Kirschblütenfest an der Deutschen Nationalbibliothek
Vorplatz der Deutschen Nationalbibliothek, Deutscher Platz 1
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das Kirschblütenfest - Hanami - wird in Japan gefeiert, weil die Kirschblüte die Vergänglichkeit des Lebens, den Neuanfang und die Schönheit des Augenblicks symbolisiert. Die kurze Blütezeit erinnert daran, den Moment bewusst zu genießen. Die blühenden Kirschbäume neben den Büchertürmen der Nationalbibliothek sind auch in Leipzig ein schöner Anlass, bei Führungen die Bibliothek kennenzulernen und etwas zu Büchern über und aus Japan zu erfahren. Es gibt Mitmach-Angebote von der Kunst ein Haiku zu schreiben über Kirschblüten-Origami bis zur Technik des Suminagashi, des Marmorierens - ganz besondere Begegnungen mit japanischer Kultur und Literatur unter den rosa Blüten. (Eintritt frei)
Führung: Schillerinnen – Wie Frauen auf Schiller schauten
Führung: Schillerinnen – Wie Frauen auf Schiller schauten
Schillerhaus, Menckestraße 42
von: LEIPZIG eintrittsfrei
Das Dorf Gohlis war im 18. Jahrhundert Ausflugsziel und Sommerfrische der Leipziger. Hier verbrachte 1785 auch der 25-jährige Friedrich Schiller unbeschwerte Sommerwochen. Das Haus in der Menckestraße 42 beherbegt heute eine Ausstellung, in der man die Nöte und Lebensfreuden eines ganz normalen jungen Mannes kennenlernen kann. So auch Schillers Verhältnis zu Frauen. „Ehret die Frauen“ forderte er in einem Gedicht – aber wie schauten sie auf ihn? Bei der Führung werden Frauen vorgestellt, die wichtig in Schillers Leben waren, beispielsweise seinen Schwestern, die Leipzigerinnen Dora und Minna Stock oder Louise Otto-Peters. (Teilnahme 5 €, Anmeldung per E-Mail erbeten)
Sein Interesse für Holzbearbeitung und Geigenunterricht legten bei Pouria Kiani schon früh den Grundstein für sein Handwerk. In Leipzig studierte er Alte Musik, lernte Barockvioline und Viola da Gamba. So ist es folgerichtig, dass er heute neben dem Neubau von Geigen auch historischen Streichinstrumente restauriert. Dabei ist das für ihn nicht nur ein technischer Prozess, sondern auch die künstlerische Weiterführung seiner musikalischen Tätigkeit. Zu den Europäischen Tage des Kunsthandwerks öffnet er seine Geigenbauwerkstatt, stellt Instrumente vor, beantwortet Fragen und wird sicher auch das eine oder andere Musikstück auf einer seiner Geigen spielen. (Eintritt frei)
Ganz im Sinne von Clara und Robert Schumann bietet das Schumann-Haus jungen Künstlern eine Bühne. In der Konzertreihe „Podium“ stellen sich regelmäßig Studierende der Hochschule für Musik und Theater vor. An diesem Abend präsentiert sich die Klasse für Liedgestaltung von Prof. Alexander Schmalcz. Im Studiengang Liedgestaltung sammeln die Studierenden normalerweise Erfahrung in der Zusammenarbeit mit SängerInnen, wie man sie unterstützt oder ein Repertoire gestaltet. Heute stehen sie mit einem eigenen Programm selbst auf der Bühne. (Eintritt frei, Spende willkommen, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 39392191 erbeten)
Die Leipziger Hochschule für Musik und Theater ist die älteste Musikhochschule in Deutschland. Sie wurde am 2. April 1843 als „Conservatorium der Musik“ vom damaligen Gewandhauskapellmeister Felix Mendelssohn Bartholdy gegründet und entwickelte sich schnell zu einer der renommiertesten Einrichtungen dieser Art in Europa. Mit dem jährlichen Hochschulball wird an die Gründung erinnert. Alle sind an diesem Abend herzlich eingeladen und können die Vielfalt der musikalischen Ausbildung mit zwei Orchestern und fünf Bands der Hochschule selbst erleben. Bei einer großen Party darf in allen Sälen getanzt werden und auch für das leibliche Wohl ist wie immer gesorgt. (Eintritt frei)