März 2026

Dominik Gershkovich Trio

Collage aus Schwarz-Weiß-Fotos der einzelnen Musikerinnen und Musiker
Dominik Gershkovich, Franzi Aller und Steve Nanda, Collage: Sound of Jazz

Dominik Gershkovich Trio


Beyerhaus, Ernst-Schneller-Straße 6

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Dominik Gershkovich ist ein vielseitiger Pianist, Komponist und Sänger aus Leipzig. Er studiert Jazz/Pop an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ und ist Bandleader des Gershkovich Trios. Zusammen mit Franzi Aller (Bass) und Steve Nanda (Schlag­zeug) hat der Pianist ein abwechslungsreiches Repertoire an Jazzklassikern erarbeitet. Zum „Sound of Jazz“ im Beyerhaus werden Stücke von Größen wie Miles Davis, Keith Jarrett oder Chick Corea zu hören sein. (Ein­tritt frei)

Spieglein, Spieglein, halt's Maul, wir müssen nach­denken

Spieglein, Spieglein, halt's Maul, wir müssen nach­denken


Schauspiel Leipzig, Foyer 1, Bose­str. 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Frau muss nicht die böse Stiefmutter sein, um einen Horror vor dem zu bekommen, was der Spiegel der Gesellschaft ihr täglich mitteilt. In dieser Vorstellung und in den Texten von Ada Berger und Liv Strömquist kommen Frauen zu Wort, die sich Gedanken über gesellschaftliche Erwartungen machen - schöne, hässliche, alte, junge, berühmte, ganz unbekannte, neidische, empathische, leidende, fröhliche und fragende Frauen, alle gespielt von Paulina Bittner. (Karte 5 € - ausverkauft)

OpenStage im Jugend­Kultur­Keller

Foto der Bühne im Villakeller mit Schlagzeug, Gitarren, Mikrofonen und einem Keyboard
Bühne im JugenKulturKeller, Foto: Soziokulturelles Zentrum „Die VILLA“

OpenStage im Jugend­Kultur­Keller


JugendKulturKeller in der VILLA, Les­sing­straße 7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Jeden Montag kann sich hier jede/r ausprobieren und frisch geschriebene Lieder vor Publikum spielen. Ab 18.30 Uhr liegt eine Liste aus, auf der sich Auftrittswillige eintragen können. Und dann heißt es: 2 Songs - the rest is up to you ... Der beliebte Treff für Mu­sike­rIn­nen ist auch für das Publikum interessant. Denn es sind nicht nur talentierte Neulinge zu erleben, sondern oft auch bekannte Künst­lerIn­nen, die auf der Bühne ihre allerneusten Songs testen. (Ein­tritt frei)

Führung: Zwischen Kaf­fee­kranz und Weltmarktpolitik

Besucher und Besucherinnen stehen um eine große Glasvitrine mit historischen Kaffeetassen und Porzellanfiguren
Bei der Wiedereröffnung des Museums am 1. Juli 2025, Foto: © Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Führung: Zwischen Kaf­fee­kranz und Weltmarktpolitik


Museum Zum Arabischen Coffe Baum, Kleine Fleischer­gasse 4

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Bei dieser öffentlichen Führung im Museum Zum Arabischen Coffe Baum werden 300 Jah­re Kaffeekultur in einem der ältesten Kaffeehäuser Europas lebendig. Be­su­cherIn­nen können sich von berühmten Gästen, legendären Anekdoten und eindrucksvollen Objekten in die facettenreiche Welt der Kaffeekultur entführen lassen. (Teil­nahme kostenlos, Anmeldung per E-Mail oder unter 341 / 9651 500 nötig)

Freier Eintritt in der GfZK

Freier Eintritt in der GfZK


Galerie für Zeitgenös­si­sche Kunst, Karl–Tauch­nitz–Str. 9–11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig ist ein Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst und ein Museum für Kunst nach 1945. Die international etablierte Kunstinstitution befasst sich mit dem Verhältnis von Kunst und Architektur sowie von Kunst und Design. Die Angebote des Hauses bringen Menschen unterschiedlicher Erfahrung und Herkunft zusammen und laden dazu ein, Denk- und Handlungsmöglichkeiten einer offenen Gesellschaft mit künstlerischen Mitteln durchzuspielen. An jedem Mittwoch können die Ausstellungen der Galerie kostenfrei besichtigt werden.

Freier Eintritt im Schumann-Haus

Der historische Konzertsaal, heute Schumann-Saal, Foto: © Christian Kern

Freier Eintritt im Schumann-Haus


Schumann-Haus, Insel­staße 18

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Ihre glücklichen ersten vier Ehejahre verbrachten Clara und Robert Schumann in dem 1838 im klassizistischen Stil errichteten Haus in der Inselstraße. An ihrem 21. Ge­burts­tag bezogen die frisch Vermählten ihr erstes gemeinsames Domizil. Die heutige Dauerausstellung ist als Paarmuseum konzipiert und damit einzigartig in der Musikermuseumslandschaft. Daneben kann der historische Konzertsaal, in dem früher auch Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Liszt, Richard Wagner, Hector Berlioz oder Hans Christian Andersen ein und aus gingen, besichtigt werden.

Lesung aus „Halbe Portion“ mit Elisabeth Pape

Lesung aus „Halbe Portion“ mit Elisabeth Pape


Buchhandlung Rotorbooks, Kolon­naden­straße 5-7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Sie isst wieder. Das war mal anders. Aufgewachsen in Armut, alleine mit ihrer zwanghaft dünnen Mutter, die aus der Ukraine nach Berlin migrierte, schien ihre Zukunft vorprogrammiert. Jetzt, mit Ende zwanzig, hat sie es halbwegs im Griff. In der Reihe „RE:“ von Rotorbooks und dem Literaturmagazin Edit ist Elisabeth Pape zu Gast. Sie liest aus ihrem Debütroman „Halbe Portion“, in dem sie eine ganz persönliche, berührende Geschichte über Essstörungen und auch über ihre tragikomischen Momente erzählt. Die Moderation des Abends übernimmt Linn Penelope Rieger. (Ein­tritt 5 €, Anmeldung per E-Mail er­be­ten)

Open Stage im Schumann-Haus: Werke für Oboe

Open Stage im Schumann-Haus: Werke für Oboe


Schumann-Haus Leipzig, Insel­str. 18

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Zur Open Stage im Schumann-Saal treten Studierende aus Oboenklassen der Hochschule für Musik und Theater Leipzig, der Musikhochschule Hannover und des Royal College of Music in London auf. Bei diesem Konzert im Rahmen des internationalen Hochschulaustausches werden Werke für Oboe von Robert und Clara Schumann sowie ausgewählter weiterer Komponisten gespielt. (Ein­tritt frei, Spende willkommen, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 39392191 er­beten)

KünstlerInnengespräch mit Florian Merdes & Katharina Immekus

KünstlerInnengespräch mit Florian Merdes & Katharina Immekus


Galerie b2_, Spinnerei­straße 7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

The Third Room, Community-Plattform für künstlerischen Austausch, und die Galerie b2_ sprechen an drei Abenden mit jeweils zwei Künst­lerIn­nen der Galerie. Beim letzten Gespräch der Reihe sind der Fotograf und Autor Florian Merdes zu Gast sowie die Malerin, Grafikerin und Professorin für Bildnerisches Gestalten Katharina Immekus. Im ersten Teil des Abends halten beide einen Vortrag darüber, was sie aktuell umtreibt, über ihre Arbeiten, Denkprozesse und Einflüsse auf ihr Schaffen. Anschließend gibt es Raum für Fragen und individuelle Gespräche. (wei­teres Gespräch um 20 Uhr, Eintritt frei)

Eröffnung: Im Angesicht der Zeiten - Leipziger Kunst seit 1950

Eine Person mit weißer Theatermaske steht hinter drei Kulissen von Häusern
Teil der Ausstellung: Käthe Müller „Hinter den Kulissen“, Öl auf Hartfaser, 1999, Abbildung: © Kunstsammlung der Sparkasse Leipzig

Eröffnung: Im Angesicht der Zeiten - Leipziger Kunst seit 1950


Kunsthalle der Sparkasse Leipzig, Otto-Schill-Straße 4 a

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Zu ihrem 25-jährigen Jubiläum eröffnet die Kunsthalle der Sparkasse Leipzig eine neue Sammlungsausstellung. Mit zahlreichen Werken bekannter Künst­lerIn­nen stellt sie die Darstellung der menschlichen Figur in den Mittelpunkt und gibt gleichzeitig einen schönen Überblick der Leipziger Kunst seit 1950. Durch die Kooperation mit der Klasse für Ma­lerei / Grafik von Prof. Ivana de Vivanco an der HGB Leipzig zieht auch die künstlerische Gegenwart ein. An den Säulen der Kunsthalle sind zeitgenössische Interpretationen der menschlichen Figur zu sehen, mit denen nach den „tragenden Strukturen“ der Kunst gefragt wird. (zu besichtigen bis zum 16.12.2026, Mi: 13-18 Uhr, Eintritt zur Eröffnung frei, sonst 5 / 3 €, für Kun­dIn­nen der Sparkasse frei)

Improtheater mit Brimborium Totale

Improtheater mit Brimborium Totale


Drei der Münze - Café & Bar, Münz­gas­se 28

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Brimborium Totale geht wieder auf die Bretter, die die Welt bedeuten. In der Drei der Münze werden mit den Ideen des Publikums inspirierende und überraschende Szenen auf die Bühne gebracht. Die Impro-Gruppe der Uni Leipzig hat einen bunten Blumenstrauß an fröh­lich-frechen Improspielen im Gepäck und lädt alle dazu ein, gemeinsam zu lachen, Leichtigkeit zu tanken und einen schönen Abend zu haben. (Ein­tritt auf Spen­den­basis)

Benjamin St. Babylon + Tex Morton

Benjamin St. Babylon + Tex Morton


Zum Wilden Heinz, Hähnel­straße 22

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Benjamin St. Babylons zweite EP VOLKSMUSIK erschien im letzten Jahr. Eine Stimme und zwei Gitarren tragen die eindringliche Botschaft von Empathie, sozialer Stabilität und Zusammenhalt in die Welt hinaus. Die Musik beschreibt der Künstler als Folk 'n' Roll und seine Themen reichen vom politisch gefärbten Liebeslied über ein Plädoyer für menschliche Lebensräume hin zum Hohelied einer tiefen Freundschaft (Video). Diese besteht auf jeden Fall zu Tex Mor­ton - begleitet dieser ihn doch nicht nur auf der EP, sondern ist seit einigen Jahren ein treuer Gefährte auf den Bühnen des Landes. (Ein­tritt frei, der Hut geht rum)

Monkey Meadows

Monkey Meadows


Dr. Hops - Craft Beer-Bar, Eichendorff­straße 7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Monkey Meadows, das sind Franziska Tannert (Ge­sang & Piano) und Sebastian Goldhorn (Bass). Sie bringen melancholischen Indie-Pop mit warmen Pianosounds, treibenden Beats und einer weiblichen Stimme voller Ecken und Kanten auf die Bühne (Video). Ihre intimen Songs drücken das aus, was man eigentlich nicht sagen kann und erzählen von inneren Aufbrüchen, geträumten Auswegen oder der der Kraft leiser Revolten. (Ein­tritt frei, der Hut geht rum)

„Klosterberg“ - Lesung mit Boris Celeste Hoge-Benteler

„Klosterberg“ - Lesung mit Boris Celeste Hoge-Benteler


Schillerhaus, Mencke­straße 42

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die junge Hauptfigur der Geschichte zieht sich zurück in die Abgeschiedenheit eines Klos­ters – auf der Suche nach Nähe, Worten, einem Neuanfang. Nicht lange jedoch und die neugewonnene Ordnung zeigt Risse ... In seinem neuen Roman beschreibt Boris Celeste Hoge-Ben­te­ler Geborgenheit und Vereinzelung, lotet die Möglichkeiten von Wahrnehmung und Sprache neu aus und lässt die Leser teilhaben an einer Kopfwelt, die zugleich verstörend und mitreißend, klaustrophobisch und befreiend ist. (Ein­tritt frei, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 5662170 er­beten)

Szenische Lesung zu Brigitte Reimann: „Hunger auf Leben“

Szenische Lesung zu Brigitte Reimann: „Hunger auf Leben“


Stadtbibliothek, Raum „Huldreich Groß“, Wilhelm-Leusch­ner-Platz 10-11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Brigitte Reimann (1933 - 1973) war eine der wichtigsten Schriftstellerinnen der DDR. Ihr ruheloses Leben diente als Vorlage für die emotionale Verfilmung des MDR „Hunger auf Leben“. Auf der Grundlage ihrer Tagebücher zeichnet Regisseur Marcus Imboden darin das Bild einer leidenschaftlichen Frau und eigenwilligen Schriftstellerin. Die Leipziger Schauspielerin Sibylle Kuhne liest aus den Tagebüchern von Brigitte Reimann, von ihren Kampf gegen Bürokratie und Kleingeisterei und für ihre Überzeugungen und ihre Liebe. (Ein­tritt frei)

Vernissage: On the tip of the tongue

Eine junge Frau an einem Tisch mit gefüllten Tellern und Schüsseln hält etwas hoch, das wie eine Teigbällchen aussieht.
Teil der Ausstellung - Raga Rahman: To Fill the Void, I Go to the Supermarket, Foto: © Künstlerin

Vernissage: On the tip of the tongue


Cinémathèque, Karl-Liebknecht-Straße 109

von: LEIPZIG eintrittsfrei

„Es liegt einem auf der Zunge“ ist das Phänomen, dass man sich vorübergehend nicht an etwas erinnern kann, obwohl man das Gefühl hat, es zu wissen. Die neue Ausstellung in der Cinémathèque untersuchet, wie Erzählungen mit unserem Körper weitergegeben werden können. Durch Essen, Klang, die Aktivierung der Sinne und die Stimme rufen die acht beteiligten Künstlerinnen das hervor, was oft im Schatten bleibt. Welche Spuren der Zeit können wir schmecken, riechen oder singen? (zu besichtigen bis zum 11.04., Di-Fr: 11–17 Uhr, Sa: 12–16 Uhr, Eintritt frei)

