Bühne im JugenKulturKeller, Foto: Soziokulturelles Zentrum „Die VILLA“
OpenStage im JugendKulturKeller
JugendKulturKeller in der VILLA, Lessingstraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Jeden Montag kann sich hier jede/r ausprobieren und frisch geschriebene Lieder vor Publikum spielen. Ab 18.30 Uhr liegt eine Liste aus, auf der sich Auftrittswillige eintragen können. Und dann heißt es: 2 Songs - the rest is up to you ... Der beliebte Treff für MusikerInnen ist auch für das Publikum interessant. Denn es sind nicht nur talentierte Neulinge zu erleben, sondern oft auch bekannte KünstlerInnen, die auf der Bühne ihre allerneusten Songs testen. (Eintritt frei)
Die Stage Night beginnt mit zwei Studentinnen, die schon einige Bühnenerfahrung gesammelt haben. Anna Siroshtan verschmilzt klassische Klaviertradition mit lebendiger Jazz-Improvisation und hat gerade mit der Band Lyn&The Fingers den Leipziger Jazznachwuchspreis verliehen bekommen. Sonya Sytnyk singt einen Mix aus Jazztraditionen und Pop. Ende 2025 ist sie bei der „Rocky Horror Picture Show“ am Theater Erfurt aufgetreten. Nach dem Eröffnungskonzert ist die Bühne offen für alle, die sich musikalisch beteiligen wollen. (Eintritt frei)
Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig, Johannisplatz 5–11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen historischer Musikinstrumente befindet sich in Leipzig. Immer am 1. Mittwoch des Monats können BesucherInnen die Historische Ausstellung des Museums kostenlos entdecken. Unter dem Titel „Die Suche nach dem vollkommenen Klang“ bietet sie Interessenten aller Altersstufen einen Einblick in die Leipziger Musikgeschichte sowie in die vielfältige Welt der Musikinstrumente..
Ihre glücklichen ersten vier Ehejahre verbrachten Clara und Robert Schumann in dem von Friedrich August Scheidel 1838 im klassizistischen Stil errichteten Haus in der Inselstraße. An ihrem 21. Geburtstag bezogen die frisch Vermählten ihr erstes gemeinsames Domizil. Die heutige Dauerausstellung ist als Paarmuseum konzipiert und damit einzigartig in der Musikermuseumslandschaft.
Villa der GfZK mit Anbau, Foto: Hans-Christian Schink
Freier Eintritt in der GfZK
Galerie für Zeitgenössische Kunst, Karl–Tauchnitz–Str. 9–11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig ist ein Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst und ein Museum für Kunst nach 1945. Die GfZK fördert und vermittelt internationale künstlerische Beiträge in eigenen und in öffentlichen Räumen, initiiert und realisiert Kooperations- und Forschungsprojekte. Die Sammlung integriert verschiedene künstlerische Ausdrucksformen, Positionen und Generationen. An jedem Mittwoch können die aktuell fünf Ausstellungen kostenfrei besichtigt werden.
Kuratorinnenführung: Welt aus Fäden. Bildteppiche der Moderne
Kuratorinnenführung: Welt aus Fäden. Bildteppiche der Moderne
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Fäden zu spinnen und diese miteinander zu verweben, zählt zu den frühesten Kulturtechniken der Menschheit. Ebenso alt ist die Verwendung von Textilien als künstlerische Ausdrucksform. Die Kuratorin Anne Richter führt durch eine Ausstellung von mehr als fünfzig Bildteppichen und zeigt die erstaunliche ästhetische Bandbreite dieser Welt aus Fäden. Sie gibt Einblicke in die historische Entwicklung der Teppichweberei und erläutert die künstlerische Aktualität. (Eintritt: 3 €)
Vernissage: Der gemalte Atem
Aktzeichnung von Rainer Strege, 2016, Abbildung: Budde-Haus
Vernissage: Der gemalte Atem
Budde-Haus, Lützowstraße 19
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Ausstellung im Budde-Haus zeigt Malerei, Skulpturen, Fotos und Zeichnungen von 11 KünstlerInnen, die sich unter dem Namen „Treppenakt“ einmal wöchentlich mit den menschlichen Proportionen beschäftigen. Im Mittelpunkt steht bei ihnen, wie schon bei den alten Griechen, das Ideal menschlicher Schönheit. Zur Eröffnung findet eine Lesung aus „Das kleine schwarze Tier“ von Dieter Kalka statt. Das Buch mit Aktzeichnungen von Rainer Strege wurde diesem zum 70. Geburtstag gewidmet. Als musikalischer Rahmen erklingen Lieder zum Bandoneon. (Eintritt frei, Spende erbeten)
Konfrontiert mit übermächtigen Empfindungen, für die er überhaupt erst eine Sprache finden muss, wird der Internatsschüler Törleß Teil einer Clique, die mit eiskaltem Kalkül die Demütigung eines Mitschülers vorantreibt — und muss sich fragen, welche Rolle er dabei einnimmt. Im Stück nach dem Roman von Robert Musil von 1906 analysiert Regisseur Lukas Leon Krüger im Kleinen die Dynamik einer Verrohung, die wenige Jahrzehnte später in einen gesellschaftlich organisierten Sadismus münden sollte. (Karte 5 €)
Hochschule für Musik und Theater, Probesaal, Raum 304, Grassistraße 8
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Pepe Berns ist Bassist des Modern Jazz und war schon mit verschiedenen Formationen auf vielen Bühnen zu sehen. In Leipzig unterrichtet er das Fach Jazz-Bass an der HMT. Tilo Augsten lehrt ebenfalls an der Musikhochschschule und unterrichtet das Fach Komposition-Tonsatz und er kann auf eine langjährige Tätigkeit als Pianist für Tanz und Stummfilm zurückblicken. Beide improvisieren zu den Stummfilmen von Charlie Chaplin „Am Strand“ (USA 1915), Germain Dulac „Die Muschel und der Kleriker“ (Frankreich 1927) und Virgil Widrich „Copy Shop“ (Österreich 2001). (Eintritt frei)
Treff: Museumsfoyer Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Wie ein roter Faden zieht sich die Frage nach der Zukunft der Wissensspeicherung durch die Menschheitsgeschichte, denn ohne gespeichertes Wissen wären weder kulturelle noch technische Innovationen – wäre keine Zukunft – möglich. Die Ausstellung „Forget it?! Zukünfte und Geschichten der Wissensspeicherung“ unternimmt eine Zeitreise in die Vergangenheit und in eine mögliche Zukunft. Konzipiert wurde „Forget it?!“ vom Deutschen Literaturinstitut Leipzig und dem Deutschen Buch- und Schriftmuseum. (Teilnahme kostenlos)
Das Trio Tavare aus Berlin macht minimalistische Musik - langsame Songs mit spärlichen Gesangslinien und Harmonien, die sowohl an den Retro-Sound der 90er Jahre als auch an heutigen Pop erinnert (Hörprobe). Unterstützt werden sie vom Leipziger Markus Rom, der mit seinem Projekt Oh No Noh aus alltägliche Gegenständen + Elektronik ein Orchester formt (Video) und in dieser Einfachheit Poesie erzeugt. (Spendenempfehlung: 8 - 15 €)
Das Leben ist ein Karussell, das sich ständig dreht. Hier kommt jemand entgegen, da ziehen Worte vorbei, Lichter, Stimmen. An Woyzeck dreht es sich nur vorbei, das Leben. Woyzeck muss dem Doktor helfen, bei dessen medizinischen Experimenten. Jeden Morgen muss er zum Hauptmann und ihm zu Hilfe sein. Und dann gibt es noch Marie, die er liebt und mit der er ein Kind hat. Auch dort sollte er helfen. Aber egal, was er tut — es genügt nie. Schlaglichtartig reiht Büchners Drama die Stationen einer Eskalation auf und nimmt gesellschaftliche Hierarchien und Abgründe in den Fokus. (Theatertag: Alle Karten auf allen Plätzen 13 €)
