Zwischen Aufruhr und Applaus - Audiowalk auf den Spuren von Albert Lortzing
Albert Lortzing um 1835, Stahlstich von Andrew Duncan, Abbildung via Wikimedia Commons, gemeinfrei
Zwischen Aufruhr und Applaus - Audiowalk auf den Spuren von Albert Lortzing
Treffpunkt: Altes Rathaus
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Leipzig 1837: Im Alten Theater am Tröndlinring erlebt der Holzschuhtanz aus „Zar und Zimmermann“ seine Uraufführung und wird damals ein Mega-Hit. Der Mann, der ihn schrieb, wohnte um die Ecke, trank Wein in der Hainstraße, diskutierte über Demokratie und brachte das Publikum jeden Abend zum Lachen. Mit dem Audiowalk lädt die Oper Leipzig dazu ein, dem Komponisten durch seine Stadt zu folgen, zu den Orten, an denen er lebte, arbeitete und komponierte, stritt und feierte. Sieben Stationen führen vom Hôtel de Pologne in der Hainstraße bis nach Gohlis zum Schillerhaus. (Teilnahme kostenlos, Abspielgeräte und Kopfhörer werden bereitgestellt)
Rhythmus, Pauken und Trompeten – was nach einem Blasorchester klingt, ist eine studentische Big Band, die auch dem letzten Tanzfaulen auf die Beine hilft (Video). Im Blaswerk Leipzig darf jede/r mitmachen, der ein Blasinstrument spielen kann. Etwas Besonderes ist der Einsatz von für eine Big Band eher unüblichen Instrumenten wie Oboe oder Waldhorn. Ergänzt wird die instrumentale Besetzung durch SängerInnen, so dass auch Vokal-Arrangements erklingen. Wie im letzten Jahr spielt das Orchester am 1. Mai im Clara-Zetkin-Park und bringt mit seinem Programm „Big Band Sounds“ Latin, Swing, Funk und Pop auf die Bühne. (Eintritt frei)
Die Oper Leipzig lädt im Rahmen des Festivals „Lortzing 26“ zu einem Fest ein, an dem Musik und Lebensfreude zusammenfinden. Zum einen wird die Freitreppe des Opernhauses zur offenen Chorbühne. Ob jung oder alt, groß oder klein, Profi-Ensemble oder leidenschaftlicher Laienchor - hier kann jeder Chor mit einem Auftritt vor großem Publikum glänzen. Zum anderen trifft Musik auf Kulinarik. Zum Biedermeier-Frühstück verwandelt sich der Augustusplatz in einen lebendigen Picknickplatz im Stil des 19. Jahrhunderts. Alle Gäste sind eingeladen, sich nach der Mode des Biedermeiers (der Zeit, in der Albert Lortzing in Leipzig wirkte) zu kleiden. (Eintritt frei)
Was bedeutet Risiko heute, wo für die einen alles abgesichert scheint, während für andere alles auf dem Spiel steht? Zwischen Luftakrobatik und Handstand, zwischen Schweben, Fallen und Balancieren wird der Unwägbarkeit des Alltags begegnet und gibt es Charaktere, die niemals wanken. Ponyclub, eine zeitgenössische Zirkuskompanie aus Leipzig und Köln, lebt die Utopie gesellschaftlicher Veränderungen und will solidarische Ideen schaffen, die verbinden. Denn das ist es, was Zirkus am besten kann – etwas real werden lassen, von dem wir dachten, das geht doch gar nicht. Nach der Show gibt es DJ-Sets von adahsoe, Küche für alle und Getränke. (Spendenempfehlung: 10–20 €)
Das Theaterstück von Thomas Köck widmet sich dem vermeintlich zeitlosen Kulturgut Märchen, um sie in unserer Gegenwart zu spiegeln, sie vielleicht einen neuen Wald bevölkern zu lassen. Da mag dann der böse Wolf drei Wünsche frei haben. Oder Aschenputtel bekommt ihren ersten Talkshowauftritt oder vielleicht erzählt der Froschkönig endlich seine Version der Geschichte. Oder ganz anders. Hauptsache: Ende gut, alles gut … „deutsche märchen“ feiert unter der Regie von Elsa-Sophie Jach am Schauspiel Leipzig seine Uraufführung. (zum Theatertag alle Karten auf allen Plätzen 13 €)
Residenz des Schauspiel Leipzig, Spinnereistraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das Stück erforscht die Wiedersprüchlichkeit zwischen der Leichtigkeit und der Leere des Smalltalks und dem menschlichen Bedürfnis nach Verbindung und Verbindlichkeit. Sarah Heberling und Friederike Zinn bewegen sich zwischen Oberflächlichkeit und Tiefe, Einsamkeit und Nähe, Humor und Tragik und zeigen damit, wie schmal die Grenze zwischen Konvention und echter Nähe ist. „Kein Problem. Gerne.“ lädt im Rahmen des Festivals TANZFORUM dazu ein, über die Absurdität und zugleich Menschlichkeit unserer Alltagskommunikation zu schmunzeln. (Eintritt frei, Spende willkommen)
Vernissage: Kontraste - Fotografie von Klaus Liebich
Klaus Liebich (1929–2023) lehrte mehrere Jahrzehnte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst. In den 1960er Jahren widmete er sich der Dokumentation des noch immer vom Krieg gezeichneten Leipziger Stadtbildes. Er hinterließ eine umfangreiche Sammlung an Farbfotografien, die die damalige Atmosphäre in der Messestadt eindrucksvoll wiedergeben. Ganz anders verlief der Alltag im sächsischen Dölitzsch, den er ebenfalls nahezu 30 Jahre lang mit der Kamera begleitete. Klaus Liebichs Fotos, sowohl von der Stadt als auch aus dem Dorf, werden nun in der Mühlengalerie ausgestellt. (zu besichtigen bis zum 14.06.2026, sonntags 13–18 Uhr, Eintritt frei)
Einmal im Monat lädt das Team von THE FLOOR zum gemeinsamen Tanz auf seine Probebühne ein. Egal ob Einsteiger oder Profi, alt oder jung, sportlich oder gemütlich - jede*r ist willkommen. Die Tanz-Sessions werden von unterschiedlichen TänzerInnen der regionalen freien Szene angeleitet und sind immer so gestaltet, dass auch TeilnehmerIinnen ohne Tanzerfahrung Spaß daran haben. Gastgeberin ist dieses Mal die Tänzerin und Tanzpädagogin Evelina Lo Pilato. Sie betrachtet Tanz als Möglichkeit für jeden, sich auszudrücken, Kultur zu vermitteln sowie Körper und Raum mühelos zu genießen. (Kosten: Bestimme die Höhe selbst - Tickets von 0–20 € online bestellen)
Ensemble Redeo - klassische Gitarre trifft auf Film- & Gaming-Musik
Ensemble Redeo - klassische Gitarre trifft auf Film- & Gaming-Musik
Gnadenkirche Wahren, Stahmelner Straße 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Im Gitarrenensemble Redeo musizieren zehn junge GitarristInnen, die sich im LandesGitarrenOrchester Sachsen-Anhalt kennengelernt haben. Ihr Repertoire umfasst Werke aus verschiedenen Epochen – von Barock bis zur Gegenwart. Einen Schwerpunkt bilden Bearbeitungen bekannter Melodien aus Filmen und Computerspielen. So erklingt zum Konzert in der Gnadenkirche beispielweise Musik aus „Fluch der Karibik“ und „La La Land“ oder aus Spielen wie „Pflanzen vs. Zombies“ und „Skyrim“. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Was bedeutet Risiko heute, wo für die einen alles abgesichert scheint, während für andere alles auf dem Spiel steht? Zwischen Luftakrobatik und Handstand, zwischen Schweben, Fallen und Balancieren wird der Unwägbarkeit des Alltags begegnet und gibt es Charaktere, die niemals wanken. Ponyclub, eine zeitgenössische Zirkuskompanie aus Leipzig und Köln, lebt die Utopie gesellschaftlicher Veränderungen und will solidarische Ideen schaffen, die verbinden. Denn das ist es, was Zirkus am besten kann – etwas real werden lassen, von dem wir dachten, das geht doch gar nicht. Nach der Show gibt es DJ-Sets von adahsoe, Küche für alle und Getränke. (Spendenempfehlung: 10–20 €)
Wie blicken junge Menschen auf Tanz und was möchten sie durch Bewegung, Stimme und Musik erzählen? Im Rahmen von TANZFORUM, dem Workshop- und Performance-Festival 2026, präsentiert die Juniorcompany des Leipziger Tanztheaters mit der schwedischen Choreographin Clara Sjölin Ausschnitte aus dem neuen Stück „Interlude Inn“. In einem nachgestellten Hotelkorridor erforschen sie tänzerisch den Zustand des Dazwischenseins: das Erleben, etwas zu durchqueren und sich zwischen verschiedenen Orten, Situationen oder Identitäten zu befinden. Das Stück feiert am 26. Juni im Schauspiel Leipzig Premiere. (Eintritt auf Spendenbasis, Anmeldung erwünscht)
OpenStage im JugendKulturKeller
Bühne im JugenKulturKeller, Foto: Soziokulturelles Zentrum „Die VILLA“
OpenStage im JugendKulturKeller
JugendKulturKeller in der VILLA, Lessingstraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Jeden Montag kann sich hier jede/r ausprobieren und frisch geschriebene Lieder vor Publikum spielen. Ab 18.30 Uhr liegt eine Liste aus, auf der sich Auftrittswillige eintragen können. Und dann heißt es: 2 Songs - the rest is up to you ... Der beliebte Treff für MusikerInnen ist auch für das Publikum interessant. Denn es sind nicht nur talentierte Neulinge zu erleben, sondern oft auch bekannte KünstlerInnen, die auf der Bühne ihre allerneusten Songs testen. (Eintritt frei)
Eine gewisse Unruhe - Lesung mit Mechtild Blankenagel
Nora hat eine stabile Ehe, zwei Kinder, einen sicheren Job – und das Gefühl, innerlich zu verblassen. Als sie eines Morgens beschließt, nicht mit ihrer Familie in den Sommerurlaub zu fliegen, beginnt eine Reise zu sich selbst, die sie nicht nur in die Toskana führt, sondern mitten hinein in alte Wunden, neue Begierden und leidenschaftliche Malerei. Die Autorin Mechtild Blankenagel liest aus ihrem Roman über noch nicht ganz abgelegte Rollenbilder, weibliche Selbstermächtigung und verborgene Talente. (Eintritt frei)
Hauptdarstellerin erkrankt? Chor im Streik? Orchester im Stau? Wenn alle Stricke reißen, rettet er den Abend: Der Universalschauspieler! Er beherrscht über 100 Rollen und setzt sich sofort ins Taxi, um die möglichst exakte Kopie eines Anderen zu werden. Felix Krakaus berstend komischer und abgrundtief trauriger Monolog wird für Tilo Krügel und Denis Petković Ausgangspunkt für ihr szenisches Projekt und einer Reflexion über das Theater, das Leben und den ganzen Rest. (Karte 5 €)
„ChorUni“ - Konzert mit den Chören der Universität Leipzig
„ChorUni“ - Konzert mit den Chören der Universität Leipzig
Paulinum - Aula und Universitätskirche St. Pauli, Augustusplatz 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Der Leipziger Universitätschor feiert 2026 sein 100-jähriges Bestehen mit einem besonderen Jubiläumsprogramm. Dazu gehört auch „ChorUni“. Sechs verschiedene Chöre der Hochschule, die sowohl gemeinsam als auch selbstständig musizieren, treten im Paulinum auf. Circa 300 SängerInnen bringen ein abwechslungsreiches Programm auf die Bühne - sozusagen „Uni Leipzig in Concert“. Mit dabei: Chor der Universitätsbibliothek, Chor der Theaterwissenschaft, Medichor, Chorlektiv Leipzicals, Lumina Leipzig und der Leipziger Universitätschor (Eintritt frei, Spende erbeten)
Studio - Szenenvorspiel von Schauspielstudierenden
Nach ihrem Grundstudium an der Hochschule für Musik und Theater werden acht Studierende im Studio Leipzig mitten im Theaterbetrieb des Schauspiel Leipzig weiter ausgebildet. Während dieser Ausbildung spielen die Studierenden in Produktionen innerhalb des Repertoires, erhalten Unterricht von erfahrenen KollegInnen aus dem Ensemble und zeigen die Ergebnisse in öffentlichen Vorspielen sowie in einer eigenen Produktion. Heute Abend präsentieren sie vier neue Duoszenen, die in Vorbereitung ihrer Studioinszenierung entstanden sind. (Eintritt frei, kostenlose Karten nur an der Theaterkasse)
Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig, Johannisplatz 5–11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen historischer Musikinstrumente befindet sich in Leipzig. Immer am 1. Mittwoch des Monats können BesucherInnen die Historische Ausstellung des Museums kostenlos entdecken. Unter dem Titel „Die Suche nach dem vollkommenen Klang“ bietet sie Interessenten aller Altersstufen einen Einblick in die Leipziger Musikgeschichte sowie in die vielfältige Welt der Musikinstrumente. Zusätzlich kann die Sonderausstellung „Paul de Wit. Ein Holländer in Klein-Paris“ besichtigt werden. Der aus Maastricht stammenden Musikenthusiast fand 1879 in Leipzig seine Wahlheimat und seine Sammlung bildet den historisachen Ursprung des heutigen Musikinstrumentenmuseums.
