Für drei Tage im Juni dreht sich alles um den schreibenden Theaternachwuchs und bisher ungehörte Texte. Dafür wurden sechs deutschsprachige Schreibschulen und Literaturstudiengänge eingeladen, jeweils vier Studierende mit einem eigenen Text nach Leipzig zu schicken. Die Texte werden von Ensemblemitgliedern des Schauspiel Leipzig gelesen. Anschließende Gespräche bieten Gelegenheit, die schreibenden Newcomer kennenzulernen. Den Auftakt bestreitet das Deutsche Literaturinstitut Leipzig und es wird unter anderem der Text „ÖNDLICH GLÖCKLICH“ von Emi Atze und Marie-Christin Janssen gelesen. (Eintritt frei, Programm & AutorInnen)
Als Johann Sebastian Bach 1723 nach Leipzig kam, rollte ihm niemand den roten Teppich aus. Für den Rat der Stadt war er nicht die erste Wahl als neuer Thomaskantor. Wie ein Basso continuo, eine fortlaufende Bass-Stimme, begleiteten Bach die Konflikte um Macht und Musik mit der nach seiner Aussage „wunderlichen und der Music wenig ergebenen Obrigkeit“. Schauplatz war meist das Alte Rathaus. Er erwog ernsthaft, aus Leipzig wegzugehen. Letztendlich blieb Bach 27 Jahre, bis zu seinem Tod, in der Stadt und komponierte hier seine besten Werke. Führung mit Kerstin Sieblist, Kuratorin für Musik- und Theatergeschichte (Teilnahme 3 €, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 9651340 erbeten)
Für drei Tage im Juni dreht sich alles um den schreibenden Theaternachwuchs und bisher ungehörte Texte. Dafür wurden sechs deutschsprachige Schreibschulen und Literaturstudiengänge eingeladen, jeweils vier Studierende mit einem eigenen Text nach Leipzig zu schicken. Die Texte werden von Ensemblemitgliedern des Schauspiel Leipzig gelesen. Anschließende Gespräche bieten Gelegenheit, die schreibenden Newcomer kennenzulernen. Von der Stiftung Universität Hildesheim wird unter anderem „Wer hat dem kleinen Wutbürger auf den Kopf gemacht – Karikatur eines Faschos“ von Paul Häußer gelesen. (Eintritt frei, Programm & AutorInnen)
100 Jahre Leipziger Universitätschor - Wie alles begann
100 Jahre Leipziger Universitätschor - Wie alles begann
Wohnhaus Moschelesstraße 11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Iin diesem Jahr feiert der Leipziger Universitätschor sein hundertjähriges Bestehen. Er hat seine Wurzeln in der musikalischen Studentenbewegung der 1920er Jahre und wurde am 17. Juni 1926 als „Madrigalkreis Leipziger Studenten“ in der Moschelesstraße 11 gegründet. Seit dem bietet der Chor ca.100 Studierenden und anderen Universitätsangehörigen die Möglichkeit, im regen Musikleben der Universität und der Stadt Leipzig mitzuwirken. An diesem historischen Tag gestaltet der Chor eine musikalisch-szenische Erkundung an seinem Gründungsort. (Eintritt frei)
In der Reihe „RE“ von Rotorbooks und der Liteaturzeitschrift Edit wird der Roman „Pizza Orlando“ von Clara Umbach vorgestellt. Darin geht es um Clara und Nina, die sich seit Jugendtagen kennen. Als sie nach vielen Jahren wieder aufeinandertreffen, leidet Nina bereits an den ersten Symptomen einer unheilbaren Erkrankung. Die beiden kommen sich näher und stürzen sich in eine rasende Liebesbeziehung. Doch wie lässt sich diese Liebe leben – angesichts der begrenzten Zeit, die bleibt? Die Moderation des Abend hat die Kulturwissenschaftlerin Greta Jebens. (Spendenempfehlung 5–15 €, Anmeldung per E-Mail erbeten)