Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig, Johannisplatz 5–11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen historischer Musikinstrumente befindet sich in Leipzig. Immer am 1. Mittwoch des Monats können BesucherInnen die Historische Ausstellung des Museums kostenlos entdecken. Unter dem Titel „Die Suche nach dem vollkommenen Klang“ bietet sie Interessenten aller Altersstufen einen Einblick in die Leipziger Musikgeschichte sowie in die vielfältige Welt der Musikinstrumente. Zusätzlich kann die Sonderausstellung „Paul de Wit. Ein Holländer in Klein-Paris“ besichtigt werden. Der aus Maastricht stammenden Musikenthusiast fand 1879 in Leipzig seine Wahlheimat und seine Sammlung bildet den historisachen Ursprung des heutigen Musikinstrumentenmuseums.
Freier Eintritt in der HALLE 14 - Zentrum für zeitgenössische Kunst
Freier Eintritt in der HALLE 14 - Zentrum für zeitgenössische Kunst
HALLE 14 Zentrum für zeitgenössische Kunst, Spinnereistraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das gemeinnütziges Kunstzentrum HALLE 14 ist Schauplatz, Denkraum und Kommunikationsort für zeitgenössische Kunst auf dem Gelände der Leipziger Baumwollspinnerei. In dem großen ehemaligen Fabrikgebäude können sich BesucherInnen jeden Mittwoch kostenlos die wechselnde Gruppenausstellungen mit internationaler Kunst ansehen. Der Verein HALLE 14 veranstaltet außerdem regelmäßig Vorträge, Diskussionsrunden oder Performances und organisiert Workshops, Kurse und Führungen. Eine umfangreiche Kunstbibliothek lädt im Besucherzentrum zum Lesen und Verweilen ein.
Freier Eintritt in der GfZK
Villa der GfZK mit Anbau, Foto: Hans-Christian Schink
Freier Eintritt in der GfZK
Galerie für Zeitgenössische Kunst, Karl–Tauchnitz–Str. 9–11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig ist ein Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst und ein Museum für Kunst nach 1945. Die international etablierte Kunstinstitution befasst sich mit dem Verhältnis von Kunst und Architektur sowie von Kunst und Design. Die Angebote des Hauses bringen Menschen unterschiedlicher Erfahrung und Herkunft zusammen und laden dazu ein, Denk- und Handlungsmöglichkeiten einer offenen Gesellschaft mit künstlerischen Mitteln durchzuspielen. An jedem Mittwoch können die Ausstellungen der Galerie kostenfrei besichtigt werden.
Ihre glücklichen ersten vier Ehejahre verbrachten Clara und Robert Schumann in dem 1838 im klassizistischen Stil errichteten Haus in der Inselstraße. An ihrem 21. Geburtstag bezogen die frisch Vermählten ihr erstes gemeinsames Domizil. Die heutige Dauerausstellung ist als Paarmuseum konzipiert und damit einzigartig in der Musikermuseumslandschaft. Daneben kann der historische Konzertsaal, in dem früher auch Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Liszt, Richard Wagner, Hector Berlioz oder Hans Christian Andersen ein und aus gingen, besichtigt werden.
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Seit dem 29. März hängt „Ode to Eris“ großformatig an der Fassade des Museums der bildenden Künste. Fotos aus dieser Serie von Roxana Rios sind aber auch im Inneren des Museums zu sehen. Die Künstlerin setzt sich mit ausgewählten Werken der Dauerausstellung auseinander, indem sie diese fotografisch neu interpretiert. Die Fotos hinterfragen kritisch die in den ausgestellten Bildern vermittelten Werte, beispielsweise Geschlechterklischees in der Porträtmalerei. Bei diesem KünstlerInnengespräch mit Kurator Philipp Freytag berichtet Roxana Rios über die Enstehung von „Ode to Eris“ und von ihrer Herangehensweise. (Teilnahme kostenlos)
Stummfilmimprovisation: Faust – eine deutsche Volkssage
Plakat von Metro-Goldwyn-Mayer zur Veröffentlichung des Films in den USA, Abbildung via Wikimedia Commons, gemeinfrei
Stummfilmimprovisation: Faust – eine deutsche Volkssage
Hochschule für Musik und Theater, Probesaal, Grassistraße 8
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Mephisto bietet Faust für einen Probetage besondere Kräfte an, mit denen er der Pestseuche Einhalt gebieten und selbst wieder jung werden kann. Faust willigt ein. Was er nicht weiß, Mephisto hat mit dem Erzengel Michael um den Besitz der Erde gewettet, das er den Gelehrten und Weisen Faust verführen kann. Der monumentale Stummfilm wurde von Friedrich Wilhelm Murnau 1926 auf dem Höhepunkt seiner Karriere gedreht. Das Filmepos mit eindrucksvollen Spezialeffekten und Starbesetzung wird von Tilo Augsten mit Live-Improvisationen am Klavier begleitet. (Eintritt frei)
Thomasius Club: Mirjam Schaub - Radikalität zwischen Theorie und Praxis
Thomasius Club: Mirjam Schaub - Radikalität zwischen Theorie und Praxis
Café Alibi in der Bibliotheca Albertina, Beethovenstraße 6
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Der Thomasius Club ist eine offene Gesprächsrunde für alle, die an wissenschaftlichen Themen interessiert sind. Diesmal beantwortet Mirjam Schaub die Frage: Was ist Radikalität? Die Kulturphilosophin hat dazu eine Studie erstellt und der Radikalität von der Antike bis in die Gegenwart nachgespürt. Für sie ist Radikalität das Versprechen, den Spalt zwischen Theorie und Praxis zu überbrücken, denn das Radikale unterbricht das Normale. Doch was hat das mit dem Selbstmord des Sokrates zu tun und weshalb findet sich das Radikale später in Karneval, Mönchtum und Kunst wieder? Das Gespräch mit Mirjam Schaub führen Uta Karstein und Christian Lamp von der Unsiversität Leipzig. (Eintritt frei)
Seit 2021 ist Armano Persau mit seinem Soloprojekt ARMANO unterwegs. Begleitet von seiner Gitarre bewegt sich der Musiker aus Bamberg irgendwo zwischen Blues, Country und Americana (Video) und bringt so den Sound des amerikanischen Südens und Mittleren Westens auf die Leipziger Bühne. Nach drei EPs und unzähligen Konzerten erscheint in diesem Jahr sein neues Album „I Hate To Leave“. Bei seinem Konzert in der Guten Quelle wird er von Sänger und Gitarrist Howlin' Mad Max begleitet, der dieses Mal Mundharmonika spielt. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Offenes Studio
Offenes Studio im MdbK, Foto: MdbK
Offenes Studio
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren. Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.
