Leipzig liest: David Hugendick über das Stottern und das Sprechen
Mendelssohn-Haus, Goldschmidtstraße 12
Irgendwann muss die Menschheit beschlossen haben, dass sie es pausenlos eilig hat. Wer stottert, guckt oft in ungeduldige Gesichter. Stottern ist eine Art des rasenden Stillstands, eine unvorhergesehene Störung im Betriebsablauf. In seinem autobiografischen Essay „Jetzt sag doch endlich was“ denkt David Hugendick über das Stottern und das Sprechen nach. Der Autor spricht mit Solveig Raschpichler, Lektorin der Ullstein Buchverlage, über Ungeduld und Scham, über heimtückische Buchstaben und über unsere von künstlicher Dringlichkeit geprägte Gesellschaft. (Eintritt frei)