10.00–18.00 h: museumspädagogische Werkstatt: Knopfblumen gestalten 10.30 h: »Wir bauen uns eine Orgel« – empfohlen ab 7 Jahren, begrenzte Platzkapazität 15.00 h: Ständchen des Thomaner-Nachwuchs-Chores 16.00 h: Vortrag Markus Zepf (Bach-Archiv): »Paul de Wit und seine Sammlungen im Bose-Haus« 16.30 h: Familienführung, empfohlen ab 5 Jahren Eintritt frei
Das Schumann-Haus Leipzig lädt zu einem gemeinsamen Spaziergang auf den Spuren von Clara und Robert Schumann ein. Von der Innenstadt durch das Graphische Viertel bis hin zur ersten gemeinsamen Wohnung des jungen Paarers können Interessierte an ausgewählten Stationen mehr über das bewegte Leben der beiden erfahren und erleben Leipzigs Musikgeschichte an originalen Schauplätzen. (Teilnahme frei, Spende willkommen, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 39392191 erbeten)
Chorkonzert: „CHOReografie“ mit ton.affin
Foto: Ensemble ton.affin
Chorkonzert: „CHOReografie“ mit ton.affin
Emmauskirche, Wurzner Straße 160
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das Ensemble ton.affin ist ein Chor aus 16 SängerInnen, der seit über 20 Jahren Konzerte gibt. Markenzeichen sind seine stilistische Bandbreite und musikalische Vielfältigkeit. Die meisten Lieder werden instrumental begleitet und sind eigens für den Chor arrangiert. Das aktuelle Programm „CHOReografie“ enthält klassische Vokalmusik, neu arrangierte Volkslieder und mitreißende Chorstücke von heute. Bei den Konzerten werden die Lieder in eine Szenerie aus Bewegung und Klang eingebettet. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Eröffnung: „Double Two” - Installation & Malerei aus Brasilien
Jac Leirner und Rafa Silvares, Double Two, 2026, Ausstellung bei 47m Contemporary, 21.3.-23.5.2026
Eröffnung: „Double Two” - Installation & Malerei aus Brasilien
47m Contemporary, Karl-Liebknecht-Straße 12
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Ausstellung setzt einen langjährigen Austausch zwischen zwei KünstlerInnen fort, die unterschiedlichen Generationen angehören und in unterschiedlichen künstlerischen Welten leben. Im Jahr von Rafa Silvares’ Geburt schloss Jac Leirner bereits ihre künstlerische Ausbildung in São Paulo ab. Sie verwendet in ihren Arbeiten gesammelte Alltagsgegenstände, die sie neu zusammenstellt und in ästhetischen Installationen verwandelt. Rafa Silvares studierte später am selben Institut wie Jac Leirner, „sammelt“ in seiner Malerei ebenfalls Gegenstände des städtischen Lebens und stellt das eigentlich Unbelebte in Bewegung dar. (Eintritt zur Eröffnung frei, ansonsten 6 / 4 €, zu sehen bis zum 23.05.2026, Mi–Fr: 15–20 Uhr, Sa: 13–18 Uhr)
Leipzig liest: Buchvorstellung und Konzert zu Miles Davis
Leipzig liest: Buchvorstellung und Konzert zu Miles Davis
galerie KUB, Kantstraße 18
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Miles Davis lässt sich nicht auf einige Meisterwerke reduzieren: Er veränderte den Jazz im Ganzen – als virtuoser, sehr wandlungsfähiger Musiker und als widersprüchliche Persönlichkeit zwischen Welterfolg, Diskriminierung und Drogen. In seinem neuen Buch „Miles Davis. Sound eines Lebens“ nähert sich der Journalist Stefan Hentz dem Mythos des „Prince of Darkness“ an und beleuchtet bisher unbekannte Seiten des Ausnahmemusikers. Dazu präsentiert der Vibraphonist Volker Heuken zusammen mit Lorenz Heigenhuber am Kontrabass Stücke seiner Weggefährten und eigene Kompositionen mit Anklängen aus Miles Davis’ Schaffen. (Eintritt frei)
Leipzig liest: Horror-Spezial auf dem Südfriedhof
Blick durch die Arkaden der Westkappelle auf dem Südfriedhof, Foto: schaerfsystem auf Pixabay