Lust auf das Unbekannte? Die haben auf jeden Fall die SpielerInnen des Improtheaters All Inclusive. Denn bei bei ihnen ist jede Aufführung eine Premiere. Und das Publikum ist live dabei, wenn wieder Geschichte geschrieben ... äh … gespielt wird. Es hat die Möglichkeit, aktiv mitzubestimmen, wie es den HeldInnen auf der Bühne ergeht. Durch die Vorschläge aus dem Zuschauerraum werden Figuren, Orte oder Beziehungen zum Leben erweckt. (Karten 8 / 6 €)
Hundert KünstlerInnenateliers, vierzehn Galerien, Werkstätten, Druckereien, ein Künstlerbedarf, Theaterspielstätten, ein Kino und nicht zuletzt die gemeinnützige HALLE 14 haben sich auf dem Gelände der ehemaligen Leipziger Baumwollspinnerei angesiedelt. Am 10. Januar öffnen die Spinnerei-Galerien sowie zahlreiche Ateliers ihre Türen, präsentieren aktuelle Ausstellungen (Übersicht) und laden zu einem inspirierenden Start in das neue Kunstjahr ein. (Eintritt frei)
HALLE 14 Zentrum für zeitgenössische Kunst, Spinnereistraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Leipziger Fotografin Janine Bächle stellt ihr neues Fotobuch „Becoming Parents“ vor. In einem Gespräch mit der Leiterin der Kunstbibliothek der HALLE 14, Jenny Starick, gibt sie einen ungeschönten Einblick den Alltag ihrer jungen Familie mit allen positiven wie negativen Aspekten. Im Buch wird dieser fotografische Einblick von Gedichten, Tagebuchauszügen sowie dem Begleittext „In Flux: Die Ästhetik des Werdens“ von der Kunsthistorikerin Joanna Wolfarth ergänzt. (Eintritt frei)
Der Theaterchor geht auf das Adventssingen des Theaters der Jungen Welt zurück und wurde im Sommer 2024 gegründet. Seitdem widmen sich die SängerInnen mit viel Energie und Freude ihrem Repertoire aus Pop, Musical und Filmmusik. Am Samstag lädt das Ensemble zum Neujahrskonzert in die Philippuskirche ein. Das Publikum kann sich auf einen Abend freuen, bei dem die gemeinsame Arbeit und Leidenschaft für das Singen in besonderer Atmosphäre hörbar werden. (Eintritt frei, mit Gebeempfehlung)
Hochschule für Musik und Theater, Kammermusiksaal, Grassistr. 8
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das Niels Gade Chamber Orchestra aus jungen, internationalen MusikerInnen möchte neue Klänge entdecken und sie mit dem Publikum teilen. Ziel ist es, Werke von weniger bekannten europäischen Komponisten wiederzuentdecken. Auf dem Programm stehen der 1897 in München geborene israelische Komponist Paul Ben-Haim, Felix Mendelssohn Bartholdy, einer der bedeutendsten Musiker der Romantik, der acht Jahre seines Lebens in Leipzig verbrachte und Ernest Bloch, der 1880 in Genf geboren wurde, dessen wichtigsten Werke aber in den USA entstanden. (Eintritt frei)
Hinter Das Paradies steckt der Leipziger Musiker Florian Sievers, sonst bekannt durch seine Band Talking to Turtles. Bei seinem Soloprojekt verbindet der Singer-Songwriter melancholischen Indie-Pop mit poetischen Texten. Die Musik kommt psychedelisch-verträumt, nachdenklich und dabei unaufgeregt feierlich daher (Video). Im September 2025 erschien sein drittes Album „Überall, wo Menschen sind“, von dem beim ersten „Suppe & Musik“ im neuen Jahr sicher viel zu hören sein wird. (Spendenempfehlung 8-10 €)
Erich Loest zum 100. - Buchpräsentation & Lesung
Erich Loest zum 100. - Buchpräsentation & Lesung
Mediencampus Villa Ida, Poetenweg 28
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig lädt zur Präsentation des Buches „Rost war die Farbe der Zeit“ von Linde Rotta ein. Im Gespräch mit dem Künstler Reinhard Minkewitz berichtet die Autorin und Lebensgefährtin Erich Loests von der Entstehung des Bildes „Aufrecht stehen“. Erich Loest sah es als Antwort auf Tübkes Auftragswerk für die Universität Leipzig „Arbeiterklasse und Intelligenz“. Es sollte nicht nur das Wirken der „herrschenden Klassen“ gezeigt werden, sondern vor allem deren Opfer. Moderation: Andreas Platthaus, FAZ (Eintritt frei, Anmeldung bis zum 07.01. per E-Mail erbeten)
Das media.lab im Werk 2 startet 2026 einen Lesesalon mit dem Ziel, aktuelle politische Entwicklungen besser verstehen und einordnen zu können. Das erste Buch ist „Der neue faschistische Körper“ von Dagmar Herzog. Darin geht die Autorin der Frage nach, was, neben Angst und Unzufriedenheit, rechte Bewegungen heute so attraktiv macht. Zu jedem Treffen wird ein gemeinsam ausgesuchter Textabschnitt gelesen. Im Mittelpunkt steht nicht die wissenschftliche Analyse, sondern der Austausch über das Gelesene. (Eintritt frei)
Hauptdarstellerin erkrankt? Wenn alle Stricke reißen, rettet er den Abend: Der Universalschauspieler! Er beherrscht über 100 Rollen und setzt sich sofort ins Taxi, um die möglichst exakte Kopie eines Anderen zu werden. Felix Krakaus berstend komischer und abgrundtief trauriger Monolog wird für Tilo Krügel und Denis Petković Ausgangspunkt für ihr szenisches Projekt und einer Reflexion über das Theater, das Leben und den ganzen Rest. (Karte 5 €)
Die Kooperation der HMT mit dem Jazzclub Leipzig geht in die nächste Runde. Opener ist diesmal Dominik Gershkovich. Der junge Leipziger Pianist, Komponist und Sänger hat sich in der Jazzszene schon einen Namen gemacht. Er studiert Jazz und Pop an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig und leitet das Gershkovich Trio, das präzise Kompositionen mit improvisatorischer Freiheit verbindet. Nach dem Eröffnungskonzert ist die Bühne offen für alle, die sich musikalisch einbringen wollen. (Eintritt frei)
Ansprechbar - der Intendant der Oper Leipzig im Gespräch
Ansprechbar - der Intendant der Oper Leipzig im Gespräch
Oper Leipzig, Konzertfoyer, Augustusplatz 12
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Der Intendant Tobias Wolff hat die drei GewinnerInnen des des VII. Internationalen Richard-Wagner-Wettbewerbs in Leipzig zu Gast. Mit den SängerInnen und MusikerInnen spricht er über ihren Weg zu diesem Wettbewerb, ihre künstlerischen Prägungen, die Bedeutung Richard Wagners für ihre Arbeit sowie über Herausforderungen am Beginn einer professionellen Laufbahn. Danach gibt es Raum für Fragen und Austausch mit dem Publikum. (Eintritt frei, das Preisträgerkonzert findet davor 18 Uhr ebenfalls im Konzertfoyer statt, Karten 10 €)
Bei dieser Veranstaltungsreihe werden musikalische Themen von Hagen Kunze anregend und vergnüglich besprochen und durch Musikbeispiele am Klavier ergänzt. Der Publizist, Musikjournalist und Dramaturg ist Autor von mehreren Büchern z.B. über den Thomanerchor oder die Musikgeschichte Leipzigs. Das Thema des heutigen Nachmittags ist: Zwei Sätze für die Ewigkeit - Franz Schuberts „Unvollendete“. (Eintritt frei, Reservierung erbeten)
Kuratorinnenführung: Grafik im Fokus - Francisco de Goya
Kuratorinnenführung: Grafik im Fokus - Francisco de Goya
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
