Kuratorinnenführung: Grafik im Fokus - Francisco de Goya
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
In der neuen Folge der Reihe „Grafik im Fokus“ werden Werke des spanischen Künstlers Francisco de Goya vorgestellt. Als erfolgreicher Hofmaler, Porträtist und Akademiedirektor in Madrid war er auch ein leidenschaftlicher Grafiker. Aktuell werden sein Zyklus „Los Disparates“ (Die Torheiten) sowie Radierungen präsentiert. Die Kuratorin Jeannette Stoschek zeigt in Goyas Grafiken eine Welt voller Tollheiten, Torheiten und Absurditäten - Bilder, die kunstvoll sind und gleichzeitig rätselhaft bleiben. (Teilnahme kostenfrei)
Wenn man nicht wusste, welchen Spruch in das Poesiealbum eintragen - Goethe ging immer. Welche Goethe-Zitate stehen am häufigsten in den Erinnerungsbüchern? Zum Abschluss der Ausstellung „Dichterikone. GOETHE sammeln, erforschen, verehren, vermitteln“ können Gäste ihre Poesiealben mitbringen und sich über Einträge und die Geschichten dahinter austauschen. Jörg Graf, Restaurator der Albertina und Poesiealbum-Sammler, begleitet den vergnüglichen Kaffeeklatsch und gewährt Einblicke in seine eigenen Schätze. (Teilnahme kostenlos)
Anna Siroshtan verschmilzt klassische Klaviertradition mit lebendiger Jazz-Improvisation und hat gerade mit der Band Lyn&The Fingers den Leipziger Jazznachwuchspreis verliehen bekommen. Mit ihrem eigenen Trio, gemeinsam mit Willy Valdivia am Bass und Christoph Sprenger, Schlagzeug, verbindet sie ganz verschiedene Jazzstile. Im Rahmen der Reihe „Sound of Jazz“ spielen sie im Beyerhaus Arrangements klassischer Werke, Neuinterpretationen sowie eigene Stücke. (Eintritt frei, Spende willkommen)
Inspiriert von Michèle Rotens „Wie Mutter sein“ und Popsongs aus den 80ern bis heute wagt das Theaterstück von Carmen Orschinski eine spielerische Annäherung an unser In-der-Welt-Sein und die Beziehung zu unseren Müttern. Es wird genauer hingeschaut: Was sind unsere individuellen, was unsere kollektiven Erfahrungen und was ist einfach nur Pop? Das Publikum ist bei diesem bunten Abend irgendwo zwischen Therapie-Couch und Konzertparty eingeladen, an der Erforschung der eigenen Identität teilzunehmen - oder es sich einfach bei einem Stück Kuchen gemütlich zu machen. (Solidarisches Preissystem: Karten 18, 14 oder 10 €)
OpenStage im JugendKulturKeller
Bühne im JugenKulturKeller, Foto: Soziokulturelles Zentrum „Die VILLA“
OpenStage im JugendKulturKeller
JugendKulturKeller in der VILLA, Lessingstraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Jeden Montag kann sich hier jede/r ausprobieren und frisch geschriebene Lieder vor Publikum spielen. Ab 18.30 Uhr liegt eine Liste aus, auf der sich Auftrittswillige eintragen können. Und dann heißt es: 2 Songs - the rest is up to you ... Der beliebte Treff für MusikerInnen ist auch für das Publikum interessant. Denn es sind nicht nur talentierte Neulinge zu erleben, sondern oft auch bekannte KünstlerInnen, die auf der Bühne ihre allerneusten Songs testen. (Eintritt frei)
Einfach mal nur fünf Minuten der Stille und dem Wind im Kornfeld lauschen. Dass uns das weiterbringen würde in dieser Welt, darüber sind sich drei Figuren in Leo Meiers Stück sehr einig. Und trotzdem: Das konstante Grundrauschen an Meinungen und Haltungen mal nur für fünf Minuten abzustellen, scheint komplizierter zu sein als anfangs angenommen. Schuld daran sind letztlich die da draußen. Denn die Hölle, das sind bekanntermaßen die Anderen. (Karte 5 € - fällt aus)
Paula Piranha – Galerie & Off Space, Industriestraße 18
von: LEIPZIG eintrittsfrei
„Die HAUS“, studentische Lesereihe des Deutschen Literaturinstituts in Leipzig, lädt herzlich zur zweiten Lesung des ersten Semesters ein, die dieses Mal in der Galerie Paula Piranha in Schleußig stattfindet. Mit dabei sind Sascha P. Höller, Sidney Kaufmann, Finja Knibbe, El Menges, Nils Röckinghausen und Fanny Walger. Die Moderation haben Emi Atze und Carla Lorenz. (Eintritt frei)
Doppel Dogo ist ein Musiker aus Argentinien, der in den letzten zwei Jahren auf Bühnen und Straßen in über 15 Ländern auftrat. Er präsentiert einen rohen akustischen Mix aus Rock, Blues und Dark Country (Video), kombiniert mit Gitarre, Percussion und intensiven Geschichten sowie allen Klängen, die er auf seinen Reisen rund um die Welt kennenlernte. In seinem Repertoire hat er sowohl Cover als auch eigene Songs. (Kulturbeitrag 5 €)
Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig, Johannisplatz 5–11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen historischer Musikinstrumente befindet sich in Leipzig. Immer am 1. Mittwoch des Monats können BesucherInnen die Historische Ausstellung des Museums kostenlos entdecken. Unter dem Titel „Die Suche nach dem vollkommenen Klang“ bietet sie Interessenten aller Altersstufen einen Einblick in die Leipziger Musikgeschichte sowie in die vielfältige Welt der Musikinstrumente..
Freier Eintritt in der GfZK
Villa der GfZK mit Anbau, Foto: Hans-Christian Schink
Freier Eintritt in der GfZK
Galerie für Zeitgenössische Kunst, Karl–Tauchnitz–Str. 9–11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig ist ein Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst und ein Museum für Kunst nach 1945. Die GfZK fördert und vermittelt internationale künstlerische Beiträge in eigenen und in öffentlichen Räumen, initiiert und realisiert Kooperations- und Forschungsprojekte. Die Sammlung integriert verschiedene künstlerische Ausdrucksformen, Positionen und Generationen. An jedem Mittwoch können die aktuell drei Ausstellungen kostenfrei besichtigt werden.
Ihre glücklichen ersten vier Ehejahre verbrachten Clara und Robert Schumann in dem von Friedrich August Scheidel 1838 im klassizistischen Stil errichteten Haus in der Inselstraße. An ihrem 21. Geburtstag bezogen die frisch Vermählten ihr erstes gemeinsames Domizil. Die heutige Dauerausstellung ist als Paarmuseum konzipiert und damit einzigartig in der Musikermuseumslandschaft.
