Juni 2026

OpenStage im Jugend­Kultur­Keller

Foto der Bühne im Villakeller mit Schlagzeug, Gitarren, Mikrofonen und einem Keyboard
Bühne im JugenKulturKeller, Foto: Soziokulturelles Zentrum „Die VILLA“

OpenStage im Jugend­Kultur­Keller


JugendKulturKeller in der VILLA, Les­sing­straße 7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Jeden Montag kann sich hier jede/r ausprobieren und frisch geschriebene Lieder vor Publikum spielen. Ab 18.30 Uhr liegt eine Liste aus, auf der sich Auftrittswillige eintragen können. Und dann heißt es: 2 Songs - the rest is up to you ... Der beliebte Treff für Mu­sike­rIn­nen ist auch für das Publikum interessant. Denn es sind nicht nur talentierte Neulinge zu erleben, sondern oft auch bekannte Künst­lerIn­nen, die auf der Bühne ihre allerneusten Songs testen. (Ein­tritt frei)

Patrik Banga - die Lebens­ge­schichte eines Rom

Patrik Banga - die Lebens­ge­schichte eines Rom


Informations- und Kultur­zentrum der Roma & Sinti, Karl-Lieb­knecht-Str. 54

von: LEIPZIG eintrittsfrei

2022 sorgten in Prag die Aufzeichnungen eines jungen Rom über die Not seines Heranwachsens für große Aufmerksamkeit. Der Journalist, Schriftsteller und Musiker Patrik Banga erzählt in seinem autobiografischen Buch schonungslos seine Lebensgeschichte, die geprägt ist von Rassismus, Ausgrenzung und Polizeigewalt. Viele Male hat er seinen Kampf verloren, dem abwertenden „Zigeuner“ zu entkommen. Und es trotzdem immer weiter versucht. Für seine bewegende Schilderung wurde er mit dem tschechischen Buchpreis Magnesia Litera ausgezeichnet. Die Lesung ist Teil des 4. Leip­ziger Kulturfestivals der Roma & Sinti „Latcho Dives“. (Ein­tritt frei)

Freier Eintritt im Musik­instrumenten­museum

Freier Eintritt im Musik­instrumenten­museum


Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig, Johannis­platz 5–11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen historischer Musikinstrumente befindet sich in Leipzig. Immer am 1. Mitt­woch des Monats können Be­suche­rIn­nen die Historische Ausstellung des Museums kostenlos entdecken. Unter dem Titel „Die Suche nach dem vollkommenen Klang“ bietet sie Interessenten aller Altersstufen einen Einblick in die Leipziger Musikgeschichte sowie in die vielfältige Welt der Musikinstrumente. Zusätzlich kann die Sonderausstellung „Paul de Wit. Ein Holländer in Klein-Paris“ besichtigt werden. Der aus Maastricht stammenden Musikenthusiast fand 1879 in Leipzig seine Wahlheimat und seine Sammlung bildet den historisachen Ursprung des heutigen Musikinstrumentenmuseums.

Freier Eintritt in der HALLE 14 - Zentrum für zeitgenössische Kunst

In einer ehemaligen großen Fabrikhalle befindet sich das Besucherzentrum.
Der Eingangsbereich der HALLE 14 mit Besucherzentrum und Kunstbibliothek, Foto: © Uwe Walter

Freier Eintritt in der HALLE 14 - Zentrum für zeitgenössische Kunst


HALLE 14 Zentrum für zeitgenössische Kunst, Spinnerei­straße 7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das gemeinnütziges Kunstzentrum HALLE 14 ist Schauplatz, Denkraum und Kommunikationsort für zeitgenössische Kunst auf dem Gelände der Leipziger Baumwollspinnerei. In dem großen ehemaligen Fabrikgebäude können sich Be­su­cherIn­nen jeden Mittwoch kostenlos die wechselnde Gruppenausstellungen mit internationaler Kunst ansehen. Der Verein HALLE 14 veranstaltet außerdem regelmäßig Vorträge, Diskussionsrunden oder Performances und organisiert Workshops, Kurse und Führungen. Eine umfangreiche Kunstbibliothek lädt im Besucherzentrum zum Lesen und Verweilen ein.

Führung: Der Schatz vom Dach­boden - das Foto­archiv Mittelmann

Historisches Foto eines kleinen Jungen in dickem Mantel und mit Schiebermütze
Siegfried Emanuel, der Sohn von Abram Mittelmann 1924, Foto: Abraham Mittelmann © Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Führung: Der Schatz vom Dach­boden - das Foto­archiv Mittelmann


Stadtgeschichtliches Museum, Haus Böttchergäßchen, Böttcher­gäßchen 3

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Ein deutschlandweit einzigartiger Schatz der Fotogeschichte: Mehr als 2000 Glas­ne­ga­tive wurden 1988 auf einem Leipziger Dachboden entdeckt, das Archiv des jüdischen Fotografen Abram Mittelmann. Er lebte und arbeitete mit seiner Familie von 1909 bis 1938 im Haus Peters­stein­weg 15. Die meisten Fotos sind Porträts von Frauen, Männern und Kindern, der Familie selbst und sogar von SA-Män­nern. Ihre Schicksale, Leistungen oder Verstrickungen können jetzt erforscht werden. Nadia Vergne, Enkelin von Abram Mittelmann, und Kuratorin Johanna Sänger führen durch die Ausstellung und erklären den „Schatz vom Dachboden“. (Teil­nah­me kostenlos, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 9651340)

Freier Eintritt im Schumann-Haus

Der historische Konzertsaal, heute Schumann-Saal, Foto: © Christian Kern

Freier Eintritt im Schumann-Haus


Schumann-Haus, Insel­staße 18

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Ihre glücklichen ersten vier Ehejahre verbrachten Clara und Robert Schumann in dem 1838 im klassizistischen Stil errichteten Haus in der Inselstraße. An ihrem 21. Ge­burts­tag bezogen die frisch Vermählten ihr erstes gemeinsames Domizil. Die heutige Dauerausstellung ist als Paarmuseum konzipiert und damit einzigartig in der Musikermuseumslandschaft. Daneben kann der historische Konzertsaal, in dem früher auch Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Liszt, Richard Wagner, Hector Berlioz oder Hans Christian Andersen ein und aus gingen, besichtigt werden.

Freier Eintritt in der GfZK

Freier Eintritt in der GfZK


Galerie für Zeitgenös­si­sche Kunst, Karl–Tauch­nitz–Str. 9–11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig ist ein Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst und ein Museum für Kunst nach 1945. Die international etablierte Kunstinstitution befasst sich mit dem Verhältnis von Kunst und Architektur sowie von Kunst und Design. Die Angebote des Hauses bringen Menschen unterschiedlicher Erfahrung und Herkunft zusammen und laden dazu ein, Denk- und Handlungsmöglichkeiten einer offenen Gesellschaft mit künstlerischen Mitteln durchzuspielen. An jedem Mittwoch können die Ausstellungen der Galerie kostenfrei besichtigt werden.

Eröffnung „Unsichere Ge­spräche“ - Fotografien aus dem Klinikalltag

Schwarz-Weiß-Fotos von Gerätschaften und einer Person bei der Arbeit in einer Klinik
Gerätschaften und Menschen in der Klinik, Fotos: © Felix Bielmeier

Eröffnung „Unsichere Ge­spräche“ - Fotografien aus dem Klinikalltag


GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Johannis­platz 5-11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Felix Bielmeier hat auf Einladung des Klinikums Chemnitz über ein halbes Jahr eine Arbeit festgehalten, die von der Öffentlichkeit wenig wahrgenommen wird. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht der Mensch beim Dienst am Menschen. Es ging nicht um die Darsellung von Krankheiten, sondern um den Alltag im Krankenhaus. Diese Bilder werden durch eine Serie abstrakt wirkender Objektfotos aus einer medizinischen Kamera ergänzt. So soll Nachdenken über die Möglichkeiten des fotografischen Bildes angeregt wer­den - zwischen künstlerischer Ästhetik und medizinischer Funktion. Felix Bielmeier ist zur Eröffnung anwesend. (zu besichtigen bis zum 13.09.2026, Di, Do–So: 10–18 Uhr, Mi: 10–20 Uhr, Eintritt frei)

Richard Limbert

Richard Limbert


Die Gute Quelle, Georg-Schwarz-Straße 17

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Richard Limbert ist Musiker, Komponist und Songwriter aus dem Rheinland und wohnt heute in Leipzig. In seinen eigenen, anekdotischen Liedern mit thematischen Schwerpunkten in Geschichte und Kultur erkennt man die Handschrift eines wahren Folkloristen. Er mag alles, was mit Americana und seltenen Singer-Song­writern der 60er und 70er Jahre zu tun hat. Davon lässt er sich inspirieren und verarbeitet es in seinen Songs ( Video) - heute zu hören in seinem Leipziger „Lieb­lings-Wood­stock“, der Guten Quelle. (Ein­tritt frei, der Hut geht rum)

Offenes Studio

Offenes Studio


Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10

von: Museum der bildenden Künste Leipzig

Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren.
Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.

Leipzig meets Sigmaringen - Open Air der Jugendorchester

Collage aus zwei Konzertfotos mit den Orchestern aus Leipzig und Sigmaringen
Sinfonischen Blasorchester der Musikschule Leipzig und Kreisverbandsjugendorchester Sigmaringen, Collage: Musikschule Leipzig

Leipzig meets Sigmaringen - Open Air der Jugendorchester


Hof der Feinkost, Karl-Liebknecht-Straße 36

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Dieses Konzert ist ein musiklischer Austausch des Sinfonischen Blasorchesters der Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“ mit dem Kreisverbandsjugendorchester Sigmaringen. In wechselnden Besetzungen präsentieren die jungen Mu­si­kerIn­nen ein abwechslungsreiches Programm aus Klassik, Pop und Filmmusik. Das Publikum kann sich auf mitreißende Klänge, frühsommerliche Atmosphäre und ein musikalisches Erlebnis für die ganze Familie freuen. Für das leibliche Wohl gibt es heiße Pizza aus dem Pizza Tuk Tuk und kühle Getränke an der Hofbar. (Ein­tritt frei, Spende er­beten)

Unibigband Leipzig - 40 Semester laut

Unibigband Leipzig - 40 Semester laut


Moritzbastei, Kurt-Masur-Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Unibigband ist das jüngste, kleinste und lauteste Ensemble der Universität Leipzig. Seit 2006 trägt sie zur musikalischen Vielfalt in der Messestadt bei. Mit zahlreichen Auftritten in und außerhalb von Leipzig sowie den „Hörsaal-Konzerten“ hat sich das Ensemble einen Namen gemacht. Das 20-jährige Jubiläum möchten die Studierenden mit einem Konzert in der Reihe „Open Summer“ begehen und laden alle feierfreudigen Menschen ein, die den Sound einer Bigband (Video) lieben. Auf dem Dach der Moritzbastei zu Swing, Latin & Jazz chillen und tan­zen - was kann es besseres geben? (Ein­tritt frei)

Vernissage: „Expanded woodcut“ - Holz­schnitte von Inessa Emmer

Kaleidoskopartiges Bild mit abstrakten Form, die an Blütenblätter oder Flügel erinnern
Inessa Emmer: Morph fourteen, Holzschnitt auf Leinwand, 140 x 240 cm, 2025, Foto: Roland Baege

Vernissage: „Expanded woodcut“ - Holz­schnitte von Inessa Emmer


ars avanti Kunstraum, Alte Handelsschule, Gießer­straße 75

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Rätselhafte Figuren in farbintensiven Landschaften: Inessa Emmers Werke wirken surreal, oft humorvoll und faszinieren durch ihre besondere Bildsprache. Ihr künstlerisches Schaffen konzentriert sich auf den Holzschnitt und dessen Anwendbarkeit auf verschiedenen Materialien. Inhaltlich stellt sich die Künstlerin den Fragen von Kreisläufen, Veränderungsprozessen und dem Verhältnis von Mensch und Natur. Dabei sucht Inessa Emmer, geboren in Kasachstan und in Düsseldorf lebend, den Austausch in der Öffentlichkeit und setzt sich für eine Erweiterung des Kunstbegriffs ein. (zu besichtigen bis zum 20.06.2026, Mo-Do: 9–11.30 Uhr, Fr+Sa 15–18 Uhr, Eintritt frei)

Mr Vast - Musik im Monty-Python-Style

Mr Vast - Musik im Monty-Python-Style


Kulturbar froelich & herrlich im Westflügel, Hähnel­straße 27

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Mr Vast, aka Henry Sargeant, war Schauspieler und „Dark Clown“, bevor er in die Musikbranche wechselte und Frontmann der legendären Band Wevie Stonder wurde, die von der BBC als „die Monty Pythons der elektronischen Musik“ bezeichnet wurde. Heute ist Vast ein Ein-Mann-Fes­ti­val des Wahnsinns: ein Slap­stick-Ka­ba­rett, ein surrealistisches Happening, ein Avant­garde-Kon­zert, ein tragikomischer Kar­ne­val, … (Video) Als wandlungsfähige Persönlichkeit und schamanischer Moderator entführt er das Publikum auf Reisen in fantastische neue Wel­ten  - und er feiert heute die Veröffentlichung seines Albums „Upping The Ante“. (Ein­tritt frei, Spende er­beten)

Musikfest für alle

Ein Bläserensemble mit jungen musikerinnen und Musikern tritt im Gewandhaus auf
Ein Konzert beim „Musikfest für alle“ im Gewandhaus Leipzig, Foto: © Jörg Singer

Musikfest für alle


Gewandhaus zu Leipzig, Augustus­platz 8

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Kleine und große Konzerte, Instrumente kennenlernen, informieren und vieles mehr: Alle Leip­zi­gerInnen sind eingeladen, wenn sich das Gewandhaus einen ganzen Tag lang für Jung und Alt zum Hören, Staunen und Mitmachen öffnet. Hunderte junger Schü­lerIn­nen musizieren und tanzen in unterschiedlichsten Ensembles in allen Räumen des Gewandhauses. Sie gestalten viele kleine Konzerte voller Überraschungen. Das Musikfest wird von der Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“, der Mu­sik- und Kunstschule Landkreis Leipzig und dem Gewandhaus ausgerichtet. (Ein­tritt frei, Pro­gramm)

Führung: Quint Buchholz - Wo wir träumen

An einer Wand hängt ein Hemd, auf dessem Brusbereich ein Fenser den Blick in ein erleuchtetes Zimmer ermöglicht.
Quint Buchholz: Zimmer mit Aussicht, Acryl auf Papier, Abbildung: © Künstler