In der neuen Folge der Reihe „Grafik im Fokus“ werden Werke des spanischen Künstlers Francisco de Goya vorgestellt. Als erfolgreicher Hofmaler, Porträtist und Akademiedirektor in Madrid war er auch ein leidenschaftlicher Grafiker. Aktuell werden sein Zyklus „Los Disparates“ (Die Torheiten) sowie Radierungen präsentiert. Die Kuratorin Jeannette Stoschek zeigt in Goyas Grafiken eine Welt voller Tollheiten, Torheiten und Absurditäten - Bilder, die kunstvoll sind und gleichzeitig rätselhaft bleiben. (Teilnahme kostenfrei)
Cécile Chaminade: Klänge einer vergessenen großen Komponistin
Cécile Chaminade 1913, via Wikimedia, FotografIn unbekannt, Abbildung gemeinfrei
Cécile Chaminade: Klänge einer vergessenen großen Komponistin
Hochschule für Musik und Theater, Musiksalon, Dittrichring 21
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Cécile Chaminade (1857–1944) schrieb nicht nur virtuose Klavierstücke, sondern auch Kammermusik, Orchesterwerke, Opern und über 100 Lieder. Ihre Musik begeisterte ein breites Publikum in Europa und Amerika. Sie tourte als Pianistin, dirigierte eigene Werke und wurde zur ersten Frau, die den französischen Verdienstorden erhielt. Im Rahmen der deutsch-französischen Wochen bringen Studierende der HMT Leipzig unter der Leitung der Dirigentin und Pianistin Eva Meitner ihre Musik zurück auf die Bühne. (Eintritt frei)
Ausstellung: Robotron. Code und Utopie - KünstlerInnengespräch
Sandra Schäfer: Where Gravity Fades, 2025, Installationsansicht: Alexandra Ivanciu
Ausstellung: Robotron. Code und Utopie - KünstlerInnengespräch
GfZK Auditorium, Karl–Tauchnitz–Straße 9–11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Sandra Schäfers Videoarbeit „Where Gravity Fades“ ist derzeit in der Ausstellung Robotron. Code und Utopie zu sehen. Mit Clemens von Wedemeyer stellt sie ihre Arbeit vor und spricht über ihre künstlerische Tätigkeit. In Film, Fotografie und Forschung setzt sie sich mit der Entstehung von städtischen und regionalen Räumen, Geschichte und der Rolle von Bildern auseinander. Clemens von Wedemeyer ist Künstler und leitet die Klasse für Expanded Cinema an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. (Eintritt frei)
Konfrontiert mit übermächtigen Empfindungen, für die er überhaupt erst eine Sprache finden muss, wird der Internatsschüler Törleß Teil einer Clique, die mit eiskaltem Kalkül die Demütigung eines Mitschülers vorantreibt — und muss sich fragen, welche Rolle er dabei einnimmt. Im Stück nach dem Roman von Robert Musil von 1906 analysiert Regisseur Lukas Leon Krüger im Kleinen die Dynamik einer Verrohung, die wenige Jahrzehnte später in einen gesellschaftlich organisierten Sadismus münden sollte. (Karte 5 €)
Zur ersten Songwerkstatt des neuen Jahres im Horns Erben spielen gleich zehn Studierende und AbsolventInnen der Leipziger Hochschule für Musik und Theater ihre frisch geschriebenen Songs: Clemens Bigge, Valentin Kuhn, Daniel Seip, Leonor Resende, Alexandra Schedel, Elmar Kühn, Tjark Schönball, Barbara Greulich, Johann Balle und Nora Lyn Handschuh. Begleitet werden sie von der vierköpfigen Songwerkstattband aus Deniz Yekebas (Gitarre), Emmanuel Walter (Piano), lulian Dedu (Bass) und Valentin Steinle (Drums). (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Das Sammeln von Objekten, die zum Leben und Werk eines Schriftstellers gehören, vor allem Handschriften und wertvolle Drucke, gehörte im 19. Jahrhundert zur bürgerlichen Kultur. Goethe nahm dabei eine Sonderstellung ein. Das 100. Gründungsjubiläum der Leipziger Goethe-Gesellschaft ist Anlass für die neue Ausstellung in der Universitätsbibliothek Leipzig. Bei der Führung mit Kuratorin Dr. Katrin Löffler werden Fragen rund um das Sammeln von Nachlässen und berühmter Handschriften beantwortet sowie zum Stellenwert von Literatur, der sich auch im Sammeln zeigt. (Teilnahme kostenlos)
MÄDLER ART FORUM, Mädler-Passage, Grimmaische Straße 2-4
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Ausstellung von Quint Buchholz zeigt Bilder zwischen Realismus und Magie. Der lärmenden Welt, der sich ständig überholenden und oft bedrohlichen Gegenwart hält der Münchner Maler, Illustrator und Autor seine Werke voller Poesie, zärtlichem Witz, Schönheit und Ruhe entgegen. Bei aller malerischen Präzision bleiben die Motive und Geschichten, die zu sehen sind, offen. Sie wollen weitererzählt werden. Auf über 70 Originalen lässt sich das im MÄDLER ART FORUM erfahren und bestaunen. Quint Buchholz ist zur Eröffnung anwesend. (zu besichtigen bis zum 01.08., Mi-Sa: 14-18 Uhr, Eintritt frei)
Vernissage: Raumgefüge
Plakat: Galerie Koenitz
Vernissage: Raumgefüge
HVB Kunst Raum, Ratsfreischulstr. 5 (Zugang über Markgrafenstraße)
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die neue Ausstellung der Galerie Koenitz zeigt klein- und großformatige Malereien von Anna-Maria Kursawe. Ihre Werke verbinden Raum und abstrakte Flächen, zeigen konkrete wie fiktionale Architektur, Innenansichten und urbane Orte. Es sind fließende, vieldeutige Räume zu sehen, die gleichermaßen Beweglichkeit und die Anonymität moderner Lebensräume reflektieren. (zu besichtigen bis zum 26.03.2026, Di-Do: 14–18 Uhr, Eintritt frei)
Luna Haser „Not Exactly You“
Luna Haser: Ohne Titel (Ausschnitt), Acryl und Buntstift auf Leinwand, 2025
Luna Haser „Not Exactly You“
Salon Similde, Simildenstraße 9
von: LEIPZIG eintrittsfrei
In ihrer Ausstellung präsentiert Luna Haser aktuelle Arbeiten, die sich mit Nähe, Distanz und den Momenten des Dazwischen beschäftigen. Ihre Malerei zeigt Begegnungen in einer feinen Balance aus Vorsicht, Unsicherheit und kleinen Berührungen. „Not Exactly You“ lädt dazu ein, das Aufeinandertreffen von Menschen als tastenden Prozess zu erleben – zwischen Annäherung und Verfehlung, zwischen Nähe und Distanz. Die Schau ist nur an diesem Abend zu sehen. (Eintritt frei)
Suna Vento
Suna Vento, Foto: bloona
Suna Vento
Bar & Späti Makan, Wurzner Straße 3
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Suna Vento, ein brandneues Projekt aus Leipzig, hat im letzten Jahr erfolgreich erste Konzerte gespielt. Die Musik der vier gestandenen MusikerInnen ist eine Reise zwischen Weltmusik und Jazz. Beziehungsweise verbindet sie diese beiden Richtungen (Profil & Hörproben auf Instagram). In der Spätibar Makan gibt es atmosphärische Klänge, von der E-Gitarre Tal Sandmans bis zur Violine von Eric Sacher, mit viel Raum für freie Improvisation zu hören. (Spende erbeten)
Vernissage: „&weiter“ - Grafik und Malerei von Rita und Janek Barwitzki
Vernissage: „&weiter“ - Grafik und Malerei von Rita und Janek Barwitzki
ars avanti Kunstraum, Alte Handelsschule, Gießerstraße 75
