November 2026

Meret Ester

Meret Ester


Besser Leben, Holbein­­­straße 2

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Bei ihrem Soloprojekt bewegt sich die Singer-Song­writerin Meret Ester musikalisch zwischen verträumten Folk, akustischer Klarheit und der lebendigen, urbanen Atmosphäre Berlins. Persönliche und geschichtenreiche Texte treffen bei ihr auf eingängige Melodien mit viel Gefühl (Video). Auf dem Album „Taken by Surprise“, das im letzten Jahr erschienen ist, hat Meret Ester ihren Stil weiter herausgearbeitet. Die Gäste bei „Suppe & Musik“ erwartet eine Künstlerin, die nahbar, aber nie vorhersehbar ist: ruhig, intensiv und mit einem feinen Gespür für verspielte Details. (Spen­den­emp­feh­lung 8-10 €)

Was wäre, wenn Hildegard von Bingen eine Well­ness-In­fluen­cerin wä­re? - Live-Kom­po­sit­ion mit dem Publikum

Was wäre, wenn Hildegard von Bingen eine Well­ness-In­fluen­cerin wä­re? - Live-Kom­po­sit­ion mit dem Publikum


Westkreuz in der Heilandskirche Plagwitz, Weißenfelser Straße 16

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die beiden Orgeln der Heilandskirche wurden bisher nur von Menschen gespielt. Im Rahmen von DOK Neuland ändert sich das nun. „Gefüttert“ mit Werken aus zwei Musik­rich­tungen - Musik des europäischen Mittelalters und zeitgenössischer elektronischer Mu­sik - entwerfen und spielen zwei KI-Roboter eine Klangwelt irgendwo dazwischen. Sobald sich Be­su­cherIn­nen durch die Kirche bewegen, lenken sie die Roboter in die eine oder andere musikalische Richtung und schaffen so eine neue, einmalige Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Auf diese Weise ermöglicht die Installation des Künstlerduos Haupt­meier | Recker ein sich ständig wandelndes, unvergleichliches Klangerlebnis. (wei­tere Aufführungen 20 und 21 Uhr, Eintritt frei, Reservierung nötig)

Theater: Das Fallen des Apfels in blau + Kurzfilm-Premiere: Die rote Frau

Vier Personen sitzen um einen Tisch in einem ansonsten leeren Raum und reden miteinander
SchauspielerInnen der Spielbande bei einem Auftritt, Foto: Larsen Sechert

Theater: Das Fallen des Apfels in blau + Kurzfilm-Premiere: Die rote Frau


Das Gegenteil von Leerstand, Karl-Lieb­knecht-Straße 22

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das Theaterstück der Spielbande ist ein Sammlung schräger Alltagsfiguren und deren kommunikative Wirrnisse. Da gibt es zum Beispiel Langzeitstudenten einer WG, die ein absurdes Casting für ihre Zimmervermietung veranstalten. Oder eine redefreudige Verkäuferin, die ihre Kunden immer in die falschen Abteilungen schickt. Jede der Figuren trägt sein Schicksal mit sich herum und auf seltsame Weise kommt es zu Begegnungen, die neben der Komik die darunter liegende Tragik offenbaren. Im Anschluss zeigt die Gruppe ihren Kurzfilm „Die rote Frau“, in dem eben diese eine Projektionsfläche innerer Wünsche ist. Ein ambitionierter Lokalreporter versucht, ihr Geheimnis zu ergründen. (Ein­tritt frei, Spende er­beten)

Rudellauschen - Musik & Gespräch mit Jakob Obleser

Rudellauschen - Musik & Gespräch mit Jakob Obleser


Aquarium Bar, Riebeck­straße 21

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Beim Rudellauschen bringt eine Person ihre persönliche Playlist mit und lässt das Publikum an Musik und Gedanken teilhaben: an Lieblingsliedern, heimlichen Vorlieben, Gedanken über Musik und das Leben im Allgemeinen und Persönlichen. Zu Gast bei Babett Niclas vom Verein FOKUS ist diesmal Jakob Obleser, Kontrabassist, Improvisator und gelegentlich Komponist. Ein Herzensangelegenheit des Musikers ist es, kleinere Namen der Musikgeschichte an die Oberfläche zu holen. Die Zu­hö­rerIn­nen können sich also auf exquisit ausgewählte Musik und interessante Entdeckungen freuen. Das Rudellauschen wird von Sphere Radio live übertragen. (Ein­tritt frei, Spende er­beten)

Publikumstag im Bach-Museum Leipzig

Publikumstag im Bach-Museum Leipzig


Bach-Museum Leipzig (Thomaskirchhof 15/16, 04109 Leipzig)

von: Bach-Museum Leipzig

An jedem ersten Dienstag im Monat ist im Bach-Museum Leipzig der Eintritt frei. Um 15 Uhr wird eine kostenlose öffentliche Führung ange­boten — zu Themen, die auf das Leipziger Publikum zugeschnitten und die für die ganze Familie gedacht sind.

Führung: Leipziger Kaffee­ge­schich­ten im Museum Zum Arabischen Coffe Baum

Das Gasthaus und Museum Zum Arabischen Coffe Baum in der Leipziger Innenstadt mit einem belebten Freisitz
Gasthaus und Museum Zum Arabischen Coffe Baum in der Leipziger Innenstadt, Foto: Peter Franke, © SGM

Führung: Leipziger Kaffee­ge­schich­ten im Museum Zum Arabischen Coffe Baum


Museum Zum Arabischen Coffe Baum, Kleine Fleischer­gasse 4

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Im Herzen der Leipziger Innenstadt gelegen, gehört das Haus „Zum Arabischen Coffe Baum“ zu den ältesten Kaffeehäusern Europas. Seit 1711 wird hier der Sachsen liebstes Heißgetränk ausgeschenkt. Unter dem Titel „Zwischen Kaffeekranz und Weltmarktpolitik“ können die Teil­neh­merIn­nen der Führung im Museum 300 Jahre der globalen Geschichte des Kaffees entdecken. Berühmte Gäste, legendären Anekdoten und eindrucksvollen Objekte entführen zudem in die facettenreiche Welt der Leipziger Kaffeehauskultur. (Teil­nahme kostenlos, Anmeldung per E-Mail oder unter 341 / 9651 500 nötig)

Gespräch: Club der toten Philo­so­ph*innen - „Welche Zukunft ist uns möglich?“

In einem großen Café sind vor einem Podium alles Plätze besetzt.
Bei einer Veranstaltung im Café Alibi, Foto: © Universitätsbibliothek Leipzig

Gespräch: Club der toten Philo­so­ph*innen - „Welche Zukunft ist uns möglich?“


Bibliotheca Albertina, Café Alibi, Beethoven­straße 6

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Zum Abschluss der Reihe Book­Talk­Walk „Mit jüdischen Den­ker*in­nen der Vergangenheit die Zukunft denken“ findet im Café Alibi eine besondere Gesprächsrunde statt. Eingeladen sind vier prominente jüdische Phi­lo­so­ph*in­nen der Vergangenheit: Hannah Arendt, Hans Jonas, Herbert Marcuse und Simone Weil, die über die brisante Frage „Welche Zukunft ist uns möglich?“ diskutieren. Vertreten und gespielt werden sie von Dr. Ka­trin Felgenhauer, Dr. Svant­je Guinebert, M.A. Mat­this Meiritz und Prof. Dr. Tho­mas Kater vom Institut für Philosophie der Universität Leipzig. Die Moderation liegt bei dem Philosophen, Autor und Performer Dr. Rai­ner Totzke, vielen auch als Kurt Mondaugen bekannt. (Ein­tritt frei)

Songwerkstatt: Artemisia Wirth & Frühling mit O.

