Hanna Rux reizt das Material Schafwolle und die Vielfalt ihrer Gestaltungsmöglichkeiten. Sie erschafft daraus neue und sehr fantasievolle Welten. Ihre Filzwesen werden zu kleinen Vermittlern, die einen Hauch von der Schönheit der Natur in sich tragen und bei den Betrachtern Verbundenheit mit ihr wecken möchten. Zu den Europäischen Tage des Kunsthandwerks sind die Türen des Studios filzfuchs von Freitag bis Sonntag für alle Neugierigen geöffnet. Samstag und Sonntag lädt Hanna jeweils 10 Uhr zu einem Workshop ein, bei dem Kinder und Erwachsene etwas über die Technik des Filzens erfahren und an eigenen Figuren arbeiten können. (Eintritt frei)
Als ein Wahrzeichen der Stadt dominiert der Renaissancebau des Alten Rathauses den Markt. Von den Resten alter Gefängniszellen im Keller über die historischen Räume des Hauptgeschosses bis zur Turmkugel verkörpert das Haus Leipziger Geschichte und ist damit selbst wertvollstes Museumsobjekt. Hinter der Fassade werden auf drei Etagen hunderte Objekte und tausende Geschichten in der Ausstellung des Museums vorgestellt. Bei der Führung lernen Interessierte Highlights aus 1000 Jahren Stadtgeschichte und des fast 500 Jahre alten Bauwerkes kennen – Überraschungen und Raum für Fragen inklusive. (Teilnahme 5 €, Anmeldung per E-Mail oder unter 0341 9651340 erbeten)
Einmal im Monat lädt das Team von THE FLOOR zum gemeinsamen Tanz auf seine Probebühne ein. Egal ob Einsteiger oder Profi, alt oder jung, sportlich oder gemütlich - jede*r ist willkommen. Die Tanz-Sessions werden von unterschiedlichen TänzerInnen der regionalen freien Szene angeleitet und sind immer so gestaltet, dass auch TeilnehmerIinnen ohne Tanzerfahrung Spaß daran haben. Diesmal ist Diana Wöhrl Gastgeberin. Die freischaffende Choreografin und Performerin arbeitete nach einem Tanzstudium in Wien u. a. am Croatian National Ballet und gründete 2017 den Verein Choreoloop. (Kosten: Bestimme die Höhe selbst - Tickets online bestellen)
Tanzen. Aus Liebe, aus Freude, aus Zwang, aus Verzweiflung, aus Trotz, ... Seit fast 250 Jahren hat der Walzer viele Gesichter. Der künstlerische Schwerpunkt von Kyra Steckeweh liegt auf wenig bekannter Musik aus dem 18. bis frühen 20. Jahrhundert. Dahinter steht die Motivation, den Blick auf die Musikgeschichte zu erweitern. In ihrem Programm „La Valse“ jedoch spielt die Pianistin beides - bekannte und weniger bekannte Walzerkompositionen von Frédéric Chopin, Franz Liszt oder Claude Debussy, aber auch von Morfydd Owen, Dora Pejačević oder Irma von Halácsy. (Eintritt frei, Spende erbeten)