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Malerei und Grafik treten in einen lebendigen Dialog. Rita Barwitzki und Janek Barwitzki begegnen einander im spontanen Tun, im offenen Prozess des Entstehens. Ihre Arbeiten sind im Austausch – als Reaktion, als Resonanz, als gemeinsames Suchen nach Form und Farbe. In kraftvollen Gesten entfalten sich Bildräume voller Vielfalt und Bewegung. „&weiter“ lädt ein, das Miteinander-Sein zweier Generationen zu spüren – in der Kunst, im Leben, im Moment des Schaffens. (zu besichtigen bis zum 06.02.2026, geöffnet Mo-Do: 9-11.30 Uhr, Fr+Sa 15-18 Uhr, Eintritt frei)
Führung: Ein bunter Strauß – Die Sammlungen der Abteilung Botanik
Führung: Ein bunter Strauß – Die Sammlungen der Abteilung Botanik
Naturkundemuseum Leipzig, Lortzingstraße 3
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Botanik ist mehr als nur Grün – sie ist ein bunter Strauß aus Vielfalt, Menschen und Geschichten. Die aktuelle Wechselausstellung präsentiert die reichhaltige botanische Sammlung des Museums: von Algen über Moose, Pilze, Samen und Früchte bis hin zu Hölzern. Sie erzählt von den Menschen, die gesammelt und geforscht haben – Frauen, Männer, PrivatsammlerInnen oder Profis – und ihrer ganz unterschiedlichen Motivation. (Teilnahme: 2 €, Anmeldung unter 0341 98221-0 nötig)
Die Stadtbibliothek rückt mit der Konzertreihe im Rahmen von „Leipzig feiert Tacheles“ eine ihrer bedeutendsten Sammlungen sowie das reiche jüdische Musik- und Kulturerbe der Stadt in den Mittelpunkt. Die Musikbibliothek Peters, entstanden 1893, war als erste in Deutschland kostenlos zugänglich und ermöglichte Studierenden und Wissenschaftlern Einblick auch in schwer zugängliche Musikwerke. Beim Auftaktkonzert machen die jungen MusikerInnen des Niels Gade Chamber Orchestra selten gehörte Werke jüdischer KomponistInnen und Raritäten aus der Sammlung neu erlebbar. (Eintritt frei)
Hauptdarstellerin erkrankt? Wenn alle Stricke reißen, rettet er den Abend: Der Universalschauspieler! Er beherrscht über 100 Rollen und setzt sich sofort ins Taxi, um die möglichst exakte Kopie eines Anderen zu werden. Felix Krakaus berstend komischer und abgrundtief trauriger Monolog wird für Tilo Krügel und Denis Petković Ausgangspunkt für ihr szenisches Projekt und einer Reflexion über das Theater, das Leben und den ganzen Rest. (Karte 5 €)
Das Capa-Haus ist eine wichtigste Leipziger Erinnerungsstätte an den Nationalsozialismus und 2. Weltkrieg, aber auch an den Widerstand und die Befreiung 1945. Im April 1945 kam Robert Capa als US-amerikanischer Kriegsfotograf in die Stadt. In der Jahnallee 61, dem heutigen Capa-Haus, entstand seine weltbekannte Fotoserie „Last Man to Die“. Diese Fotos und ihre Entstehung stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „War is Over“. Die Schau ist am Sonntag zu besichtigen und es werden stündlich Kurzführungen angeboten. (Eintritt frei)
Sonntagsführung durch die Deutsche Nationalbibliothek
Der historische Lesesaal der Geisteswissenschaften, Foto: DNB / Tina Bode
Sonntagsführung durch die Deutsche Nationalbibliothek
Treff: Bibliotheksfoyer, Deutsche Nationalbibliothek, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Bei einem Rundgang durch das Gebäude in Leipzig können Interessierte erfahren, warum die Deutsche Nationalbibliothek so genannt wird und was sie von anderen Bibliotheken unterscheidet. Das denkmalgeschützte Bibliotheksgebäude in dem sich auch das Deutsche Musikarchiv befindet, wird erkundet. Dabei werden die verschiedenen alten und neuen Lesesäle, das Musikfoyer sowie das Große Sitzungszimmer mit der vollständig erhaltenen Reichsbibliothek besichtigt. (Teilnahme kostenlos)
OpenStage im JugendKulturKeller
Bühne im JugenKulturKeller, Foto: Soziokulturelles Zentrum „Die VILLA“
OpenStage im JugendKulturKeller
JugendKulturKeller in der VILLA, Lessingstraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Jeden Montag kann sich hier jede/r ausprobieren und frisch geschriebene Lieder vor Publikum spielen. Ab 18.30 Uhr liegt eine Liste aus, auf der sich Auftrittswillige eintragen können. Und dann heißt es: 2 Songs - the rest is up to you ... Der beliebte Treff für MusikerInnen ist auch für das Publikum interessant. Denn es sind nicht nur talentierte Neulinge zu erleben, sondern oft auch bekannte KünstlerInnen, die auf der Bühne ihre allerneusten Songs testen. (Eintritt frei)
Die Professoren der Hochschule für Musik und Theater Leipzig (Jazz/Popularmusik) sind auch im Januar 2026 mit ihrem traditionellen Special zu erleben. Alle Jahre wieder lädt der Jazzclub „The Profs“ ein, um diese Stage Night im Kulturhof Gohlis mit den hochkarätigen Musikern zu verbringen und zu feiern. Es spielen Johannes Enders (sax), Eric Schäfer (dr), Michael Wollny (p), Pepe Berns (b), Ralf Schrabbe (p), Werner Neumann (g), Martin Auer (tr) und Christophe Schweizer (tb). (Eintritt: Kulturbeitrag ab 3 €)
Das Schauspielinstitut „Hans Otto“ wurde 2009 gegründet. Es ging aus der Fachrichtung Schauspiel der HMT Leipzig hervor. Seit 1945 sind Generationen von SchauspielerInnen an der Hochschule ausgebildet worden und bestimmten das Gesicht der Schauspielkunst in Theater, Film und Fernsehen wesentlich mit. Fünf öffentliche Vorspiele bietet das Schauspielinstitut in diesem Studienjahr an. Unter dem Titel „BLACKBOX“, dem Namen des Großen Probesaales im Hochschulgebäude Dittrichring 21, präsentieren Studierende des 2. Studienjahres Szenen zum Thema „Antike“. (Eintritt frei, aber begrenzte Platzkapazität)
BIG BEN BOOM - die Open Stage im Ilses Erika
Ben Ebelt, aka Chris und Ben Deen, aka Benedikt, Abbildung: Tanzcafé Ilses Erika
BIG BEN BOOM - die Open Stage im Ilses Erika
Tanzcafé Ilses Erika, Bernhard-Göring-Str. 152
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Ben Deen und Ben Ebelt präsentieren einen Abend voller Musik, Lyrik, Emotion, Magie, Darstellung, Malerei, Wissensvermittlung oder was sonst noch so gezeigt wird. Alle, die was können, wollen, dürfen oder sollen, entern die Ilses Erika Bühne und legen los. Hier geht es nicht um Wettbewerb, es gibt weder Sieger noch Verlierer. Gut zu wissen, oder? Auftritswillige melden sich bitte per E-Mail an. Dauer der Performance: zehn bis fünfzehn Minuten pro Person. (Eintritt für KünstlerInnen und Publikum frei)
Führung: Hidden Places in der Nationalbibliothek
Die Deutschen Nationalbibliothek und der vierte Erweiterungsbau mit dem Deutsche Buch- und Schriftmuseum, Foto: DNB / Peter Kühne
Führung: Hidden Places in der Nationalbibliothek
Treff: Museumsfoyer Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Was gibt es Spannenderes als einen Blick hinter die Kulissen? Mit über 600 Räumen ist die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig ein Eldorado an einzigartigen Orten und Geschichten. Der Rundgang bietet einen Blick hinter die ein oder andere sonst verschlossene Tür in einer der größten Bibliotheken des Landes. Vom Keller bis ins Dachgeschoss geht es bei der rund einstündigen Tour durch ein Gebäude, das seit seiner Gründung stetig gewachsen ist und viele Geschichten zu erzählen hat. (Teilnahme kostenlos)
WERKSTATTBLICK Steingut? Steinzeug?
