Mai 2026

Zwischen Aufruhr und Applaus - Audiowalk auf den Spuren von Albert Lortzing

historische Grafik des freundlich blickenden Albert Lortzing
Albert Lortzing um 1835, Stahlstich von Andrew Duncan, Abbildung via Wikimedia Commons, gemeinfrei

Zwischen Aufruhr und Applaus - Audiowalk auf den Spuren von Albert Lortzing


Treffpunkt: Altes Rathaus

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Leipzig 1837: Im Alten Theater am Tröndlinring erlebt der Holzschuhtanz aus „Zar und Zimmermann“ seine Uraufführung und wird damals ein Mega-Hit. Der Mann, der ihn schrieb, wohnte um die Ecke, trank Wein in der Hainstraße, diskutierte über Demokratie und brachte das Publikum jeden Abend zum Lachen. Mit dem Audiowalk lädt die Oper Leipzig dazu ein, dem Komponisten durch seine Stadt zu folgen, zu den Orten, an denen er lebte, arbeitete und komponierte, stritt und feierte. Sieben Stationen führen vom Hôtel de Pologne in der Hainstraße bis nach Gohlis zum Schillerhaus. (Teil­nahme kostenlos, Abspielgeräte und Kopfhörer werden be­reit­ge­stellt)

Open Air mit dem Blaswerk im Clarapark

Das Orchester bei einem stimmungsvollen Auftritt in einem alten Kinosaal
Das Blaswerk Leipzig bei seinem 25-jährigen Jubiläum im UT-Connewitz, Foto: © Orchester

Open Air mit dem Blaswerk im Clarapark


Musikpavillon, Anton-Bruckner-Allee 11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Rhythmus, Pauken und Trom­pe­ten – was nach einem Blasorchester klingt, ist eine studentische Big Band, die auch dem letzten Tanzfaulen auf die Beine hilft (Video). Im Blaswerk Leipzig darf jede/r mitmachen, der ein Blasinstrument spielen kann. Etwas Besonderes ist der Einsatz von für eine Big Band eher unüblichen Instrumenten wie Oboe oder Waldhorn. Ergänzt wird die instrumentale Besetzung durch Sän­gerIn­nen, so dass auch Vokal-Ar­ran­ge­ments erklingen. Wie im letzten Jahr spielt das Orchester am 1. Mai im Clara-Zetkin-Park und bringt mit seinem Programm „Big Band Sounds“ Latin, Swing, Funk und Pop auf die Bühne. (Ein­tritt frei)

Open Stage & Bieder­meier-Frühs­tück an der Oper

Hinter dem Brunnen auf dem Augustusplatz sieht man das Opernhaus von Leipzig und viele Menschen in historischen Kostümen.
Die Oper Leipzig lädt zur Open Stage und zum Bieder­meier-Früh­stück ein, Foto: © Oper Leipzig

Open Stage & Bieder­meier-Frühs­tück an der Oper


Oper Leipzig, Freitreppe & Augustus­platz

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Oper Leipzig lädt im Rahmen des Festivals „Lortzing 26“ zu einem Fest ein, an dem Musik und Lebensfreude zusammenfinden. Zum einen wird die Freitreppe des Opernhauses zur offenen Chorbühne. Ob jung oder alt, groß oder klein, Profi-En­semble oder leidenschaftlicher Laien­chor - hier kann jeder Chor mit einem Auftritt vor großem Publikum glänzen. Zum anderen trifft Musik auf Kulinarik. Zum Bieder­meier-Früh­stück verwandelt sich der Augustusplatz in einen lebendigen Picknickplatz im Stil des 19. Jahr­hun­derts. Alle Gäste sind eingeladen, sich nach der Mode des Biedermeiers (der Zeit, in der Albert Lortzing in Leipzig wirkte) zu kleiden. (Ein­tritt frei)

No risk, no magic - moderner Zirkus

Ein Mann steht vor einer hohen Ziegelwand frei auf den Schultern einer Frau
Ponyclub Produktion „No risk, no magic.“, Foto: © Lennart Neuhaus

No risk, no magic - moderner Zirkus


Ostwache Leipzig, Gregor-Fuchs-Straße 45-47

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Was bedeutet Risiko heute, wo für die einen alles abgesichert scheint, während für andere alles auf dem Spiel steht? Zwischen Luftakrobatik und Handstand, zwischen Schweben, Fallen und Balancieren wird der Unwägbarkeit des Alltags begegnet und gibt es Charaktere, die niemals wanken. Ponyclub, eine zeitgenössische Zirkuskompanie aus Leipzig und Köln, lebt die Utopie gesellschaftlicher Veränderungen und will solidarische Ideen schaffen, die verbinden. Denn das ist es, was Zirkus am besten kann – etwas real werden lassen, von dem wir dachten, das geht doch gar nicht. Nach der Show gibt es DJ-Sets von adahsoe, Küche für alle und Getränke. (Spen­den­empfe­hlung: 10–20 €)

Theatertag: deutsche märchen (& super creeps)

Nahaufnahme einer Schauspielerin und eines Schauspielers vor schwarzem Hintergrund
Sind Teil des Ensembles von „deutsche märchen“: Anne Cathrin Buhtz und Thomas Braungardt, Foto: © Rolf Arnold

Theatertag: deutsche märchen (& super creeps)


Schauspiel Leipzig, Große Bühne, Bose­straße 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das Theaterstück von Thomas Köck widmet sich dem vermeintlich zeitlosen Kulturgut Märchen, um sie in unserer Gegenwart zu spiegeln, sie vielleicht einen neuen Wald bevölkern zu lassen. Da mag dann der böse Wolf drei Wünsche frei haben. Oder Aschenputtel bekommt ihren ersten Talkshowauftritt oder vielleicht erzählt der Froschkönig endlich seine Version der Geschichte. Oder ganz anders. Hauptsache: Ende gut, alles gut … „deutsche märchen“ feiert unter der Regie von Elsa-Sophie Jach am Schauspiel Leipzig seine Uraufführung. (zum Theatertag alle Karten auf allen Plätzen 13 €)

Tanzperformance: Kein Problem. Gerne.

Tanzperformance: Kein Problem. Gerne.


Residenz des Schauspiel Leipzig, Spinnerei­straße 7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das Stück erforscht die Wiedersprüchlichkeit zwischen der Leichtigkeit und der Leere des Smalltalks und dem menschlichen Bedürfnis nach Verbindung und Verbindlichkeit. Sarah Heberling und Friederike Zinn bewegen sich zwischen Oberflächlichkeit und Tiefe, Einsamkeit und Nähe, Humor und Tragik und zeigen damit, wie schmal die Grenze zwischen Konvention und echter Nähe ist. „Kein Problem. Gerne.“ lädt im Rahmen des Festivals TANZFORUM dazu ein, über die Absurdität und zugleich Menschlichkeit unserer Alltagskommunikation zu schmunzeln. (Ein­tritt frei, Spende will­kommen)

Vernissage: Kontraste - Foto­grafie von Klaus Liebich

Historisches Foto von einem Markststand und Kunden in der Leipziger Innenstadt
Markttag in der Grimmaischen Straße 1957, Foto: © Klaus Liebich