Spuren queerer Geschichte in Leipzig und Ostdeutschland finden sich in Archiven und Museen ebenso wie in privaten Schubladen, Schränken oder Dachböden. Trotzdem bleiben sie oft unsichtbar. Wie kann queere Geschichte für kommende Generationen bewahrt werden? Mit dieser Frage beschäftigen sich die Kulturwissenschaftlerin Maria Bühner, die Historikerin Anina Falasca und die Germanistin Andrea Siegert. Insbesondere Zeitzeug*innen sind herzlich eingeladen, eigene Erinnerungsstücke, Dokumente oder Geschichten mitzubringen und so zur gemeinsamen Spurensuche beizutragen. Eine Kooperation von MONAliesA – Feministische Bibliothek und Archiv sowie dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig (Eintritt frei)
Im Zwiegespräch mit dem Ich – über Spielarten des fotografischen Selbstporträts
Im Zwiegespräch mit dem Ich – über Spielarten des fotografischen Selbstporträts
Kunsthalle der Sparkasse Leipzig, Otto-Schill-Straße 4 a
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Eine besondere Form des Porträts ist das Selbstporträt. Es gleicht einem Dialog mit dem Ich, in dem die eigene Identität befragt und mögliche Rollen ausprobiert werden können. Der Fotografie kommt wegen der Zeitlichkeit und dem Verhältnis von Dokumentation und Fiktion eine besondere Bedeutung zu. Im Gespräch diskutieren Piotr Baran, Harry Hachmeister und Edgar Leciejewski darüber, welche Herausforderungen das fotografische Selbstporträt mit sich bringt und welche Rolle die eigene Identität dabei spielt. Die Moderiation hat Christin Müller, freie Kuratorin und Autorin. (Eintritt frei)
Eröffnung: Dot.Dot.Dot. - Malerei von Noeul Kim
Noeul Kim: Loop #B057, Acryl auf Leinwand, 2025
Eröffnung: Dot.Dot.Dot. - Malerei von Noeul Kim
Kunstraum Ortloff, Jahnallee 73
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Noeul Kim wurde in Gwangju, Südkorea, geboren und studiert derzeit an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Im Kunstraum Ortloff zeigt sie ihre Diplomausstellung. Ausgehend von Alltagsszenen oder Bildern aus Träumen entwickelt die Malerin neue Bildwelten, indem sie Linien und Formen nach und nach zurücknimmt. Zwischen Abstraktion und figürlicher Darstellung wechselnd, untersucht sie die Beziehungen, die dabei zwischen den Elementen auf ihren Bildern entstehen. Noeul Kim verwendet oft bestimmte Farbkombinationen wie kühles Blau und gedämpftes Rot. Die Pinselstriche sind sanft, was ein Gefühl von Bewegung auf der Leinwand erzeugt. (zu sehen bis zum 19.07.2026, samstags 14–18 Uhr, Eintritt frei)
Galerie für Zeitgenössische Kunst, Karl–Tauchnitz–Straße 9–11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Der Sommer ist da und damit das jährlichen Fest der GfZK. Auf die Gäste warten Workshops, Ausstellungsrundgänge, ein Flohmarkt, Live-Musik und DJ-Sets. Für leckeres Essen und Getränke sorgen die Bäckerei Backstein, das Museumscafé „292 Karangahape Road“, ein Kuchenverkauf und eine Bar. Im Neubau der Galerie eröffnet ab 17 Uhr Episode 2 der Ausstellung „It’s not about nothing“. Darin geht es um die Wirkung von Bildern. Welche sozialen und politischen Realitäten geben sie wieder? Und wie sind Bilder selbst in die Produktion von Wirklichkeit verstrickt? (Eintritt frei)
Wer sich an das Konzert im letzten Jahr erinnert, der weiß, was Dobranotch für eine ausgelassene Stimmung entfachen kann. Die Klezmer-Band stammt aus St. Petersburg, ist aber 2023 nach Deutschland ausgewandert. Das Repertoire der Band enthält jüdische Volksweisen auf Russisch, Yiddish und Hebräisch - doch stets durchdrungen von modernen Rhythmen und dem puren, akustischen Klang eines traditionellen Klezmer-Hochzeitsorchesters (Video). Es kann also auch in diesem Jahr wieder getanzt und gefeiert werden. (Eintritt frei)
Zum krönenden Abschluss der Saison lädt das Gewandhausorchester erneut ins Rosental ein – eine Tradition, die aus dem Leipziger Kultursommer seit 2009 nicht mehr wegzudenken ist. Unter der Leitung des Dirigenten Vasily Petrenko erleben die BesucherInnen an zwei Abenden Musikgenuss unter freiem Himmel: Von Georg Friedrich Händels Ouvertüre der „Feuerwerksmusik“ über „Fantasia on Greensleeves“ von Ralph Vaughan Williams bis zu Carl Maria von Webers Ouvertüre zur Oper „Oberon“. Ob mit Freunden und Bekannten oder in Familie – das Rosental wird zu einem Ort, an dem Musik und Gemeinschaft auf einzigartige Weise verschmelzen. (Eintritt frei, Programm)
Lesung: Zurück ins Leben. Betroffenheit von Gewalt und das Danach
Im Rahmen der feministischen Veranstaltungsreihe „Ein Gedenkort gegen Femizide“ lesen Barbara Peveling und Marlen Pelny aus ihren Büchern „Gewalt im Haus“ und „Warum wir noch hier sind“. Beide verbinden ihre Geschichten zu geschlechtsspezifischer Gewalt mit einer unterschiedlichen Betroffenenperspektive. Welche Rolle können Perspektivwechsel und die Erzählung für feministisches Gedenken spielen? Die Lesung wird organisiert von den Gruppen Gedenkort gegen Femizide, Phia e. V., keinemehr und MONAliesa. Die Moderation des Nachmittags übernimmt Franziska Schreiter. Im Anschluss findet ein gemeinsames Abendessen auf der Kolonnadenstraße statt. (Eintritt frei)