Vase von Lucie Rie, London vor 1978, Steinzeug, Schenkung Christa und Ulrich Philippi, Foto: Esther Hoyer
WERKSTATTBLICK Steingut? Steinzeug?
GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Johannisplatz 5-11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Keramik ist eine der ältesten Kunstformen der Menschheit und hat sich über Jahrtausende entwickelt. Als Keramik werden allgemein Gegenstände aus gebranntem Ton bezeichnet. Die Arten und ihre Verwendung im Kunsthandwerk sind vielfältig. Die Glas- und Keramikrestauratorin Ilona Faust stellt eine kleine Materialsammlung an Beispielen aus der Sammlung des Museums für Angewandte Kunst vor. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Sonderausstellung „GEFÄSS | SKULPTUR 4“ statt. (Eintritt frei)
Hochschule für Musik und Theater, Musiksalon, Dittrichring 21
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die neue Konzertreihe der HMT Leipzig „Erklingen möge es!“ widmet sich Klavierversionen berühmter Werke aus Kammermusik, Sinfonik und Oper. Sie ist Brückenschlag zu einer Epoche der Salonkultur jenseits von Radio und Streamingdiensten und gleichzeitig eine Einladung, neue Facetten an bereits bekannten Stücken in anderer, kompakter Form zu entdecken. Seunghun Shin und Caspar Frantz spielen Antonín Dvořáks Sinfonie Nr. 7 in der Fassung des Komponisten für Klavier zu vier Händen. (Eintritt frei)
Im Café Ludwig im Leipziger Hauptbahnhof liest Barbara Handke aus ihrem Roman Bernadette ändert ihr Leben. Die Hauptfigur Bernadette steckt fest, im Beruf, im Alltag, in der Liebe. Als sich die Gelegenheit ergibt, für einen Monat nach Madrid zu gehen, sagt sie kurzerhand zu und landet in einer Stadt, die alles in Bewegung bringt. Mit feinem Witz und großer Wärme erzählt die Leipziger Autorin von den kleinen und großen Wendepunkten des Lebens. Nach der Lesung findet eine Signierstunde statt. (Eintritt frei, Anmeldung per E-Mail erbeten)
Einfach mal nur fünf Minuten der Stille und dem Wind im Kornfeld lauschen. Dass uns das weiterbringen würde in dieser Welt, darüber sind sich drei Figuren in Leo Meiers Stück sehr einig. Und trotzdem: Das konstante Grundrauschen an Meinungen und Haltungen mal nur für fünf Minuten abzustellen, scheint komplizierter zu sein als anfangs angenommen. Schuld daran sind letztlich die da draußen. Denn die Hölle, das sind bekanntermaßen die Anderen. (Karte 5 €)
Drei Musiker trafen sich 2025 zufällig auf einem Festival und stellten fest, dass sie nur wenig entfernt voneinander wohnen und Bluegrass, wie auch sich gegenseitig mögen. Es folgten Auftrittsanfragen und schon waren sie die Fretless Phil Unit. Schön, wenn es so einfach geht und sich diese Unkompliziertheit auf die Konzerte überträgt (Video). Keine große Anlage, kein Schnickschnack, sondern akustische Instrumente und Leute, die diese bedienen können. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Treff: Museumsfoyer Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Wie ein roter Faden zieht sich die Frage nach der Zukunft der Wissensspeicherung durch die Menschheitsgeschichte, denn ohne gespeichertes Wissen wären weder kulturelle noch technische Innovationen – wäre keine Zukunft – möglich. Die Ausstellung „Forget it?! Zukünfte und Geschichten der Wissensspeicherung“ unternimmt eine Zeitreise in die Vergangenheit und in eine mögliche Zukunft. Konzipiert wurde „Forget it?!“ vom Deutschen Literaturinstitut Leipzig und dem Deutschen Buch- und Schriftmuseum. (Teilnahme kostenlos)
Modern – lebendig – selbstbewusst: Musiklandschaft Polen
Modern – lebendig – selbstbewusst: Musiklandschaft Polen
Polnisches Institut, Markt 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das Polnisches Institut lädt zur Filmpremiere der deutschen Fassung von „Poland - A musical self-portrait“ (Trailer) und zum Gespräch mit Regisseurin Magdalena Zięba-Schwind sowie der Filmcrew ein. Kein anderes Land in Europa hat so viele Veränderungen auf der Landkarte erlebt wie Polen. Was die die Bevölkerung stets geeint hat, war die Musik. Doch was macht polnische Musik aus? Der Film portätiert KünstlerInnen, die heute die Landschaft der klassischen Musik, der Folklore und des Jazz in Polen prägen. (Eintritt frei)
Was Katharina Pongratz, alias Kaboros, und den Liedermacher Jens-Paul Wollenberg im Geiste verbindet, ist die Hingabe zum Absurden. Das Publikum erwartet ein groteskes Singduell, das sich letztendlich als ein skurril wirkendes Ganzes entpuppt (Video). Auch wenn ab und an ein Hauch von Melancholie mitschwingt, kommen die Lieder nicht unbedingt gefällig daher. Sie sind ein literarisch-musikalischer Mix mit verrückt zeitlosen Beiträgen, die Seelen berühren und so manch festgefügte Erkenntnisse auf den Kopf stellen. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Der Freundeskreis Science Fiction e. V. präsentiert neue Kurzgeschichten, die inhaltlich auf den 1982 in der DDR erschienen Science Fiction Roman „Andymon“ zurückgehen. Weit entfernt von der klassischen Helden- und Technikverehrung, geht es darin um einen Neubeginn der Menschheit im All und eine Gesellschaft von Geschwistern. Herausgegeben von Michael Wehren enthhält der Sammelband „Andymonaden“ zwölf Texte einer neue Generation von Science Fiction AutorInnen. Der Herausgeber und eine der Autorinnen, Patricia Eckermann, sind anwesend. (Eintritt: 2 €)
Die Fotografin Stephanie Kiwitt beschäftigt sich mit Veränderungsprozessen in Sachsen-Anhalt. Das erste Buch Flächenland gleicht einer Reise bei Wind und Wetter durch unzählige kleine Orte, in denen der überwiegende Teil der Bevölkerung lebt. Das neue Buch Fortlaufend hingegen zeigt mit analytischem Blick fotografierte schwarz-weiße Fassadenausschnitte, an denen sich bauliche Veränderungen und demografischer Wandel ablesen lassen. Das Gespräch mit Stephanie Kiwitt führt Philipp Freytag, Kurator für Fotografie und Medienkunst am Museum der bildenden Künste Leipzig. (Eintritt frei, Anmeldung per E-Mail erbeten)
Besser Lesen: brasilianische und deutsche Gegenwartslyrik
Besser Lesen: brasilianische und deutsche Gegenwartslyrik
Besser Leben, Holbeinstraße 2
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Wie „eine Gebärde im Wasser“ vollzieht sich der Versuch, ein Gedicht zu übersetzen. In dieser Sammlung brasilianischer und deutscher Lyrik der Gegenwart treffen zwölf Stimmen beider Länder in Paaren aufeinander, die sich jeweils gegenseitig übersetzen. Das Originalgedicht wird durch seine fremdsprachige Variante greifbarer - es ist, als ob die Übersetzung hilft, im lyrischen Wasser Gestalten neu zu erkennen. Lesung und Gespräch mit Andra Schwarz, Jan Schaldach, Douglas Pompeu und Marit Heuß, Moderation: Jobst Welge, Institut für Romanistik der Universität Leipzig (Eintritt auf Spendenbasis)
