Mo, 12.10.

„Who the fuck is Malina?“ – Szenische Annäherung an Ingeborg Bachmann

Eine junge Frau liegt mit einem altmodischen Telefon neben sich auf dem Boden. Der Telefonhörer liegt auf ihren Bauch.
Charlotte Kaiser in „Who the fuck is Malina?“, Foto: © Katharina Zotter

„Who the fuck is Malina?“ – Szenische Annäherung an Ingeborg Bachmann


Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutscher Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Ingeborg Bachmann wäre in diesem Jahr 100 Jah­re alt geworden und die wichtigste Frage ihres Lebens ist noch immer nicht geklärt: Wer ist eigentlich Malina? So heißt ihr 1971 erschienener Roman, der wohl als die ungewöhnlichste Dreiecksgeschichte der deutschsprachigen Literatur gelten kann. Zugleich ist der sprachgewaltige Text eine literarische „Autobiografie, wenn auch nicht im herkömmlichen Sinne“, so die Autorin. „Who the fuck is Malina?“ von und mit der österreichischen Schauspielerin Charlotte Kaiser nimmt den Roman sowie den umfangreichen Briefwechsel Ingeborg Bachmanns mit Paul Celan und Max Frisch zum Ausgangspunkt für eine sze­nisch-thea­trale Erkundung. (Ein­tritt frei)

Philippe Sands - Friedens­preis­träger des Deutschen Buch­handels 2026 in Leipzig

Auf einem gelben Buchcover ist ein Schwarz-Weiß-Foto des freundlich lächelnden Schriftsteller zu sehen.
Ein Buch mit den Friedens­preis-Reden zu Ehren von Philippe Sands erscheint am 11.10., Abbildung: © Reclam Verlag

Philippe Sands - Friedens­preis­träger des Deutschen Buch­handels 2026 in Leipzig


Altes Rathaus, Festsaal

von: LEIPZIG eintrittsfrei

„Als eine der wichtigsten intellektuellen Stimmen unserer Zeit setzt sich der fran­zö­sisch-bri­ti­sche Jurist und Schriftsteller für Gerechtigkeit, Frieden und die beharrliche Verteidigung des Völkerrechts ein. Der Nachkomme von Holocaustüberlebenden zeigt entlang der eigenen Familiengeschichte, wie dieses Recht entstanden ist und welche Erfahrungen hinter den Tatbeständen „Genozid“ und „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ stehen.“, begründet die Jury die Auswahl für den Friedenspreis. Stephan Detjen, Frank­reich-Kor­res­pon­dent des Deutschlandradios, spricht mit Philippe Sands über dessen Leben und juristische Arbeiten, seine Bücher und den Friedenspreis. Die Schauspielerin Verena Noll liest aus Sands’ Büchern. (Ein­tritt frei, Anmeldung bis zum 10.10. per E-Mail nötig)

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