Eröffnung: „Wandlungen“ - Skulpturen von Brunivo Buttarelli und Ralf Klement

Fotos von zwei Skulpturen nebeneinander. Einmal eine Möhre aus Holz und einmal ein abstraktes Gebilde mit gebogenen, silbrig glänzenden Metallteilen.
Skulpturen von Ralf Klement und Brunivo Buttarelli, Plakat (Aus­schnitt): © akanthus-galerie

Eröffnung: „Wandlungen“ - Skulpturen von Brunivo Buttarelli und Ralf Klement


akanthus-galerie im Westwerk, Karl-Heine-Straße 89

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die akanthus-galerie zeigt Werke von zwei Bildhauern aus Italien und Deutschland. Brunivo Buttarelli verleiht mit seinen Arbeiten aus Holz, Marmor, Eisen oder Papier den Dingen ganz neue Formen und Inhalte und gilt als einer der wichtigsten Künstler Italiens.
Die Skulpturen von Ralf Klement, meist mit der Kettensäge aus Holz gefertigt, strahlen eine intensive Lebendigkeit aus und thematisieren oft die Zerbrechlichkeit und Stärke des Menschseins. Der Thüringer genießt ebenfalls überregional ein großes Ansehen als Maler und Bildhauer. (zu besichtigen bis zum 15.05.2026, Di-Fr: 14–19 Uhr, Sa: 11–16 Uhr, Eintritt frei)

Initial Condition + Hibernation

Initial Condition + Hibernation


Mühlkeller, Mühlstraße 14

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Initial Condition entstand 2016 als Studioprojekt. Nachdem die fünf Musiker ihren unkonventionellen Sound mit Elementen aus Progressive Rock und Progressive Metal (Video) gefunden hatten wurden sie zu einer festen Band. Im letzten Jahr erschien das Debütalbum „Disconnection“.
Das zweite Konzert bestreitet Hibernation. Das Singer-Song­writer-Projekt ist mit der Vorgängerband verbunden, wirken die Musiker doch auf dessen gerade entstehenden Album mit. Die Texte zu eingängigen Melodien befassen sich mit Selbstbeobachtung und den Krisen der Zeit. (Eintritt 5 €)

Leipzig Photobook Festival

Viele Menschen in einer Halle, die sich Bücher oder Ausstellungen ansehen
Beim Leipzig Photobook Festival in der HALLE 14, Foto: © dienacht e. V.

Leipzig Photobook Festival


HALLE 14 Zentrum für zeitgenössische Kunst, Spinnerei­straße 7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das fünfte Leipzig Photobook Festival widmet sich dem Thema „Power / Fragility“. „Power“ wird als politische Kraft gesehen, die Gesellschaften prägt, als ökonomische Dynamik, die Ungleichheiten vertieft, und als soziale Energie, die Gemeinschaften trägt. „Fragility“ erscheint nicht bloß als Schwäche, sondern auch als Ausgangspunkt für Veränderungen. Zum Festival gehören Podiumsdiskussionen, Präsentationen, Gespräche, Foto­buch- und Fotoausstellungen, Filmvorführungen, Workshops, ein Fotobuchmarkt und viele weitere Angebote. (Ein­tritt frei, Pro­gramm)

Exkursion: Frühlingserwachen im Rosental

Exkursion: Frühlingserwachen im Rosental


Treffpunkt: Haltestelle Stallbaumstraße, Straßen­bahn­linie 4

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das Naturkundemuseum Leipzig lädt gemeinsam mit der Auwaldstation zu einer Exkursion in das Rosental ein. Der Biologe und Kurator des Museums Karl Heyde nimmt die Teil­neh­merIn­nen mit auf eine naturkundliche Führung in das weiße Blütenmeer. Er stellt Märzenbecher und weitere Frühblüher im Leipziger Auwald vor und zeigt Merkmale von Gehölzen im Winter. (Teil­nahme kosten­los)

Führung: Immer der Nase nach – Vom Duftöl zum Parfüm

Blick in eine lichtdurchflutete Halle mit historischen eckigen Gestaltungselementen
Pfeilerhalle des GRASSI Museums mit der Ausstellung Gefäß | Skulptur, Foto: © Felix Bielmeier

Führung: Immer der Nase nach – Vom Duftöl zum Parfüm


GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Johannis­platz 5-11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Duftstoffe waren anfangs nicht nur für die Anwendung auf der Haut gedacht. Sie sollten auch Dämonen vertreiben, die Gesundheit fördern und schlechte Gerüche in Zimmern überdecken. Duftproben während der Führung vermitteln einen lebendigen Hauch historischer Duftvorlieben. In seiner Reihe „Art After Work“ lädt das GRASSI Museum für Angewandte Kunst zu einem Spaziergang durch die Welt der Wohlgerüche mit Dr. Sebastian Hainsch ein. (Teil­nahme 3 €)

LEILA & Nuria Noba

LEILA & Nuria Noba


Backstein West, Gießerstraße 18

von: LEIPZIG eintrittsfrei

LEILA ist RnB- und Neo-Soul-Sängerin, Multiinstrumentalistin und Songwriterin. Ihre Songs verbinden warme Jazzklänge mit einer Stimme voller Wieder­erken­nungs­wert – mal sanft, mal kraftvoll, mal verspielt (Hör­probe). Sie lädt das Publikum ein, in ihre Welt einzutauchen, verletzlich und stark, in der Echtheit wichtiger ist als Perfektion.
In ihren Texten verschmilzt die Rapperin und Jazz-Vo­ka­listin Nuria Noba persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen Themen, singt von Identität und Zugehörigkeit und erschafft eine einzigartige klangliche Verbindung (Video) zwischen den Kulturen. (Ein­tritt auf Spen­den­basis)

Martti Mäkkelä + Richard Limbert

Martti Mäkkelä + Richard Limbert


Mühlkeller, Mühlstraße 14

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Seit Jahren konsequent an jeder Erwartungshaltung vorbei, ist der Finne Mäkkelä mit seinen poetisch dunklen Songs (Video), auch „Folk Noir“, einer der spannendsten Künstler der europäischen Song­writer-Szene. Mit einem Mix aus American Folk, Blues, Country und Punk Attitüde rettet er die Folk-Tradition des Geschichtenerzählens ins 21. Jahr­hundert. Passend dazu ist der zweite Künstler des Abends Richard Limbert, dessen Songs (Video) man ebenfalls eine große Liebe zum Folk anmerkt. (Spenden­emp­feh­lung 5–15 €)

Leipzig Photobook Festival

Viele Menschen in einer Halle, die sich Bücher oder Ausstellungen ansehen
Beim Leipzig Photobook Festival in der HALLE 14, Foto: © dienacht e. V.

Leipzig Photobook Festival


HALLE 14 Zentrum für zeitgenössische Kunst, Spinnerei­straße 7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das fünfte Leipzig Photobook Festival widmet sich dem Thema „Power / Fragility“. „Power“ wird als politische Kraft gesehen, die Gesellschaften prägt, als ökonomische Dynamik, die Ungleichheiten vertieft, und als soziale Energie, die Gemeinschaften trägt. „Fragility“ erscheint nicht bloß als Schwäche, sondern auch als Ausgangspunkt für Veränderungen. Zum Festival gehören Podiumsdiskussionen, Präsentationen, Gespräche, Foto­buch- und Fotoausstellungen, Filmvorführungen, Workshops, ein Fotobuchmarkt und viele weitere Angebote. (Ein­tritt frei, Pro­gramm)

Führung: Rosa Barba. Under the Canopy

In einem hohen Lichthof des Museums hängt parallel zur Decke eine Stahlgitter mit gelben und roten Glasscheiben
Rosa Barba: Under the Canopy, Installationsansicht MdbK 2025, Courtesy the Artist und Ester Schipper Galerie Berlin, © VG Bild-Kunst Bonn, 2025, Foto: Alexander Schmidt / PUNCTUM

Führung: Rosa Barba. Under the Canopy


Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinen­straße 10

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die deutsch-italienische Künstlerin und Filmemacherin Rosa Barba hat für das Museum der bildenden Künste eine Rauminstallation auf der großen Terrasse im 2. OG geschaffen. Farbiges Glas schwebt in einer transparenten zweiten Decke über dem Boden. So entsteht ein ein Darunter und Darüber und auch die Zeit erhält durch das wechselnde Tageslicht eine Gestalt. Raum und Zeit werden physisch erfahrbar. Bei hrer Führung erläutert Jenny Graser die Bedeutung des Analogen in unserer digitalen Welt. (Teil­nahme kosten­los)

Kezia Editha Christy

Kezia Editha Christy


Besser Leben, Holbein­­­straße 2

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Kezia Editha Christy ist sowohl der Name der Neo-Soul-Band aus Leipzig und Weimar, als auch der Name der Sängerin des Projekts. Durch gemeinsame musikalische Vorlieben haben sich die vier Mu­si­kerIn­nen vom ersten Treffen an schnell ein Repertoire erarbeitet und auf die Bühne gebracht. Treibende Rhodes-Klänge mit einer Prise Jazz erwarten das Publikum, zusammen mit den kraftvollen wie nachdenklichen Songs von Kezia (Video), wenn sie zum Beispiel von ihrem Alltag als Person of Color berichtet. Heute zu erleben im kleinen Rahmen von „Suppe & Musik“. (Spenden­emp­feh­lung 8-10 €)

Frauentagslesung zur „Königin des Liebesromans“

Frauentagslesung zur „Königin des Liebesromans“


Budde-Haus, Lützow­straße 19

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Hedwig Courths-Mahler war Anfang des 20. Jahr­hun­derts die auflagenstärkste Autorin Deutschlands. Wie keine andere konnte sie mit ihren Romanen unterhalten und Frauen Mut machen. Die spannende und bewegende Lebensgeschichte von Hedwig Courths-Mahler wurde in „Ein gutes Ende“ festgehalten. Hinter dem Pseudonym Clara Bachmann stehen gleich zwei Autorinnen. Sie sprechen am Abend mit Gudula Kienemund von der Oper Leipzig über die „Königin des Liebesromans“ und die Entstehung des Buches. Die musikalische Begleitung übernimmt Katharina Pluta am Klavier. (Ein­tritt frei)

Buchpremiere & Lesung mit Oleg Zurmühlen

Buchpremiere & Lesung mit Oleg Zurmühlen


Stadtbibliothek, Raum „Huldreich Groß“, Wilhelm-Leusch­ner-Platz 10-11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Zwei junge Menschen, zwei Leben für die Kunst: Malik in Köln und Jenny in Chongqing. Während ihre Lebensentwürfe unter ökonomischem Druck ins Wanken geraten, beginnen die Stalaktiten über ihren Betten auf sich aufmerksam zu ma­chen – sie tropfen, sie wachsen, und sie verschwinden nicht wieder. Oleg Zurmühlen liest aus seinem neuen Roman „Stalaktiten“ über das Leben im Ungleichgewicht, globale Verflechtungen und die Frage: Was geschieht, wenn die Realität selbst instabil wird? (Ein­tritt frei)

Showtime (ein ent­täu­schen­der Abend)

Showtime (ein ent­täu­schen­der Abend)


Schauspiel Leipzig, Foyer 1, Bose­str. 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Hauptdarstellerin erkrankt? Wenn alle Stricke reißen, rettet er den Abend: Der Universalschauspieler! Er beherrscht über 100 Rol­len und setzt sich sofort ins Taxi, um die möglichst exakte Kopie eines Anderen zu werden. Felix Krakaus berstend komischer und abgrundtief trauriger Monolog  wird für Tilo Krügel und Denis Petković Ausgangspunkt für ihr szenisches Projekt und einer Reflexion über das Theater, das Leben und den ganzen Rest. (Kar­te 5 €)

Lesung: Simon Nagy „Zeit abschaffen“

Lesung: Simon Nagy „Zeit abschaffen“


Cineding, Karl-Heine-Straße 83

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das „Gespenst des Kommunismus“ ist 175 Jahre alt. In den letzten Jahren tauchen nun wieder Gespenster auf, die von radikal anderen Zukünften flüstern, vom Ende der Arbeit, der Aufhebung der Familie oder der Abschaffung der Zeit. Sie sind aber gar nicht so leicht zu erkennen, weil sie sich nicht an althergebrachte Formen des Spuks halten. Die Buchhandlung drifft lädt zur Lesung aus Simon Nagys Esseay „Zeit abschaffen“ ein, in dem der Autor das Gespräch mit diesen Gespenstern sucht - mit dem Ziel, ihr Flüstern nicht nur als Drohung, sondern auch als Versprechen hörbar zu machen. (Ein­tritt auf Spenden­basis)

Treffpunkt Salon - Die Ouvertüren von Carl Maria von Weber

Historisches Gemälde des Komponisten in nachdenklicher Pose
Carl Maria von Weber, Ölgemälde von Caroline Bardua 1821, via Wikimedia Commons, gemeinfrei

Treffpunkt Salon - Die Ouvertüren von Carl Maria von Weber


Mendelssohn-Haus, Musiksalon, Gold­schmidt­straße 12

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Im Musiksalon bespricht Autor und Musikjournalist Hagen Kunze auf unterhaltsame Weise musikalische Themen und ergänzt sie durch Musikbeispiele am Klavier. Titel des Treffpunkts ist „Dramatische Fantasien: Die Ouvertüren von Carl Maria von Weber“. Das bekannteste Werk des romantischen Komponisten ist sicher der „Freischütz“. Carl Maria von Weber hat aber noch neun weitere Opern geschrieben, mit so schönen Namen, wie „Die Macht der Liebe und des Weins“ oder „Peter Schmoll und seine Nachbarn“. Deren Eröff­nungen / Ouvertüren werden heute unter die Lupe genommen. (Ein­tritt frei, Reservierung er­be­ten)