Freier Eintritt in der GfZK
Villa der GfZK mit Anbau, Foto: Hans-Christian Schink
Freier Eintritt in der GfZK
Galerie für Zeitgenössische Kunst, Karl–Tauchnitz–Str. 9–11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig ist ein Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst und ein Museum für Kunst nach 1945. Die international etablierte Kunstinstitution befasst sich mit dem Verhältnis von Kunst und Architektur sowie von Kunst und Design. Die Angebote des Hauses bringen Menschen unterschiedlicher Erfahrung und Herkunft zusammen und laden dazu ein, Denk- und Handlungsmöglichkeiten einer offenen Gesellschaft mit künstlerischen Mitteln durchzuspielen. An jedem Mittwoch können die Ausstellungen der Galerie kostenfrei besichtigt werden.
Ihre glücklichen ersten vier Ehejahre verbrachten Clara und Robert Schumann in dem 1838 im klassizistischen Stil errichteten Haus in der Inselstraße. An ihrem 21. Geburtstag bezogen die frisch Vermählten ihr erstes gemeinsames Domizil. Die heutige Dauerausstellung ist als Paarmuseum konzipiert und damit einzigartig in der Musikermuseumslandschaft. Daneben kann der historische Konzertsaal, in dem früher auch Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Liszt, Richard Wagner, Hector Berlioz oder Hans Christian Andersen ein und aus gingen, besichtigt werden.
Eröffnung: The Soul Of Objects - Angewandte Kunst aus Lateinamerika
María Fernanda Paes de Barros: „Wurzelseele“ - Hocker aus Tucumã-Palmstroh und Cabreúva-Holz, Brasilien, 1980
Eröffnung: The Soul Of Objects - Angewandte Kunst aus Lateinamerika
GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Johannisplatz 5-11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Ausstellung zeigt erstmalig im deutschsprachigen Raum die Bandbreite der angewandten Kunst aus lateinamerikanischer Perspektive. Anhand von rund 200 Arbeiten einzelner KünstlerInnen und indigener Gemeinschaften aus 13 latainamerikanischen Ländern wird die Vielfalt an Materialien und Techniken, sowie soziale und politische Aspekte des traditionellen und zeitgenössischen Kunsthandwerks präsentiert. Darüber hinaus spielen spirituelle und schützende Objekte wie Talismane, und Objekte, die mit einer „Seele“ versehen wurden, eine wichtige Rolle. (zu besichtigen bis zum 27.09.2026, Di, Do–So: 10–18 Uhr, Mi: 10–20 Uhr, Eintritt zur Eröffnung frei, sonst 10 / 7 €, Leipzig-Pass 5 €)
Einfach mal nur fünf Minuten der Stille und dem Wind im Kornfeld lauschen. Dass uns das weiterbringen würde in dieser Welt, darüber sind sich drei Figuren in Leo Meiers Stück sehr einig. Und trotzdem: Das konstante Grundrauschen an Meinungen und Haltungen mal nur für fünf Minuten abzustellen, scheint komplizierter zu sein als anfangs angenommen. Schuld daran sind letztlich die da draußen. Denn die Hölle, das sind bekanntermaßen die Anderen. Das Stück unter der Regie von Markus Lerch wird heute das letzte Mal gezeigt, (Karte 5 €)
Studio - Szenenvorspiel von Schauspielstudierenden
Nach ihrem Grundstudium an der Hochschule für Musik und Theater werden acht Studierende im Studio Leipzig mitten im Theaterbetrieb des Schauspiel Leipzig weiter ausgebildet. Während dieser Ausbildung spielen die Studierenden in Produktionen innerhalb des Repertoires, erhalten Unterricht von erfahrenen KollegInnen aus dem Ensemble und zeigen die Ergebnisse in öffentlichen Vorspielen sowie in einer eigenen Produktion. Heute Abend präsentieren sie vier neue Duoszenen, die in Vorbereitung ihrer Studioinszenierung entstanden sind. (Eintritt frei, kostenlose Karten nur an der Theaterkasse)
Kevin Johnston, aka Bright Silence, kam aus Colorado über New York nach Leipzig und macht melodischen Akustik-Rock (Video). Der Songwriter und Lead-Sänger seiner Band hat eine unverwechselbare Stimme und ist bekannt für seine starke Bühnenpräsenz. Ob mit Band oder allein spielt er Songs, die ehrlich sind und unter die Haut gehen. Heute ist Kevin Johnston solo zu erleben und lädt dazu ein, „eine tolle Zeit zu haben, bevor uns Frühling und Sommer davontragen und in tänzelnde, unbeschwerte Sonnenfeen verwandeln“. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Offenes Studio
Offenes Studio im MdbK, Foto: MdbK
Offenes Studio
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren. Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.
„Meet the Legend!“ – ein a-cappella-Talk mit Simon Carrington & amarcord
„Meet the Legend!“ ist der Titel für die Gesprächsreihe einer neuen a cappella Academy. Hier werden die „Legende“, der britische Chorleiter, Sänger und Kontrabassist Simon Carrington, gemeinsam mit den den Sängern des Vokalensembles amarcord über alle möglichen Themen der a cappella Welt sprechen. Auch Fragen des Publikums sollen ihren Platz finden und in das Gespräch eingebunden werden. Der musikalische Ausstausch findet im Rahmen des a cappella - Internationales Festival für Vokalmusik statt. (Eintritt frei)
Führung: Stadt im Fluss - 800 Jahre Leipziger Wassergeschichte
Führung: Stadt im Fluss - 800 Jahre Leipziger Wassergeschichte
Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Böttchergäßchen 3
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Wie formt das Wasser eine Stadt - und wie formt die Stadt ihr Wasser? Bei dieser Führung erleben Interessierte acht Jahrhunderte Leipziger Wasser- und Landschaftsgeschichte. Anhand historischer Karten und Dokumente, technischer Geräte sowie moderner Forschung wird gezeigt, wie eng Leipzigs Entwicklung mit seinen Flüssen Pleiße, Elster und Parthe verwoben ist. Zugleich wirft die Ausstellung einen Blick auf die Eingriffe des Menschen: vom mittelalterlichen Ausbau der Mühlgräben über frühe Trinkwassersysteme bis hin zu Konflikten um Nutzung, Verschmutzung und Hochwasser. (Teilnahme kostenlos, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 9651340 nötig)
Eröffnung: „Jetzt weiß ich wo das Taxi ist und werde nicht mehr danach suchen“
Eröffnung: „Jetzt weiß ich wo das Taxi ist und werde nicht mehr danach suchen“
G2 Kunsthalle, Dittrichring 13
von: LEIPZIG eintrittsfrei
In seiner Einzelausstellung zeigt Harry Hachmeister im G2 Schaulager Werke der letzten drei Jahrzehnte. Der in Leipzig geborene Künstler vereint Malerei, Keramik, Skulptur und Fotografie, die in der Ausstellung miteinander verwoben werden und einen tiefen Einblick in ein vielschichtiges Werk eröffnen. In seiner künstlerischen Arbeit setzt sich Harry Hachmeister immer wieder mit Geschlechterrollen, den damit verbundenen Klischees und deren Überwindung auseinander. Dazu erschafft er eigene, von der Realität losgelöste Bildwelten, die sich einer direkten Erklärung entziehen. (zu besichtigen bis zum 23.08.2026, nur bei öffentliche Führungen Mi: 18–19 Uhr, Fr–So: 15–16 Uhr, Eintritt frei)
Vernissage: Insektenwissen. Historische Bücher und Präparate zur Insektenkunde
Kolorierter Kupferstich eines Nashornkäfers aus: August Johann Rösel von Rosenhof: Der monatlich herausgegebenen Insecten-Belustigung, Nürnberg 1746. Sign.: Libri.sep.D.2071:2
Vernissage: Insektenwissen. Historische Bücher und Präparate zur Insektenkunde
Insekten faszinieren und irritieren zugleich. Die neue Ausstellung zeigt, wie vielfältig unser Wissen über diese fremdartigen Tiere ist. Historische Insektenbücher vom 16. bis 19. Jahrhundert treffen auf Präparate und Modelle der Zoologischen Sammlung. Die Schau, die im Laufe des Sommers selbst eine Verwandlung durchmachen wird, zeigt, wie Insekten erforscht, beschrieben und abgebildet wurden - eine Entdeckungsreise für Familien, Neugierige und BuchliebhaberInnen. Zum Eröffnungsempfang hält Kurator Thomas Thibault Döring einen Einführungsvortragvortrag. (zu sehen bis zum 09.08.2026, Mo–Mi: 10–18 Uhr, Do–So: 10–21 Uhr, Eintritt frei)
Hamza Abu Howidy erzählt in seiner Autobiografie „Muscheln am Strand von Gaza“ vom Aufwachsen im Gaza der 2000er-Jahre, von seiner Familie, besonders seinem Vater, der ihm beim Muschelsammeln die großen Lektionen des Lebens beigebracht hat, aber auch von den blutigen Kämpfen zwischen Fatah und Hamas, direkt vor seiner Haustür. Jahre später protestiert er gegen die Hamas und wird festgenommen, gefoltert und muss fliehen. Heute zählt Hamza Abu Howidy zu den wichtigsten Stimmen aus der palästinensischen Exilgemeinde, ohne sich politisch vereinnahmen zu lassen. (in englischer Sprache mit Übersetzung, Eintritt frei)
Eröffnung: IM ZWISCHEN - Über Erinnerung und Irrweg, System und Zufall, Abdruck und Echo
Eröffnung: IM ZWISCHEN - Über Erinnerung und Irrweg, System und Zufall, Abdruck und Echo
Verein für Zeitgenössische Kunst, Kolonnadenstraße 6
