Nora Mona Bach: Am Carolafelsen, Pastell und Kohle auf Papier
Eröffnung: Am Carolafelsen
Spinnerei archiv massiv, Haus 20 A, Spinnereistraße 7
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Der Carolafelsen ist ein markanter Aussichtspunkt im Elbsandsteingebirge und stand in der romantischen Kunst für das Erhabene, die Sehnsucht nach Natur und Freiheit. Die Arbeiten von Nora Mona Bach (dichte Kohlezeichnungen, geheimnisvolle Landschaften) und Martin Schuster (erzählerische, malerische Interpretationen von Natur, Vergänglichkeit und Poesie) treten in Dialog mit der symbolischen Kraft dieses Ortes. (zu sehen bis 20.12., Di-Sa: 11–17 Uhr, Eintritt frei)
Plagwitz, Adresse erfragen bei @flama_trio auf Instagram
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Elena Bjuan (Trompete, Gesang), Francisco Fernandez (Gesang, Gitarre) und Pablo Tarantino (Schlagzeug, Cajón) sind Flama – ein spanisches Trio in Leipzig. Sie verbinden freie Improvisation mit Flamenco, iberischer Folklore sowie Avantgarde und schaffen damit eine ausdrucksstarke und nie vorhersehbare Klanglandschaft. Der spanische Gesang erklingt spontan – mal eruptiv und kraftvoll, mal zerbrechlich und intim. An diesem Samstag spielt das Trio sein erstes öffentliches Konzert. (Eintritt auf Spendenbasis)
ICH FÜHLS tippt man ins Display, bewegungslos, stumm. Dann scrollt man sich tiefer und tiefer hinein. Die Gedanken hetzen dem flimmernden Licht hinterher. Die Performance mit Cara Laureen Remke und Marsha Maria Miessner feiert die Empfindsamkeit und das Zeitalter der absoluten Absurdität. Ob das Publikum als Bot, Körper, Intelligenz oder Gefühl zuschauen möchte, ist ihm ganz freigestellt. (Solidarisches Preissystem: Karten 15, 12 oder 8 €)
Mit Humor und tiefgründigem Ernst spielen sich zwei Clowns durch die düsteren Kapitel des Abendlandes. Von Kain und Abel bis hin zum modernen Krieg um Öl. Sie hätten sich auch schon längst dahin gemeuchelt, wäre da nicht eine weise Köchin ... Das Theaterkollektiv Triple A erschafft ein skurriles Theaterstück über eine blutige Geschichte. Es ist der Versuch, den pazifistischen Geistern zuzuhören und Hoffnung zu geben in einer tief verunsicherten Welt. Im Anschluss an die Vorstellung gibt es ein gemeinsames Essen. (Karten: Förderpreis 15 €, normal 12 €, ermäßigt 8 €)
Gezwitscher - Udo Grashof und die Störche
Foto: Georg Wietschorke via pixabay
Gezwitscher - Udo Grashof und die Störche
Textat., Anton-Zickmantel-Straße 41
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Bei dieser Lesung werden dem Lyriker Udo Grashoff die Störche (in Person von Sebastian Brock) gegenübergestellt. Udo Grashoff war bis 1996 Sänger und Texter der Leipziger Band Die Zerbrochenen Igel. Parallel studierte er Biochemie, Geschichte und Literatur. Heute forscht er am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung in Dresden. Mit der Auflösung seiner Band wandte sich Udo Grashoff verstärkt der Lyrik zu. Bisher erschienen die Gedichtbände „Ein Stück Schnee verteidigen“ und „Schiefe Menhire“. (Eintritt frei)