Lesung: „Wo beginnt der Osten, Genosse?“

Lesung: „Wo beginnt der Osten, Genosse?“


Stadtbibliothek, Raum „Huldreich Groß“, Wilhelm-Leusch­ner-Platz 10-11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Verwirrungen nehmen kein Ende: Sofiia, die aus der Ukraine fliehen musste, kocht mit Putinisten Piroggen. Liz will, dass Alex endlich für sich selbst einsteht und das Kurioseste – der Kater „Genosse“ braucht kein Katzenklo. Mit einer überraschenden Leichtigkeit nimmt der Roman das schwere Thema des Ukraine-Kriegs auf und erzählt von Alex’ Versuch, den Konflikt zwischen Ost und West zu verstehen oder zumindest weniger verwirrend zu finden. Es lesen die Autorin Robin Bergauf und der Schauspieler Christoph Müller. (Ein­tritt frei)

Impro-Show mit „In letzter Konsequenz“

Impro-Show mit „In letzter Konsequenz“


Budde-Haus, Lützow­straße 19

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Ob tragische Komik oder ein wütendes Liebesgedicht, die Impro­theater-Grup­pe „In letzter Konsequenz“ weckt Emotionen und erschafft faszinierende Szenen aus dem Nichts. Das Publikum erwartet ein einzigartiges, unvorhersehbares Theaterspiel, getragen von seinen Vorschlägen. Unter dem Motto „Alles. Außer ge­wöhn­lich ...“ schlüpfen Thorid, Alina, Frank und Frank bei diesem kurzweiligen Abend in die unterschiedlichsten Rollen. (Ein­tritt: Zahl´ was du kannst - 10, 7 oder 5 €, Reservierung per E-Mail oder unter 0341 90960037)

„Stern 111“ - Lesung mit Andreas Keller und Lutz Seiler

Andreas Keller sitzt bei einer Lesung an einem Tisch. Im Vordergrund steht ein historisches Kofferradio.
Der Schauspieler Andreas Keller bei der Lesung von „Stern 111“, Foto: © Rolf Arnold

„Stern 111“ - Lesung mit Andreas Keller und Lutz Seiler


Schauspiel Leipzig, Diskothek, Bose­straße / Ecke Dittrichring

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Stern 111“ ist ein Panorama der ersten Nachwendejahre in Ost und West, ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse: Zum einem ein Roadtrip, der seine Bahn um den halben Erdball zieht, zu anderen ein Berlin-Roman, der uns die ersten Tage einer neuen Welt vor Augen führt. Seit nunmehr drei Jahren liest Andreas Keller mit wechselnden Gästen auf den Bühnen des Schauspiel Leipzig Lutz Seilers poetischen Roman. Jetzt, nach 16 Folgen, geht die Geschichte dem Ende entgegen. Zum Finale ist der Autor selbst zu Gast. (Kar­te 5 €)

Vernissage: „Dezenter Wider­stand“ - künstlerische Kritik zwischen den Zeilen

Grafik eines Jugendlichen in Jeans und T-Shirt von hinten, dessen Beine in Wurzeln übergehen
Peter Pfefferkorn: Auch die Wurzeln sind frei, Holzstich 2001, Plakat (Aus­schnitt): Galerie KK5

Vernissage: „Dezenter Wider­stand“ - künstlerische Kritik zwischen den Zeilen


Galerie KK5, Käthe-Kollwitz-Straße 5

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Grautöne des Widerstands: Die neue Ausstellung in der Galerie KK5 macht deutlich, wie Künstler in der DDR zwischen den Zeilen Kritik übten, um nicht verboten zu werden und zeigt Werke der Brüder Axel und Peter Pfefferkorn aus den 1980er Jahren. Die Bühnenmodelle von Axel Pfefferkorn sind leise Systemkommentare und die präzisen Holzstiche Peter Pfefferkorns üben feinsinnige, später deutlichere Gesellschaftskritik. Ergänzt werden sie durch heutige Zeichnungen, ebenfalls mit politischen Inhalten. (zu besichtigen bis zum 12.06.2026, Do–Sa: 14–18 Uhr, Eintritt frei)

Eröffnung: Wandern in Geschichte. Die Fotografie von Ulrich Wüst

Stadtansicht, mit großen Baulücken zwischen einzelnen Gründerzeithäusern und riesigen Plattenbauten im Hintergrund
Jerusalemer Straße 1996, aus der Serie: Mitte. Berlin 1995–1997, Foto: © Ulrich Wüst; ifa

Eröffnung: Wandern in Geschichte. Die Fotografie von Ulrich Wüst


Galerie für Zeitgenössische Kunst, Neubau, Karl–Tauchnitz–Straße 9–11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Ulrich Wüst wurde durch seine Stadtansichten aus den 1980er Jahren der DDR bekannt. Sie zeigen Spuren des Zweiten Weltkrieges und den Verfall der historischen Bausubstanz. Im Mittelpunkt standen städtebauliche Absurditäten, die durch Unachtsamkeit und Ahnungslosigkeit, Zerstörung und Wildwuchs verursacht wurden. So übte der Fotograf seine ganz eigene, immer noch aktuelle Architekturkritik, nicht durch Argumente, sondern durch Fotos mit subtilen Humor und Ironie. Zur Eröffnung der Ausstellung sind Ulricht Wüst und Matthias Flügge, der die Bilder für die Schau ausgewählt hat, anwesend. (zu besichtigen bis zum 14.06.2026, Di–Fr: 14–19 Uhr, Sa–So: 12–18 Uhr, Eintritt zur Eröffnung und immer mittwochs frei)

William Chee-Awai

William Chee-Awai


Zum Wilden Heinz, Hähnel­straße 22

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Der Berliner Gitarrist und Sänger William Chee-Awai ist ein in Schweden geborener amerikanischer Staatsbürger mit trinidadischen Wurzeln. Entsprechend vielfältige sind die Quellen, aus denen er seine Inspiration schöpft. Die Musik kann man als groovige Variante des Folk-Rock beschreiben, die von eingängigem Gitarrenriffs durchzogen ist (Video). Dazu singt Chee-Awai mit seiner tiefen Stimme Songs, die alle kleine Geschichten erzählen. (Ein­tritt frei, der Hut geht rum)

Vernissage: „Slightly Soo­thing“ - zu Wider­sprüchen & Wahrnehmung

Verfremdetes Foto, auf dem man eine Hand erkannt und beige und rote Strukturen
In der Ausstellung zu sehen: Marco Dirr „Light Leaks“, Fotoarbeit, 2025

Vernissage: „Slightly Soo­thing“ - zu Wider­sprüchen & Wahrnehmung


foma Galerie, Käthe-Kollwitz-Str. 13

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die foma Galerie, ein neuer Raum für zeitgenössische Kunst in Leipzig, lädt zur Eröffnung ein. Die erste Ausstellung vereint zwei verschiedene Kunstrichtungen. Tiziana Krügers Skulpturen setzen sich mit der Zwiespältigket von Dingen und widersprüchlichen Emotionen aus­einan­der. Marco Dirrs Fotoarbeiten regen durch Verfremdung zum Überdenken gewohnter Sichtweisen an. Die Bedeutung der Werke beider Künst­lerIn­nen erschließen sich nicht auf den ersten Blick. Sie möchten, dass die Betrachter Mehrdeutigkeit annehmen und ihre eigene Wahrnehmung als etwas Lebendiges erfahren. Zur Vernissage gibt es DJs, Bar & künstlerische Aktionen. (zu besichtigen bis zum 17.04.2026, Do: 14–19 Uhr, Eintritt frei)

Rüdiger Bartsch & Die alte Combo

Rüdiger Bartsch & Die alte Combo


Kulturbar froelich & herrlich im Westflügel, Hähnel­straße 27

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Lieder von Rüdiger Bartsch erzählen von den Dingen des Lebens, menschlich-allzu­mensch­lichen Situationen der Liebe oder dem Verlust von Vertrautem. Neben seinen Texten sind Vertonungen der Gedichte von u.a. Theodor Kramer, Thomas Brasch und Gottfried Unterdörfer im Repertoire. Die Musiker der „Alten Combo“ bringen einen Berg an Erfahrungen und Spielweisen ein und helfen, die gelegentliche inhaltliche Schwere musikalisch auf die leichte Schulter (Video) zu nehmen. (Ein­tritt frei, Spenden er­beten)

Buchpremiere: Laura Dürrschmidt „Sommer der schlafenden Hunde“

Buchpremiere: Laura Dürrschmidt „Sommer der schlafenden Hunde“


Cammerspiele Leipzig, Koch­straße 132

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Lena und Trice sind alles für­einan­der – beste Freundinnen, schlimmste Feindinnen, Geliebte. Ihre Schulzeit in der tristen mitteldeutschen Vorstadt vertreiben sie sich mit ihrem eigenen Fight Club und Partys im Keller, später wohnen sie gemeinsam in der Großstadt. Doch es gab noch eine Dritte im Bunde, die geheimnisvolle Sascha, die am Ende der Schulzeit ums Leben kam. Was haben Lena und Trice mit ihrem Tod zu tun? Laura Dürrschmidt stellt ihren neuen Roman vor, eine Liebesgeschichte, die weh tut – und gerade deshalb lange hängen bleibt. (Ein­tritt frei)

but then: Improvisation mit Tanz, Ge­sang & Puppen­spiel

Foto der Künstlerin in einer tänzerischen Pose
Eine Künstlerin des Abends ist die Tänzerin Friederike Zinn, Foto: © Studio 31

but then: Improvisation mit Tanz, Ge­sang & Puppen­spiel


THE FLOOR, Pittlerwerke, Am Börnchen 2

von: LEIPZIG eintrittsfrei

but then: ist eine frei improvisierte Begegnung von Künst­lerIn­nen unterschiedlicher Genres. Sie treffen sich auf der Bühne ohne Drehbuch und ohne Probe. Was passiert, entfaltet sich live im Mo­ment – geleitet von Neugier, Aufmerksamkeit und den Geschichten, die im Raum entstehen. Jeder Abend entwickelt sich auf seine eigene, unerwartete Weise. In dieser Ausgabe treffen die Tänzerinnen Friederike Zinn und Atalia Galina, die Sängerin Nora Lyn Handschuh sowie der Puppenspieler Christian Fuchs aufeinander. (Eintritt: Bestimme die Höhe selbst - Tickets online bestellen)

Eröffnung: „Ansichten über einen Raum 1983 – 1990“ - zur Geschichte der Galerie EIGEN + ART

Historisches Fotos eines halbverfallenen Hinterhofgebäudes, das der erste Sitz der Galerie war.
Erster Standort der Galerie EIGEN + ART 1985 in der Fritz-Austel-Straße, heute Bornaische Straße, Fotograf unbekannt, © Archiv Galerie EIGEN + ART Leip­zig/Berlin

Eröffnung: „Ansichten über einen Raum 1983 – 1990“ - zur Geschichte der Galerie EIGEN + ART


Galerie EIGEN + ART, Spinnerei­straße 7, Halle 5

von: LEIPZIG eintrittsfrei

In dieser Ausstellung steht erstmals die Geschichte der Galerie EIGEN + ART im Mittelpunkt. Gezeigt werden einmalige Archivaufnahmen von Eröffnungen, Ausstellungen sowie Performances aus der Anfangszeit, die ein lebendiges Porträt jener prägenden Jahre vermitteln. Die Leipziger Fotografin Karin Wieckhorst, die bereits in den 1980er Jahren dort ausstellte, ist mit ihrer Serie „Begegnungen in Ateliers” von 1987 begleitend zu den Archivdokumenten zu sehen. Zur Eröffnung spricht Dr. Sarah Alberti, Mitautorin einer Publikation von ausgewählte Interviews von ihr mit Gerd Harry Lybke, 15 Uhr erneut mit dem Galeristen von EIGEN + ART. (zu besichtigen bis zum 18.04.2026, Di–Sa: 11–18 Uhr, Ein­tritt frei)

Showing: BAU HOW

Showing: BAU HOW


LOFFT – Das Theater, Spinnerei­str. 7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Der Zirkus- und Theatermacher Felix Baumann präsentiert den Stand der Arbeit an seiner Produktion „BAU HOW“, die im Oktober Premiere im LOFFT haben wird. Darin stellt er das Handwerk des Bauens als kreativen Prozess und poetische Geste dar. Ein Thema ist dabei der besondere Bau­stellen-Humor zwischen Pragmatismus und Spiel. Baumann schlägt eine Brücke zum Zirkus: Arbeitsroutinen oder Unfälle werden in atemberaubende Stunts, grenzüberschreitende Akrobatik und bewegte Bilder verwandelt. (Ein­tritt frei, Reser­vierung)

Geburtstags-Fete im Ost-Passage Theater

Geburtstags-Fete im Ost-Passage Theater


Ost-Passage Theater, Konrad­str. 27

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das Ost-Passage Theater feiert seinen 8. Ge­burts­tag! Alle sind zur Party eingeladen, um dort die Menschen kennnzulernen, die das Theater zu dem machen, was es ist. Für Programm ist gesorgt: Fanshirt selbst drucken, Zeitreise durch die Geschichte des Hauese und Quiz für OPT-Nerds. Oder bei der Tombola die dicksten Preise abräumen. Außerdem gibt es die Premiere der frisch gegründeten OPT-Band und handverlesene DJ-Sets. Es wird frech und fröhlich und heiter! (Ein­tritt frei, Spende er­beten)

Offener Sonntag im Capa-Haus

Blick durch die offene Tür in die Ausstellung „War is Over“
Blick in die Ausstellung „War is Over“, Foto: Markus Scholz, © Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Offener Sonntag im Capa-Haus


Capa-Haus, Jahn­allee 61

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das Capa-Haus ist eine wichtigste Leipziger Erinnerungsstätte an den Nationalsozialismus und 2. Welt­krieg, aber auch an den Widerstand und die Befreiung 1945. Im April 1945 kam Robert Capa als US-ameri­kani­scher Kriegsfotograf in die Stadt. In der Jahn­allee 61, dem heutigen Capa-Haus, entstand seine weltbekannte Fotoserie „Last Man to Die“. Diese Fotos und ihre Entstehung stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „War is Over“. Die Schau ist am Sonntag zu besichtigen und zu jeder vollen Stunde werden Kurzführungen angeboten. (Ein­tritt frei)

Orgelkonzert am Mittag

Ansicht der Jehmlich-Orgel in der Philippuskirche
Die Jehmlich-Orgel in der Philippuskirche, Foto: © Philippus Leipzig