Die Lesebühne „Pinzette vs. Kneifzange“ lockt bekannte GruselautorInnen auf den Südfriedhof, damit sie schaurige Leckerbissen aus ihrem Werk kredenzen. Welcher Ort würde sich da besser anbieten, als die Westkapelle des Friedhofs – wo die Verstorbenen zeremoniell verabschiedet und anschließend ins Krematorium eine Etage tiefer herabgelassen werden? Die ModeratorInnen Mariann Gáborfi und Jan Lindner präsentieren eine literarische Séance, in der die Grenzen zwischen Text und Schrecken verschwimmen. Es lesen Judith Poschke, J.J. Raidark, Christian Witt, Alla Leshenko, Thomas Karg und David Leubner (Eintritt frei)
Ganz im Sinne von Clara und Robert Schumann bietet das Schumann-Haus jungen Künstlern eine Bühne. In der Konzertreihe „Podium“ stellen sich regelmäßig Studierende der Hochschule für Musik und Theater vor. An diesem Abend präsentiert sich die Violoncello-Klasse von Prof. Peter Bruns. Sie gehört zur Fachrichtung Streicher der Hochschule - die älteste Fachrichtung dieser Art in Deutschland. Streichinstrumente sind heute in allen Musikrichtungen vertreten und so werden auch Stücke vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik einstudiert und gespielt. (Eintritt frei, Spende willkommen, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 39392191 erbeten)
Leipzig liest: Meike Winnemuth aus „Eine Seite noch“
Leipzig liest: Meike Winnemuth aus „Eine Seite noch“
Deutsche Nationalbibliothek, Lesesaal Geisteswissenschaften, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Es gibt Bücher, an denen man wächst und solche, an denen man scheitert. Von Seneca über Tolstoi zu Virginia Woolf und Sally Rooney, von der Bibel bis Fourth Wing liest Meike Winnemuth einen Sommer lang alles, was ihr in die Finger kommt. Und findet dabei, was sie nicht gesucht hat: Lesen macht das Leben eine Nummer größer. Es schenkt Verbundenheit über alle Grenzen hinweg. Und doch lesen zwei Menschen nie dasselbe Buch. Über ihr eigenes Buch, „Eine Seite noch. Warum Lesen uns so glücklich macht“, spricht sie am Abend mit dem Literaturkritiker Denis Scheck. (Eintritt frei)
Die Geschwister Zuzanna und Janko fliegen in die USA und wollen sich einen gemeinsamen Kindheitstraum verwirklichen - den Pazifik sehen. Zuzanna weiß, dass es Jankos letzte Reise sein wird. Seine Krankheit bremst das Fortkommen der beiden und ist gleichzeitig ihr stärkster Antrieb. Sie durchfahren Orte, an denen die Natur unerbittlich ist, erleben einen Tornado und einen Vulkanausbruch. Marina Schwabe beschreibt in ihrem Roman „Rift“ berührend, dass Zuzanna als Geologin solche Vorgänge vertraut sind, nicht aber die Veränderungen bei ihrem Bruder. (Eintritt frei)
Konzentration auf das Wesentliche: Martin Lixenfeld Lieder gehen, nur unterstützt mit der Gitarre, von Worten und der Stimme direkt ins Gefühl. Seine starke Poesie speist sich aus tiefem persönlichem Erleben. Es sind Geschichten über Gott und die Welt und das (un)mögliche Miteinander der Menschen. Musikalisch bewegt sich Martin Lixenfeld mit feinem akustischen Sound zwischen Folk, Country und Gospel (Video). Neben eigenen Liedern spielt er auf der Bühne auch amerikanische Folkklassiker. (Spendenempfehlung 5–15 €)
Leipzig liest: Uwe Kolbe aus seinem poetischen Porträt der Elbe
Uwe Kolbes Gedichte folgen autobiographischen und geschichtlichen Spuren, vom Schleppkahn der Eltern auf der Fahrt zwischen Ost und West über die NS-Zeit bis zu heutigen Ufern. Dabei strömen und mäandern sie wie das Gewässer selbst. Und sie führen auch zu den Quellen: zu den realen Quellen der Elbe im tschechischen Riesengebirge, vor allem aber zu den Mythen und Legenden, die der Fluß mit sich führt. Vers um Vers überwindet Uwe Kolbe in seinem Gedichtband „Das Alter der Elbe“ die Grenzen zwischen Ost und West, Natur und Kultur, Gegenwart und Vergangenheit. (Eintritt frei)