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Gruppenausstellung zeigt Arbeiten von sechs Künstlerinnen, die auf vielfältige Weise die Spuren der Zeit erforschen – sei es in der Natur, in persönlichen Erinnerungen oder in den gesellschaftlichen Strukturen, die unsere Wahrnehmung und Geschichte prägen. Zu sehen sind Installation, Druckgrafik und Collage sowie Film. Die Ausstellung bietet Raum, für soziokulturelle Fragen rund um das kollektive Gedächtnis und individuelle Biografien ebenso wie für die künstlerische Auseinandersetzung mit den Spuren, die die Zeit in den Dingen und in uns hinterlässt. (zu besichtigen bis zum 30.05.2026, Mi–Fr & So: 15–19 Uhr, Eintritt frei)
Vernissage: „Zwischenspiel“ - Grafik und Collage von Anke Dilé Wissing und Jutta Immelmann
Vernissage: „Zwischenspiel“ - Grafik und Collage von Anke Dilé Wissing und Jutta Immelmann
ars avanti Kunstraum, Alte Handelsschule, Gießerstraße 75
von: LEIPZIG eintrittsfrei
In der neuen Ausstellung im ars avanti Kunstraum begegnen sich die beiden Künstlerinnen Anke Dilé Wissing aus Einbeck in Niedersachsen und Jutta Immelmann aus Leipzig, die sich auf ganz individueller Art in den grafischen Künsten befassen. Während Anke Dilé Wissing ihre Streifzüge durch die Natur und Umwelt mit Frottagen (einer Durchreibetechnik) kombiniert, experimentiert Jutta Immelmann mit verschiedenen Methoden von der Collage bis hin zum Scherenschnitt. (zu besichtigen bis zum 29.05.2026, Mo-Do: 9–11.30 Uhr, Fr+Sa 15–18 Uhr, Eintritt frei)
Kulturbar froelich & herrlich im Westflügel, Hähnelstraße 27
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Zwischen Jazz und Fusion, transkulturell und improvisiert schreibt das Kardamom Kollektiv Musik (Video) für Wälder, Wüsten und Ozeane. Inspiriert von Arten, die kaum noch zu finden sind, von kleinen Schweinen, die sich im Suppenteller suhlen oder einzigartigen Naturerlebnissen, laden sie zum Träumen und Nachdenken ein. Unterstützung kommt von CALAMITE, einem Berliner Quartett mit seinem psychedelisch inspirierten Sound (Video) aus Progressive Rock, avantgardistischem Chanson-Pop und roher Jazz-Energie. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Am Samstag findet in der Ostwache wieder das beliebte Sommerfest statt. Der gleichnamige Verein möchte in der ehemaligen Feuerwache Ost in Anger-Crottendorf ein offenes Nachbarschaftszentrum entwickeln und lädt die LeipzigerInnen ein, sich zu informieren und mit ihm die warme Jahreszeit zu feiern. Neben Ständen mit Infos zur Ostwache und dem Stadtteil gibt es einen Flohmarkt und eine Fahrradwerkstatt. Zum Festprogramm gehören eine Hüpfburg und kreative Bastel- und Spielangebote für Kinder sowie Kulinarisches. Musikalische Beiträge kommen von 14.30 Uhr Cuatro Piraguas mit tanzbaren Rhythmen aus der Karibik und Brasilien (Gast ist der Gitarrist Max Grüner) sowie 16 Uhr von Hanna and friends. (Eintritt frei)
Ederlezi, auch Georgstag, ist das von vielen orthodoxen Roma auf dem Balkan und in der Türkei am 6. Mai gefeierte Frühlingsfest. Auch das Kültür Kollektiv, ein Verein, der Begegnungen und Austausch mit Menschen und Kultur aus der Türkei fördert, möchte diesen Tag mit den LeipzigerInnen feiern. Unter dem Motto „Beats and Blooms“ gibt es im Nachbarschaftsgarten in der Josephstraße Speisen und Getränke sowie Musik. Ab 16.30 Uhr legt DJ Ramsy auf, um 18.30 Uhr treten der Küko Chor sowie der Frauenchor Dilara auf und 20.30 Uhr folgt ein Konzert von Herje Mine mit Balkanmusik. (Eintritt frei, Spende willkommen)
Leider gibt es auch in diesem Jahr kein offizielles Georg-Schwarz-Straßenfest. Trotzdem bieten dort einige Lokale, Vereine und Kultureinrichtungen heute besondere Veranstaltungen an. In der Guten Quelle spielt zum Beispiel das Uwe Scherm Trio. Dessen improvisierter, groovige Krautrock (Video) geht je nach Besetzung gern in die Beine. Das Besondere: Die klassische Besetzung wird oft erweitert um Gäste am Theremin. Das ist das einzige Musikinstrument, das berührungslos gespielt wird. Die Töne werden nur durch Handbewegungen in einem elektrischen Feld erzeugt. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Willkommens-Küfa für die Malerin Akiko Kuniyoshi
Akiko Kuniyoshi: Through the Blue Curtain, Öl auf Leinwand
Willkommens-Küfa für die Malerin Akiko Kuniyoshi
Das Japanische Haus, Eisenbahnstraße 150
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Der Verein Das Japanische Haus lädt in seinem Creative in Residence Programm 2026 und 2027 fünf japanische KünstlerInnen ein, bei sich zu arbeiten und zu leben. Während ihrer Zeit in Leipzig entwickeln sie neue Projekte und tauschen sich mit der lokalen Kulturszene sowie dem Publikum aus. Als erste wird Akiko Kuniyoshi begrüßt. In ihrer Arbeit greift sie kleine, alltägliche Dinge auf und verwandelt sie intuitiv und emotional in abstrakte Bilder. Zur Küfa (Küche für alle) werden Spezialitäten aus ihrer Heimatregion Kōchi zubereitet. 18 Uhr Kochen, 20 Uhr gemeinsames Essen, 20.30 Uhr Präsentation von und mit Akiko Kuniyoshi (Teilnahme auf Spendenbasis)
„Was sagt der Frosch dazu?“ - Connewitzer Straßenfest 2026
„Was sagt der Frosch dazu?“ - Connewitzer Straßenfest 2026
Selneckerstraße und rund um die Paul-Gerhardt-Kirche
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Ein Frosch macht noch keinen Sommer, aber ohne ihn geht es auch nicht: Wie käme die Prinzessin zu ihrer goldenen Kugel oder wer übernähme die Wetterprognose? Es sind nicht immer die Großen und Überflieger, die gute Gedanken und Ideen haben oder den Finger in die Wunde legen. BesucherInnen können sich überraschen lassen, wo sich auf dem nun schon 33. Straßenfest Frösche entdecken, falten oder häkeln lassen. Was würde der Frosch zu den über 130 Ständen, dem üppigen Kulturprogramm auf der Bühne und in der Kirche sowie den vielen wunderbaren und teils auch überraschenden Begegnungen und Gesprächen sagen? (Eintritt frei, Programm)
Maria Busquets kommt aus der Nähe von Barcelona, hat schon als Kind mit Ballett und Stepptanz angefangen und dann weitere Richtungen ausprobiert: Jazz, zeitgenössischer Tanz, Hip-Hop. Heute arbeitet sie international als Performerin und Dozentin, ist Teil der Sebastian Weber Dance Company und steht bei Produktionen wie „Folk Fiction“ oder „Glitz“ auf der Bühne. Zur Zeit entwickelt sie in THE FLOOR ein neues Projekt und hat sich dafür mit Adele Joel aus Londen und Clara Martinez aus Barcelona zusammengetan. Gemeinsam geben sie Auskunft über ihre Arbeitsweise und zeigen erste Eindrücke des neuen Stücks. (Kosten: Bestimme die Höhe selbst - Tickets von 0–20 € online bestellen)
Schau II, das sind die Studierenden des 2. Studienjahres am Schauspielinstitut „Hans Otto“. Bei diesem „Öffentlichen Vorsingen“ beweisen die angehenden SchauspielerInnen, dass sie auch singen können. Sie stellen die Programme vor, die sie im Fach Liedgestaltung erarbeiteten. Diesen Unterricht erhalten sie neben der Ausbildung in den Fächern Schauspiel, Sprechen, Bewegung, Fechten, Künstlerisches Wort, Akrobatik, Pantomime, Körper-Stimm-Training, Rhythmik und anderen Disziplinen. (Eintritt frei, aber begrenzte Platzkapazität)
Spieglein, Spieglein, halt's Maul, wir müssen nachdenken
Spieglein, Spieglein, halt's Maul, wir müssen nachdenken
Schauspiel Leipzig, Foyer 1, Bosestr. 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Frau muss nicht die böse Stiefmutter sein, um einen Horror vor dem zu bekommen, was der Spiegel der Gesellschaft ihr täglich mitteilt. In dieser Vorstellung und in den Texten von Ada Berger und Liv Strömquist kommen Frauen zu Wort, die sich Gedanken über gesellschaftliche Erwartungen machen - schöne, hässliche, alte, junge, berühmte, ganz unbekannte, neidische, empathische, leidende, fröhliche und fragende Frauen, alle gespielt von Paulina Bittner. (Karte 5 €)
Führung: Im Angesicht der Zeiten - Leipziger Kunst seit 1950
Führung: Im Angesicht der Zeiten - Leipziger Kunst seit 1950
Kunsthalle der Sparkasse Leipzig, Otto-Schill-Straße 4 a
von: LEIPZIG eintrittsfrei
In ihrer neuen Sammlungsausstellung stellt die Kunsthalle der Sparkasse die Darstellung der menschlichen Figur in den Mittelpunkt und gibt gleichzeitig einen schönen Überblick der Leipziger Kunst seit 1950. Bei ihrer Führung gewährt Kuratorin Olga Vostretsova einen persönlichen Einblick in die Ausstellung „Im Angesicht der Zeiten“. Sie erzählt über die Hintergründe der Kunstwerke, über die Beziehungen zwischen den Bildern und den KünstlerInnen in Leipzig und berichtet über ihre Arbeit für die Ausstellung. (Teilnahme im Ausstellungseintritt inbegriffen: 5 / 3 €, für KundInnen der Sparkasse frei)
Treffpunkt Salon - Debussys „La mer“
„Die große Welle vor Kanagawa“ von Hokusai wählte Debussy für das Titelbild der Erstausgabe seiner Sinfonie, Abbildung via Wikimedia Commons, gemeinfrei