Vernissage: Kontraste - Foto­grafie von Klaus Liebich


Mühlengalerie, Dölitzer Wassermühle, Voll­hardt­straße 16

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Klaus Liebich (1929–2023) lehrte mehrere Jahrzehnte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst. In den 1960er Jahren  widmete er sich der Dokumentation des noch immer vom Krieg gezeichneten Leipziger Stadtbildes. Er hinterließ eine umfangreiche Sammlung an Farbfotografien, die die damalige Atmosphäre in der Messestadt eindrucksvoll wiedergeben. Ganz anders verlief der Alltag im sächsischen Dölitzsch, den er ebenfalls nahezu 30 Jahre lang mit der Kamera begleitete. Klaus Liebichs Fotos, sowohl von der Stadt als auch aus dem Dorf, werden nun in der Mühlengalerie ausgestellt. (zu besichtigen bis zum 14.06.2026, sonntags 13–18 Uhr, Eintritt frei)

tanz mit_Evelina Lo Pilato

tanz mit_Evelina Lo Pilato


THE FLOOR, Pittlerwerke, Am Börnchen 2

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Einmal im Monat lädt das Team von THE FLOOR zum gemeinsamen Tanz auf seine Probebühne ein. Egal ob Einsteiger oder Profi, alt oder jung, sportlich oder ge­müt­lich - jede*r ist willkommen. Die Tanz-Ses­sions werden von unterschiedlichen Tän­zerIn­nen der regionalen freien Szene angeleitet und sind immer so gestaltet, dass auch Teil­neh­merIin­nen ohne Tanzerfahrung Spaß daran haben. Gastgeberin ist dieses Mal die Tänzerin und Tanzpädagogin Evelina Lo Pilato. Sie betrachtet Tanz als Möglichkeit für jeden, sich auszudrücken, Kultur zu vermitteln sowie Körper und Raum mühelos zu genießen. (Kos­ten: Bestimme die Höhe selbst - Tickets von 0–20 € online be­stellen)

Ensemble Redeo - klassische Gitarre trifft auf Film- & Gaming-Musik

Ensemble Redeo - klassische Gitarre trifft auf Film- & Gaming-Musik


Gnadenkirche Wahren, Stahmelner Straße 10

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Im Gitarrenensemble Redeo musizieren zehn junge Gitar­ris­tIn­nen, die sich im Lan­des­Gitar­ren­Or­ches­ter Sachsen-Anhalt kennengelernt haben. Ihr Repertoire umfasst Werke aus verschiedenen Epo­chen – von Barock bis zur Gegenwart. Einen Schwerpunkt bilden Bearbeitungen bekannter Melodien aus Filmen und Computerspielen. So erklingt zum Konzert in der Gnadenkirche beispielweise Musik aus „Fluch der Karibik“ und „La La Land“ oder aus Spielen wie „Pflanzen vs. Zombies“ und „Skyrim“. (Ein­tritt frei, Spende er­beten)

No risk, no magic - moderner Zirkus

Ein Mann steht vor einer hohen Ziegelwand frei auf den Schultern einer Frau
Ponyclub Produktion „No risk, no magic.“, Foto: © Lennart Neuhaus

No risk, no magic - moderner Zirkus


Ostwache Leipzig, Gregor-Fuchs-Straße 45-47

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Was bedeutet Risiko heute, wo für die einen alles abgesichert scheint, während für andere alles auf dem Spiel steht? Zwischen Luftakrobatik und Handstand, zwischen Schweben, Fallen und Balancieren wird der Unwägbarkeit des Alltags begegnet und gibt es Charaktere, die niemals wanken. Ponyclub, eine zeitgenössische Zirkuskompanie aus Leipzig und Köln, lebt die Utopie gesellschaftlicher Veränderungen und will solidarische Ideen schaffen, die verbinden. Denn das ist es, was Zirkus am besten kann – etwas real werden lassen, von dem wir dachten, das geht doch gar nicht. Nach der Show gibt es DJ-Sets von adahsoe, Küche für alle und Getränke. (Spen­den­empfe­hlung: 10–20 €)

Showing: Interlude Inn - junge Tanz­per­for­mance

Die Choreographin steht lächelnd vor einer weißen Wanf mit großen schwarzen Dreiecken.
Die schwedische Tanzkünstlerin Clara Sjölin, Foto: © Bernadette Keating

Showing: Interlude Inn - junge Tanz­per­for­mance


LOFFT – Das Theater, Spinnerei­str. 7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Wie blicken junge Menschen auf Tanz und was möchten sie durch Bewegung, Stimme und Musik erzählen? Im Rahmen von TANZFORUM, dem Workshop- und Performance-Festival 2026, präsentiert die Juniorcompany des Leipziger Tanztheaters mit der schwedischen Choreographin Clara Sjölin Ausschnitte aus dem neuen Stück „Interlude Inn“. In einem nachgestellten Hotelkorridor erforschen sie tänzerisch den Zustand des Dazwischenseins: das Erleben, etwas zu durchqueren und sich zwischen verschiedenen Orten, Situationen oder Identitäten zu befinden. Das Stück feiert am 26. Juni im Schauspiel Leipzig Premiere. (Ein­tritt auf Spendenbasis, Anmeldung er­wünscht)

OpenStage im Jugend­Kultur­Keller

Foto der Bühne im Villakeller mit Schlagzeug, Gitarren, Mikrofonen und einem Keyboard
Bühne im JugenKulturKeller, Foto: Soziokulturelles Zentrum „Die VILLA“

OpenStage im Jugend­Kultur­Keller


JugendKulturKeller in der VILLA, Les­sing­straße 7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Jeden Montag kann sich hier jede/r ausprobieren und frisch geschriebene Lieder vor Publikum spielen. Ab 18.30 Uhr liegt eine Liste aus, auf der sich Auftrittswillige eintragen können. Und dann heißt es: 2 Songs - the rest is up to you ... Der beliebte Treff für Mu­sike­rIn­nen ist auch für das Publikum interessant. Denn es sind nicht nur talentierte Neulinge zu erleben, sondern oft auch bekannte Künst­lerIn­nen, die auf der Bühne ihre allerneusten Songs testen. (Ein­tritt frei)

Eine gewisse Unruhe - Lesung mit Mechtild Blanke­nagel

Eine gewisse Unruhe - Lesung mit Mechtild Blanke­nagel


Stadtbibliothek, Raum „Huldreich Groß“, Wilhelm-Leusch­ner-Platz 10-11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Nora hat eine stabile Ehe, zwei Kinder, einen sicheren Job – und das Gefühl, innerlich zu verblassen. Als sie eines Morgens beschließt, nicht mit ihrer Familie in den Sommerurlaub zu fliegen, beginnt eine Reise zu sich selbst, die sie nicht nur in die Toskana führt, sondern mitten hinein in alte Wunden, neue Begierden und leidenschaftliche Malerei. Die Autorin Mechtild Blankenagel liest aus ihrem Roman über noch nicht ganz abgelegte Rollenbilder, weibliche Selbstermächtigung und verborgene Talente. (Ein­tritt frei)

Showtime (ein ent­täu­schen­der Abend)

Showtime (ein ent­täu­schen­der Abend)


Schauspiel Leipzig, Foyer 1, Bose­str. 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Hauptdarstellerin erkrankt? Chor im Streik? Orchester im Stau? Wenn alle Stricke reißen, rettet er den Abend: Der Universalschauspieler! Er beherrscht über 100 Rol­len und setzt sich sofort ins Taxi, um die möglichst exakte Kopie eines Anderen zu werden. Felix Krakaus berstend komischer und abgrundtief trauriger Monolog wird für Tilo Krügel und Denis Petković Ausgangspunkt für ihr szenisches Projekt und einer Reflexion über das Theater, das Leben und den ganzen Rest. (Kar­te 5 €)

