Bei diesem Wandelkonzert treffen Kunst und Musik in einem besonderen Rahmen aufeinander - MusikerInnen des Orchesters und des Chores der Musikalischen Komödie treten im Museum der bildenden Künste auf. Dabei wird an verschiedenen Orten des Hauses nacheinander in unterschiedlichen Besetzungen musiziert. Im Rahmen des Lichtfests Leipzig wird dieser Abend mit seinen spannenden und abwechslungsreichen Konzerten so zu einem einzigartigen Erlebnis. Raum, Klang und Bilder treten miteinander in Dialog. (Eintritt frei)
ars avanti Kunstraum, Alte Handelsschule, Gießerstraße 75
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Inspiriert durch die Farbigkeit und die Oberflächenstruktur verrosteter Eisenteile begann Ingrid Sperrle 1993 mit der Übertragung von Oxydationen auf Leinwand. Später kamen Folie, Papier oder Glas dazu. In den Arbeiten von Ingrid Sperrle vollzieht sich der Gegensatz zwischen einer beherrschbaren Ordnung und dem „gelenkten Zufall“. Faszinierend und verwirrend zugleich entsteht noch im Moment des Zerfalls etwas Neues. So schwingt bei den Arbeiten von Ingrid Sperrle stets die Frage nach der Sinnhaftigkeit allen Seins mit. (zu besichtigen bis zum 23. Oktober 2026, Mo-Do: 9–11.30 Uhr, Fr+Sa: 15–18 Uhr, Eintritt frei)
MONAliesA – Feministische Bibliothek und Archiv, Bernhard-Göring-Str. 152
von: LEIPZIG eintrittsfrei
„Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder.“ So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem Unrecht blutige Vergeltung übt. Sein Rachefeldzug ist zweihundert Jahre später Vorbild für Michaela Kohlhaas, eine stellvertretende Friedhofsverwalterin. Befeuert von erfahrener Willkür und Ohnmacht, wird sie zur Aufsässigen. Heike Geißlers Roman ist eine tollkühne Übertragung der berühmten Novelle in die Gegenwart. Ihre Michaela verlangt Wiedergutmachung und Sühne. Und eine gänzlich andere Einrichtung der Welt. (Eintritt auf Spendenbasis)
Motte verliert sich in einer rätselhaften, verführerischen und möglicherweise gefährlichen Welt. Eine Welt, in der man sich auf kaum etwas verlassen kann, und deren Regelwerk kaum zu durchblicken ist. Motte, stets auf der Suche nach Verbindungen und Begegnungen, gerät zusehends in Bedrängnis, denn das, was ihr hier begegnet, ist irgendwie nur im entferntesten Sinne menschlich … Das Stück des Freien Ensembles Jedermensch entführt das Publikum mit Marionettentheater und sechs TänzerInnen in diese eigenartige Welt. Es erzählt von Einsamkeit und Isolation und stellt menschliche, soziale Grenzen dem gegenüber, was uns im virtuellen Raum unserer digital überformten Welt ständig begleitet. (Karten 8-10 €, online reservieren - ausgebucht)
Wie so oft stellt sich Ophelia die stille Frage: „Weinen oder nicht weinen?“ Damit sich alle gut fühlen, entscheidet sie sich meist für Letzteres. Geweint wird dann ganz alleine unter der Dusche. Doch dann beginnt sie ihre Tränen zu sammeln und aufzukochen. Nebst süßen Mäusen und personifizierten Zweifeln sind natürlich auch Pop-Ikonen wie Billie Eilish und Lana Del Rey geladen zu einem Abend über Urgewalt, Verwandlung und Zärtlichkeit, über Oberflächlichkeit und Abgrundtiefe. Bei Paula Wintelers Soloabend ist auf jeden Fall alles ganz wahnsinnig traurig. (Karte 5 €)
Das Leipziger Trio Faquelage wurde gegründet, um in kleiner Besetzung große Melodien zu spielen. Angefangen hat alles mit bekannten und weniger bekannten Filmmusiken. Inzwischen reisen die drei jungen Musiker auch in ihren Eigenkompositionen in fantastische Welten und Traumlandschaften und gestalten diese durch spontane Improvisationen nach Lust und Laune neu (Video). Mit Rhythmen aus aller Welt und musikalischem Witz versuchen sie, zwischen „Fahrstuhlmusik“ und Jazz zu vermitteln und eine Lanze für Instrumentalmusik zu brechen. (Eintritt auf Spendenbasis)