Führung: Quint Buchholz - Wo wir träumen


MÄDLER ART FORUM, Mädler-Pas­sage, Grimmaische Straße 2-4

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Ausstellung von Quint Buchholz zeigt Bilder zwischen Realismus und Magie. Der lärmenden Welt, der sich ständig überholenden und oft bedrohlichen Gegenwart hält der Münchner Maler, Illustrator und Autor seine Werke voller Poesie, zärtlichem Witz, Schönheit und Ruhe entgegen. Bei aller malerischen Präzision bleiben die Motive und Geschichten, die zu sehen sind, offen. Sie wollen weitererzählt werden. Auf über 90 Ori­gi­nalen lässt sich das im MÄDLER ART FORUM erfahren und bestaunen. Durch die Ausstellung führt die Kuratorin Christine Knödler. (Ein­tritt frei)

Abschluss von „Latcho Dives“ - Kulturfestival der Roma & Sinti

Abschluss von „Latcho Dives“ - Kulturfestival der Roma & Sinti


WERK 2, Halle A, Koch­straße 132

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Unter dem Titel „Amencar – Mit uns!“ laden der Romano Sum­nal e. V. und das WERK 2 zu einem gemeinsamen Nachmittag und Abend ein. Es werden Einblicke in Vergangenheit und Gegenwart von Sinti und Roma gegeben und ihre Perspektive sichtbar gemacht. Gezeigt werden u.a. Fotos und Filme, es gibt szenische Lesungen sowie Beiträge und Mitmachangebote aus der Kinder- und Jugendarbeit. Im Abendprogramm ab 18 Uhr wird die Performance „Cosa Vuol Dire Essere Rom*nja?!“ von Luna de Rosa über die Bedingungen, unter denen das Leben von Rom*nja stattfindet, aufgeführt. Den musikalischen Ausklang gestaltet DJ Va­len­tina mit Bal­kan-Rhyth­men. (Soli-Eintritt: 3-10 €)

Poetry-Radtour nach Markkleeberg

Foto der fünf nebeneinandersitzenden Autorinnen und Autoren der Lesebühne in einem kleinen Zuschauerraum
Hauke von Grimm, Franziska Wilhelm, Kurt Mondaugen, Marsha Richarz und Julius Fischer sind die Lesebühne Schkeuditzer Kreuz, Foto: © Enrico Meyer

Poetry-Radtour nach Markkleeberg


Start: Connewitz, Wiedebachplatz

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die TextpilotInnen der Lesebühne Schkeuditzer Kreuz laden zum dritten Mal zu einem außergewöhnlichen literarischen Expeditionsabenteuer: Vom Wiedebachplatz führt die Tour zunächst mitten in die zauberhafte Märchensiedlung Marienbrunn, danach danach ins Plattenbaugebiet Lößnig an den legendären Silbersee. Weiter geht es über den magischen Dölitzer Rundling Richtung AGRA-Park. An jedem Zwischenstopp gibt es passend zum Ort Live-Poetry oder Lieder von der Lese­bühnen-Crew. Ziel ist das Weiße Haus in Markkleeberg, wo in der einbrechenden Dämmerung die spektakuläre Abschlusslesung stattfindet. (Teil­nahme kostenlos, Anmeldung er­beten)

Hot Club d’Allemagne

Hot Club d’Allemagne


Marienkirche, Lochmann­straße 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Hot Club d’Allemagne hat sich dem Erbe von Django Reinhardt und Stéphane Grappelli verschrieben. Sein Name leitet sich von „Quintette du Hot Club de France“ ab, das 1934 von den beiden Musikern gegründete wurde. Es war eine der ersten europäischen Bands, die aus amerikanischen Jazz und traditioneller Sinti-Musik einen völlig neuen Stil kreierten. Der heutige Hot Club d’Allemagne verbindet Modern Gypsy Jazz und Swing der 30er mit eigenen Kompositionen (Video). Von feurig-ko­kett bis wehmütig klagend erwartet das Publikum ein Konzerterlebnis voller Emotionen und Spielfreude. (Ein­tritt frei, Spende er­be­ten)

Immer eine mehr als du

Zwei junge Frauen auf einer großen Wiese, wobei eine von ihnen auf einem Stul sitzt
Lilli Schnabel als Ava und Alana Lu Wendsche als Emmi, Foto: © Inke Johannsen

Immer eine mehr als du


Schauspiel Leipzig, Foyer 1, Bose­str. 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Ava und Emmi kennen das Leben nur zu zweit. Sie sind Schwestern, Freundinnen, Verbündete im Kampf gegen die Ungerechtigkeiten der Welt - und einander dabei die größten Unterstützerinnen und Kritikerinnen zugleich. Doch nun zieht Ava zum Studieren in eine andere Stadt und entfernt sich damit nicht nur räumlich von ihrer jüngeren Schwester. Ihre Beziehung wird auf die Probe gestellt. Die beiden müssen sich fragen: Was, außer der gleichen Kindheit, verbindet uns miteinander? Lina Wegners Text über die Höhen und Tiefen von Verbundenheit wird von ihr selbst inszeniert und erlebt im Schauspiel Leipzig seine Uraufführung. (Karte 5 €)

Sommerfest in der Kulturfabrik

Sommerfest in der Kulturfabrik


WERK 2, Koch­straße 132

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Wenn die Tage am längsten sind, die Sonne scheint und die gute Laune kein Ende nimmt, öffnet das WERK 2 die Tore für einen Nachmittag voller Kreativität, Musik, Bewegung und Begegnung. Veranstalter sind die Cammerspiele, Frauenkultur, Halle 5 sowie das WERK 2 mit seinen Werkstätten. Außerdem gibt es Beiträge und Aktionen von Omas for Future, Leipzig Helps Ukraine, SOS-Kinder­dorf und vom Zeitkapsel-Projekt des Ju­gend­haus­e.V.. Neben den natürlich auch vorhandenen kulinarischen Angeboten erwartet die Be­su­cherIn­nen in der Halle D zudem ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Musik, Tanz, Poetry Slam und Kampfkunst. (Ein­tritt frei, Pro­gramm)

Eröffnung: Denkmal – bitte recht freundlich!

Historische Schwarz-Weiß-Fotografie des neuen Rathauses in Leipzig
Blick über den Rathausring auf das Neue Rathaus, Foto: Paul Wolff um 1915, © Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, Bildsammlung

Eröffnung: Denkmal – bitte recht freundlich!


Museum für Druckkunst Leipzig, Nonnen­straße 38

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Im Museum für Druckkunst können Be­su­cherIn­nen in die faszinierende Welt der sächsischen Denkmale eintauchen. Das Landesamt für Denkmalpflege bietet in der neuen Ausstellung eindrucksvolle Einblicke in seine Arbeit und präsentiert mit über 200 Expo­naten zugleich die einzigartige fotografischen Schätze vom 19. Jahr­hun­dert bis heute. Die Bilder halten den Zustand, die Entwicklung und die Umgebung fest, beispielsweise der Albrechtsburg in Meißen, des Fürst-Pück­ler-Parks in Bad Muskau oder der „Löffelfamilie“ in Leip­zig, und machen so Geschichte erfahrbar. (Ein­tritt zur Eröffnung frei, sonst 6 / 4 €, zu sehen bis zum 13.09.2026, Mi–Fr: 10–17 Uhr, Sa+So: 11–17 Uhr)

tanz mit_Konstantin Tsakalidis

tanz mit_Konstantin Tsakalidis


THE FLOOR, Pittlerwerke, Am Börnchen 2

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Einmal im Monat lädt das Team von THE FLOOR zum gemeinsamen Tanz auf seine Probebühne ein. Egal ob Einsteiger oder Profi, alt oder jung, sportlich oder ge­müt­lich - jede/r ist willkommen. Die Tanz-Ses­sions werden von Tän­zerIn­nen der regionalen freien Szene angeleitet und sind immer so gestaltet, dass auch Teil­neh­merIn­nen ohne Tanzerfahrung Spaß daran haben. Gastgeber ist dieses Mal der Choreograf und Tanzpädagoge Konstantin Tsakalidis. Sein Schwerpunkt liegt auf körperlicher Präsenz, Bewegungsbewusstsein und Kreativität. (Kos­ten: Bestimme die Höhe selbst - Tickets von 0–20 € online be­stellen)

OpenStage im Jugend­Kultur­Keller

Foto der Bühne im Villakeller mit Schlagzeug, Gitarren, Mikrofonen und einem Keyboard
Bühne im JugenKulturKeller, Foto: Soziokulturelles Zentrum „Die VILLA“

OpenStage im Jugend­Kultur­Keller


JugendKulturKeller in der VILLA, Les­sing­straße 7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Jeden Montag kann sich hier jede/r ausprobieren und frisch geschriebene Lieder vor Publikum spielen. Ab 18.30 Uhr liegt eine Liste aus, auf der sich Auftrittswillige eintragen können. Und dann heißt es: 2 Songs - the rest is up to you ... Der beliebte Treff für Mu­sike­rIn­nen ist auch für das Publikum interessant. Denn es sind nicht nur talentierte Neulinge zu erleben, sondern oft auch bekannte Künst­lerIn­nen, die auf der Bühne ihre allerneusten Songs testen. (Ein­tritt frei)

Junges Forum Literatur­wissen­schaft - Sommer­ausgabe

Blick von einer Treppe mit historischem Steingeländer in einen Garten mit großen alten Bäumen
Im Garten des Literaturhauses, Foto: © Literaturhaus Leipzig

Junges Forum Literatur­wissen­schaft - Sommer­ausgabe


Literaturhaus Leipzig, Garten, Gerichts­weg 28

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die studentisch organisierte Vortragsreihe bietet die Möglichkeit, wissenschaftliche Arbeiten zu Literatur auch außerhalb der Universität kennen­zu­lernen - Arbeiten, bei denen es schade wäre, am Ende nur von einer Lehrkraft gelesen, benotet und auf einen Stapel gelegt zu werden. In der Sommerausgabe geht es um Ingeborg Bachmanns „Malina“, Christa Wolfs „Selbstversuch“ und um „Meditation“ von Rolf Schneider sowie Wolfgang Hilbigs Gedicht „Abwesenheit“. Nicht nur Studierende, sondern alle literaturbegeisterten Menschen sind herzlich eingeladen. (Ein­tritt frei)

Offene Probe zu „Polares Land“ & Mit­mach­angebot

Offene Probe zu „Polares Land“ & Mit­mach­angebot


IceLab Studio, Schönauer Straße 240

von: LEIPZIG eintrittsfrei

„Polares Land“ heißt die neue Produktion, die im Juli 2026 Premiere auf der Kulturbühne im Zoo Leipzig feiert. Sie beschäftigt sich mit einem kontrastreichen Ökosystem, den dortigen Lebewesen und der Beziehung zwischen Mensch und Natur. Die Choreografin Laura Wolf und die Dramaturgin Kristin Fabig geben spannende Einblicke, wie die Tanzszenen und Choreografien für das Stück entwickelt werden und wie das Konzept für das Stück entsteht. Im Anschluss ist das Publikum eingeladen eigene Ideen einzubringen und Feedback zu geben. Danach gibt es außerdem die Möglichkeit, selbst das Tanzen auf Kufen im IceLab Studio auszuprobieren. Schlittschuhe stehen vor Ort zur Verfügung. (Ein­tritt frei)

Eröffnung: BMW Photo Award Leipzig. Viktoria Binschtok / Harald Kirschner / Jay Ritchie

Harald Kirschner, Ernst-Thälmann-Straße (heute Eisenbahnstraße), aus der Reihe: Leipziger Osten, 1981, © Künstler

Eröffnung: BMW Photo Award Leipzig. Viktoria Binschtok / Harald Kirschner / Jay Ritchie


Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10, 04109 Leipzig

von: Museum der bildenden Künste Leipzig

Preisverleihung und Eröffnung der Ausstellung!

Seit 2024 vergibt das MdbK gemeinsam mit der BMW Group den BMW Photo Award Leipzig. Der Preis fördert alle zwei Jahre Künstler*innen, die entweder einen biografischen Bezug zu Leipzig und der Region haben oder sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit der Stadt und ihrer Umgebung auseinandersetzen.

2026 sind die Preisträger*innen Viktoria Binschtok (*1972), Harald Kirschner (*1944) und Jay Ritchie (*1992). In einer gemeinsamen Ausstellung, die am Abend eröffnet wird, werden die drei Positionen präsentiert.

Die Eröffnungsreden werden von Nina Hahn und Peter Eichler in die Deutsche Gebärdensprache übersetzt. Im Anschluss an die Preisverleihung wird die Ausstellung eröffnet und ist am Abend für alle kostenfrei zugänglich.

Songwerkstatt mit Valentin Kuhn und Barbara Greulich

Songwerkstatt mit Valentin Kuhn und Barbara Greulich


Horns Erben, Arndt­straße 33

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Zur Songwerkstatt im Horns Erben stellten wieder Studierende der HMT Leipzig neue Songs vor: Valentin Kuhn zeigt, wie Deutschpop klingen kann: bodenständig, nachdenklich, modern (Video). Die Songs, die er mit seiner Band spielt, verbinden persönliche, autobiographische Texte mit einem zeitgemäßen Sound. Barbara Greulich macht Musik für Momente, in denen man sich im Chaos der eigenen Gedanken verliert und darin neue Kraft findet (Video). Mit ihrer facettenreichen Stimme verbindet sie Pop-Rock mit Chanson und singt offen über Ängste und Zweifel, die sie in Mut und Empowerment verwandelt. (Ein­tritt frei, der Hut geht rum)

Offenes Studio

Offenes Studio


Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10

von: Museum der bildenden Künste Leipzig

Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren.
Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.

Führung: Waffe Buch­um­schlag!

Auf einem historischen Buchumschlag sind zwei Männer im Frack zu sehen, die sich über Ländergrenzen hinweg die Hand reichen.
Beispiel in der Ausstellung: Buchumschlag „Patrioten. Ein politischer Roman“ von Heinz Pol, Berlin, Wien, Verlag Agis 1931

Führung: Waffe Buch­um­schlag!