„ChorUni“ - Konzert mit den Chören der Uni­ver­si­tät Leipzig

Gruppenfoto des Universitätschores, für das sich die Sängerinnen und Sänger in Form einer "100" aufgestellt haben
100 Jahre Leipziger Universitätschor, Foto: © Universität Leipzig

„ChorUni“ - Konzert mit den Chören der Uni­ver­si­tät Leipzig


Paulinum - Aula und Universitätskirche St. Pauli, Augustusplatz 10

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Der Leipziger Universitätschor feiert 2026 sein 100-jäh­ri­ges Bestehen mit einem besonderen Jubiläumsprogramm. Dazu gehört auch „ChorUni“. Sechs verschiedene Chöre der Hochschule, die sowohl gemeinsam als auch selbstständig musizieren, treten im Paulinum auf. Circa 300 Sän­ge­rIn­nen bringen ein abwechslungsreiches Programm auf die Bühne - sozusagen „Uni Leipzig in Concert“. Mit dabei: Chor der Universitätsbibliothek, Chor der Theaterwissenschaft, Medichor, Chorlektiv Leipzicals, Lumina Leipzig und der Leipziger Universitätschor (Ein­tritt frei, Spende er­beten)

Studio - Szenenvorspiel von Schauspielstudierenden

Studio - Szenenvorspiel von Schauspielstudierenden


Schauspiel Leipzig, Diskothek, Bose­straße / Ecke Dittrichring

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Nach ihrem Grundstudium an der Hochschule für Musik und Theater werden acht Studierende im Studio Leipzig mitten im Theaterbetrieb des Schauspiel Leipzig weiter ausgebildet. Während dieser Ausbildung spielen die Studierenden in Produktionen innerhalb des Repertoires, erhalten Unterricht von erfahrenen Kol­legIn­nen aus dem Ensemble und zeigen die Ergebnisse in öffentlichen Vorspielen sowie in einer eigenen Produktion. Heute Abend präsentieren sie vier neue Duoszenen, die in Vorbereitung ihrer Studioinszenierung entstanden sind. (Ein­tritt frei, kostenlose Karten nur an der Theater­kasse)

Freier Eintritt im Musik­instrumenten­museum

Freier Eintritt im Musik­instrumenten­museum


Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig, Johannis­platz 5–11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen historischer Musikinstrumente befindet sich in Leipzig. Immer am 1. Mitt­woch des Monats können Be­suche­rIn­nen die Historische Ausstellung des Museums kostenlos entdecken. Unter dem Titel „Die Suche nach dem vollkommenen Klang“ bietet sie Interessenten aller Altersstufen einen Einblick in die Leipziger Musikgeschichte sowie in die vielfältige Welt der Musikinstrumente. Zusätzlich kann die Sonderausstellung „Paul de Wit. Ein Holländer in Klein-Paris“ besichtigt werden. Der aus Maastricht stammenden Musikenthusiast fand 1879 in Leipzig seine Wahlheimat und seine Sammlung bildet den historisachen Ursprung des heutigen Musikinstrumentenmuseums.

Freier Eintritt in der GfZK

Freier Eintritt in der GfZK


Galerie für Zeitgenös­si­sche Kunst, Karl–Tauch­nitz–Str. 9–11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig ist ein Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst und ein Museum für Kunst nach 1945. Die international etablierte Kunstinstitution befasst sich mit dem Verhältnis von Kunst und Architektur sowie von Kunst und Design. Die Angebote des Hauses bringen Menschen unterschiedlicher Erfahrung und Herkunft zusammen und laden dazu ein, Denk- und Handlungsmöglichkeiten einer offenen Gesellschaft mit künstlerischen Mitteln durchzuspielen. An jedem Mittwoch können die Ausstellungen der Galerie kostenfrei besichtigt werden.

Freier Eintritt im Schumann-Haus

Der historische Konzertsaal, heute Schumann-Saal, Foto: © Christian Kern

Freier Eintritt im Schumann-Haus


Schumann-Haus, Insel­staße 18

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Ihre glücklichen ersten vier Ehejahre verbrachten Clara und Robert Schumann in dem 1838 im klassizistischen Stil errichteten Haus in der Inselstraße. An ihrem 21. Ge­burts­tag bezogen die frisch Vermählten ihr erstes gemeinsames Domizil. Die heutige Dauerausstellung ist als Paarmuseum konzipiert und damit einzigartig in der Musikermuseumslandschaft. Daneben kann der historische Konzertsaal, in dem früher auch Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Liszt, Richard Wagner, Hector Berlioz oder Hans Christian Andersen ein und aus gingen, besichtigt werden.

Eröffnung: The Soul Of Objects - Angewandte Kunst aus Lateinamerika

Eine junge Frau ist am Fenster eines einfachen Landhauses mit einer kunsvoll geflochtenen Flechtarbeit zu sehen.
María Fernanda Paes de Barros: „Wurzelseele“ - Hocker aus Tucumã-Palm­stroh und Cab­reúva-Holz, Brasilien, 1980

Eröffnung: The Soul Of Objects - Angewandte Kunst aus Lateinamerika


GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Johannis­platz 5-11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Ausstellung zeigt erstmalig im deutschsprachigen Raum die Bandbreite der angewandten Kunst aus lateinamerikanischer Perspektive. Anhand von rund 200 Ar­bei­ten einzelner Künst­lerIn­nen und indigener Gemeinschaften aus 13 latain­ameri­kani­schen Ländern wird die Vielfalt an Materialien und Techniken, sowie soziale und politische Aspekte des traditionellen und zeitgenössischen Kunsthandwerks präsentiert. Darüber hinaus spielen spirituelle und schützende Objekte wie Talismane, und Objekte, die mit einer „Seele“ versehen wurden, eine wichtige Rolle. (zu besichtigen bis zum 27.09.2026, Di, Do–So: 10–18 Uhr, Mi: 10–20 Uhr, Eintritt zur Eröffnung frei, sonst 10 / 7 €, Leip­zig-Pass 5 €)

fünf minuten stille

Zwei Schauspieler und eine Schauspielerin stehen oder sitzen vor einer gekachelten Wand
Christoph Müller, Annett Sawallisch und Michael Pempelforth als 1, 2 und 3, Foto: © Rolf Arnold

fünf minuten stille


Schauspiel Leipzig, Foyer 1, Bose­str. 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Einfach mal nur fünf Minuten der Stille und dem Wind im Kornfeld lauschen. Dass uns das weiter­bringen würde in dieser Welt, darüber sind sich drei Figuren in Leo Meiers Stück sehr einig. Und trotzdem: Das konstante Grundrauschen an Meinungen und Haltungen mal nur für fünf Minuten abzustellen, scheint komplizierter zu sein als anfangs angenommen. Schuld daran sind letztlich die da draußen. Denn die Hölle, das sind bekanntermaßen die Anderen. Das Stück unter der Regie von Markus Lerch wird heute das letzte Mal gezeigt, (Kar­te 5 €)