Wortreich: Lesung mit Olav Amende und Jascha Riesselmann
Budde-Haus, Lützowstraße 19
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Beim heutigen Leipziger Off-Literatur-Treffen „Wortreich“ liest Jascha Riesselmann aus seiner Textsammlung Lustige Hügel. Sie enthält lyrische, prosaische und dramatische Kurztexte über das Alltagsleben in einer westdeutschen Kleinstadt. Diese werden mit Passagen aus dem Langgedicht Flurstück 3587/3588 von Olav Amende kombiniert, in dem es um die wechselhafte Geschichte eines Wohnhauses im Leipziger Stadtteil Gohlis geht. So entsteht ein spannender literarischer Dialog zwischen Ost und West. Im Anschluss an die Lesung laden beide Autoren zum Gespräch ein. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Spieglein, Spieglein, halt's Maul, wir müssen nachdenken
Spieglein, Spieglein, halt's Maul, wir müssen nachdenken
Schauspiel Leipzig, Foyer 1, Bosestr. 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Frau muss nicht die böse Stiefmutter sein, um einen Horror vor dem zu bekommen, was der Spiegel der Gesellschaft ihr täglich mitteilt. In dieser Vorstellung und in den Texten von Ada Berger und Liv Strömquist kommen Frauen zu Wort, die sich Gedanken über gesellschaftliche Erwartungen machen - schöne, hässliche, alte, junge, berühmte, ganz unbekannte, neidische, empathische, leidende, fröhliche und fragende Frauen, alle gespielt von Paulina Bittner. (Karte 5 € - ausverkauft)
Der brasilianische Cellist und Komponist Christian Grosselfinger bringt sein einzigartiges Ein-Mann-Orchester nach Leipzig. In Rio de Janeiro klassisch ausgebildet, verbindet er Cello, Loop-Technologie, Keyboard und E-Gitarre zu einem intensiven, genreübergreifenden Live-Erlebnis. Christian Grosselfinger erschafft Klanglandschaften (Video), die von Klassik über Weltmusik bis hin zu elektronischen und rockigen Elementen reichen. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Führung: Hidden Places in der Nationalbibliothek
Die Deutschen Nationalbibliothek und der vierte Erweiterungsbau mit dem Deutsche Buch- und Schriftmuseum, Foto: DNB / Peter Kühne
Führung: Hidden Places in der Nationalbibliothek
Treff: Museumsfoyer Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Was gibt es Spannenderes als einen Blick hinter die Kulissen? Mit über 600 Räumen ist die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig ein Eldorado an einzigartigen Orten und Geschichten. Der Rundgang bietet einen Blick hinter die ein oder andere sonst verschlossene Tür in einer der größten Bibliotheken des Landes. Vom Keller bis ins Dachgeschoss geht es bei der rund einstündigen Tour durch ein Gebäude, das seit seiner Gründung stetig gewachsen ist und viele Geschichten zu erzählen hat. (Teilnahme kostenlos)
In ihrer Reihe „EinBlick“ setzt die Bibliotheca Albertina jeweils ein ausgewähltes Objekt in Szene. Die 9. Ausgabe widmet sich dem Leben und Werk des als „roter Tänzer“ bekannten Jean Weidt (1904 – 1988) und seiner Tanzmasken. Er ließ sie 1931 für seine Choreographie „Unter den Brücken von Paris“ anfertigen. Sie befinden sich heute im Tanzarchiv der Universitätsbibliothek. Geschaffen wurden sie vom jüdischen Künstler Erich Goldstaub und zeigen das Leiden von Obdachlosen. Bei der feierlichen Eröffnung kann nach dem Einführungsvortrag im Fürstenzimmer die Ausstellung besichtigt werden. (zu sehen bis zum 12.04., täglich 10-21 Uhr, Eintritt frei)
„Die angespannte Mitte“ - Gespräch zur Lage der Demokratie
Krisen, Kriege und Konflikte, Verunsicherung und Vertrauensverlust, Populismus und Polarisierung: Liberale Demokratien wie Deutschland stehen weltweit unter Druck. Antidemokratische Kräfte und rechtsextreme Ideologien finden auch Widerhall in der Mitte der Gesellschaft. Im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung wird alle zwei Jahre die „Mitte-Studie“ zu politischen Einstellungen erstellt. Über die neue Ausgabe spricht Herausgeberin Franziska Schröter mit Alexander Behrens vom Geisteswissenschaflichen Zentrum der Universität Leipzig. (Eintritt frei)
Zu Gast bei der offenen Erzählbühne sind heute Jule Richter und Yaëlle Dorison mit ihrem Programm „Liebe, Sex und Zärtlichkeit für Ciboulette“. Clownkind Ciboulette kommt langsam in die Pubertät und stellt nicht so leicht zu beantwortende Fragen. So antwortet Jule Richter mit dem, was sie am besten kann: Sie erzählt Ciboulette Geschichten - mit Sex-Appeal und feiner poetischer Sprache. Im zweiten Teil des Abends ist die Bühne offen für Geschichten des Publikums – ob Märchen, Mythen, Erlebtes oder Erfundenes. Alle sind eingeladen, zuzuhören oder selbst zu erzählen. (Eintritt: Zahl‘ was du kannst)
Alasdair Dow, Singer-Songwriter aus Edinburgh ist auf seiner Deutschland-Tour in Leipzig zu Gast. Im Raum der Zeit spielt er Folksongs mit Elementen aus Blues, Rock & Soul, die in seiner Heimat schon für einige Aufmerksamkeit gesorgt haben (Video). Unterstützt wird er vom Leipziger Til Waldhier, alias Tyll, der musikalisch ebenfalls im Folk zu Hause ist. Seine nachdenklichen, melancholischen Songs (Video) trägt er zur akustischen Gitarre vor - nicht ohne einer Prise Selbstironie. (Eintritt: Spende)
Maria und Louky sind Vulkanologinnen und lieben sich. Plötzlich wird Maria ungerecht gefeuert und der Vulkan ist dabei auszubrechen. Bevor auch Louky den Vulkan verlässt, erzählt sie von ihrem Leben mit Maria. Das wird zu einem musikalischen Theaterstück über Schwesternschaft und Landschaft, über Ahnungen, Feuer und eine Füchsin, die gerne mehrere Leben hat. Nach welchen Ausbrüche suchen wir? Und was machen wir aus dem, was kaputt gemacht wurde? (Karten: 12 / 8 €, Förderpreis 15 €, Reservierung)
CD Release Konzert: Perfect happiness? - Romantische Werke aus Lepzig
