So, 22.03.

Leipzig liest: Christopher Kloeble aus „Durch das Raue zu den Sternen“

Leipzig liest: Christopher Kloeble aus „Durch das Raue zu den Sternen“


Budde-Haus, Lützow­straße 19

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Arkadia Fink ist 13 Jah­re alt, musikalisch hochbegabt und besitzt reichlich Fantasie. In ihrem bayerischen Dorf macht sie das zur Außenseiterin. Als ihre Mutter verschwindet, will sie in einem berühmte Knabenchor aufgenommen werden. Die Hürden scheinen unüberwindbar, aber Arkadia denkt nicht daran aufzugeben. Denn wenn sie erst auf der großen Bühne singt, wird ihre Mutter schon zurückkehren. Christopher Kloebles „Durch das Raue zu den Sternen“ ist ein zu Herzen gehender Roman, dem die Kraft der Musik innewohnt. Vor der Lesung lädt der Bürgerverein Gohlis um 14 Uhr zu Kaffee und Kuchen ein. (Ein­tritt frei)

Klezmerkonzert: „Brahms, Balkans & Bagels“

Klezmerkonzert: „Brahms, Balkans & Bagels“


Ariowitsch-Haus, Hinrichsen­straße 14

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Mit seinem neuen Album „Brahms, Bal­kans & Bagels“ kommt das Klez­mer-En­semble Oktopus aus dem kanadischen Montreal nach Leipzig. Die acht jungen Mu­si­kerIn­nen untersuchen, wie Folklore die klassischen Komponisten inspiriert hat. Wie haben ungarische Volksweisen Franz Liszt beeinflusst? Welche Spuren hat die Klez­mer-Musik im Werk von Gustav Mahler hinterlassen? Bei diesem Konzert stehen Klassik, europäische Folklore und traditionelle jüdische Musik auf Augenhöhe und erklingen in virtuosen wie berührenden Arrangements (Video). Mal ist es Zeit zu Feiern, mal zum Ge­denken - die Musik rührt zu Tränen, die zwischen Lachen und Weinen liegen. (Ein­tritt frei, Spende er­beten)

Kammermusik mit dem Freyja Quartet

Kammermusik mit dem Freyja Quartet


Salon de Musique, Adresse auf Anfrage

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das Freyja Quartett ist ein Streichquartett aus Leipzig. Es wurde 2023 gegründet, um innovative, neue Konzertformate für Kammermusik zu entwickeln. Jede Aufführung ist eine Einladung, die Musik tief zu empfinden, jede Note und jede Pause zu ge­nießen - wie ein vertrauliches Gespräch zwischen den Instrumenten und dem Publikum (Video). Im Salon de Musique erklingen Werke von Ludwig van Beethoven und Felix Mendelssohn Bartholdy sowie der tschechischen Komponisten Leoš Janáček und Erwin Schulhoff. (Ein­tritt: Zahl' was du kannst)

Leipzig liest: „Kiezperlen“ im Ost-Passage Theater

Leipzig liest: „Kiezperlen“ im Ost-Passage Theater


Ost-Passage Theater, Konrad­str. 27

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Im Rahmen der Leipziger Buchmesse veranstaltet das Ost-Passage Theater erstmals eine eigene Lese­bühne - „Kiezperlen“. Nach­barIn­nen lesen aus ihren eigenen veröffentlichten und unveröffentlichten Texten. Ehrlich, gesellschaftskritisch und persönlich in der angenehmen Candle-Light-Sonn­tag­abend-At­mos­phäre unter der Schillerdecke. Das Line-Up wird kurzfristig auf der Homepage bekanntgegeben. Wer selbst etwas vortragen möchte, wende sich rechtzeitig per E-Mail an die AG Spiel­plan. (Ein­tritt frei, Spende er­beten)

Rufus Coates & Jess Smith

Rufus Coates & Jess Smith


Besser Leben, Holbein­­­straße 2

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Den Geist einer Figur, einer Geschichte oder des Blues einzufangen, ist keine leichte Aufgabe, aber Rufus Coates und Jess Smith sind Meister im Geschichtenerzählen. Der Gesang des irischen Dark-Folk-Duos erinnert an Künstler wie Leonard Cohen und Nick Cave und wird vom warmen Spiel der Gitarre und eindringlich düsteren Klanglandschaften begleitet (Video). Die Auftritte von Rufus Coates & Jess Smith werden als atmosphärisch und gefühlvoll beschrieben und so ist ihr Konzert ein passender Saisonabschluss von „Suppe & Musik“. (Spenden­emp­feh­lung 8-10 €)

Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

drei junge Männer stehen in Sportkleidung in einer Reihe. Im Hintergrund ist eine Frau im langen Kleid zu sehen.
Szene mit Samuel Sandriesser, Nicolas Streit, Paulina Bittner und Konstantin Pfrötzschner, Foto: © Rolf Arnold

Die Verwirrungen des Zöglings Törleß


Schauspiel Leipzig, Foyer 1, Bose­str. 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Konfrontiert mit übermächtigen Empfindungen, für die er überhaupt erst eine Sprache finden muss, wird der Internatsschüler Törleß Teil einer Clique, die mit eiskaltem Kalkül die Demütigung eines Mitschülers vo­ran­treibt - und muss sich fragen, welche Rolle er dabei einnimmt. Im Stück nach dem Roman von Robert Musil von 1906 analysiert Regisseur Lukas Leon Krüger im Kleinen die Dynamik einer Verrohung, die wenige Jahrzehnte später in einen gesellschaftlich organisierten Sadismus münden sollte. (Karte 5 €)

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