Studio - Szenenvorspiel von Schauspielstudierenden

Studio - Szenenvorspiel von Schauspielstudierenden


Schauspiel Leipzig, Diskothek, Bose­straße / Ecke Dittrichring

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Nach ihrem Grundstudium an der Hochschule für Musik und Theater werden acht Studierende im Studio Leipzig mitten im Theaterbetrieb des Schauspiel Leipzig weiter ausgebildet. Während dieser Ausbildung spielen die Studierenden in Produktionen innerhalb des Repertoires, erhalten Unterricht von erfahrenen Kol­legIn­nen aus dem Ensemble und zeigen die Ergebnisse in öffentlichen Vorspielen sowie in einer eigenen Produktion. Heute Abend präsentieren sie vier neue Duoszenen, die in Vorbereitung ihrer Studioinszenierung entstanden sind. (Ein­tritt frei, kostenlose Karten nur an der Theater­kasse)

Kevin Solo Classic Show

Kevin Solo Classic Show


Die Gute Quelle, Georg-Schwarz-Straße 17

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Kevin Johnston, aka Bright Silence, kam aus Colorado über New York nach Leipzig und macht melodischen Akus­tik-Rock (Video). Der Songwriter und Lead-Sänger seiner Band hat eine unverwechselbare Stimme und ist bekannt für seine starke Bühnenpräsenz. Ob mit Band oder allein spielt er Songs, die ehrlich sind und unter die Haut gehen. Heute ist Kevin Johnston solo zu erleben und lädt dazu ein, „eine tolle Zeit zu haben, bevor uns Frühling und Sommer davontragen und in tänzelnde, unbeschwerte Sonnenfeen verwandeln“. (Ein­tritt frei, der Hut geht rum)

Offenes Studio

Offenes Studio


Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10

von: Museum der bildenden Künste Leipzig

Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren.
Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.

„Meet the Legend!“ – ein a-cap­pella-Talk mit Simon Carrington & amarcord

Sie organisieren das jährliche a cappella Festival in Leipzig: Ensemble amarcord, Foto: © Anne Hornemann

„Meet the Legend!“ – ein a-cap­pella-Talk mit Simon Carrington & amarcord


Stadtbibliothek, Raum „Huldreich Groß“, Wilhelm-Leusch­ner-Platz 10-11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

„Meet the Legend!“ ist der Titel für die Gesprächsreihe einer neuen a cappella Academy. Hier werden die „Legende“, der britische  Chorleiter, Sänger und Kontrabassist Simon Carrington, gemeinsam mit den den Sängern des Vokalensembles amarcord über alle möglichen Themen der a cappella Welt sprechen. Auch Fragen des Publikums sollen ihren Platz finden und in das Gespräch eingebunden werden. Der musikalische Ausstausch findet im Rahmen des a cap­pella - Internationales Festival für Vokalmusik statt. (Ein­tritt frei)

Führung: Stadt im Fluss - 800 Jahre Leipziger Wasser­geschichte

Zwei Frauen stehen in der Ausstellung vor einer Vitrine mit dem Modell einer Schiffsmühle
In der Ausstellung „Stadt im Fluss. 800 Jahre Leipziger Wassergeschichte“, Foto: © Markus Scholz

Führung: Stadt im Fluss - 800 Jahre Leipziger Wasser­geschichte


Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Böttcher­gäß­chen 3

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Wie formt das Wasser eine Stadt - und wie formt die Stadt ihr Wasser? Bei dieser Führung erleben Interessierte acht Jahrhunderte Leipziger Was­ser- und Landschaftsgeschichte. Anhand historischer Karten und Dokumente, technischer Geräte sowie moderner Forschung wird gezeigt, wie eng Leipzigs Entwicklung mit seinen Flüssen Pleiße, Elster und Parthe verwoben ist. Zugleich wirft die Ausstellung einen Blick auf die Eingriffe des Menschen: vom mittelalterlichen Ausbau der Mühlgräben über frühe Trinkwassersysteme bis hin zu Konflikten um Nutzung, Verschmutzung und Hochwasser. (Teil­nahme kostenlos, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 9651340 nötig)

Eröffnung: „Jetzt weiß ich wo das Taxi ist und werde nicht mehr danach suchen“

Kachel aus Keramik, die einen Mann mit nacktem Oberkörper zeigt, der bis zum Bauch im Wasser steht und einen Seestern in den Händen hält
Harry Hachmeister: Bruno and Starfish, glasierte Keramik, 2025. Foto: © Laura Schawelka

Eröffnung: „Jetzt weiß ich wo das Taxi ist und werde nicht mehr danach suchen“


G2 Kunsthalle, Dittrich­ring 13

von: LEIPZIG eintrittsfrei

In seiner Einzelausstellung zeigt Harry Hachmeister im G2 Schaulager Werke der letzten drei Jahrzehnte. Der in Leipzig geborene Künstler vereint Malerei, Keramik, Skulptur und Fotografie, die in der Ausstellung miteinander verwoben werden und einen tiefen Einblick in ein vielschichtiges Werk eröffnen. In seiner künstlerischen Arbeit setzt sich Harry Hachmeister immer wieder mit Geschlechterrollen, den damit verbundenen Klischees und deren Überwindung auseinander. Dazu erschafft er eigene, von der Realität losgelöste Bildwelten, die sich einer direkten Erklärung entziehen. (zu besichtigen bis zum 23.08.2026, nur bei öffentliche Führungen Mi: 18–19 Uhr, Fr–So: 15–16 Uhr, Eintritt frei)

Lesung und Gespräch mit Hamza Abu Howidy

Lesung und Gespräch mit Hamza Abu Howidy


galerie KUB, Kant­straße 18

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Hamza Abu Howidy erzählt in seiner Autobiografie „Muscheln am Strand von Gaza“ vom Aufwachsen im Gaza der 2000er-Jahre, von seiner Familie, besonders seinem Vater, der ihm beim Muschelsammeln die großen Lektionen des Lebens beigebracht hat, aber auch von den blutigen Kämpfen zwischen Fatah und Hamas, direkt vor seiner Haustür. Jahre später protestiert er gegen die Hamas und wird festgenommen, gefoltert und muss fliehen. Heute zählt Hamza Abu Howidy zu den wichtigsten Stimmen aus der palästinensischen Exilgemeinde, ohne sich politisch vereinnahmen zu lassen. (in englischer Sprache mit Übersetzung, Eintritt frei)

Eröffnung: IM ZWISCHEN - Über Erinnerung und Irrweg, System und Zufall, Abdruck und Echo

Ein Touristenbot direkt an den Niagara Wasserfällen wirk dort wie ein winziges Spielzeug
Der Film „Better safe than sorry“ von Maria Manasterny ist in der Ausstellung zu sehen, Standbild: © Künstlerin

Eröffnung: IM ZWISCHEN - Über Erinnerung und Irrweg, System und Zufall, Abdruck und Echo


Verein für Zeitgenössische Kunst, Kolonnaden­straße 6

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Gruppenausstellung zeigt Arbeiten von sechs Künstlerinnen, die auf vielfältige Weise die Spuren der Zeit er­for­schen – sei es in der Natur, in persönlichen Erinnerungen oder in den gesellschaftlichen Strukturen, die unsere Wahrnehmung und Geschichte prägen. Zu sehen sind Installation, Druckgrafik und Collage sowie Film. Die Ausstellung bietet Raum, für soziokulturelle Fragen rund um das kollektive Gedächtnis und individuelle Biografien ebenso wie für die künstlerische Auseinandersetzung mit den Spuren, die die Zeit in den Dingen und in uns hinterlässt. (zu besichtigen bis zum 30.05.2026, Mi–Fr & So: 15–19 Uhr, Eintritt frei)