Treff: Museumsfoyer Deutsches Buch- und Schrift­museum, Deutscher Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Was das Schaufenster für den Laden, ist das Cover für das Buch. Ob Bild, Schrift, Farbgestaltung oder Material: Der Umschlag macht auf den Inhalt eines Buches neugierig. In „Waffe Buchumschlag! Foto, Cover und Propaganda in den 1930er Jahren“ widmet sich das Deutsche Buch- und Schriftmuseum anhand von rund 100 Bei­spielen der Frage, wie sich in gesellschaftspolitisch aufgeheizten Zeiten auf den Covern von Büchern politische Diskussionen und ideologische Kämpfe widerspiegeln. Der Kurator Pierre Pané-Farré vermittelt bei der Führung die Hintergründe und Inhalte zur Ausstellung. (Teil­nahme kosten­los)

Eröffnung: PUBLIC AND BEYOND JUDGMENT - Malerei von Jeanette Mundt

Abstraktes Gemälde mit Farbflächen, die an Wolken erinnern
Jeanette Mundt: After Courbet, Öl auf Leinwand, 2025, Foto: Ken Castaneda

Eröffnung: PUBLIC AND BEYOND JUDGMENT - Malerei von Jeanette Mundt


G2 Kunsthalle, Dittrich­ring 13

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die G2 Kunsthalle zeigt die erste institutionelle Einzelausstellung der New Yorkerin Jeanette Mundt. In ihren Werken verbindet die Malerin kunsthistorische und popkulturelle Bezüge mit persönlichen Elementen und verfolgt dabei das Anliegen, das Bild stets neu zu gestalten. So herrscht im Werk Mundts kein einheitlich entwickelter Stil, sondern das ständige Bestreben, aus der alles umgebenden Bilderflut etwas Neues entstehen zu lassen. Für die Ausstellung wird die Künstlerin auch eine Wandmalerei eigens für den Galerieraum anfertigen. (zu besichtigen bis zum 04.10.2026, Mi: 15–20 Uhr, Fr–So: 12–17 Uhr, Eintritt frei)

Musikalische Bilderlesung zu Kunstwerken von Ulrich Schollmeyer

Musikalische Bilderlesung zu Kunstwerken von Ulrich Schollmeyer


Stadtbibliothek, Raum „Huldreich Groß“, Wilhelm-Leusch­ner-Platz 10-11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Wie sich kein Bildnis ma­chen - umgeben von Bildern? Wie unabhängig schrei­ben - umgeben vom alltäglichen Gerede? Der Sammelband, herausgegeben von Friedrich Schollmeyer, Jeannette Drygalla und Andreas Crodel, gibt keine Antworten und Ratschläge. Dafür zeigt er Bilder des Malers Ulrich Schollmeyer, die 2024 im Museum Bautzen ausgestellt wurden. Sie waren Inspiration für die Au­torIn­nen der Schreibgruppe Band­Schrei­ben­Vor­fall aus Halle und Leipzig. Anhand der Bilder entstanden lyrische und prosaische Texte, die Farben, Formen und Reflexionen in Worte fassen. Bei dieser Lesung entsteht ein spielerischer Dialog zwischen den Kunstformen. Musik kommt von Holger Gottwald und dem Duo fratz. (Ein­tritt frei)

Lesung & Gespräch mit Jonis Hartmann

Lesung & Gespräch mit Jonis Hartmann


Buchhandlung Orinoco Books, Mariannen­straße 18

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Jonis Hartmann wurde in Köln geboren, ist im Ruhrgebiet aufgewachsen und lebt und arbeitet heute als Schriftsteller, Lyriker und Übersetzer in Hamburg. Hier hat er die Lesereihen „AHAB, i’m growing fur“, die Hafenlesung sowie die Literaturzeitschrift tau mitbegründet. 2026 war Jonis Hartmann Stadtschreiber in Helsinki. Er wird aus seinem Band „Das Farnweh“ lesen, der zu den Finalisten beim Lyrikpreis Meran 2026 gehörte und über seine Arbeit als Autor, Kurator und Übersetzer erzählen. Die Moderation hat die Übersetzerin Tünde Malomvölgyi. (Ein­tritt auf Spenden­basis)

Snail Eye Cosmic Comic Convention 2026

Viele Menschen sind in der Kolonnadenstraße unterwegs.
Eindrücke von Snail Eye Festival in der Kolonnadenstraße, Foto: © SQUASH Comics e. V.

Snail Eye Cosmic Comic Convention 2026


verschiedene Orte in der Kolonnadenstraße

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Beim Snail Eye Festival liegt der Schwerpunkt auf Vernetzung, Austausch und Zu­sam­men­ar­beit - nicht nur zwischen professionellen Comicschaffenden der Szene, sondern auch mit Comicfans, Laien und generell Kunst- und Kulturinteressierten. Die Be­su­cherIn­nen erwartet ein Bühnenprogramm mit Open Air Comic-Le­sungen und Animationsfilmen, Talks und Vorträgen sowie moderierten und offenen Gesprächsrunden. Dazu kommen begehbare und Schau­fens­ter-Aus­stel­lungen an vielen Orten in der Kolonnadenstraße und ein Comic-Markt. (Ein­tritt frei, weitere Infos auf der Webseite von Snail Eye)

Protest-Flügel-Aktion 2026

Auf der Ladefläche eines Fahrzeuges spielt ein Pianist auf einem Flügel, gefolgt von einem Protestzug.
TeilnehmerInnen der Protest-Flügel-Aktion, Foto: © Wolfram Brehmenburg

Protest-Flügel-Aktion 2026


Start: Merseburger Straße, Ecke Karl-Heine-Straße

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Der ProtestFlügel ist eine ehrenamtliche Leipziger Bewegung an der Schnittstelle von Musik, Demokratie und Klimaschutz. Seit drei Jahren wird zum Bachfest ein Konzertflügel durch die Stadt gefahren, begleitet von Mu­si­kerIn­nen und engagierten Menschen. Sie bringen Musik in den öffentlichen Raum und machen Klimagerechtigkeit hörbar, sichtbar und spürbar. Der Zug startet in der Merseburger Straße und endet 18 Uhr am Mark. An mehreren Stationen an der Strecke gibt es Konzerte und Redebeiträge. 18.30 Uhr folgt dann die Abschlussperformance und ein Podiumsgespräch auf der Bühne des Bachfestes. (Ein­tritt frei, Ablauf)

Mozart – das Geheimnis seiner drei letzten Sinfonien

Ein historisches Gemälde mit einem Porträt des ernst blickenden Komponisten in einer roten Jacke
Wolfgang Amadeus Mozart auf einem Ölgemälde von Barbara Krafft von 1819, Abbildung via Wikimedia Commons, gemeinfrei

Mozart – das Geheimnis seiner drei letzten Sinfonien


Bibliothek Schönefeld, Shukow­str. 56

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Mozart komponierte seine drei letzten Sinfonien innerhalb weniger Wo­chen - quasi in einem Atemzug. Auffallend ist, dass diese drei Sinfonien irgendwie zusammengehören und offenbar ein einziges großes Werk bilden. Aber wa­rum - und was geschieht darin? Hat es möglicherweise etwas mit den schwierigen Lebensumständen Mozarts in jener Zeit zu tun? Gemeinsam mit dem Musikwissenschaftler Thomas Kauba können Interessierte dieser Frage nachgehen, das Leben Mozarts in jener Zeit betrachten und die Musik für sich sprechen las­sen ... (Ein­tritt frei)

VERTIGO Zirkus­fes­ti­val - Eröffnung mit „Bal(les)", Akro­batik & Jonglage

VERTIGO Zirkus­fes­ti­val - Eröffnung mit „Bal(les)", Akro­batik & Jonglage


Westbahnhof, Außengelände, Engert­straße 38

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das Festival VERTIGO feiert Premiere und bringt zeitgenössischen Zirkus nach Leipzig. Internationale Künst­lerIn­nen zeigen, wie Artistik im Neuen Zirkus heute sein kann: verspielt, akrobatisch, poetisch. Nach der feierlichen Eröffnung präsentiert die französische Compagnie Zalataï das Stück „Bal(les)". Es ist das gefühlvolle Zusammenspiel einer Akrobatin und eines Jongleurs, die sich durch und mit ihren Kunststücken einander annähern. Mit feinem Humor und großer Präzision entfaltet sich ein berührendes Duett über Begegnung, Vertrauen und das fragile Gleichgewicht zwischen Nähe und Distanz. Mit Nachgespräch (Ein­tritt frei, der Hut geht rum)

BachStage: WVC Jazz Bach Ensemble

BachStage: WVC Jazz Bach Ensemble


Bühne auf dem Marktplatz

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Während des Bachfestes präsentiert die „BachStage“ für alle Musik­lieb­ha­berIn­nen auf dem Markt wieder kostenlos zahlreiche abendliche Konzerte, von klassisch über Pop bis Jazz. Das erste Konzert bestreitet das WVC Jazz Bach Ensemble aus Malaysia. Inspiriert von der einheimischen und weiteren asiatischen Kulturen, überschreitet das Ensemble die Grenzen vieler Musikgenres. Die sechs Mu­si­ke­rIn­nen greifen Stücke der asiatischen wie europäischen Klassik (z. B. von Bach - Video) auf, aber auch aus Mainstream und Pop, und versehen diese im Geiste der großen Jazzmusiker mit neuen Arrangements. (Ein­tritt frei)

IMPRO in der Abendsonne - letzter Applaus vor der Sommer­pause

IMPRO in der Abendsonne - letzter Applaus vor der Sommer­pause


DachTheater, Stein­straße 18

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Und schon wieder ist er da, der Sommer. Und damit auch die alljährliche Spielpause. Doch vorher möchte das Improvistionstheater „All Inclusive“ sein Publikum auf die kommende Zeit einstimmen. Ob der Sommer wohl eher warm und luftig oder kühl und nass wird? Leider haben die Schau­spie­lerIn­nen wenig Einfluss darauf. Dafür können die Zu­schaue­rIn­nen mit ihren Ideen umso mehr Einfluss auf das Bühnengeschehen nehmen. Alle sind eingeladen, mit „All Inclusive“ spielerisch in den Sommer zu starten. (Kar­ten 8 / 6 €)

Ringlets + Tears, Blood & Red Wine

Ringlets + Tears, Blood & Red Wine


M.V.B., Ludwig-Hupfeld-Straße 16

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Im urigen Kellerklub des M.V.B wird es laut, roh und tanzbar: Ringlets kommen mit Post-Punk und Indie (Video) aus Auckland, Neuseeland, nach Leipzig. Das Quartett hat durch seine unverwechselbare Mischung aus feinem Witz, Rauheit und klanglicher Versiertheit in seiner Heimat schon einen guten Namen und möchte den Erfolg jetzt auch in Europa fortsetzen. Die zweite Band des Abends, Tears, Blood & Red Wine, bestritt 2024 das erste Konzert im M.V.B. und kehrt nun wieder hierher zurück. Ihr direkter, mit Rock ’n’ Roll angereicherter Ga­ra­ge-Punk (Video) ist genau richtig für eine verschwitzte Nacht. (Ein­tritt: Spende für die Bands)

In Würde albern: Lose Skiffle Gemeinschaft

In Würde albern: Lose Skiffle Gemeinschaft


Jolys Live Music Bar, Freisitz, Neu­markt 9

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Seit über 50 Jahren schöpft die Leipziger Kultband aus dem Schatz von unvergesslichen Weisen, die sich ins musikalische Gedächtnis gebrannt haben und verarbeitet ihn mit improvisierter Perfektion, die weit hineinreicht in das weite Feld von Satire und Selbstironie. Der Spaß bei den Konzerten entsteht aus dem geschicktes Recyceln und Verfremden bekannter Melodien (Video), einer intelligenten Moderation aus dem Stehgreif und einer Le­bens- und Spielfreude, die ansteckt. (Ein­tritt auf Spenden­basis)

BachStage: 4 Wheel Drive

Die vier Musiker auf einem Gruppenfoto vor einer Leinwand im Freien
Michael Wollny, Nils Landgren, Wolfgang Haffner und Lars Danielsson sind „4 Wheel Drive“, Foto: Bacharchiv Leipzig

BachStage: 4 Wheel Drive


Bühne auf dem Marktplatz

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Vier Ausnahmemusiker - ein gemeinsamer Antrieb: Jazz. Mit ihren eigenen Projekten sehr erfolgreich, haben sie sich nun als Quartett vereinigt: Der schwedische Posaunist und Sänger Nils Landgren, Michael Wollny aus Leipzig am Piano, der ebenfalls aus Schweden kommende Lars Danielsson an Bass und Cello sowie der Schlagzeuger Wolfgang Haffner aus Nürnberg. Zitat Haffner: „Wir sind eine Gruppe enger Freunde, die nichts beweisen will, sondern einfach loslegt.“. Die Be­su­che­rIn­nen des Bachfestes können sich auf ein mitreißendes und temporeiches Konzert (Video) freuen. (Ein­tritt frei)

BachStage: Orchester Concerto de’ Cavalieri

Foto des Orchesters bei einem Auftritt in einem großen und hohen Saal
Concerto de’ Cavalieri, Foto: Bacharchiv Leipzig, © Cyrille Guir

BachStage: Orchester Concerto de’ Cavalieri


Bühne auf dem Marktplatz

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Den zweiten Tag der „BachStage“ beim Bachfest eröffnet das Orchester Concerto de’ Cavalieri. Es gilt als eine der lebendigsten und aufregendsten italienischen Formationen für die Aufführung klassischer Werke (z. B. von Vi­valdi - Video) auf historischen Instrumenten. Unter dem Motto „The trumpet shall sound“ führt das von Marcello Di Lisa gegründete Ensemble gemeinsam mit den Solisten Hal­vor F. Melien (Bari­ton), Jonathan Pia (Trom­pete) und Anton Steck (Vio­line) Werke von Antonio Vivaldi, Tomaso Albinoni, Alessandro Scarlatti und natürlich von Johann Sebastion Bach auf. (Ein­tritt frei)

Deutschlandpremiere: „Tangled Up“ - Zirkus & Tanz

Deutschlandpremiere: „Tangled Up“ - Zirkus & Tanz


Westbahnhof, Außengelände, Engert­straße 38

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Zum Zirkusfestival VERTIGO bringt die Company ALUD aus Belgien ihre neue Produktion nach Leipzig. „Tangled Up“ ist eine energiegeladene, mitreißende Show, in der zwei Zirkuskünstler ihre Luftakrobatik technisch wie visuell auf ein neues Niveau heben. Zwischen überraschenden Momenten und spielerischer Leichtigkeit zeigen Daniel (Spanien) und Seraphim (Deutsch­land) eine Verbindung aus Partnerakrobatik, Tanz und Theater, die das Publikum ebenso kraftvoll wie poetisch in ihren Bann zieht. Nach der Vorstellung findet ein Publikumsgespräch mit den beiden Akrobaten statt. (Ein­tritt frei, der Hut geht rum)

BachStage: Jordan Rudess - Metal trifft Bach

BachStage: Jordan Rudess - Metal trifft Bach


Bühne auf dem Marktplatz

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Jordan Rudess wurde schon mit neun Jahren in klassischer Klaviermusik unterrichtet. Mit 19 begann er sich für Synthesizer zu interessieren und entschied sich gegen den Rat seines Lehrers für eine Karriere als Keyboarder. Heute ist er vor allem als Multi-Ins­tru­men­talist bei der Pro­gres­sive-Metal-Band „Dream Theater“ bekannt. Als vielseitigiger Musiker und bei seinem Interesse für Improvisation ist es aber auch nicht weit bis zu Bach. Zum Bachfest interpretiert er einige seiner Werke neu (Video)  - eine Verbeugung vor dem Komponisten, den Rudess einmal als den „ersten Rockstar“ bezeichnete. (Ein­tritt frei)

