Treff: Museumsfoyer Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Wie ein roter Faden zieht sich die Frage nach der Zukunft der Wissensspeicherung durch die Menschheitsgeschichte, denn ohne gespeichertes Wissen wären weder kulturelle noch technische Innovationen – wäre keine Zukunft – möglich. Die Ausstellung „Forget it?! Zukünfte und Geschichten der Wissensspeicherung“ unternimmt eine Zeitreise in die Vergangenheit und in eine mögliche Zukunft. Konzipiert wurde „Forget it?!“ vom Deutschen Literaturinstitut Leipzig und dem Deutschen Buch- und Schriftmuseum. (Teilnahme kostenlos)
Modern – lebendig – selbstbewusst: Musiklandschaft Polen
Modern – lebendig – selbstbewusst: Musiklandschaft Polen
Polnisches Institut, Markt 10
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das Polnisches Institut lädt zur Filmpremiere der deutschen Fassung von „Poland - A musical self-portrait“ (Trailer) und zum Gespräch mit Regisseurin Magdalena Zięba-Schwind sowie der Filmcrew ein. Kein anderes Land in Europa hat so viele Veränderungen auf der Landkarte erlebt wie Polen. Was die die Bevölkerung stets geeint hat, war die Musik. Doch was macht polnische Musik aus? Der Film portätiert KünstlerInnen, die heute die Landschaft der klassischen Musik, der Folklore und des Jazz in Polen prägen. (Eintritt frei)
Was Katharina Pongratz, alias Kaboros, und den Liedermacher Jens-Paul Wollenberg im Geiste verbindet, ist die Hingabe zum Absurden. Das Publikum erwartet ein groteskes Singduell, das sich letztendlich als ein skurril wirkendes Ganzes entpuppt (Video). Auch wenn ab und an ein Hauch von Melancholie mitschwingt, kommen die Lieder nicht unbedingt gefällig daher. Sie sind ein literarisch-musikalischer Mix mit verrückt zeitlosen Beiträgen, die Seelen berühren und so manch festgefügte Erkenntnisse auf den Kopf stellen. (Eintritt frei, der Hut geht rum)
Der Freundeskreis Science Fiction e. V. präsentiert neue Kurzgeschichten, die inhaltlich auf den 1982 in der DDR erschienen Science Fiction Roman „Andymon“ zurückgehen. Weit entfernt von der klassischen Helden- und Technikverehrung, geht es darin um einen Neubeginn der Menschheit im All und eine Gesellschaft von Geschwistern. Herausgegeben von Michael Wehren enthhält der Sammelband „Andymonaden“ zwölf Texte einer neue Generation von Science Fiction AutorInnen. Der Herausgeber und eine der Autorinnen, Patricia Eckermann, sind anwesend. (Eintritt: 2 €)
Die Fotografin Stephanie Kiwitt beschäftigt sich mit Veränderungsprozessen in Sachsen-Anhalt. Das erste Buch Flächenland gleicht einer Reise bei Wind und Wetter durch unzählige kleine Orte, in denen der überwiegende Teil der Bevölkerung lebt. Das neue Buch Fortlaufend hingegen zeigt mit analytischem Blick fotografierte schwarz-weiße Fassadenausschnitte, an denen sich bauliche Veränderungen und demografischer Wandel ablesen lassen. Das Gespräch mit Stephanie Kiwitt führt Philipp Freytag, Kurator für Fotografie und Medienkunst am Museum der bildenden Künste Leipzig. (Eintritt frei, Anmeldung per E-Mail erbeten)
Besser Lesen: brasilianische und deutsche Gegenwartslyrik
Besser Lesen: brasilianische und deutsche Gegenwartslyrik
Besser Leben, Holbeinstraße 2
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Wie „eine Gebärde im Wasser“ vollzieht sich der Versuch, ein Gedicht zu übersetzen. In dieser Sammlung brasilianischer und deutscher Lyrik der Gegenwart treffen zwölf Stimmen beider Länder in Paaren aufeinander, die sich jeweils gegenseitig übersetzen. Das Originalgedicht wird durch seine fremdsprachige Variante greifbarer - es ist, als ob die Übersetzung hilft, im lyrischen Wasser Gestalten neu zu erkennen. Lesung und Gespräch mit Andra Schwarz, Jan Schaldach, Douglas Pompeu und Marit Heuß, Moderation: Jobst Welge, Institut für Romanistik der Universität Leipzig (Eintritt auf Spendenbasis)