Vernissage: „Zwischenspiel“ - Grafik und Collage von Anke Dilé Wissing und Jutta Immel­mann

Abstrakte Grafik, auf die mit Garn geschwungene Linien gestickt sind
Jutta Immelmann: Gedankensprung (Aus­schnitt), Monotypie, Collage, textile Grafik, 2025

Vernissage: „Zwischenspiel“ - Grafik und Collage von Anke Dilé Wissing und Jutta Immel­mann


ars avanti Kunstraum, Alte Handelsschule, Gießer­straße 75

von: LEIPZIG eintrittsfrei

In der neuen Ausstellung im ars avanti Kunstraum begegnen sich die beiden Künstlerinnen Anke Dilé Wissing aus Einbeck in Niedersachsen und Jutta Immelmann aus Leipzig, die sich auf ganz individueller Art in den grafischen Künsten befassen. Während Anke Dilé Wissing ihre Streifzüge durch die Natur und Umwelt mit Frottagen (einer Durch­reibe­tech­nik) kombiniert, experimentiert Jutta Immelmann mit verschiedenen Methoden von der Collage bis hin zum Scherenschnitt. (zu besichtigen bis zum 29.05.2026, Mo-Do: 9–11.30 Uhr, Fr+Sa 15–18 Uhr, Eintritt frei)

Kardamom Kollektiv + CALAMITE

Kardamom Kollektiv + CALAMITE


Kulturbar froelich & herrlich im Westflügel, Hähnel­straße 27

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Zwischen Jazz und Fusion, transkulturell und improvisiert schreibt das Kardamom Kollektiv Musik (Video) für Wälder, Wüsten und Ozeane. Inspiriert von Arten, die kaum noch zu finden sind, von kleinen Schweinen, die sich im Suppenteller suhlen oder einzigartigen Naturerlebnissen, laden sie zum Träumen und Nachdenken ein. Unterstützung kommt von CALAMITE, einem Berliner Quartett mit seinem psychedelisch inspirierten Sound (Video) aus Progressive Rock, avantgardistischem Chan­son-Pop und roher Jazz-Ener­gie. (Ein­tritt frei, Spende er­beten)

Ostwache Sommerfest

Vor einer ehemaligen Feierwache mit bunt bemalten Toren sind viele Stände und Pavillons zu sehen.
Beim Sommerauftakt 2025 in der Ostwache, Foto: © Ostwache Leipzig e. V.

Ostwache Sommerfest


Ostwache Leipzig, Gregor-Fuchs-Straße 45-47

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Am Samstag findet in der Ostwache wieder das beliebte Sommerfest statt. Der gleichnamige Verein möchte in der ehemaligen Feuerwache Ost in Anger-Crottendorf ein offenes Nachbarschaftszentrum entwickeln und lädt die Leip­zi­gerIn­nen ein, sich zu informieren und mit ihm die warme Jahreszeit zu feiern. Neben Ständen mit Infos zur Ostwache und dem Stadtteil gibt es einen Flohmarkt und eine Fahrradwerkstatt. Zum Festprogramm gehören eine Hüpfburg und kreative Bastel- und Spielangebote für Kinder sowie Kulinarisches. Musikalische Beiträge kommen von 14.30 Uhr Cuatro Piraguas mit tanzbaren Rhythmen aus der Karibik und Brasilien (Gast ist der Gitarrist Max Grüner) sowie 16 Uhr von Hanna and friends. (Eintritt frei)

Ederlezi - Frühlingsfest mit dem Kültür Kollektiv

Spielt am Abend in kleinerer Be­set­zung - Herje Mine, Foto: © Yellow Van Fotography

Ederlezi - Frühlingsfest mit dem Kültür Kollektiv


Nachbarschaftsgarten, Josephstraße 27

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Ederlezi, auch Georgstag, ist das von vielen orthodoxen Roma auf dem Balkan und in der Türkei am 6. Mai gefeierte Frühlingsfest. Auch das Kültür Kollektiv, ein Verein, der Begegnungen und Austausch mit Menschen und Kultur aus der Türkei fördert, möchte diesen Tag mit den Leip­zi­gerIn­nen feiern. Unter dem Motto „Beats and Blooms“ gibt es im Nachbarschaftsgarten in der Josephstraße Speisen und Getränke sowie Musik. Ab 16.30 Uhr legt DJ Ramsy auf, um 18.30 Uhr treten der Küko Chor sowie der Frauenchor Dilara auf und 20.30 Uhr folgt ein Konzert von Herje Mine mit Balkanmusik. (Ein­tritt frei, Spende will­kommen)

Uwe Scherm Trio

Das Trio bei einem Auftritt auf der Bühne. Im Vordergrund sitzt eine Frau an dem elektronischen Instrument Theremin.
Das Uwe Scherm Trio auf dem L*abore Festival in Hauptmansgrün - im Vordergrund das Theremin, Foto: © Daniel Neumann, www.subpixxx.de

Uwe Scherm Trio


Die Gute Quelle, Georg-Schwarz-Straße 17

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Leider gibt es auch in diesem Jahr kein offizielles Georg-Schwarz-Straßen­fest. Trotzdem bieten dort einige Lokale, Vereine und Kultureinrichtungen heute besondere Veranstaltungen an. In der Guten Quelle spielt zum Beispiel das Uwe Scherm Trio. Dessen improvisierter, groovige Krautrock (Video) geht je nach Besetzung gern in die Beine. Das Besondere: Die klassische Besetzung wird oft erweitert um Gäste am Theremin. Das ist das einzige Musikinstrument, das berührungslos gespielt wird. Die Töne werden nur durch Handbewegungen in einem elektrischen Feld erzeugt. (Ein­tritt frei, der Hut geht rum)

Willkommens-Küfa für die Malerin Akiko Kuniyoshi

Willkommens-Küfa für die Malerin Akiko Kuniyoshi


Das Japanische Haus, Eisenbahn­straße 150

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Der Verein Das Japanische Haus lädt in seinem Creative in Residence Programm 2026 und 2027 fünf japanische Künst­lerIn­nen ein, bei sich zu arbeiten und zu leben. Während ihrer Zeit in Leipzig entwickeln sie neue Projekte und tauschen sich mit der lokalen Kulturszene sowie dem Publikum aus. Als erste wird Akiko Kuniyoshi begrüßt. In ihrer Arbeit greift sie kleine, alltägliche Dinge auf und verwandelt sie intuitiv und emotional in abstrakte Bilder. Zur Küfa (Küche für alle) werden Spezialitäten aus ihrer Heimatregion Kōchi zubereitet. 18 Uhr Kochen, 20 Uhr gemeinsames Essen, 20.30 Uhr Präsentation von und mit Akiko Kuniyoshi (Teil­nahme auf Spenden­basis)

„Was sagt der Frosch dazu?“ - Conne­witzer Straßenfest 2026

Auf einer Straße sind auf beiden Seiten Stände und Pavillons aufgebaut, zwischen denen viele Menschen unterwegs sind.
Stände und Be­su­cherIn­nen auf dem Connwitzer Straßenfest 2025, Foto: © Noah Dittfach

