Avishay Golz ist Sohn der jüdischen Lepzigerin Edith Gutter. Sie überlebte die Shoa und ist nach dem 2. Weltkrieg nach Haifa gegangen. Dort wurde der Autor geboren, studierte Medizin und arbeitete als Arzt. Nach dem Ruhestand beschloss er, die Geschichte seiner Familie aufzuschreiben. 2004 besuchte er Leipzig das erste Mal und ist der Stadt seither liebevoll verbunden. Die Spurensuche führte ihn aber noch weiter, von der Ukraine bis nach Holland. Davon berichtet sein Buch, das nicht nur eine Dokumentation ist, sondern auch ein Zeugnis der Versöhnung. Die Lesung ist eine Kooperation mit dem Tor nach Zion e. V. im Rahmen der Jüdischen Woche Leipzig. (Eintritt frei, Anmeldung per E-Mail erbeten)