Im Musiksalon bespricht Autor und Musikjournalist Hagen Kunze auf unterhaltsame Weise musikalische Themen und ergänzt sie durch Musikbeispiele am Klavier. Heute geht es um Wellen, Wind und Wunder - um Claude Debussys Komposition „La mer“. „Meine alte Liebe, das Meer, ist immer unschätzbar und schön“, schrieb er einmal. In seiner Sinfonie verarbeitete er Erinnerungen an die Kindheit in Cannes am Mittelmeer und in Arcachon am Atlantik. Das Werk wurde 1905 in Paris uraufgeführt. (Eintritt frei, Reservierung erbeten)
Big Brother is watching you! George Orwell: Prophet der Gegenwart
Statue von George Orwell im Sender BBC, Foto: JRennocks via Wikimedia Commons, Lizenz CC BY-SA 4.0
Big Brother is watching you! George Orwell: Prophet der Gegenwart
Budde-Haus, Lützowstraße 19
von: LEIPZIG eintrittsfrei
George Orwell hat zwei Klassiker geschrieben: „1984“ und „Farm der Tiere“. Wer war der Schriftsteller aber eigentlich, der im Spanischen Bürgerkrieg gegen die Faschisten antrat, den Stalinismus bekämpfte, zugleich aber auch die sozialen Unterwelten in England und Frankreich erkundete und Romane über das Empire schrieb? In seinen Essays ging er die Heuchelei des Westens ebenso an wie den Kolonialismus, aber er widmet sich auch den kleinen Dingen des Lebens, etwa seinem Garten oder den Büchern. Über Orwells Leben und Werk sprechen an diesem Abend die Anglisten Stefan Welz und Elmar Schenkel. (Eintritt 5 / 4 €)
Pubertät ist Krieg. Zwischen Zärtlichkeit und Sadismus, Verletzlichkeit und Gruppenzwang, Tätern und Opfern - zumindest in dem Internat aus Robert Musils Erzählung von 1906. Konfrontiert mit übermächtigen Empfindungen wird Törleß Teil einer Clique, die mit eiskaltem Kalkül die Demütigung eines Mitschülers vorantreibt und muss sich fragen, welche Rolle er dabei einnimmt. In dem Theaterstück analysiert Regisseur Lukas Leon Krüger im Kleinen die Dynamik einer Verrohung, die wenige Jahrzehnte später in einen gesellschaftlich organisierten Sadismus münden sollte. (Karte 5 €)
Songwerkstatt mit Tjark aus dem Frühlingsgarten & DomBand
Songwerkstatt mit Tjark aus dem Frühlingsgarten & DomBand
Horns Erben, Arndtstraße 33
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Zur Songwerkstatt im Horns Erben stellten wieder Studierende der HMT Leipzig neue Songs vor: Tjark aus dem Frühlingsgarten ist das Soloprojekt von Tjark Schönball, in dem er mit deutschem Pop Geschichten erzählt, die berühren und in die Beine fahren. Heute erscheint seine Single „Achteinhalb Zoll“, eingespielt zusammen mit Valentin Kuhn. Die DomBand ist ein zeitgenössisches Jazz-Quartett von Pianist Dominik Gershkovich und Gitarrist Werner Neumann. Mit Moritz Grosch (Schlagzeug) und Willy Valdivia (Bass) spielen sie Eigenkompositionen, die Jazz, Groove und Improvisation miteinander verbinden. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Seit 2015 machen die drei Musiker nun schon den mitteldeutschen Raum unsicher. Gegründet wurde Helmet Duty als Bluegrassband, dann kam mit selbst geschriebenen Liedern ein bisschen Rockabilly und etwas mehr American Folk ins Repertoire. Auch nach über 250 Konzerten ist Simon, Tommi und Kevin noch kein Fünkchen Spielfreude abhanden gekommen. Wer Lust auf handgemachte Musik mit akustischen Instrumenten (Video), gepaart mit technischer Raffinesse und einer Prise Blödsinn hat, dem sei Helmet Duty ans Herz gelegt. Denn wo Helmpflicht herrscht, gilt kein Krawattenzwang. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Offenes Studio
Offenes Studio im MdbK, Foto: MdbK
Offenes Studio
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren. Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.
Der Frühling ist erwacht, die Abende werden heller und die Vorfreude auf den Sommer steigt. Bei diesem Auftritt des Improvistionstheaters „All Inclusive“ zwitschern die Vögel, die Hormone sprudeln und so manche/r erlebt die Schmetterlinge sogar im Bauch. Das Publikum hat die Möglichkeit, mit seinen Vorschlägen aktiv mitzubestimmen, wie es den HeldInnen auf der Bühne ergeht. Spontane Ideen, Erlebnisse und Wünsche zum Sommer sind der Treibstoff für Szenen voller Witz, Charme und unerwarteter Wendungen. (Karten 8 / 6 €)
Kulturbar froelich & herrlich im Westflügel, Hähnelstraße 27
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Klezmer ist die traditionelle jiddische Hochzeitsmusik, die aus einer Art Schmelztiegel vieler musikalischer Traditionen entstand. Die Leipziger Band Klezmer Muskel Kater hat sich dieser Tradition verschrieben und ein klassisches Repertoire aufgebaut, dass sie nach und nach durch eigene Arrangements erweitert. Die Band nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch Länder und Kulturen, will es die musikalischen Gewürze schmecken lassen und mit der Energie osteuropäischer Rhythmen (Video) zum Tanzen bringen. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Dialogkonzert Ost und West - der Pianist Togrul Hüseynli
Togrul Hüseynli wurde in Baku, Aserbaidschan, geboren, begann bereits früh mit dem Klavierspiel, nahm an internationalen Wettbewerben teil und gewann zahlreiche Preise. Er absolvierte erfolgreich die Hochschule für Musik und Tanz Köln sowie das Mozarteum in Salzburg. Neben seiner Konzerttätigkeit ist Hüseynli auch pädagogisch tätig. Bei diesem Konzert des Aserbaidschanischen Kulturzentrums Berlin spielt er Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Üzeyir Hadschibeyov, Johann Sebastian Bach und Tofik Guliyev. (Eintritt frei)
Im Rahmen der Tanztriennale Hamburg sind die irische Musikerin und Choreografin Aoife McAtamney sowie die leitende Bibliothekarin der Lexicon Library Dublin Lucy O'Donnell im LOFFT zu Gast. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht das interdisziplinäres Projekt „Authors“, das sie erstmals außerhalb Irlands weiterentwickeln. Darin geht es um die Verbindung von Musik, Tanz und dem einzigartigen Kosmos von Bibliotheken als inspirierendem Erfahrungsraum. Beide Künstlerinnen möchten neue Ansätze erproben und eine deutsche Version des Stücks vorbereiten. Gleichzeitig nutzen sie die Zeit in Leipzig, um sich mit der lokalen Szene zu vernetzen und stellen heute ihr Projekt vor. (Eintritt frei, Anmeldung erbeten)
Ganz im Sinne von Clara und Robert Schumann bietet das Schumann-Haus jungen Künstlern eine Bühne. In der Konzertreihe „Podium“ stellen sich regelmäßig Studierende der Hochschule für Musik und Theater vor - an diesem Abend die Kammermusik-Klasse von Prof. Frank Reinecke. Sara Kim, Violine, und Gaeun Kim am Klavier spielen Werke von Ludwig van Beethoven, Pablo de Sarasate und Rodion Shchedrin. Danach tritt das Nova-Quartett mit Streichquartetten von Grazina Bacewicz und Dimitri Schostakowitsch auf. (Eintritt frei, Spende willkommen, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 39392191 erbeten)
Bei Action & Drama entstehen durch die Ideen des Publikums und die Assoziationen der SchauspielerInnen kleine und große Geschichten – einfach aus dem Zauber des Moments heraus. Es gibt kein Skript, nur die unumschränkte Herrschaft von spontaner Fantasie. Jedes Stück, jede Szene erleben an diesem Abend ihre Erst- und Letztaufführung zugleich. So kann man sehen, wie schreiend komisch, wie spannend und wie rührend Improtheater sein kann – und wie viel mehr noch darin steckt. (Karten 12 / 8 €)
Bob Dylan feiert im Mai seinen 85. Geburtstag. Grund genug für den Dylan-Kenner Thomas Waldherr, sein drittes Buch über ihn zu veröffentlichen. In „In The Summertime. Bob Dylan 1981“ geht es zurück in eine Zeit, in der auf unterschiedlichen Gebieten wichtige Weichen gestellt wurden. In diesem Jahr findet auch eine Deutschland-Tournee statt und der 17-jährige Autor erlebt sein erstes Dylan-Konzert. Musikalisch begleitet wird die Lesung vom Leipziger Singer-Songwriter Richard Limbert, der Dylan-Songs aus dieser Zeit, aber auch andere Stücke der Musiklegende vortragen wird. (Spendenempfehlung 5–15 €)
Das Capa-Haus ist eine wichtigste Leipziger Erinnerungsstätte an den Nationalsozialismus und 2. Weltkrieg, aber auch an den Widerstand und die Befreiung 1945. Im April 1945 kam Robert Capa als US-amerikanischer Kriegsfotograf in die Stadt. In der Jahnallee 61, dem heutigen Capa-Haus, entstand seine weltbekannte Fotoserie „Last Man to Die“. Diese Fotos und ihre Entstehung stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „War is Over“. Die Schau ist am Sonntag zu besichtigen und zu jeder vollen Stunde werden Kurzführungen angeboten. Zusätzlich kann man bei dieser Gelegenheit auch die Sonderausstellung „Fred Stein und der Spanische Bürgerkrieg“ besichtigen. (Eintritt frei)
Wiedereröffnung & Tag der offenen Tür im Westbahnhof
Wiedereröffnung & Tag der offenen Tür im Westbahnhof
Westbahnhof, Engertstraße 38