„Was sagt der Frosch dazu?“ - Conne­witzer Straßenfest 2026


Selneckerstraße und rund um die Paul-Gerhardt-Kirche

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Ein Frosch macht noch keinen Sommer, aber ohne ihn geht es auch nicht: Wie käme die Prinzessin zu ihrer goldenen Kugel oder wer übernähme die Wetterprognose? Es sind nicht immer die Großen und Überflieger, die gute Gedanken und Ideen haben oder den Finger in die Wunde legen. Be­su­cherIn­nen können sich überraschen lassen, wo sich auf dem nun schon 33. Stra­ßen­fest Frösche entdecken, falten oder häkeln lassen. Was würde der Frosch zu den über 130 Stän­den, dem üppigen Kulturprogramm auf der Bühne und in der Kirche sowie den vielen wunderbaren und teils auch überraschenden Begegnungen und Gesprächen sagen? (Ein­tritt frei, Pro­gramm)

Spieglein, Spieglein, halt's Maul, wir müssen nach­denken

Spieglein, Spieglein, halt's Maul, wir müssen nach­denken


Schauspiel Leipzig, Foyer 1, Bose­str. 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Frau muss nicht die böse Stiefmutter sein, um einen Horror vor dem zu bekommen, was der Spiegel der Gesellschaft ihr täglich mitteilt. In dieser Vorstellung und in den Texten von Ada Berger und Liv Strömquist kommen Frauen zu Wort, die sich Gedanken über gesellschaftliche Erwartungen machen - schöne, hässliche, alte, junge, berühmte, ganz unbekannte, neidische, empathische, leidende, fröhliche und fragende Frauen, alle gespielt von Paulina Bittner. (Karte 5 €)

Big Brother is watching you! George Orwell: Prophet der Gegenwart

Die Statue von George Orwell steht vor einer Wand mit der Inschrift "If liberty means anything at all it means the right to tell people what they do not want to hear.".
Statue von George Orwell im Sender BBC, Foto: JRennocks via Wikimedia Commons, Lizenz CC BY-SA 4.0

Big Brother is watching you! George Orwell: Prophet der Gegenwart


Budde-Haus, Lützow­straße 19

von: LEIPZIG eintrittsfrei

George Orwell hat zwei Klassiker geschrieben: „1984“ und „Farm der Tiere“. Wer war der Schriftsteller aber eigentlich, der im Spanischen Bürgerkrieg gegen die Faschisten antrat, den Stalinismus bekämpfte, zugleich aber auch die sozialen Unterwelten in England und Frankreich erkundete und Romane über das Empire schrieb? In seinen Essays ging er die Heuchelei des Westens ebenso an wie den Kolonialismus, aber er widmet sich auch den kleinen Dingen des Lebens, etwa seinem Garten oder den Büchern. Über Orwells Leben und Werk sprechen an diesem Abend die Anglisten Stefan Welz und Elmar Schenkel. (Eintritt 5 / 4 €)

Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

Eine junge Frau und ein junger Mann stehen in roten Hosen und weißem T-Shirt vor einem großen Wandbild mit einem Waldmotiv
Paulina Bittner als Božena und Samuel Sandriesser als Törleß, Foto: © Rolf Arnold

Die Verwirrungen des Zöglings Törleß


Schauspiel Leipzig, Foyer 1, Bose­str. 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Pubertät ist Krieg. Zwischen Zärtlichkeit und Sadismus, Verletzlichkeit und Gruppenzwang, Tätern und Op­fern - zumindest in dem Internat aus Robert Musils Erzählung von 1906. Konfrontiert mit übermächtigen Empfindungen wird Törleß Teil einer Clique, die mit eiskaltem Kalkül die Demütigung eines Mitschülers vo­ran­treibt und muss sich fragen, welche Rolle er dabei einnimmt. In dem Theaterstück analysiert Regisseur Lukas Leon Krüger im Kleinen die Dynamik einer Verrohung, die wenige Jahrzehnte später in einen gesellschaftlich organisierten Sadismus münden sollte. (Karte 5 €)

Offenes Studio

Offenes Studio


Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10

von: Museum der bildenden Künste Leipzig

Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren.
Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.

Klezmer Muskel Kater

Klezmer Muskel Kater


Kulturbar froelich & herrlich im Westflügel, Hähnel­straße 27

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Klezmer ist die traditionelle jiddische Hochzeitsmusik, die aus einer Art Schmelztiegel vieler musikalischer Traditionen entstanden ist. Die Leipziger Band Klezmer Muskel Kater hat sich dieser Tradition verschrieben und ein klassisches Repertoire aufgebaut, dass sie nach und nach durch eigene Arrangements erweitert. Die Band nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch Länder und Kulturen, will es die musikalischen Gewürze schmecken lassen und mit der Energie osteuropäischer Rhythmen (Video) zum Tanzen bringen. (Ein­tritt frei, Spende er­beten)

Podium im Schumann-Haus

Podium im Schumann-Haus


Schumann-Haus Leipzig, Insel­str. 18

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Ganz im Sinne von Clara und Robert Schumann bietet das Schumann-Haus jungen Künstlern eine Bühne. In der Konzertreihe „Podium“ stellen sich regelmäßig Studierende der Hochschule für Musik und Theater vor - an diesem Abend die Kam­mer­musik-Klasse von Prof. Frank Reinecke. Sara Kim, Violine, und Gaeun Kim am Klavier spielen Werke von Ludwig van Beethoven, Pablo de Sarasate und Rodion Shchedrin. Danach tritt das Nova-Quar­tett mit Streichquartetten von Grazina Bacewicz und Dimitri Schostakowitsch auf. (Ein­tritt frei, Spende willkommen, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 39392191 er­beten)

Musikalisch-szenisches Programm: Turgutz – Briefe in A-Moll

Musikalisch-szenisches Programm: Turgutz – Briefe in A-Moll


naTo, Karl-Liebknecht-Straße 48

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Zeiten sind, wie sie sind - und die Kämp­ferIn­nen sind müde. Da kannste nix machen. Außer allen erzählen, die es nicht hören wollen, dass es so ist, und früher sich alles zumindest mal anders angefühlt hat, oder? Wie bleiben wir handlungsfähig, wenn Angst und Zynismus um sich greifen? Turgutz schaut zurück auf Lebensstationen und auf eine linke Bewegung, um nach vorne schauen zu können. Linkes Musiktheater aus Liedern, Briefpassagen und Theaterelementen gegen das Aufgeben von Konny Kleinkunztpunk  (Spen­den­emp­feh­lung 5–20 €)

50 Jahre „Der durstige Pegasus“

50 Jahre „Der durstige Pegasus“


Moritzbastei, Kurt-Masur-Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Den Durstigen Pegasus gibt es seit 1976 und er ist damit die längste durchgehende Literaturreihe in Europa. Bei ihrer Gründung hatte sie das Ziel, zu Fettbemme, saurer Gurke und Bier die neueste Literatur gestandener Autoren wie des Nachwuchses vorzustellen. Es sollte nicht darum gehen, Ausgereiftes anzubieten, sondern zu pro­vo­zie­ren - Zustimmung oder Widerspruch, auf jeden Fall aber Meinungen. Zu dieser Zeit arbeitete die spätere Bundeskanzlerin Angela Merkel als Kellnerin in der Moritzbastei und hat vielleicht an der einen oder anderen Lesung teilgenommen. Zur Jubiläumsausgabe lesen und trinken Volly Tanner, Elia van Scirouvsky, Jochen Wisotzki, Anna Schöne und Eileen Mätzold. (Ein­tritt frei)

