Mo, 13.04.

Café der toten Philosophen

Fresko des Malers Raffael, das dieser von 1510 bis 1511 anfertigte
Wandfresko von Raffael: Die Schule von Athen, 1511, via Wikimedia Commons, gemeinfrei

Café der toten Philosophen


Schaubühne Lindenfels, Karl-Heine-Straße 50

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Brauchen wir (mehr) Ungleichheit? Ungleichheit prägt unsere Gegenwart: Vermögen, Bildung, Macht und Anerkennung sind ungleich verteilt. Ist das un­ge­recht – oder sogar notwendig? An diesem Abend mit der Friedrich Ebert Stiftung diskutieren vier einflussreiche Stimmen der Philosophie, vertreten durch heutige Geistes­wissen­schaft­lerIn­nen: Prof. Dr. Thomas Kater (Uni Leip­zig) als Aristoteles, Dr. Dietrich Schotte (Uni Regens­burg) als Jean-Jacques Rousseau, Dr. Sonja Schierbaum (Uni Würz­burg) als Mary Wollstonecraft und Dr. Rainer Totzke (Uni Mag­de­burg) als Friedrich Nietzsche. Es sind keine Vorkenntnisse nötig – nur Neugier und Lust auf philo­so­phisch-po­liti­sche Debatten. (Ein­tritt frei, An­meldung)

Der durstige Pegasus

Der durstige Pegasus


Moritzbastei, Kurt-Masur-Platz 1

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Im April lesen drei KünsterInnen beim durstigen Pegasus: Aliena Bartl steht seit zwei Jahren auf den Bühnen in Chemnitz und Umgebung. Mit einer Vorliebe für starke Metaphern und emotionale Texte schreibt sie über ungesunde Dynamiken in zwischenmenschlichen Beziehungen. Ferenc Liebig nahm als Schriftsteller an zahlreichen Lesungen teil, inszenierte ein Theaterstück und veröffentlichte in verschiedenen Literaturzeitschriften. Anfang 2024 ist sein Lyrikdebüt „Geräusche aus dem Zimmer nebenan“ erschienen. Einfach Elses Texte sind, ob gereimt oder nicht, Gedichte oder Poetry Slam, vielschichtig, gesellschaftskritisch, ehrlich und humorvoll. (Ein­tritt frei)

Film und Gespräch: Lonig & Havendel

Eine junge Frau in warmer Kleidung läuft durch einen verschneiten Wald.
Szene aus „Lonig & Havendel“, Foto: © © Claudia Tuyết Scheffel

Film und Gespräch: Lonig & Havendel


Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig, Grimmaische Str. 6

von: LEIPZIG eintrittsfrei

Um Schnee zu sehen und Deutsch zu lernen, zieht Trúc Lâm in einen kleinen Ort mitten im Erzgebirge. Hier verirrt sie sich in einem Berg­werk – und erwacht in einer Spiegelwelt. Dort lernt sie den Jungen Dúc kennen, der wie sie aus Vietnam kommt. Und sie begegnet einem mysteriösen Geist, der mit ihr einen Handel abschließen möchte, um die Rückkehr in ihre alte Welt zu ermöglichen. Der Mystery-Streifen (Trailer) wird in der Reihe „Ein anderer Kino-Osten“ gezeigt. Nach der Vorführung spricht die Regisseurin Claudia Tuyết Scheffel mit Filmkurator Andreas Kötzing über ihr Spielfilmdebüt. (Ein­tritt frei)

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