Die Pianistin Lilit Grigoryan ist bekannt für ihre Ausdruckskraft und Brillanz. Parallel zu ihrem musikalischen Wirken engagiert sie sich an der HMT Rostock für die Ausbildung junger MusikerInnen. David Petersen ist Solofagottist des Gewandhausorchesters Leipzig und auf den großen Bühnen der Welt zu Hause. Mit „Perfect Happiness?“ präsentieren Lilit Grigoryan und David Petersen ihr gemeinsames Album. Es ist ein musikalisches Statement, das die romantische Musiktradition Leipzigs in neuer Klangfarbe erleben lässt. In der Fassung für Fagott und Klavier erklingen Werke von Mendelssohn, Schumann und Moscheles (Eintritt frei, Spenden willkommen)
Paulinum - Aula und Universitätskirche St. Pauli, Augustusplatz 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
In seiner Heimat Norwegen ist Tore Renberg einer der bekanntesten Schriftsteller. Sein zuletzt erschienener Roman "Die Lungenschwimmprobe" spielt im Leipzig des 17. Jahrhunderts und basiert auf dem wahren Fall der Anna Voigt, die mit 15 Jahren beschuldigt wird, ihr Kind getötet zu haben. Die Aufklärung gilt als Beginn der modernen Rechtsmedizin, bei der die Universität Leipzig eine wichtige Rolle spielte. Was sind Fakten und wo beginnt die Fantasie im Roman? Darüber spricht der Autor mit Dr. Christine Hübner, Kunstsammlung der Universität, und Dr. Julia Schmidt-Funke, Professorin für Geschichte der Frühen Neuzeit. (Eintritt frei)
Maria und Louky sind Vulkanologinnen und lieben sich. Plötzlich wird Maria ungerecht gefeuert und der Vulkan ist dabei auszubrechen. Bevor auch Louky den Vulkan verlässt, erzählt sie von ihrem Leben mit Maria. Das wird zu einem musikalischen Theaterstück über Schwesternschaft und Landschaft, über Ahnungen, Feuer und eine Füchsin, die gerne mehrere Leben hat. Nach welchen Ausbrüche suchen wir? Und was machen wir aus dem, was kaputt gemacht wurde? (Karten: 12 / 8 €, Förderpreis 15 €, Reservierung)
Richard Wagner war ein großartiger Geschichtenerzähler. Kleine BesucherInnen erfahren etwas über einen Ring, der Macht verleiht, die sagenumwobenen Walküren und einen geheimnisvollen Schwanenritter. Und wie war Richard Wagner eigentlich im Alltag – immer ernst oder auch mal zum Lachen aufgelegt? Gemeinsam wird das Opernhaus erkundet, Spannendes und Lustiges aus seinem Leben entdeckt und herausgefunden, warum Wagner und Leipzig zusammengehören. (für Kinder mit Begleitung, Karten 5 € - ausverkauft)
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die deutsch-italienische Künstlerin und Filmemacherin Rosa Barba hat für das Museum der bildenden Künste eine Rauminstallation auf der großen Terrasse im 2. OG geschaffen. Farbiges Glas schwebt in einer transparenten zweiten Decke über dem Boden. So entsteht ein ein Darunter und Darüber und auch die Zeit erhält durch das wechselnde Tageslicht eine Gestalt. Raum und Zeit werden physisch erfahrbar. Bei hrer Führung erläutert Jenny Graser die Bedeutung des Analogen in unserer digitalen Welt. (Teilnahme kostenlos)
Das „Sunday Night Sextett“ ist eine neue Band mit Musikstudenten aus Dresden und Leipzig. Das Sextett kombiniert frische Bläsersätze mit dem klassischem Sound des Jazztrios. Größtenteils werden Eigenkompositionen und Arrangements des Posaunisten Josef Gütter zu hören sein, der sich unter anderem von den legendären „The Jazz Messengers“ inspirieren lässt. In der Reihe „Sound of Jazz“ bringt die Band durch fein arrangierte Musik, individuelle Soli und persönliche Anekdoten ein unterhaltsames Programm auf die Bühne. (Eintritt frei)
Mit akustischem Indie-Soul und ihren Texten berührt Anna Hauss alle, die tiefgründige Songs mögen. Sie werden getragen von Annas Stimme, die tief raunen und sopranhell schweben kann (Video). Nach ihrer Zeit mit der Band Still In The Woods begann sie 2020 eine Solokarriere und erreichte mit „I Can’t Remember Love“ eine Nominierung für den Emmy-Preis. Zuletzt erschien das Album „Unknown Waters“ - Lieder über das Ungewisse und Beziehungen aller Art, die heute auch bei „Suppe & Musik“ zu hören sein werden. (Spendenempfehlung 8-10 €)
OpenStage im JugendKulturKeller
Bühne im JugenKulturKeller, Foto: Soziokulturelles Zentrum „Die VILLA“
OpenStage im JugendKulturKeller
JugendKulturKeller in der VILLA, Lessingstraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Jeden Montag kann sich hier jede/r ausprobieren und frisch geschriebene Lieder vor Publikum spielen. Ab 18.30 Uhr liegt eine Liste aus, auf der sich Auftrittswillige eintragen können. Und dann heißt es: 2 Songs - the rest is up to you ... Der beliebte Treff für MusikerInnen ist auch für das Publikum interessant. Denn es sind nicht nur talentierte Neulinge zu erleben, sondern oft auch bekannte KünstlerInnen, die auf der Bühne ihre allerneusten Songs testen. (Eintritt frei)
Konfrontiert mit übermächtigen Empfindungen, für die er überhaupt erst eine Sprache finden muss, wird der Internatsschüler Törleß Teil einer Clique, die mit eiskaltem Kalkül die Demütigung eines Mitschülers vorantreibt — und muss sich fragen, welche Rolle er dabei einnimmt. Im Stück nach dem Roman von Robert Musil von 1906 analysiert Regisseur Lukas Leon Krüger im Kleinen die Dynamik einer Verrohung, die wenige Jahrzehnte später in einen gesellschaftlich organisierten Sadismus münden sollte. (Karte 5 €)
Cloudmann & The Flash bieten ihrem Publikum Blues und Rockmusik im Stil der 60er Jahre (Video). Besonderen Wert legt das Trio auf stilgetreue Wiedergabe der Songs bei minimalem technischen Aufwand, aber mit ausgefeiltem und authentischem Sound. Das abwechslungsreiche Repertoire enthält gecoverte Gitarren-Klassiker von Stevie Ray Vaughan und Jimi Hendrix über Peter Green, John Mayer, Davy Knowles bis zu Michael Burks. (Eintritt frei)
Treffpunkt Salon - Robert Schumanns einziges Klavierquartett
Robert Schumann 1839, Lithografie von Josef Kriehuber via Wikimedia Commons, gemeinfrei
Treffpunkt Salon - Robert Schumanns einziges Klavierquartett
