Vernissage: „Dezenter Widerstand“ - künstlerische Kritik zwischen den Zeilen
Peter Pfefferkorn: Auch die Wurzeln sind frei, Holzstich 2001, Plakat (Ausschnitt): Galerie KK5
Vernissage: „Dezenter Widerstand“ - künstlerische Kritik zwischen den Zeilen
Galerie KK5, Käthe-Kollwitz-Straße 5
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Grautöne des Widerstands: Die neue Ausstellung in der Galerie KK5 macht deutlich, wie Künstler in der DDR zwischen den Zeilen Kritik übten, um nicht verboten zu werden und zeigt Werke der Brüder Axel und Peter Pfefferkorn aus den 1980er Jahren. Die Bühnenmodelle von Axel Pfefferkorn sind leise Systemkommentare und die präzisen Holzstiche Peter Pfefferkorns üben feinsinnige, später deutlichere Gesellschaftskritik. Ergänzt werden sie durch heutige Zeichnungen, ebenfalls mit politischen Inhalten. (zu besichtigen bis zum 12.06.2026, Do–Sa: 14–18 Uhr, Eintritt frei)
Eröffnung: Wandern in Geschichte. Die Fotografie von Ulrich Wüst
Eröffnung: Wandern in Geschichte. Die Fotografie von Ulrich Wüst
Galerie für Zeitgenössische Kunst, Neubau, Karl–Tauchnitz–Straße 9–11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Ulrich Wüst wurde durch seine Stadtansichten aus den 1980er Jahren der DDR bekannt. Sie zeigen Spuren des Zweiten Weltkrieges und den Verfall der historischen Bausubstanz. Im Mittelpunkt standen städtebauliche Absurditäten, die durch Unachtsamkeit und Ahnungslosigkeit, Zerstörung und Wildwuchs verursacht wurden. So übte der Fotograf seine ganz eigene, immer noch aktuelle Architekturkritik, nicht durch Argumente, sondern durch Fotos mit subtilen Humor und Ironie. Zur Eröffnung der Ausstellung sind Ulricht Wüst und Matthias Flügge, der die Bilder für die Schau ausgewählt hat, anwesend. (zu besichtigen bis zum 14.06.2026, Di–Fr: 14–19 Uhr, Sa–So: 12–18 Uhr, Eintritt zur Eröffnung und immer mittwochs frei)
Der Berliner Gitarrist und Sänger William Chee-Awai ist ein in Schweden geborener amerikanischer Staatsbürger mit trinidadischen Wurzeln. Entsprechend vielfältige sind die Quellen, aus denen er seine Inspiration schöpft. Die Musik kann man als groovige Variante des Folk-Rock beschreiben, die von eingängigem Gitarrenriffs durchzogen ist (Video). Dazu singt Chee-Awai mit seiner tiefen Stimme Songs, die alle kleine Geschichten erzählen. (Eintritt frei, der Hut geht rum)