Vernissage: Spielraum – Druckgrafiken von Christiane Werner
Vernissage: Spielraum – Druckgrafiken von Christiane Werner
Kulturhof Gohlis, Werkcafé, Eisenacher Straße 72
von: LEIPZIG eintrittsfrei
In ihrer Ausstellung zeigt Christiane Werner vielfarbige Druckgrafiken und einfarbige Linolschnitte. Ihre Arbeit ist ein Schaffensprozess zwischen Hören und Sehen, geprägt von Wahrnehmungen, bei denen sich Klang, Rhythmus und Bild verbinden. Naturbeobachtungen verwandeln sich in Formen, Zeichen und rhythmisierte Strukturen. Weitere Arbeiten greifen mit Alice im Wunderland die Geschichte der ver-rückten Welt auf, in der Gewohntes ins Wanken gerät und neue Perspektiven möglich werden. (zu besichtigen im Werkcafé, Mo-Fr: 13-19 Uhr, Eintritt frei)
Malerei & Installation von Jakob Scheidt, Justyna Janetzek und Maria Bayer
Grafik: Lukas Winkler
Malerei & Installation von Jakob Scheidt, Justyna Janetzek und Maria Bayer
Raw Lemon Gallery, Franz-Flemming-Straße 9
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Raw Lemon Gallery lädt zur Vernissage ihrer Auftaktausstellung 2026 „Nothing here is stable“ ein. In ihr wird Instabilität nicht als Thema, sondern als Methode betrachtet. Vielschichtige Malerei und räumliche Installationen von Jakob Scheidt, Justyna Janetzek und Maria Bayer widersetzen sich festen Formen, klaren Hierarchien und dauerhaften Zuständen. Material, Bild und Raum bleiben in Bewegung – sie verschieben sich, überlagern sich und ordnen sich für die Betrachter ständig neu. (zu besichtigen bis zum 07.03., Fr-Sa: 13-18 Uhr, Eintritt frei)
Die neue Veranstaltungsreihe „all local, all new“ im Noch Besser Leben unterstützt junge, lokale MusikerInnen mit dem Leipzig-Sound von morgen. Am Auftaktabend sind zu erleben: Singer-Songwriterin Feyva, die elektronische Sounds mit Soul- und Jazz-Einflüssen verbindet und mit ihrer facettenreiche Stimme, mit oder ohne Band, Musik zum Träumen (Video) und zum Tanzen auf die Bühne bringt. Dazu trägt Collin David ruhige, freundlich und nachdenklich wirkende Songs (Hörprobe) zu Gitarre oder Piano vor. (Eintritt: Spende)
Ganz im Sinne von Clara und Robert Schumann bietet das Schumann-Haus jungen Künstlern eine Bühne. In der Konzertreihe „Podium“ stellen sich regelmäßig Studierende der Hochschule für Musik und Theater vor. An diesem Abend präsentiert sich die Klavierklasse von Prof. Jacques Ammon. Der Studiengang Klavier vermittelt musikalische Grundlagen und schließt die Möglichkeit ein, frühzeitig Schwerpunkte auf spätere Berufsfelder wie Solist, Kammermusiker oder Liedbegleiter zu setzen. (Eintritt frei, Spende willkommen, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 39392191 erbeten)
Vernissage: Sentient, elsewhere - Landschaftsfotos von Tristan Müller
Tristan Müller: Sonnenaufgang an Islands Küste
Vernissage: Sentient, elsewhere - Landschaftsfotos von Tristan Müller
THE MALAMUTE Bar & Gallery, Haferkornstraße 15
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Arbeiten des Fotografen Tristan Müller entstehen auf Reisen rund um den Globus. Tristan fängt Landschaften mit filmischem Blick ein: weiches Licht, kontrollierte Farbwelten, klare Bildführung – atmosphärisch, ruhig und mit einem Hauch Melancholie der Ferne. Mit ihren Ausstellungen möchte THE MALAMUTE Bar & Gallery jungen KünstlerInnen eine Bühne geben und lädt alle herzlich ein, mit einem Blick auf die schönen Seiten der Welt das Ausstellungsjahr 2026 zu eröffnen. (Eintritt frei)
Julius Krebs kommt aus aus dem hohen Norden angereist, um zusammen mit seinem alten Leipziger Freund Finn, alias quiet figures, einen gemütlichen Konzertabend im Raum der Zeit zu veranstalten. Mit seiner Band ist Julius für verträumten Indie-Folk mit verspielter Fingerstyle-Gitarre und entspannten Fernweh-Songs über Reisen aller Art bekannt (Video). Heute tritt er im Duo mit Finn auf, teils auch mit Klavierbegleitung seines Freundes. (Eintritt: Spende)
Vom aufregenden Abenteuer über eine romantische Lovestory bis zum tief berührenden Drama kann bei SCHLICHT & ergreifend alles passieren. Und gelacht werden darf sowieso! Verrückte, liebenswerte und unheimliche Charaktere werden von den SpielerInnen spontan zum Leben erweckt. Als Inspiration dienen Vorgaben aus dem Publikum, die auf der Bühne im Nullkommanix in große Unterhaltung verwandelt werden. (Karten 8 / 6 €)
Der schwarze Hund - Depression aus dem Schatten ins Rampenlicht
Der schwarze Hund - Depression aus dem Schatten ins Rampenlicht
Ost-Passage Theater, Konradstr. 27
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Jeder vierte Mensch hat in seinem Leben Phasen mit einer diffusen Schwermut, schmerzender Antriebslosigkeit oder dem Gefühl von fehlendem Lebenssinn – kurz, eine Depression. Julia Raab und Anja Schwede zeigen in ihrem Stück, dass man lernen kann, damit zu leben. Der Weg ist lang - aber auch überraschend kreativ. Da ist zum Beispiel dieses Bild des schwarzen Hundes - immer da, Verhältnis ungeklärt. Lässt er sich für einen Spaziergang an die Leine legen? (ab 16 Jahren, Karten: 12 / 8 €, Förderpreis 15 €, Reservierung)
Stella Sommer gründete 2010 die Band Die Heiterkeit, deren einziges konstantes Mitglied sie selbst ist. Mit und ohne Band liefert sie, irgendwo zwischen Folk, Chanson und Pop (Video), scheinbar mühelos ein Album nach dem anderen ab. Mittlerweile sind es neun an der Zahl. Zuletzt erschien „Schwarze Magie", auf dem sie über die sogenannte Wirklichkeit singt. Nicht ohne zwischen den schweren Samtvorhängen, auch immer wieder ihren Witz aufblitzen zu lassen. Bei ihrem Konzert im Rahmen von „Suppe & Musik“ wird sie vom Leipziger Musiker Timm Völker begleitet. (Spendenempfehlung 8-10 €)
Der schwarze Hund - Depression aus dem Schatten ins Rampenlicht
Der schwarze Hund - Depression aus dem Schatten ins Rampenlicht
Ost-Passage Theater, Konradstr. 27
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Jeder vierte Mensch hat in seinem Leben Phasen mit einer diffusen Schwermut, schmerzender Antriebslosigkeit oder dem Gefühl von fehlendem Lebenssinn – kurz, eine Depression. Julia Raab und Anja Schwede zeigen in ihrem Stück, dass man lernen kann, damit zu leben. Der Weg ist lang - aber auch überraschend kreativ. Da ist zum Beispiel dieses Bild des schwarzen Hundes - immer da, Verhältnis ungeklärt. Lässt er sich für einen Spaziergang an die Leine legen? (ab 16 Jahren, Karten: 12 / 8 €, Förderpreis 15 €, Reservierung)