Luke Watterson

Luke Watterson


Die Gute Quelle, Georg-Schwarz-Straße 17

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Luke Watterson ist ein Mann mit lockigem Haar und einem „Gin­ger­bread“-Bart, der sein ganzes Herzblut in die Musik steckt. Der irische Singer-Song­writer verfügt über eine intensive, raue Stimme mit großem Tonumfang, was seinen Songs eine große Vielfalt verleiht. In Leipzig ist der Musiker kein Unbekannter, hat er doch eine Zeit lang hier gelebt und sich mit vielen Konzerten einen Namen gemacht. Musikalisch bewegt sich Luke zwischen Blues und Folkrock (Video) und hat gerade sein Debütalbum „Every Last Drop“ veröffentlicht, das er heute in der Guten Quelle vorstellen wird. (Ein­tritt frei, der Hut geht rum)

Helmet Duty

Helmet Duty


Dr. Hops Craft Beer-Bar, Eichen­dorff­straße 7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Seit 2015 machen die drei Musiker nun schon den mitteldeutschen Raum unsicher. Gegründet wurde Helmet Duty als Bluegrassband, dann kam mit selbst geschriebenen Liedern ein bisschen Rockabilly und etwas mehr American Folk ins Repertoire. Auch nach über 250 Kon­zer­ten ist Simon, Tommi und Kevin noch kein Fünkchen Spielfreude abhanden gekommen. Wer Lust auf handgemachte Musik mit akustischen Instrumenten (Video), gepaart mit technischer Raffinesse und einer Prise Blödsinn hat, dem sei Helmet Duty ans Herz gelegt. Denn wo Helmpflicht herrscht, gilt kein Krawattenzwang. (Ein­tritt frei, der Hut geht rum)

Ada M. Helene Brack - Between the lines

Ada M. Helene Brack - Between the lines


Westbahnhof, Engert­straße 38

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Ada M. Helene Brack ist freiberufliche Musikerin und studiert an der HMT Leipzig Dramaturgie und Komposition. Sie experimentiert mit analoger und elektronischer Tonkunst. Mit einer Verbindung von atmosphärischen Klängen und poetischen Impulsen arbeitet sie besonders für Tanz- oder Theaterproduktionen und Performances. Ihre einzigartige Symbiose aus Lyrik und atmosphärischen Klang (Hör­proben) können Be­su­che­rIn­nen heute im Rahmen des Zirkusfestivals VERTIGO erleben. (Ein­tritt auf Spen­den­basis)

BachStage: Aufführung von „Bach in Jazz“

BachStage: Aufführung von „Bach in Jazz“


Bühne auf dem Marktplatz

von: LEIPZIG eintrittsfrei

„Bach in Jazz“ ist ein Werk des bekannten Jazzpianisten und Komponisten Stephan König, das zu den Silbermann-Tagen Freiberg 2023 seine Uraufführung erlebte. Darin lässt er bekannte Arien aus den Passionen und Kantaten Bachs völlig neu und im jazzigen Gewand entstehen. Eine Gemeinsamkeit von Bachs Musik und Jazz ist die Experimentierfreude, die auch bei der Aufführung zum Bachfest in Leipzig alle Neugierigen begeistern wird. Es treten auf: Pascal von Wroblewsky (Gesang), der Freiberger Domchor, das Stephan König Jazz-Quartet und das Mendelssohn Kammerorchester Leipzig. Die Leitung hat Albrecht Koch. (Ein­tritt frei)

Strikt Minimum

Strikt Minimum


Westbahnhof, Engert­straße 38

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Strikt Minimum bringt mit viel Energie eine rohe, feministische und antikapitalistische Musik auf die Bühne. Sie singen auf Französisch und Deutsch zu eigenen Produktionen, die Eurodance und Techno miteinander verbinden. Nach zehn Jahren in Paris hat das Duo in Leipzig ein neues Zuhause gefunden. Das die Musik der beiden auch sehr gut tanzbar ist (Hör­proben), davon können sich die Gäste zum Abschluss des zweiten Tages von VERTIGO dem Zirkusfestival heute selbst überzeugen. (Ein­tritt auf Spen­den­basis)

Salon Pernod - mediterranes Flair im Clarapark

Salon Pernod - mediterranes Flair im Clarapark


Musikpavillon, Anton-Bruckner-Allee 11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Salon Pernod“ ist der Name des mediterranen Programms der Hallenser Thomas Wittenbecher und Patrick Zörner. Begleitet von Akkordeon und Gitarre schlüpfen sie dabei wahlweise in die Rollen der charmanten Franzosen oder leidenschaftlichen Italiener, um ihr Publikum zu unterhalten (Video). Neben französischen Chansons, italienischer Klassik und Volksmusik spielt das Duo auch Tango, Cajun und Swing. Im Clara-Zetkin Park laden die beiden Musiker zu einer musikalischen Reise an die Côte d’Azur ein. (Ein­tritt frei)

Bonny Jack + Evil Mr. Sod + Xtreme Blues Dog

Er eröffnet den gar nicht besinnlichen Nachmittag auf dem Freisitz der Frau Krause: Bonny Jack, Foto: © Gerry Gisolfi

Bonny Jack + Evil Mr. Sod + Xtreme Blues Dog


Frau Krause, Freisitz, Similden­straße 8

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Zum Ausklang des Wochenendes beehren gleich drei eigenwillige Ein-Mann-Ka­pel­len den Freisitz der Frau Krause. Bonny Jack, bür­ger­lich Matteo Senese, kommt aus Italien, hat sich nach einem berühmten Piratenpärchen benannt und liebt seinen Blues & Folk (Video) dunkel, verraucht und abgründig. Evil Mr. Sod ist das Soloprojekt von Pablo Ramón Rodriguez Rivero aus Spanien. Er vereint Folk-Rock, Country & Blues zu seinem ganz eigenen Sound (Video). Zu guter Letzt trägt der Brasilianer Roger Duran, alias Xtreme Blues Dog, zu Mundharmonika, Kazoo, Cigar Box Guitar und Schlagzeug einen wilden Mix (Video) aus Blues, Rock 'n' Roll & Punk vor. (Ein­tritt frei, der Hut geht rum)

BachStage: „Bachiana“ mit PJ d’Atri & Kurt Gold-Szklarski

Foto des Duos mit seinen Instrumenten
Kurt Gold-Szklarski und PJ d’Atri, Foto: © Rudi Sembera, Bacharchiv Leipzig

BachStage: „Bachiana“ mit PJ d’Atri & Kurt Gold-Szklarski


Bühne auf dem Marktplatz

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Philipp-Johann d'Atri ist ein öster­rei­chisch-italie­nischer Gitarrist und Musiker. Mit 11 Jah­ren begann er das Gitarrenspiel als völliger Autodidakt. Bereits zu dieser Zeit begann seine Liebe zu Bach und seither ist dessen Musik und Werk prägend in Philipps musikalischem Wirken. Gemeinsam mit Kurt Gold-Szklarski an Cembalo, Akkordeon und Klavier präsentiert er zum Bachfest in Leipzig das Projekt „Bachiana“ (Video), bei dem die beiden Künstler musikalische Highlights aus dem Werk Johann Sebastian Bachs neu interpretieren. (Ein­tritt frei)

BachStage: Aufführung der Jazzmesse von David Timm

BachStage: Aufführung der Jazzmesse von David Timm


Bühne auf dem Marktplatz

von: LEIPZIG eintrittsfrei

David Timm studierte Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und absolvierte ein Meisterklassenstudium Klavier. Heute ist er Professor und Universitätsmusikdirektor. Neben seiner Konzerttätigkeit als Pianist und Organist ist er auch Leiter des Universitätschores und gefragter Gastdirigent. Zum Bachfest wird auf dem Marktplatz seine Jazzmesse aufgeführt. Die Komposition (Video) vereint modernen Jazz, Rock und Pop mit Gregorianischem Gesang sowie klassischen Chor- und Orchesterlwerken. Unter der Leitung von David Timm musizieren Andy Haderer (Trom­pete), Reiko Brockelt (Saxo­phon), der Leipziger Universitätschor und die Unibigband Leipzig. (Ein­tritt frei)

forum thomanum Tag: Jugend trifft Bach & Europa

In einer Kirche singen viele Menschen stehend bei einem Chorchonzert mit
Konzert in der Lutherkirche zum forum thomanum Tag 2025, Foto: © forum thomanum

forum thomanum Tag: Jugend trifft Bach & Europa


forum thomanum, Bach­straßen­viertel

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Bei Führungen, Konzerten und Gesprächen können Neugierige heute die Akteure und das (nicht nur) musikalische Leben auf dem Bildungscampus forum thomanum kennenlernen. Zum Programm gehören: Konzert mit Ensembles der Thomasschule und der Grundschule forum thomanum, Aufführung des Musiktheaterstücks „Thomas, Thomaner, thomanum, Tooor“ oder die Modellpräsentation „Der Bildungscampus der Zukunft“ von Studierenden der Bau­haus-Uni­versi­tät Weimar. Als Abschluss findet 18 Uhr das Mitsingkonzert der CampusChöre in der Lutherkirche statt. Zur Orientierung und Stärkung gibt es einen Info- und Imbissstand in der Ferdi­nand-Las­salle-Stra­ße. (Ein­tritt frei, vollständiges Programm)

„Zugabe!“ – Konzert mit dem Pro Arte Kammerorchester

Ein Orchester spielt in einem holzvertäfelten Saal mit einer Orgel im Hintergrund
Das Pro Arte Kammerorchester bei einem Konzert in der Hochschule für Musik und Theater, Foto: © HMT Leipzig

„Zugabe!“ – Konzert mit dem Pro Arte Kammerorchester


Hochschule für Musik und Theater, Großer Saal, Grassi­straße 8

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das Pro Arte Kammerorchester, ursprünglich des Institutes für Musikpädagogik der HMT Leipzig, ist das „hybride Orchester“ der Hochschulen und Universitäten der Stadt. Es wird klassisch musiziert, aber der „Brennstoff“ ist die Begeisterung, Neugierde und Experimentierfreudigkeit der Mu­si­kerIn­nen. Ob strahlend sinfonisch, klanggewaltig mit Chor, debattierfreudig mit Band oder Poetry geslamt: Wer Orchester etwas anders erleben möchte, ist hier genau richtig. Auf dem Programm stehen Werke von Johann Strauß, Johannes Brahms und George Gershwin sowie Filmmusik aus „Herr der Ringe“. Dazu kommen Songs von Coldplay und ABBA, die zusammen mit einer Band gespielt werden. Leitung: Peter Sommerer (Ein­tritt frei)

Singer/Songwriter Night: We met in June

Singer/Songwriter Night: We met in June


Jolys Live Music Bar, Freisitz, Neu­markt 9

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Mit ihrem verträumten Folk-Pop (Video) gehören We Met In June zu den spannenden neuen Stimmen der norwegischen Musikszene. Das Duo aus Sara Rose Zadig und Gjest Ingeson Kvåle hat sich bei einem Talentwettbewerb kennengelernt. In ihren Songs wollen die beiden Tradition mit jugendlicher Frische verbinden und greifen dabei auf Einflüsse von Fleetwood Mac bis Kacey Musgraves zurück. 2025 erschien ihr zweites Album „Going Home“, das die Hö­rerIn­nen auf eine Reise an Norwegens Westküste mit­nimmt – zu Fjorden, Bergen und Erinnerungen. (Ein­tritt auf Spenden­basis)

4 + 1 – ein treffen junger autorInnen

Schauspiel Leipzig, Ansicht vom Dittrichring, Foto: © Schauspiel Leipzig

4 + 1 – ein treffen junger autorInnen


Schauspiel Leipzig, Foyer 1, Bose­str. 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Für drei Tage im Juni dreht sich alles um den schreibenden Theaternachwuchs und bisher ungehörte Texte. Dafür wurden sechs deutschsprachige Schreibschulen und Literaturstudiengänge eingeladen, jeweils vier Studierende mit einem eigenen Text nach Leipzig zu schicken. Die Texte werden von Ensemblemitgliedern des Schauspiel Leipzig gelesen. Anschließende Gespräche bieten Gelegenheit, die schreibenden Newcomer kennenzulernen. Den Auftakt bestreitet das Deutsche Literaturinstitut Leipzig und es wird unter anderem der Text „ÖND­LICH GLÖCK­LICH“ von Emi Atze und Marie-Chris­tin Janssen gelesen. (Ein­tritt frei, Pro­gramm & Au­torIn­nen)

NAHaufnahme: Bach, Barock und Basso continuo

Ausstellungsraum mit einem Gemälde von Bach, einer Hörstation und Informationstafeln
Bachgemälde in der ständigen Ausstellung im Alten Rathaus, Foto: Alexander Schmidt, © SGM

NAHaufnahme: Bach, Barock und Basso continuo


Altes Rathaus, Markt 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Als Johann Sebastian Bach 1723 nach Leipzig kam, rollte ihm niemand den roten Teppich aus. Für den Rat der Stadt war er nicht die erste Wahl als neuer Thomaskantor. Wie ein Basso continuo, eine fortlaufende Bass-Stimme, begleiteten Bach die Konflikte um Macht und Musik mit der nach seiner Aussage „wunderlichen und der Music wenig ergebenen Obrigkeit“. Schauplatz war meist das Alte Rathaus. Er erwog ernsthaft, aus Leipzig wegzugehen. Letztendlich blieb Bach 27 Jah­re, bis zu seinem Tod, in der Stadt und komponierte hier seine besten Werke. Führung mit Kerstin Sieblist, Kuratorin für Musik- und Theatergeschichte (Teil­nahme 3 €, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 9651340 er­beten)

4 + 1 – ein treffen junger autorInnen

Schauspiel Leipzig, Ansicht von der Gottschedstraße, Foto: © Rolf Arnold

4 + 1 – ein treffen junger autorInnen


Schauspiel Leipzig, Foyer 1, Bose­str. 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Für drei Tage im Juni dreht sich alles um den schreibenden Theaternachwuchs und bisher ungehörte Texte. Dafür wurden sechs deutschsprachige Schreibschulen und Literaturstudiengänge eingeladen, jeweils vier Studierende mit einem eigenen Text nach Leipzig zu schicken. Die Texte werden von Ensemblemitgliedern des Schauspiel Leipzig gelesen. Anschließende Gespräche bieten Gelegenheit, die schreibenden Newcomer kennenzulernen. Von der Stiftung Universität Hildesheim wird unter anderem „Wer hat dem kleinen Wutbürger auf den Kopf ge­macht – Karikatur eines Faschos“ von Paul Häußer gelesen. (Ein­tritt frei, Pro­gramm & Au­torIn­nen)

