In der Leipziger Tapetenfabrik „Langhammer und Söhne“ (gegründet 1873) wurde noch bis 2006 gearbeitet. Seit dem Ende der Produktion wird die historische Fabrikanlage schrittweise ausgebaut, um Räume für Kreative zu schaffen - für Kunst, Design, Architektur und Handwerk. Zweimal im Jahr öffnen die Galerien, Ateliers und Werkstätten für ein Wochenende ihre Türen. Auftakt ist jedes Mal ein großes Fest am Vorabend. Bei der nunmehr 35. Ausgabe können BesucherInnen wieder die Kunsträume besuchen sowie Musik, Essen & Trinken genießen. Bis Mitternacht gibt es die Möglichkeit für viele Gespräche und ein buntes Treiben in allen Räumen und im Innenhof. (Eintritt frei)
Eröffnung: „Knoten der Zeit” - über kulturelle Prägungen
Textile Arbeiten von Rina Krasniqi, Foto: Rina Statovci
Eröffnung: „Knoten der Zeit” - über kulturelle Prägungen
Galerie für Zeitgenössische Kunst, Altbau, Karl–Tauchnitz–Straße 9–11
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Die Ausstellung bringt Werke von KünstlerInnen aus dem Kosovo, Bosnien und Herzegowina sowie der Ukraine zusammen. Sie setzen sich mit kulturellen Prägungen auseinander wie dem Glauben, in den sie hineingeboren wurden, oder den Städten, in denen sie aufwuchsen. Momente aus der Vergangenheit verweben sie zu neuen, fantasievollen Erzählungen, die zum Beispiel um queere Identität oder Familienbeziehungen kreisen. Dabei arbeiten Kemil Bekteši, Rina Krasniqi und Denys Shantar künstlerisch mit vielfältigen Materialien und Medien wie Textilien, Installation und Performance. (zu besichtigen bis zum 23.08.2026, Di–Fr: 14–19 Uhr, Sa–So: 12–18 Uhr, Eintritt zur Eröffnung und immer mittwochs frei)
Vernissage: Strata - Stadtansichten zwischen Realismus und Abstraktion
Sebastian Harwardt: Beat 2.0, #30, Siebdruck, 2024
Vernissage: Strata - Stadtansichten zwischen Realismus und Abstraktion
CHARTER Projektgalerie, Merseburger Straße 37
von: LEIPZIG eintrittsfrei
In dieser Ausstellung werden Druckgrafiken von Sebastian Harwardt gezeigt, mit denen er sich Stadtlandschaften zwischen Realität und Verfremdung widmet. Neben fotorealistischen Darstellungen erstellt er durch ein mehrfaches Bedrucken der Blätter Collagen. Darauf werden beispielsweise Häuser oder einzelne Elemente wie Fenster oder Mauern neu kombiniert. Auf diese Weise entsteht eine große Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten und Farben, mit denen Sebastian Harwardt Architektur, urbane Details und die Ästhetik des Alltäglichen untersucht. (zu besichtigen bis zum 04.07.2026, Do, Fr: 16–18.30 Uhr, Sa: 15–18 Uhr, Eintritt frei)
Heute hebt der Sound ab im M.V.B Leipzig – zwei Bands starten zu einem kosmischen Trip: Ripship aus Neuseeland spielt Sci-Fi Psychedelic Rock aus einer anderen Galaxie: verzerrt, laut, hypnotisch (Video). Callum Lincoln (Gitarre, Synthesizer, Gesang) und Rae McLean (Schlagzeug, Gesang) klingen wie ein ganzes Universum – voller Noise, Basswellen und Space-Vibes. Unterstützung kommt von Roma Deserta mit atmosphärischen Indie Pop (Hörproben) zum Träumen, Nachdenken und Abdriften. (Eintritt auf Spendenbasis)