Do, 22.01.

Führung: Forget it?!

Blick in den Ausstellungsraum, in dem sich einige Besucher Exponate in Glasvitrinen ansehen
Blick in die Ausstellung „Forget it?!“, Foto: Linus Hart­mann-Enke, © DNB

Führung: Forget it?!


Treff: Museumsfoyer Deutsches Buch- und Schrift­museum, Deutscher Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Wie ein roter Faden zieht sich die Frage nach der Zukunft der Wissensspeicherung durch die Menschheitsgeschichte, denn ohne gespeichertes Wissen wären weder kulturelle noch technische Innova­tio­nen – wäre keine Zu­kunft – möglich. Die Ausstellung „Forget it?! Zukünfte und Geschichten der Wissensspeicherung“ unternimmt eine Zeitreise in die Vergangenheit und in eine mögliche Zukunft. Konzipiert wurde „Forget it?!“ vom Deutschen Literaturinstitut Leipzig und dem Deutschen Buch- und Schriftmuseum. (Teil­nahme kosten­los)

Modern – lebendig – selbst­bewusst: Musik­landschaft Polen

Die Musikerin sitzt lächelnd mit ihrem Bass in einem leeren Café.
Eine Protagonistin des Films: Jazzmusikerin und Komponistin Kinga Głyk, Foto: © EuroArts Music International GmbH

Modern – lebendig – selbst­bewusst: Musik­landschaft Polen


Polnisches Institut, Markt 10

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das Polnisches Institut lädt zur Filmpremiere der deutschen Fassung von „Poland - A musical self-portrait“ (Trailer) und zum Gespräch mit Regisseurin Magdalena Zięba-Schwind sowie der Filmcrew ein. Kein anderes Land in Europa hat so viele Veränderungen auf der Landkarte erlebt wie Polen. Was die die Bevölkerung stets geeint hat, war die Musik. Doch was macht polnische Musik aus? Der Film portätiert Künst­lerIn­nen, die heute die Landschaft der klassischen Musik, der Folklore und des Jazz in Polen prägen. (Ein­tritt frei)

Kaboros und ein Wollenberg

Kaboros und Jens-Paul Wollenberg stehen nachts auf einer Lichtung im Wald und sehen ratlos aus.
Katharina Pongratz und Jens-Paul Wollenberg, Foto: © Künstler

Kaboros und ein Wollenberg


Zum Wilden Heinz, Hähnel­straße 22

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Was Katharina Pongratz, alias Kaboros, und den Liedermacher Jens-Paul Wollenberg im Geiste verbindet, ist die Hingabe zum Absurden. Das Publikum erwartet ein groteskes Singduell, das sich letztendlich als ein skurril wirkendes Ganzes entpuppt (Video). Auch wenn ab und an ein Hauch von Melancholie mitschwingt, kommen die Lieder nicht unbedingt gefällig daher. Sie sind ein li­tera­risch-mu­si­kali­scher Mix mit verrückt zeitlosen Beiträgen, die Seelen berühren und so manch festgefügte Erkenntnisse auf den Kopf stellen. (Ein­tritt frei, der Hut geht rum)

Buchvorstellung: Andymonaden

Buchvorstellung: Andymonaden


Literaturhaus Leipzig, Literaturcafé, Gerichts­weg 28

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Der Freundeskreis Science Fiction e. V. präsentiert neue Kurzgeschichten, die inhaltlich auf den 1982 in der DDR erschienen Science Fiction Roman „Andymon“ zurückgehen. Weit entfernt von der klassischen Helden- und Technikverehrung, geht es darin um einen Neubeginn der Menschheit im All und eine Gesellschaft von Geschwistern. Herausgegeben von Michael Wehren enthhält der Sammelband „Andymonaden“ zwölf Texte einer neue Generation von Science Fiction Au­torIn­nen. Der Herausgeber und eine der Autorinnen, Patricia Eckermann, sind anwesend. (Ein­tritt: 2 €)

Buchvorstellung: Fotobände von Stephanie Kiwitt

Buchvorstellung: Fotobände von Stephanie Kiwitt


Buchhandlung Rotorbooks, Ko­lon­na­den­straße 5-7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Die Fotografin Stephanie Kiwitt beschäftigt sich mit Veränderungsprozessen in Sachsen-Anhalt. Das erste Buch Flächenland gleicht einer Reise bei Wind und Wetter durch unzählige kleine Orte, in denen der überwiegende Teil der Bevölkerung lebt. Das neue Buch Fortlaufend hingegen zeigt mit analytischem Blick fotografierte schwarz-weiße Fassadenausschnitte, an denen sich bauliche Veränderungen und demografischer Wandel ablesen lassen. Das Gespräch mit Stephanie Kiwitt führt Philipp Freytag, Kurator für Fotografie und Medienkunst am Museum der bildenden Künste Leipzig. (Ein­tritt frei, Anmeldung per E-Mail er­be­ten)

Besser Lesen: brasilianische und deutsche Gegen­warts­lyrik

Besser Lesen: brasilianische und deutsche Gegen­warts­lyrik


Besser Leben, Holbein­straße 2

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Wie „eine Gebärde im Wasser“ vollzieht sich der Versuch, ein Gedicht zu übersetzen. In dieser Sammlung brasilianischer und deutscher Lyrik der Gegenwart treffen zwölf Stimmen beider Länder in Paaren aufeinander, die sich jeweils gegenseitig übersetzen. Das Originalgedicht wird durch seine fremdsprachige Variante greif­barer - es ist, als ob die Übersetzung hilft, im lyrischen Wasser Gestalten neu zu erkennen. Lesung und Gespräch mit Andra Schwarz, Jan Schaldach, Douglas Pompeu und Marit Heuß, Moderation: Jobst Welge, Institut für Romanistik der Universität Leipzig (Ein­tritt auf Spenden­basis)

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