100 Jahre Leipziger Uni­versi­täts­chor - Wie alles begann

Gruppenfoto des Universitätschores, für das sich die Sängerinnen und Sänger in Form einer "100" aufgestellt haben
100 Jahre Leipziger Universitätschor, Foto: © Universität Leipzig

100 Jahre Leipziger Uni­versi­täts­chor - Wie alles begann


Wohnhaus Mo­sche­les­straße 11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Iin diesem Jahr feiert der Leipziger Universitätschor sein hundertjähriges Bestehen. Er hat seine Wurzeln in der musikalischen Studentenbewegung der 1920er Jahre und wurde am 17. Ju­ni 1926 als „Madrigalkreis Leipziger Studenten“ in der Mo­sche­les­straße 11 gegründet. Seit dem bietet der Chor ca.100 Stu­die­ren­den und anderen Universitätsangehörigen die Möglichkeit, im regen Musikleben der Universität und der Stadt Leipzig mitzuwirken. An diesem historischen Tag gestaltet der Chor eine musi­ka­lisch-sze­n­ische Erkundung an seinem Gründungsort. (Ein­tritt frei)

Lesung & Gespräch mit Clara Umbach

Lesung & Gespräch mit Clara Umbach


Buchhandlung Rotorbooks, Garten, Kolon­naden­straße 5-7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

In der Reihe „RE“ von Rotorbooks und der Liteaturzeitschrift Edit wird der Roman „Pizza Orlando“ von Clara Umbach vorgestellt. Darin geht es um Clara und Nina, die sich seit Jugendtagen kennen. Als sie nach vielen Jahren wieder aufeinandertreffen, leidet Nina bereits an den ersten Symptomen einer unheilbaren Erkrankung. Die beiden kommen sich näher und stürzen sich in eine rasende Liebesbeziehung. Doch wie lässt sich diese Liebe le­ben – angesichts der begrenzten Zeit, die bleibt? Die Moderation des Abend hat die Kulturwissenschaftlerin Greta Jebens. (Spen­den­emp­feh­lung 5–15 €, Anmeldung per E-Mail er­be­ten)

4 + 1 – ein treffen junger autorInnen

Schauspiel Leipzig, Ansicht vom Dittrichring, Foto: © Schauspiel Leipzig

4 + 1 – ein treffen junger autorInnen


Schauspiel Leipzig, Foyer 1, Bose­str. 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Für drei Tage im Juni dreht sich alles um den schreibenden Theaternachwuchs und bisher ungehörte Texte. Dafür wurden sechs deutschsprachige Schreibschulen und Literaturstudiengänge eingeladen, jeweils vier Studierende mit einem eigenen Text nach Leipzig zu schicken. Die Texte werden von Ensemblemitgliedern des Schauspiel Leipzig gelesen. Anschließende Gespräche bieten Gelegenheit, die schreibenden Newcomer kennenzulernen. Es wird unter anderem aus „Ich bin das Walross“ von Frederik Müller, Student am Institut für Sprachkunst Wien, gelesen. (Ein­tritt frei, Pro­gramm & Au­torIn­nen)

Offenes Studio

Offenes Studio


Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10

von: Museum der bildenden Künste Leipzig

Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren.
Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.

Führung & Gespräch: Hüte, Pelze, Un­ifor­men – Per­sön­lich­kei­ten im Porträt

Historisches Foto eines kleinen Jungen in dickem Mantel und mit Schiebermütze
Siegfried Emanuel, der Sohn von Abram Mittelmann 1924, Foto: Abraham Mittelmann © Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Führung & Gespräch: Hüte, Pelze, Un­ifor­men – Per­sön­lich­kei­ten im Porträt


Stadtgeschichtliches Museum, Haus Böttchergäßchen, Böttcher­gäßchen 3

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Mehr als 2000 Glas­ne­ga­tive wurden 1988 auf einem Leipziger Dachboden entdeckt, das Archiv des jüdischen Fotografen Abram Mittelmann. Er lebte und arbeitete mit seiner Familie von 1909 bis 1938 im Haus Peters­stein­weg 15. Die meisten Fotos sind Porträts von Frauen, Männern und Kindern, seiner Familie selbst, aber auch von SA-Män­nern. Ihre Schicksale, Leistungen oder Verstrickungen können jetzt erforscht werden. Das Stadtgeschichtliche Museum widmet Abram Mittelmann und den Personen auf seinen Fotos eine Sonderaustellung. Zum Dia­log-Don­ners­tag lädt Ausstellungskuratorin Johanna Sänger zu Führung und Gesprächen ein. (Ein­tritt frei)

Vernissage: Fragmente des Seins — Ein Arbeitsnachweis

Abstrakte Zeichnung, auf der eine liegende Figur zu erkennen ist
A. S. Luisenbach: The Dream of Awakening, verschiedene Materialien auf Leinwand, 2026

Vernissage: Fragmente des Seins — Ein Arbeitsnachweis


Tapetenwerk, Halle C01, Lützner Straße 91

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Im Tapetenwerk eröffnet eine Ausstellung mit Malerei und Grafik von Anne S. Luisenbach. Die autodidaktische bildende Künstlerin aus Leipzig ist seit einigen Jahren auf Reisen und lebt und arbeitet derzeit in Portugal. Ihre Bilder sind inspiriert von Menschen und all den bewussten und unbewussten Begebenheiten, die mit ihnen einhergehen. Daneben verarbeitet sie Begegnungen, Gedanken und Träume. In ihrer Arbeit kombiniert die Künstlerin Medien wie Ölfarbe, Kohle oder Pastell und nutzt dabei Linie, Kontrast und Struktur als Stilmittel. Eröffnung mit Drinks und DJ Sets von Screamin Jor­dan & Bottrop Boy (ge­öff­net bis zum 21.06.2026, Fr–So: 10–18 Uhr, Ein­tritt frei)

Führung durch das Stadtarchiv

Das Stadtarchiv in einer großen, mit Natursteinen verkleideten Messehalle
Das Stadtarchiv von Leipzig im ehemaligen sowjetischen Pavillon auf der Alten Messe, Foto: Till Schuster, © Stadtarchiv

Führung durch das Stadtarchiv


Stadtarchiv Leipzig, Straße des 18. Ok­to­ber 42

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Vom Leipziger Marktplatz bis zur Südspitze des Cospudener Sees – so viele Kilometer Archivgut befinden sich im Leipziger Stadtarchiv. Darunter sind neben den Akten der Stadtverwaltung auch über 90.000 Karten und Pläne, rund 4.000 Urkunden, mehr als 350.000 Fotografien, zahlreiche Modelle, Nachlässe und vieles mehr. Interessierte sind herzlich eingeladen, das Stadtarchiv bei dieser Führung zu entdecken und Einblicke in Bereiche zu erhalten, die der Öffentlichkeit sonst nicht zugänglich sind.  (Teil­nahme kostenlos, Anmeldung er­beten)

4 + 1 – ein treffen junger autorInnen

Schauspiel Leipzig, Ansicht von der Gottschedstraße, Foto: © Rolf Arnold

4 + 1 – ein treffen junger autorInnen


Schauspiel Leipzig, Foyer 1, Bose­str. 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Für drei Tage im Juni dreht sich alles um den schreibenden Theaternachwuchs und bisher ungehörte Texte. Dafür wurden sechs deutschsprachige Schreibschulen und Literaturstudiengänge eingeladen, jeweils vier Studierende mit einem eigenen Text nach Leipzig zu schicken. Die Texte werden von Ensemblemitgliedern des Schauspiel Leipzig gelesen. Anschließende Gespräche bieten Gelegenheit, die schreibenden Newcomer kennenzulernen. Unter anderem wird aus „Graupelschauer“ von Johanna Sausen gelesen. Sie ist Studentin an der Universität der Künste in Berlin. (Ein­tritt frei, Pro­gramm & Au­torIn­nen)

Charm of Finches

Charm of Finches


Philippus-Garten, Aurelien­straße 54

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das australische Duo Charm of Finches beschreibt seine Musik selbst als zeitgenössischen Kammerfolk. Die Schwestern Mabel und Ivy Win­dred-Wor­nes, die mittlerweile in Schottland leben, lassen sich in ihren Liedern von Märchen und der Schönheit der Natur inspirieren. Ihre harmonischen Gesänge (Video) bewegen sich gleichermaßen zwischen Melancholie und Staunen. Auf ihrer Tour durch Europa machen sie auch Halt in Leipzig und präsentieren unter anderem ihre neue Single „Meteor“. (Ein­tritt frei, Spende will­kommenn)

Brodyer Nächte - Lesung & Musik

Die Schriftstellerin Slata Roschal beim Erlanger Poetenfest 2022, Foto: Amrei-Marie via Wikimedia Commons, Lizenz CC BY-SA 4.0

Brodyer Nächte - Lesung & Musik


Klub der Kulturarbeiterinnen, Her­mann-Lieb­mann-Straße 88

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Der Warte für Kultur e. V. veranstaltet eine Reihe mit Literatur und Mu­sik - an Orten, die auf unterschiedliche Weise mit jüdischem Leben in Leipzig verbunden sind. Der Titel „Brodyer Nächte“ erinnert an die erste Leipziger Synagoge, die Brodyer Synagoge. Zur dritten Ausgabe liest die Schriftstellerin Slata Roschal Gedichte aus ihrem Band „Ich brauche einen Waffenschein ein neues bitteres Parfüm ein Haus in dem mich keiner kennt“ und Prosatexte. Die Musik kommt von dem Kontrabassisten und Komponisten Robert Lucaciu. (Ein­tritt frei, Spende er­beten)

Eröffnung der 32. Leip­ziger Jahres­aus­stellung „Bar“

Viele Menschen befinden sich vor un in einer großen Halle mit weit geöffneten Toren
Großer Andrang bei der Eröffnung der Leipziger Jahresausstellung 2025, Foto: © Sylvia Schade

Eröffnung der 32. Leip­ziger Jahres­aus­stellung „Bar“


Werkschau Halle 12, Spinnerei­str. 7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Leipziger Jahresausstellung vereint Kunstschaffende aller Altersgruppen und Bekanntheit aus Malerei, Fotografie, Grafik, Installation, Plastik, Skulptur und Medienkunst. Im ihrem Mittelpunkt stehen Gegenwartskunst und aktuelle Kunsttrends. Dabei soll Kunst nicht als elitäres Kulturgut betrachtet, sonden vielmehr in der Gesellschaft wirksam werden. Die Kunstschau lädt alle Be­su­cherIn­nen ein, sich mit unterschiedlichen Perspektiven auseinanderzusetzen und im Gespräch zu blei­ben - ganz wie an einer Bar. Zur Eröffnung wird auch bekannt gegeben, wer den Preis der Jahresaustellung 2026 erhält. (zu besichtigen bis zum 11.07.2026, Di– Sa: 13–18 Uhr, Eintritt frei)

TON IN TON - Ausstellung für Kunst und Musik

Vor einer Wand mit Fotos und Gemälden tritt eine Band auf.
Eindrücke von TON IN TON 2025, Foto: © FR Kunstpädagogik und Musikwissenschaft, Universität Leipzig

TON IN TON - Ausstellung für Kunst und Musik


Ostwache Leipzig, Gregor-Fuchs-Straße 45-47

von: LEIPZIG eintrittsfrei

TON IN TON wird von Studierenden der Kunstpädagogik und der Musikwissenschaft der Universität Leipzig organisiert. Ursprünglich ins Leben gerufen, um die beiden Fachrichtungen näher zusammen zu bringen, ist das Projekt heute offen für alle, die Lust haben, sich am künstlerischen Austausch zu beteiligen. Die Teilnehmenden können dabei entscheiden, ob sie eine Ausgangsarbeit beitragen, oder auf die Arbeit ei­ner / eines gelosten Part­nerIn ein­gehen - Musik auf Kunst oder Kunst auf Musik. TON IN TON bietet den Be­su­cherIn­nen so vielfältige sinnlich Eindrücke. Über das Wochenende kann nicht nur die Ausstellung besichtigt wer­den - zusätzlich finden Live-Bei­träge und Konzerte statt. (Ein­tritt frei, Pro­gramm)

4 + 1 – ein treffen junger autorInnen

Schauspiel Leipzig, Ansicht vom Dittrichring, Foto: © Schauspiel Leipzig

4 + 1 – ein treffen junger autorInnen


Schauspiel Leipzig, Foyer 1, Bose­str. 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Für drei Tage im Juni dreht sich alles um den schreibenden Theaternachwuchs und bisher ungehörte Texte. Dafür wurden sechs deutschsprachige Schreibschulen und Literaturstudiengänge eingeladen, jeweils vier Studierende mit einem eigenen Text nach Leipzig zu schicken. Die Texte werden von Ensemblemitgliedern des Schauspiel Leipzig gelesen. Anschließende Gespräche bieten Gelegenheit, die schreibenden Newcomer kennenzulernen. Zu Gast sind AutorInnen der Universität der Künste Berlin, zum Beispiel Pul Müller mit dem Text „PORT­LAND oder ER­ZÄHLT UNS NICHTS ÜBER LIFE­STYLE“. (Ein­tritt frei, Pro­gramm & Au­torIn­nen)

4 + 1 – ein treffen junger autorInnen

Schauspiel Leipzig, Ansicht von der Gottschedstraße, Foto: © Rolf Arnold

4 + 1 – ein treffen junger autorInnen


Schauspiel Leipzig, Foyer 1, Bose­str. 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Für drei Tage im Juni dreht sich alles um den schreibenden Theaternachwuchs und bisher ungehörte Texte. Dafür wurden sechs deutschsprachige Schreibschulen und Literaturstudiengänge eingeladen, jeweils vier Studierende mit einem eigenen Text nach Leipzig zu schicken. Die Texte werden von Ensemblemitgliedern des Schauspiel Leipzig gelesen. Anschließende Gespräche bieten Gelegenheit, die schreibenden Newcomer kennenzulernen. Unter anderem ist „alle:s marode“ von Laura Bernhardt zu hören. Sie ist Studentin am uniT DRAMA FORUM Graz. (Ein­tritt frei, Pro­gramm & Au­torIn­nen)

Eröffnung: Gespiegelt - Perspektiven zeit­genös­si­scher Radierung

Kristian Aggerholm Bruuns „The Passions (2)“ ist in der Ausstellung zu sehen, Photogravure © Künstlerin