Im Musiksalon des Mendelssohn-Hauses bespricht Autor und Musikjournalist Hagen Kunze auf unterhaltsame Weise musikalische Themen und ergänzt sie durch Musikbeispiele am Klavier. Titel des heutigen Treffpunkts ist „Ein Werk aus glücklichen Tagen: Robert Schumanns Klavierquartett Es-Dur op. 47 und die Vorläufer“. Der Komponist schrieb das Werk 1842 in nur fünf Wochen und „schrecklich schlaflosen Nächten“. Bei der Uraufführung im Leipziger Gewandhaus saß seine Frau Clara am Klavier. (Eintritt frei, Reservierung erbeten)
Eröffnung: „Panorama“ - zur Bedeutung selbstorganisierter Museen
Foto: IDEAL art space
Eröffnung: „Panorama“ - zur Bedeutung selbstorganisierter Museen
IDEAL Art Space, Schulze-Delitzsch-Straße 27
von: LEIPZIG eintrittsfrei
In selbstorganisierten Museen, Heimatstuben und -vereinen bewahren SammlerInnen Objekte - historische Miniaturlandschaften, Turmuhrwerke oder tabellarische Nachweise aller Feuerwehreinsätze im Dorf - und zeigen sie der Öffentlichkeit. Ihre Sammlungen erzählen nicht nur davon, was ihre Orte früher waren, sondern auch, was sie hätten sein können oder noch werden könnten. Die Ausstellung fragt danach, wie aus diesen Sammlungen Bedeutungen für Ort, Geschichte und Gemeinschaft entstehen – oft unter prekären Bedingungen und getragen vom großen Engagement einzelner Personen. (zu sehen bis zum 12.04., Mi: 16-19 Uhr, So: 15-19 Uhr, Eintritt frei)
„all local, all new“ mit Marelejo + The Brake Point
The Brake Point, Foto: @_lorelotte_
„all local, all new“ mit Marelejo + The Brake Point
Noch Besser Leben, Merseburger Straße 25
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die neue Veranstaltungsreihe im Noch Besser Leben unterstützt junge, lokale MusikerInnen aus Leipzig. Bei der heutigen Ausgabe spielen zwei Bands: Der genreübergreifenden Sound von The Brake Point enthhält Elemente von Funk, Psychedelic und Hard Rock, die sich zu einem groovigen und absolut tanzbaren Gesamtbild vereinen (Hörprobe). Marelejo ist aus einer chaotischen Jammtruppe entstanden und hat mittlerweile große Freude daran, die selbstgeschriebenen und sehr unterschiedlichen Songs auf die Bühne zu bringen. (Eintritt: Spende)
Lesung aus „Hundesohn“ mit Ozan Zakariya Keskinkılıç
Lesung aus „Hundesohn“ mit Ozan Zakariya Keskinkılıç
Buchhandlung Rotorbooks, Kolonnadenstr. 5-7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Zum Jahresauftakt der Reihe „RE:“ von Rotorbooks und dem Literaturmagazin Edit ist Ozan Zakariya Keskinkılıç zu Gast. Sein neuer Roman ist eine radikal und poetisch erzählte Liebesgeschichte. Sie spielt in Berlin und Adana und handelt von den Jungen Zeko und Hassan, die sich nur in den Sommerferien sahen, wenn Zeko seinen Großvater in der Türkei besuchte. Als dieser stirbt, gibt es ein Wiedersehen der beiden ... Moderiert wird der Abend von Kulturjournalist und Literaturkritiker Kais Harrabi. (Eintritt 5 €, Anmeldung per E-Mail erbeten)
The Black Elephant Band ist das Soloprojekt von Songwriter und Buchautor Jan Bratenstein aus Nürnberg. Sein Antifolk kümmert sich auf sympathische Weise einen feuchten Kehricht um Genre-Klischees, Folk-Stereotypen und Singer-Songwriter-Ernsthaftigkeit. Mit pointierten, englischsprachigen Songs voll schrägen Humors (Video) tanzt dieser Elefant unbeschwert durch den Porzellanladen der Liedermacherei. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Was lässt dich Berührung spüren? Wo entsteht der Impuls, sich zu nähern und wann bleibt er unbeantwortet? Die Ausstellung zeigt Arbeiten von Studierenden des Instituts für Kunstpädagogik der Universität Leipzig, die sich mit diesen Fragen auseinandergesetzt haben. Berührung wird bei ihnen zur Geste, zur Selbstreflexion oder zum offenen Prozess. Nach der Eröffnung mit Sektempfang findet eine Vermittlungs-Rallye und eine Noice-Performance statt. Dazu gibt es Snacks und Drinks. (Eintritt frei)
HGB Rundgang & Verleihung des Studienpreises 2025/26
HGB Rundgang & Verleihung des Studienpreises 2025/26
Hochschule für Grafik und Buchkunst, Wächterstraße 11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
In einer Vielzahl von Ausstellungen, Performances, Installationen und Werkpräsentationen zeigen die Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden woran sie im aktuellen Studienjahr gearbeitet haben. Im gesamten Hochschulgebäude werden Arbeiten und Projekte aus den Fachrichtungen Buchkunst/Grafikdesign, Fotografie, Malerei/Grafik und Medienkunst präsentiert. Dazu findet eine ganze Reihe von Veranstaltungen statt. Parallel zum Rundgang wird heute auch der Studienpreis 2025/26 des Freundeskreises und der Sparkasse Leipzig verliehen. (Eintritt frei)
Hochschule für Grafik und Buchkunst, Wächterstraße 11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das Wintersemester an der HGB schließt traditionell mit dem Rundgang ab: In einer Vielzahl von Ausstellungen, Performances, Installationen und Werkpräsentationen zeigen die Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden woran sie im aktuellen Studienjahr gearbeitet haben. Im gesamten Hochschulgebäude werden Arbeiten und Projekte aus den vier Fachrichtungen Buchkunst/ Grafikdesign, Fotografie, Malerei/Grafik und Medienkunst präsentiert, begleitet von einer Reihe von Veranstaltungen. (Eintritt frei)
Es sind unsichere Zeiten. Niemand weiß, welcher König morgen herrschen wird und wer gestürzt ist. Der Herzog von Gloster will dabei nicht eine Spielfigur sein. Er will der entscheidende Spieler sein, der Sieger über alle. Zug um Zug wird er schließlich König Richard III. - mit Charme, Tricksen, Intrigieren. Shakespeares „Richard III“ in der Regie von Enrico Lübbe ist zugleich ein scharfes Psychogramm und ein dunkles Schauerstück. (zum Theatertag alle Karten auf allen Plätzen 13 €)
Hochschule für Grafik und Buchkunst, Wächterstraße 11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das Wintersemester an der HGB schließt traditionell mit dem Rundgang ab: In einer Vielzahl von Ausstellungen, Performances, Installationen und Werkpräsentationen zeigen die Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden woran sie im aktuellen Studienjahr gearbeitet haben. Im gesamten Hochschulgebäude werden Arbeiten und Projekte aus den vier Fachrichtungen Buchkunst/ Grafikdesign, Fotografie, Malerei/Grafik und Medienkunst präsentiert, begleitet von einer Reihe von Veranstaltungen. (Eintritt frei)