Die Arbeiten von Mandy Kunze faszinieren durch ihre scheinbare Leichtigkeit. Ihre Bilder in der Tradition der figurativen Leipziger Schule sind für Neo Rauch, bei dem sie von 2012 – 2014 studierte, eher evolutionär als revolutionär. In der Ausstellung „Künstlerurlaub“ verwandelt Mandy Kunze die Galerie folgerichtig in ein offenes Atelier. Etwas zwischen Werkstatt und Salon - ein Ort, wo Malerei als fortlaufender Prozess erlebt werden kann. Zur Eröffnung lesen Janin Wölke und Carl-Christian Elze Gedichte, in denen, wie bei Mandy Kunze, die Farbe Blau eine wichtige Rolle spielt. (zu besichtigen bis zum 25.07.2026, Mi, Do: 14–18 Uhr und Fr, Sa: 11-18 Uhr, Eintritt frei)
Nach seinem erfolgreichen Auftritt im letzten Jahr ist der KiezChorWest wieder für ein Sommerkonzert zu Gast in der Kiezkneipe Die Guten Quelle. Das Publikum erwartet ein Abend voller Musik, Gemeinschaft und guter Stimmung. Mit Liedern von Bohemian Rhapsody über Can You Feel the Love Tonight bis The Parting Glass wird es laut, herzlich und harmonisch (Video). Nicht nur die NachbarInnen aus dem Leipziger Westen sind herzlich eingeladen! (Eintritt frei, Spende willkommen)
Zum krönenden Abschluss der Saison lädt das Gewandhausorchester erneut ins Rosental ein – eine Tradition, die aus dem Leipziger Kultursommer seit 2009 nicht mehr wegzudenken ist. Unter der Leitung des Dirigenten Vasily Petrenko erleben die BesucherInnen an zwei Abenden Musikgenuss unter freiem Himmel: Von Georg Friedrich Händels Ouvertüre der „Feuerwerksmusik“ über „Fantasia on Greensleeves“ von Ralph Vaughan Williams bis zu Carl Maria von Webers Ouvertüre zur Oper „Oberon“. Ob mit Freunden und Bekannten oder in Familie – das Rosental wird zu einem Ort, an dem Musik und Gemeinschaft auf einzigartige Weise verschmelzen. (Eintritt frei, Programm)
Der Autor Jörg Jacob und die Musikerin Maria Schüritz laden zu einem literarisch-musikalischen Spaziergang durch den Stadtteil Grünau ein. Nach einer kurzen Einführung spazieren die TeilnehmerInnen gemeinsam zu interessanten „Landschaftsinseln“. Grünflächen, Brachen, Parkanlagen und die Bebauung verbinden sich mit Texten und Musik, die von den jeweiligen Orten bzw. passenden historischen Bildern inspiriert sind. Durch das Zusammenwirken der künstlerischen Beiträge mit der Umgebung, von gemeinsamen Erkunden und den Austausch darüber, entsteht ein ganz besonderes Erlebnis. (Teilnahme kostenlos)
Einmal im Monat lädt das Team von THE FLOOR zum gemeinsamen Tanz auf seine Probebühne ein. Egal ob Einsteiger oder Profi, alt oder jung, sportlich oder gemütlich - jede/r ist willkommen. Die Tanz-Sessions werden von TänzerInnen der regionalen freien Szene angeleitet - dieses Mal von Teresa Stelzer. Sie kommt aus dem Körpertheater und der Pantomime und arbeitet freischaffend als Performerin, Theatermacherin und Pädagogin. Teresa liebt es, disziplinübergreifend zu arbeiten, Wissen zu teilen und Lernen als lebendigen, spielerischen Prozess zu verstehen. (Kosten: Bestimme die Höhe selbst - Tickets von 0–20 € online bestellen)
Das Ost-Passage Theater lädt an diesem Abend zu gleich drei Sessions ein: Zuerst gibt es eine Open Stage gefolgt von einem kurzen Konzert des FLINTA*-Chor Stars und Sternchen* und schließlich einer offenen Jam-Session für alle Formen der Kunst. Jeder hat die Möglichkeit, einen kleinen Beitrag (maximal 10 Minuten) zum Besten zu geben. Ob zum Auftreten oder einfach, um am Sonntagabend einen kreativen Wochenabschluss zu genießen, alle sind herzlich willkommen im OPT-Wohnzimmer. (Eintritt frei, Anmeldung für Auftritte per E-Mail erbeten)
Die Sopranistin Maria Kostraki ist auf den Opern- und Konzertbühnen Deutschlands und Südeuropas zu Hause. Neben dem klassischen Gesang gilt ihre besondere Leidenschaft den Volksmusiktraditionen des Mittelmeerraums. Mit dem Ensemble Mosaico Mediterraneo hat sie ein außergewöhnliches Projekt ins Leben gerufen, das musikalische Brücken zwischen Kulturen, Epochen und Klangwelten schlägt (Video). Zum Auftakt der Konzerte am Bachdenkmal erklingen traditionelle Weisen aus Südeuropa, gemischt mit Klängen des Nahen Ostens und Rhythmen aus Afrika sowie moderne Lieder aus Griechenland. (Eintritt frei)
Stadtrundfahrt wurde 2024 von Robert Griese gegründet und diese Band begleitet ihn auch bei seinem Abschlusskonzert an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. In klassischer Rockbesetzung erkundet der Gitarrist zusammen mit Nina Flieder (Gesang), Thomas C. Tito (Bass) und Arian Robinson (Schlagzeug) afrokubanische und indische Musik. Diese wird durch den elektrischen Sound und vor allem durch den Gesang Nina Flieders den westeuropäischen Hörgewohnheiten zugänglich gemacht (Konzertmitschnitt) und verbindet sich mit Jazzklängen zu einem abwechslungsreichen und farbenfrohen Gesamtbild. (Eintritt frei)
An jedem ersten Dienstag im Monat ist im Bach-Museum Leipzig der Eintritt frei. Um 15 Uhr wird eine kostenlose öffentliche Führung angeboten — zu Themen, die auf das Leipziger Publikum zugeschnitten und die für die ganze Familie gedacht sind.
24. Hörspielsommer
Aufmerksames Publikum beim Hörspielsommer im Richard-Wagner Hain, Foto: Hörspielsommer e. V.