Orgelkonzert am Mittag


Philippuskirche, Aurelien­straße 54

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die über 100 Jahre alte Jehmlichorgel in der Philippuskirche ist eine Besonderheit, weil sie vom Leipziger Orgelvirtuosen und Komponisten Ernst Gerhardt aus Elementen sowohl der deutschen, als auch der französischen Orgeltradition konzipiert wurde. Sein Anliegen war es, dass die Orgel für die Begleitung bei Gottesdiensten, aber auch für weltliche Konzerte geeignet ist. Auf diesem Instrument erklingen heute bei einer kleinen Mittagsmusik Werke von Leipziger und französischen Komponisten aus verschiedenen Epochen. Es spielt der Organist Bernhard Vit. Nach dem Konzert besteht die Möglichkeit zur einer Kirchen- und Orgelbesichtigung. (Ein­tritt frei)

„Der Lebensweg“ - Klavier­konzert mit Yu-Yin Lin

„Der Lebensweg“ - Klavier­konzert mit Yu-Yin Lin


Schumann-Haus Leipzig, Insel­str. 18

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Pianistin Yu-Yin Lin erwarb mehrere Hochschulabschlüsse in ihrer Heimat Taiwan und in Deutschland. Als Preisträgerin internationaler Wettbewerbe gewann sie unter anderem den ersten Preis bei der 29. Young Musician International Competition „Città di Barletta“ in Italien sowie den ersten Preis beim 4th Swiss Piano Competition Lugano. Bei ihrem Gastkonzert im Schu­mann-Haus spielt Yu-Yin Lin Werke von Claude Debussy, Robert Schumann, Franz Schubert und Johannes Brahms, die zusammen einen Lebensweg be­schrei­ben - von der frühen Kindheit bis ins hohe Alter. (Ein­tritt frei, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 39392191 er­beten)

Bibliotheksführung durch das „Gedächtnis der Nation“

Eine Gruppe von Menschen steht vor dem Eingang der Deutschen Nationalbibliothek
Vor dem Haupteingang der Deutschen Nationalbibliothek, Foto: © DNB, Annett Koschnick

Bibliotheksführung durch das „Gedächtnis der Nation“


Treffpunkt: Bibliotheksfoyer Deutsche Nationalbibliothek, Deutscher Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Am 3. Oktober 1912 wurde in Leipzig die „Deutsche Bücherei“ als Archivbibliothek gegründet. Gründer war der Börsenverein der Deutschen Buchhändler zu Leipzig, unterstützt durch das Königreich Sachsen und die Stadt Leipzig. Sie sollte das nationale Schrifttum ab 1913 vollständig sammeln und archivieren. Bei einem informativen Rundgang durch das denkmalgeschützte Bibliotheksgebäude und den modernen Erweiterungsbau erfahren die Teil­neh­merIn­nen, warum die Deutsche Nationalbibliothek heute diesen Namen trägt, lernen ihre Aufgaben kennen und erkunden einen Ort, an dem Wissen bewahrt und lebendig gehalten wird. (Teil­nahme kosten­los)

Ausstellungseröffnung: Aldo Manuzio und die Erneuerung der Buchkultur um 1500

historische Grafik des Buchdrucker im Profil
Aldo Pio Manuzio, Kupferstich, KünsterIn unbekannt, Abbildung: GRASSI Museum für Angewandte Kunst

Ausstellungseröffnung: Aldo Manuzio und die Erneuerung der Buchkultur um 1500


GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Johannis­platz 5-11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Aldo Pio Manuzio aus Venedig war der wohl berühmteste Buchdrucker und Verleger der Renaissance. Er erfand das Buch im Taschenformat und ebnete so den Weg für das moderne Lesen. In der Pfeilerhalle des Museums wurde ein Pavillon aufgebaut, in dem sich die Ausstellung befindet. Das Publikum kann dort mit Klängen, Bildern und Texten in das Venedig der damaligen Zeit eintauchen. So wird die Metropole als Ort der Produktion und des Handels mit Büchern, der Wiederentdeckung antiker wie moderner Literatur und nicht zuletzt des lebendigen Austauschs zwischen den verschiedenen Kulturen lebendig. (zu besichtigen bis zum 08.04.2026, Di, Do–So: 10–18 Uhr, Mi: 10–20 Uhr, Eintritt frei)

Ausstellungseröffnung: „Waffe Buchumschlag“

Ausstellungseröffnung: „Waffe Buchumschlag“


Treff: Museumsfoyer Deutsches Buch- und Schrift­museum, Deutscher Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Was das Schaufenster für den Laden, ist das Cover für das Buch. Mit seiner neuen Ausstellung stellt das Deutsche Buch- und Schriftmuseum mit Blick auf die 1930er Jahre die Frage, wie sich in gesellschaftspolitisch aufgeheizten Zeiten auf den Covern von Büchern politische Diskurse und ideologische Kämpfe widerspiegeln. Inwieweit wurde der Buchumschlag zu einer Waffe? Der Schwerpunkt liegt auf österreichische Publikationen, deren Verlage auch in Deutschland, insbesondere in Leipzig, tätig waren und bisher wenig erforscht sind. An rund 100 Beispielen präsentiert die Ausstellung Covergestaltung mittels Fotografie und Typografie. (Ein­tritt frei)

Lesung & Gespräch mit Martina Hefter

Lesung & Gespräch mit Martina Hefter


Bethanienkirche, Stieglitz­straße 42

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Tagsüber hilft Juno ihrem schwerkranken Mann Jupiter dabei, seinen Alltag zu meistern. Außerdem ist sie Künstlerin, tanzt und spielt Theater. Und nachts, wenn sie wieder einmal nicht schlafen kann, chattet sie mit Love-Scam­mern im Inter­net - Männer, die Frauen online ihre Liebe gestehen und so versuchen, sie um ihr Geld zu bringen. Martina Hefter liest aus „Hey guten Morgen, wie geht es dir?“ über Bedürfnisse und Sehnsüchte im Leben. Und darüber, wie weit man bereit ist, für die Liebe zu gehen. Der Roman erhielt 2024 den Deutschen Buchpreis. (Ein­tritt frei, Spenden er­beten)

Studio - Monologvorspiel von Schauspielstudierenden

Studio - Monologvorspiel von Schauspielstudierenden


Schauspiel Leipzig, Diskothek, Bose­straße / Ecke Dittrichring

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Nach ihrem zweijährigen Grundstudium an der Hochschule für Musik und Theater werden acht Studierende im Studio Leipzig mitten im Theaterbetrieb des Schauspiel Leipzig weiter ausgebildet. Während dieser Ausbildung spielen die Studierenden in Produktionen innerhalb des Repertoires, erhalten Unterricht von erfahrenen Kol­legIn­nen aus dem Ensemble und zeigen die Ergebnisse in öffentlichen Vorspielen sowie in einer eigenen Produktion in der Diskothek, der Studioinszenierung. Bei diesem Vorspiel präsentieren sie acht neue Monologe. (Ein­tritt frei)

Peppe Voltarelli

Peppe Voltarelli


Mühlkeller, Mühlstraße 14

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Peppe Voltarelli ist Singer-Song­writer - Cantautore, wie es auf Italienisch heißt - Schauspieler und Poet aus Kalabrien. Zunächst als Sänger und Bandleader der Kult-Band „Il Parto delle Nuvole Pesanti“ unterwegs, tritt er seit einiger Zeit solo auf und hat bereits neun Alben veröffentlicht. Mit Reibeisenstimme, knallbuntem Hemd, goldenem Armkettchen und zerzausten Haaren singt er Songs, die oft an Filmmusik erinnern (Video) und natürlich genauso oft von „amore" handeln. (Spen­den­emp­feh­lung 5–15 €)

Veröffentlichung von Edit °96 - Le­sung & Feier

Veröffentlichung von Edit °96 - Le­sung & Feier


Café SiMMiNi, Eisenbahn­straße 109

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Edit, das Magazin für deutschsprachige Lyrik und Prosa, erscheint seit 1993 zweimal jährlich. Mit dem Titel „eine exzellente Frage! eine großartige, seltene Frage!“ erscheint nun die 96. Aus­gabe. Die Au­to­rIn­nen haben darüber nachgedacht, was die exzellenten und großartigen Fragen dieser Zeit sind und wem man sie stellen könnte. Carla Cerda wird aus ihrem Gedichtzyklus „miau“ lesen. Rabab Haidar präsentiert ihren Text „Kleine Details“. Anna Horak gibt Einblick in ihren neuen Roman. Und die erste Edit-in-Resi­dence-Sti­pen­dia­tin Melanie Kremnitzer wird ihre Texte vorstellen. Den Abend moderiert Giorgio Ferretti, Autor und Redakteur bei Edit. (Ein­tritt auf Spen­den­basis)

Führung: Protest! Mehr als Chaos und Randale

Ein Raum voller Transparente und einer Gruppe von lebensgroßen Puppen in Polizeiuniform
Blick in die Ausstellung „Moderne Zeiten“, © SGM, Foto: Markus Scholz

Führung: Protest! Mehr als Chaos und Randale


Treffpunkt: Festsaal Altes Rathaus (1. OG), Markt 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Was ist Demokratie? Warum gingen Menschen in Leipzig zu verschiedenen Zeiten auf die Straße? Was wollten sie erreichen oder verteidigen? 1848 – 1920 – 1933 – 1953 – 1989: Hier kämpften Frauen und Männer in Leipzig sehr unterschiedlich für ihre Vision und Vorstellung von Rechten und Freiheiten. Zum bundesweiten Tag der Demokratiegeschichte stellt Kuratorin Dr. Jo­hanna Sänger im Alten Rathaus fünf Pro­test-An­lässe der Stadtgeschichte vor. (Teil­nahme kostenlos, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 9651340 er­beten)

Kuratorinnenführung: Grafik im Fokus - Francisco de Goya

Historische Grafik mit fünf Personen, die jeder mit einer Art Flugdrachen unterwegs sind
Francisco de Goya: Modo de volar / Eine Art zu fliegen, Radierung und Aquatinta, Folge „Los Disparates“, 3. Auflage 1891, Abbildung: © MdbK

Kuratorinnenführung: Grafik im Fokus - Francisco de Goya


Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinen­straße 10

von: LEIPZIG eintrittsfrei

In der neuen Folge der Reihe „Grafik im Fokus“ werden Werke des spanischen Künstlers Francisco de Goya vorgestellt. Als erfolgreicher Hofmaler, Porträtist und Akademiedirektor in Madrid war er auch ein leidenschaftlicher Grafiker. Aktuell werden sein Zyklus „Los Disparates“ (Die Tor­heiten) sowie Radierungen präsentiert. Die Kuratorin Jeannette Stoschek zeigt in Goyas Grafiken eine Welt voller Tollheiten, Torheiten und Ab­sur­di­täten -  Bilder, die kunstvoll sind und gleichzeitig rätselhaft bleiben. (Teil­nahme kos­ten­frei)

Buchvorstellung & Lesung mit Thomas Kunst

Buchvorstellung & Lesung mit Thomas Kunst


Deutsche Nationalbibliothek, Vortragsraum, Deutscher Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Alles, was man von ihm weiß: Er ist der Held in Thomas Kunsts neuem Roman „Masleboi“. Er lebt in Otchanganarriva. Er verbringt seine Zeit damit, sich mehr und mehr der Menschheit zu entziehen. Er sammelt Konservendosen. Er lebt mit den Dosen zusammen. Er löst die Etiketten von den Konserven, um sie als Material für den Bau seiner Einrichtungsgegenstände zu benutzen. Bett. Tisch. Briefkasten. Blumenbehälter. Und Masahlena? Auch über sie ist wenig bekannt. Nur dass sie sich allen Erwartungen und Konventionen entzieht. So wie auch Thomas Kunsts wilde, formsprengende, überbordende Prosa. (Ein­tritt frei)

Lesung mit Guido Stoye

Lesung mit Guido Stoye


Bibliothek Gohlis „Erich Loest“, Georg-Schumann-Straße 105

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Frederick und Jonathan werden 1980 in der DDR ge­bo­ren – als zweieiige Zwillinge und doch grundverschieden. Über sechs Jahrzehnte spannt die große Familiengeschichte den Bogen von Schuld und Vergebung, Verlust und Liebe und erzählt von der tiefen Sehnsucht nach einem Zuhause. Der Autor liest aus seinem neuen Roman „Kettelbach“, der im Oktober in die Buchhandlungen kam. Guido Stoye pflegt neben seiner Leidenschaften für Literatur auch die für Musik. „Nebenher“ ist er Sänger der Electro-Band Liquid Divine. (Ein­tritt frei)

Studio - Monologvorspiel von Schauspielstudierenden

Studio - Monologvorspiel von Schauspielstudierenden


Schauspiel Leipzig, Diskothek, Bose­straße / Ecke Dittrichring

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Nach ihrem zweijährigen Grundstudium an der Hochschule für Musik und Theater werden acht Studierende im Studio Leipzig mitten im Theaterbetrieb des Schauspiel Leipzig weiter ausgebildet. Während dieser Ausbildung spielen die Studierenden in Produktionen innerhalb des Repertoires, erhalten Unterricht von erfahrenen Kol­legIn­nen aus dem Ensemble und zeigen die Ergebnisse in öffentlichen Vorspielen sowie in einer eigenen Produktion in der Diskothek, der Studioinszenierung. Bei diesem Vorspiel präsentieren sie acht neue Monologe. (Ein­tritt frei)

Leipzig liest: David Hugendick über das Stottern und das Sprechen

Leipzig liest: David Hugendick über das Stottern und das Sprechen


Mendelssohn-Haus, Gold­schmidt­straße 12

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Irgendwann muss die Menschheit beschlossen haben, dass sie es pausenlos eilig hat. Wer stottert, guckt oft in ungeduldige Gesichter. Stottern ist eine Art des rasenden Stillstands, eine unvorhergesehene Störung im Betriebsablauf. In seinem autobiografischen Essay „Jetzt sag doch endlich was“ denkt David Hugendick über das Stottern und das Sprechen nach. Der Autor spricht mit Solveig Raschpichler, Lektorin der Ullstein Buchverlage, über Ungeduld und Scham, über heimtückische Buchstaben und über unsere von künstlicher Dringlichkeit geprägte Gesellschaft. (Ein­tritt frei)