Ihre Lieder nehmen sich Zeit, atmen, um dann im nächsten Moment hektisch zu lärmen (Video). Auf diese Weise bilden The Antikaroshi die Welt ab: Hektik und Stillstand als Pole, zwischen denen sich die Gesellschaft entfaltet. Antonio, Chris & Nicola kommen aus unterschiedlichen Regionen des Mittelmeeres, gründeten TÚ LA LLEVAS und sind die zweite Band des Abends. Sie fügen nicht nur mediterane Klänge mit Trash und Rock zusammen, sondern schaffen in ihren Songs auch die Balance von Zweifel und Stärke, Melancholie und Lebensfreude (Hörprobe). (Spendenempfehlung 8-15 €)
Ein Blick, ein Knistern, Schmetterlinge im Bauch. Große Gefühle, große Träume. Aber ist sie es wirklich? Ist sie es diesmal? Die Liebe meines Lebens? Das Modell „große Liebe“ lässt uns nicht los. Zeit, sich mal auf der Improbühne damit zu befassen. Bei dieser improvisierten Lovestory zum Valentinstag hat allerdings nicht nur Liebesgott Amor die Finger im Spiel (und die DarstellerInnen von SCHLICHT & ergreifend), sondern natürlich auch das Publikum. (ab 16 Jahren, Karten 8 / 6 €)
Sonntagsführung durch die Deutsche Nationalbibliothek
Der historische Lesesaal der Geisteswissenschaften, Foto: DNB / Tina Bode
Sonntagsführung durch die Deutsche Nationalbibliothek
Treff: Bibliotheksfoyer, Deutsche Nationalbibliothek, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Bei einem Rundgang durch das Gebäude in Leipzig können Interessierte erfahren, warum die Deutsche Nationalbibliothek so genannt wird und was sie von anderen Bibliotheken unterscheidet. Das denkmalgeschützte Bibliotheksgebäude in dem sich auch das Deutsche Musikarchiv befindet, wird erkundet. Dabei werden die verschiedenen alten und neuen Lesesäle, das Musikfoyer sowie das Große Sitzungszimmer mit der vollständig erhaltenen Reichsbibliothek besichtigt. (Teilnahme kostenlos)
Das Capa-Haus ist eine wichtigste Leipziger Erinnerungsstätte an den Nationalsozialismus und 2. Weltkrieg, aber auch an den Widerstand und die Befreiung 1945. Im April 1945 kam Robert Capa als US-amerikanischer Kriegsfotograf in die Stadt. In der Jahnallee 61, dem heutigen Capa-Haus, entstand seine weltbekannte Fotoserie „Last Man to Die“. Diese Fotos und ihre Entstehung stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „War is Over“. Die Schau ist am Sonntag zu besichtigen und zu jeder vollen Stunde werden Kurzführungen angeboten. (Eintritt frei)
Hochschule für Grafik und Buchkunst, Wächterstraße 11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das Wintersemester an der HGB schließt traditionell mit dem Rundgang ab: In einer Vielzahl von Ausstellungen, Performances, Installationen und Werkpräsentationen zeigen die Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden woran sie im aktuellen Studienjahr gearbeitet haben. Im gesamten Hochschulgebäude werden Arbeiten und Projekte aus den vier Fachrichtungen Buchkunst/ Grafikdesign, Fotografie, Malerei/Grafik und Medienkunst präsentiert, begleitet von einer Reihe von Veranstaltungen. (Eintritt frei)
Vernissage: Coming Of Age Amidst War // Ukrainian Portraits
Plakatgestaltung: Grützner / Triebe
Vernissage: Coming Of Age Amidst War // Ukrainian Portraits
Wie ist es im Krieg aufzuwachsen? Oder als Geflüchtete fern der Heimat? Spielen die üblichen Sorgen und Freuden des Erwachsenwerdens dann noch eine Rolle? Die Universitätsbibliothek Leipzig und das Deutsch-Amerikanische-Insitut Sachsen laden zu Beginn der „Ukranian Week“ zur Vernissage von zwei Fotoausstellungen ein. In „Coming of Age Amidst War“ zeigen zehn ukrainischen FotografInnen, wie Jugendliche in der Ukraine ihren Alltag unter Beschuss, Verlust und ständiger Unsicherheit gestalten. Mit ihren „Ukrainian Portraits“ richtet die Fotografin Sophie Meuresch den Blick auf UkrainerInnen in Leipzig. (zu besichtigen bis zum 05.04., Mo-Fr: 10–18 Uhr, Sa, So: 11-17 Uhr, Eintritt frei)
Führung: Hidden Places in der Nationalbibliothek
Die Deutschen Nationalbibliothek und der vierte Erweiterungsbau mit dem Deutsche Buch- und Schriftmuseum, Foto: DNB / Peter Kühne
Führung: Hidden Places in der Nationalbibliothek
Treff: Museumsfoyer Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Was gibt es Spannenderes als einen Blick hinter die Kulissen? Mit über 600 Räumen ist die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig ein Eldorado an einzigartigen Orten und Geschichten. Der Rundgang bietet einen Blick hinter die ein oder andere sonst verschlossene Tür in einer der größten Bibliotheken des Landes. Vom Keller bis ins Dachgeschoss geht es bei der rund einstündigen Tour durch ein Gebäude, das seit seiner Gründung stetig gewachsen ist und viele Geschichten zu erzählen hat. (Teilnahme kostenlos)
Die nächste Ausgabe der Reihe von HMT und Jazzclub Leipzig wird vom Julian Kay Trio eröffnet. Julian Kay Zichner (Piano), Guillermo Valdivia (Bass) und Christoph Sprenger (Schlagzeug) haben sich beim Studium an der Leipziger Musikhochschule gefunden. In ihrem Repertoire sind schnörkellose Stücke des Modern Jazz, aber auch solche mit Einflüssen aus verschiedenen musikalischen Kulturen, was jedem Konzert eine frische, unerwartete Note verleiht. (Eintritt frei)
Sie waren schon ausrangiert: 1815 wurden wertvolle Gemälde auf dem Dachboden der Nikolaikirche entdeckt und gerettet, darunter etliche von Lucas Cranach. Auch Johann Wolfgang Goethe schrieb über den Fund. Heute sind die Kunstwerke aus Spätmittelalter und Reformationszeit in den Museen der Stadt zu sehen und verraten nebenbei einiges über das Familienleben während dieser Zeit. Bei der Führung mit Ulrike Dura, Kuratorin im Stadtgeschichtlichen Museum, können BesucherInnen anhand der Bilder hinter die Fassade des historischen Leipzigs schauen. (Führung: 3 €, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 9651340 erbeten)