24. Hörspielsommer
Richard-Wagner-Hain
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Fünf Tage lang verwandelt der Leipziger Hörspielsommer die Wiese am Elsterflutbecken wieder in einen Begegnungsort für Hörspiel-Enthusiasten. BesucherInnen können sich auf innovative Live-Acts, abwechslungsreiche Thementage, zahlreiche Hörspiele, Features, Wettbewerbe oder Workshops freuen. Zum Beispiel findet am Donnerstag ein Techno-Thementag statt und am Samstag der Internationale Hörspielwettbewerb. Das größte Hörspiel-Open-Air-Festival im deutschsprachigen Raum beginnt wochentags um 16 Uhr und an den Wochenenden bereits um 14 Uhr mit dem Familienprogramm. Ab 18 Uhr übernimmt anschließend täglich das Abendprogramm die Wiese. (Eintritt frei, Programm)
„Manuskripte brennen nicht“ Vortrag & Musik zu Schostakowitschs 6. Sinfonie
Dmitri Schostakowitsch 1950, Foto: Roger und Renate Rössing, Deutsche Fotothek via Wikimedia Commons, Lizenz CC BY-SA 3.0
„Manuskripte brennen nicht“ Vortrag & Musik zu Schostakowitschs 6. Sinfonie
Im Mendelssohn-Haus behandelt der Musikjournalist Hagen Kunze auf unterhaltsame Weise musikalische Themen und ergänzt sie durch Musikbeispiele am Klavier. Heute geht es um zwei berühmte sowjetische Künstler, Dmitri Schostakowitsch und Michail Bulgakow, die beide unter dem stalinistischen Regime litten. Schostakowitschs 6. Sinfonie trägt offiziell keinen Namen. Trotzdem wird sie oft mit Bulgakows Roman „Der Meister und Margarita“ in Verbindung gebracht. Beide Werke beschreiben mit doppelbödigen Humor das Leben in der Sowjetunion. Aus dem Roman stammt auch der Auspruch „Manuskripte brennen nicht“ - ausgerechnet vom Teufel, der das verbrannte Werk des Meisters rettet. (Eintritt frei, Reservierung erbeten)
Das Budde-Haus geht mit seinem mobilen Bücherschrank wieder auf Tour in Leipzig. Diesmal mit der Station „Grünauer Kultursommer“ im Robert-Koch-Park. Bei den Lesungen bestimmt das Publikum, was gelesen wird. Egal ob Kochbuch oder Kinderbuch, ob Krimi oder Kunstgeschichte – alles was der Bücherschrank an Lektüre bereit hält, kann ausgewählt und dem Vorlesenden überreicht werden. Und der liest es dann auf seine ganze eigene Weise vor. Dieses Mal übernimmt Autor Daniel Baierl diese Aufgabe. Die Musik kommt von Verena Robert. (Eintritt frei)
Der Jazzgarten findet auch in diesem Sommer wieder direkt am Karl-Heine-Kanal statt. An sechs Mittwochabenden verwandelt sich der Biergarten des Moertelwerks in einen Ort für Live-Jazz, Begegnungen und entspannte Sommerabende. Am ersten Abend tritt das Semi Modern Zzaj Quartet auf. Die in Leipzig bekannte und umtriebige Posaunistin Alma Trunk hat das Semi Modern Zzaj Quartet gegründet, das nun nach längerer Pause wieder zusammen spielt. Gemeinsam mit Robby Nakayama (Piano), Jakob Obleser (Bass) und Max Stadtfeld (Schlagzeug) präsentiert Alma Trunk bewährte, aber auch ganz neue Eigenkompositionen aller vier MusikerInnen. (Eintritt frei, Spenden erbeten)
Führung: Insektenwissen. Historische Bücher und Präparate zur Insektenkunde
Die Ausstellung der Universitätsbibliothek Leipzig gibt spannende Einblicke in die Geschichte der Insektenkunde und präsentiert ihren wertvollen Bestand historischer Bücher zu diesem Thema. Den Schwerpunkt bildet die Literatur des 18. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit stieg das Interesse für Insekten sprunghaft an: Käfer und Schmetterlinge zu sammeln, wurde ein regelrechter Trend. Ergänzend zu den historischen Büchern werden Modelle und Präparate der Zoologischen Sammlung gezeigt. Durch die Ausstellung führt Kurator Thomas Thibault Döring. (Teilnahme kostenlos)
Offenes Studio
Offenes Studio im MdbK, Foto: MdbK
Offenes Studio
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren. Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.
Eröffnung: Hortus Secretus - Malerei von Ulf H. Rickmann
Ulf H. Rickmann: Hortus Secretus XI, Öl auf Leinwand, 2026
Eröffnung: Hortus Secretus - Malerei von Ulf H. Rickmann
Galerie Koenitz, Dittrichring 16
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Natur in ihrer vielfältigen Realität ist dem Leipziger Maler und Grafiker Ulf H. Rickmann Inspiration bei seiner künstlerischen Arbeit. Im Atelier entwirft er seinen ganz eigenen Naturkosmos. Aus diesem „Geheimen Garten“ entweichen neue Geschöpfe: rätselhafte Kleinstlebewesen, skurrile Insekten und hybride Pflanzen. Sie bevölkern Naturbilder und Stillleben voll feiner Ironie, stiller Mystik und geheimnisvoller Schönheit. Die Ausstellung lädt dazu ein, genauer hinzusehen und sich auf das Ungewisse einzulassen. Zur Eröffnung spricht der Kunsthistoriker und Journalist Thomas Staudt. (zu besichtigen bis zum 10.10.2026, Mi-Fr: 11–18 Uhr, Sa: 10–16 Uhr, Eintritt frei)
Das Deutsche Literaturinstitut in Leipzig widmet sich der Ausbildung angehender SchriftstellerInnen. Es gibt Angebote in den Bereichen Prosa, Lyrik und Szenisches Schreiben sowie der Entwicklung von Romanprojekten. Beim jährlichen Sommerfest wird auch gefeiert, dass die „Tippgemeinschaft“ bereits zum 25. Mal erscheint. Der Sammelband wird jährlich herausgegeben und enthält Texte, die am Institut entstanden sind. Zum Jubiläum lesen die Absolventinnen Martina Hefter (Guten Morgen du Schöne) und Isabelle Lehn (Die Spielerin) frühe Texte ihrer Studienzeit. Dazu sind bei Drinks & Snacks auch neue Texte heutiger Studierender zu hören sowie Musik von Deine Liebe Lotti (live) und der DJs Tonic und emi. (Eintritt frei)
Ursula Mattheuer-Neustädt zum 100. Geburtstag - Ausstellung & Hommage
Ursula Mattheuer‑Neustädt (1926–2021) zählt zu den bedeutendsten Zeichnerinnen und Grafikerinnen ihrer Generation. Ihr Lebens- und Arbeitsweg ist eng mit dem des Malers Wolfgang Mattheuer verbunden, trotzdem entwickelten sie eine eigene künstlerische Handschrift, die sowohl in der DDR als auch im wiedervereinten Deutschland große Resonanz fand. Ursula Mattheuer-Neustädt gilt Meisterin der Linie, bei ihren Zeichnungen und bei den grafischen Werken, wie Lithografie oder Radierung. 1972 erhielt sie den Kunstpreis der Stadt Leipzig. Nach der Ausstellungseröffnug findet 19 Uhr im Oberlichtsaal eine Hommage für Ursula Mattheuer‑Neustädt mit Wegbegleitern und Freunden statt und es werden Texte der Künstlerin gelesen. (Eintritt frei)
