Do, 15.10.

Eröffnung: VERTIGO - Malerei von David Schnell

Eröffnung: VERTIGO - Malerei von David Schnell


G2 Kunsthalle, Dittrich­ring 13

von: LEIPZIG eintrittsfrei

David Schnell setzt sich intensiv mit Raum, Form, Farbe und Licht auseinander. Er nutzt klare geometrische Formen, um urbane Architektur oder dichte, natürliche Landschaften zusammenzusetzen. Der Titel der Ausstellung, VERTIGO, bezeichnet im Medizinischen einen Schwindelzustand, eine subjektive Wahrnehmung, die durch das Gefühl ausgelöst wird, der eigene Körper oder die Umgebung würde sich bewegen. Das verleiht David Schnells Werken einen körperlichen Charakter. Gleichzeitig verweist diese Erfahrung auf die Suche nach Halt und Orientierung in einer schnelllebigen und von Krisen geprägten Gegenwart. Neben neuer Malerei umfasst die Ausstellung eine Arbeit am Glaskubus der Galerie, die sowohl innen als auch von der Stadt aus zu sehen sein wird. (zu besichtigen bis zum 31. Ja­nuar 2027, Mi: 15–20 Uhr, Fr–So: 12–17 Uhr, Eintritt frei)

Literarischer Herbst: Heike Geißler erhält den Säch­si­schen Literaturpreis 2026

Foto der lächelnden Autorin an einem Rednerpult
Heike Geißler bei der Verleihung des Heinrich-Böll-Preises 2025, Foto: © Superbass, Lizenz CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Literarischer Herbst: Heike Geißler erhält den Säch­si­schen Literaturpreis 2026


Stadtbibliothek, Oberlichtsaal, Wilhelm-Leusch­ner-Platz 10-11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Nicht allein für ihren aktuellen, viel besprochenen Roman „Michaela Kohlhaas“ erhält die Leipziger Schriftstellerin Heike Geißler den Literaturpreis. Ausgezeichnet wird sie für ihr Gesamtwerk, über das die Jury unter anderem schreibt: „... in ihrer Literatur macht sie es sich und ihren Leser:innen nicht leicht, sie ringt und denkt und fragt. Heike Geißler ist eine dezidiert an der Gegenwart und an den gesellschaftlichen Verhältnissen arbeitende Autorin, deren Texte aber nie verbissen gearbeitet oder sich verbeißend sind, sondern fragend, ab und an zärtlich, oft sachte im Verzweifeln begriffen.“. Die Laudatio hält Anke Schleper, Mitinhaberin der Leipziger Buchhandlung Rotorbooks. (Ein­tritt frei)

ZEA / ZE4

ZEA / ZE4


SPLNK, Radweg zwischen Gießer- und Naumburger Straße

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Es ist verblüffend, wie poetisch Friesisch klingen kann. Zu hören ist das auf „In lichem fol beloften“, dem neuen Album (Video) des Amsterdamers Arnold de Boer, alias ZEA. Man spürt, wie wichtig dem Künstler diese Texte sind. Im Wesentlichen wird darin das Hier und Jetzt verhandelt. Themen sind unter anderem das Alter, körperliche Beschwerden, Verluste und der Tod. Unter dem Namen ZE4 versteht er es mit den Musikerkollegen Xavier Charles (Klari­nette), Harald Austbo (Cello) und Ineke Duivenvoorde (Schlag­zeug) wunderbar, zu den einzelnen Texten passende Arrangements zu finden. (Ein­tritt auf Spenden­basis)

NORRIS

NORRIS


Zum Wilden Heinz, Hähnel­straße 22

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Der Liedermacher NORRIS bezeichnet sich selbst als vertontes Herrengedeck und lässt sich nieder, wo man sein Ego streichelt und ihm ein Bier kredenzt. Das ist heute die gemütliche Block­hüt­te des Wilden Heinz. Dort wird er zu Gitarre und Ukulele über namenlose Bars, suizidale Mäuse, Beischlafgewohnheiten am Baggersee oder andere wichtige Themen (Video) singen. Fragen, die man sich nie gestellt hat, werden beantwortet. Doch eine Frage bleibt: Hab ich die Tür abgeschlossen? (Ein­tritt frei, der Hut geht rum)

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