Eröffnung: Antike in Leipzig
Beispiele für antike Baustile in Leipzig, Fotomontage: Kulturstiftung Leipzig
Eröffnung: Antike in Leipzig
Richard-Wagner-Aula, Alte Nikolaischule, Nikolaikirchhof 2
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Soweit man weiß, waren die alten Ägypter, Griechen und Römer nicht in Leipzig. Dennoch kann man ihre Architektur auch hier besichtigen. Dazu lädt die neue Sonderausstellung der Kulturstiftung Leipzig ein. Sie ist der Auftakt zu einer Reihe von fünf Ausstellungen, welche die Stilgeschichte der europäischen Architektur anhand von Beispielen aus Leipzig vorstellen. Zur Vernissage führt der Kurator Stefan W. Krieg-von Hößlin in die Ausstellung ein und liest aus seinem Buch „Leipzig - Europas Architektur in einer Stadt“. (zu besichtigen bis zum 21.06., Mi–Fr: 11–16 Uhr und Sa/So: 12–17 Uhr, Eintritt frei)
Zum Konzertmittwoch spielen heute zwei Gäste aus Dresden in der Guten Quelle: Sicklebird zaubert aus experimenteller Popmusik kleine neue Welten. Er singt über Erinnerungen an portugiesische Inseln oder Erfahrungen mit Menschen aus seinem Leben. Die minimalistische Klangwelten (Video) bestehen aus schwebendem Gitarrenspiel und melodischem Gesang. Lea Černi ist im Indie-Genre zuhause und singt zur Gitarre gesellschaftlich engagierte Lieder (Hörproben). Ihre Texte laden zum Nachdenken ein, ohne ins Kitschige abzudriften. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Im Horns Erben gibt es ein Original der legendären Hammondorgel „B3“, die heute Teil der Jazzsession ist. Die wird eröffnet von Tri O’Marío. Bertram Liebmann (org), João Lucas Moreira (g) und Theo Wolf (dr) schätzen die Flexibilität der 3-er Besetzung und haben mit Orgel, Gitarre und Schlagzeug ihre Trauminstrumentierung gefunden. Im Repertoire haben sie Stücke aus dem traditionellen Jazz, Funk- und Fusion-Elemente und brasilianische Klänge (Video). Danach ist die Bühne offen für alle, die sich musikalisch einbringen wollen. (Eintritt frei)
Tief im 21. Jahrhundert: Die Erde hat sich weiter erhitzt, Roboter sind in die Gesellschaft integriert und die ersten Menschen landen auf dem Mars. Auf den Trümmern der EU ist ein autoritäres Gebilde entstanden, das gegen rebellische Kommunen kämpft ... Bei der Lesung des Freundeskreis Science Fiction e. V. stellt Ralph Hammerthaler seinen atemberaubend und irrwitzig erzählten Zukunftsroman vor. Besonderheit: Der Autor hat die Geschichte mit Einwürfen heutiger ForscherInnen bereichert. (Eintritt: 2 €)
Eröffnung: Tears of Things - Foto, Text und Installation von Anna Perepechai
Eröffnung: Tears of Things - Foto, Text und Installation von Anna Perepechai
D21 Kunstraum, Demmeringstraße 21
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Der D21 Kunstraum geht mit dem f/stop – Fotomonat in die zweite Runde und zeigt Arbeiten der ukrainischen Künstlerin Anna Perepechai, die seit 2014 in Deutschland und der Ukraine lebt und arbeitet. Ausgangspunkt ihrer Arbeit ist die persönliche Erfahrung des Lebens im Zustand eines andauernden Krieges, fern der Heimat. „Tears of Things“ entstand als fortlaufende Sammlung dessen, was im Moment der Erschütterung greifbar blieb – Bilder, Textfragmente, Objekte, Handlungen. Die Ausstellung beschreibt auch, wie Vertrautes unter Druck fremd wird. (zu bsichtigen bis zum 15.03., Sa–So: 15–19 Uhr, Eintritt frei)
Inspiriert von Michèle Rotens „Wie Mutter sein“ und Popsongs aus den 80ern bis heute wagt das Theaterstück von Carmen Orschinski eine spielerische Annäherung an unser In-der-Welt-Sein und die Beziehung zu unseren Müttern. Es wird genauer hingeschaut: Was sind unsere individuellen, was unsere kollektiven Erfahrungen und was ist einfach nur Pop? Das Publikum ist bei diesem bunten Abend irgendwo zwischen Therapie-Couch und Konzertparty eingeladen, an der Erforschung der eigenen Identität teilzunehmen - oder es sich einfach bei einem Stück Kuchen gemütlich zu machen. (Solidarisches Preissystem: Karten 18, 14 oder 10 €)
Kulturbar froelich & herrlich im Westflügel, Hähnelstraße 27
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Musiker Pepe Cuesta und Manfred Kaiser von den Los Comandantes bringen mitreißende Klassiker der lateinamerikanischen Musik ebenso auf die Bühne, wie leise, gefühlvolle Töne. Bolero, Son, Rumba flamenca oder Cha Cha Cha - diese Rhythmen, farbenfroh, lebendig und emotional, lassen die Musik zu einem Fest werden (Video). Zumal Niwareka und Thoola vom Ensemble Nasteran das Konzert noch mit ihren temperamentvollen Tänzen begleiten. (Eintritt frei, Spenden erbeten)
Robotron. Code und Utopie - Finissage, Rundgänge & Buchpräsentation
Nadja Buttendorf: Robotron – A Tech Opera, Videostill, 2018
Robotron. Code und Utopie - Finissage, Rundgänge & Buchpräsentation
GfZK Neubau, Karl–Tauchnitz–Straße 9–11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Der Siegeszug von Computern und Mikroelektronik seit den 1960er Jahren wird oft als „dritte industrielle Revolution“ bezeichnet. In der DDR stand vor allem der Name Robotron für die alles verändernde Technologie. Der Betrieb verbindet die daran geknüpften Hoffnungen und politische und ökonomische Widersprüche. Mit Fotografien, Filmen, Installationen und grafischen Arbeiten werden die damaligen Entwicklungen in den Blick genommen. Zum Abschluss freut sich das Ausstellungsteam auf Gespräche und Rundgänge und präsentiert das das frisch gedruckte Buch zur Ausstellung. (Eintritt frei)
MÄDLER ART FORUM, Mädler-Passage, Grimmaische Straße 2-4