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Nach einer langen Zeit des Nutzungsverbots durch die Beschwerde eines (!) Anwohners, kann der Westbahnhof nun wieder seinen Betrieb aufnehmen. Das nicht-kommerzielle Projekt bietet Freiräume für Subkultur und den Dialog im Stadtteil. Die Wiedereröffnung wird mit dem Tag der offenen Tür und einer Surf-Party zünftig gefeiert. Ab 15 Uhr gibt es DJ Sets von early R 'n' B, Exotica, Popcorn und Jump ’n’ Jive. 19 Uhr folgen dann Auftritte von Surfer Joe (Ita), The Surfers (Pol) und The Kilaueas (Ger). Für die Kulinarik ist mit Streetfood von ATACOLYPSE aus Connewitz ebenfalls gesorgt. (Eintritt frei, ein Spendenhut für die Musiker geht rum)
Musikalisch-szenisches Programm: Turgutz – Briefe in A-Moll
Musikalisch-szenisches Programm: Turgutz – Briefe in A-Moll
naTo, Karl-Liebknecht-Straße 48
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Zeiten sind, wie sie sind - und die KämpferInnen sind müde. Da kannste nix machen. Außer allen erzählen, die es nicht hören wollen, dass es so ist, und früher sich alles zumindest mal anders angefühlt hat, oder? Wie bleiben wir handlungsfähig, wenn Angst und Zynismus um sich greifen? Turgutz schaut zurück auf Lebensstationen und auf eine linke Bewegung, um nach vorne schauen zu können. Linkes Musiktheater aus Liedern, Briefpassagen und Theaterelementen gegen das Aufgeben von Konny Kleinkunztpunk (Spendenempfehlung 5–20 €)
Den Durstigen Pegasus gibt es seit 1976 und er ist damit die längste durchgehende Literaturreihe in Europa. Bei ihrer Gründung hatte sie das Ziel, zu Fettbemme, saurer Gurke und Bier die neueste Literatur gestandener Autoren wie des Nachwuchses vorzustellen. Es sollte nicht darum gehen, Ausgereiftes anzubieten, sondern zu provozieren - Zustimmung oder Widerspruch, auf jeden Fall aber Meinungen. Zu dieser Zeit arbeitete die spätere Bundeskanzlerin Angela Merkel als Kellnerin in der Moritzbastei und hat vielleicht an der einen oder anderen Lesung teilgenommen. Zur Jubiläumsausgabe lesen und trinken Volly Tanner, Elia van Scirouvsky, Jochen Wisotzki, Anna Schöne und Eileen Mätzold. (Eintritt frei)
Führung: Insektenwissen. Historische Bücher und Präparate zur Insektenkunde
Gipsmodell einer Honigbiene aus der Zoologischen Sammlung der Universität Leipzig, um 1950, Inv. Nr. UL 01852
Führung: Insektenwissen. Historische Bücher und Präparate zur Insektenkunde
Die Ausstellung der Universitätsbibliothek Leipzig gibt spannende Einblicke in die Geschichte der Insektenkunde und präsentiert ihren wertvollen Bestand historischer Bücher zu diesem Thema. Den Schwerpunkt bildet die Literatur des 18. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit stieg das Interesse für Insekten sprunghaft an: Käfer und Schmetterlinge zu sammeln, wurde ein regelrechter Trend. Ergänzend zu den historischen Büchern werden Modelle und Präparate der Zoologischen Sammlung gezeigt. Durch die Ausstellung führt Kurator Thomas Thibault Döring. (Teilnahme kostenlos)
Eröffnung: Inter(-)Views - Dialoge als Kunstform
Teil der Ausstellung: „Factum Kang“ von Candice Breitz, Zweikanal-Videoinstallation
Eröffnung: Inter(-)Views - Dialoge als Kunstform
HGB Galerie, Wächterstraße 11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
In dieser Ausstellung wird der Dialog nicht nur als Mittel zur Weitergabe von Informationen verstanden, sondern als ein Raum, in dem Geschichten, Identitäten und öffentliche Bedeutungen geformt werden. Die ausgestellten Arbeiten - Radioprogramme, Performances, Filme und Installationen - untersuchen, wie Interviewformate die zeitgenössische Kunst herausfordern können. Gespräch und Interview selbst werden als künstlerische Methoden gesehen. Es stellen aus: Studierende des Grundstudiums Medienkunst der HGB und GastkünstlerInnen. (zu besichtigen bis zum 03.06.2026, Di–Fr: 14–18 Uhr, Eintritt frei)
„Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder.“ So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem Unrecht blutige Vergeltung übt. Sein Rachefeldzug ist zweihundert Jahre später Vorbild für Michaela Kohlhaas, eine stellvertretende Friedhofsverwalterin. Befeuert von erfahrener Willkür und Ohnmacht, wird sie zur Aufsässigen. Heike Geißlers Roman ist eine tollkühne Überschreibung der berühmten Novelle. Ihre Michaela verlangt Wiedergutmachung und Sühne. Und eine gänzlich andere Einrichtung der Welt. Die Moderation hat der Dramatiker und Lyriker Wolfram Lotz. (Spendenempfehlung 5–15 €, Anmeldung per E-Mail erbeten - ausgebucht)
Werkstatt: Zum gekleisteten Krug - ein Keramiktheater
Werkstatt: Zum gekleisteten Krug - ein Keramiktheater
LOFFT – Das Theater, Spinnereistr. 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Im Keramikstudio ist viel los. Wirklich? Oder erzählt die Keramikerin sich selbst nur Geschichten, um der Einsamkeit zu entfliehen? Inspiriert durch das Theaterstück „Fleabag“ von Phoebe-Waller Bridge, taucht das Publikum ein in verschiedene Konsistenzen von Ton. Die Schauspielerin, Autorin und Keramikerin Émilie Haus erzählt die Geschichte eines Keramikstudios – eines von vielen, die plötzlich überall neu eröffnen. Das Stück entstand in Zusammenarbeit von Émilie Haus mit dem Verein Werkstattmacher und LOFFT – Das Theater. (Karten zu 10 / 7 €, Leipzig-Pass 5 € online kaufen)
Kunstwerkstatt: Von Blättern zu Büchern. Buchbinden Schritt für Schritt
Kunstwerkstatt: Von Blättern zu Büchern. Buchbinden Schritt für Schritt
Museumskabinett, Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Was hält ein Buch zusammen und was kleidet es ein? Vom Falzen und Heften der Buchseiten bis zum Verzieren der Buchdeckel werden die Arbeitsschritte und Werkzeuge des Buchbinders gezeigt. Eine Reihe einfacher Bindearten, von der simplen Rückenstichheftung bis hin zur Klebebindung und zum Leporello, garantiert auch Ungeübten einen erfolgreichen Einstieg ins Buchbinden. Für leidenschaftliche Bücherfans ab 12 Jahren bietet die Kunstwerkstatt regelmäßig Gelegenheit, sich mit Themen rund um die Buchherstellung auseinanderzusetzen. (Teilnahme kostenlos)
NAHaufnahme: Schatz statt Trödel - Warum auch Omas Haushalt wertvoll ist
NAHaufnahme: Schatz statt Trödel - Warum auch Omas Haushalt wertvoll ist
Altes Rathaus, Markt 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Bei diesem unterhaltsamen Rundgang mit Johanna Sänger, Kuratorin im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig, können die TeilnehmerInnen entdecken, warum Alltagsdinge zwar nicht teuer, aber trotzdem wertvoll sind. Im Alten Rathaus wird anhand ganz einfacher Gegenstände von Höhen und Tiefen der Leipziger Geschichte erzählt. Porzellan, Kleider, Möbel, Dokumente oder Spielzeug – sie alle können bedeutsam sein für DDR-Zeit, 2. Weltkrieg oder die „Goldenen Zwanziger“. (Teilnahme 3 €, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 9651340 erbeten)
Ob tragische Komik oder ein wütendes Liebesgedicht, die Improtheater-Gruppe „In letzter Konsequenz“ weckt Emotionen und erschafft faszinierende Szenen aus dem Nichts. Das Publikum erwartet ein einzigartiges, unvorhersehbares Theaterspiel, getragen von seinen Vorschlägen. Unter dem Motto „Alles. Außer gewöhnlich ...“ schlüpfen Thorid, Alina, Frank und Frank bei diesem kurzweiligen Abend in die unterschiedlichsten Rollen. (Eintritt: Zahl´ was du kannst - 10, 7 oder 5 €, Reservierung per E-Mail oder unter 0341 90960037)
Speakers Corner – Konzert mit elektroakustischer Musik
Speakers Corner – Konzert mit elektroakustischer Musik
Hochschule für Musik und Theater, Probesaal, Raum 304, Grassistraße 8
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Speakers Corner ist eine Konzertreihe des Studios für Elektroakustische Musik der HMT Leipzig. Einmal im Semester finden in offener Folge Konzerte mit neuen und alten Werken für fixed media, Live-Elektronik, audiovisuelle Medien oder mit performativen Anteilen statt. Dafür werden jeweils angepasste Aufstellungen für bis zu 35 Lautsprecher und über 30 Kanäle genutzt. Die Konzerte werden von Studierenden der Fachrichtung elektroakustische Komposition organisiert. Die Leitung hat Prof. Ipke Starke. (Eintritt frei)
Werkstatt: Zum gekleisteten Krug - ein Keramiktheater
Werkstatt: Zum gekleisteten Krug - ein Keramiktheater
LOFFT – Das Theater, Spinnereistr. 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Im Keramikstudio ist viel los. Wirklich? Oder erzählt die Keramikerin sich selbst nur Geschichten, um der Einsamkeit zu entfliehen? Inspiriert durch das Theaterstück „Fleabag“ von Phoebe-Waller Bridge, taucht das Publikum ein in verschiedene Konsistenzen von Ton. Die Schauspielerin, Autorin und Keramikerin Émilie Haus erzählt die Geschichte eines Keramikstudios – eines von vielen, die plötzlich überall neu eröffnen. Das Stück entstand in Zusammenarbeit von Émilie Haus mit dem Verein Werkstattmacher und LOFFT – Das Theater. (Karten zu 10 / 7 €, Leipzig-Pass 5 € online kaufen)
Offenes Studio
Offenes Studio im MdbK, Foto: MdbK
Offenes Studio
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren. Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.
