochschule für Musik und Theater werden acht Studierende im Studio Leipzig mitten im Theaterbetrieb des Schauspiel Leipzig weiter ausgebildet. Während dieser Ausbildung spielen die Studierenden in Produktionen innerhalb des Repertoires, erhalten Unterricht von erfahrenen KollegInnen aus dem Ensemble und zeigen die Ergebnisse in öffentlichen Vorspielen sowie in einer eigenen Produktion. Heute Abend präsentieren sie acht neue Monologe, die in Vorbereitung ihrer Studioinszenierung entstanden sind. (Eintritt frei, kostenlose Karten nur an der Theaterkasse)
Jedes Jahr verwandeln Clowns, Improtheater, Puppenspiel und Akrobatik Leipzig in einen Zirkus des Lebens. Dieses Mal findet das Spektakel nicht nur in der Innenstadt, sondern in gleich mehreren Stadtteilen statt. Gespielt wird auf öffentlichen Straßen und Plätzen, wo die ZuschauerInnen spontan entscheiden, ob sie bleiben oder weitergehen möchten - am Freitag im Leipziger Westen. Dort sind z.B. 15 Uhr die Compagnie Lapadou und das Duo Saverio mit ihrem Programm „Clowns Meets Klassik“ am Westwerk zu sehen oder die inklusive Theatergruppe 100Pro mit dem Stück „Ich und Du“, 16 Uhr auf Höhe der Karl-Heine-Str. 44. (Eintritt frei, Programm)
Offenes Studio
Offenes Studio im MdbK, Foto: MdbK
Offenes Studio
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren. Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.
Exkursion: Gesteins- und Fossiliensammlung der Universität Leipzig
Exkursion: Gesteins- und Fossiliensammlung der Universität Leipzig
Institut für Geophysik und Geologie, Talstraße 35
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Geologisch-Paläontologische Sammlung der Universität Leipzig zählt zu den größten und bedeutendsten Fossil- und Gesteinssammlungen des Landes. Sie umfasst heute ca. 85.000 Stücke. Im Rahmen seiner aktuellen Wechselausstellung zum Thema Geologie und Paläontologie lädt das Naturkundemuseum zur Besichtigung und Führung in die Sammlung der Universität ein. Ihr Leiter Frank Bach stellt besondere Exponate vor und macht die vielfältige geologische Vergangenheit Sachsens und Mitteldeutschlands erlebbar. (Teilnahme kostenlos, Anmeldung unter 0341 982210)
Leerstellen Sichtbarmachen. Eine Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Woche Leipzig 2026
Leerstellen Sichtbarmachen. Eine Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Woche Leipzig 2026
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10, 04109 Leipzig
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Jüdische Familien, Sammler*innen und Künstler*innen waren vor 1933 ein wichtiger Bestandteil des Leipziger Kulturlebens. Ihr Beitrag und ihr Engagement sind ebenso wie ihre Lebensgeschichten mit der Verfolgung, der Vertreibung und Ermordung im Nationalsozialismus aus dem Gedächtnis der Stadt gelöscht worden. Ihr Fehlen hat Leerstellen hinterlassen. Diese zu füllen und an die Menschen zu erinnern, ist eine wichtige Aufgabe im Umgang mit der Sammlung sowie der Geschichte des MdbK.
Lina Frubrich führt zur Rauminstallation von Shlomit Lehavi und Sharon Adler, Die Arbeit befindet sich im Foyer des Museums und setzt sich dort mit dem prominenten Stiftermosaik von Stephan Huber auseinander.