Zwei Fotos von Auftritten mit der Künstlerin und mit der Band
Artemisia Wirth und Frühling mit O., Fotos: © Tim Kablau, Lukas Pries

Songwerkstatt: Artemisia Wirth & Frühling mit O.


Horns Erben, Arndt­straße 33

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die monatliche Songwerkstatt im Horns mit Studierenden der HMT geht weiter: Artemisia Wirth, eine junge Künstlerin aus dem Vogtland, studiert in Leipzig Jazz-Ge­sang, doch ihr eigenes musikalisches Programm könnte kaum weiter vom klassischen Jazz entfernt sein: Im Duo mit ihrem Produzenten singt sie deutschsprachige Songs mit ausdrucksstarken, nachdenklichen Texten. Seit dem Sommer 2024 machen fünf Mu­si­kerIn­nen der Hochschule als Frühling mit O. Deutsch-Pop mit Ohrwurmcharakter. Ihre Songs sind kleine Geschichten aus dem echten Leben. Zwischen „Alles wird gut“ und „Was mache ich hier eigentlich?“ bringen sie auch im Herbst ein wenig Frühlingsgefühl auf die Bühne. (Ein­tritt frei, der Hut geht rum)

Freier Eintritt im Musik­instrumenten­museum

Freier Eintritt im Musik­instrumenten­museum


Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig, Johannis­platz 5–11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen historischer Musikinstrumente befindet sich in Leipzig. Immer am 1. Mitt­woch des Monats können Be­suche­rIn­nen die Historische Ausstellung des Museums kostenlos entdecken. Unter dem Titel „Die Suche nach dem vollkommenen Klang“ bietet sie Interessenten aller Altersstufen einen Einblick in die Leipziger Musikgeschichte sowie in die vielfältige Welt der Musikinstrumente. Zusätzlich kann die Sonderausstellung „Paul de Wit. Ein Holländer in Klein-Paris“ besichtigt werden. Der aus Maastricht stammenden Musikenthusiast fand 1879 in Leipzig seine Wahlheimat und seine Sammlung bildet den historischen Ursprung des heutigen Musikinstrumentenmuseums.

Freier Eintritt in der HALLE 14 - Zentrum für zeitgenössische Kunst

In einer ehemaligen großen Fabrikhalle befindet sich das Besucherzentrum.
Der Eingangsbereich der HALLE 14 mit Besucherzentrum und Kunstbibliothek, Foto: © Uwe Walter

Freier Eintritt in der HALLE 14 - Zentrum für zeitgenössische Kunst


HALLE 14 Zentrum für zeitgenössische Kunst, Spinnerei­straße 7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das gemeinnütziges Kunstzentrum HALLE 14 ist Schauplatz, Denkraum und Kommunikationsort für zeitgenössische Kunst auf dem Gelände der Leipziger Baumwollspinnerei. In dem großen ehemaligen Fabrikgebäude können sich Be­su­cherIn­nen jeden Mittwoch kostenlos die wechselnde Gruppenausstellungen mit internationaler Kunst ansehen. Der Verein HALLE 14 veranstaltet außerdem regelmäßig Vorträge, Diskussionsrunden oder Performances und organisiert Workshops, Kurse und Führungen. Eine umfangreiche Kunstbibliothek lädt im Besucherzentrum zum Lesen und Verweilen ein.

Druckpause - Mittagspause mal anders

Die historischen Räume des Museums mit vielen Ausstellungsgegenständen
Blick in die Sammlung des Museums für Druckkunst Leipzig, Foto: © Klaus-D. Sonntag

Druckpause - Mittagspause mal anders


Museum für Druckkunst Leipzig, Nonnen­straße 38

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Bei diesem neuen Format im Museum für Druckkunst dreht sich 20 Mi­nu­ten lang alles um ein ausgewähltes Werk, eine besondere Drucktechnik, eine historische Maschine oder eine spannende Anekdote aus der Welt der Druckkunst. Das jeweilige Thema wird kompakt, verständlich und mit überraschenden Fun Facts erklärt. Die erste Druckpause steht unter dem Titel „Eine Maschine, unendlich viele Mus­ter - Die Guillochiermaschine“. Auf den ersten Blick wirkt diese wie ein rätselhaftes Geflecht aus Zahnrädern, Kurbeln und Knöpfen. Neugierige erfahren mehr über die Geschichte, die Funktionsweise und die besondere Faszination dieser außergewöhnlichen Maschine. (Ein­tritt 3 / 2 €)

Freier Eintritt im Schumann-Haus

Der historische Konzertsaal, heute Schumann-Saal, Foto: © Christian Kern

Freier Eintritt im Schumann-Haus


Schumann-Haus, Insel­staße 18

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Ihre glücklichen ersten vier Ehejahre verbrachten Clara und Robert Schumann in dem 1838 im klassizistischen Stil errichteten Haus in der Inselstraße. An ihrem 21. Ge­burts­tag bezogen die frisch Vermählten ihr erstes gemeinsames Domizil. Die heutige Dauerausstellung ist als Paarmuseum konzipiert und damit einzigartig in der Musikermuseumslandschaft. Daneben kann der historische Konzertsaal, in dem früher auch Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Liszt, Richard Wagner, Hector Berlioz oder Hans Christian Andersen ein und aus gingen, besichtigt werden.

Freier Eintritt in der GfZK

Freier Eintritt in der GfZK


Galerie für Zeitgenös­si­sche Kunst, Karl–Tauch­nitz–Str. 9–11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig ist ein Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst und ein Museum für Kunst nach 1945. Die international etablierte Kunstinstitution befasst sich mit dem Verhältnis von Kunst und Architektur sowie von Kunst und Design. Die Angebote des Hauses bringen Menschen unterschiedlicher Erfahrung und Herkunft zusammen und laden dazu ein, Denk- und Handlungsmöglichkeiten einer offenen Gesellschaft mit künstlerischen Mitteln durchzuspielen. An jedem Mittwoch können die Ausstellungen der Galerie kostenfrei besichtigt werden.

Freier Eintritt in die Gips­abguss-Samm­lung des Antiken­museums

Eine antike Skulptur zeigt zwei Personen, die zu kämpfen scheinen
Blick in die Gipsabguss-Sammlung, im Vordergrund: Hermaphroditos und Satyr, Foto: © Ansgar Bovet

Freier Eintritt in die Gips­abguss-Samm­lung des Antiken­museums


Gipsabguss-Sammlung, Dittrich­ring 13, Einlass über die Klingel der G2 Kunsthalle

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Gipsabguss-Sammlung des Antikenmuseums der Universität Leipzig ist ein ein echter Ge­heim­tipp – noch wenigen bekannt, gibt es dort viel zu entdecken. Die Be­su­cherIn­nen erwartet eine beeindruckende Kollektion von über 800 Ko­pien bekannter, griechischer und römischer Skulpturen sowie Reliefs unter einem Dach. Um alle Originale zu besichtigen, müssten Interessierte einiges an Zeit aufwenden und sehr viele Museen in aller Welt besuchen. Die Sammlung gehört zu den größten und wertvollsten ihrer Art und macht antike Kunst in all ihrer Vielfalt auch hier in Leipzig erlebbar. An jedem Mittwoch kann sie kostenfrei besichtigt werden.