Leipzig liest: Ildikó von Kürthy „Alt genug“

Leipzig liest: Ildikó von Kürthy „Alt genug“


Stadtbibliothek, Oberlichtsaal, Wilhelm-Leusch­ner-Platz 10-11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

In ihrem Buch feiert Ildikó von Kürthy die Kraft der Lebensmitte, das Wunder des Mittagsschläfchens und das kostbare Gefühl, dass wir mit all unseren Ängsten, Ideen, Zweifeln, den schmerzhaften Abschieden und der wuchtigen Gleichzeitigkeit von Licht und Schatten nicht alleine sind. „Alt genug“ ist voller Erkenntnisse und Bekenntnisse. Es ist eine mutige und ehrliche Begleitung für alle, die in der zweiten Lebenshälfte unterwegs und noch lange nicht angekommen sind. Die Lesung wird moderiert von Journalist und Schriftsteller Jörg Thadeusz. (Ein­tritt frei, keine Reservierung möglich, Einlass ab 18.30 Uhr)

Leipzig liest: Verena Güntner „Medulla“

Leipzig liest: Verena Güntner „Medulla“


Bibliothek Plagwitz „Georg Maurer“, Zschochersche Straße 14

von: LEIPZIG eintrittsfrei

In einem heißen Berliner Sommer driften drei Paare auseinander, werden sich fremd. Im Zentrum von „Medulla“ stehen die schwangeren Siv, Leyla und Esther – drei Frauen, die sich der Enge ihrer Lebensentwürfe widersetzen und abwenden von einem scheinbar vorgezeichneten Weg. Kraftvoll und zugleich mit einer großen Zartheit zeichnet Verena Güntner widerständige, sinnliche Figuren und erzählt von brüchigen Beziehungen, Schwesternschaft und Aufbruch. (Ein­tritt frei)

Richard Limbert & Chris Padera

Richard Limbert & Chris Padera


Zum Wilden Heinz, Hähnel­straße 22

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Den Musiker, Journalisten und Autor Richard Limbert interessiert besonders der Folk. Das merkt man den eigenen, anekdotische Liedern an (Video). Durch seine Liebe zur US-ameri­kani­schen Musiktraditionen finden sich auch selten gehörte Stücke von Singer-Song­writern aus den 60er und 70er Jahren in seinem Programm. Unterstützung kommt von Chris Padera, dessen Musik ebenfalls von Folk beeinflusst ist, aber auch von Country und Punkrock (Video). Seine Lieder sind Geschichten über Fernweht, den ersten Whiskey an der Bar oder den letzten Abschied am Bahnhof. (Ein­tritt frei, der Hut geht rum)

Leipzig liest: Wolfgang Ullrich „Memokratie. Soziale Medien und autoritäre Bildpolitik“

Leipzig liest: Wolfgang Ullrich „Memokratie. Soziale Medien und autoritäre Bildpolitik“


Buchhandlung Rotorbooks, Kolon­naden­straße 5-7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Memes in den Sozialen Medien sind meist provokant, lustig durch Grenzüberschreitung und vorurteilsbeladen. Regierungsbehörden verbreiten KI-Bilder von migrantenfressenden Alligatoren, Trolle fluten das Netz mit zynischen Botschaften und Trump wird zum Immobilienmogul in „Gaza-Riviera“. Wolfgang Ullrich diagnostiziert in seinem Buch eine neue Regierungsform: die Memokratie. In ihr herrscht, wer die Plattformen do­mi­niert – oder gleich besitzt. Der Autor analysiert auch, warum es demokratischen Kräften so schwerfällt, diesem enthemmten Bildgebrauch etwas entgegenzusetzen. (Ein­tritt frei, Anmeldung per E-Mail er­be­ten)

Leipzig liest: Drei Schicksale, ein Tresen, hundert Ge­schichten

Leipzig liest: Drei Schicksale, ein Tresen, hundert Ge­schichten


Horns Erben, Arndt­straße 33

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die legendäre Kneipe Haus Himmelreich, eine der letzten ihrer Art im ganzen Ruhrgebiet, soll schlie­ßen – ein Jammer! Das nimmt der Erzähler zum Anlass, die finalen Stunden in der Kneipe zu verbringen. Dabei lernt er die Lebensgeschichten von drei unkonventionellen Frauen kennen, deren Schicksale sich am Kneipentresen kreuzen und die immer wieder dorthin zurückkehren. Da ist zum Beispiel die Wirtin Rita Urbaniak, die den ganzen Abend gar nicht auftaucht und trotzdem gehörig von sich reden macht. Urkomisch beschreibt Frank Goosens in „Lovely Rita“ ein langsam verschwindendes Biotop und erzählt voller Wärme eine große Geschichte. (Ein­tritt frei)

geHÄUSe - Stadt-Meta­mor­phosen zwischen Natur und Kultur

geHÄUSe - Stadt-Meta­mor­phosen zwischen Natur und Kultur


Naturkundemuseum Leipzig, Lortzing­straße 3

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Mit poetisch-forschendem Blick präsentieren Johann Reißer und Ursula Seeger eine besondere Geschichte der Verwandlung Berlins und seines Umlands. Aus einer fünfjährigen Recherche entstand ein vielschichtiger Band, der sich spielerisch Verflechtungen zwischen Architektur und Natur annähert. Alte Siedlungskerne und Neubauprojekte werden beleuchtet, Brachflächen und Zementwerke, Museen und Einkaufzentren. Es eröffnen sich ungewohnte Perspektiven auf die Stadt und ihre menschliche und nichtmenschliche Bewohnerschaft. (Eintritt frei, Anmeldung unter 0341 982210)

Leipzig liest: Texte aus 50 Jahren Punkgeschichte

Leipzig liest: Texte aus 50 Jahren Punkgeschichte


Tanzcafé Ilses Erika, Bernhard-Göring-Straße 152

von: LEIPZIG eintrittsfrei

1976 war das Erscheinungsjahr der ersten Punk-Singles. Der Ventil Verlag gratuliert zum runden Geburtstag mit dem Sammelband „Bored Teenagers“. Darin werden 200 richtungsweisende Punksongs der letzten Jahrzehnte präsentiert. Mit Herzblut und Kenntnis beschrieben von Mu­si­kerIn­nen, Jour­nalis­tInn­en und Au­torIn­nen zwischen zwanzig und siebzig, die zwar keine gelangweilten Teenager mehr sind, für die Punk aber nach wie vor eine gegenkulturelle Alternative ist. Bei der Buchpremiere in Ilses Erika lesen sieben von ihnen aus ihren Texten. (Ein­tritt frei)

Eröffnung: DZiKADiVA - Installation und Archiv lesbischen Lebens in Polen

Foto eines Bartresens mit zwei Bildschirmen und Fotos sowie Zeitungsartikeln an den Wänden
Karolina Sobel: DZiKADiVA, Ausstellungsansicht, Foto: © Künstlerin

Eröffnung: DZiKADiVA - Installation und Archiv lesbischen Lebens in Polen


Verein für Zeitgenössische Kunst, Kolonnaden­straße 6

von: LEIPZIG eintrittsfrei

DZiKADiVA, polnisch für „Die wilde Diva“, ist eine fiktive lesbische Bar und zugleich ein Archiv des lesbischen Lebens im Polen der 1990er-Jahre. Eine solche Bar hat es damals aus politischen und gesellschaftlichen Gründen nie gegeben. In ihrer künstlerischen Arbeit verbindet Karolina Sobel Fotografie, Video, Recherche und Installation, um Menschen, die an den Rand gedrängt werden, und die gesellschaftliche Machtverhältnisse dahinter, sichtbar zu machen. Die Ausstellung ist das Abschlussprojekt ihres Meister­schü­lerIn­nen-Stu­diums an der Hochschule für Grafik und Buchkunst. (ge­öffnet bis zum 08.04.2026, Mi: 15–19 Uhr, Fr & So: 14–18 Uhr, Eintritt frei)

Leipzig liest: Friedhelm Eberle „Dem schönen Ziele zu“

Leipzig liest: Friedhelm Eberle „Dem schönen Ziele zu“


Schumann-Haus Leipzig, Insel­str. 18

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Seit über 60 Jahren begeistert Friedhelm Eberle auf der Bühne, im Film und als Synchronsprecher sein Publikum, aber auch die Theaterkritiker. Schauspielunterricht und Studium absolvierte er in Oberhausen, Basel und Düsseldorf. Seine Engagements führten ihn von Plauen über Erfurt zum Schauspiel Leipzig, unterbrochen von unzähligen Gastspielen im In- und Ausland. In seinem Buch „Dem schönen Ziele zu“ hat Friedhelm Eberle nun einige private und berufliche Stationen seines Lebens aufgeschrieben. Die musikalische Gestaltung des Abends übernimmt die Pianistin Ketevan Warmuth. (Ein­tritt frei, Spende will­kommen)

Vernissage: Nolens Volens – Malerei von Alexander Kavtea & Benjamin Springer

Antik anmutende Steinbänke am Meer und ein Rasen, dessen Halme wie Schlagen aussehen
Benjamin Springer: Schauplatz, Öl auf Leinwand, 2026, Abbildung: © Künstler

Vernissage: Nolens Volens – Malerei von Alexander Kavtea & Benjamin Springer


ars avanti Kunstraum, Alte Handelsschule, Gießer­straße 75

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Bildsprache und Poesie gehen in der Malerei von Benjamin Springer und Alexander Kavtea unvermittelt ineinander über und verbinden Ernsthaftigkeit mit einer gewissen Portion Humor. So reflektieren Benjamin Springer und Alexander Kavtea ihren Schaffensprozess als Wohl oder Übel malen zu müs­sen – Benjamin Springer in surreal anmutenden Landschaften und Ereignissen, Alexander Kavtea mit eher abstraktem Formen. (zu besichtigen bis zum 02.04., geöffnet Mo-Do: 9-11.30 Uhr, Fr+Sa 15-18 Uhr, Eintritt frei)

Leipzig liest: Michael Wilden­hain aus seinem neuen (West-)Berlin-Roman

Leipzig liest: Michael Wilden­hain aus seinem neuen (West-)Berlin-Roman


Kinobar „Prager Frühling“, Bernhard-Göring-Straße 152

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Mit 13 Jahren ist der Junge in diesem Alter: Das Leben hängt schief in den Angeln, der Alltag gerät zum Schwelbrand, die erste Liebe überwältigt ihn und lässt die Tage beben. 1969 steht die Zeit in Westberlin vielerorts noch still, und doch ändert sich für den Jungen alles. Er lernt die die Wirklichkeit der Straße ken­nen - brutal und zärtlich, derb und schön. In seinem neuen Roman „Das Ende vom Lied“ erzählt Michael Wildenhain von einem Westberlin, das es so nie wieder geben wird, vom unstillbaren Durst nach der ungezähmten Realität und vom Licht, in dem wir träumen. (Ein­tritt frei)

Leipzig liest: „Der Westen - eine ostdeutsche Erfindung“

Leipzig liest: „Der Westen - eine ostdeutsche Erfindung“


Stadtbibliothek, Oberlichtsaal, Wilhelm-Leusch­ner-Platz 10-11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

In seinem viel diskutierten Buch „Der Osten: eine westdeutsche Erfindung“ thematisiert Dirk Oschmann die fremde, oft degradierende Perspektive der Alt- auf die Neu-Bundesbürger. Der Blick von Ost nach West dagegen fiel lange durch eine rosa Brille. Doch wie ist der wahre Westen? Zeit für einen neuen, geschärften Blick. Renommierte Au­to­rIn­nen betrachten ihn noch einmal genauer, den Westen. Bei dieser Lesung spricht Cornelia Geißler, Herausgeberin von „Der Wes­ten - eine ostdeutsche Erfindung“, mit zweien von ihnen, Domenico Müllensiefen und Gunnar Cynnibulk. (Ein­tritt frei, keine Reservierung möglich, Einlass ab 18.30 Uhr)

Leipzig liest: Books&Beers

Leipzig liest: Books&Beers


Kulturbar froelich & herrlich im Westflügel, Häh­nel­straße 27

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die parasitenpresse, Verlag für neue Literatur in Köln, und das Textatelier Textat aus Leipzig laden, schon traditionell am Buchmessefreitag, zu „Books&Beers“ in die Kulturbar froe­lich & herrlich im Westflügel ein. Es lesen Olav Amende, Thomas Empl, Adrian Kasnitz, Esther Margaritas (Chile) & Nora Zapf, Nora Schramm und Petr Šestákm (Tschechien). Die Moderation haben Ruth Suermann, Adrian Kasnitz und Thomas Podhostnik. (Ein­tritt frei, Spende er­be­ten)

Bachs Geburtstag 2026

Bachs Geburtstag 2026


Bach-Museum Leipzig (Thomaskirchhof 15/16, 04109 Leipzig)

von: Bach-Museum Leipzig

Tag der offenen Tür im Bach-Museum Leipzig

10.00–18.00 h: museumspädagogische Werkstatt: Knopfblumen gestalten
10.30 h: »Wir bauen uns eine Orgel« – empfohlen ab 7 Jahren, begrenzte Platzkapazität
15.00 h: Ständchen des Thomaner-Nachwuchs-Chores
16.00 h: Vortrag Markus Zepf (Bach-Archiv): »Paul de Wit und seine Sammlungen im Bose-Haus«
16.30 h: Familienführung, empfohlen ab 5 Jahren
Eintritt frei

weitere Informationen: www.bachmuseumleipzig.de

CLARO WALK - Stadt­spazier­gang

CLARO WALK - Stadt­spazier­gang


Treffpunkt: Grimmaische Straße 7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das Schumann-Haus Leipzig lädt zu einem gemeinsamen Spaziergang auf den Spuren von Clara und Robert Schumann ein. Von der Innenstadt durch das Graphische Viertel bis hin zur ersten gemeinsamen Wohnung des jungen Paarers können Interessierte an ausgewählten Stationen mehr über das bewegte Leben der beiden erfahren und erleben Leipzigs Musikgeschichte an originalen Schauplätzen. (Teil­nahme frei, Spende will­kommen, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 39392191 er­beten)