Eine Reise durch die Welt der Klaviermusik
Max Mostovetski, Foto: privat
Eine Reise durch die Welt der Klaviermusik
Ariowitsch-Haus, Hinrichsenstraße 14
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Der Leipziger Pianist Max Mostovetski lädt zu einer musikalischen Reise durch verschiedene Epochen und Stilrichtungen der Klaviermusik ein. Auf dem Programm stehen Werke großer Komponisten wie Bach, Mendelssohn und Gershwin. Der Musiker moderiert das Konzert selbst und gibt spannende Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Stücke sowie in das Leben der Komponisten. Das Publikum erwartet ein abwechslungsreiches und informatives Konzerterlebnis, das musikalische Harmonie und stilistische Kontraste miteinander verbindet. (Eintritt frei)
Hauptdarstellerin erkrankt? Chor im Streik? Orchester im Stau? Wenn alle Stricke reißen, rettet er den Abend: Der Universalschauspieler! Er beherrscht über 100 Rollen und setzt sich sofort ins Taxi, um die möglichst exakte Kopie eines Anderen zu werden. Felix Krakaus berstend komischer und abgrundtief trauriger Monolog wird für Tilo Krügel und Denis Petković Ausgangspunkt für ihr szenisches Projekt und einer Reflexion über das Theater, das Leben und den ganzen Rest. (Karte 5 €)
Auch 2026 verwandeln Clownerie, Improtheater, Puppenspiel und Akrobatik Leipzig in einen Zirkus des Lebens. In diesem Jahr gibt es das Spektakel nicht nur in der Innenstadt, sondern in gleich mehreren Stadtteilen zu erleben. Gespielt wird auf öffentlichen Straßen und Plätzen, wo die ZuschauerInnen spontan entscheiden, ob sie bleiben oder weitergehen möchten. Am Freitag gibt es in der Peterstraße unter anderem 16.30 Uhr Improtheater mit den Gruppen All Inclusive und Action & Drama (vor Hugendubel) oder es ist 17 Uhr vor Peek & Cloppenburg Minifigurentheater mit Aurélié Fyferling und Fine Fröhlich zu bestaunen. (Eintritt frei, Programm)
„Immer wieder anfangen“ - Konzert mit dem Niels Gade Chamber Orchestra
„Immer wieder anfangen“ - Konzert mit dem Niels Gade Chamber Orchestra
Hochschule für Musik und Theater, Großer Saal, Grassistraße 8
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das Niels Gade Chamber Orchestra ist ein junges Kammerorchester, das aus einer studentischen Initiative an der HMT Leipzig entstand. Die MusikerInnen stammen aus unterschiedlichen Ländern und sind eine lebendige Gemeinschaft, die ihr Talent weiterentwickeln, den internationalen Austausch fördern und neue Impulse setzen möchte. Im heutigen Programm geht es um den Neuanfang, der immer eine Herausforderung bedeutet. Klangvoll wird gezeigt, wie sich Mut zum Wandel auszahlt und wie aus Risiko, Aufbruch und Zweifel etwas völlig Neues entstehen kann. Zu hören sind Arvo Pärt: Summa, Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert c-Moll (Solist: Prof. Caspar Frantz – Klavier) und Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 1. (Eintritt frei)
Kulturbar froelich & herrlich im Westflügel, Hähnelstraße 27
von: LEIPZIG eintrittsfrei
2 Personen, 4 Hände, 9 weiße Bälle, 20 Zehen und Kresse sind der Ausgangspunkt für das Stück der Jongleurinnen Lena Kautz (Deutschland) und Nastasja Jagodić (Italien). Eine kleine, quadratische Spielfläche ermöglicht eine dichte, fein verwobene Performance, in der Gesten und Jonglage in den Vordergrund treten. Es ist ein Stück der Details – Details, die auf einer größeren Bühne verloren gingen. Lena und Nastasja haben sich bei ihrem Studium kennengelernt und arbeiten seit vorletztem Jahr gemeinsam in einem Jonglage Kollektiv. Sie zeigen einen Ausschnitt ihrer aktuellen Produktion „Bareroots“, die im Frühjahr 2027 Premiere feiern wird. Im Anschluss gibt es ein Nachgespräch. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Im Juni verwandeln Clowns, Improtheater, Puppenspiel und Akrobatik Leipzig wieder in einen Zirkus des Lebens. Am Samstag verlagert sich das Geschehen in den Clara-Zetkin-Park. Dort gibt es für die kleinen Theaterliebhaber um 11 Uhr am Spielplatz Rennbahnweg Kinderimprotheater. 16 Uhr tritt an der Sachsenbrücke die Theatergruppe Spielbande auf. Als krönender Abschluss findet 17 Uhr das Endspiel der 1. Leipziger Fußballtheater WM statt! Dann spielen die TeilnehmerInnen auf der „AOK Wiese“ in der Nähe der Sachsenbrücke in Kostümen um den neuen Titel - kommentiert von Schauspielerin Julia Berke, die eigentlich überhaupt keine Ahnung von Fußball hat ... (Eintritt frei)
Gohliser Sommerfest
Eindrücke vom Gohliser Sommerfest am Kunsttanker, Foto: Bürgerverein Gohlis
Gohliser Sommerfest
Kunsttanker, Lindenthaler Str. 61-65
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das Gohliser Sommerfest versteht sich als Ort der Begegnung – mit Raum für Austausch, gemeinsames Erleben und ein entspanntes Miteinander. Auch in diesem Jahr findet der abwechslungsreiche Tag auf dem Gelände des Kunsttankers / Makerspace Leipzig statt. Kinder können bei der Kindertischlerei Pinocchio & Hornbach oder im Mitmachzirkus Klatschmohn kreativ werden. Mitmachangebote von Handwerk bis Tanzgruppe laden ein, aktiv zu werden und am Abend können die Gäste dem Bühnenprogramm mit Sésia Limòn, Alehlokapi und Lyn & The Fingers folgen. Für das leibliche Wohl ist mit einem Kuchenbasar oder Deftigem vom Grill ebenfalls gesorgt. (Eintritt frei, Programm)
Freigelände der Bandhaus Manufaktur, Saarländer Straße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das kostenfreie, familienfreundliche Sommerfest begeistert seit 2011 Groß und Klein. Auf der Open-Air-Bühne ist eine bunte Auswahl lokaler und überregionaler Bands zu erleben. Der Opener wurde traditionell bei einem Voting aus Schüler- und Newcomerbands ausgewählt und ist in diesem Jahr Froschpit mit Funk Rock aus Leipzig. Neben den Konzerten von sechs Bands hat die Bandcommunity ein umfangreiches Rahmenprogramm für die ganze Familie zusammengestellt - mit Spiel- & Bastelangeboten, Mitmach-Zirkus, Planschbecken & Matschstrecke, Quiz und natürlich auch kulinarischen Angeboten. (Eintritt frei, Line Up & Programm)
Eröffnung: Daisies - Eine neue Generation erobert Räume
Grafik: Alina Herzau
Eröffnung: Daisies - Eine neue Generation erobert Räume
Galerien der Baumwollspinnerei, Spinnereistraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Daisies - Gänseblümchen - sind eine Spezies, die Beton sprengt und sich Raum nimmt, wo kein Platz für sie vorgesehen war. 13 SpinnereiGalerien bündeln am Samstag ihre Kräfte, um eine neue Generation von KünstlerInnen vorzustellen. Alle Galerien zeigen Werke, die noch nie in der Spinnerei zu sehen waren. Eine solidarische und eine optimistische Geste: mehr als 20 neue Stimmen, die für Aufbruch und den Glauben an eine starke und energische Zukunft der zeitgenössischen Kunst stehen. „Daisies“ möchte so niederschwellig wie möglich junge Kunst für Menschen und Menschen für junge Kunst öffnen. (Eintritt frei)
Der deutsch-französische Chor schaut mit diesem Konzert auf ereignisreiche Jahre zurück. Seit seiner Gründung steht er für die Freude am gemeinsamen Singen und das Interesse an deutscher und französischer Musik. Neben klassischen Konzerten gestaltete chorbeau auch Programme mit MusikerInnen der Pop-, Jazz- und Elektroszene, hat andere Chöre in Frankreich und der Schweiz besucht und mehrere Theaterprojekte begleitet. Zum Jubiläumskonzert präsentieren die SängerInnen ein Best-of aus 15 Jahren Chorleben. Neben den Klassikern gibt es auch Popsongs und Chansons zu hören. Unterstützt von Barbara Greulich & Band werden dabei viele Stücke ganz neu interpretiert. (Eintritt frei)
