Mi, 14.10.

Vernissage: Queere Kunst in der DDR? Bio­grafien zwischen Under­ground und Propaganda

Foto von zwei jungen Männern vor einem modernen Haus mit glasfassade, die skeptisch zur Seite blicken
Andreas Fux: Handelszentrum Friedrichstraße, Berlin, 1985, Fotografie, Abbildung mit freundlicher Unterstützung des Künstlers und des Kunstvereins Ost

Vernissage: Queere Kunst in der DDR? Bio­grafien zwischen Under­ground und Propaganda


Galerie im Neuen Augusteum, Au­gus­tus­platz 10

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Ausstellung des Kunstverein Ost lädt dazu ein, Kunst aus der DDR neu zu lesen. Anhand der Biografien von neun KünstlerInnen und ihrer Wer­ke - Gemälde, Skulpturen, Keramiken und Foto­gra­fien - wird gezeigt, wie unterschiedlich sie mit den gesellschaftlichen Bedingungen ihrer Zeit umgingen. Homosexualität blieb in der DDR trotz schrittweiser Entkriminalisierung gesellschaftlich stigmatisiert. Nach dem Mauerfall verbesserte sich die Situation queerer Künst­lerIn­nen nicht – im Gegenteil: Viele drohten in Vergessenheit zu geraten. Erst heute wächst das allgemeine Interesse an der Kunst und Kultur der DDR ebenso wie an queeren Lebensrealitäten. (zu besichtigen bis zum 6. Fe­bruar 2027, Di–Fr: 14–18 Uhr, Sa: 11–14 Uhr, Eintritt frei)

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