Lesung & Gespräch mit Lukas Rietzschel

Lesung & Gespräch mit Lukas Rietzschel


Literaturhaus Leipzig, Literaturcafé, Gerichts­weg 28

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Sanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler, Orgelbauer, Träumerinnen, Frührentner oder Lie­bes­paare - und die Familie Wenzel. Warmherzig und aus verschiedenen Perspektiven verwebt Lukas Rietzschel in „Sanditz“ die Erzählung der Familie und der Sanditzer Stadtbewohner zu einem Panorama deutscher Geschichten. Was hält eine Gesellschaft zusammen, wenn sich Zeiten und Gewissheiten verändern? Die Veranstaltung der Fried­rich-Ebert-Stif­tung lädt dazu ein, über Demokratie, Erinnerungskultur, gesellschaftlichen Wandel und den Wunsch nach Zugehörigkeit ins Gespräch zu kommen. Die Moderation hat Pia Heine, Stadträtin in Leipzig und Historikerin. (Ein­tritt frei, Anmeldung nötig)

Führung: Hidden Places in der Natio­nal­bi­blio­thek

Das historische Gebäude der Deutschen Nationalbibliothek mit seinen modernen Erweioterungsbauten
Die Deutschen Nationalbibliothek und der vierte Erweiterungsbau mit dem Deutsche Buch- und Schriftmuseum, Foto: DNB / Peter Kühne

Führung: Hidden Places in der Natio­nal­bi­blio­thek


Treff: Museumsfoyer Deutsches Buch- und Schrift­museum, Deutscher Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Was gibt es Spannenderes als einen Blick hinter die Kulissen? Mit über 600 Räu­men ist die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig ein Eldorado an einzigartigen Orten und Geschichten. Der Rundgang bietet einen Blick hinter die ein oder andere sonst verschlossene Tür in einer der größten Bibliotheken des Landes. Vom Keller bis ins Dachgeschoss geht es bei der Führung durch ein Gebäude, das seit seiner Gründung stetig gewachsen ist und viele Geschichten zu erzählen hat. (Teil­nahme kosten­los)

„Gym“ - Lesung mit Verena Keßler

„Gym“ - Lesung mit Verena Keßler


Bibliothek Plagwitz „Georg Maurer“, Zschochersche Straße 14

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Glänzende Spiegel, definierte Körper, legere Flirts am Tresen. Die Heldin in Verena Keßlers Roman „Gym“ liebt ihren neuen Job im MEGA GYM. Es gibt keinen Leistungsdruck, keine Überstunden, dafür liebenswerte Kolleginnen und einen Chef, der stolzer Feminist ist. Alles perfekt, wäre da nicht die klitzekleine Lüge, zu der sie sich im Einstellungsgespräch hat hinreißen lassen. Und die bleibt nicht das einzige Geheimnis der verschwiegenen Erzählerin. In der Bibliothek Plagwitz liest die Autorin aus ihrer Geschichte über Obsession, Ehrgeiz und die selbstzerstörerische Kehrseite schöner Oberflächen. (Ein­tritt frei)

Chorkonzert: Werke von Fanny Hensel und Emilie Mayer

Gruppenfoto des Universitätschores, für das sich die Sängerinnen und Sänger in Form einer "100" aufgestellt haben
100 Jahre Leipziger Universitätschor, Foto: © Universität Leipzig

Chorkonzert: Werke von Fanny Hensel und Emilie Mayer


Paulinum - Aula und Universitätskirche St. Pauli, Augustusplatz 10

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Der Leipziger Universitätschor feiert 2026 sein 100-jäh­ri­ges Bestehen mit einem besonderen Jubiläumsprogramm. Heute führen die Sän­gerIn­nen im Paulinum gemeinsam mit dem Universitätsorchester Fanny Hensels Oratorium nach Bildern der Bibel auf. Davor erklingt die 7. Sin­fonie von Emilie Mayer. Fanny Hensel, die ältere Schwester von Felix Mendelssohn Bartholdy, war selbst Komponistin, Pianistin sowie Dirigentin und Emilie Mayer, ebenfalls eine bekannte Komponistin, schrieb unter anderem acht Sinfonien. Zwei Frauen, die das Musikleben des 19. Jahr­hun­derts sehr bereichert haben und deren Werke viel zu selten zu hören sind. (Ein­tritt frei, Spende er­beten)

Eröffnung: Das Haus mit der Spinne - Archäologie

Eröffnung: Das Haus mit der Spinne - Archäologie


Naturkundemuseum Leipzig, Lortzing­straße 3

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die archäologische Abteilung des Naturkundemuseums lädt zu einer spannenden Spurensuche ein, die eng mit der Geschichte der Stadt verbunden ist. Im Mittelpunkt der neuen Wechselausstellung steht ein erst kürzlich abgeschlossenes Forschungsprojekt. Funde aus einem Grab in Leipzig, die ihrer Identität beraubt und auseinandergerissen worden sind, werden erstmals seit Dezember 1943 wieder zusammen der Öffentlichkeit präsentiert. Be­su­cherIn­nen können sich selbst als Ar­chäo­logIn betätigen und versuchen, das Geheimnis der stark verbrannten Grabobjekte zu lüften. Zur Eröffnung führen der Museumsdirektor Ronny Maik Leder und der Archäologe Jörg Frase in die Ausstellung ein. (zu besichtigen Di–So: 9–18 Uhr, Eintritt frei)

Mikrokosmos 1990

Vier junge Menschen in typischer Kleidung der DDR halten eine rote Nelke in der Hand.
Die SchauspielerInnen von „Mikrokosmos 1990“, Foto: © Jan Lehmann

Mikrokosmos 1990


Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Foyer, Deutscher Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das Theaterstück des Ensembles vajswerk Berlin nimmt das Jahr 1990 in den Blick: Vier junge Menschen stehen auf der Bühne, aus vier Orten der DDR: Bergarbeiter aus Hoyerswerda, Oppositionelle aus Leipzig, Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern und Intellektuelle aus Berlin. Entsprechend unterschiedlich ist ihre Sicht auf die Ereignisse. Das Publikum verfolgt ihr Schicksal und gleichzeitig die Geschichte vom Ende und Anfang eines Landes. „Mikrokosmos 1990“ richtet sich an diejenigen, die damals dabei waren, aber vor allem an die Menschen, die dafür zu jung sind, so jung, wie die handelnden Personen in dem Stück. Aufführung in der Reihe „Mediengeschichte des Protests“ des Deutschen Buch- und Schriftmuseums (Ein­tritt 15 / 8 €, Reservierung per E-Mail)

Eröffnung: AL DENTE. Pasta & Design

Historisches Plakat, das einen Löffel und eine Gabel ziegt, sowie verschiedene Pastaformen und den Schriftzug "Barilla".
Erberto Carboni: la pasta di buon appetito, Barilla, Plakat 1951, Abbildung: HfG-Archiv Ulm / Museum Ulm

Eröffnung: AL DENTE. Pasta & Design


GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Johannis­platz 5–11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Was hat Pasta mit Design zu tun? Pasta ist ein Produkt, das nur in großen Mengen Sinn ergibt, denn von einer Nudel allein ist noch niemand satt, geschweige denn glücklich geworden. Pasta ist ein Paradebeispiel für serielle Massenfertigung. Design als schöpferische Tätigkeit macht aus dem undefinierten Teig ein formschönes, kulinarisches Lebensmittel. Die Ausstellung fragt nach den vielfältigen gestalterischen Dimensionen der Teigwaren: Nach den Formen in Küche und Industrie, dem Kommunikationsdesign mit Plakaten und Verpackungen, der Pasta von Stardesignern sowie in der Kunst und nach den Küchenhelfern. (zu bsichtigen bis zum 3. Ok­to­ber 2027, Di, Do–So: 10–18 Uhr, Mi: 10–20 Uhr, Eintritt zur Eröffnung frei, sonst 10 / 7 €, Leipzig-Pass 5 €)

Literarisches Konzert: Antike Dichter und Mythologie im Lied

Literarisches Konzert: Antike Dichter und Mythologie im Lied


Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“, Kurt-Masur-Saal, Peters­straße 43