Kunstwerkstatt: Von Blättern zu Büchern. Buch­binden Schritt für Schritt

Kunstwerkstatt: Von Blättern zu Büchern. Buch­binden Schritt für Schritt


Museumskabinett, Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutscher Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Was hält ein Buch zusammen und was kleidet es ein? Vom Falzen und Heften der Buchseiten bis zum Verzieren der Buchdeckel werden die Arbeitsschritte und Werkzeuge des Buchbinders gezeigt. Eine Reihe einfacher Bindearten, von der simplen Rückenstichheftung bis hin zur Klebebindung und zum Leporello, garantiert auch Ungeübten einen erfolgreichen Einstieg ins Buchbinden. Für leidenschaftliche Bücherfans ab 12 Jah­ren bietet die Kunstwerkstatt regelmäßig Gelegenheit, sich mit Themen rund um die Buchherstellung auseinanderzusetzen. (Teil­nahme kosten­los)

NAHaufnahme: Schatz statt Trö­del - Warum auch Omas Haushalt wertvoll ist

Blick in eine typische DDR Küche, die im Museum originalgetreu aufgebaut wurde
Blick in die Ausstellung „Moderne Zeiten“ im Alten Rathaus, Foto: © SGM Leipzig

NAHaufnahme: Schatz statt Trö­del - Warum auch Omas Haushalt wertvoll ist


Altes Rathaus, Markt 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Bei diesem unterhaltsamen Rundgang mit Johanna Sänger, Kuratorin im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig, können die Teil­neh­merIn­nen entdecken, warum Alltagsdinge zwar nicht teuer, aber trotzdem wertvoll sind. Im Alten Rathaus wird anhand ganz einfacher Gegenstände von Höhen und Tiefen der Leipziger Geschichte erzählt. Porzellan, Kleider, Möbel, Dokumente oder Spiel­zeug – sie alle können bedeutsam sein für DDR-Zeit, 2. Welt­krieg oder die „Goldenen Zwanziger“. (Teil­nahme 3 €, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 9651340 er­beten)

Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach (Ausstellungseröffnung)

Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach (Ausstellungseröffnung)


Bach-Museum Leipzig (Thomaskirchhof 15/16, 04109 Leipzig)

von: Bach-Museum Leipzig

Impro-Show mit „In letzter Konsequenz“

Impro-Show mit „In letzter Konsequenz“


Budde-Haus, Lützow­straße 19

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Ob tragische Komik oder ein wütendes Liebesgedicht, die Impro­theater-Grup­pe „In letzter Konsequenz“ weckt Emotionen und erschafft faszinierende Szenen aus dem Nichts. Das Publikum erwartet ein einzigartiges, unvorhersehbares Theaterspiel, getragen von seinen Vorschlägen. Unter dem Motto „Alles. Außer ge­wöhn­lich ...“ schlüpfen Thorid, Alina, Frank und Frank bei diesem kurzweiligen Abend in die unterschiedlichsten Rollen. (Ein­tritt: Zahl´ was du kannst - 10, 7 oder 5 €, Reservierung per E-Mail oder unter 0341 90960037)

Offenes Studio

Offenes Studio


Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10

von: Museum der bildenden Künste Leipzig

Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren.
Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.

Matter Era

Ein flauschiger Gegenstand, der an eine Raupe erinnert, liegt auf einer leeren dunklen Bühne.
Eindruck aus „Matter Era“, Foto: © Terrapin, Rosie Hastie

Matter Era


Figurentheaterzentrum Westflügel, Häh­nel­straße 27

von: LEIPZIG eintrittsfrei

„Matter Era“ ist eine internationale Zusammenarbeit der tasmanischen Theatergruppe Terrapin mit dem britischen Künstler Tim Spooner. Sie entführen die Be­trach­terIn­nen in eine Welt ohne Menschen. Durch eine Mischung aus Installation, Performance und experimentellem Puppenspiel entsteht auf seltsame, fesselnde Weise eine lebendige und unvorhersehbare Landschaft. Ein live gemischter Soundtrack gibt die Rhythmen dieses entstehenden Lebens wieder. Das Publikum ist eingeladen, das Verspielte und Unheimliche zu erleben und sich vorzustellen, was entstehen könnte, wenn sich die Natur neu zusammensetzt. (soli­dari­sches Preissystem: Karten zu 20,40 / 15,40 / 10,40 €)

Live-Präparation: Uhu der Nacht

Live-Präparation: Uhu der Nacht


Naturkundemuseum Leipzig, Lortzing­straße 3

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Während des Wave-Gotik-Treffens veranstaltet das Naturkundemuseum als Special eine Schaupräparation. Interessierte können hautnah erleben, wie Präparatorin Louisa Bosse einem Uhu „neues Leben einhaucht“. Fachlich wird die aufwendige Konservierung eines Vogels, von der wissenschaftlichen Erfassung bis zur Fertigstellung, als Taxidermie bezeichnet. Es wird ein einzigartiges Erlebnis für alle, die sich für Natur, Kunst, Handwerk und Wissenschaft begeistern. Für Fragen bei der Vorführung steht Markus Ranft bereit, ebenfalls Präperator im Naturkundemuseum. (Ein­tritt frei)

Matter Era

Ein flauschiger Gegenstand, der an eine Raupe erinnert, liegt auf einer leeren dunklen Bühne.
Eindruck aus „Matter Era“, Foto: © Terrapin, Rosie Hastie

Matter Era


Figurentheaterzentrum Westflügel, Häh­nel­straße 27

von: LEIPZIG eintrittsfrei

„Matter Era“ ist eine internationale Zusammenarbeit der tasmanischen Theatergruppe Terrapin mit dem britischen Künstler Tim Spooner. Sie entführen die Be­trach­terIn­nen in eine Welt ohne Menschen. Durch eine Mischung aus Installation, Performance und experimentellem Puppenspiel entsteht auf seltsame, fesselnde Weise eine lebendige und unvorhersehbare Landschaft. Ein live gemischter Soundtrack gibt die Rhythmen dieses entstehenden Lebens wieder. Das Publikum ist eingeladen, das Verspielte und Unheimliche zu erleben und sich vorzustellen, was entstehen könnte, wenn sich die Natur neu zusammensetzt. (soli­dari­sches Preissystem: Karten zu 20,40 / 15,40 / 10,40 €)

Christian von Aster - Die schwarze Kunst 4.0

Christians von Aster steht in einem leeren Lesesaal der Deutschen Nationalbibliothek.
Christian von Aster in der Deutschen Nationalbibliothek, Foto: © Autor

Christian von Aster - Die schwarze Kunst 4.0


Deutsche Nationalbibliothek, Vortragssaal, Deutscher Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Anlässlich des Wave-Gotik-Treffens gastiert der Leipziger Autor Christian von Aster einmal mehr mit schwarzhumorigen Texten in der Deutschen Nationalbibliothek. Um geneigte düstere Gemüter zu erfreuen, liest er nicht nur aus „Batman bei den Buddenbrooks“, sondern bringt darüber hinaus auch allerlei finstere Gedichte, Anekdoten und Seltsamkeiten zum Vortrag. Und das derart fürchterlich, unterhaltsam und lehrreich, dass es auch dieses Mal sträflich wäre, diesen hingebungsvollen Vortrag zu verpassen. (Ein­tritt frei)

MondayBoxxx - The Real Jazz Orchestra

Foto des Real Jazz Orchesters in den historischen Räumen des Westflügel Leipzig
MondayBoxxx in der Kulturbar froe­lich & herrlich, Foto: © Michael Vogel