Eröffnung: Gespiegelt - Perspektiven zeit­genös­si­scher Radierung


Museum für Druckkunst Leipzig, Nonnen­straße 38

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Mit dem Aufkommen des Holzschnitts im frühen, des Kupferstichs zur Mitte und schließlich der Radierung kurz vor Ende des 15. Jahr­hun­derts wird die Druckgrafik endgültig zur eigenständigen Kunstgattung. Deutschland hat eine reiche Tradition in diesen Techniken und eine lebendige heutige Kunstszene. Die Ausstellung „Gespiegelt. Perspektiven zeitgenössischer Radierung“ zeigt die Vielfalt moderner Grafik anhand aktueller Arbeiten von Studierenden und Lehrenden aus Kunsthochschulen in Braunschweig, Berlin und Leipzig. (Ein­tritt zur Eröffnung frei, sonst 6 / 4 €, geöffnet bis zum 30.08.2026, Mi–Fr: 10–17 Uhr, Sa+So: 11–17 Uhr)

Improvisationstheater mit „SCHLICHT & ergreifend“

Gruppenfoto auf dem die Spielerinnen und Spieler in unterschiedlichen theatralen Posen zu sehen sind
Improvisationstheater „SCHLICHT & ergreifend“, Foto: © Eva-Maria Schneider

Improvisationstheater mit „SCHLICHT & ergreifend“


DachTheater, Steinstraße 18

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Vom aufregenden Abenteuer über eine romantische Lovestory bis zum tief berührenden Drama kann bei dieser Theatergruppe alles passieren. Und gelacht werden darf sowieso. Verrückte, liebenswerte und unheimliche Charaktere werden von den Spie­lerIn­nen spontan zum Leben erweckt und eröffnen eine unendliche Welt improvisierter Geschichten. Als Inspiration dienen dabei Vorschläge und Ideen aus dem Publikum, die auf der Bühne im Nullkommanix in große Unterhaltung verwandelt werden. (Karten 8 / 6 €)

„Hasta la Raíz“ - Konzert mit dem Inter­natio­nalen Frauen­chor Leipzig

Gruppenfoto der Sängerinnen in bunter Auftrittskleidung auf der großen Bühne des Gewandhauses Leipzig
Der Internationale Frauenchor Leipzig 2023 nach seinem ersten Auftritt im Gewandhaus Leipzig, Foto: © Jens Klein

„Hasta la Raíz“ - Konzert mit dem Inter­natio­nalen Frauen­chor Leipzig


Stadtbibliothek, Oberlichtsaal, Wilhelm-Leusch­ner-Platz 10-11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Der Internationale Frauenchor Leipzig lädt zu einer musikalischen Reise durch Lateinamerika ein und zeigt die Vielfalt der dortigen Chormusik (Video). Diese steht für eine tiefe Verbundenheit zu Herkunft, Identität und über Generationen weitergegebenes Wissen. Die Sängerinnen aus Chile, Deutschland, der Slowakei, Costa Rica, Südkorea, El Salvador, Spanien, Kuba, Frankreich, Peru, Mexiko, Kolumbien und Venezuela führen ihr abwechslungsreiches Programm „Hasta la Raíz“ auf und möchten gemeinsam mit dem Publikum entdecken, wie Kultur und Menschlichkeit Völker weltweit verbinden können. (Ein­tritt frei, Spende er­beten)

Herje Mine

Herje Mine


Marienkirche, Lochmann­straße 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Herje Mine fühlen, leben und spielen Balkan-Musik in all ihrer Leidenschaft und Tiefe. Das Herz der fünf Mu­si­kerIn­nen aus Polen, Israel, Venezuela und Deutschland ist so wahrhaftig mit dieser wunderbaren Musik verbunden (Video), dass man sofort Fernweh, Sehnsucht und Tanzwut fühlt, hört man ihnen auch nur kurze Zeit zu. Herje Mine sind Doppelpreisträger (Jury und Publi­kums­preis) beim 31. Folk­herbst Festival in Plauen. Auch zu den  Sommerkonzerten in Stötteritz werden sie das Publikum mit ihrem Können in ein Reich der Sinnlichkeit und Leidenschaft entführen. (Ein­tritt frei, Spende er­beten)

Suna Vento

Suna Vento


Makan - Bar & Späti, Wurzner Str. 3

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Suna Vento, ein brandneues Projekt aus Leipzig, hat im letzten Jahr erfolgreich erste Konzerte gespielt. Die Auftritte der vier gestandenen Mu­si­kerIn­nen ist eine Reise zwischen Weltmusik und Jazz. Beziehungsweise verbinden sie diese beiden Richtungen (Profil & Hörproben auf Instagram). In der Spätibar Makan gibt es atmosphärische Klänge von Tal Sandman (E-Gi­tar­re), Eric Sacher (Vio­line), Fotis Julius Megas (Bass) und Arian Robinson (Schlag­zeug) mit viel Raum für freie Improvisation zu hören. (Ein­tritt auf Spen­den­basis)

Fête de la Musique

Konzert einer Band auf einer Freitreppe, das von vielen Menschen beobachtet wird
Die Hot Staff Brass Band bei der Fête de la musique vor der Schaubühne Lindenfels, Foto: © Rudolf Rübsamen

Fête de la Musique


Überall in der Stadt

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Ursprünglich in Frankreich ins Leben gerufen, hat sich die Fête de la Musique zu einem internationalen Mu­sik- und Kulturereignis entwickelt, das Menschen weltweit verbindet. So wird am 21. Juni – dem längsten Tag des Jah­res – auch in Leipzig wieder die Vielfalt der Musik und die Freude am gemeinsamen Musizieren in den Straßen, Cafés, Parks und auf den Plätzen der Stadt gefeiert. Da das Fest in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, sind die Bedingungen ideal, um den Tag musikalisch so richtig auszuschöpfen. Die feierliche Eröffnung findet um 13 Uhr am Westbahnhof mit einem Konzert des fran­zö­sisch-deut­schen Chors Chorbeau statt. (Eintritt frei, Programm)

Offener Sonntag im Capa-Haus

Blick durch die offene Tür in die Ausstellung „War is Over“
Blick in die Ausstellung „War is Over“, Foto: Markus Scholz, © Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Offener Sonntag im Capa-Haus


Capa-Haus, Jahn­allee 61

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das Capa-Haus ist eine wichtige Leipziger Erinnerungsstätte an den Nationalsozialismus und 2. Welt­krieg, aber auch an den Widerstand und die Befreiung 1945. Im April 1945 kam Robert Capa als US-ameri­kani­scher Kriegsfotograf in die Stadt. In der Jahn­allee 61, dem heutigen Capa-Haus, entstand seine weltbekannte Fotoserie „Last Man to Die“. Diese Fotos und ihre Entstehung stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „War is Over“. Die Schau ist am Sonntag zu besichtigen und zu jeder vollen Stunde werden Kurzführungen angeboten. Zusätzlich kann man bei dieser Gelegenheit auch die Sonderausstellung „Fred Stein und der Spanische Bürgerkrieg“ besichtigen. (Ein­tritt frei)

Sonntagsführung durch die Deutsche National­biblio­thek

Blick in den historischen Lesesaal mit seinen originalen Holztischen und -stühlen und Bücherregalen bis zur Decke
Der historische Lesesaal der Geisteswissenschaften, Foto: DNB / Tina Bode

Sonntagsführung durch die Deutsche National­biblio­thek


Treff: Bibliotheksfoyer, Deutsche Nationalbibliothek, Deutscher Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Am Gründungsstandort Leipzig treffen Geschichte, Gegenwart und Zukunft von Deutschlands größter Archivbibliothek aufeinander. Bei einem informativen Rundgang durch das denkmalgeschützte Bibliotheksgebäude und den modernen Erweiterungsbau erfahren die Teil­ne­merIn­nen, warum die Deutsche Nationalbibliothek diesen Namen trägt – und was sie von anderen Bibliotheken unterscheidet. Außerdem können sie die Sammlungen entdecken, mehr über der Aufgaben erfahren und einen Ort erkunden, an dem Wissen bewahrt und lebendig gehalten wird. (Teil­nahme kosten­los)

Bürgerfest Kleinzschocher

Viele Menschen in einem grünen Hof mit Ständen und Tischen und Bänken
Gäste beim Bürgefest Kleinzschocher im Pfarrgarten der Taborkirche, Foto: © Barbara Röhner

Bürgerfest Kleinzschocher


Pfarrgarten Taborkirchgemeinde, Windorfer Straße 45A

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Bürgerinitiative Kleinzschocher lädt bereits zum 12. Mal zum Stadtteilfest ein. Es gibt wieder viel Musik, unter anderem von der Akkordeonschule Tremolo, dem Chor der Hochschule für Grafik und Buchkunst oder der Band Lipsi Tight. Währenddessen verzaubert das Papiertheater ZSCHO die Gäste, der Verein Familien im Zentrum bietet Spiele und Glitzertattoos an, die Leutzscher Füchse sorgen für Spannung beim Tischtennis und es finden Kirch­turm-Füh­rungen statt. Zusammen mit Flohmarkt, Lesung und Bastelständen ist sicher für jeden etwas dabei. Auch für das leibliche Wohl wird mit Kaf­fee & Kuchen und später Gegrilltem gesorgt. (Ein­tritt frei, Programm)

University of Louisville Cardinal Singers

Gruppenfoto der lächelnden Sängerinnen und Sänger in schwarzer Auftrittskleidung auf einer Treppe
Die University of Louisville Cardinal Singers mit ihrem Chorleiter Kent Hatteberg, Foto: © Ensemble

University of Louisville Cardinal Singers


Nikolaikirche, Nikolai­kirch­hof 3

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die University of Louisville Cardinal Singers gehören zu den herausragenden Universitätschören der USA und begeistern auf internationalen Konzertreisen Publikum auf der ganzen Welt. Mit Präzision, Ausdruckskraft und einer mitreißenden Bühnenpräsenz zeigt das Ensemble, wie lebendig und emotional Chormusik sein kann. Das ist nicht nur bei wunderschönen Interpretationen von klassischen Chorwerken (Video) zu spüren, sondern auch mit den modernen, energiegleadenen Spirituals und Gospelsongs der jungen Sän­gerIn­nen. Auf ihrer Europatournee präsentieren sie in Leipzig das Programm „Earth, Sea & Spirit“. (Ein­tritt frei)

Jubiläumskonzert: 20 Jahre Ensemble TonART

Jubiläumskonzert: 20 Jahre Ensemble TonART


Peterskirche, Schletter­straße 5

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Seit seiner Gründung bietet das Ensemble TonART die Möglichkeit für 20 sangesbegeisterte Leip­zigerIn­nen, ihr Können zu einer gemeinsamen Tonkunst zu verknüpfen. Grundlage ist die Vorbildung u.a. im Leipziger Uni­versi­täts­chor, Rundfunkjugendchor Wernigerode und in der Schola Cantorum. Mit einem vielfältigen Repertoire aus sakralen und weltlichen A-cap­pella-Werken von der Renaissance bis zu zeitgenössischer Musik schaffen es die Sän­gerIn­nen, ihr Publikum in stimmungsvollen Konzerten zu begeistern. Zu seinem Jubiläumskonzert hat das Ensemble die Chöre amici musicae und Collegium Thomanum eingeladen. Alle zeigen Ausschnitte aus ihrem Repertoire und als Höhepunkt werden sie gemeinsam singen. (Ein­tritt frei, Spende er­beten)

Spurensuche: Eine jüdische Familien­geschichte

Spurensuche: Eine jüdische Familien­geschichte


Bibliothek Schönefeld, Shukow­str. 56

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Avishay Golz ist Sohn der jüdischen Lepzigerin Edith Gutter. Sie überlebte die Shoa und ist nach dem 2. Welt­krieg nach Haifa gegangen. Dort wurde der Autor geboren, studierte Medizin und arbeitete als Arzt. Nach dem Ruhestand beschloss er, die Geschichte seiner Familie aufzuschreiben. 2004 besuchte er Leipzig das erste Mal und ist der Stadt seither liebevoll verbunden. Die Spurensuche führte ihn aber noch weiter, von der Ukraine bis nach Holland. Davon berichtet sein Buch, das nicht nur eine Dokumentation ist, sondern auch ein Zeugnis der Versöhnung. Die Lesung ist eine Kooperation mit dem Tor nach Zion e. V. im Rahmen der Jüdischen Woche Leipzig. (Ein­tritt frei, Anmeldung per E-Mail er­beten)

Das bekommen Sie schrift­lich - Führung zu Schrift­design & Schriftgeschichte

Ein Ausstellungsraum mit einer breiten Glasfront nach außen, vielen Glasvitrinen und Sitzgelegenheiten
Blick in die Dauerausstellung „Zei­chen – Bü­cher – Netze: von der Keilschrift zum Binärcode“, Foto: © PUNCTUM, Bertram Kober

Das bekommen Sie schrift­lich - Führung zu Schrift­design & Schriftgeschichte


Treff: Museumsfoyer, Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutscher Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Schrift in allen möglichen Formen umgibt uns täglich. Meist ohne dass wir es bemerken, prägt sie unsere Wahrnehmung von Informationen, unseren Blick auf die Welt. Ihr Aussehen ist nicht zufällig, sondern trägt jahrhundertealte Grundsätze des Designs in sich, reagiert aber auch auf neue Entwicklungen. Anhand der Dauerausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums und einiger Objekte aus den Sammlungen wird gezeigt, wie Schrift entstanden ist, welche Techniken sie geformt haben, wie sie entworfen wird - und wie sie letztlich auch Ausdruck ihrer jeweiligen Zeit ist. (Teil­nahme kosten­los)

Podiumsdiskussion: Rechter Kultur­kampf auf Leipziger Bühnen

Podiumsdiskussion: Rechter Kultur­kampf auf Leipziger Bühnen


Werk 2, Halle D, Koch­straße 132

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Rechtsoffene Musikveranstaltungen, sogenannte Grau­zo­nen-Kon­zerte, haben auch in Leipzig Aufwind. Tausende Menschen gehen zu Weimar, Rammstein, Naidoo und Co. Die Locations sind nicht als eindeutig rechts zu verorten, aber ihre Türen stehen der Szene anscheinend offen. Die Podiumsdiskussion untersucht, inwieweit rechte Positionen und Personen schon im musikalischen Mainstream angekommen sind. Braucht es überhaupt noch klassische Rechtsrockkonzerte, wenn die Ideologie längst über andere Veranstaltungen vermittelt wird? Es sprechen unter anderem Lena Stoehrfaktor (Rap­perin), Dr. Thorsten Hindrichs (Musik­wissen­schaftler und Rechts­rocke­xperte) sowie Inga von der Band Kapa Tult. (Ein­tritt frei)