Jungfrau findet im Gespräch mit ihrem Bruder heraus, wie ihre eigene Transness ein Weg sein kann, die Trauer über ihren eigenen Tod zu heilen. Das Theaterstück „Spaziergang“ bildet das Ende des dreiteiligen Werks „Geburt der Jungfrau“ und wird begleitet von Performances und Textarbeiten von Alias, Pollux & İrem Özkürkçü. Das Projekt des KünstlerInnen-Kollektivs ist eine Abschlussarbeit an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. (Karten: 12 / 8 €, Förderpreis 15 €, Reservierung)
Inspiration ist weiblich! Seit der Antike werden Weisheit und Kreativität als Frauenfiguren dargestellt. Athena, die griechische Göttin der Weisheit und der Künste, die neun Musen oder die Darstellung der Universität als „alma mater“ (nährende Mutter) – sie alle tragen weibliche Züge. Im Kontrast dazu spielten Frauen bis in das 20. Jahrhundert im Wissenschaftsbetrieb kaum eine Rolle. Die Ausstellung begibt sich auf Spurensuche nach Frauen in der Geschichte und in der Kunstsammlung der Universität Leipzig. Zum Abschluss der Schau gibt es ein letztes Mal Gelegenheit zu einer Führung mit der Kuratorin Dr. Christine Hübner. (Teilnahme kostenlos)
Gran Peña Folclórica Argentina - argentinisches Kultur- und Musikfest
Gran Peña Folclórica Argentina - argentinisches Kultur- und Musikfest
Ostwache Leipzig, Gregor-Fuchs-Straße 45-47
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Canta Pueblo, eine Kulturinitiative spanisch sprechender Menschen, lädt zu ihrem nächsten Fest in Leipzig ein. Zu erleben sind wieder argentinische Folklore und Tango mit Konzerten von Americanto, Semocruzao und Ata la Taba. Dazu finden ein Chacarera-Tanzworkshop statt und ein Truco-Turnier (klassisches argentinisches Kartenspiel). Auch für Familien und Kinder werden viele Spiele und Aktivitäten angeboten. Und mit Empanadas, Locro, Choripán, Alfajores und Mate kommen die BesucherInnen Argentinien auch kulinarisch nahe. (Eintritt auf Spendenbasis)
BookTalkWalk – GedankenGänge mit Jahrhundertbüchern
Der BookTalkWalk verbindet ein Buch mit besonderen Orten, die inhaltlich zu den Themen und Gedanken des Buches passen. Dieses Mal ist die Bibliotheca Albertina der Startpunkt des Spaziergangs, bei dem Thomas Kater (Institut für Philosophie, Universität Leipzig) das Buch „Über den Begriff der Geschichte“ von Walter Benjamin vorstellt. Benjamin legt darin Rechenschaft ab, wie es um das altehrwürdige Unternehmen, die Welt in eine menschenwürdigere zu transformieren, bestellt ist. Der Spaziergang ist offen für alle Interessierten und setzt keine Vorkenntnisse voraus. Der BookTalkWalk soll im besten Falle dazu anregen, das präsentierte Buch anschließend selbst zu lesen. (Teilnahme kostenlos)
In der Philippuskirche loten Arno Krokenberger (Orgel) und Christopher Kunz (Saxophon) die Bereiche zwischen Jazz, freier Improvisation und neuer Musik aus. Christopher Kunz aus Leipzig sucht in seinen Projekten wie FLUT oder Die Unwucht nach einer eigenen Klangsprache. Arno Krokenberger, Kantor an der Christuskirche in Mainz, bringt mit dem ReCreate Ensemble Popkultur in Kirchenräume. Beide haben eine große Vorliebe für Improvisationen und geben in Leipzig ihr erstes gemeinsames Konzert. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Eine ereignisreiche Spielzeit 2025/26 liegt hinter dem Theaterteam. Zum Abschluss der 8. Spielzeit sind alle Freunde, Fans und UnterstützerInnen zum gemeinsamen Spielzeit-Abgrillen eingeladen. Für Speis (Fleisch/Vegan) und Trank (alkoholisch/nicht-alkoholisch) wird gesorgt. Eine ideale Gelegenheit, um den einen oder die andere aus dem Team näher kennen zu lernen und zusammen über visionäre Ideen und progressive Projekte zu spinnen. Jede/r ist willkommen! (Eintritt frei)
Bandonegro zählt zu den spannendsten und innovativsten Tango-Ensembles der internationalen Musikszene. Die vier Musiker präsentieren sowohl traditionellen argentinischen Tango als auch Tango Nuevo und eigene Kompositionen mit Elementen aus Jazz und klassischer Musik (Video). Damit eroberte das Quartett aus Polen weltweit die Herzen ihrer Zuhörer. Besonders in Buenos Aires, der Geburtsstadt des Tangos, genießt das Ensemble hohe Anerkennung. Ihr Konzert am Bachdenkmal verspricht einen Abend voller Leidenschaft, Virtuosität und südamerikanischer Klänge. (Eintritt frei)
Leipzig gilt als Leuchtturm der queeren Community in Sachsen und Ostdeutschland – mit Orten wie der 1990 gegründeten RosaLinde und einer lebendigen Szene aus Bars, Saunen und Safe Spaces. Doch wie erleben LSBTIQ*-Menschen ihren Alltag heute? Im Rahmen der CSD-Programmwoche diskutieren: Martina Münch (Beigeordnete für Soziales, Gesundheit und Vielfalt), Katrin Darlatt (Referentin für Gleichstellung) und Stadträtin Christina März (SPD) über Sichtbarkeit, Teilhabe und aktuelle Herausforderungen. Welche Fortschritte gibt es und wo besteht weiterhin Handlungsbedarf? Eine Veranstaltung der Arbeitsgruppe SPDqueer Leipzig (Eintritt frei)
„Die Fläche über die Kanten gekippt“ - Skulpturen von Johanna Koepe
Wird in der Ausstellung zu sehen sein: Johanna Koepes Skulptur „Lift me up II“ (Pappe Bindemittel, Kreidepulver, Pigmente, verzinkter Eisendraht, 56 x 97 x 65 cm), 2026, Foto: Künstlerin
„Die Fläche über die Kanten gekippt“ - Skulpturen von Johanna Koepe
GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Johannisplatz 5-11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Nach dem Studium der bildenden Kunst an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle ist Johanna Koepe dort jetzt Meisterschülerin der Bildhauerei bei Prof. Rolf Wicker. Die Schau im GRASSI Museum ist ihre Prüfungsarbeit. Johanna Koepe arbeitet mit Material wie Ton und Pappe und fertigt daraus raumgreifende Skulpturen. Sie untersucht die Wirkung dieser Formen, ihres Gewichtes und Farbe im Raum. Die Installationen vermitteln ein überraschendes Gefühl von Stabilität, Balance und sogar Beweglichkeit. Am Nachmittag findet das öffentliche Gespräch zur Meisterpräsentation der Künstlerin mit ihrem Mentor Prof. Rolf Wicker und Dr. Ruth–Luise Junghans vom GRASSI Museum statt. (zu besichtigen vom 14.–19.07., Di, Do–So: 10–18 Uhr, Mi: 10–20 Uhr, Eintritt frei)
„Sei bereit für Dein Insekt!“ – Leseperformance
„Vom Verschwinden – Zur Poesie und Philosophie der Insekten“, Malerei von Dorit Löffler
„Sei bereit für Dein Insekt!“ – Leseperformance
Budde-Haus, Kunstgarten, Lützowstraße 19
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Der Autor Kurt Mondaugen und die Künstlerin Dorit Löffler sind Initiatoren des interdisziplinären Projekts „Vom Verschwinden – Zur Poesie und Philosophie der Insekten“. Darin wird erforscht, ob und wie man dem weltweiten Artensterben mit künstlerischen Mitteln entgegenwirken kann. Das Publikum erwartet ein künstlerischer Verwandlungszauber und eine spektakuläre Leseperformance in der Natur – live und interaktiv mit Libellen, Glühwürmchen, Bienen und Hummeln, einem Grillen-Orchester, einer Ameisenkönigin und einem Bienenvater. Diesen Abend im Rahmen des MACH WAS DRAUS! Aktionsjahres des Budde-Hauses wird man so schnell nicht vergessen. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Der Jazzgarten findet auch in diesem Sommer wieder direkt am Karl-Heine-Kanal statt. Am zweiten Abend treten Lyn&TheFingers auf. Die junge Band um Sängerin Nora Lyn Handschuh ist durch ihr gemeinsames Studium an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig zusammengekommen. Gemeinsam mit Marvin Uhlig (Querflöte), Julius Bode (Trompete, Flügelhorn), Caspar Rutsch (Tenorsaxophon), Anna Siroshtan (Piano), Guillermo Valdivia (Kontrabass) und Christoph Sprenger (Schlagzeug) verschmilzt Nora Jazz und alternativen Pop sowie erzählerische Texte zu einer emotionalen, manchmal träumerischen (Video) und oft tanzbaren Konzert-Reise. (Eintritt frei, Spenden erbeten)
In der Guten Quelle treten zwei Liedermacher auf, die musikalisch einen abwechslungsreichen Mix verschiedener Stile nutzen. Tileema wurde als Kind ausgewanderter Hippies auf Kreta geboren. Dort kam er früh mit griechischer Folklore in Berührung, später mit deutschem und irischem Folk. Weitere Einflüsse lieferten Rock, Pop und Gypsy-Jazz. Neben Coverversionen spielt Tileema auch eigene Lieder mit ernsthaften und poetischen Texten (Video). Unterstützung kommt von Johannes Scheurich mit der wahrscheinlich tiefsten Stimme Leipzigs und Vorlieben in den Bereichen Rock, Pop & Folk. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Stadtgeschichtliches Museum, Haus Böttchergäßchen, Böttchergäßchen 3
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Sommer verspricht luftig fröhliche Mode, Eis am Stiel, Grillparty, Feste und Konzerte im Freien. Und er verheißt vor allem Badevergnügen. Die Ausstellung „Sonne. Satt. Sommer in Leipzig“ streift durch 400 Jahre wechselhafter Sommergefühle. Leichtfüßig, aber nicht leichtfertig - auch die Herausforderungen der heutigen Zeit und mögliche Lösungen sind ein Thema. Bei dieser Führung geht es aber um Leipziger Bade- und Schwimmkultur vergangener Jahrhunderte. Denn gebadet wurde in der Stadt schon immer, ob in den zahlreichen lokalen Gewässern oder in heute teils in Vergessenheit geratenen Natur- und Freibädern. (Teilnahme kostenlos, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 9651340 erbeten)
Offenes Studio
Offenes Studio im MdbK, Foto: MdbK
Offenes Studio
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren. Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.
Hochschule für Grafik und Buchkunst, Wächterstraße 11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die HGB lädt zum Diplom-Rundgang ein, der die Abschlussarbeiten der diesjährigen DiplomandInnen zeigt. BesucherInnen können sich auf Ausstellungen im gesamten Hochschulgebäude freuen. Zu sehen sind Werke von rund 90 AbsolventInnen aus Malerei/Grafik, Fotografie, Buchkunst/Grafik-Design und Medienkunst in ca. 20 Ausstellungsräumen, die von den DiplomandInnen gemeinsam mit Ilse Lafer (Leiterin HGB-Galerie) organisiert werden. Am Eröffnungstag feiert die Hochschule auch ihr traditionelles Sommerfest, das in diesem Jahr von Studierenden der Klasse für Systemdesign gestaltet wird. (Eintritt frei)
Der Verein Westbesuch hat sich das Ziel gesetzt, im Leipziger Westen urbane Strukturen zu bewahren und Lebensqualität zu schaffen. Dazu organisiert er mehrmals im Jahr für alle LeipzigerInnen ein lebendiges Stadtteilfest auf dem Gelände des Bürgerbahnhofs Plagwitz - den Westbesuch. Neben einem Flohmarkt mit zahlreichen Trödel-Ständen und leckerem Essen gibt es auch jedes Mal ein Kulturangebot mit Live-Auftritten von KünstlerInnen und Bands. Außerdem beginnt 12 Uhr das Community Upcycling Festival auf dem Bürgerbahnhof. Ein gute Gelegenheit, sich über kreativ-künstlerische Lösungen für den Umgang mit Abfall zu informieren. (Eintritt frei)
Unter dem Motto „Keine Ruhe, kein Zurück – Queere Rechte Stück für Stück!“ startet der Christopher Street Day mit einer zentralen Kundgebung auf der Bühne vor der Oper. Danach ziehen die TeilnehmerInnen 13 Uhr durch die Innenstadt und setzen mit tausenden Menschen ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Gleichberechtigung und queere Sichtbarkeit. Und wie jedes Jahr endet die Demo mit einem großen Straßenfest auf dem Augustusplatz. Ab 16 Uhr präsentieren sich an vielen Ständen Vereine, Projekte, Parteien und Institutionen. Dazu gibt es ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit u.a. Indie-Pop von Power Plush, Dance & Soul von SIBB oder einer Drag Show sowie Redebeiträgen. Für Essen und Getränke ist ebenfalls gesorgt. (Eintritt frei)