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Im Fachbereich Gesang bietet die Musikschule Leipzig eine Ausbildung der eigenen Stimme an – für Jugendliche und Kinder ab dem Vorschulalter, sowie für Erwachsene bis ins Seniorenalter. Seit über 20 Jah­ren veranstaltet der Fachbereich einmal im Jahr ein Literarisches Konzert. Von einer oder mehreren ausgewählten Dich­terIn­nen werden Werke vertont und vorgetragen. Neben diesen Liedern gibt es Rezitate von weiteren Texten und das Publikum erfährt auch Biografisches über die Dich­terIn­nen. Im Mittelpunkt des 21. Li­tera­ri­schen Konzerts stehen die Antike sowie Mythologie im Lied. (Ein­tritt frei)

„Transports Exceptionnels“ - Duett für einen Tänzer und einen Bagger

Ein Mann hängt an einer erhobenen Baggerschaufel, was von vielen Menschen verfolgt wird.
Bei einer Aufführung von „Transports Exceptionnels“, Foto: © Regis Balland

„Transports Exceptionnels“ - Duett für einen Tänzer und einen Bagger


Marktplatz

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Man hat schon Bagger tanzen sehen … So oder so ähnlich könnte eine Redewendung des Unvorstellbaren lauten, zumindest seit der Choreograf Dominique Boivin sein Stück „Transports Exceptionnels“ erfand. Während ein Tänzer in Abendgarderobe die Baggerschaufel in das Zirkusgerät seiner Träume verwandelt, schmettert Maria Callas Arien von Saint-Saëns, Massenet und Bellini. Zum Internationalen Tanz- und Theaterfestival euro-scene dreht sich das stählerne Monster auch auf dem Leipziger Markt. Die Maschine rotiert und schnauft und der Mensch schwebt in getanzter Poesie. Ein Kampf - oder doch ein Flirt? (Ein­tritt frei, zweite Aufführung 15.30–16 Uhr)

Lesung & Gespräch mit Sonja Weichand

Lesung & Gespräch mit Sonja Weichand


HELMUT, Kohlgarten­straße 51

von: LEIPZIG eintrittsfrei

„Die größte Erfüllung“ ist die Geschichte zweier gegensätzlicher Freundinnen: Lore verzweifelt an der Monogamie, Esi möchte eigentlich gar keinen Sex und verdrängt, dass sie asexuell ist. Jahrelang sind sich die beiden ein fester Halt, bis sie Ende dreißig die Sehnsucht einholt, wie alle zu sein. Ein Mann, ein Haus, eine Familie. Doch wer belügt sich besser? Im Roman von Sonja Weichand geht es um weibliche Sexualität und das Tabu, zu wenig oder zu viel davon zu wollen. Nach der Lesung gibt es Raum, um mit der Autorin in Gespräch zu kommen. Wie können alte Denkmuster durchbrochen werden? Und wie könnte eine Welt aussehen, in der von Frauen nichts erwartet wird - außer sie selbst zu sein? (Ein­tritt auf Spenden­basis)

Mozarts Requiem mit der Jungen Leipziger Musik

Foto der sitzenden Musikerinnen und Musiker bei einem Konzert
Die Junge Musik Leipzig bei einem Konzert in der Lutherkirche, Foto: © Ensemble

Mozarts Requiem mit der Jungen Leipziger Musik


Lutherkirche, Ferdinand-Las­salle-Straße 25

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die „Junge Leipziger Musik“ ist ein Chor und ein Orchester, das junge Mu­si­kerIn­nen aus Leipzig und der Region vereint. Sie musizieren und singen sonst in anderen bekannten Orchestern und Chören wie dem Jugendsinfonieorchester Leipzig oder dem Thomanerchor und an der Hochschule für Musik und Theater. Gemeinsam bringen sie ihre vielfältigen Erfahrungen und ihre Begeisterung für Musik in dieses besondere Ensemble ein. Am Samstag kann man die Mu­si­kerIn­nen bei einer Aufführung von Mozarts Requiems in d-Moll erleben, dem letzten Werk des Komponisten und gleichzeitig eines seiner beliebtesten Stücke. Davor erklingt Bachs Violinkonzert a-Moll, faszinierende Klänge und ein sehr bekanntestes Solokonzert für die Geige. (Ein­tritt frei)

Lesung & Gespräch: sinthujan varatharajah - „wo zeit stehen bleibt“

Lesung & Gespräch: sinthujan varatharajah - „wo zeit stehen bleibt“


Buchhandlung Rotorbooks, Kolon­naden­straße 5-7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Wer darf reisen, wer wird aufgehalten? Das neue Buch von sinthujan varatharajah untersucht die ungleich verteilte Freiheit, sich durch die Welt zu bewegen. Tourismus erscheint dabei nicht als harmlose Freizeitbeschäftigung, sondern als westliche Kulturpraktik, die eng mit Privilegien, Grenzen und kolonialen Machtverhältnissen verbunden ist. Poetisch und politisch zugleich richtet varatharajah den Blick auf eine Welt, in der Orte für die einen jederzeit erreichbar sind, für andere jedoch unerreichbar bleiben. Die Moderation des Abends im Rahmen der euro-szene Leipzig übernimmt der Journalist und Podcaster Kais Harrabi. (Eintritt frei, Anmeldung per E-Mail er­be­ten)

fragFrank! + Hunzmiserable

fragFrank! + Hunzmiserable


M.V.B., Ludwig-Hupfeld-Straße 16

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Im Kellerklub des M.V.B wird es laut, schnörkellos und verrückt: Blues-Punk, kein Mainstream, deutsche Texte (Video) - FragFrank! hat für sanfte Gemüter nicht viel zu bieten, dafür aber etliche Weltverbesserungsvorschläge und bringt zudem feinste Musik in die Gehörgänge. Unterstützung kommt vom Akustik-Punk-Duo Hunzmiserable, das die bekanntesten Weisen der deutschen Punkszene in neuem Glanz erstrahlen lässt. Zu Cajon und Gitarre tragen sie Lieder von Knochenfabrik, Team Scheiße und Mülheim Asozial vor. Und eigene Songs (Video), beispielsweise über die korrekte Anwendung von Bauutensilien und Versicherungen. (Ein­tritt: Spende für die Bands)

Folk Nights & Small Riots

Ein junger Mann mit vielen Tatoos auf den Unterarmen und einer Melone auf dem kopf sitzt auf dem boden und schaut ernst in die Kamera
Hat die „Folk Nights & Small Riots“ Tour organisiert: Florian Escherlor, Foto: © Lea Biermann

Folk Nights & Small Riots


Makan - Bar & Späti, Wurzner Str. 3

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Was tun, außer verrückt werden in der momentanen Gesamtlage? Vielleicht ein Lied spielen. Besser zwei. Oder zu dritt viele Lieder gegen die Unausweichlichkeiten der Welt, gespickt mit Humor und Botschaften des kleinen wie großen Widerstands. Drei Menschen mit drei Gitarren tun mit ihrer „Folk Nights & Small Riots“ Tour genau das. Escherlor, ranft und Lee Schleyer haben Folk, Rock, Blues und Pop sowie Avantgarde und Spoken Word im Gepäck, erzählen Geschichten, spenden Hoffnung und singen immer weiter, egal was kommt. (Ein­tritt auf Spenden­basis)

„Gefeiert und Vergessen?“ - Lesung mit Allmuth Behrendt

„Gefeiert und Vergessen?“ - Lesung mit Allmuth Behrendt


Bibliothek Gohlis „Erich Loest“, Georg-Schumann-Straße 105

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Im Rahmen von „Tacheles – Jahr der jüdischen Kultur“ liest Allmuth Behrendt aus ihrem Buch „Gefeiert und Vergessen?“. Die Musikwissenschaftlerin hat sich in einer einzigartigen Recherche auf die Spuren von verfolgten und oft vergessenen jüdischer Künst­lerIn­nen begeben, die an den Leipziger Theatern wirk­ten - bekannte Gesangs-„Hel­deIn­nen“ und Lieblinge des Repertoiretheaters, die ihr Publikum begeisterten. 120 biographischen Skizzen erinnern an Solisten und Dirigenten, Regisseure und Bühnenbildner, Musiker und Assistenten. Sie werden aber auch stellvertretend für jene benannt und gewürdigt, deren Namen und Geschichten bislang unbekannt sind. (Ein­tritt frei)

