Sa, 01.11.

Eröffnung: Am Carolafelsen

Ein Gemälde mit dunklen Wolken am Himmel und einer grauen strukturierten Fläche, die einen Felsen darstellt
Nora Mona Bach: Am Carolafelsen, Pastell und Kohle auf Papier

Eröffnung: Am Carolafelsen


Spinnerei archiv massiv, Haus 20 A, Spinnerei­straße 7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Der Carolafelsen ist ein markanter Aussichtspunkt im Elbsandsteingebirge und stand in der romantischen Kunst für das Erhabene, die Sehnsucht nach Natur und Freiheit. Die Arbeiten von Nora Mona Bach (dich­te Kohlezeichnungen, geheimnisvolle Land­schaf­ten) und Martin Schuster (er­zähle­rische, malerische Interpretationen von Natur, Vergänglichkeit und Poesie) treten in Dialog mit der symbolischen Kraft dieses Ortes. (zu sehen bis 20.12., Di-Sa: 11–17 Uhr, Eintritt frei)

Konzertpremiere: Flama

Gruppenfoto in Schwarz-Weiß vor einer Betonwand
Elena Bjuan, Francisco Fernandez und Pablo Tarantino, Foto: © Band

Konzertpremiere: Flama


Plagwitz, Adresse erfragen bei @flama_trio auf Instagram

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Elena Bjuan (Trompete, Ge­sang), Francisco Fernandez (Ge­sang, Gi­tarre) und Pablo Tarantino (Schlag­zeug, Cajón) sind Flama – ein spanisches Trio in Leipzig. Sie verbinden freie Improvisation mit Flamenco, iberischer Folklore sowie Avantgarde und schaffen damit eine ausdrucksstarke und nie vorhersehbare Klanglandschaft. Der spanische Gesang erklingt spontan – mal eruptiv und kraftvoll, mal zerbrechlich und intim. An diesem Samstag spielt das Trio sein erstes öffentliches Konzert. (Ein­tritt auf Spenden­basis)

Nonsens

Zwei Tänzerinnen stehen hintereinander, während die hintere den rechten Arm erhoben hat, als o sie einen unsichtbaren Gegenstand empor hält
Marsha Maria Miessner und Cara Lau­reen Remke, Foto: © Mim Schneider

Nonsens


Cammer­spiele Leipzig, Kochs­traße 132

von: LEIPZIG eintrittsfrei

ICH FÜHLS tippt man ins Display, bewegungslos, stumm. Dann scrollt man sich tiefer und tiefer hinein. Die Gedanken hetzen dem flimmernden Licht hinterher. Die Performance mit Cara Laureen Remke und Marsha Maria Miessner feiert die Empfindsamkeit und das Zeitalter der absoluten Absurdität. Ob das Publikum als Bot, Körper, Intelligenz oder Gefühl zuschauen möchte, ist ihm ganz freigestellt. (Soli­dari­sches Preissystem: Karten 15, 12 oder 8 €)

PEACE FOOD oder Die letzte Suppe

Zwei Schauspielerinnen als Clowns in historischen Kostümen
Die Schauspielerinnen Anja Panse und Anna Keil, Foto: © Ralph Bergel

PEACE FOOD oder Die letzte Suppe


Ost-Passage Theater, Konrad­str. 27

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Mit Humor und tiefgründigem Ernst spielen sich zwei Clowns durch die düsteren Kapitel des Abendlandes. Von Kain und Abel bis hin zum modernen Krieg um Öl. Sie hätten sich auch schon längst dahin gemeuchelt, wäre da nicht eine weise Kö­chin ... Das Theaterkollektiv Triple A erschafft ein skurriles Theaterstück über eine blutige Geschichte. Es ist der Versuch, den pazifistischen Geistern zuzuhören und Hoffnung zu geben in einer tief verunsicherten Welt. Im Anschluss an die Vorstellung gibt es ein gemeinsames Essen. (Kar­ten: Förderpreis 15 €, normal 12 €, ermäßigt 8 €)

Gezwitscher - Udo Grashof und die Störche

Gezwitscher - Udo Grashof und die Störche


Textat., Anton-Zickmantel-Straße 41

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Bei dieser Lesung werden dem Lyriker Udo Grashoff die Störche (in Person von Sebastian Brock) gegenübergestellt. Udo Grashoff war bis 1996 Sänger und Texter der Leipziger Band Die Zerbrochenen Igel. Parallel studierte er Biochemie, Geschichte und Literatur. Heute forscht er am Hannah-Arendt-Insti­tut für Totalitarismusforschung in Dresden. Mit der Auflösung seiner Band wandte sich Udo Grashoff verstärkt der Lyrik zu. Bisher erschienen die Gedichtbände „Ein Stück Schnee verteidigen“ und „Schiefe Menhire“. (Ein­tritt frei)

← zurück