Soziokulturelles Zentrum Frauenkultur, Windscheidstraße 51
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Unter dem Motto „Zusammenhalt in Vielfalt“ findet am 21. Mai erstmalig ein bundesweiter Aktionstag statt, bei dem mit zahlreichen Aktionen ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt in unserer freien und vielfältigen deutschen Gesellschaft gesetzt werden soll. Das Soziokulturelle Zentrum Frauenkultur veranstaltet dazu eine Lesung mit Melisa Manrique aus ihrem Buch „Mama Superstar“. Es enthält Porträts elf mutiger „Migrant Mamas“ aus der Sicht ihrer deutschen Töchter. In den Porträts feiern die Töchter ihre Mütter: Frauen, die von überall auf der Welt nach Deutschland gekommen sind, um hier eine neue Heimat zu finden. (Eintritt nach Selbsteinschätzung)
Eröffnung: „It’s not about nothing” - zu Bildern und der Wirklichkeit
Ist Teil der Ausstellung: Margret Hoppes Fotografie aus der Serie „Südwall”, 2017-2020
Eröffnung: „It’s not about nothing” - zu Bildern und der Wirklichkeit
Galerie für Zeitgenössische Kunst, Altbau, Karl–Tauchnitz–Straße 9–11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Wie machen Bilder die Realität erfahrbar? Welches Wissen vermitteln sie? Und wie sind sie selbst in die Produktion von Wirklichkeit verstrickt? Die Ausstellung „It’s not about nothing” führt an viele unterschiedliche Orte: eine NS-Festungsanlage im Süden Frankreichs, eine Tomatenplantage in Apulien oder das Innere der Freiheitsstatue in New York. In ihren Arbeiten verknüpfen 14 KünstlerInnen eigene Aufnahmen, Archiv- und Medienbilder und Zitate aus der Filmgeschichte zu vielschichtigen Erzählungen. (zu besichtigen bis zum 27.06.2027, Di–Fr: 14–19 Uhr, Sa–So: 12–18 Uhr, Eintritt zur Eröffnung und immer mittwochs frei)
Soziokulturelles Zentrum Frauenkultur, Windscheidstraße 51
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Begegnung auf einer Brücke. Ein Erkennen, eine Liebe. Die Entscheidung für ein gemeinsames Leben – ungeachtet der Droge, die ihn begleitet und die somit nun auch ihren Alltag bestimmt. Sie verstrickt sich in seine Abhängigkeit, beginnt, um ihn zu kreisen wie er um die Droge Sie flieht immer wieder und kehrt doch stets nach Hause zurück. Bis sie es eines Tages nicht mehr tut. In ihrem Roman „Co“ erzählt Rina Schmeller von Mitgefühl und schleichender Selbstsabotage, aber ebenso von Selbstermächtigung und von dem Weg einer Frau, die die Kraft aufbringt, sich zu lösen. (Eintritt nach Selbsteinschätzung)
„Freak Show“ - Objekt, Foto & Grafik von Lilo Fuhrmann
„Freak Show“ - Objekt, Foto & Grafik von Lilo Fuhrmann
Salon Similde, Simildenstraße 9
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Wer bin ich? Wer will ich sein? Hauptsache anders als alle anderen! Oder doch nicht? Und wer bist Du? - Im Salon Similde werden Objekte, Fotografien und Grafiken von Lilo Fuhrmann gezeigt. Die Leipziger Künstlerin studiert aktuell Grafik an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Sie beschäftigt sich mit Linol- und Holzschnitt, Lithografie und Radierung. Für ihre künstlerische Arbeit lässt sie sich von der Natur, Popkultur und Subkultur inspirieren und setzt ihre modernen Motive und Themen in den traditionellen Drucktechniken um. Die Ausstellung ist nur an diesem Abend zu sehen, Musik kommt von DJ Raxo. (Eintritt frei)
Parkplatz Apels Garten 4, bei schlechtem Wetter bei Rotorbooks, Kolonnadenstraße 5-7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Der Warte für Kultur e. V. veranstaltet eine Reihe mit Literatur und Musik - an Orten, die auf unterschiedliche Weise mit jüdischem Leben in Leipzig verbunden sind. Der Titel „Brodyer Nächte“ erinnert an die erste Leipziger Synagoge, die Brodyer Synagoge. Zur zweiten Ausgabe geht es aber zum Parkplatz hinter dem Netto-Markt an Apels Garten, dem Standort der ehemaligen Ez-Chaim Synagoge. Yevgeniy Breyger holt die ZuhörerInnen mit seinem Langgedicht „hallo niemand" auf einem Roadtrip zu Rabbis, Pfarrern, dem Bundestag oder einem Zirkus ab. Die Musik kommt von der Violinistin Yoanna Bozhidarova. (Eintritt frei, Anmeldung per E-Mail erbeten)
Werkstatt: Zum gekleisteten Krug - ein Keramiktheater
Werkstatt: Zum gekleisteten Krug - ein Keramiktheater
LOFFT – Das Theater, Spinnereistr. 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Im Keramikstudio ist viel los. Wirklich? Oder erzählt die Keramikerin sich selbst nur Geschichten, um der Einsamkeit zu entfliehen? Inspiriert durch das Theaterstück „Fleabag“ von Phoebe-Waller Bridge, taucht das Publikum ein in verschiedene Konsistenzen von Ton. Die Schauspielerin, Autorin und Keramikerin Émilie Haus erzählt die Geschichte eines Keramikstudios – eines von vielen, die plötzlich überall neu eröffnen. Das Stück entstand in Zusammenarbeit von Émilie Haus mit dem Verein Werkstattmacher und LOFFT – Das Theater. (Karten zu 10 / 7 €, Leipzig-Pass 5 € online kaufen)
Die Unibigband ist das jüngste, kleinste und lauteste Ensemble der Universität Leipzig. Seit 2006 trägt sie zur musikalischen Vielfalt in der Messestadt bei. So auch am Freitag zum Viktorianischen Picknick im Clara-Zetkin-Park. Dort sorgt das Ensemble für eine besondere musikalische Note bei diesem traditionellen und beliebten Auftakt des Wave-Gotik-Treffens. Die jungen MusikerInnen spielen für alle Freunde des Bigbandsounds (Video) Swing, Latin Jazz und moderne Jazzkompositionen und empfehlen beim Zuhören: Sonnenbrille, gute Laune und ein erfrischendes Getränk. (Eintritt frei)
„Matter Era“ ist eine internationale Zusammenarbeit der tasmanischen Theatergruppe Terrapin mit dem britischen Künstler Tim Spooner. Sie entführen die BetrachterInnen in eine Welt ohne Menschen. Durch eine Mischung aus Installation, Performance und experimentellem Puppenspiel entsteht auf seltsame, fesselnde Weise eine lebendige und unvorhersehbare Landschaft. Ein live gemischter Soundtrack gibt die Rhythmen dieses entstehenden Lebens wieder. Das Publikum ist eingeladen, das Verspielte und Unheimliche zu erleben und sich vorzustellen, was entstehen könnte, wenn sich die Natur neu zusammensetzt. (solidarisches Preissystem: Karten zu 20,40 / 15,40 / 10,40 €)
Live-Präparation: Uhu der Nacht
Der Uhu, lateinsch Bubo bubo, Foto: Augi1995 auf Pixabay
Live-Präparation: Uhu der Nacht
Naturkundemuseum Leipzig, Lortzingstraße 3
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Während des Wave-Gotik-Treffens veranstaltet das Naturkundemuseum als Special eine Schaupräparation. Interessierte können hautnah erleben, wie Präparatorin Louisa Bosse einem Uhu „neues Leben einhaucht“. Fachlich wird die aufwendige Konservierung eines Vogels, von der wissenschaftlichen Erfassung bis zur Fertigstellung, als Taxidermie bezeichnet. Es wird ein einzigartiges Erlebnis für alle, die sich für Natur, Kunst, Handwerk und Wissenschaft begeistern. Für Fragen bei der Vorführung steht Markus Ranft bereit, ebenfalls Präperator im Naturkundemuseum. (Eintritt frei)
Führung: Waffe Buchumschlag!
Beispiel in der Ausstellung: Buchumschlag „Patrioten. Ein politischer Roman“ von Heinz Pol, Berlin, Wien, Verlag Agis 1931
Führung: Waffe Buchumschlag!