Hochschule für Grafik und Buchkunst, Wächterstraße 11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die HGB lädt zum Diplom-Rundgang ein, der die Abschlussarbeiten der diesjährigen DiplomandInnen zeigt. BesucherInnen können sich auf Ausstellungen im gesamten Hochschulgebäude freuen. Zu sehen sind Werke von rund 90 AbsolventInnen aus Malerei/Grafik, Fotografie, Buchkunst/Grafik-Design und Medienkunst in ca. 20 Ausstellungsräumen, die von den DiplomandInnen gemeinsam mit Ilse Lafer (Leiterin HGB-Galerie) organisiert werden. (Eintritt frei)
MÄDLER ART FORUM, Mädler-Passage, Grimmaische Straße 2-4
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Ausstellung von Quint Buchholz zeigt Bilder zwischen Realismus und Magie. Der lärmenden Welt, der sich ständig überholenden und oft bedrohlichen Gegenwart hält der Münchner Maler, Illustrator und Autor seine Werke voller Poesie, zärtlichem Witz, Schönheit und Ruhe entgegen. Bei aller malerischen Präzision bleiben die Motive und Geschichten, die zu sehen sind, offen. Sie wollen weitererzählt werden. Auf über 90 Originalen lässt sich das im MÄDLER ART FORUM erfahren und bestaunen. Durch die Ausstellung führt die Kuratorin Christine Knödler. (Eintritt frei)
Die BasaMo Insel lädt zu Konzerten mit drei Bands und Musik von Indie über Pop bis Funkrock ein. Die Komplizen singen zu melancholischen bis beschwingten Indie-Klängen vom Kleinen, um das große Ganze auszuhalten (Video). Singer-Songwriterin Lori Usai spielt mit ihrer Band „Supporte Emotionale“ Musik zwischen Indie, RnB und experimentellem Pop (Hörproben). Ihre emotionalen Songs handeln unter anderem von dem, was übrig bleibt, wenn man aufhört, sich selbst zu belügen. Und Index F tragen funkige Grooves und soulig-warmen Gesang (Video) zu diesem abwechslungsreichen Abend bei. (Spendenempfehlung 5–15 €)
Saskia und Stefan sind Asia Imbiss und spielen den vielleicht charmantesten Indie Pop von Leipzig (Video). Nach ihrer Asienreise 2019 haben sie die unzähligen Eindrücke kurzerhand in Musik umgewandelt. Was am Küchentisch bei einem Schnaps und einer Prise Kreativität begann, hat sich mit Gesang, Gitarre und Keyboard sowie eingängigen Melodien und Texten zu einem schmackhaften Menü entwickelt. Asia Imbiss verkörpern jugendliche Leichtigkeit und vermitteln bei ihren Konzerten das Gefühl, dass alles möglich ist. (Eintritt auf Spendenbasis)
Hochschule für Grafik und Buchkunst, Wächterstraße 11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die HGB lädt zum Diplom-Rundgang ein, der die Abschlussarbeiten der diesjährigen DiplomandInnen zeigt. BesucherInnen können sich auf Ausstellungen im gesamten Hochschulgebäude freuen. Zu sehen sind Werke von rund 90 AbsolventInnen aus Malerei/Grafik, Fotografie, Buchkunst/Grafik-Design und Medienkunst in ca. 20 Ausstellungsräumen, die von den DiplomandInnen gemeinsam mit Ilse Lafer (Leiterin HGB-Galerie) organisiert werden. (Eintritt frei)
Der 1995 geborene Luca Sestak zählt zu den vielseitigsten und aufregendsten Pianisten seiner Generation. Er begann zunächst mit klassischem Klavierunterricht, bevor er bereits im Alter von elf Jahren seine Leidenschaft für Jazz, Blues und Boogie-Woogie entdeckte. Mit beeindruckender Virtuosität verbindet er diese Einflüssen mit Klassik und auch mit Popmusik (Video). Gemeinsam mit Luca Genze (Bass) und Johannes Niklas (Schlagzeug) präsentiert Luca Sestak am Bachdenkmal ein Konzert voller Energie, Kreativität und musikalischer Überraschungen. (Eintritt frei)
Führung: Hidden Places in der Nationalbibliothek
Die Deutschen Nationalbibliothek und der vierte Erweiterungsbau mit dem Deutsche Buch- und Schriftmuseum, Foto: DNB / Peter Kühne
Führung: Hidden Places in der Nationalbibliothek
Treff: Museumsfoyer Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Was gibt es Spannenderes als einen Blick hinter die Kulissen? Mit über 600 Räumen ist die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig ein Eldorado an einzigartigen Orten und Geschichten. Der Rundgang bietet einen Blick hinter die ein oder andere sonst verschlossene Tür in einer der größten Bibliotheken des Landes. Vom Keller bis ins Dachgeschoss geht es bei der Führung durch ein Gebäude, das seit seiner Gründung stetig gewachsen ist und viele Geschichten zu erzählen hat. (Teilnahme kostenlos)
Eröffnung: „WH: M“ - Druckgrafik zu Texten von Wolfgang Hilbig
Sabine Müller: Der Fasan auf dem Brickettberg, Druckgrafik
Eröffnung: „WH: M“ - Druckgrafik zu Texten von Wolfgang Hilbig
Literaturhaus Leipzig, Foyer, Gerichtsweg 28
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Wolfgang Hilbig (1941–2007) wurde im thüringischen Meuselwitz geboren. Der Schriftsteller und Dichter ist dort heute aber vielen unbekannt. Das Anliegen der Künstlerin Sabine Müller ist es, das Andenken an den Dichter in seiner Heimat zu erhalten. Sie begab sich auf literarische Spurensuche und daraus entstanden 14 Druckgrafiken mit Gedichten und Texten des Autors. Anlässlich seines 85. Geburtstages werden sie nun unter dem Titel „WH: M“ (Wolfgang Hilbig: Meuselwitz) erstmals in Leipzig ausgestellt. Zur Eröffnung findet ein Künstlerinnengespräch von Sabine Müller mit Katrin Hanisch, Vorsitzende der Wolfgang-Hilbig-Gesellschaft in Leipzig, statt. (Eintritt frei)
Ein Autor sucht nach der perfekten Geschichte. Doch immer, wenn er anfängt zu schreiben, wird er in seine Geschichten hineingesogen. So durchlebt er, gespielt von Larsen Sechert, Verfolgungsjagden, Verirrungen, Liebesglück und bittere Zweikämpfe. Alle enden sie im Fallen und immer wieder landet der Autor an seinem Schreibtisch. In diesem Stück des Knalltheaters frei nach Daniil Charms scheint sich alles zu wiederholen: Schreiben, leben, fallen, schreiben, leben, fallen, .... (Karten: 16 / 11 € online kaufen)