Offene Erzählbühne mit Gästen

Offene Erzählbühne mit Gästen


Budde-Haus, Lützow­straße 19

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Zu Gast bei der offenen Bühne des Erzählraum e. V. sind heute Katharina Randel und Heda Bayer mit ihrem Programm „Von Hexen und anderen weisen Frauen“. Das Wesen der Hexen fesselt und fasziniert bis heute. Während Katharina Randel von Macht und Wissen, von Angst und Anziehung erzählt, verwandelt Heda Bayer die Geschichten live in Farbe. Erzählen und Live-Malerei verschmelzen zu einem Erlebnis voller Emotion, Fantasie und spontaner Kreativität. Im zweiten Teil des Abends ist die Bühne offen für Geschichten des Pu­bli­kums – ob Märchen, Mythen, Erlebtes oder Erfundenes. Alle sind eingeladen, zuzuhören oder selbst zu erzählen. (Ein­tritt: Zahl‘ was du kannst)

Offene Probe zu „Klasse“

Offene Probe zu „Klasse“


LOFFT – Das Theater, Spinnerei­str. 7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das „falsche“ T-Shirt, die billigen Sneaker - wie schnell enscheidet die Klasse darüber, wer dazugehört? Im ihrem Tanzstück erforscht die Choreografin Mandy Unger mit vier Tän­zerIn­nen, wie sich soziale Herkunft in Körper und Bewegung einschreibt und wie Tanz, Club- und HipHop-Kultur als Formen der Bewältigung und Selbstermächtigung wirken. Bei der offenen Probe zu „Klasse“ gibt die Leipziger M.over Company Einblicke in ihre Arbeit und lädt dazu ein, zuzuschauen, nachzufragen und mit den Beteiligten ins Gespräch zu kommen. Das Stück feiert seine Premiere am 20. Ok­to­ber im LOFFT. (Ein­tritt zur offenen Probe frei, Platz­reser­vierung)

Vernissage: EinBlick #11 - Samisdat

Ein alte EDV Lochkarte, auf die in gelber Farbe "ANSCHLAG VIII" gedruckt ist,
Einband der Zeitschrift „ANSCHLAG“ auf einer alten EDV Lochkarte, Foto: © Universitätsbibliothek Leipzig

Vernissage: EinBlick #11 - Samisdat


Bibliotheca­ Albertina, Beethoven­straße 6

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Universitätsbibliothek Leipzig setzt in ihrer Reihe „EinBlick“ in der Eingangsvitrine zum Ausstellungsraum ein ausgewähltes Objekt in Szene. Das kann eine Fotografie, eine Landkarte oder auch eine Münze sein. In der 11. Aus­gabe sind es nicht-system­kon­forme Zeitschriften, die In den Jahren vor der politischen Wende 1989 in der DDR entstanden. Die größtenteils von Hand gefertigten Blätter (rus­sisch: sam isdat - selbst heraus­geben) wurden in Kleinstauflagen hinter dem Rücken der Stasi von Hand zu Hand weitergereicht. Was ihre Inhalte so subversiv und brisant machte, zeigt diese Ausstellung. (zu sehen bis zum 24. Ja­nuar 2027, Mo–Mi: 10–18 Uhr, Do–So: 10–21 Uhr, Eintritt frei)

Vernissage: Das andere Russ­land - Kampf um his­to­rische Wahrheit und Demokratie

In einem Austellungsraum befinden sich Aufteller aus Holz mit Texten und fotos sowie Vitrinen mit Exponaten.
Ausstellungsansicht von „Das andere Russland“, Foto: © MEMORIAL

Vernissage: Das andere Russ­land - Kampf um his­to­rische Wahrheit und Demokratie


Bibliotheca­ Albertina, Vortragssaal, Ausstellungsraum, Beethoven­straße 6

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Seit ihrer Gründung 1989 macht die Menschrechtsorganisation MEMORIAL die Geschichte der staatlichen Gewalt und Menschenverachtung in Russland öffentlich. 2021 wurde die Organisation deshalb behördlich aufgelöst und verboten. Aus dem Exil heraus setzen sich aber viele AktivistInnen weiter für die Verfolgten ein - nicht nur für die in der Verangenheit, sondern auch für aktuell diskriminierte und bedrohte Gruppen. Die Ausstellung dokumentiert das unermüdliche Engagement von MEMORIAL und macht deutlich, wie wichtig europäisches Erinnern und die Achtung der Menschenrechte sind. Zur Eröffnung spricht die Mitbegründerin und Friedensnobelpreisträgerin Irina Scherbakowa. (zu besichtigen bis zum 24. Ja­nuar 2027, Mo–Mi: 10–18 Uhr, Do–So: 10–21 Uhr, Eintritt frei)

Horns[dʒæz]Session mit Pipe Dreams

Horns[dʒæz]Session mit Pipe Dreams


Horns Erben, Arndt­straße 33

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Jeden Donnerstag findet im Horns Erben eine Session mit jungen Jazz­musi­kerIn­nen statt. Opener ist diesmal Pipe Dreams, ein Trio aus Clara Stoll (Gitarre), Ede Dorn (Kontra­bass) und Christoph Sprenger (Schlagzeug). Die Band lernte sich an der Hochschule für Musik und Theater kennen und spielt Musik mit Rockelementen, die aber sonst eindeutig im Swing wurzelt. Zu hören werden Eigenkompositionen und Cover von Jeff Beck, Kurt Rosenwinkel oder Nir Felder sein. Nach dem Eröffnungskonzert ist die Bühne offen für alle, die sich musikalisch einbringen wollen. (Ein­tritt frei, der Hut geht rum)

Master-Ab­schluss­konzert von Oliver Hatch

Schnappschuss des Musikers bei einem Konzert in einem Café
Oliver Hatch bei einem Konzert im Koko Café, Foto: © Künstler

Master-Ab­schluss­konzert von Oliver Hatch


Kulturhof Gohlis, Eisenacher Straße 72

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Oliver Hatch studiert an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater Jazzgitarre bei Werner Neumann. Zum Abschluss seines Master-Stu­diums präsentiert er im Kulturhof Gohlis gemeinsam mit Julian Kay Zichner (Orgel), Nils Gerhardt (Bass) und Valentin Steinle (Schlag­zeug) einige seiner Eigenkompositionen, die in den letzten zwei Jahren entstanden sind. Das „Hätsch Organ Quartet“ bringt moderne, melodische Jazzstücke mit funkigen Grooves auf die Bühne (Video) - fließend zwischen lyrischen, entspannten Momenten und energiegeladenem Swing. (Ein­tritt frei)

Eröffnung der 39. Leip­ziger Grafikbörse

Grafik eines winterlichen Waldes mit einem blassen Himmel darüber und einer winzigen Person davor
In der Ausstellung zu sehen: Katja Lang „To the moon and snow“, Radierung, 2024

Eröffnung der 39. Leip­ziger Grafikbörse


Museum für Druckkunst Leipzig, Nonnen­str. 38

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Unter dem Titel „formverloren“ widmet sich die Grafikbörse verschiedenen Vorstellungen davon, was „Form“ sein und werden kann. Dabei versteht sich „Form“ nicht allein als sichtbare Gestalt. Sie kann sich verändern, fragmentieren, verschieben oder ganz verschwinden und dadurch neue Darstellungsmöglichkeiten eröffnen. Die eingereichten Arbeiten der 97 Künst­lerIn­nen repräsentieren ein breites Spektrum zeitgenössischer Druckgrafik und machen sichtbar, wie unterschiedlich auf ein gemeinsames Thema reagiert werden kann. (zu besichtigen bis zum 17. Ja­nuar 2027, Mi–Fr: 10–17 Uhr, Sa+So: 11–17 Uhr, Eintritt zur Eröffnung frei, sonst 8 / 4 €)