10 Fragen an das Heute - Künstlerinnengespräch mit Olivia Wenzel
Veronika Darian vom Institut für Theaterwissenschaft und Michael Braun vom Centre of Competence for Theatre haben am Abend eine besondere Autorin und Performerin zu Gast. Beide Institute der Universität Leipzig vergeben halbjährlich die Bertolt Brecht Gastprofessur an herausragende KünstlerInnen - im laufenden Semester an Olivia Wenzel. Gemeinsam sprechen sie über das szenische Projekt, dass die Gastprofessorin mit den Studierenden vorbereitet, die Arbeit mit Text und über poetische wie politische Fragen der Gegenwart. (Eintritt frei)
Etwas, worauf Eileen Mätzold und Benjamin Baumann sich immer einigen können, ist ihre Wertschätzung für Roger Willemsen, der Literatur als Sammelbecken von Erfahrungen versteht, die sich der Humanität verpflichten. Literatur sei keine schöne Kunst und kein minderbemittelter Bastard der globalen Vergnügungsindustrie, sondern mache kompetent in Fragen, die alle betreffen und verpflichtet geradezu zum Widerspruch gegen Verhältnisse, die Menschenrecht verletzen. Eileen Mätzold und Benjamin Baumann lesen aus ihren Texten und fordern das Publikum zum Mitreden auf. Musik gibt es von Toni Max Heine. (Eintritt frei)
Film- und Gesprächsreihe „Rausch und Stigma“
Die DarstellerInnen Julianne Moore (Maude Lebowski) und Jeff Bridges (Dude) beim Lebowski Fest in Los Angeles 2011, Foto: Joe Poletta via Wikimedia, Lizenz: CC BY-SA 2.0
Film- und Gesprächsreihe „Rausch und Stigma“
Luru Kino, Spinnereistraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das Universitätsklinikum Leipzig lädt regelmäßig Vertreter aus Kunst und Wissenschaft zu einem offenen Austausch über Sucht und den gesellschaftlichen Umgang damit ein. Gezeigt wird die Filmkomödie „The Big Lebowski“ von 1998 zum wilden Leben der Hauptfigur Dude (Trailer). Zwei spannende Impulse des Films sind das Bild des Cannabiskonsumenten und der Kult um den Rausch. Darüber sprechen mit dem Publikum Dr. Jakob Manthey, der an der Universität Hamburg das neue Cannabisgesetz wissenschaftlich begleitete und Dr. Susanne Rockweiler, Vorständin der Stiftung „Welt der Versuchungen“ in Erfurt. Moderation: Prof. Georg Schomerus, Universitätsklinikum Leipzig. (Eintritt frei)
Die neue Ausgabe der Reihe von HMT und Jazzclub Leipzig wird von zwei Musikern eröffnet, die Jazzschlagzeug bzw. Jazzgitarre an der Leipziger Musikhochschule studieren. Seine Leidenschaft führt Markus Lämmel von frei improvisierter Musik und Jazz über Bigbandsound bis zu Pop und Indie. Der umtriebige Joel Podolski ist Gitarrist im Jugendjazzorchester Sachsen-Anhalt und spielt darüber hinaus in eigenen Projekten modernen Jazz, aber z.B. auch Chansons von Georg Kreisler. (Eintritt frei)
Im Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig wird die Hinterlassenschaft der ehemaligen Stasi-Bezirksverwaltung Leipzig verwahrt, erschlossen und zugänglich gemacht. Insgesamt lagern im Archiv 5.736 laufende Meter Unterlagen, darunter mehr als 2,8 Millionen Karteikarten. Während der Führung erhalten die TeilnehmerInnen detaillierte Einblicke in die Struktur und Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei. Darüber hinaus wird über die heutige Nutzung der Stasi-Unterlagen informiert. (Teilnahme kostenlos, Reservierung per E-Mail oder unter 030 18665-3333 empfohlen)
Treffpunkt: Haupteingang des MdbK, Katharinenstr. 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
f/stop – Fotoszene organisiert für alle Interessierten einen Besuch der Ausstellung Membran im Museum der bildenden Künste. Darin können BesucherInnen die Architektur des Hauses durch die Arbeit von Katharina Schreiter neu zu erleben. Sie kombiniert in ihren Fotografien Schwarzweißaufnahmen von Räumen des Museums mit Selbstporträts, die durch grellfarbige Requisiten lebendig werden. Kurator Philipp Freytag führt mit Katharina Schreiter durch die Ausstellung und lädt zum Gespräch ein. (Eintritt frei, Anmeldung per E-Mail erbeten)
Spieglein, Spieglein, halt's Maul, wir müssen nachdenken
Spieglein, Spieglein, halt's Maul, wir müssen nachdenken
Schauspiel Leipzig, Foyer 1, Bosestr. 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Frau muss nicht die böse Stiefmutter sein, um einen Horror vor dem zu bekommen, was der Spiegel der Gesellschaft ihr täglich mitteilt. In dieser Vorstellung und in den Texten von Ada Berger und Liv Strömquist kommen Frauen zu Wort, die sich Gedanken über gesellschaftliche Erwartungen machen - schöne, hässliche, alte, junge, berühmte, ganz unbekannte, neidische, empathische, leidende, fröhliche und fragende Frauen, alle gespielt von Paulina Bittner. (Karte 5 € - ausverkauft)
Der Berliner Gitarrist und Sänger William Chee-Awai ist ein in Schweden geborener amerikanischer Staatsbürger mit trinidadischen Wurzeln. Entsprechend vielfältige sind die Quellen, aus denen er seine Inspiration schöpft. Die Musik kann man als groovige Variante des Folk-Rock beschreiben, die von eingängigem Gitarrenriffs durchzogen ist (Video). Dazu singt Chee-Awai mit seiner tiefen Stimme Songs, die alle kleine Geschichten erzählen. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Eine charmante Mischung aus südamerikanischen Liedern mit Jazzelementen ist der Kern der Musik von Cisco Pema (Video). In Buenos Aires geboren und seit frühester Kindheit auf der Bühne, zog es Cisco Pema nach Österreich, um dort Jazz- und Improvisationsmusik zu studieren. In Berlin startete er seine Solokarriere. Vier Alben und über hundert Konzerte in Europa und Südamerika später, sollte man die ausdrucksstarken und frischen Auftritte Cisco Pemas nicht verpassen. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Hochschule für Musik und Theater, Großer Saal, Grassistraße 8
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Hochschule für Musik und Theater begrüßt den international renommierten Bratschisten Garth Knox, der zusammen mit Viola-Studierenden und deren Professorin Pauline Sachse musizieren wird. Die Bratsche (oder Viola) wirkt auf den ersten Blick wie eine größere Violine, ist jedoch tiefer gestimmt und klingt damit dunkler. Der in Irland geborene Garth Knox wurde zum Pionier auf dem Instrument mit dem etwas altmodischen Ruf. Er erkannte die Möglichkeiten der Bratsche für die heutige Musik und hat sie ständig erweitert (Video) – auch mit elektronischen Mitteln. (Eintritt frei)