Buchvorstellung: „Der Foto­graf Fred Stein“

Buchvorstellung: „Der Foto­graf Fred Stein“


Deutsche Nationalbibliothek, Vortragsraum, Deutscher Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Hannah Arendt mit Zigarette, Thomas Mann am Schreibtisch, der lächelnde Einstein, Brecht im Profil - diese Aufnahmen sind weltberühmt, aber wer hat sie aufgenommen? Anlässlich der Ausstellung „Out of Exile. The Photography of Fred Stein“ stellt der Historiker Daniel Siemens seine gerade erschienene Biografie über den Fotografen und jüdischen Exilanten Fred Stein (1909–1967) vor. Daniel Siemens ist Professor für europäische Geschichte an der Newcastle University in Großbritannien und Autor mehrerer Bücher zur Geschichte des 20. Jahrhunderts. (Ein­tritt frei, Anmeldung)

Ophelias Tränen

Ophelias Tränen


Schauspiel Leipzig, Foyer 1, Bose­str. 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Wie so oft stellt sich Ophelia die stille Frage: „Weinen oder nicht weinen?“ Damit sich alle gut fühlen, entscheidet sie sich meist für Letzteres. Geweint wird dann ganz alleine unter der Dusche. Doch dann beginnt sie ihre Tränen zu sammeln und aufzukochen. Nebst süßen Mäusen und personifizierten Zweifeln sind natürlich auch Pop-Iko­nen wie Billie Eilish und Lana Del Rey geladen zu einem Abend über Urgewalt, Verwandlung und Zärtlichkeit, über Oberflächlichkeit und Abgrundtiefe. Bei Paula Wintelers Soloabend ist auf jeden Fall alles ganz wahnsinnig traurig. (Karte 5 €)

Studio - Monologvorspiel von Schauspielstudierenden

Studio - Monologvorspiel von Schauspielstudierenden


Schauspiel Leipzig, Diskothek, Bose­straße / Ecke Dittrichring

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Nach ihrem Grundstudium an der Hochschule für Musik und Theater werden acht Studierende im Studio Leipzig mitten im Theaterbetrieb des Schauspiel Leipzig weiter ausgebildet. Während dieser Ausbildung spielen die Studierenden in Produktionen innerhalb des Repertoires, erhalten Unterricht von erfahrenen Kol­legIn­nen aus dem Ensemble und zeigen die Ergebnisse in öffentlichen Vorspielen sowie in einer eigenen Produktion. Heute Abend präsentieren sie acht neue Monologe, die in Vorbereitung ihrer Studioinszenierung entstanden sind. (Ein­tritt frei, kostenlose Karten nur an der Theater­kasse)

Führung: Einer Diktatur auf der Spur

Das historische Portal zum heutigen Stasi-Unterlagen-Archiv in Leipzig
Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig in der „Runden Ecke“, Foto: © Bundesarchiv

Führung: Einer Diktatur auf der Spur


Stasi-Unter­lagen-Archiv Leipzig, Dittrich­ring 24

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Im Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig wird die Hinterlassenschaft der ehemaligen Stasi-Bezirksverwaltung Leipzig verwahrt, erschlossen und zugänglich gemacht. Insgesamt lagern im Archiv 5.736 laufende Meter Unterlagen, darunter mehr als 2,8 Mil­lio­nen Karteikarten. Während der Führung erhalten die Teil­neh­merIn­nen detaillierte Einblicke in die Struktur und Arbeitsweise der DDR-Geheim­polizei. Anhand von Beispielakten werden insbesondere die Überwachungsmethoden der Stasi beleuchtet. Ebenso wird über die heutige Nutzung der Unterlagen informiert. (Teil­nahme kostenlos, Reservierung per E-Mail oder unter 030 18665-3211 emp­fohlen)

Führung: Hidden Places in der Natio­nal­bi­blio­thek

Das historische Gebäude der Deutschen Nationalbibliothek mit seinen modernen Erweioterungsbauten
Die Deutschen Nationalbibliothek und der vierte Erweiterungsbau mit dem Deutsche Buch- und Schriftmuseum, Foto: DNB / Peter Kühne

Führung: Hidden Places in der Natio­nal­bi­blio­thek


Treff: Museumsfoyer Deutsches Buch- und Schrift­museum, Deutscher Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Was gibt es Spannenderes als einen Blick hinter die Kulissen? Mit über 600 Räu­men ist die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig ein Eldorado an einzigartigen Orten und Geschichten. Der Rundgang bietet einen Blick hinter die ein oder andere sonst verschlossene Tür in einer der größten Bibliotheken des Landes. Vom Keller bis ins Dachgeschoss geht es bei der Führung durch ein Gebäude, das seit seiner Gründung stetig gewachsen ist und viele Geschichten zu erzählen hat. (Teil­nahme kosten­los)

Leipziger Straßen­theater­tage

Sechs Clowns treten mit verschiedenen Instrumenten in der Leipziger Innsenstadt auf.
Die Leipziger Nasen bei den Straßentheatertagen 2025, Foto: © Leipziger Nasen e. V.

Leipziger Straßen­theater­tage


Eisenbahnstraße

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Alle Jahre wieder verwandeln Clownerie, Improtheater, Puppenspiel und Akrobatik Leipzig in einen Zirkus des Lebens. In diesem Jahr gibt es das Spektakel nicht nur in der Innenstadt, sondern in gleich mehreren Stadtteilen zu erleben. Gespielt wird auf öffentlichen Straßen und Plätzen, wo die Zu­schau­erIn­nen spontan entscheiden können, ob sie bleiben oder weitergehen möchten. Am Donnerstag wird die Eisenbahstraße zur Bühne. Mit Clownesken Szenen tritt die Compagnie Lapadou 16 Uhr am Ost-Pas­sage-Theater auf und Clownin Trine sowie die Leipziger Nasen flanieren 16 bzw. 17 Uhr über die Straße. (Ein­tritt frei)

Eine jüdische Musikerfamilie — Konzert zur jüdischen Woche

Eine jüdische Musikerfamilie — Konzert zur jüdischen Woche


Sommersaal des Bach-Archivs

von: Bach-Museum Leipzig

Das Bach-Archiv Leipzig und das Kultur- und Begegnungszentrum »Ariowitsch-Haus e. V.« laden im Rahmen der Jüdischen Woche in Leipzig zu einem Konzert im Sommersaal des Bach-Archivs ein. Die Jüdische Woche ist Teil von »Tacheles 2026: Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen«. Im Mittelpunkt steht die Musik am Hofe von Königin Elisabeth I., gespielt von der Familie Bassano. Das Konzert beleuchtet die Geschichte dieser jüdischen Musikerfamilie, die von Italien nach England emigrierte, um dort das königliche Blockflötenensemble zu begründen.

Werke von Giovanni Bassano, Christopher Tye, John Dowland und John Baldwin

Menashe Lukin (Renaissance-Blockflöte), João Battista Tabora (Renaissance-Blockflöte), Clara Faniusi (Renaissance-Blockflöte)

Der Eintritt ist frei – Spenden für die Musiker werden erbeten.

Foto: Bach-Archiv Leipzig/Jens Schlüter

„Soft Utopian City“ - Ge­spräch mit der Künst­lerin Klara Meinhardt

Zwei Kinder spielen mit den weiß-blauen Elementen des Kunstwerks
Klara Meinhardt: Soft Utopian City, Installationsansicht, Foto: © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

„Soft Utopian City“ - Ge­spräch mit der Künst­lerin Klara Meinhardt


Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Im großen Hof im Erdgeschoss des MdbK türmen sich bereits aus der Ferne gut sichtbare, blau leuchtende Elemente aus weichem Material. Es handelt sich um Soft Utopian City von Klara Meinhardt. Diese Kunst darf nicht nur, sie soll angefasst werden. Jede/r darf eine eigene Stadt bauen, frei und voller Fantasie. Die in Leipzig lebende Künstlerin befasst sich intensiv mit städtischen Räumen und verbindet bei ihrer Installation das Urbane mit der Natur. Die Stoffbezüge hat sie mit Motiven bedruckt, die ihr in Steinbrüchen und im Wald begegnet sind. Im Gespräch mit der Kuratorin Jenny Graser berichtet Klara Meinhardt von ihrer Motovation und über die Entstehung des Kunstwerks. (Teil­nahme kosten­los)

Ophelias Tränen

Ophelias Tränen


Schauspiel Leipzig, Foyer 1, Bose­str. 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Wie so oft stellt sich Ophelia die stille Frage: „Weinen oder nicht weinen?“ Damit sich alle gut fühlen, entscheidet sie sich meist für Letzteres. Geweint wird dann ganz alleine unter der Dusche. Doch dann beginnt sie ihre Tränen zu sammeln und aufzukochen. Nebst süßen Mäusen und personifizierten Zweifeln sind natürlich auch Pop-Iko­nen wie Billie Eilish und Lana Del Rey geladen zu einem Abend über Urgewalt, Verwandlung und Zärtlichkeit, über Oberflächlichkeit und Abgrundtiefe. Bei Paula Wintelers Soloabend ist auf jeden Fall alles ganz wahnsinnig traurig. (Karte 5 €)

Katze im Sack

Ein Ensemble aus vier Musikern spielt sitzend auf einer kleinen Bühne.
Überraschungsabend von und mit dem Ensemble des Schauspiel Leipzig, Foto: © Rolf Arnold

Katze im Sack


Schauspiel Leipzig, Foyer 1, Bose­str. 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Hopp oder top, Yin oder Yang, Schrödinger oder Mieze­katze - das Ensemble des Schauspiel Leipzig gibt sich geheimnisvoll und verrät nichts, aber auch gar nichts darüber, was an diesem fulminanten, berührenden, glamourösen und absolut einzigartigen Abend geschehen wird. Es ist eben „Die Katze im Sack“. Das neugierige Publikum wird sich bis zur Vorstellung gedulden müs­sen ... (Kar­te 5 € - ab­gesagt)

Studio - Monologvorspiel von Schauspielstudierenden

Studio - Monologvorspiel von Schauspielstudierenden


Schauspiel Leipzig, Diskothek, Bose­straße / Ecke Dittrichring

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Nach ihrem Grundstudium an der Hochschule für Musik und Theater werden acht Studierende im Studio Leipzig mitten im Theaterbetrieb des Schauspiel Leipzig weiter ausgebildet. Während dieser Ausbildung spielen die Studierenden in Produktionen innerhalb des Repertoires, erhalten Unterricht von erfahrenen Kol­legIn­nen aus dem Ensemble und zeigen die Ergebnisse in öffentlichen Vorspielen sowie in einer eigenen Produktion. Heute Abend präsentieren sie acht neue Monologe, die in Vorbereitung ihrer Studioinszenierung entstanden sind. (Ein­tritt frei, kostenlose Karten nur an der Theater­kasse)

Leipziger Straßen­theater­tage

Vor einem roten Vorhang sitz ein Clownspaar auf einer Bank und daneben auf Stühlen eine gitarristin und ein Geiger
Compagnie Lapadou und das Duo Saverio bei ihrem Programm „Clowns Meets Klassik“, Foto: © Compagnie Lapadou

Leipziger Straßen­theater­tage


Karl-Heine-Straße

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Jedes Jahr verwandeln Clowns, Improtheater, Puppenspiel und Akrobatik Leipzig in einen Zirkus des Lebens. Dieses Mal findet das Spektakel nicht nur in der Innenstadt, sondern in gleich mehreren Stadtteilen statt. Gespielt wird auf öffentlichen Straßen und Plätzen, wo die Zu­schau­erIn­nen spontan entscheiden, ob sie bleiben oder weitergehen möch­ten - am Freitag im Leipziger Westen. Dort sind z.B. 15 Uhr die Compagnie Lapadou und das Duo Saverio mit ihrem Programm „Clowns Meets Klassik“ am Westwerk zu sehen oder die inklusive Theatergruppe 100Pro mit dem Stück „Ich und Du“, 16 Uhr auf Höhe der Karl-Heine-Str. 44. (Ein­tritt frei, Pro­gramm)

Offenes Studio

Offenes Studio


Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10

von: Museum der bildenden Künste Leipzig

Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren.
Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.

Exkursion: Gesteins- und Fossilien­samm­lung der Uni­ver­sität Leipzig

In einem Ausstellungsraum ist in einer Glasvitrine das Skelett eines großen Tieres zu sehen.
Das Skellett einer Seekuh wurde im Tagebau Zwenkau gefunden und ist Beweis für die maritime Vergangenheit Sachsens, Foto: © Stefan Krüger

Exkursion: Gesteins- und Fossilien­samm­lung der Uni­ver­sität Leipzig


Institut für Geophysik und Geologie, Tal­straße 35

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Geologisch-Paläontologische Sammlung der Universität Leipzig zählt zu den größten und bedeutendsten Fossil- und Gesteinssammlungen des Landes. Sie umfasst heute ca. 85.000 Stücke. Im Rahmen seiner aktuellen Wechselausstellung zum Thema Geologie und Paläontologie lädt das Naturkundemuseum zur Besichtigung und Führung in die Sammlung der Universität ein. Ihr Leiter Frank Bach stellt besondere Exponate vor und macht die vielfältige geologische Vergangenheit Sachsens und Mitteldeutschlands erlebbar. (Teil­nahme kostenlos, Anmeldung unter 0341 982210)

Leerstellen Sichtbarmachen. Eine Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Woche Leipzig 2026

Leerstellen Sichtbarmachen. Eine Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Woche Leipzig 2026


Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10, 04109 Leipzig

von: Museum der bildenden Künste Leipzig

Jüdische Familien, Sammler*innen und Künstler*innen waren vor 1933 ein wichtiger Bestandteil des Leipziger Kulturlebens. Ihr Beitrag und ihr Engagement sind ebenso wie ihre Lebensgeschichten mit der Verfolgung, der Vertreibung und Ermordung im Nationalsozialismus aus dem Gedächtnis der Stadt gelöscht worden. Ihr Fehlen hat Leerstellen hinterlassen. Diese zu füllen und an die Menschen zu erinnern, ist eine wichtige Aufgabe im Umgang mit der Sammlung sowie der Geschichte des MdbK.

Lina Frubrich führt zur Rauminstallation von Shlomit Lehavi und Sharon Adler, Die Arbeit befindet sich im Foyer des Museums und setzt sich dort mit dem prominenten Stiftermosaik von Stephan Huber auseinander.