Nach ihrem Grundstudium an der Hochschule für Musik und Theater werden acht Studierende im Studio Leipzig mitten im Theaterbetrieb des Schauspiel Leipzig weiter ausgebildet. Während dieser Ausbildung spielen die Studierenden in Produktionen innerhalb des Repertoires, erhalten Unterricht von erfahrenen KollegInnen aus dem Ensemble und zeigen die Ergebnisse in öffentlichen Vorspielen sowie in einer eigenen Produktion. An diesem Abend präsentieren sie Lieder, die Prof. Frank Raschke von der HMT Leipzig mit ihnen erarbeitet hat und am Klavier begleitet. (Eintritt frei, kostenlose Karten nur an der Theaterkasse)
Gesprächskonzert: Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach
Gesprächskonzert: Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach
Sommersaal des Bach-Archivs
von: Bach-Museum Leipzig
Wie bedeutend jüdische Familien für die Pflege und Verbreitung der Musik Johann Sebastian Bachs und seiner Familie waren, beleuchtet eine Sonderausstellung im Bach-Museum. Das Gesprächskonzert zur Ausstellung bringt dem Publikum Werke der Familie Bach und ihre Verknüpfung mit jüdischen Familien nahe.
Der Eintritt ist frei. Spenden für die Musiker werden erbeten.
Kulturbar froelich & herrlich im Westflügel, Hähnelstr. 27
von: LEIPZIG eintrittsfrei
An jedem letzten Montag im Monat wird die Kulturbar froelich & herrlich zur Jazzlocation. Ein Septett aus Leipziger Jazzgrößen trifft sich zum gemeinsamen Improvisieren. Die wechselnde Zusammensetzung nennt sich „Real Jazz Orchestra“. Die MusikerInnen mit all ihren vielfältigen Einflüssen folgen ohne kommerzielle Ausrichtung allein ihrer Freude an Spiel und Improvisation. Den Sound bezeichnen sie selbst gleichwohl als Traditional Jazz. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Museumskabinett, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Altes Papier gehört in den Müll? Von wegen! In diesem Workshop wird gezeigt, wie Altpapier - in diesem Fall alte Leihscheine der Bibliothek - zu neuem Leben erweckt und veredelt wird. Im Museumskabinett entstehen Schritt für Schritt neue Blätter. Vom Zerkleinern, Mixen bis zum Schöpfen und Trocknen: Die TeilnehmerInnen lassen mit „Bütte“ und Schöpfsieb individuelle Papiere entstehen. Die neuen Papierbögen werden mit Naturmaterialien, Farben und anderen Zutaten ergänzt, die dem Ergebnis eine besondere Note verleihen. (Teilnahme kostenlos, Anmeldung erbeten)
Baritonsaxophonist Helmut Brandt war als Solist, Combochef, Arrangeur und Komponist einer der zentralen Persönlichkeiten des deutschen Cool Jazz. Seine „Symphonischen Impressionen“ zählen zu den bemerkenswertesten orchestralen Jazzwerken. 1993 war er Gast der Leipziger Jazztage. Rolf von Nordenskjöld, selbst Saxophonist, unterrichtet an der HMT Leipzig und leitet dort die Hochschul-Big-Band. Zur HMT Stage Night widmet er sich mit sechs Studierenden den komplexen und ausgefeilten Kompositionen und Arrangements des im Jahre 2001 verstorbenen Helmut Brandt. (Eintritt frei)
Felix Kantelbergs Musik hat ihren Ursprung im Blockflötenunterricht mit sechs Jahren. Nach verschiedenen Stationen über Klavier und Trompete wurde daraus am Ende ein Jazzgitarren-Studium mit anschließenden Kompositions-und Arrangement-Master. Sein Medium Sized Ensemble bringt die Vision von Felix Kantelberg auf die Bühne. Das Publikum kann sich auf knochentrockenen Funk, Stadion Jazz und krumme Rockgrooves (Video) von sieben versierten Instrumentalisten freuen. Musik über Cookies, für Dodos und vom Ende der Welt. (Eintritt auf Spendenbasis)