El Perro Andaluz - Ensemble für aktuelle Musik

Das Ensemble bei einem Konzert auf einer großen Bühne auf deren hintergrund ein abstraktes Bild projeziert wird
El Perro Andaluz bei einem Konzert in der Schaubühne Lindenfels, Foto: © Ensemble

El Perro Andaluz - Ensemble für aktuelle Musik


Stadtbibliothek, Oberlichtsaal, Wilhelm-Leusch­ner-Platz 10-11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

El Perro Andaluz aus Dresden gehört zu den vielseitigsten Ensembles für zeitgenössische Musik und Performance in Deutschland. In der Stadtbibliothek sind die Mu­si­kerIn­nen mit ihrem Programm „Tieftöner“ zu Gast. Die Hauptrolle spielt darin ein sehr junges Ins­tru­ment - das Lupophon, eine neuentwickelte Bassoboe. Es ist der Versuch, ein bisher fehlendes Instrument der Oboenfamilie im Bassregister zu entwickeln. Naturgemäß gibt es für dieses neue Instrument noch keine Musikstücke. Und so erklingen eigens geschriebene Werke zeitgenössischer Kom­po­nis­tIn­nen - Uraufführungen, die ein völlig neues Klangerlebnis versprechen. (Eintritt frei)

Piano Improvisation mit Robert Herrmann

Piano Improvisation mit Robert Herrmann


Das Gegenteil von Leerstand, Karl-Liebknecht-Straße 22

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Robert Herrmann wuchs in einer Musikerfamilie auf und begann schon im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspiel. Nach dem Abitur studierte er an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater Jazzpiano bei Richie Beirach. Als Musiker engagiert er sich in vielfältigen Projekten. So war er 2005 Mitgründer der bekannten Kulturkneipe „Horns Erben“ und ist Initiator der beliebten Konzerte am Bachdenkmal. Heute spielt er Improvisationen, die visuelle Eindrücke und Klang verbinden: „Klänge werden zu Farben, Melodien zu Linien, Harmonien zu Räumen. Im Augenblick des Spielens entstehen musikalische Bil­der - flüchtig, unmittelbar, unwiederholbar“. (Ein­tritt auf Spen­den­basis)

Heilig ist nur der Schein

Heilig ist nur der Schein


Das Gegenteil von Leerstand, Karl-Lieb­knecht-Straße 22

von: LEIPZIG eintrittsfrei

In diesem Kammerspiel mit dem Knalltheater verhandeln zwei ältere Herren darüber, wie sich ihr Leben verändern würde, wenn sie im Lotto gewinnen würden. Und dann ... "war da plötzlich ganz viel Geld." Mit etlichen Abstechern in die eigene Lebenserfahrung, gehörten Erzählungen und philosophischen Ansichten knallen sich beide Männer ihren Pessimismus um die Ohren. Getragen werden die beiden Charaktere von der Kabarettlegende Burkhard Damrau und dem Schauspieler Matthias Avemarg, die man in ihrer gelebten Belanglosigkeit, ihrem Scheitern und blumigen Träumen einfach mögen muss. (Ein­tritt auf Spenden­basis)

Herbstkonzert mit dem Kültür Kollektiv Chor

Herbstkonzert mit dem Kültür Kollektiv Chor


Philippuskirche, Aurelien­straße 54

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Der „KüKo Chor“ ist eine Initiative des Kültür Kollektiv Leipzig e. V. und möchte musikalische Brücken zwischen den verschiedenen Kulturen schlagen. Das Ensemble präsentiert mehrstimmige Lieder (Video) aus Anatolien, Mesopotamien, dem Balkan und dem Kaukasus. Das Publikum in der Philippuskirche kann sich auf eine facettenreiche, musikalische Reise mit Volksliedern verschiedener Kulturen freuen, die von einer Vielzahl an Instrumenten begleitet werden. Jedes Lied erzählt seine eigene Geschichte und spiegelt die Schönheit der globalen Musiktraditionen wider. (Eintritt frei)

Sonntagsführung durch die Deutsche National­biblio­thek

Blick in den historischen Lesesaal mit seinen originalen Holztischen und -stühlen und Bücherregalen bis zur Decke
Der historische Lesesaal der Geisteswissenschaften, Foto: DNB / Tina Bode

Sonntagsführung durch die Deutsche National­biblio­thek


Treff: Bibliotheksfoyer, Deutsche Nationalbibliothek, Deutscher Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Am Gründungsstandort Leipzig treffen Geschichte, Gegenwart und Zukunft von Deutschlands größter Archivbibliothek aufeinander. Bei einem informativen Rundgang durch das denkmalgeschützte Bibliotheksgebäude und den modernen Erweiterungsbau erfahren die Teil­ne­merIn­nen, warum die Deutsche Nationalbibliothek diesen Namen trägt – und was sie von anderen Bibliotheken unterscheidet. Außerdem können sie die Sammlungen entdecken, mehr über der Aufgaben erfahren und einen Ort erkunden, an dem Wissen bewahrt und lebendig gehalten wird. (Teil­nahme kosten­los)

Theatertag: Bernarda Albas Haus

Theatertag: Bernarda Albas Haus


Schauspiel Leipzig, Große Bühne, Bose­straße 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Nachdem ihr Mann unter die Erde gebracht ist, verhängt Bernarda Alba eine achtjährige Trauerzeit über ihr Haus voller Frauen und schließt die Tür zu. Begegnungen und Begierden ihrer fünf Töchter werden unterbunden, das Dorfleben wird aus dem Haus ausgesperrt. In dem geschlossenen System wächst die Gier nach Sinnlichkeit, Liebe, Berührung und Freiheit, wird immer bedrohlicher und kompromissloser. Regisseurin Salome Schneebeli und ihr Team widmen sich dem letzten und wohl radikalsten Theaterstück von Federico García Lorca in einer choreographischen Inszenierung auf der Großen Bühne. (zum Theatertag alle Karten auf allen Plätzen 13 €)

Julius Forster

Julius Forster


Besser Leben, Holbein­­­straße 2

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Als Frontmann der Leipziger Band Hotel Rimini verbindet Julius Forster deutschen Indie-Pop mit Chanson, Kammermusik und feiner Poesie. Forster schreibt und singt die Texte der Band. Neben der Musik arbeitet er auch als Schauspieler im Theater sowie für Film und Fernsehen. So hat er mit Hotel Rimini gerade eine Tournee über die Festivals das Landes beendet und steht aktuell in dem Theaterstück „Das Vermächtnis“ auf der Bühne des Schauspiel Leipzig. In der Kiezbar Besser Leben besteht heute die Möglichkeit, den vielseitigen Künstler einmal solo und im gemühtlichen, kleinen Rahmen von „Suppe & Musik“ zu erleben. (Spen­den­emp­feh­lung 8-10 €)

Führung: Leipziger Freiheit - von Privilegen, Aufbruch und Protest

Ein Raum voller Transparente und einer Gruppe von lebensgroßen Puppen in Polizeiuniform
Blick in die Ausstellung „Moderne Zeiten“, © SGM, Foto: Markus Scholz

Führung: Leipziger Freiheit - von Privilegen, Aufbruch und Protest


Altes Rathaus, Markt 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur bietet in Leipzig unter anderem den Studiengang Museologie an. Darin werden die Studierenden in die Vielschichtigkeit der Museumsarbeit eingeführt. Eine Möglichkeit, sich bei Führungen praktisch auszuprobieren, ist die NEW­COMER-Reihe des Stadtgeschichtlichen Museums. Mit Maurice Krümmel können Interessierte der Frage nachgehen, wie frei das Leben in Leipzig, das ja als Stadt der Freiheit gilt, tatsächlich war. Er folgt bei seinem Rundgang durch die Dauerausstellung im Alten Rathaus den Spuren von Handelsprivilegien, geistigem Aufbruch, gesellschaftlichen Umbrüchen und politischem Protest und zeigt, wie unterschiedlich Freiheit in Leipzig erfahren, begrenzt und erkämpft wurde. (Teil­nahme kosten­los)

