Das Sammeln von Objekten, die zum Leben und Werk eines Schriftstellers gehören, vor allem Handschriften und wertvolle Drucke, gehörte im 19. Jahrhundert zur bürgerlichen Kultur. Goethe nahm dabei eine Sonderstellung ein. Das 100. Gründungsjubiläum der Leipziger Goethe-Gesellschaft ist Anlass für die neue Ausstellung in der Universitätsbibliothek Leipzig. Mit der Kuratorin Dr. Katrin Löffler werden Fragen beantwortet, wie: Warum und wann wird zu bestimmten Autorinnen gesammelt? (Teilnahme kostenlos)
Lesung mit Hans Brinkmann
Hans Brinkmann, Foto: privat
Lesung mit Hans Brinkmann
GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Johannisplatz 5-11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Von Hans Brinkmann wurden in zehn Bänden schon eine Vielzahl von Gedichten veröffentlicht. Dazu ist er als Journalist und Kunstkritiker mit zahlreichen Werkseinführungen und Essays in Publikationen der bildenden Kunst vertreten. In der Reihe „Literaturforum Bibliothek“ liest er Prosatexte und Gedichte aus seinem neuen Buch „Inhalte. Gedichte und Notizen“ von scheinbar abseitige Alltagserfahrungen und gelangt dabei zu ironisch-sarkastischen Befunden. (Eintritt frei)
ars avanti Kunstraum, Alte Handelsschule, Gießerstraße 75
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Unter dem Titel „letzte Reihe“ vereint die Ausstellung außergewöhnliche Arbeiten von sechs Künstlern, die alle einen Bezug zur Hallenser Kunsthochschule Burg Giebichenstein aufweisen, sei es durch Studium oder durch freundschaftliche Verbindungen. „letzte Reihe“ wird dabei verschiedene Genre von der Skulptur über Malerei bis hin zur Installation in einen spannungsvollen Dialog setzen. (geöffnet bis zum 29.11., Mo-Do 9-11.30 Uhr, Fr+Sa 15-18 Uhr, Eintritt frei)
Buchvorstellung: Wir sind anders! – Wie die DDR Frauen bis heute prägt
Buchvorstellung: Wir sind anders! – Wie die DDR Frauen bis heute prägt
Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig, Grimmaische Str. 6
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Gibt es heute noch immer so etwas wie eine „Ost-Identität“? Die Historikerin Annette Schuhmann fügt dieser Debatte eine besondere Sichtweise hinzu und geht der Frage nach, wie „anders“ die Frauen der DDR sind. Dafür betrachtet sie 13 Porträts: Künstlerinnen, Arbeiterinnen oder Wissenschaftlerinnen. Auf spannende und tiefgründige Weise zeigt sie in ihrem Buch, wie Erfahrungen, Erinnerungen und Familienerzählungen nachwirken und welches Selbstverständnis aus der DDR-Sozialisation entsteht. (Eintritt frei)
Die eindrucksvolle Kammeroper von Benjamin Britten erzählt die Geschichte einer jungen Gouvernante, die auf einem abgelegenen englischen Landgut zwei Kinder betreut. Bald wird sie von unheimlichen Erscheinungen heimgesucht – sind es bloß Fantasien, oder spuken tatsächlich die Geister verstorbener Bediensteter im Haus? Die Studioproduktion der Fachrichtung Klassischer Gesang/Musiktheater der HMT wurde inszeniert von Michael Höppner, die musikalische Leitung hat Prof. Ulrich Pakusch. (Karten 10 / 7 €, HMT-Studierende 3 €)