MondayBoxxx - The Real Jazz Orchestra


Kulturbar froelich & herrlich im Westflügel, Hähnel­str. 27

von: LEIPZIG eintrittsfrei

An jedem letzten Montag im Monat wird die Kulturbar froelich & herrlich zur Jazzlocation. Ein Septett aus Leipziger Jazzgrößen trifft sich zum gemeinsamen Improvisieren. Die wechselnde Zusammensetzung nennt sich „Real Jazz Orchestra“. Die Mu­si­kerIn­nen mit all ihren vielfältigen Einflüssen folgen ohne kommerzielle Ausrichtung allein ihrer Freude an Spiel und Improvisation. Den Sound bezeichnen sie selbst gleichwohl als Traditional Jazz. (Ein­tritt frei, der Hut geht rum)

Öffentliche Probe zu „Wüste“

Seitliche Ansicht des Schauspiel Leipzig mit einem Banner "Nie wieder ist jetzt"
Schauspiel Leipzig, Eingang zur Spielstätte „Diskothek“ am Dittrichring, Foto: © Schauspiel Leipzig

Öffentliche Probe zu „Wüste“


Schauspiel Leipzig, Diskothek, Bose­straße / Ecke Dittrichring

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Schon vor ihrer Premiere am 4. Juni haben Neugierige die Gelegenheit, erste Einblicke in die Inszenierung „Wüste“ von Sam Max in der Regie von Wilke Weermann zu erhalten. Darin geht es um Hannah, Chloe und Tom, die sich in einem einsamen Motel in der Wüste von Arizona auf ihre Rollen in einem Film vorbereiten. Das Drehbuch ist verdächtig nah an ihrer eigenen Lebensrealität geschrieben und  verschwimmt zunehmend damit. Auf der Bühne entsteht ein fulminantes Kammerspiel zwischen drei Menschen, auf der Suche nach der unbedingten Bestätigung durch den / die andere, um die eigene Leere zu füllen. (Ein­tritt frei, aber begrenzte Plätze)

Öffentliche Probe zu „Die Jungfrau von Orleans“

Blick in den leeren holvertäfelten Saal mit seinen roten Sesseln von der Bühne aus
Blick von der großen Bühne in den Saal des Schauspiel Leipzig, Foto: © Rolf Arnold

Öffentliche Probe zu „Die Jungfrau von Orleans“


Schauspiel Leipzig, Große Bühne, Bose­straße 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Seit fast 100 Jahren ist Frankreich von Krieg zerrissen. Das englische Königshaus streitet mit der angestammten Herrscherdynastie um die Macht. In dieser Zeit wächst eine junge Frau auf. Johannas Schicksal ist es, die französische Nation zu einen. Sie ist den Heerführern zunächst nützlich und wird zum Schrecken der Invasorenarmee. Doch ihre Kompromisslosigkeit wird den Bundesgenossen zunehmend unheimlich, sie wird angefeindet und muss fliehen. Friedrich Schiller bezieht sich in seinem Drama „Die Jungfrau von Orleans“ auf die Lebensgeschichte der Widerstandskämpferin Jeanne d’Arc. Interessierte können heute einen ersten Eindruck der Inzenierung im Schauspiel Leipzig bekommen. (Ein­tritt frei, aber begrenzte Plätze)

Offenes Studio

Offenes Studio


Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10

von: Museum der bildenden Künste Leipzig

Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren.
Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.

Nachhall

Nachhall im Museum der bildenden Künste Leipzig (Veranstaltungsimpression), © Foto: Tom Schulze

Nachhall


Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10, 04109 Leipzig

von: Museum der bildenden Künste Leipzig

Gemeinsam mit Musiker*innen der Musikalischen Komödie lädt das MdbK zu einem Abend der besonderen Art ein: eine Stunde lang ertönt Musik an unterschiedlichen Orten im Museum. Wandeln Sie über die Terrassen und durch die Galerieräume des MdbK und entdecken Sie die Kunst neu, während Sie Klängen von Harfe, Flöte, Geige u.v.m. lauschen. Der Eintritt ist frei! Hier finden Sie alle Termine.

Eröffnung: MdbK [jetzt]. Preis der Förderer

Theresa Rothe, The Cute Escape (Ausstellungsansicht Kunsthalle Erfurt), 2025, Foto: dotgain.info, © Künstlerin

Eröffnung: MdbK [jetzt]. Preis der Förderer


Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10, 04109 Leipzig

von: Museum der bildenden Künste Leipzig

Preisverleihung und Eröffnung der Ausstellung! Gemeinsam mit dem Verein der Förderer des Museums der bildenden Künste Leipzig e. V. vergibt das MdbK in diesem Jahr erstmals einen neuen Förderpreis für junge Kunst in Mitteldeutschland. Aus mehr als 160 Einreichungen wählte eine Jury vier künstlerische Positionen aus, die nun in einer Gruppenausstellung im 3. Obergeschoss des MdbK gezeigt werden. Die Preisträger*innen sind Franzi Goralski (*1992 Radebeul), Mashid Mahboubifar (*1991 Jahrom/Iran), Anna Perepechai (*1989 Poltawa/Ukraine) und Theresa Rothe (*1990 Dresden).

Der Abend beginnt mit der Verleihung des Förderpreises sowie Eröffnungsreden, die von Nina Hahn und Susanne Landgraf in die Deutsche Gebärdensprache übersetzt werden. Im Anschluss kann die Ausstellung besichtigt werden.

Westbesuch

Westbesuch


Bürgerbahnhof Plagwitz, Naumburger Straße

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Der Verein Westbesuch hat sich das Ziel gesetzt, im Leipziger Westen urbane Strukturen zu bewahren und Lebensqualität zu schaffen. Dazu organisiert er mehrmals im Jahr für alle Be­woh­nerIn­nen Leipzigs ein lebendiges Stadtteilfest auf dem Gelände des Bürgerbahnhofs Plag­witz - den Westbesuch. Neben einem Flohmarkt mit zahlreichen Trö­del-Ständen und leckerem Essen gibt es auch jedes Mal ein breites Kulturangebot mit Live-Auf­trit­ten vieler Künst­lerIn­nen und Bands der unterschiedlichsten Musikrichtungen. (Eintritt frei)

Gran Peña Folclórica Argentina

Die Band hat bei einem Auftritt auf einer kleinen Bühne viel Spaß.
Rococolores treten bei der Gran Peña Folclórica Argentina auf, Foto: © Band

Gran Peña Folclórica Argentina


Ostwache Leipzig, Gregor-Fuchs-Straße 45-47

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Canta Pueblo, eine Kulturinitiative spanisch sprechender Menschen, lädt zu ihrem dritten Fest in Leipzig ein. Zu erleben sind wieder argentinische und südamerikanische Folklore mit Konzerten von Milena Salamanca, die während ihrer Europa-Tour in Leipzig Halt macht, Rococolores, Semocruzao und weiteren Künst­lerIn­nen. Dazu finden ein Cha­carera-Tanz­work­shop statt und Truco, das klassische argentinische Kartenspiel, wird vorgestellt. Für Familien und Kinder werden viele Spiele und Aktivitäten angeboten. Und mit Empanadas, Locro, Choripán, Alfajores und Mate kommen die Be­su­che­rIn­nen Argentinien auch kulinarisch nahe. (Ein­tritt auf Spenden­basis)

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