NAHaufnahme: Die Magie der Musikstadt

In einem Ausstellungsraum wird ein Gemälde von Bach präsentiert.
Blick in die Dauerausstellung im Alten Rathaus, Foto: PUNCTUM, Alexander Schmidt, © SGM

NAHaufnahme: Die Magie der Musikstadt


Altes Rathaus, Markt 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Der Ruf Leipzigs als Musikstadt entsteht aus seiner großen Musikgeschichte, authentischen Orten und einem lebendigen Musikleben. Dazu gehört auch das Alte Rat­haus - hier spielten die ersten städtischen Musiker, hier unterschrieb Thomaskantor Johann Sebastian Bach seinen Arbeitsvertrag. Die Abteilung „Musikstadt“ erzählt von traditionsreichen Ensembles wie dem Thomanerchor oder dem Gewandhausorchester. Bei dieser Führung mit Kerstin Sieblist, Kuratorin für Musik- und Theatergeschichte, können Interessierte Exponate von Felix Mendelssohn Bartholdy über Clara Schumann bis zur Band „Die Prinzen“ entdecken, die vom Wirken vieler Mu­si­kerIn­nen in der Stadt zeugen. (Teil­nahme 3 €, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 9651340 er­beten)

Künstlergespräch mit Maria und Vlado Ondrej

In einem Ausstellungsraum hängen Gemälde und Grafiken an weißen Wänden. In einer Ecke sind auch Bilder auf einem Monitor zu sehen.
Ausstellungsansicht von „South Africa und Leipzig“, Foto: © Mena Liebhold

Künstlergespräch mit Maria und Vlado Ondrej


MÄDLER ART FORUM, Mädler-Pas­sage, Grimmaische Straße 2-4

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die aktuelle Ausstellung im MÄDLER ART FORUM zeigt Arbeiten, die bei Begegnungen von 20 süd­afri­kani­schen und Leipziger Künst­lerIn­nen entstanden sind. Für jeweils drei Monate kamen sie nach Leipzig oder Johannesburg und arbeiteten mit Kol­le­gIn­nen vor Ort zusammen. Heute sind Maria und Vlado Ondrej zu Gast und sprechen über ihre Erfahrungen mit dem Austauschprojekt. Um das Projekt überhaupt möglich zu machen, stellten sie ihre Druckwerkstatt in Leipzig für die Teil­neh­merIn­nen zur Verfügung. Sie haben die Höhen und Tiefen der südafrikanischen Gäste begleitet, die „South Africa und Leipzig“ mit Leben gefüllt haben. (Ein­tritt frei, Anmeldung per E-Mail er­beten)

Führung: Die Musikbibliothek Peters - ein Schatz für Leipzig

Führung: Die Musikbibliothek Peters - ein Schatz für Leipzig


Stadtbibliothek, Treffpunkt: Foyer im EG, Wilhelm-Leusch­ner-Platz 10-11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

An vielen Orten Leipzigs hat Henri Hinrichsen, jüdischer Musikverleger und Stifter, seine Spuren hinterlassen. In der Stadtbibliothek wird die Musikbibliothek Peters bewahrt. 1893 gegründet, verdankt sie ihre Existenz, Größe und Qualität dem Engagement von Henri Hinrichsen und seinem Onkel Max Abraham. Sie war die erste öffentliche und kostenlos zugängliche musikalische Spezialbibliothek Deutschlands. Bedeutende Handschriften, seltene Drucke, zahlreiche Kupferstiche und eine einzigartige Librettosammlung sind nur Teile einer Musikbibliothek, die ihresgleichen sucht. Neugierige können heute einen Blick in die Sammlung werfen, die sich sonst hinter verschlossenen Türen befindet. (Teil­nahme kosten­los)

Konzertreihe „Hört, hört! Schätze der Musik­bi­blio­thek Peters“

Konzertreihe „Hört, hört! Schätze der Musik­bi­blio­thek Peters“


Stadtbibliothek, Oberlichtsaal, Wilhelm-Leusch­ner-Platz 10-11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das Niels Gade Chamber Orchestra lädt im Rahmen von „Ta­che­les - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen“ dazu ein, zwei faszinierende jüdische Komponisten neu zu entdecken. Deren Musik ist Teil der Musikbibliothek Peters und steht heute viel zu selten auf den Konzertprogrammen. Anton Rubinstein war im 19. Jahr­hun­dert einer der berühmtesten Pianisten Europas und prägte das russische Musikleben. Sein Streichquartett in f-Moll begeistert mit leidenschaftlichen Melodien und romantischer Klangfülle. Erwin Schulhoff hingegen gehörte zu den innovativsten Komponisten des frühen 20. Jahr­hun­derts. Sein Divertimento op. 14 verbindet Witz, tänzerische Leichtigkeit und moderne Klangfarben. Eingerahmt werden diese Werke von zwei Stücken Felix Mendelssohn Bartholdys. (Ein­tritt frei)

Premiere: Das Licht der Welt

Premiere: Das Licht der Welt


Schauspiel Leipzig, Foyer 1, Bose­str. 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Sie leben, lieben, streiten, kämpfen: In einem Klimaprotestcamp treffen mehrere junge Menschen aufeinander. „Rabe“ stößt neu zu der eingeschworenen Gruppe, die neben der Vorbereitung auf den Ernstfall auch alternative Formen des Zusammenlebens erprobt. Privates und Politisches sind bekanntlich nicht voneinander zu trennen. Im Stück unter der Regie von Yves Hinrichs muss auch Rabe dies erfahren und eine Entscheidung treffen. (Karte 5 €)

Komplizen

Komplizen


Das Gegenteil von Leerstand, Karl-Liebknecht-Straße 22

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Komplizen spielen - im weitesten Sinne - melancholischen Pop, eine elegante Verschmelzung der Stile und Einflüsse, die von Mu­si­kerIn­nen mitgebracht werden. New Orleans Jazz, Experimental Rock, Soul, ... Ellen Bonte singt dazu mit markanter Stimme Lieder, die sich trotzig gegen das Vereinfachen auflehnen und dennoch dem Pop hingeben (Video). In den Texten geht es um Unruhe, Abschied und die Schönheit des Scheiterns. Wie im Zwiegespräch befragt die Band in ihren Songs subtil moderne Konflikte und Zwänge. Ihr Fazit: Die heutige Welt lässt uns nicht den Luxus, pessimistisch zu sein. (Ein­tritt auf Spenden­basis)

Notenspur-Nacht der Hausmusik

Eine Frau und ein Mann sitzen in einem Dachzimmer und spielen für Publikum, das auf Sthlen sitzt, Gitarre.
Hausmusik im Wohnzimmer. Foto: Daniel Reiche, © Notenspur Leipzig e.V.