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Ausstellung von Quint Buchholz zeigt Bilder zwischen Realismus und Magie. Der lärmenden Welt, der sich ständig überholenden und oft bedrohlichen Gegenwart hält der Münchner Maler, Illustrator und Autor seine Werke voller Poesie, zärtlichem Witz, Schönheit und Ruhe entgegen. Bei aller malerischen Präzision bleiben die Motive und Geschichten, die zu sehen sind, offen. Sie wollen weitererzählt werden. Auf über 90 Originalen lässt sich das im MÄDLER ART FORUM erfahren und bestaunen. Durch die Ausstellung führt die Kuratorin Christine Knödler. (Eintritt frei)
Inspiriert von Michèle Rotens „Wie Mutter sein“ und Popsongs aus den 80ern bis heute wagt das Theaterstück von Carmen Orschinski eine spielerische Annäherung an unser In-der-Welt-Sein und die Beziehung zu unseren Müttern. Es wird genauer hingeschaut: Was sind unsere individuellen, was unsere kollektiven Erfahrungen und was ist einfach nur Pop? Das Publikum ist bei diesem bunten Abend irgendwo zwischen Therapie-Couch und Konzertparty eingeladen, an der Erforschung der eigenen Identität teilzunehmen - oder es sich einfach bei einem Stück Kuchen gemütlich zu machen. (Solidarisches Preissystem: Karten 18, 14 oder 10 €)
Die Matinée bietet spannende Einblicke in die Neuproduktion der englischsprachigen Oper Coming Up for Air nach dem Roman von Sarah Leipciger. Sie erzählt die Geschichte der jungen Schriftstellerin Anouk und verbindet drei Leben über den Fluss der Zeit hinweg. Der in Leipzig lebende Komponist Bernd Franke erschuf daraus mit dem Libretto von Jessica Walker eine lebensbejahende Oper, die von Hoffnung getragen ist und zwischen Zeiten und Ländern wandelt. Am Ende ist alles eins und wir sind ein Teil davon. (Premiere am 14.03.2026, Karten für die Matinée: 5 €)
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstr. 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Katharina Schreiter nimmt in ihrer jüngsten Arbeit „Membran“ die Architektur des MdbK zum Ausgangspunkt für fotografische Selbstinszenierungen. Im Vordergrund steht dabei die körperliche Erfahrung des Innenraums des Museums, der darin verbauten Materialien und seiner beträchtlichen Dimensionen. Mittels Collage kombiniert die Künstlerin eigene Schwarzweißaufnahmen der Räume mit performativen, durch grellfarbige Requisiten ausstaffierten Selbstporträts. Durch die Ausstellung führt Kurator Philipp Freytag. (Teilnahme kostenlos)
Du suchst eine Bühne für Tanz, Musik, Literatur, Performance, Zirkus, ...? Das Ost-Passage Theater lädt herzlich zur ersten Wohnzimmer Open Stage ein! An diesem Abend besteht die Möglichkeit einen kleinen Beitrag (max. 10 Minuten) zum Besten zu geben, oder danach bei der offenen Jam-Session einzusteigen. Ob zum Auftreten oder einfach, um am Sonntagabend einen kreativen Wochenabschluss zu genießen, alle sind herzlich willkommen im OPT-Wohnzimmer. (Eintritt frei, Anmeldung für Auftritte per E-Mail erbeten)
Tyll ist das Pseudonym des Leipziger Singer-Songwriters Til Waldhier. Zusammen mit Sophia Metz (Gesang und Flöte) und Michael Eulenstein (Kontrabass) verbindet Tyll handgemachten Kammerfolk mit Elementen aus Jazz, Chanson und Indie (Video). Zwischen den Zeilen ihrer nachdenklichen, melancholische Songs lässt das Trio immer Raum für eine Portion Selbstironie, Fröhlichkeit und Skurrilität. Bei „Suppe & Musik“ kann man das heute im kleinen Rahmen erleben. (Spendenempfehlung 8-10 €)
Auf die Frage, wie er seine Themen findet, antwortet Moritz Hildt: „Ich schreibe über die Dinge, die mir am meisten Angst machen.“ Seine Geschichten kreisen um Menschen, die in ihrem Leben aus dem Tritt geraten und den (vermeintlich) festen Boden unter ihren Füßen verlieren. Eyk Akansu forscht an der Universität Erlangen-Nürnberg zur DDR Literatur und hat gerade seine lyrische Monographie „Mutmaßungen über Schönwetterwolken“ vorgelegt. Beide sind heute mit ihren neuesten Texten in der Moritzbastei zu Gast. (Eintritt frei)
Endlich Urlaub und die Seele baumeln lassen - doch im Hotel am Wolfgangsee geht es drunter und drüber. Erholung ade! Die Kult-Operette mit Musik von Ralph Benatzky aus dem Jahr 1930 begeistert bis heute durch Lieder wie „Im weißen Rössl am Wolfgangsee“ oder „Es muss was Wunderbares sein“. Neben diesen Liedern fügten Dramaturg Hans Müller und Regisseur Erik Charell auch jazzige Modetänze ein. Vor und nach der Probe besteht die Möglichkeit, sich mit Beteiligten auszutauschen und Spannendes über die Inszenierung zu erfahren. (Premiere am 28.02.2026, Karten für die Kostbrobe: 5 €)
Hauptdarstellerin erkrankt? Wenn alle Stricke reißen, rettet er den Abend: Der Universalschauspieler! Er beherrscht über 100 Rollen und setzt sich sofort ins Taxi, um die möglichst exakte Kopie eines Anderen zu werden. Felix Krakaus berstend komischer und abgrundtief trauriger Monolog wird für Tilo Krügel und Denis Petković Ausgangspunkt für ihr szenisches Projekt und einer Reflexion über das Theater, das Leben und den ganzen Rest. (Karte 5 €)
Lesung: Historische Romane von Barbara Beekmann & Joachim Oelßner
Lesung: Historische Romane von Barbara Beekmann & Joachim Oelßner
Buchhandlung Thalia, Allee-Center-Leipzig, Ludwigsburger Straße 9
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Zwei Romane, die in die Vergangenheit führen, aber an ganz unterschiedliche Orte: Barbara Beekmann erzählt in „Vater, ich finde dich“ von August und Hilmar, die nach Amerika auswandern wollen. Aber August muss ohne seinen Sohn gehen. Hilmar kommt wegen Betrugs ins Zuchthaus. Als er entlassen wird, schwört er sich, seinen Vater zu suchen und nie wieder Spielkarten anzurühren. Joachim Oelßner schildert in „Kegel Ripertus“ wie es im 13. Jahrhundert in der Leipziger Region war, ganz unten in der gesellschaftlichen Hierarchie zu stehen – so wie Ripert, der Sohn eines Pfarrers. Den es eigentlich nicht geben durfte. (Eintritt frei)
Literarischer Austausch über Erich Loest