Inspiriert von Michèle Rotens „Wie Mutter sein“ und Popsongs aus den 80ern bis heute wagt das Theaterstück von Carmen Orschinski eine spielerische Annäherung an unser In-der-Welt-Sein und die Beziehung zu unseren Müttern. Es wird genauer hingeschaut: Was sind unsere individuellen, was unsere kollektiven Erfahrungen und was ist einfach nur Pop? Das Publikum ist bei diesem bunten Abend irgendwo zwischen Therapie-Couch und Konzertparty eingeladen, an der Erforschung der eigenen Identität teilzunehmen - oder es sich einfach bei einem Stück Kuchen gemütlich zu machen. (Solidarisches Preissystem: Karten 18, 14 oder 10 €)
Lesebühne Komm|Dichter
Lesebühne Komm|Dichter
HELMUT, Kohlgartenstraße 51
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Neues Jahr, neue Lesung! Im Januar kommen zwei Autorinnen zur Lesebühne in das HELMUT, die beide aus Berlin stammen: Hermine Vulturius und Jacquelin Strobel. Hat die Stadt einen Einfluss auf ihr Schreiben? Immerhin war Jacquelin Strobel sogar studentische Stadtschreiberin von Berlin. Es warten wieder neue Texte, anregende Gespräche und das eine oder andere Spendengetränk auf das Publikum. (Eintritt frei)
Stummfilm mit Orgelimprovisation: Das Cabinet des Dr. Caligari
Filmszene: Das Medium Cesare verschleppt Jane, Foto via Wikimedia, FotografIn unbekannt, gemeinfrei
Stummfilm mit Orgelimprovisation: Das Cabinet des Dr. Caligari
Hochschule für Musik und Theater, Großer Saal, Grassistraße 8
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Dr. Caligari stellt auf dem Jahrmarkt ein Medium namens Cesare aus und lässt es hellsehen. Nachdem Cesare ihm den Tod prophezeite, wird ein Mann ermordet. Caligari scheint ein Wahnsinniger zu sein, der Cesare als Mordinstrument benutzt ... Nach seiner Uraufführung 1920 wurde das Meisterwerk von Robert Wiene schnell in Berlin und im Ausland bekannt und verhalf dem deutschen Film zur künstlerischen Weltgeltung. Studierende des Kirchenmusikalischen Instituts der HMT unterlegen den frühen Horrorfilm live mit Orgelimprovisationen. (Eintritt frei)
Propsteikirche St. Trinitatis, Nonnenmühlgasse 2
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das „Leipziger Abendlob“ in der Propsteikirche lädt alle zwei Monate dazu ein, zur Ruhe zu kommen, Musik zu genießen und die Arbeitswoche geistlich ausklingen zu lassen. Dazu wird von Leipziger MusikerInnen ein Programm gestaltet und mit Textimpulsen versehen. Am heutigen Freitag tritt das Calmus Ensemble auf, das sich der Vokalmusik der Renaissance, des Barock und der Romantik verschrieben hat, aber auch neue Musik aufführt. Die Wortbeiträge kommen vom Gemeindereferenten Vinzenz Hruschka. (Eintritt frei)
Im Kellerklub des M.V.B. spielen heute Bands aus Leipzig und Berlin etwas ungewöhnliche, aber durchaus partytaugliche Musik. Rakete Tschaikowski haben sich nach irgendeinem Komponisten benannt, um gebildet zu klingen und machen instrumentalen Cowboy-Balkan-Surf-SkaPunk-Rock (Video). Einzelmeinungen, die Musik sei ganz ok, sind mit Vorsicht zu genießen. Dirty Feetz sind verwirrt und albern. Mit wilder Musik, Kostümen und Quatsch (Video) erzählen sie surreale Geschichten aus dem Leben. (Eintritt auf Spendenbasis)
Hereinspaziert! - Tag der offenen Tür im Gewandhaus
Hereinspaziert! - Tag der offenen Tür im Gewandhaus
Gewandhaus zu Leipzig, Augustusplatz 8
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die LeipzigerInnen und ihre Gäste erwartet ein buntes Programm für Groß und Klein: Sie können das Gewandhausorchester live im Großen Saal erleben, mit den Kindern Instrumente ausprobieren oder Zwergenkonzerte, Ausstellungen und Workshops besuchen. Dazu gibt es Backstage-Touren und viele Mitmachaktionen. Am Nachmittag kann Kaffee und Kuchen genossen werden und bis in den Abend hinein Loungemusik und Drinks. Eine gute Gelegenheit, das Gewandhaus und seine Menschen ganz persönlich kennenzulernen! (Eintritt frei)
Was ist jüdische Musik? Dieser Frage geht der international renommierte Gitarrist Lucian Plessner nach und interpretiert in einem Konzert jüdische Komponisten aus 1000 Jahren und unterschiedlichster Herkunft. Dabei skizziert er ihren Beitrag zur Musikkultur in aller Welt. Auf dem Programm stehen unter anderem Stücke von Salomone Rossi, Alexandre Tansman und Leonard Bernstein. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zu Austausch und Gesprächen. (Eintritt frei, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 39392191 erbeten)
Barış Manço gilt als einer der einflussreichsten Vertreter der türkischen Musik und als einer der Begründer des Anadolu Rock. Am 2. Januar wäre er 83 Jahre alt geworden. Der Leipziger Singer-Songwriter Mert Güney hat aus diesem Anlass ein Programm mit Liedern von Barış Manço zusammengestellt (Video). Diese begleitet er auf der Bağlama, einer traditionellen Laute, die in der Türkei, aber auch in der kurdischen, iranischen oder armenischen Musik verbreitet ist. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Inspiriert von Michèle Rotens „Wie Mutter sein“ und Popsongs aus den 80ern bis heute wagt das Theaterstück von Carmen Orschinski eine spielerische Annäherung an unser In-der-Welt-Sein und die Beziehung zu unseren Müttern. Es wird genauer hingeschaut: Was sind unsere individuellen, was unsere kollektiven Erfahrungen und was ist einfach nur Pop? Das Publikum ist bei diesem bunten Abend irgendwo zwischen Therapie-Couch und Konzertparty eingeladen, an der Erforschung der eigenen Identität teilzunehmen - oder es sich einfach bei einem Stück Kuchen gemütlich zu machen. (Solidarisches Preissystem: Karten 18, 14 oder 10 €)
Zu seiner Show lädt Wenzel Banneyer, Ensemblemitglied des Schauspiel Leipzig und bekannt für seine lässig-unterhaltsame Moderation, „local heroes“ ein. Diese können für 10 Minuten zeigen, was sie draufhaben. Ein Abend mit tollen Menschen, schrägen Typen und erstaunlichen Entdeckungen. Ob Zauberei, Tanz, Musik, Poetry-Slamming, Stand-up-Comedy, Sit-down-Tragedy oder einfach eine Nummer, die schon immer mal gezeigt werden musste — hier ist die Chance. Geguckt wird, was auf den Tisch kommt. (Karte 5 €)
Quick & Dirty - Unzensierte Kunst von und mit allen!
Eine seltene Kostbarkeit der Unterhaltung kehrt zurück: Das unzensierte Late-Night-Format der Oper Leipzig findet wieder in der Musikalischen Komödie statt! „Alles außer Oper“ ist die Devise. Statt dessen präsentieren sich zu einem Drink im Venussaal Menschen der Oper von einer kreativen Seite, die das Publikum noch nicht kennt. Denn in Kunst oder Handwerk, ob auf oder hinter der Bühne, überall schlummern verborgene Talente. Die ZuschauerInnen können so ihre Oper von einer ganz neuen Seite erleben. (Eintritt frei)