Chorkonzert: „CHOReografie“ mit ton.affin

Chorkonzert: „CHOReografie“ mit ton.affin


Emmauskirche, Wurzner Straße 160

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das Ensemble ton.affin ist ein Chor aus 16 SängerIn­nen, der seit über 20 Jahren Konzerte gibt. Markenzeichen sind seine stilistische Bandbreite und musikalische Vielfältigkeit. Die meisten Lieder werden instrumental begleitet und sind eigens für den Chor arrangiert. Das aktuelle Programm „CHOReo­grafie“ enthält klassische Vokalmusik, neu arrangierte Volkslieder und mitreißende Chorstücke von heute. Bei den Konzerten werden die Lieder in eine Szenerie aus Bewegung und Klang eingebettet. (Ein­tritt frei, Spende er­beten)

Eröffnung: „Double Two” - Installation & Malerei aus Brasilien

Auf der Grafik zur Ausstellung ist ein Messer-Set zu sehen.
Jac Leirner und Rafa Silvares, Double Two, 2026, Ausstellung bei 47m Contemporary, 21.3.-23.5.2026

Eröffnung: „Double Two” - Installation & Malerei aus Brasilien


47m Contemporary, Karl-Liebknecht-Straße 12

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Ausstellung setzt einen langjährigen Austausch zwischen zwei Künst­lerIn­nen fort, die unterschiedlichen Generationen angehören und in unterschiedlichen künstlerischen Welten leben. Im Jahr von Rafa Silvares’ Geburt schloss Jac Leirner bereits ihre künstlerische Ausbildung in São Paulo ab. Sie verwendet in ihren Arbeiten gesammelte Alltagsgegenstände, die sie neu zusammenstellt und in ästhetischen Installationen verwandelt. Rafa Silvares studierte später am selben Institut wie Jac Leirner, „sammelt“ in seiner Malerei ebenfalls Gegenstände des städtischen Lebens und stellt das eigentlich Unbelebte in Bewegung dar. (Ein­tritt zur Eröffnung frei, ansonsten 6 / 4 €, zu sehen bis zum 23.05.2026, Mi–Fr: 15–20 Uhr, Sa: 13–18 Uhr)

Leipzig liest: Buchvorstellung und Konzert zu Miles Davis

Leipzig liest: Buchvorstellung und Konzert zu Miles Davis


galerie KUB, Kant­straße 18

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Miles Davis lässt sich nicht auf einige Meisterwerke reduzieren: Er veränderte den Jazz im Gan­zen – als virtuoser, sehr wandlungsfähiger Musiker und als widersprüchliche Persönlichkeit zwischen Welterfolg, Diskriminierung und Drogen. In seinem neuen Buch „Miles Davis. Sound eines Lebens“ nähert sich der Journalist Stefan Hentz dem Mythos des „Prince of Darkness“ an und beleuchtet bisher unbekannte Seiten des Ausnahmemusikers. Dazu präsentiert der Vibraphonist Volker Heuken zusammen mit Lorenz Heigenhuber am Kontrabass Stücke seiner Weggefährten und eigene Kompositionen mit Anklängen aus Miles Davis’ Schaffen. (Ein­tritt frei)

Leipzig liest: Horror-Spezial auf dem Südfriedhof

Blick durch die Arkaden der Westkappelle des Südfriedhofs
Blick durch die Arkaden der Westkappelle auf dem Südfriedhof, Foto: schaerfsystem auf Pixabay

Leipzig liest: Horror-Spezial auf dem Südfriedhof


Südfriedhof Leipzig, Westkapelle, Fried­hofs­weg 3

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Lesebühne „Pinzette vs. Kneifzange“ lockt bekannte Gru­se­lau­to­rIn­nen auf den Südfriedhof, damit sie schaurige Leckerbissen aus ihrem Werk kredenzen. Welcher Ort würde sich da besser anbieten, als die Westkapelle des Fried­hofs – wo die Verstorbenen zeremoniell verabschiedet und anschließend ins Krematorium eine Etage tiefer herabgelassen werden? Die Mo­de­ra­torIn­nen Mariann Gáborfi und Jan Lindner präsentieren eine literarische Séance, in der die Grenzen zwischen Text und Schrecken verschwimmen. Es lesen Judith Poschke, J.J. Raidark, Christian Witt, Alla Leshenko, Thomas Karg und David Leubner (Ein­tritt frei)

Podium im Schumann-Haus

Podium im Schumann-Haus


Schumann-Haus Leipzig, Insel­str. 18

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Ganz im Sinne von Clara und Robert Schumann bietet das Schumann-Haus jungen Künstlern eine Bühne. In der Konzertreihe „Podium“ stellen sich regelmäßig Studierende der Hochschule für Musik und Theater vor. An diesem Abend präsentiert sich die Violon­cello-Klasse von Prof. Peter Bruns. Sie gehört zur Fachrichtung Streicher der Hoch­schule - die älteste Fachrichtung dieser Art in Deutschland. Streichinstrumente sind heute in allen Musikrichtungen vertreten und so werden auch Stücke vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik einstudiert und gespielt. (Ein­tritt frei, Spende willkommen, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 39392191 er­beten)

Leipzig liest: Meike Winne­muth aus „Eine Seite noch“

Leipzig liest: Meike Winne­muth aus „Eine Seite noch“


Deutsche Nationalbibliothek, Lesesaal Geisteswissenschaften, Deutscher Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Es gibt Bücher, an denen man wächst und solche, an denen man scheitert. Von Seneca über Tolstoi zu Virginia Woolf und Sally Rooney, von der Bibel bis Fourth Wing liest Meike Winnemuth einen Sommer lang alles, was ihr in die Finger kommt. Und findet dabei, was sie nicht gesucht hat: Lesen macht das Leben eine Nummer größer. Es schenkt Verbundenheit über alle Grenzen hinweg. Und doch lesen zwei Menschen nie dasselbe Buch. Über ihr eigenes Buch, „Eine Seite noch. Warum Lesen uns so glücklich macht“, spricht sie am Abend mit dem Literaturkritiker Denis Scheck. (Ein­tritt frei)

Leipzig liest: Marina Schwabe aus „Rift“

Leipzig liest: Marina Schwabe aus „Rift“


Cammerspiele Leipzig, Koch­straße 132

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Geschwister Zuzanna und Janko fliegen in die USA und wollen sich einen gemeinsamen Kindheitstraum ver­wirk­lichen - den Pazifik sehen. Zuzanna weiß, dass es Jankos letzte Reise sein wird. Seine Krankheit bremst das Fortkommen der beiden und ist gleichzeitig ihr stärkster Antrieb. Sie durchfahren Orte, an denen die Natur unerbittlich ist, erleben einen Tornado und einen Vulkanausbruch. Marina Schwabe beschreibt in ihrem Roman „Rift“ berührend, dass Zuzanna als Geologin solche Vorgänge vertraut sind, nicht aber die Veränderungen bei ihrem Bruder. (Ein­tritt frei)

Martin Lixenfeld

Martin Lixenfeld


Mühlkeller, Mühlstraße 14

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Konzentration auf das Wesentliche: Martin Lixenfeld Lieder gehen, nur unterstützt mit der Gitarre, von Worten und der Stimme direkt ins Gefühl. Seine starke Poesie speist sich aus tiefem persönlichem Erleben. Es sind Geschichten über Gott und die Welt und das (un)mög­liche Miteinander der Menschen. Musikalisch bewegt sich Martin Lixenfeld mit feinem akustischen Sound zwischen Folk, Country und Gospel (Video). Neben eigenen Liedern spielt er auf der Bühne auch amerikanische Folkklassiker. (Spen­den­emp­feh­lung 5–15 €)

Leipzig liest: Uwe Kolbe aus seinem poetischen Porträt der Elbe

Leipzig liest: Uwe Kolbe aus seinem poetischen Porträt der Elbe


Connewitzer Verlagsbuchhandlung, Schuh­macher­gäßchen 4

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Uwe Kolbes Gedichte folgen autobiographischen und geschichtlichen Spuren, vom Schleppkahn der Eltern auf der Fahrt zwischen Ost und West über die NS-Zeit bis zu heutigen Ufern. Dabei strömen und mäandern sie wie das Gewässer selbst. Und sie führen auch zu den Quellen: zu den realen Quellen der Elbe im tschechischen Riesengebirge, vor allem aber zu den Mythen und Legenden, die der Fluß mit sich führt. Vers um Vers überwindet Uwe Kolbe in seinem Gedichtband „Das Alter der Elbe“ die Grenzen zwischen Ost und West, Natur und Kultur, Gegenwart und Vergangenheit. (Ein­tritt frei)

Leipzig liest: Christopher Kloeble aus „Durch das Raue zu den Sternen“

Leipzig liest: Christopher Kloeble aus „Durch das Raue zu den Sternen“


Budde-Haus, Lützow­straße 19

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Arkadia Fink ist 13 Jah­re alt, musikalisch hochbegabt und besitzt reichlich Fantasie. In ihrem bayerischen Dorf macht sie das zur Außenseiterin. Als ihre Mutter verschwindet, will sie in einem berühmte Knabenchor aufgenommen werden. Die Hürden scheinen unüberwindbar, aber Arkadia denkt nicht daran aufzugeben. Denn wenn sie erst auf der großen Bühne singt, wird ihre Mutter schon zurückkehren. Christopher Kloebles „Durch das Raue zu den Sternen“ ist ein zu Herzen gehender Roman, dem die Kraft der Musik innewohnt. Vor der Lesung lädt der Bürgerverein Gohlis um 14 Uhr zu Kaffee und Kuchen ein. (Ein­tritt frei)

Klezmerkonzert: „Brahms, Balkans & Bagels“

Klezmerkonzert: „Brahms, Balkans & Bagels“


Ariowitsch-Haus, Hinrichsen­straße 14

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Mit seinem neuen Album „Brahms, Bal­kans & Bagels“ kommt das Klez­mer-En­semble Oktopus aus dem kanadischen Montreal nach Leipzig. Die acht jungen Mu­si­kerIn­nen untersuchen, wie Folklore die klassischen Komponisten inspiriert hat. Wie haben ungarische Volksweisen Franz Liszt beeinflusst? Welche Spuren hat die Klez­mer-Musik im Werk von Gustav Mahler hinterlassen? Bei diesem Konzert stehen Klassik, europäische Folklore und traditionelle jüdische Musik auf Augenhöhe und erklingen in virtuosen wie berührenden Arrangements (Video). Mal ist es Zeit zu Feiern, mal zum Ge­denken - die Musik rührt zu Tränen, die zwischen Lachen und Weinen liegen. (Ein­tritt frei, Spende er­beten)

Kammermusik mit dem Freyja Quartet

Kammermusik mit dem Freyja Quartet


Salon de Musique, Adresse auf Anfrage

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das Freyja Quartett ist ein Streichquartett aus Leipzig. Es wurde 2023 gegründet, um innovative, neue Konzertformate für Kammermusik zu entwickeln. Jede Aufführung ist eine Einladung, die Musik tief zu empfinden, jede Note und jede Pause zu ge­nießen - wie ein vertrauliches Gespräch zwischen den Instrumenten und dem Publikum (Video). Im Salon de Musique erklingen Werke von Ludwig van Beethoven und Felix Mendelssohn Bartholdy sowie der tschechischen Komponisten Leoš Janáček und Erwin Schulhoff. (Ein­tritt: Zahl' was du kannst)

Leipzig liest: „Kiezperlen“ im Ost-Passage Theater

Leipzig liest: „Kiezperlen“ im Ost-Passage Theater


Ost-Passage Theater, Konrad­str. 27

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Im Rahmen der Leipziger Buchmesse veranstaltet das Ost-Passage Theater erstmals eine eigene Lese­bühne - „Kiezperlen“. Nach­barIn­nen lesen aus ihren eigenen veröffentlichten und unveröffentlichten Texten. Ehrlich, gesellschaftskritisch und persönlich in der angenehmen Candle-Light-Sonn­tag­abend-At­mos­phäre unter der Schillerdecke. Das Line-Up wird kurzfristig auf der Homepage bekanntgegeben. Wer selbst etwas vortragen möchte, wende sich rechtzeitig per E-Mail an die AG Spiel­plan. (Ein­tritt frei, Spende er­beten)

Rufus Coates & Jess Smith

Rufus Coates & Jess Smith


Besser Leben, Holbein­­­straße 2

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Den Geist einer Figur, einer Geschichte oder des Blues einzufangen, ist keine leichte Aufgabe, aber Rufus Coates und Jess Smith sind Meister im Geschichtenerzählen. Der Gesang des irischen Dark-Folk-Duos erinnert an Künstler wie Leonard Cohen und Nick Cave und wird vom warmen Spiel der Gitarre und eindringlich düsteren Klanglandschaften begleitet (Video). Die Auftritte von Rufus Coates & Jess Smith werden als atmosphärisch und gefühlvoll beschrieben und so ist ihr Konzert ein passender Saisonabschluss von „Suppe & Musik“. (Spenden­emp­feh­lung 8-10 €)

Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

drei junge Männer stehen in Sportkleidung in einer Reihe. Im Hintergrund ist eine Frau im langen Kleid zu sehen.
Szene mit Samuel Sandriesser, Nicolas Streit, Paulina Bittner und Konstantin Pfrötzschner, Foto: © Rolf Arnold

Die Verwirrungen des Zöglings Törleß


Schauspiel Leipzig, Foyer 1, Bose­str. 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Konfrontiert mit übermächtigen Empfindungen, für die er überhaupt erst eine Sprache finden muss, wird der Internatsschüler Törleß Teil einer Clique, die mit eiskaltem Kalkül die Demütigung eines Mitschülers vo­ran­treibt - und muss sich fragen, welche Rolle er dabei einnimmt. Im Stück nach dem Roman von Robert Musil von 1906 analysiert Regisseur Lukas Leon Krüger im Kleinen die Dynamik einer Verrohung, die wenige Jahrzehnte später in einen gesellschaftlich organisierten Sadismus münden sollte. (Karte 5 €)

