Mi, 29.04.

Führung: Einer Diktatur auf der Spur

Das historische Portal zum heutigen Stasi-Unterlagen-Archiv in Leipzig
Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig in der „Runden Ecke“, Foto: © Bundesarchiv

Führung: Einer Diktatur auf der Spur


Stasi-Unter­lagen-Archiv Leipzig, Dittrich­ring 24

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Im Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig wird die Hinterlassenschaft der ehemaligen Stasi-Bezirksverwaltung Leipzig verwahrt, erschlossen und zugänglich gemacht. Insgesamt lagern im Archiv 5.736 laufende Meter Unterlagen, darunter mehr als 2,8 Mil­lio­nen Karteikarten. Während der Führung erhalten die Teil­neh­merIn­nen detaillierte Einblicke in die Struktur und Arbeitsweise der DDR-Geheim­polizei. Anhand von Beispielakten werden insbesondere die Überwachungsmethoden der Stasi beleuchtet. Ebenso wird über die heutige Nutzung der Unterlagen informiert. (Teil­nahme kostenlos, Reservierung per E-Mail oder unter 030 18665-3211 emp­fohlen)

Lesung mit Johannes Wilkes aus seinem literarischen Krimi

Lesung mit Johannes Wilkes aus seinem literarischen Krimi


Schillerhaus, Mencke­straße 42

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Zwei Jahrhunderte lang glaubte man, Schillers sterbliche Überreste sind in der Fürstengruft neben Goethe begraben. Doch als ein Forscherteam 2005 eine DNA-Ana­lyse der Gebeine durchführte, wurde festgestellt, es handelt sich nicht um Schillers Knochen. Seit dieser Zeit ist der Sarg des Dichters leer. In „Kommissar Goethe: Schillers Schädel“ präsentiert Johannes Wilkes seine Version der Geschichte. In dem witzigen, bisweilen aberwitzigen Krimi fehlt es weder an Spannung noch an Wissen über die Weimarer Klassik und an Respekt für die beiden bekannten deutschen Dichter. (Ein­tritt frei, Anmeldung per E-Mail er­beten)

Welttanztag in der Oper Leipzig

Zwei Balletttänzerinnen treten im Foyer der Oper vor zahlreichem Publikum auf.
Vorführung zum Welttanztag in der Oper Leipzig, Foto: © Ida Zenna

Welttanztag in der Oper Leipzig


Oper Leipzig, Garderobenhalle, Augustus­platz 12

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Das Leipziger Ballett lädt auch in diesem Jahr wieder alle Tanzbegeisterten ein, die Faszination des Tanzes zu erleben. Die UNESCO hat den Welttanztag 1982 ins Leben gerufen, um den Tanz als universelle Sprache zu würdigen, die die Grenzen von Politik, Kultur und ethnischer Zugehörigkeit überwindet. Zahlreiche Ballettschulen, Vereine und Studios präsentieren sich mit einem bunten Programm unterschiedlichster Stile und Genres. Im Rahmen des Festivals „LORTZING 26“ zu Ehren des Komponsiten Albert Lortzing wird die Zeit des Biedermeiers eine besondere Rolle spielen. (Ein­tritt frei)

Eröffnung: „states of am­bi­guity“ - foto­gra­fi­sche Inspi­ration auf Island

Eröffnung: „states of am­bi­guity“ - foto­gra­fi­sche Inspi­ration auf Island


Galerie intershop, Spinnerei­straße 7

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Drei Künstlerinnen aus Island, Kanada und Deutschland sind sich bei Arbeitsaufenthalten auf der Insel im Nordatlantik begegnet und präsentieren nun eine gemeinsame Ausstellung, deren Ausgangspunkt Abgeschiedenheit und archaische Natur ist. Zu sehen sind poe­tisch-melan­choli­sche Schwarz-Weiß-Auf­nah­men von Jóna Þorvaldsdóttir aus Reykjavík sowie eine Verbindung von Fotografie, Objekt, Video und Installation, mit der Debbie Westergaard Tuepah aus Vancouver organische Strukturen interpretiert. Die Leipzigerin Katia Klose zeigt dazu fotografische Arbeiten, auf denen Körper und Landschaft, Inneres und Äußeres in einen bildnerischen Dialog treten. (zu besichtigen Mi, Do: 14–18 Uhr, Fr, Sa: 11–18 Uhr, Eintritt frei)

Eröffnung: Athena und ihre Töchter – Frauen in der Kunst­sammlung der Uni­versi­tät Leipzig

Der antik anmutende Kopf der Athene aus Bronze
Kopf der Athene, Geländerverzierung aus dem Augusteum 1893-97, Sächsische Broncewarenfabrik Wurzen, Abbildung: Kustodie der Universität Leipzig

Eröffnung: Athena und ihre Töchter – Frauen in der Kunst­sammlung der Uni­versi­tät Leipzig


Hörsaal Felix Klein / Galerie im Neuen Augusteum, Au­gus­tus­platz 10

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Inspiration ist weiblich! Seit der Antike werden die Verkörperungen der Weisheit und Kreativität als Frauenfiguren dargestellt. Zum Beispiel Athena, die griechische Göttin der Weisheit und der Künste. Im Kontrast dazu spielten Frauen bis in das 20. Jahr­hun­dert im Wissenschaftsbetrieb kaum eine Rolle. Erst gegen Ende des 19. Jahr­hun­derts waren Frauen als Gasthörerinnen geduldet, ab 1906 durften sie an der Universität Leipzig studieren. Die Ausstellung im Neuen Augusteum stellt die Frauen nun in den Mittelpunkt und zeigt, wie sie als Stifterinnen, Künstlerinnen, als Studentinnen und Gelehrte die Universität prägten. (zu besichtigen bis zum 11.07.2026, Di–Fr: 14–18 Uhr, Sa: 11–14 Uhr, Eintritt frei)

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