Notenspur-Nacht der Hausmusik


verschiedene Orte in Leipzig

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Unter dem Titel „Musik wohnt unter uns und verbindet uns, indem wir sie miteinander teilen“ veranstaltet der Verein Notenspur Leipzig auch in diesem Jahr die Nacht der Hausmusik. Seit 2015 hat sich die Veranstaltung zum deutschlandweit größten Hausmusikereignis entwickelt. Private Gast­ge­berIn­nen öffnen ihre Türen für Musizierende, Freunde und Fremde, um gemeinsam Musik zu hören, zu spielen und zu genießen. Interessierte finden auf dieser Seite demnächst eine Übersicht aller Veranstaltungen mit der Möglichkeit, sich anzumelden. (alle Konzerte beginnen um 19 Uhr, Eintritt frei, Anmeldung nötig)

Le Clûb - Talente-Show mit Wenzel Banneyer und Gästen

Auf einer Bühne vor einer Band steht ein Moderator in einem gelben Anzug.
Wenzel Banneyer mit Gästen, hier mit Hotel Rimini, Foto: © Schauspiel Leipzig

Le Clûb - Talente-Show mit Wenzel Banneyer und Gästen


Schauspiel Leipzig, Diskothek, Bose­straße / Ecke Dittrichring

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Zu seiner Show lädt Wenzel Banneyer, Ensemblemitglied des Schauspiel Leipzig und bekannt für seine lässig-unter­halt­same Moderation, „local heroes“ ein. Diese können für 10 Mi­nu­ten zeigen, was sie draufhaben. Ein Abend mit tollen Menschen, schrägen Typen und erstaunlichen Entdeckungen. Ob Zauberei, Tanz, Musik, Poetry-Slam­ming, Stand-up-Comedy, Sit-down-Tragedy oder einfach eine Nummer, die schon immer mal gezeigt werden muss­te — hier ist die Chance. Geguckt wird, was auf den Tisch kommt. (Kar­te 5 €)

15 Jahre chorbeau - Requiem von Gabriel Fauré

Ein Chor tritt in einer Kirchenruine auf
Der deutsch-französische Chor chorbeau bei einem Konzert in der Kirchenruine Wa­chau, Foto: © Edmund Zuber

15 Jahre chorbeau - Requiem von Gabriel Fauré


Philippuskirche, Aurelien­straße 54

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres wird es noch einmal festlich: Der deutsch-französische Chor chorbeau führt eines der bedeutendsten Werke der französischen Chormusik auf - das Requiem von Gabriel Fauré. Fauré zählt zu den wichtigsten Vertretern der französischen Spätromantik. Im Jubiläumskonzert bringen der Chor sein Requiem in einen Dialog mit Werken von Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms und Lili Boulanger. Unterstützt wird das Ensemble von Laurenzia Kampa (Sopran), Elie Valdenaire (Bariton), Josua Velten (Orgel) und einem Orchester aus jungen Leipziger Mu­si­kerIn­nen. Die Leitung übernimmt Maximilian Rank. (Ein­tritt frei, Spende er­beten)

Der durstige Pegasus EXTRA mit Volly Tanner

Der durstige Pegasus EXTRA mit Volly Tanner


Moritzbastei, Kurt-Masur-Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Volly Tanner gilt als Urgestein der Leipziger Literaturszene. Doch sein letztes Buch erschien vor 12 Jah­ren. Danach zog sich der Autor, Journalist und Sänger zurück. Irgendwann begann es in ihm aber wieder zu vibrieren, seine Gedanken brauchten ein Ventil und das ist glücklichwerweise Literatur. Im Oktober erscheint der Erzählband „Narr unter Nattern“. Volly Tanner ist ein Suchender: „in einem Moment tiefster Zweifel, angestoßen vom großen schwarzen Hund ... findet Wärme und Intelligenz, Philosophie und Humor und die Weisheit anderer, denen er Fragen stellen kann“. Und Tanner liest auch wieder. Er macht sich Gedanken, entert ihm geöffnete Bühnen, fordert Würde und Freundlichkeit ein und singt vielleicht sogar ein Lied dazu. (Ein­tritt frei)

Mitmachangebot: Kreatives Papier­schöpfen - Winter-Spezial

Mitmachangebot: Kreatives Papier­schöpfen - Winter-Spezial


Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Museumskabinett, Deutscher Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Altes Papier gehört in den Müll? Von wegen! In diesem Workshop erfahren die Teil­neh­merIn­nen, wie es zu neuem Leben erweckt und veredelt werden kann. Dabei wird gebrauchtes Papier aus der Deutschen Nationalbibliothek, in diesem Fall alte Leihscheine, verwendet. Vom Zerkleinern, Mixen bis zum Schöpfen und Trocknen: Gemeinsam und mit „Bütte“ und Schöpfsieb werden daraus individuelle Papiere. Winterliche Motive und Farben stehen im Mittelpunkt. So entstehen aus Altpapier kreative Kunstwerke, wobei verschiedene Techniken und Gestaltungsmöglichkeiten ausprobiert werden können. (Teil­nahme kostenlos, Anmeldung emp­fohlen)

Mehr als ein Märchen: 100 Jahre Werner Heiduczek und „Das verschenkte Weinen“

Auf dem Cover ist ein Birkenwäldchen zu sehen, in dem ein junger Mann Geige spielt.
Marion von Tilzer und Alexander Pensel haben „Das verschenkte Weinen“ als Hörbuch aufgenommen und führen das Märchen am Abend live auf, Cover: © BUCHFUNK

Mehr als ein Märchen: 100 Jahre Werner Heiduczek und „Das verschenkte Weinen“


Stadtbibliothek, Oberlichtsaal, Wilhelm-Leusch­ner-Platz 10-11

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Stadtbibliothek Leipzig veranstaltet mit der Leipziger Künstlerspur und Rosas Salon einen Abend zu Ehren des Schriftstellers Werner Heiduczek. Nach der Begrüßung durch Kulturbürgermeisterin Dr. Ska­di Jennicke folgt ein Podiumsgespräch mit dem Schriftsteller Clemens Meyer, Jan Emendörfer, ehemaliger Chefredakteur der LVZ und Dr. Hel­muth Markov von der Initiative Künstlerspur. Danach wird Heiduczeks autobiografischer Roman „Tod am Meer“ vorgestellt, der gerade im Mitteldeutschen Verlag in einer Neuauflage erschienen ist. Zum Abschluss führt die Komponistin und Pianistin Marion von Tilzer gemeinsam mit Julija Hartig (Geige), Ketevan Roinishvili (Cello) und dem Sprecher Alexander Pensel „Das Verschenkte Weinen“, ein Kunstmärchen des Jubilars, auf. (Ein­tritt frei)

„Falls jemand fragt, wer wir waren“ - Lesung mit Eva Kranenburg

„Falls jemand fragt, wer wir waren“ - Lesung mit Eva Kranenburg


Bibliothek Paunsdorf, Platanen­straße 37

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Als Rena spurlos verschwindet, macht sich ihre beste Freundin Tilla auf die Suche nach ihr. Doch schnell merkt sie: Nichts von dem, was Rena über sich erzählt hat, ist wahr. Um so verzweifelter Tilla nach ihrer Freundin sucht, umso klarer treten die Abgründe der noch jungen DDR hervor. Als sich die brodelnde Unzufriedenheit in der Bevölkerung schließlich im Volksaufstand des 17. Ju­ni entlädt, muss sie sich entscheiden, wie weit sie gehen will, um die Wahrheit herauszufinden. Eva Kranenburg liest aus ihrem Roman über Freundschaft und Verrat, Ideale und deren Schattenseiten. (Ein­tritt frei)

Spieglein, Spieglein, halt's Maul, wir müssen nach­denken

Spieglein, Spieglein, halt's Maul, wir müssen nach­denken


Schauspiel Leipzig, Foyer 1, Bose­str. 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Frau muss nicht die böse Stiefmutter sein, um einen Horror vor dem zu bekommen, was der Spiegel der Gesellschaft ihr täglich mitteilt. In dieser Vorstellung und in den Texten von Ada Berger und Liv Strömquist kommen Frauen zu Wort, die sich Gedanken über gesellschaftliche Erwartungen machen - schöne, hässliche, alte, junge, berühmte, ganz unbekannte, neidische, empathische, leidende, fröhliche und fragende Frauen, alle gespielt von Paulina Bittner. (Karte 5 €)

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