EvilMrSod ist das Soloprojekt von Pablo Ramón Rodriguez Rivero, der von Teneriffa über Berlin nach Leipzig kam. Bei seiner Musik (Video) vereint der charismatische Sänger viele Stile. Folk-Rock, Country oder Blues vermengen sich zu seinem eigenen energiegeladenen Sound. Er zelebriert eine der vielen Facetten der Singer-Songwriter Welt – die Dunkle. Jene mit weniger schönen Geschichten, dafür aber voll von ungeschminkter Wahrheit. Heute zu erleben auf dem Freisitz von Jolys Live Music Bar. (Kulturbeitrag 5 €)
Ein Autor sucht nach der perfekten Geschichte. Doch immer, wenn er anfängt zu schreiben, wird er in seine Geschichten hineingesogen. So durchlebt er, gespielt von Larsen Sechert, Verfolgungsjagden, Verirrungen, Liebesglück und bittere Zweikämpfe. Alle enden sie im Fallen und immer wieder landet der Autor an seinem Schreibtisch. In diesem Stück des Knalltheaters frei nach Daniil Charms scheint sich alles zu wiederholen: Schreiben, leben, fallen, schreiben, leben, fallen, .... (Karten: 16 / 11 € online kaufen)
An sechs Mittwochabenden können Jazz-Begeisterte junge Leipziger Bands und den Sonnenuntergang am Karl-Heine-Kanal erleben. Beim dritten Konzert der Reihe tritt Organized Crime auf. Nach Jahren erfolgloser Versuche, Dagoberts Geldspeicher zu knacken, haben drei junge Musiker ihr Geschäftfeld gewechselt: Jazz. Julian Kay Zichner (Orgel), Moritz Pachale (Gitarre) und Lucas Rauch (Schlagzeug) räumen jetzt Standards, Blues und Soul Jazz ab. Trügerische Improvisationen, verdächtige Rhythmen und bandenmäßiger Umgang mit Groove gehören zum Tatbestand. Die Beute des Abends: wippende Füße, gute Laune und begeisterter Applaus. Die Ermittlungen laufen. (Eintritt frei, Spenden erbeten)
Offenes Studio
Offenes Studio im MdbK, Foto: MdbK
Offenes Studio
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren. Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.
Ein Autor sucht nach der perfekten Geschichte. Doch immer, wenn er anfängt zu schreiben, wird er in seine Geschichten hineingesogen. So durchlebt er, gespielt von Larsen Sechert, Verfolgungsjagden, Verirrungen, Liebesglück und bittere Zweikämpfe. Alle enden sie im Fallen und immer wieder landet der Autor an seinem Schreibtisch. In diesem Stück des Knalltheaters frei nach Daniil Charms scheint sich alles zu wiederholen: Schreiben, leben, fallen, schreiben, leben, fallen, .... (Karten: 16 / 11 € online kaufen)
Ein Autor sucht nach der perfekten Geschichte. Doch immer, wenn er anfängt zu schreiben, wird er in seine Geschichten hineingesogen. So durchlebt er, gespielt von Larsen Sechert, Verfolgungsjagden, Verirrungen, Liebesglück und bittere Zweikämpfe. Alle enden sie im Fallen und immer wieder landet der Autor an seinem Schreibtisch. In diesem Stück des Knalltheaters frei nach Daniil Charms scheint sich alles zu wiederholen: Schreiben, leben, fallen, schreiben, leben, fallen, .... (Karten: 16 / 11 € online kaufen)
Seit mehr als fünf Jahrzehnten steht Uschi Brüning auf der Bühne. Mit 17 Jahren begann sie mit der Amateurband Studio Team und sang zunächst Schlager. Doch bald entwickelte sie sich weit darüber hinaus zu einer der bedeutendsten Jazzsängerinnen Deutschlands. Bemerkenswert ist ihre Fähigkeit, Geschichten und Emotionen durch Musik lebendig werden zu lassen (Video). Für das Konzert am Bachdenkmal kehrt die in Leipzig geborene Sängerin gewissermaßen an ihre Wurzeln zurück und präsentiert mit Tom Götze (Bass), Lars Kutschke (Gitarre) und Michal Skulski (Saxofon) einen facettenreichen Abend zwischen Jazz, Chanson und Blues. (Eintritt frei)
Im Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig wird die Hinterlassenschaft der ehemaligen Stasi-Bezirksverwaltung Leipzig verwahrt, erschlossen und zugänglich gemacht. Insgesamt lagern im Archiv 5.736 laufende Meter Unterlagen, darunter mehr als 2,8 Millionen Karteikarten. Während der Führung erhalten die TeilnehmerInnen detaillierte Einblicke in die Struktur und Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei. Anhand von Beispielakten werden insbesondere die Überwachungsmethoden der Stasi beleuchtet. Ebenso wird über die heutige Nutzung der Unterlagen informiert. (Teilnahme kostenlos, Reservierung per E-Mail oder unter 030 18665-3211 empfohlen)
Beim vierten Jazzgarten-Konzert am Karl-Heine-Kanal tritt das Leipziger Quartett munterfel. auf. In ihren Songs beschäftigen sich Aline, Ida, Laurenz und Leo mit Vielfalt, Außergewöhnlichkeit und Mut, aber auch mit sozialer Unbeholfenheit und Ängsten. Sie möchten Musik für alle machen, unabhängig von Geschlecht und Herkunft. Die jungen MusikerInnen lernten sich während ihres Jazz/Pop-Studiums an der HMT Leipzig kennen. Mit Einflüssen aus vielfältigen Genres wie Jazz, Techno, Drum ’n’ Bass und House (Video) führen sie das Publikum von gewohnten in neue und aufregende Klangwelten. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Offenes Studio
Offenes Studio im MdbK, Foto: MdbK
Offenes Studio
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren. Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.
Buchpremiere: „Das richtige Leben des Alvaro Maderholz“
Buchpremiere: „Das richtige Leben des Alvaro Maderholz“
GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Johannisplatz 5-11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Als am 11. September 1973 Rauchschwaden über den chilenischen Präsidentenpalast ziehen und die Nachricht vom Tod Salvador Allendes die Runde macht, ertönt der erste Schrei eines Kindes - Alvaro Maderholz. Der Schriftsteller Clemens Böckmann stieß zufällig auf die Spur des tödlich verunglückten skispringenden Dichters, der beim Absprung von der Schanze der eigenen, von Krieg, Exil und Ideologie gezeichneten Familiengeschichte zu entfliegen hoffte. Über Kontinente hinweg verwebt Clemens Böckmann Archivmaterial, Passkopien und Gedichte zu einem vielstimmigen Text und nicht zuletzt zu einem Kriminalroman voller Finten und Fährten. Eine Veranstaltung des GRASSI Museums für angewandte Kunst mit dem Literaturhaus Leipzig (Eintritt frei)