Der durstige Pegasus

Der durstige Pegasus


Moritzbastei, Kurt-Masur-Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Wer möchte sich nicht einmal im Leben neu aufstellen? Wer liebt nicht das Neue und anscheinend Unzumutbare? Für die heutigen Gäste in der Moritzbastei sind das wichtige Fragen. In ihrem Roman „Bernadette ändert ihr Leben“ schreibt Barbara Handke feinsinnig über die Kraft der Veränderung, eine inspirierende Auszeit ihrer Hauptfigur und deren Wunsch, sich neu zu finden.
Marius Rehwalt wuchs als Mitglied der Zeugen Jehovas auf. Mit 28 Jah­ren stieg er aus und widmete sich der Malerei und dem Schreiben. Er tritt regelmäßig auf offenen Bühnen auf und veröffentlichte bisher einen Kurz­ge­schich­ten- und Lyrikband. (Ein­tritt frei)

Johann Sebastian Bach – Johannespassion

Ansicht der Thomaskirche in Leipzig vor blauem Himmel mit weißen Wolken
Leipziger Thomaskirche, Bachs Wirkungsstätte von 1723–1750, Foto: lapping auf Pixabay

Johann Sebastian Bach – Johannespassion


Thomaskirche Leipzig

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Johannespassion zählt neben der Matthäuspassion und dem Weihnachtsoratorium zu den bekanntesten Vokalwerken, die Johann Sebastian Bach in Leipzig geschrieben hat. Sie wurde erstmals am 7. April 1724 in der Nikolaikirche aufgeführt und erzählt die Leidensgeschichte des Jesus von Nazaret von seiner Gefangennahme bis zum Tod am Kreuz. Bei der heutigen Aufführung in der Thomaskirche wirken das Sächsische Barockorchester und der Himmlische Chor Japan mit. Die Solisten sind Anja Pöche, David Erler, Tobias Hunger, Tobias Ay und Gotthold Schwarz. Die musikalische Leitung hat Akiyasu Fukushima. (Ein­tritt frei)

Weekend Chicken Supervisor

Weekend Chicken Supervisor


Zum Wilden Heinz, Hähnel­straße 22

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Weekend Chicken Supervisor bringen wieder echtes Prärie-Feeling in ihre Lieblingsblockhütte. Die Folk Country Band mit kanadischen Wurzeln liefert eine wilde Mischung aus stampfender Energie (Video), ehrlichen Geschichten und zartem Klang. Der Abend hat einen etwas traurigen An­lass - Sänger und Akkordeonist Nic kehrt nach Winnipeg zu­rück - es wird sein Abschiedskonzert in Leipzig. Trotzdem oder gerade deswegen soll noch einmal richtig gefeiert werden. Und ein Überraschungsgast ist auch angekündigt. (Ein­tritt frei, der Hut geht rum)

Führung: Hidden Places in der Natio­nal­bi­blio­thek

Das historische Gebäude der Deutschen Nationalbibliothek mit seinen modernen Erweioterungsbauten
Die Deutschen Nationalbibliothek und der vierte Erweiterungsbau mit dem Deutsche Buch- und Schriftmuseum, Foto: DNB / Peter Kühne

Führung: Hidden Places in der Natio­nal­bi­blio­thek


Treff: Museumsfoyer Deutsches Buch- und Schrift­museum, Deutscher Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Was gibt es Spannenderes als einen Blick hinter die Kulissen? Mit über 600 Räu­men ist die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig ein Eldorado an einzigartigen Orten und Geschichten. Der Rundgang bietet einen Blick hinter die ein oder andere sonst verschlossene Tür in einer der größten Bibliotheken des Landes. Vom Keller bis ins Dachgeschoss geht es bei der rund einstündigen Tour durch ein Gebäude, das seit seiner Gründung stetig gewachsen ist und viele Geschichten zu erzählen hat. (Teil­nahme kosten­los)

„Monumental vokal“ - Community-Singen im Völker­schlacht­denkmal

Blick in die Ruhmeshalle des Völkerschlachtdenkmals mit seinen monumentalen Steinfiguren
Blick in die Ruhmeshalle des Völkerschlachtdenkmals, Foto: © Philipp Kirschner

„Monumental vokal“ - Community-Singen im Völker­schlacht­denkmal


Völkerschlachtdenkmal

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Wann darf man schon einmal selbst die außergewöhnliche Akustik der Ruhmeshalle im Völkerschlachtdenkmal testen? Normalerweise heißt es: Ruhe bitte! Bei „Monumental vokal“ ist das anders. Hier steht das gemeinsame musikalische Erleben im Mittelpunkt und jeder darf mitmachen. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Gesungen werden einfache Lieder in verschiedenen Spra­chen – ungezwungen und ohne Leistungsanspruch. Aus Worten, Motiven und Melodien entstehen spontan Loops, die von der Gruppe aufgegriffen und weiterentwickelt werden. Die Einladung kommt vom Stadtgeschichtlichen Museum und angeleitet wird das gemeinsame Singen von der Musikpädagogin und Chorleiterin Johanna Rost. (Teil­nahme auf Spenden­basis)

Showtime (ein ent­täu­schen­der Abend)

Showtime (ein ent­täu­schen­der Abend)


Schauspiel Leipzig, Foyer 1, Bose­str. 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Hauptdarstellerin erkrankt? Chor im Streik? Orchester im Stau? Wenn alle Stricke reißen, rettet er den Abend: Der Universalschauspieler! Er beherrscht über 100 Rol­len und setzt sich sofort ins Taxi, um die möglichst exakte Kopie eines Anderen zu werden. Felix Krakaus berstend komischer und abgrundtief trauriger Monolog wird für Tilo Krügel und Denis Petković Ausgangspunkt für ihr szenisches Projekt und einer Reflexion über das Theater, das Leben und den ganzen Rest. (Kar­te 5 €)

Offenes Studio

Offenes Studio


Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10

von: Museum der bildenden Künste Leipzig

Lust auf eine kreative Auszeit mit einer Freundin, etwas Me-Time oder einfach so einen Ausflug ins Museum? Jeden Donnerstag öffnen wir unser Studio von 15.30 Uhr bis 18 Uhr und damit einen Raum zum Gestalten und Zeichnen für alle ab 12 Jahren.

Kommt ohne Anmeldung vorbei und gestaltet Collagen oder zeichnet mit unterschiedlichen Stiften und Farben. Margareta Behr steht euch bei Fragen zur Seite, ihr könnt aber auch ganz euer eigenes Ding machen. Am Ende könnt ihr eure Arbeiten mit nach Hause nehmen.

 

Lesung & Gespräch zu Literatur­nobel­preis­träger László Krasznahorkai mit der Über­setzerin Heike Flemming

Auf dem buchcover ist die Grafik eines Kaffeebereiters auf einem altmodischen Herd zu sehen.
Für „Zsömle ist weg“ erhielt László Krasznahorkai den Literaturnobelpreis. Die Übersetzerin ist Heike Flemming. Cover: © S. Fischer Verlage

Lesung & Gespräch zu Literatur­nobel­preis­träger László Krasznahorkai mit der Über­setzerin Heike Flemming


Stadtbibliothek, Raum „Huldreich Groß“, Wilhelm-Leusch­ner-Platz 10-11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Der ungarische Schriftsteller László Krasznahorkai erhielt 2025 den Literaturnobelpreis für seinen Roman „Zsömle ist weg“. Laut Jury ein „dringliches und visionäres Werk, das inmitten apokalyptischer Schrecken die Macht der Kunst bekräftigt“. Übersetzerin dieses und vieler anderer seiner Bücher ist Heike Flemming, die zusammen mit László Krasznahorkai 2010 den Brücke-Berlin-Preis erhielt. Am Abend liest sie aus den Werken des Autors, berichtet über die Zusammenarbeit und über das Übersetzen aus dem Ungarischen. (Ein­tritt frei)

Eröffnung: A Shared Studio - ein neues Aus­stel­lungs­format

Eröffnung: A Shared Studio - ein neues Aus­stel­lungs­format


a&o Kunsthalle, Brandenburger Str. 2

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Mit der bevorstehenden Ausstellung öffnen Lucia Graf und Katharina Zimmerhackl einen Raum für Austausch, Performance und kollektives Denken. Sie stellen herkömmliche Ausstellungsformate in Frage und verwandeln die a&o Kunsthalle flexibel in einen Ort für Workshops, Lesungen und künstlerische Aktionen, wobei der Schwerpunkt auf Sprache, Wissensaustausch und der Vielfalt von Stimmen liegt. Zur Eröffnung laden die Künstlerinnen zu einer gemeinsamen Performance ein. (ge­öffnet bis zum 30.05.2026, Do–Sa: 12–18 Uhr, Eintritt frei)

Vernissage: „Donner in den Rippen“ - Malerei von Carolin Okon

Gemälde einer Frau mit bleuen Augen und rotn Haaren
Carolin Okon: Jede Frau ist —, Öl auf Leinwand, 2025, Foto: © Künstlerin

Vernissage: „Donner in den Rippen“ - Malerei von Carolin Okon


Media City Leipzig, Foyer, Altenburger Straße 15

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Leipziger Künstlerin Carolin Okon steht für expressive Malerei, humorvolle Aktionen und künstlerische Freiheit. In ihrem Kosmos gibt es keinen festen Stil, sondern ein stetiges Experimentieren mit Farben, Formen und Ideen. Entsprechend ist die Ausstellung etwas Besonders: Neben den Bildern sind Gedichte der jungen Poetin the free vivi über QR-Code ab­ruf­bar. Aus ihnen stammt der Titel der Ausstellung. Zur Eröffnung gibt es neben Malerei und Poesie auch Musik der Leipziger Band Rusted Dream Machine zu hören. (ge­öffnet bis zum 31.05.2026, Eintritt frei)

Premiere: Nimmerland-WG

Premiere: Nimmerland-WG


Cammerspiele Leipzig, Koch­straße 132

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Es war einmal ein Ort, an dem alle einfach sein können, wie es ihnen beliebt. Ein Ort zum Leben und Träumen, ohne erwachsen sein zu müssen: Die Nimmer­land-WG! Aber Malte, Tinker und Peter kämpfen gegen ihren Vermieter James Haken, dessen durchtriebenen Tricks unbesiegbar scheinen. Und dann vervollständigt Wendy die WG - kann sie den Jungs helfen? Das Theaterstück frei nach J. M. Barries Roman „Peter Pan“ erzählt von dem Wunsch, nicht erwachsen sein zu müssen - und vom Mangel an bezahlbarem Wohnraum. (Soli­dari­sches Preissystem: 18, 14 oder 10 €, On­line-Tickets)

FCK ZEN

FCK ZEN


Zum Wilden Heinz, Hähnel­straße 22

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Hinter FCK ZEN steht der Leipziger Singer-Song­writer Adrien Sieffert, der solo oder im Duo mit dem Cellisten Leo Schöller auftritt. Seine warmen Indie- & Folk-Melo­dien, die minimalistischen Gitarrenarrangements und seine tiefe Stimme schaffen Momente der Ruhe und Entspannung (Hör­probe). Gute Voraussetzungen für einen gemütlichen Donnerstagabend mit Freunden am Kamin in der Blockhütte des Wilden Heinz. (Ein­tritt frei, der Hut geht rum)

love & order - Konzert und Open Mic

love & order - Konzert und Open Mic


Makan - Bar & Späti, Wurzner Str. 3

von: LEIPZIG eintrittsfrei

love&order ist ein aufstrebendes Beat-Kol­lek­tiv aus Leipzig, das gekonnt die Grenzen zwischen elektronischen Klängen, Hip-Hop und jazzigen Grooves verschwimmen lässt. Gegründet von leidenschaftlichen Sound-En­thu­sias­ten, vereint das Kollektiv technische Raffinesse mit einem feinen Gespür für innovatives Klangdesign (Hör­probe). Neben lokalen Gastauftritten wird bei jedem Konzert auch zu einem Open Mic ge­laden - jeder kann seine Texte rappen, singen oder sprechen und die Band spielt die Beats. (Ein­tritt: Spende)

Rudellauschen - Playlist und Gespräch mit Laura Immler

Rudellauschen - Playlist und Gespräch mit Laura Immler


Aquarium e. V., Riebeck­straße 21

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Beim Rudellauschen bringen Gäste ihre eigene Playlist mit und lassen das Publikum an Musik und Gedanken dazu teilhaben: Lieblingslieder, guilty pleasures, philosophieren über Musik und das Leben im Allgemeinen und Persönlichen. Heute ist Laura Immler zu Gast. Sie entwickelt Raum- und Bühnenkonzepte sowie Soundarbeiten und arbeitet an Performances der freien Theaterszene, in Theatern und Kunsträumen. Zum Gespräch gibt es eine Bar und schöne Stimmung. Die Moderation hat Babett Niclas, Harfinistin und Konzeptentwicklerin im Kulturbereich. Die Veranstaltung wird von Sphere Radio live übertragen. (Ein­tritt frei, Spende er­beten)

Sonderkonzert: „Erklingen möge es!“

Sonderkonzert: „Erklingen möge es!“


Hochschule für Musik und Theater, Musiksalon, Dittrich­ring 21

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Konzertreihe der HMT Leipzig „Erklingen möge es!“ widmet sich Klavierversionen berühmter Werke aus Kammermusik, Sinfonik und Oper. Sie ist Brückenschlag zu einer Epoche der Salonkultur jenseits von Radio und Streamingdiensten und gleichzeitig eine Einladung, neue Facetten an bereits bekannten Stücken in anderer, kompakter Form zu entdecken. Pelinnur Işıkcı, Maaya Akutsu und Caspar Frantz spielen Werke von Johannes Brahms, Sergej Rachmaninow, Johann Sebastian Bach und Franz Schubert für Klavier mit 3 bis 6 Hän­den. (Ein­tritt frei)

Vernissage: „Der zweite Blick“ - Malerei von Cordula Stachel und Elmar Schenkel

Colleage aus zwei Gemälden. Eins zeigt eine abstrakte Landschaft und ein ein Stillleben mit einem golden glänzen Beutel.
Bilder von Cordula Stachel und Elmar Schenkel (Aus­schnitte), Collage: Budde-Haus