 

 

Eine Reise durch die Welt der Klaviermusik

Eine Reise durch die Welt der Klaviermusik


Ariowitsch-Haus, Hinrich­sen­straße 14

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Der Leipziger Pianist Max Mostovetski lädt zu einer musikalischen Reise durch verschiedene Epochen und Stilrichtungen der Klaviermusik ein. Auf dem Programm stehen Werke großer Komponisten wie Bach, Mendelssohn und Gershwin. Der Musiker moderiert das Konzert selbst und gibt spannende Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Stücke sowie in das Leben der Komponisten. Das Publikum erwartet ein abwechslungsreiches und informatives Konzerterlebnis, das musikalische Harmonie und stilistische Kontraste miteinander verbindet. (Ein­tritt frei)

Showtime (ein ent­täu­schen­der Abend)

Showtime (ein ent­täu­schen­der Abend)


Schauspiel Leipzig, Foyer 1, Bose­str. 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Hauptdarstellerin erkrankt? Chor im Streik? Orchester im Stau? Wenn alle Stricke reißen, rettet er den Abend: Der Universalschauspieler! Er beherrscht über 100 Rol­len und setzt sich sofort ins Taxi, um die möglichst exakte Kopie eines Anderen zu werden. Felix Krakaus berstend komischer und abgrundtief trauriger Monolog wird für Tilo Krügel und Denis Petković Ausgangspunkt für ihr szenisches Projekt und einer Reflexion über das Theater, das Leben und den ganzen Rest. (Kar­te 5 €)

Leipziger Straßen­theater­tage

Treten am Freitag in der Peterstraße auf: Action & Drama, Foto: © Eva-Maria Schneider

Leipziger Straßen­theater­tage


Peterstraße

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Auch 2026 verwandeln Clownerie, Improtheater, Puppenspiel und Akrobatik Leipzig in einen Zirkus des Lebens. In diesem Jahr gibt es das Spektakel nicht nur in der Innenstadt, sondern in gleich mehreren Stadtteilen zu erleben. Gespielt wird auf öffentlichen Straßen und Plätzen, wo die Zu­schau­erIn­nen spontan entscheiden, ob sie bleiben oder weitergehen möchten. Am Freitag gibt es in der Peterstraße unter anderem 16.30 Uhr Improtheater mit den Gruppen All Inclusive und Ac­tion & Drama (vor Hugen­dubel) oder es ist 17 Uhr vor Peek & Cloppenburg Minifigurentheater mit Aurélié Fyferling und Fine Fröhlich zu bestaunen. (Ein­tritt frei, Prog­ramm)

„Immer wieder anfangen“ - Konzert mit dem Niels Gade Chamber Orchestra

„Immer wieder anfangen“ - Konzert mit dem Niels Gade Chamber Orchestra


Hochschule für Musik und Theater, Großer Saal, Grassi­straße 8

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das Niels Gade Chamber Orchestra ist ein junges Kammerorchester, das aus einer studentischen Initiative an der HMT Leipzig entstand. Die Mu­si­kerIn­nen stammen aus unterschiedlichen Ländern und sind eine lebendige Gemeinschaft, die ihr Talent weiterentwickeln, den internationalen Austausch fördern und neue Impulse setzen möchte. Im heutigen Programm geht es um den Neuanfang, der immer eine Herausforderung bedeutet. Klangvoll wird gezeigt, wie sich Mut zum Wandel auszahlt und wie aus Risiko, Aufbruch und Zweifel etwas völlig Neues entstehen kann. Zu hören sind Arvo Pärt: Summa, Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert c-Moll (Solist: Prof. Caspar Frantz – Klavier) und Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 1. (Ein­tritt frei)

„Bareroots“ - Jonglage und Objekt­theater

Zwei Artistinnen tanzen barfuß auf einer kleinen Bühne und junglieren mit weißen Bällen.
Lena Kautz und Nastasja Jagodić, Foto: © Christein van Hoffen

„Bareroots“ - Jonglage und Objekt­theater


Kulturbar froelich & herrlich im Westflügel, Hähnel­straße 27

von: LEIPZIG eintrittsfrei

2 Personen, 4 Hände, 9 wei­ße Bälle, 20 Ze­hen und Kresse sind der Ausgangspunkt für das Stück der Jongleurinnen Lena Kautz (Deut­schland) und Nastasja Jagodić (Ita­lien). Eine kleine, quadratische Spielfläche ermöglicht eine dichte, fein verwobene Performance, in der Gesten und Jonglage in den Vordergrund treten. Es ist ein Stück der De­tails – Details, die auf einer größeren Bühne verloren gingen. Lena und Nastasja haben sich bei ihrem Studium kennengelernt und arbeiten seit vorletztem Jahr gemeinsam in einem Jonglage Kollektiv. Sie zeigen einen Ausschnitt ihrer aktuellen Produktion „Bareroots“, die im Frühjahr 2027 Premiere feiern wird. Im Anschluss gibt es ein Nachgespräch. (Ein­tritt frei, Spende er­beten)

Leipziger Straßen­theater­tage

Clown Gernot Knall kommt um 11 Uhr zum Spielplatz Rennbahnweg, Foto: © Knalltheater

Leipziger Straßen­theater­tage


Clara-Zetkin-Park

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Im Juni verwandeln Clowns, Improtheater, Puppenspiel und Akrobatik Leipzig wieder in einen Zirkus des Lebens. Am Samstag verlagert sich das Geschehen in den Clara-Zetkin-Park. Dort gibt es für die kleinen Theaterliebhaber um 11 Uhr am Spielplatz Rennbahnweg Kinderimprotheater. 16 Uhr tritt an der Sachsenbrücke die Theatergruppe Spielbande auf. Als krönender Abschluss findet 17 Uhr das Endspiel der 1. Leip­ziger Fußballtheater WM statt! Dann spielen die Teil­neh­me­rIn­nen auf der „AOK Wiese“ in der Nähe der Sachsenbrücke in Kostümen um den neuen Ti­tel - kommentiert von Schauspielerin Julia Berke, die eigentlich überhaupt keine Ahnung von Fußball hat ... (Ein­tritt frei)

Gohliser Sommerfest

Vor einem großen Glasgebäude sind viele Menschen zwischen Bierbänken und Ständen unterwegs.
Eindrücke vom Gohliser Sommerfest am Kunsttanker, Foto: Bürgerverein Gohlis

Gohliser Sommerfest


Kunsttanker, Lindenthaler Str. 61-65

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das Gohliser Sommerfest versteht sich als Ort der Be­geg­nung – mit Raum für Austausch, gemeinsames Erleben und ein entspanntes Miteinander. Auch in diesem Jahr findet der abwechslungsreiche Tag auf dem Gelände des Kunst­tankers / Makerspace Leipzig statt. Kinder können bei der Kindertischlerei Pi­noc­chio & Hornbach oder im Mitmachzirkus Klatschmohn kreativ werden. Mitmachangebote von Handwerk bis Tanzgruppe laden ein, aktiv zu werden und am Abend können die Gäste dem Bühnenprogramm mit Sésia Limòn, Alehlokapi und Lyn & The Fingers folgen. Für das leibliche Wohl ist mit einem Kuchenbasar oder Deftigem vom Grill ebenfalls gesorgt. (Ein­tritt frei, Pro­gramm)

Hippie Yeah Sommerfest der Bandcommunity Leipzig

Eine Sängerin ist bei einem Konzert von der Bühne in das Publikum gekommen und singt zwischen vielen Menschen und Luftschlangen.
Eindrücke vom Hippie Yeah Sommerfest, Foto: © Andreas Krüger

Hippie Yeah Sommerfest der Bandcommunity Leipzig


Freigelände der Bandhaus Manufaktur, Saarländer Straße 7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das kostenfreie, familienfreundliche Sommerfest begeistert seit 2011 Groß und Klein. Auf der Open-Air-Büh­ne ist eine bunte Auswahl lokaler und überregionaler Bands zu erleben. Der Opener wurde traditionell bei einem Voting aus Schüler- und Newcomerbands ausgewählt und ist in diesem Jahr Froschpit mit Funk Rock aus Leipzig. Neben den Konzerten von sechs Bands hat die Bandcommunity ein umfangreiches Rahmenprogramm für die ganze Familie zu­sam­men­ge­stellt - mit Spiel- & Bastelangeboten, Mit­mach-Zirkus, Plansch­becken & Matschstrecke, Quiz und natürlich auch kulinarischen Angeboten. (Ein­tritt frei, Line Up  & Pro­gramm)

Eröffnung: Daisies - Eine neue Generation erobert Räume

Eröffnung: Daisies - Eine neue Generation erobert Räume


Galerien der Baumwollspinnerei, Spinnerei­straße 7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Daisies - Gänseblümchen - sind eine Spezies, die Beton sprengt und sich Raum nimmt, wo kein Platz für sie vorgesehen war. 13 SpinnereiGalerien bündeln am Samstag ihre Kräfte, um eine neue Generation von Künst­lerIn­nen vorzustellen. Alle Galerien zeigen Werke, die noch nie in der Spinnerei zu sehen waren. Eine solidarische und eine optimistische Geste: mehr als 20 neue Stimmen, die für Aufbruch und den Glauben an eine starke und energische Zukunft der zeitgenössischen Kunst stehen. „Daisies“ möchte so niederschwellig wie möglich junge Kunst für Menschen und Menschen für junge Kunst öffnen. (Ein­tritt frei)

Jubiläumskonzert: 15 Jahre chorbeau

Ein Chor tritt in einer Kirchenruine auf
chorbeau bei einem Konzert in der Kirchenruine Wa­chau, Foto: © Chor

Jubiläumskonzert: 15 Jahre chorbeau


Kupfersaal, Kupfer­gasse 2

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Der deutsch-französische Chor schaut mit diesem Konzert auf ereignisreiche Jahre zurück. Seit seiner Gründung steht er für die Freude am gemeinsamen Singen und das Interesse an deutscher und französischer Musik. Neben klassischen Konzerten gestaltete chorbeau auch Programme mit Mu­si­kerIn­nen der Pop-, Jazz- und Elektroszene, hat andere Chöre in Frankreich und der Schweiz besucht und mehrere Theaterprojekte begleitet. Zum Jubiläumskonzert präsentieren die Sän­gerIn­nen ein Best-of aus 15 Jah­ren Chorleben. Neben den Klassikern gibt es auch Popsongs und Chansons zu hören. Unterstützt von Barbara Greulich & Band werden dabei viele Stücke ganz neu interpretiert. (Ein­tritt frei)

Studio - Liedvorspiel der Schauspielstudierenden

Studio - Liedvorspiel der Schauspielstudierenden


Schauspiel Leipzig, Diskothek, Bose­straße / Ecke Dittrichring

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Nach ihrem Grundstudium an der Hochschule für Musik und Theater werden acht Studierende im Studio Leipzig mitten im Theaterbetrieb des Schauspiel Leipzig weiter ausgebildet. Während dieser Ausbildung spielen die Studierenden in Produktionen innerhalb des Repertoires, erhalten Unterricht von erfahrenen Kol­legIn­nen aus dem Ensemble und zeigen die Ergebnisse in öffentlichen Vorspielen sowie in einer eigenen Produktion. An diesem Abend präsentieren sie Lieder, die Prof. Frank Raschke von der HMT Leipzig mit ihnen erarbeitet hat und am Klavier begleitet. (Ein­tritt frei, kostenlose Karten nur an der Theater­kasse)

Gesprächskonzert: Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach

Gesprächskonzert: Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach


Sommersaal des Bach-Archivs

von: Bach-Museum Leipzig

Wie bedeutend jüdische Familien für die Pflege und Verbreitung der Musik Johann Sebastian Bachs und seiner Familie waren, beleuchtet eine Sonderausstellung im Bach-Museum. Das Gesprächskonzert zur Ausstellung bringt dem Publikum Werke der Familie Bach und ihre Verknüpfung mit jüdischen Familien nahe.

Der Eintritt ist frei. Spenden für die Musiker werden erbeten.

MondayBoxxx - The Real Jazz Orchestra

Foto des Real Jazz Orchesters in den historischen Räumen des Westflügel Leipzig
MondayBoxxx in der Kulturbar froe­lich & herrlich, Foto: © Michael Vogel

MondayBoxxx - The Real Jazz Orchestra


Kulturbar froelich & herrlich im Westflügel, Hähnel­str. 27

von: LEIPZIG eintrittsfrei

An jedem letzten Montag im Monat wird die Kulturbar froelich & herrlich zur Jazzlocation. Ein Septett aus Leipziger Jazzgrößen trifft sich zum gemeinsamen Improvisieren. Die wechselnde Zusammensetzung nennt sich „Real Jazz Orchestra“. Die Mu­si­kerIn­nen mit all ihren vielfältigen Einflüssen folgen ohne kommerzielle Ausrichtung allein ihrer Freude an Spiel und Improvisation. Den Sound bezeichnen sie selbst gleichwohl als Traditional Jazz. (Ein­tritt frei, der Hut geht rum)

Mitmachangebot: Kreatives Papier­schöpfen

Mitmachangebot: Kreatives Papier­schöpfen


Deutsches Buch- und Schrift­museum, Museumskabinett, Deut­scher Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Altes Papier gehört in den Müll? Von wegen! In diesem Workshop wird gezeigt, wie Alt­pa­pier - in diesem Fall alte Leihscheine der Biblio­thek - zu neuem Leben erweckt und veredelt wird. Im Museumskabinett entstehen Schritt für Schritt neue Blätter. Vom Zerkleinern, Mixen bis zum Schöpfen und Trocknen: Die Teil­neh­merIn­nen lassen mit „Bütte“ und Schöpfsieb individuelle Papiere entstehen. Die neuen Papierbögen werden mit Naturmaterialien, Farben und anderen Zutaten ergänzt, die dem Ergebnis eine besondere Note verleihen. (Teil­nahme kostenlos, Anmeldung er­beten)

Die Brandtmelder

Die Brandtmelder


Koko Café & Bar, Gottsched­straße 10

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Baritonsaxophonist Helmut Brandt war als Solist, Combochef, Arrangeur und Komponist einer der zentralen Persönlichkeiten des deutschen Cool Jazz. Seine „Symphonischen Impressionen“ zählen zu den bemerkenswertesten orchestralen Jazzwerken. 1993 war er Gast der Leipziger Jazztage. Rolf von Nordenskjöld, selbst Saxophonist, unterrichtet an der HMT Leipzig und leitet dort die Hoch­schul-Big-Band. Zur HMT Stage Night widmet er sich mit sechs Studierenden den komplexen und ausgefeilten Kompositionen und Arrangements des im Jahre 2001 verstorbenen Helmut Brandt. (Ein­tritt frei)

Medium Sized Ensemble

Medium Sized Ensemble


Makan Bar & Späti, Wurzner Straße 3

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Felix Kantelbergs Musik hat ihren Ursprung im Blockflötenunterricht mit sechs Jahren. Nach verschiedenen Stationen über Klavier und Trompete wurde daraus am Ende ein Jazz­gitarren-Stu­dium mit anschließenden Kompo­sitions-und Arran­gement-Master. Sein Medium Sized Ensemble bringt die Vision von Felix Kantelberg auf die Bühne. Das Publikum kann sich auf knochentrockenen Funk, Stadion Jazz und krumme Rockgrooves (Video) von sieben versierten Instrumentalisten freuen. Musik über Cookies, für Dodos und vom Ende der Welt. (Ein­tritt auf Spenden­basis)

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