Für drei Tage im Juni dreht sich alles um den schreibenden Theaternachwuchs und bisher ungehörte Texte. Dafür wurden sechs deutschsprachige Schreibschulen und Literaturstudiengänge eingeladen, jeweils vier Studierende mit einem eigenen Text nach Leipzig zu schicken. Die Texte werden von Ensemblemitgliedern des Schauspiel Leipzig gelesen. Anschließende Gespräche bieten Gelegenheit, die schreibenden Newcomer kennenzulernen. Es wird unter anderem aus „Ich bin das Walross“ von Frederik Müller, Student am Institut für Sprachkunst Wien, gelesen. (Eintritt frei, Programm & AutorInnen)
Offenes Studio
Offenes Studio im MdbK, Foto: MdbK
Offenes Studio
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: Museum der bildenden Künste Leipzig
Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren. Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.
Führung & Gespräch: Hüte, Pelze, Uniformen – Persönlichkeiten im Porträt
Führung & Gespräch: Hüte, Pelze, Uniformen – Persönlichkeiten im Porträt
Stadtgeschichtliches Museum, Haus Böttchergäßchen, Böttchergäßchen 3
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Mehr als 2000 Glasnegative wurden 1988 auf einem Leipziger Dachboden entdeckt, das Archiv des jüdischen Fotografen Abram Mittelmann. Er lebte und arbeitete mit seiner Familie von 1909 bis 1938 im Haus Peterssteinweg 15. Die meisten Fotos sind Porträts von Frauen, Männern und Kindern, seiner Familie selbst, aber auch von SA-Männern. Ihre Schicksale, Leistungen oder Verstrickungen können jetzt erforscht werden. Das Stadtgeschichtliche Museum widmet Abram Mittelmann und den Personen auf seinen Fotos eine Sonderaustellung. Zum Dialog-Donnerstag lädt Ausstellungskuratorin Johanna Sänger zu Führung und Gesprächen ein. (Eintritt frei)
Vernissage: Fragmente des Seins — Ein Arbeitsnachweis
A. S. Luisenbach: The Dream of Awakening, verschiedene Materialien auf Leinwand, 2026
Vernissage: Fragmente des Seins — Ein Arbeitsnachweis
Tapetenwerk, Halle C01, Lützner Straße 91
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Im Tapetenwerk eröffnet eine Ausstellung mit Malerei und Grafik von Anne S. Luisenbach. Die autodidaktische bildende Künstlerin aus Leipzig ist seit einigen Jahren auf Reisen und lebt und arbeitet derzeit in Portugal. Ihre Bilder sind inspiriert von Menschen und all den bewussten und unbewussten Begebenheiten, die mit ihnen einhergehen. Daneben verarbeitet sie Begegnungen, Gedanken und Träume. In ihrer Arbeit kombiniert die Künstlerin Medien wie Ölfarbe, Kohle oder Pastell und nutzt dabei Linie, Kontrast und Struktur als Stilmittel. Eröffnung mit Drinks und DJ Sets von Screamin Jordan & Bottrop Boy (geöffnet bis zum 21.06.2026, Fr–So: 10–18 Uhr, Eintritt frei)
Vom Leipziger Marktplatz bis zur Südspitze des Cospudener Sees – so viele Kilometer Archivgut befinden sich im Leipziger Stadtarchiv. Darunter sind neben den Akten der Stadtverwaltung auch über 90.000 Karten und Pläne, rund 4.000 Urkunden, mehr als 350.000 Fotografien, zahlreiche Modelle, Nachlässe und vieles mehr. Interessierte sind herzlich eingeladen, das Stadtarchiv bei dieser Führung zu entdecken und Einblicke in Bereiche zu erhalten, die der Öffentlichkeit sonst nicht zugänglich sind. (Teilnahme kostenlos, Anmeldung erbeten)
Für drei Tage im Juni dreht sich alles um den schreibenden Theaternachwuchs und bisher ungehörte Texte. Dafür wurden sechs deutschsprachige Schreibschulen und Literaturstudiengänge eingeladen, jeweils vier Studierende mit einem eigenen Text nach Leipzig zu schicken. Die Texte werden von Ensemblemitgliedern des Schauspiel Leipzig gelesen. Anschließende Gespräche bieten Gelegenheit, die schreibenden Newcomer kennenzulernen. Unter anderem wird aus „Graupelschauer“ von Johanna Sausen gelesen. Sie ist Studentin an der Universität der Künste in Berlin. (Eintritt frei, Programm & AutorInnen)
Das australische Duo Charm of Finches beschreibt seine Musik selbst als zeitgenössischen Kammerfolk. Die Schwestern Mabel und Ivy Windred-Wornes, die mittlerweile in Schottland leben, lassen sich in ihren Liedern von Märchen und der Schönheit der Natur inspirieren. Ihre harmonischen Gesänge (Video) bewegen sich gleichermaßen zwischen Melancholie und Staunen. Auf ihrer Tour durch Europa machen sie auch Halt in Leipzig und präsentieren unter anderem ihre neue Single „Meteor“. (Eintritt frei, Spende willkommenn)
Brodyer Nächte - Lesung & Musik
Die Schriftstellerin Slata Roschal beim Erlanger Poetenfest 2022, Foto: Amrei-Marie via Wikimedia Commons, Lizenz CC BY-SA 4.0
Brodyer Nächte - Lesung & Musik
Klub der Kulturarbeiterinnen, Hermann-Liebmann-Straße 88
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Der Warte für Kultur e. V. veranstaltet eine Reihe mit Literatur und Musik - an Orten, die auf unterschiedliche Weise mit jüdischem Leben in Leipzig verbunden sind. Der Titel „Brodyer Nächte“ erinnert an die erste Leipziger Synagoge, die Brodyer Synagoge. Zur dritten Ausgabe liest die Schriftstellerin Slata Roschal Gedichte aus ihrem Band „Ich brauche einen Waffenschein ein neues bitteres Parfüm ein Haus in dem mich keiner kennt“ und Prosatexte. Die Musik kommt von dem Kontrabassisten und Komponisten Robert Lucaciu. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Eröffnung der 32. Leipziger Jahresausstellung „Bar“
Eröffnung der 32. Leipziger Jahresausstellung „Bar“
Werkschau Halle 12, Spinnereistr. 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Leipziger Jahresausstellung vereint Kunstschaffende aller Altersgruppen und Bekanntheit aus Malerei, Fotografie, Grafik, Installation, Plastik, Skulptur und Medienkunst. Im ihrem Mittelpunkt stehen Gegenwartskunst und aktuelle Kunsttrends. Dabei soll Kunst nicht als elitäres Kulturgut betrachtet, sonden vielmehr in der Gesellschaft wirksam werden. Die Kunstschau lädt alle BesucherInnen ein, sich mit unterschiedlichen Perspektiven auseinanderzusetzen und im Gespräch zu bleiben - ganz wie an einer Bar. Zur Eröffnung wird auch bekannt gegeben, wer den Preis der Jahresaustellung 2026 erhält. (zu besichtigen bis zum 11.07.2026, Di– Sa: 13–18 Uhr, Eintritt frei)