Treff: Museumsfoyer Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Kuratorin Hanna Schneck führt anlässlich des internationalen Museumstages durch die Ausstellung „Waffe Buchumschlag! Foto, Cover und Propaganda in den 1930er Jahren“. Darin widmet sich das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Frage, wie sich in gesellschaftspolitisch aufgeheizten Zeiten auf den Covern von Büchern politische Diskussionen und ideologische Kämpfe widerspiegeln – inwieweit der Buchumschlag zur Waffe wird. Anhand von rund 100 Beispielen wird die Einbandgestaltung mittels Fotografie und Typografie anschaulich gemacht. (Teilnahme kostenlos)
„Matter Era“ ist eine internationale Zusammenarbeit der tasmanischen Theatergruppe Terrapin mit dem britischen Künstler Tim Spooner. Sie entführen die BetrachterInnen in eine Welt ohne Menschen. Durch eine Mischung aus Installation, Performance und experimentellem Puppenspiel entsteht auf seltsame, fesselnde Weise eine lebendige und unvorhersehbare Landschaft. Ein live gemischter Soundtrack gibt die Rhythmen dieses entstehenden Lebens wieder. Das Publikum ist eingeladen, das Verspielte und Unheimliche zu erleben und sich vorzustellen, was entstehen könnte, wenn sich die Natur neu zusammensetzt. (solidarisches Preissystem: Karten zu 20,40 / 15,40 / 10,40 €)
Der Pfingstsonntag im Westwerk wird wieder schwarz: Unter dem Motto „Von der Szene - für die Szene“ lädt die Stallwache alle die zu ihren Konzerten ein, für die das WGT unerschwinglich geworden ist. Es spielen: Dosenmucke (15 Uhr, all Styles of Dark Music), Ursula (16 Uhr, ElectroPunk), Wayne Lost Soul (17.30 Uhr, AcoustikPunk), Mikrowelle mit Rajko Gohlke (19 Uhr, Electro-Rock 'n' Roll) und Nikita Curtis (20.30 Uhr, PostPunk). Vor und zwischen den Konzerten legen DJs auf. Das düstere Mini-Festival findet im Hof des Westwerks statt, bei schlechetem Wetter in der Stallwache. (Eintritt frei, kein WGT-Band nötig)
Deutsche Nationalbibliothek, Vortragssaal, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Anlässlich des Wave-Gotik-Treffens gastiert der Leipziger Autor Christian von Aster einmal mehr mit schwarzhumorigen Texten in der Deutschen Nationalbibliothek. Um geneigte düstere Gemüter zu erfreuen, liest er nicht nur aus „Batman bei den Buddenbrooks“, sondern bringt darüber hinaus auch allerlei finstere Gedichte, Anekdoten und Seltsamkeiten zum Vortrag. Und das derart fürchterlich, unterhaltsam und lehrreich, dass es auch dieses Mal sträflich wäre, diesen hingebungsvollen Vortrag zu verpassen. (Eintritt frei)
Kulturbar froelich & herrlich im Westflügel, Hähnelstr. 27
von: LEIPZIG eintrittsfrei
An jedem letzten Montag im Monat wird die Kulturbar froelich & herrlich zur Jazzlocation. Ein Septett aus Leipziger Jazzgrößen trifft sich zum gemeinsamen Improvisieren. Die wechselnde Zusammensetzung nennt sich „Real Jazz Orchestra“. Die MusikerInnen mit all ihren vielfältigen Einflüssen folgen ohne kommerzielle Ausrichtung allein ihrer Freude an Spiel und Improvisation. Den Sound bezeichnen sie selbst gleichwohl als Traditional Jazz. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Schon vor ihrer Premiere am 4. Juni haben Neugierige die Gelegenheit, erste Einblicke in die Inszenierung „Wüste“ von Sam Max in der Regie von Wilke Weermann zu erhalten. Darin geht es um Hannah, Chloe und Tom, die sich in einem einsamen Motel in der Wüste von Arizona auf ihre Rollen in einem Film vorbereiten. Das Drehbuch ist verdächtig nah an ihrer eigenen Lebensrealität geschrieben und verschwimmt zunehmend damit. Auf der Bühne entsteht ein fulminantes Kammerspiel zwischen drei Menschen, auf der Suche nach der unbedingten Bestätigung durch den / die andere, um die eigene Leere zu füllen. (Eintritt frei, aber begrenzte Plätze)
Frauen traten oft nur als Professorengattinnen oder -töchter, allenfalls als mildtätige Witwen in Erscheinung. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts waren Frauen als Gasthörerinnen geduldet, ab 1906 durften sie an der Universität Leipzig studieren. Anhand von Kunstwerken aus der Sammlung der Universität stellt die Ausstellung „Athena und ihre Töchter“ die Frauen nun in den Mittelpunkt und zeigt, wie sie als Stifterinnen, Künstlerinnen, als Studentinnen und Gelehrte die Universität prägten. Wer mehr darüber erfahren möchte, ist herzlich zur Führung mit der Kuratorin Dr. Christine Hübner eingeladen. (Teilnahme kostenlos)
Soziokulturelles Zentrum Frauenkultur, Windscheidstraße 51
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Zwischen Neon und Grau schimmern viele Geschichten über den Osten mit all seinen Widersprüchen und Konflikten. Popkultur erzählt davon – in Romanen, im Rap, in Filmen oder Podcasts. Die Historikerin Anna Lux und der Kulturwissenschaftler Jonas Brückner haben in ihrem Buch „Neon/Grau“ diese Erzählungen zusammengefügt und miteinander in Dialog gebracht. Es geht um Freiheiten und Verluste, um Zugehörigkeit und Ausgrenzung, um Jugend im Umbruch, Geschlechterverhältnisse, den ländlichen Raum. Aus verschiedenen Blickwinkeln brechen sie die allzu oft einseitigen Ost-Erzählungen auf und halten die Vielstimmigkeit und die Widersprüche aus. (Eintritt nach Selbsteinschätzung)
LE Talk
Angie Sonnemann und Elisa Adam, Foto & Grafik: LE Talk
Poetry-Slamerin Elisa Adam und die Sprechwissenschaftlerin Angie Sonnemann haben ein neues Gesprächsformat ins Leben gerufen, den „LE Talk“. Bei der zweiten Ausgabe ist das Thema „Scham - Dinge über die wir selten reden“. Wir leben in einer Gesellschaft, die funktionieren will. Für Trauer gibt es Fristen, Wut gilt als Risiko und Scham bleibt am liebsten unsichtbar. Während die einen mehr Raum für Gefühle fordern, sagen andere: Zu viel Emotion lähmt, macht verletzlich und steht uns oft im Weg. Was passiert also, wenn diese Haltungen aufeinandertreffen? Bei diesem Gespräch geht nicht darum, sich einig zu sein, sondern darum, Meinungen sichtbar zu machen. (Eintritt frei)
Im Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig wird die Hinterlassenschaft der ehemaligen Stasi-Bezirksverwaltung Leipzig verwahrt, erschlossen und zugänglich gemacht. Insgesamt lagern im Archiv 5.736 laufende Meter Unterlagen, darunter mehr als 2,8 Millionen Karteikarten. Während der Führung erhalten die TeilnehmerInnen detaillierte Einblicke in die Struktur und Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei. Anhand von Beispielakten werden insbesondere die Überwachungsmethoden der Stasi beleuchtet. Ebenso wird über die heutige Nutzung der Unterlagen informiert. (Teilnahme kostenlos, Reservierung per E-Mail oder unter 030 18665-3211 empfohlen)
Seit fast 100 Jahren ist Frankreich von Krieg zerrissen. Das englische Königshaus streitet mit der angestammten Herrscherdynastie um die Macht. In dieser Zeit wächst eine junge Frau auf. Johannas Schicksal ist es, die französische Nation zu einen. Sie ist den Heerführern zunächst nützlich und wird zum Schrecken der Invasorenarmee. Doch ihre Kompromisslosigkeit wird den Bundesgenossen zunehmend unheimlich, sie wird angefeindet und muss fliehen. Friedrich Schiller bezieht sich in seinem Drama „Die Jungfrau von Orleans“ auf die Lebensgeschichte der Widerstandskämpferin Jeanne d’Arc. Interessierte können heute einen ersten Eindruck der Inzenierung im Schauspiel Leipzig bekommen. (Eintritt frei, aber begrenzte Plätze)
Die Kooperation des Vereins IceLab Leipzig mit dem Zoo Leipzig und der Musikschule Neue Musik ist eine tänzerische und musikalische Natur-Erlebnisreise. Die polaren Landschaften sind geprägt von Gletschern, Eis, Wind und Meer, aber auch von Vulkanen. Mensch und Tier mussten dort kreative und außergewöhnliche Strategien entwickeln, um zu überleben und sich anzupassen. Die Komponistin Maxi Richter und die Choreografin Laura Wolf geben Einblicke, wie aus Musik und Tanz ein gemeinsames Bühnenstück entsteht. Das Publikum ist eingeladen, Feedback zu geben, Fragen zu stellen und eigene Ideen einzubringen. (Eintritt frei)
Bonny Jack, alias Matteo Senese, ist ein Name, der von dem berühmtesten Piratenpaar inspiriert wurde: Anne Bonny und Jack Rackam. Matteo wurde Rom geboren und ist seit seiner Kindheit in die Welt der Gitarren eingetaucht. Er studiert Musik und spielt in verschiedenen Bands, von Rock bis zu Elektro-Musik. Nach einer langen Zeit in Seattle, USA, kam er zurück nach Italien und kehrte auch zurück zu seiner ersten musikalischen Liebe: Blues & Folk (Video) - dunkel, verraucht, abgründig. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Offenes Studio
Offenes Studio im MdbK, Foto: MdbK
Offenes Studio
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren. Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.
Giorgio Ferretti wurde in Italien geboren und lebt heute als Autor und Herausgeber in Leipzig. In Italien und Deutschland hat er Literatur- und Kulturwissenschaften studiert sowie Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut. Er ist Chefredakteur der Literaturzeitschrift Edit. 2022 erhielt er den exil-Dramatiker*innenpreis. Wer mehr über ihn erfahren möchte, ist herzlich zur Lesung eingeladen. Giorgio Ferretti wird unter anderem neue Texte aus seiner Schreibwerkstatt vorstellen und über seine Arbeit erzählen: über das Schreiben sowie über die Redaktionsarbeit bei Edit. (Eintritt auf Spendenbasis)
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10, 04109 Leipzig
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Gemeinsam mit Musiker*innen der Musikalischen Komödie lädt das MdbK zu einem Abend der besonderen Art ein: eine Stunde lang ertönt Musik an unterschiedlichen Orten im Museum. Wandeln Sie über die Terrassen und durch die Galerieräume des MdbK und entdecken Sie die Kunst neu, während Sie Klängen von Harfe, Flöte, Geige u.v.m. lauschen. Der Eintritt ist frei! Hier finden Sie alle Termine.
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10, 04109 Leipzig
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Preisverleihung und Eröffnung der Ausstellung! Gemeinsam mit dem Verein der Förderer des Museums der bildenden Künste Leipzig e. V. vergibt das MdbK in diesem Jahr erstmals einen neuen Förderpreis für junge Kunst in Mitteldeutschland. Aus mehr als 160 Einreichungen wählte eine Jury vier künstlerische Positionen aus, die nun in einer Gruppenausstellung im 3. Obergeschoss des MdbK gezeigt werden. Die Preisträger*innen sind Franzi Goralski (*1992 Radebeul), Mashid Mahboubifar (*1991 Jahrom/Iran), Anna Perepechai (*1989 Poltawa/Ukraine) und Theresa Rothe (*1990 Dresden).
Der Abend beginnt mit der Verleihung des Förderpreises sowie Eröffnungsreden, die von Nina Hahn und Susanne Landgraf in die Deutsche Gebärdensprache übersetzt werden. Im Anschluss kann die Ausstellung besichtigt werden.
