Das Capa-Haus ist eine wichtigste Leipziger Erinnerungsstätte an den Nationalsozialismus und 2. Weltkrieg, aber auch an den Widerstand und die Befreiung 1945. Im April 1945 kam Robert Capa als US-amerikanischer Kriegsfotograf in die Stadt. In der Jahnallee 61, dem heutigen Capa-Haus, entstand seine weltbekannte Fotoserie „Last Man to Die“. Diese Fotos und ihre Entstehung stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „War is Over“. Die Schau ist am Sonntag zu besichtigen und zu jeder vollen Stunde werden Kurzführungen angeboten. (Eintritt frei)
Die über 100 Jahre alte Jehmlichorgel in der Philippuskirche ist eine Besonderheit, weil sie vom Leipziger Orgelvirtuosen und Komponisten Ernst Gerhardt aus Elementen sowohl der deutschen, als auch der französischen Orgeltradition konzipiert wurde. Sein Anliegen war es, dass die Orgel für die Begleitung bei Gottesdiensten, aber auch für weltliche Konzerte geeignet ist. Auf diesem Instrument erklingen heute bei einer kleinen Mittagsmusik Werke von Leipziger und französischen Komponisten aus verschiedenen Epochen. Es spielt der Organist Bernhard Vit. Nach dem Konzert besteht die Möglichkeit zur einer Kirchen- und Orgelbesichtigung. (Eintritt frei)
Die Pianistin Yu-Yin Lin erwarb mehrere Hochschulabschlüsse in ihrer Heimat Taiwan und in Deutschland. Als Preisträgerin internationaler Wettbewerbe gewann sie unter anderem den ersten Preis bei der 29. Young Musician International Competition „Città di Barletta“ in Italien sowie den ersten Preis beim 4th Swiss Piano Competition Lugano. Bei ihrem Gastkonzert im Schumann-Haus spielt Yu-Yin Lin Werke von Claude Debussy, Robert Schumann, Franz Schubert und Johannes Brahms, die zusammen einen Lebensweg beschreiben - von der frühen Kindheit bis ins hohe Alter. (Eintritt frei, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 39392191 erbeten)