Vernissage: „Der zweite Blick“ - Malerei von Cordula Stachel und Elmar Schenkel


Budde-Haus, Lützow­straße 19

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Werke von zwei ganz verschiedenen KünstlerInnen sind ab heute im im Budde-Haus zu sehen. Was sie dennoch eint: Die Arbeiten erschließen sich oft erst auf den zweiten Blick. Der „zweite Blick“ öffnet bei Cordula Stachel die Sicht auf verborgene Details. Die Künstlerin nutzt die Strukturen verschiedener Materialien, um neue Eindrücke und Perspektiven zu erzeugen. Elmar Schenkels Bilder sind Versuche, das Unbewusste zu erfassen. Der „zweite Blick“ findet sich hier im Spiel der Farben, zwischen Erinnerungen und Ausflügen in die Fantasie. (Ein­tritt frei, Spende er­beten)

Nimmerland-WG

Nimmerland-WG


Cammerspiele Leipzig, Koch­straße 132

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Es war einmal ein Ort, an dem alle einfach sein können, wie es ihnen beliebt. Ein Ort zum Leben und Träumen, ohne erwachsen sein zu müssen: Die Nimmer­land-WG! Aber Malte, Tinker und Peter kämpfen gegen ihren Vermieter James Haken, dessen durchtriebenen Tricks unbesiegbar scheinen. Und dann vervollständigt Wendy die WG - kann sie den Jungs helfen? Das Theaterstück frei nach J. M. Barries Roman „Peter Pan“ erzählt von dem Wunsch, nicht erwachsen sein zu müssen - und vom Mangel an bezahlbarem Wohnraum. (Soli­dari­sches Preissystem: 18, 14 oder 10 €, On­line-Tickets)

Auftauen erlaubt: IMPRO zum Frühlingsbeginn

Auftauen erlaubt: IMPRO zum Frühlingsbeginn


DachTheater, Stein­straße18

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Der Winter geht, die Ideen sprießen: Bei diesem Auftritt des Improvistionstheaters „All Inclusive“ taut alles auf, was lange eingefroren war. Mit spontanen Szenen, überraschenden Wendungen und frischem Humor entsteht aus dem Moment heraus ein einmaliges Theatererlebnis. Leicht, lebendig und voller Frühlingsenergie, das wärmt, selbst wenn draußen noch Jackenwetter ist. (Kar­ten 8 / 6 €)

„Ohne Übung ein Meister“ - eine Abend­gesell­schaft

Zwei Musiker an einem Klavier, von denen einer auf den Tasten spielt und der andere mit Löffeln auf den Saite im Inneren des Instrumentsn
Johannes Kürschner und Moritz Schönbrodt, Foto: © Anna Hopstock

„Ohne Übung ein Meister“ - eine Abend­gesell­schaft


Kulturbar froelich & herrlich im Westflügel, Hähnel­straße 27

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Es heißt, die Avantgarde unsrer Zeit sei die Mittelmäßigkeit. Und daher hat diese, unsere Zeit, auf diesen Abend gewartet. Die Soirée (Wiki­pedia: Abend­gesell­schaft) von Moritz Schönbrodt und Johannes Kürschner ist in diesem Sinn absolute Hochkultur. Ein sprechender Sänger und ein schweigender Musiker machen mit ihrem Klavierspielautomaten Werke völlig zu Recht vergessener Komponisten aufs Neue hörbar. „Haus­musik für höhere Töch­ter“ und anderer klangreiner Kitsch vergangener Jahrhunderte wird besungen und poetisch besprochen, bis sich die Frage, was Hochkultur sein könnte, endlich klärt. (Ein­tritt frei, Spenden er­beten)

BOXENSTOPP - Vorspiel von Schauspielstudierenden

BOXENSTOPP - Vorspiel von Schauspielstudierenden


HMT, Dittrich­ring 21, Blackbox, Raum 1.33

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Neben den öffentlichen Vorspielen unter dem Titel BLACKBOX zeigen beim BOXENSTOPP auch die dem Schauspielinstitut „Hans Otto“ angeschlossenen Studios in Leipzig, Halle, Dresden und Düsseldorf ihre szenischen Arbeiten. An den Studios lernen die Studierenden direkt in der Pra­xis - eine in Deutschland einmalige Ausbildung. (Ein­tritt frei, aber begrenzte Platzkapazität)

The Girl with the little Suitcase

Eine Puppentheaterszene mit einem Mädchen, das nachts in ihrem Zimmer mit einer Laterne im Bett steht
Szene aus „The Girl with the little Suitcase“, Foto: © Merlin Puppet Theatre

The Girl with the little Suitcase


Figurentheaterzentrum Westflügel, Häh­nel­straße 27

von: LEIPZIG eintrittsfrei

In „Das Mädchen mit dem kleinen Koffer“ werden fünf Geschichten aus der Perspektive eines Kindes erzählt. In jeder Episode steht das Mädchen vor neuen Herausforderungen. Mit humorvollen Übertreibungen setzt sie sich durch und verwandelt mit Spielsachen aus ihrem Koffer Realität in Schönheit. Ohne Text, aber mit Musik und lebendigen, fantasievollen Bildern, die durch Puppen, Gegenstände und Schattenspiel entstehen, spricht das Merlin Puppet Theatre Kinder und Erwachsene gleichermaßen an. (ab 6 Jah­ren, solidarisches Preissystem: Karten online zu 20,40 €, 15,40 € oder 10,40 €)

Le Clûb - Talente-Show mit Wenzel Banneyer und Gästen

Auf einer Bühne vor einer Band steht ein Moderator in einem gelben Anzug.
Wenzel Banneyer mit Gästen, hier mit Hotel Rimini, Foto: © Schauspiel Leipzig

Le Clûb - Talente-Show mit Wenzel Banneyer und Gästen


Schauspiel Leipzig, Diskothek, Bose­straße / Ecke Dittrichring

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Zu seiner Show lädt Wenzel Banneyer, Ensemblemitglied des Schauspiel Leipzig und bekannt für seine lässig-unter­halt­same Moderation, „local heroes“ ein. Diese können für 10 Mi­nu­ten zeigen, was sie draufhaben. Ein Abend mit tollen Menschen, schrägen Typen und erstaunlichen Entdeckungen. Ob Zauberei, Tanz, Musik, Poetry-Slam­ming, Stand-up-Comedy, Sit-down-Tragedy oder einfach eine Nummer, die schon immer mal gezeigt werden muss­te — hier ist die Chance. Geguckt wird, was auf den Tisch kommt. (Kar­te 5 €)

Nimmerland-WG

Nimmerland-WG


Cammerspiele Leipzig, Koch­straße 132

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Es war einmal ein Ort, an dem alle einfach sein können, wie es ihnen beliebt. Ein Ort zum Leben und Träumen, ohne erwachsen sein zu müssen: Die Nimmer­land-WG! Aber Malte, Tinker und Peter kämpfen gegen ihren Vermieter James Haken, dessen durchtriebenen Tricks unbesiegbar scheinen. Und dann vervollständigt Wendy die WG - kann sie den Jungs helfen? Das Theaterstück frei nach J. M. Barries Roman „Peter Pan“ erzählt von dem Wunsch, nicht erwachsen sein zu müssen - und vom Mangel an bezahlbarem Wohnraum. (Soli­dari­sches Preissystem: 18, 14 oder 10 €, On­line-Tickets)

Lutz Drenkwitz

Lutz Drenkwitz


Die Gute Quelle, Georg-Schwarz-Str. 17

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Wie viele Instrumente kann ein Mensch auf einem Mal spielen? Diese Frage scheint sich Lutz Drenkwitz gestellt zu haben und hat die Herausforderung angenommen: Neben Gitarre, Mundharmonika und Keyboard spielt er mit dem linken Fuß noch Bass und mit dem rechten Schlagzeug. Und ebenso viele Musikstile fließen in die, oft sehr direkten, aber partytauglichen Songs ein (Video). In seiner hemdsärmeligen und augenzwinkernden Art ist Lutz Drenkwitz eben ein umtriebiger Dienstleister am Publikum. (Ein­tritt frei, der Hut geht rum)

The Girl with the little Suitcase

Eine Puppentheaterszene mit einem Mädchen, das nachts in ihrem Zimmer mit einer Laterne im Bett steht
Szene aus „The Girl with the little Suitcase“, Foto: © Merlin Puppet Theatre

The Girl with the little Suitcase


Figurentheaterzentrum Westflügel, Häh­nel­straße 27

von: LEIPZIG eintrittsfrei

In „Das Mädchen mit dem kleinen Koffer“ werden fünf Geschichten aus der Perspektive eines Kindes erzählt. In jeder Episode steht das Mädchen vor neuen Herausforderungen. Mit humorvollen Übertreibungen setzt sie sich durch und verwandelt mit Spielsachen aus ihrem Koffer Realität in Schönheit. Ohne Text, aber mit Musik und lebendigen, fantasievollen Bildern, die durch Puppen, Gegenstände und Schattenspiel entstehen, spricht das Merlin Puppet Theatre Kinder und Erwachsene gleichermaßen an. (ab 6 Jah­ren, solidarisches Preissystem: Karten online zu 20,40 €, 15,40 € oder 10,40 €)

Wohnzimmer-Sessions #2

Wohnzimmer-Sessions #2


Ost-Passage Theater, Konrad­str. 27

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Du suchst eine Bühne für Tanz, Musik, Literatur, Performance, Zirkus, ...? Das Ost-Pas­sage Theater lädt herzlich zur Wohnzimmer Open Stage ein! An diesem Abend besteht die Möglichkeit einen kleinen Beitrag (max. 10 Mi­nu­ten) zum Besten zu geben, oder danach bei der offenen Jam-Ses­sion einzusteigen. Ob zum Auftreten oder einfach, um am Sonntagabend einen kreativen Wochenabschluss zu genießen, alle sind herzlich willkommen im OPT-Wohn­zimmer. (Ein­tritt frei, Anmeldung für Auftritte per E-Mail er­beten)

Nimmerland-WG

Nimmerland-WG


Cammerspiele Leipzig, Koch­straße 132

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Es war einmal ein Ort, an dem alle einfach sein können, wie es ihnen beliebt. Ein Ort zum Leben und Träumen, ohne erwachsen sein zu müssen: Die Nimmer­land-WG! Aber Malte, Tinker und Peter kämpfen gegen ihren Vermieter James Haken, dessen durchtriebenen Tricks unbesiegbar scheinen. Und dann vervollständigt Wendy die WG - kann sie den Jungs helfen? Das Theaterstück frei nach J. M. Barries Roman „Peter Pan“ erzählt von dem Wunsch, nicht erwachsen sein zu müssen - und vom Mangel an bezahlbarem Wohnraum. (Soli­dari­sches Preissystem: 18, 14 oder 10 €, On­line-Tickets)

Liederabend mit Ronny Valdorf

Zwei Musiker sitzen in einem holzvertäfelten Raum, spielen Gitarre und singen.
Ronny Valdorf (rechts) beim Liederabend in der Philippuskirche, Foto: © Künstler

Liederabend mit Ronny Valdorf


Philippuskirche, Aurelien­straße 54

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Der Theologe Ronny Valdorf ist auch leidenschaftlicher Musiker und veranstaltete im Herbst letzten Jahres gemeinsam mit lieben Freun­dIn­nen einen Liederabend in der Philippuskirche. Das Konzert kam so gut an, das beschlossen wurde, es zu wiederholen. Wie schon beim ersten Mal sind an diesem Abend Songs von Ronny Valdorf und seinen ganz unterschiedlichen Gästen zu hören, die dem Konzert jeweils ihre eigene Note hinzufügen. Musik, die ihnen wichtig ist oder die sie einfach schön finden. (Ein­tritt frei, Spende will­kommen)

MondayBoxxx - The Real Jazz Orchestra

Foto des Real Jazz Orchesters in den historischen Räumen des Westflügel Leipzig
MondayBoxxx in der Kulturbar froe­lich & herrlich, Foto: © Michael Vogel

MondayBoxxx - The Real Jazz Orchestra


Kulturbar froelich & herrlich im Westflügel, Hähnel­str. 27

von: LEIPZIG eintrittsfrei

An jedem letzten Montag im Monat wird die Kulturbar froelich & herrlich zur Jazzlocation. Ein Septett aus Leipziger Jazzgrößen trifft sich zum gemeinsamen Improvisieren. Die wechselnde Zusammensetzung nennt sich „Real Jazz Orchestra“. Die Mu­si­kerIn­nen mit all ihren vielfältigen Einflüssen folgen ohne kommerzielle Ausrichtung allein ihrer Freude an Spiel und Improvisation. Den Sound bezeichnen sie selbst gleichwohl als Traditional Jazz. (Ein­tritt frei, der Hut geht rum)

Führung: Out of Exile. The Photography of Fred Stein

Ein historisches foto zeigt eine Nahaufnahme von Fred Stein, der durch den Sucher seiner Kamera blickt.
Fred Stein mit seiner Kamera ca. 1935, Foto: Lilo Stein, © Fred Stein Archive

Führung: Out of Exile. The Photography of Fred Stein


Bibliotheksfoyer, Deutsche Nationalbibliothek, Deutscher Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Fred Stein, 1909 in Dresden geboren, legte in Leipzig sein juristisches Staatsexamen ab. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde er als Jude und Sozialist aus dem Justizdienst entlassen. Er flüchtete mit seiner Frau Lilo über Paris nach New York und begann im Exil eine Karriere als Fotograf. Heute gilt Fred Stein als Pionier der Kleinbildkamera. Mit seiner Straßenfotografie hielt er das alltägliche Leben an den Orten seines Exils fest. Seine zahlreichen Porträtaufnahmen, unter anderem von Hannah Arendt, Albert Einstein oder Marlene Dietrich, machten ihn zu einem Dokumentar der deutschen Emigration. Durch die Ausstellung führt sein Sohn, der Regisseur Peter Stein. (Teil­nahme kostenlos, Anmeldung er­beten)

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