2 x Indie mit sehr persönlichen Songs im Mühlkeller: Monkey Meadows bringen melancholischen Indie-Pop mit warmen Piano, treibenden Beats und einer weiblichen Stimme voller Ecken und Kanten auf die Bühne (Video). Die Texte des Duos erzählen von inneren Aufbrüchen, geträumten Auswegen oder der der Kraft leiser Revolten. Unterstützung kommt von Slick Oyster, eine One-Person-Powerband, mit einem Mix aus Electronic-Indie und Gitarrensounds (Video). Bei den Songs geht es darum, sich seinen eigenen Raum für Bewegung, Queerness, Power, Verletzlichkeit und Rebellion zu schaffen. (Eintritt 5 €)
Deen & Blumenstein ist ein Leipziger Indie Folk Duo. Die gestandenen Musiker und tun nichts lieber, als auf so vielen Bühnen wie möglich zu spielen. Live zeichnet beide vor allem die Mischung aus gefühlvollen und eingängigen Melodien und Texten von Deen und Blumensteins einzigartiger Improvisation auf der Geige aus (Video). Während Deen einen Song noch zerbrechlich und zart singt, spielt Blumenstein beim nächsten seine Geige schon wieder wie ein Glam-Rocker in den 70ern. So kommen Folk und Rock ’n’ Roll zusammen. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Der Verein Westbesuch hat sich das Ziel gesetzt, im Leipziger Westen urbane Strukturen zu bewahren und Lebensqualität zu schaffen. Dazu organisiert er mehrmals im Jahr für alle BewohnerInnen Leipzigs ein lebendiges Stadtteilfest auf dem Gelände des Bürgerbahnhofs Plagwitz - den Westbesuch. Neben einem Flohmarkt mit zahlreichen Trödel-Ständen und leckerem Essen gibt es auch jedes Mal ein breites Kulturangebot mit Live-Auftritten vieler KünstlerInnen und Bands der unterschiedlichsten Musikrichtungen. (Eintritt frei)
Auch 2026 öffnen die Ateliergemeinschaften in der Franz-Flemming-Straße ihre Türen für ein abwechslungsreiches Wochenende der Kunst, Musik und Kultur. Zur erleben gibt es neben der Werke von 30 - 40 KünstlerInnen in drei großen, ehemaligen Fabrikgebäuden auch ein Kulturprogramm, Kulinarik und eine familiäre Atmosphäre mit vielen Begenungen. Die offenen Ateliers bieten die Gelegenheit, die Welt von internationalen KünstlerInnen und ihren gemeinschaftlichen Zusammenhalt zu erleben. Ob durch visuelle Eindrücke, anregende Gespräche oder genussvolle Momente - dieses Wochenende ist eine hervorragende Gelegenheit, sich inspirieren zu lassen. (Eintritt frei)
Ausstellungsbesuch: „states of ambiguity“
Katia Klose: Frozen Blood, Fotografie, 2026
Ausstellungsbesuch: „states of ambiguity“
Galerie intershop, Spinnereistraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
f/stop Fotoszene Leipzig lädt alle Interessierten zum gemeinsamen Besuch der Ausstellung „states of ambiguity“ ein. Darin präsentiert die Galerie intershop drei Künstlerinnen, die sich während mehrerer Arbeitsaufenthalte auf Island begegnet sind: Jóna Þorvaldsdóttir (Reykjavík), Debbie Westergaard Tuepah (Vancouver) und Katia Klose (Leipzig). Aus ihren unterschiedlichen Perspektiven heraus entwickelten sie die gemeinsame Ausstellung - Ausgangspunkt: die Abgeschiedenheit und die archaische Natur der Insel im Nordatlantik. Zum Besuch findet eine Führung und ein Gespräch mit den Künstlerinnen statt. Die Moderation hat Kuratorin Jenny Starick. (Teilnahme kostenlos)
Nach dem unglaublichen Spaß beim letzen Mal, passiert es nun erneut: Vom 30. bis 31. Mai wird in Leipzig durchgespielt! Gemeinsam mit Improgruppen und SpielerInnen aus Leipzig, Dresden, Berlin, Weimar und Jena veranstaltet die Gruppe Improberaum einen 24-Stunden-Improtheater-Marathon – eine Bühne, nonstop Improvisation und ganz viel Energie. Jede Stunde gibt es eine neue Show mit wechselnden Gruppen. Alle sind eingeladen, vorbei zu kommen und Improtheater in all seinen Facetten zu erleben. (Eintritt auf Spendenbasis - jeder gibt, was ihm möglich ist, Zeitplan)
Fanny in Italien - Vortrag & Musik
Fanny Hensel, Ölgemälde von Moritz Daniel Oppenheim 1842, Abbildung gemeinfrei
Fanny Hensel, die ältere Schwester Felix Mendelssohn Bartholdys, hatte schon früh den Wunsch, Italien kennenzulernen. Dieser erfüllte sich 1839, als sie das Land zusammen mit ihrem Mann Wilhelm und ihrem Sohn Sebastian für fast ein Jahr bereiste. Die erste Station war Venedig, das sie in einem Brief als „Wunderstadt“ bezeichnete. Es folgten Mailand, Neapel und Rom. Sie spielte dort in privaten Kreisen und genoss die Anerkennung, sowohl als Pianistin wie auch als Komponistin. Ute Büchter-Römer beschreibt in ihrem Vortrag Fanny Hensels lebenslange Verbundenheit zu Italien. Begleitet wird sie von Eva Sperl am Klavier, die diese Leidenschaft in Fannys Kompositionen zeigt. (Eintritt frei, Reservierung erbeten)
Das Ensemble New Ratioist möchte die Möglichkeiten und Grenzen des Zusammenspiels von Mensch und Maschine ausloten. Vier von einem Roboter dirigierte GitarristInnen und vier automatisch spielende Gitarren lassen durch Improvisation und einen Algorithmus eine Mischung aus Umweltgeräuschen und minimalistischer Musik entstehen. Für das Publikum soll dabei die Funktionsweise eines selbstregulierenden Systems erfahrbar werden. Das Konzert gehört zur Reihe „Resilienz“ des Vereins FOKUS. Menschliche MusikerInnen: Anne Munka, Jordan White, Henny Herz und Markus Rom (Spendenempfehlung 5–15 €)
Zum Auftakt der Stötteritzer Sommerkonzerte tritt Stilbruch in der Marienkirche auf. Das Dresdner Trio begann mit Straßenmusik und wurde 2009 durch eine Castingshow landesweit bekannt. Bei den drei Musikern treffen Geige, Cello und Schlagzeug auf deutsche Texte, Klassik auf Deutschpop (Video). Dennoch möchte Stilbruch kein typisches Crossover-Projekt sein, bei dem Musiker mit klassischen Instrumenten Rock & Pop imitieren, sondern als Band eine Symbiose aus verschiedenen Musikwelten mit eigenständigem Sound erschaffen. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Ganz im Sinne von Clara und Robert Schumann bietet das Schumann-Haus jungen KünstlerInnen eine Bühne. In der Reihe „Podium“ stellen sich regelmäßig Studierende der Hochschule für Musik und Theater vor - an diesem Abend die Gesangs-Klasse von Prof. Caroline Stein. Die Fachrichtung Klassischer Gesang/Musiktheater existiert seit Gründung der Hochschule und hat viele erfolgreiche SängerInnen hervorgebracht. Anfangs standen noch Gesangstechnik und Interpretation im Zentrum der Ausbildung, die in den letzten Jahren immer mehr den Anforderungen an das heutige Musiktheater angepasst wurde. (Eintritt frei, Spende willkommen, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 39392191 erbeten)
Fünf Körper, eine Erinnerung. Eine Frau begegnet sich selbst – mit zehn, mit achtzehn, mit einundzwanzig, mit fünfunddreißig und vierundfünfzig. Sie sprechen über ihre Mutter, über das, was von Müttern übrig bleibt, wenn man selbst kein Kind mehr ist. Zwischen Bettlaken und Bedürfnissen verhandeln sie Herkunft, Rollenbilder, Fürsorge, teilen Erinnerungen, Schmerz und die Sehnsucht nach einem Zufluchtsort. Die Produktion des Ensembles Jedermensch ist ein Chor der Selbstgespräche, ein Körper, der sich fragt: Wer bist du, Mama? Und wer bin ich, wenn ich dich nicht mehr suche? (Karten 12 / 8 €)
Canta Pueblo, eine Kulturinitiative spanisch sprechender Menschen, lädt zu ihrem dritten Fest in Leipzig ein. Zu erleben sind wieder argentinische und südamerikanische Folklore mit Konzerten von Milena Salamanca, die während ihrer Europa-Tour in Leipzig Halt macht, Rococolores, Semocruzao und weiteren KünstlerInnen. Dazu finden ein Chacarera-Tanzworkshop statt und Truco, das klassische argentinische Kartenspiel, wird vorgestellt. Für Familien und Kinder werden viele Spiele und Aktivitäten angeboten. Und mit Empanadas, Locro, Choripán, Alfajores und Mate kommen die BesucherInnen Argentinien auch kulinarisch nahe. (Eintritt auf Spendenbasis)
Auch 2026 öffnen die Ateliergemeinschaften in der Franz-Flemming-Straße ihre Türen für ein abwechslungsreiches Wochenende der Kunst, Musik und Kultur. Zur erleben gibt es neben der Werke von 30 - 40 KünstlerInnen in drei großen, ehemaligen Fabrikgebäuden auch ein Kulturprogramm, Kulinarik und eine familiäre Atmosphäre mit vielen Begenungen. Die offenen Ateliers bieten die Gelegenheit, die Welt von internationalen KünstlerInnen und ihren gemeinschaftlichen Zusammenhalt zu erleben. Ob durch visuelle Eindrücke, anregende Gespräche oder genussvolle Momente - dieses Wochenende ist eine hervorragende Gelegenheit, sich inspirieren zu lassen. (Eintritt frei)
Szenische Lesung: Venedig, Florenz, Rom - Felix’ Briefe aus Italien
Felix Mendelssohn Bartholdy 1846, Ölgemälde von Eduard Magnus, Abbildung via Wikimedia Commons, gemeinfrei
Szenische Lesung: Venedig, Florenz, Rom - Felix’ Briefe aus Italien
Mendelssohn-Haus, Goldschmidtstraße 12
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Italien übte im 19. Jahrhundert eine große Anziehungskraft auf KünstlerInnen der deutschen Romantik aus. Auch Felix Mendelssohn Bartholdy bereiste dieses Sehnsuchtsland, das ihn zu Aquarellen, umfangreicher Korrespondenz und zur berühmten „Italienischen Sinfonie“ inspirierte. Bei dieser szenischen Lesung werden viele begeisterte Briefe des Komponisten an seine Familie und Freunde lebendig und vermitteln ein authentisches Bild seiner Eindrücke und seiner Faszination für das Land. (Eintritt frei)
Fünf Körper, eine Erinnerung. Eine Frau begegnet sich selbst – mit zehn, mit achtzehn, mit einundzwanzig, mit fünfunddreißig und vierundfünfzig. Sie sprechen über ihre Mutter, über das, was von Müttern übrig bleibt, wenn man selbst kein Kind mehr ist. Zwischen Bettlaken und Bedürfnissen verhandeln sie Herkunft, Rollenbilder, Fürsorge, teilen Erinnerungen, Schmerz und die Sehnsucht nach einem Zufluchtsort. Die Produktion des Ensembles Jedermensch ist ein Chor der Selbstgespräche, ein Körper, der sich fragt: Wer bist du, Mama? Und wer bin ich, wenn ich dich nicht mehr suche? (Karten 12 / 8 €)