Mi, 14.10.

Literarischer Herbst: „Ver­wen­de deine Ju­gend!“ - 50 Jah­re Punk BRDDR

Literarischer Herbst: „Ver­wen­de deine Ju­gend!“ - 50 Jah­re Punk BRDDR


Zeitgeschichtliches Forum Leipzig, Grimmaische Straße 6

von: LEIPZIG eintrittsfrei

„Deutschland, Deutschland, alles ist vorbei“, sang die Düsseldorfer Band Mittagspause 1979. Punk, der alte Schlawiner, kümmert sich nicht darum und macht seit fünf Jahrzehnten einfach weiter. Nachdem der westdeutsche Underground in Jürgen Teipels „Verschwende deine Jugend“ breit aufgearbeitet wurde und diverse Publikationen im Osten nachzogen, erinnern sich die alternativen Szenen Ost und West dennoch merkwürdig getrennt. Dieser Abend möchte damit brechen: Mit Henryk Gericke, Sänger der Ostberliner Punkband The Leistungsleichen und Herausgeber, sowie dem Toco­tronic-Bas­sis­ten und Podcaster Jan Müller sind zwei Protagonisten der Szene im Gespräch, die zu ihren wachsten Beobachtern gehören. Denn Punk verjährt nicht. (Ein­tritt frei)

Vernissage: Queere Kunst in der DDR? Bio­grafien zwischen Under­ground und Propaganda

Foto von zwei jungen Männern vor einem modernen Haus mit glasfassade, die skeptisch zur Seite blicken
Andreas Fux: Handelszentrum Friedrichstraße, Berlin, 1985, Fotografie, Abbildung mit freundlicher Unterstützung des Künstlers und des Kunstvereins Ost

Vernissage: Queere Kunst in der DDR? Bio­grafien zwischen Under­ground und Propaganda


Galerie im Neuen Augusteum, Au­gus­tus­platz 10

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Ausstellung des Kunstverein Ost lädt dazu ein, Kunst aus der DDR neu zu lesen. Anhand der Biografien von neun KünstlerInnen und ihrer Wer­ke - Gemälde, Skulpturen, Keramiken und Foto­gra­fien - wird gezeigt, wie unterschiedlich sie mit den gesellschaftlichen Bedingungen ihrer Zeit umgingen. Homosexualität blieb in der DDR trotz schrittweiser Entkriminalisierung gesellschaftlich stigmatisiert. Nach dem Mauerfall verbesserte sich die Situation queerer Künst­lerIn­nen nicht – im Gegenteil: Viele drohten in Vergessenheit zu geraten. Erst heute wächst das allgemeine Interesse an der Kunst und Kultur der DDR ebenso wie an queeren Lebensrealitäten. (zu besichtigen bis zum 6. Fe­bruar 2027, Di–Fr: 14–18 Uhr, Sa: 11–14 Uhr, Eintritt frei)

Eröffnung der XXXVI. Leip­ziger Chopin-Tage

Eröffnung der XXXVI. Leip­ziger Chopin-Tage


Polnisches Institut, Markt 10

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Neue Leipziger Chopin-Gesellschaft feiert jährlich mit Konzerten, Klavierabenden, einem Nachwuchswettbewerb und einem festlichen Salon den großen polnischen Komponisten  Frédéric Chopin. Die inzwischen 36. Aus­gabe wird mit einem Klavierkonzert von Irina Chistiakova eröffnet. Die Pianistin und Sängerin wurde bereits im Alter von sechs Jahren in die Zentrale Musikschule Moskau aufgenommen. Später studierte sie am dortigen Konservatorium und an der Universität der Künste Berlin. Neben ihrer Konzerttätigkeit ist Irina Christiakova auch Dozentin im Fach Klavier an der HMT in Leipzig. Am Abend spielt sie Werke von Frédéric Chopin, Franz Liszt und Camille Saint-Saëns. (Ein­tritt frei)

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