Erich Loest 2008, Foto: E. S. Myer via Wikimedia, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Im Mittelpunkt der Reihe „Lesen und darüber reden“ steht heute der Schriftsteller Erich Loest, dessen Geburtstag sich am 24. Februar zum 100. Mal jährt. Der Schriftsteller gilt als Chronist der gesamtdeutschen Gesellschaft, hat einige geschichtliche Umbrüche miterlebt und diese in seinen Büchern verarbeitet. Bei dem Austausch in der Bibliothek Gohlis ist sein Sohn Thomas Loest zu Gast, der sich mit der Elke und Thomas Loest Stiftung für Kunst und Kultur in Sachsen einsetzt. (Eintritt frei, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 5255 erbeten)
Unter dem Titel „Synthetic Existence: The Gaze Of The Circuited Collective“ zeigt die G2 Kunsthalle Werke von Jana Schröder. Diese entziehen sich einer eindeutigen Lesbarkeit und lassen zugleich immer wieder an figürliche, den BetrachterInnen vertraute Dinge denken. In ihrer Ausstellung setzt sich die Künstlerin mit der bildlichen Sprache von Science-Fiction-Filmen der 1960er- und 1970er-Jahre auseinander und thematisiert Gefühle der Faszination und Bedrohung, die durch die Begenung mit dem Fremden ausgelöst werden. (zu besichtigen bis zum 31.05., Mi: 15-20 Uhr, Fr-So: 12-17 Uhr, Eintritt frei)
Jüdische Lebenswege in die USA - Lesung & Gespräch
Jüdische Lebenswege in die USA - Lesung & Gespräch
Stadtbibliothek, Wilhelm-Leuschner-Platz 10-11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das New Yorker Leo Baeck Institute bewahrt zehntausende Dokumente - Memoiren, Briefe, Tagebücher - auf, die von Kultur und Geschichte deutscher JüdInnen berichten. Erstmals haben sich nun 22 AutorInnen literarisch mit dieser Sammlung auseinandergesetzt und ihre „Stolpertexte“ in einem Buch zusammengefasst, das an die Menschen erinnert, denen unter der Naziherrschaft alles genommen wurde. Dana von Suffrin und Olga Grjasnowa lesen aus ihren Texten und reden über Erinnerung, Sprache und jüdische Perspektiven in Deutschland. Die Moderiation der Veranstaltung des Deutsch-Amerikanischen Instituts Sachsen hat Nicolas van Veen, Literaturhaus Leipzig. (Eintritt frei)
Feier: 10 Jahre Salon Similde & Mitmach-Ausstellung
Grafik: Salon Similde
Feier: 10 Jahre Salon Similde & Mitmach-Ausstellung
Salon Similde, Simildenstraße 9
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Seit 2016 existiert der Salon Similde als Ausstellungs-, Vortrags- und Aktionsort in Connewitz. Über 120 KünstlerInnen bzw. Vortragende aus 22 Ländern haben den Salon bisher mit Leben erfüllt, wobei die 14-tägigen Ausstellungen offen für alle sind. In diesem Sinne wird, schon traditionell zum Geburtstag, zu einer Mitmach-Ausstellung aufgerufen. Thema: „Z(e)ähne zeigen!“. Künstlerische Beiträge verschiedenster Genres sind willkommen, die Ausstellung wächst bis zum Ende des Abends - und dann ist sie mindestens Geschichte, vielleicht Legende … (Eintritt frei)
Vernissage: Hyperion – Malerei von Michiel Frielink
Vernissage: Hyperion – Malerei von Michiel Frielink
ars avanti Kunstraum, Alte Handelsschule, Gießerstraße 75
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Der niederländische Maler kam 2014 durch das Kunstprogramm Pilotenkueche nach Leipzig und lebt bis heute mit seiner Familie in der Stadt. Durch die Technik der alten Meister und seine figürliche Malerei fügt sich Michiel Frielink hervorragend in die Leipziger Kunstszene ein. Der Maler stellt seine Figuren wie in Theaterkulissen in aktuellen Zusammenhängen dar. Die großformatigen Bilder der Ausstellung befassen sich intensiv mit Krieg und Gewalt und ihre Auswirkungen auf die menschliche Seele. (zu besichtigen bis zum 14.03., geöffnet Mo-Do: 9-11.30 Uhr, Fr+Sa 15-18 Uhr, Eintritt frei)
Der Legende nach hat Italiens Ex-Premierminister Silvio Berlusconi auf Sardinien eine Düne gestohlen und auf das Gelände seiner Villa bringen lassen. Die experimentelle Doku „La Duna“ (Trailer) geht der Frage nach: Wem gehört das Land? Sie zeigt eine Sammlung skuriller, märchenhafter, absurder und wahrer Geschichten, die von Macht, Besitz und Widerstand erzählen. Die Filmvorführung gehört zum Programm der Ausstellung „Panorama“ im Kunstraum IDEAL. Im Anschluss findet ein Gespräch mit den FilmemacherInnen statt. (Italienisch mit deutschen Untertiteln, Karten: 7 / 4 €, Reservierung)
Das Eulenhaus
Abbildung: Theatergruppe „Kulturbeutel“, mit KI erstellt
Das Eulenhaus
DachTheater, Steinstraße 18
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Theatergruppe „Kulturbeutel“ bringt ein Stück der berühmten Kriminalautorin Agatha Christie auf die Theaterbühne: Wenn Lady Angkatell einädt, wird es nie langweilig und alle folgen ihrem Ruf. Ein gemeinsames Wochenende mit Freunden und Verwandten beginnt. Schnell wird klar, was sich unter der Oberfläche verbirgt. Von unerfüllter Liebe über Neid und Hass bis hin zu geheimen Affären brodeln die Emotionen der illustren Gesellschaft. Die Anspannung wird jäh von einem Knall durchbrochen ... (Karten 5 / 4 €)
Simmcat ist das Projekt der italienischen Malerin und Songschreiberin Simona Catalani, deren Musik natürliche Melancholie mit traumhaften Bildern zwischen Klang und bildender Kunst verbindet. Ihr letztes Album „I heard she lost you“ erforscht das Thema Verlust und Veränderung und gibt einen tiefen Einblick in die Gefühle der jungen Sängerin (Video). Dazu reichen ein paar Gitarrenakkorde, der schwebende Klang eines Klaviers und die Zartheit ihrer Stimme. (Spendenempfehlung 8-15 €)
Das Eulenhaus
Abbildung: Theatergruppe „Kulturbeutel“, mit KI erstellt
Das Eulenhaus
DachTheater, Steinstraße 18
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Theatergruppe „Kulturbeutel“ bringt ein Stück der berühmten Kriminalautorin Agatha Christie auf die Theaterbühne: Wenn Lady Angkatell einädt, wird es nie langweilig und alle folgen ihrem Ruf. Ein gemeinsames Wochenende mit Freunden und Verwandten beginnt. Schnell wird klar, was sich unter der Oberfläche verbirgt. Von unerfüllter Liebe über Neid und Hass bis hin zu geheimen Affären brodeln die Emotionen der illustren Gesellschaft. Die Anspannung wird jäh von einem Knall durchbrochen ... (Karten 5 / 4 €)